Beipackzettel kam zu spät

https://www.merkur.de/bayern/astrazeneca-corona-impfung-bayern-tot-frau-stirbt-zusammenhang-impfstoff-news-aktuell-zr-90248262.html Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa/dpa-Bildfunk

»Straubing – Eine 37-Jährige aus dem Raum Straubing ist am ver­gan­ge­nen Freitag gestor­ben. Die Frau hat­te bereits eine Impfung* gegen das Coronavirus mit dem Vakzin von Astrazeneca erhal­ten. Der Verdachtsfall sorgt nun für Verunsicherung in der Region…

Wie die Passauer Neue Presse (PNP) berich­tet, ist noch nicht medi­zi­nisch geklärt, ob es einen Zusammenhang zwi­schen der Impfung und dem Tod der 37-Jährigen gibt. Die Schwester der Frau ist von einer Verbindung über­zeugt und for­dert nun Aufklärung.

Der Verdachtsfall sei bekannt, wie der Sprecher des Landratsamtes Straubing-Bogen, Tobias Welck, der PNP auf Nachfrage sag­te. Eine dies­be­züg­li­che Meldung sei aller­dings noch nicht beim Gesundheitsamt ein­ge­gan­gen, „die es aber sicher geben wird“, wie er betonte…

Die Schwester der 37-Jährigen sag­te dem Straubinger Tagblatt (Mittwochsausgabe, Artikel hin­ter Bezahlschranke): „Ich den­ke, die Impfung war der Auslöser.“ Die Frau habe dem­nach kei­ne Vorerkrankungen gehabt und nach der Impfung* über Fieber, Kopfweh und Schüttelfrost geklagt. Welcher Zeitraum zwi­schen der Impfung der Frau und ihrem Tod ver­gan­gen ist, ist aktu­ell nicht bekannt – und auch nicht, wel­che medi­zi­ni­schen Vorkenntnisse die Schwester besitzt.

Im Impfzentrum auf der Würzburger Talavera ver­starb ein 82-Jähriger nach der Corona-Erstimpfung. Eine Obduktion stell­te aber fest, dass er eines natür­li­chen Todes starb. „Ein Zusammenhang bzw. eine Kausalität mit der erfolg­ten Impfung liegt nicht vor“, hieß es. (kam)«

Update

rtl.de (ja, Vorsicht, es ist RTL…) ergänzt am 19.3.: Die Schwester der Verstorbenen erklärt:

»Kurz nach der Impfung soll ihre Schwester Fieber, Schüttelfrost und star­ke Kopfschmerzen bekom­men haben. Laut Simone Z. soll sie des­we­gen beim Arzt gewe­sen sein, weil sie es "nicht mehr aus­ge­hal­ten" habe. Dieser Arzt, ein Bereitschaftsarzt, habe ihr ein Schmerzmittel gege­ben. Wenig spä­ter wur­de ihre Schwester ohn­mäch­tig. Mit Verdacht auf Hirnblutung kam sie ins St. Elisabeth Krankenhaus im bay­ri­schen Straubing.

Jedoch zu spät: Am ver­gan­gen Freitag ver­starb ihre Schwester hier. Laut Straubinger Tagblatt macht Simone Z. dem Krankenhaus dafür aber kei­ne Vorwürfe. Wie sie der Zeitung geben­über sagt, glaubt sie, dass hier alles für ihre Schwester getan wur­de. Die Blutung im Kopf sei "zu mas­siv" gewesen.

Die Todesursache ist völ­lig unklar

Laut Simone Z. hat­te ihre Schwester das Ullrich-Turner-Syndrom (UTS). Meist sind Menschen mit die­ser gene­tisch beding­ten Krankheit klei­ner und sehen sehr jung aus. Die Arbeitsstätte der Schwester – ein Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung – habe der 37-Jährigen die Impfung ans Herz gelegt, berich­tet ihre Schwester. Die Laboruntersuchungen sei­en vor­her aber alle unauf­fäl­lig gewe­sen. Von Vorerkrankungen ihrer Schwester habe nie­mand gewusst. Auch eine Gerinnungsstörung sei nicht bekannt gewesen.

Ob die­se Vorerkrankung schuld am Tod von Simones Schwester ist, ist frag­lich, kann aber auch nicht kom­plett aus­ge­schlos­sen wer­den, erklärt der Allgemeinmediziner Dr. Marc Bielenberg gegen­über RTL: "Menschen, die am Ullrich-Turner-Syndrom lei­den, sind von Haus aus kei­ne gesun­den Menschen. Überwiegend wirkt sich UTS auf die Geschlechtshormone eines Menschen aus. Es ist eine Chromosomveränderung. Allerdings lei­den Betroffene auch häu­fig unter einer Stenose der Aortenabweichung. Das bedeu­tet, dass die Gefäße betrof­fen sind und es zu Blutungen kom­men kann."

Weiter erklärt er: AstraZeneca steht im Verdacht, Thrombosen aus­zu­lö­sen. Eine Blutung ist das genaue Gegenteil davon. Trotzdem möch­te ich einen Zusammenhang der Impfung mit dem Tod der 37-Jährigen nicht kom­plett aus­schlie­ßen."…«

4 Antworten auf „Beipackzettel kam zu spät“

  1. 07.02.2021 Corona-Ticker Unterfranken ( z. B. Würzburg ) "Jetzt sei man gera­de dabei, die Behinderteneinrichtungen mit pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen zu besu­chen und die Erstimpfungen durchzuführen." 

