Bundeswehr will Impfstoffe schützen

Einem Bei­trag auf tages​schau​.de vom 27.11. zufol­ge steu­ert das Land auf eine wei­te­re Mili­ta­ri­sie­rung zu. Unter der Über­schrift "Gefahr für Impf­zen­tren und Her­stel­ler" wird von einer unter­sag­ten Demons­tra­ti­on vor dem Fir­men­sitz von Biontech berich­tet und wei­ter ausgeführt:

»Straf­ta­ten nicht ausgeschlossen
Die deut­schen Her­stel­ler der Coro­na-Impf­stof­fe gera­ten zuneh­mend in den Fokus von Impf­geg­nern, Coro­na-Skep­ti­kern und Verschwörungs­ideologen, aber auch von Kri­mi­nel­len und aus­län­di­schen Geheim­diens­ten, wie das Bun­des­kri­mi­nal­amt (BKA) in einem inter­nen Lage­pa­pier beschreibt, das WDR, NDR und "Süd­deut­scher Zei­tung" vor­liegt. Ins­be­son­de­re sei künf­tig mit Pro­tes­ten und Demons­tra­tio­nen vor den Stand­or­ten der Pro­duk­ti­ons­fir­men und den geplan­ten Impf­zen­tren zu rech­nen – und mög­li­cher­wei­se auch mit Straf­ta­ten. Zuerst hat­te die "Wirt­schafts­wo­che" über das Doku­ment berichtet.

Schon seit Wochen wer­den inner­halb der Bun­des­re­gie­rung Plä­ne erar­bei­tet, wie und wo Impf­stof­fe gegen das Coro­na­vi­rus gela­gert und ver­teilt wer­den kön­nen. Die Bun­des­wehr hat­te bereits ange­bo­ten, bei der Logis­tik zu unter­stüt­zen und den Impf­stoff an geeig­ne­ten Orten zu lagern und even­tu­ell auch zu bewa­chen. Auch die Poli­zei berei­tet sich dar­auf vor, etwa den Trans­port von Impf­stof­fen zu sichern.«

Die neue Erzäh­lung sieht nicht mehr nur Nazis am Werk, son­dern inzwi­schen Ter­ro­ris­ten. Unbe­leckt