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-news-ticker-unterfranken-kw05,SNk48gH

    Mainfränkische Werkstätten "Reihenimpfung gegen COVID-19 in den Werk- und Tagesförderstätten. (…) Die Impfung der Personen, wel­che in unse­ren Standorten in Würzburg ent­we­der in einer Tagesförderstätte, in einer Intensivgruppe oder einer Notgruppe betreut und beschäf­tigt wer­den, wird bereits am 22.03.21 durch mobi­le Impfteams am Standort Ohmstraße erfolgen." 

    https://www.mfw-gmbh.com/aktuelles/

    RTL "Die Arbeitsstätte der Schwester – ein Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung – habe der 37-Jährigen die Impfung ans Herz gelegt" … die nur 37 Jahre alt gewor­de­ne Frau sei ange­bo­ren erkrankt gewe­sen am Ullrich-Turner-Syndrom (UTS)

    https://www.rtl.de/cms/straubing-bogen-37-jaehrige-stirbt-nach-astrazeneca-impfung-gibt-es-einen-zusammenhang-4724995.html

    Unter 2500 Geburten von Mädchen wird eines mit einem Ullrich-Turner-Syndrom geboren. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Turner-Syndrom

    Die 37-Jährige starb lei­der "an oder mit" AstraZeneca … der gen­the­ra­peu­ti­sche soge­nann­te Impfstoff ist ein vira­ler Vektor oder Vektorimpfstoff. Anders als SARS-CoV‑2, Coronaviren sind RNA-Viren, sind Adenoviren DNA-Viren. 

    AZD1222, auch als ChAdOx1 nCoV-19 bezeich­net, mit der Herstellerbezeichnung: COVID-19 Vaccine AstraZeneca (…) Es han­delt sich bei dem Vakzin um einen vira­len Vektor (Vektorimpfstoff). Er wird aus einem Adenovirus (Erkältungsvirus) her­ge­stellt, das nor­ma­ler­wei­se Schimpansen infi­ziert. Das ver­wen­de­te Adenovirus beinhal­tet das Gen zur Synthese des kom­plet­ten Spike-Proteins eines Coronavirus. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/AZD1222

    Todesfall im Impfzentrum auf der Würzburger Talavera am Abend des 11. März 2021 – man beach­te, dass es sich um das gen­the­ra­peu­ti­sche Vakzin COMIRNATY han­delt, also um einen mRNA-Impfstoff

    Tozinameran – ent­wi­ckelt als Wirkstoff des Vakzins BNT162b2 Handelsname in den EWR-Staaten und der Schweiz: Comirnaty 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tozinameran

    STOP COVAX · Stoppt die Massenimpfungen gegen Corona

  2. 05.02.2021 und 09.02.2021 ◦ Main-Post ( Würzburg ) 

    Aaron Niemeyer

    Nach Eisingen: Wurden Behinderte in Corona-Krise ver­nach­läs­sigt?

    Werden Menschen mit Behinderung mit ange­mes­se­ner Priorität geimpft? 

    (…) St. Josefs-Stift in Eisingen (Landkreis Würzburg) (…) Weil in der Einrichtung nicht früh­zei­tig geimpft wur­de, klagt nun Sprecherin Melissa Hager: "Menschen mit Behinderung haben kei­ne gute Lobby." (…) Laut Hager sind geis­tig Behinderte in beson­de­rem Maß kör­per­lich und psy­chisch schutz­be­dürf­tig. Eine Impfung mit "höchs­ter Priorität" sei des­we­gen angemessen. (…) 

    "Menschen mit Behinderung sind in der Impfstrategie fast kom­plett ver­ges­sen wor­den", bemän­gelt (…) die Würzburger Landtagsabgeordnete Kerstin Celina (GRÜNE). (…)

    https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/nach-eisingen-wurden-behinderte-in-corona-krise-vernachlaessigt-art-10561659

    Caritas in Unterfranken ◦ Diözesanverband Würzburg 

    (…) Dass seit ver­gan­ge­ner Woche in den Außenwohngemeinschaften im Landkreis Würzburg auch die Impfungen vor­an­gin­gen, sei ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt. Auch die nicht infi­zier­ten Bewohnerinnen und Bewohner am Hauptstandort in Eisingen haben inzwi­schen zu einem gro­ßen Teil die Erstimpfung erhal­ten. Ein Nachlassen sei jedoch noch nicht ange­sagt, so [ Marco Warnhoff, Geschäftsführer des St. Josefs-Stifts ] 

    Geschäftsführer ruft wei­ter zur Vorsicht: „Auch Mitarbeitende müs­sen geimpft werden“ 

    „Die Impfung darf kei­ne fal­sche Sicherheit erzeu­gen. Denn der vol­le Impfschutz ist erst eini­ge Zeit nach der zwei­ten Impfung gege­ben. Solange müs­sen wir wei­ter­hin sehr vor­sich­tig agie­ren und alles dar­an set­zen, die Zahlen ein­zu­däm­men und ein neu­es Ausbruchsgeschehen zu ver­hin­dern.“ Deshalb sei es beson­ders wich­tig, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mög­lichst schnell mit Impfstoff zu versorgen. 

    Seit 45 Jahren bie­tet das St. Josefs-Stift Eisingen Wohnbetreuung, Assistenz, Therapie sowie Arbeit und Beschäftigung für 450 Menschen mit geis­ti­ger oder mehr­fa­cher Behinderung in den Landkreisen Würzburg, Aschaffenburg und Kitzingen. Die Einrichtung beschäf­tigt 650 Mitarbeiter.

    https://www.caritas-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/st-josefs-stift-dankt-zahlreichen-unterstuetzenden/

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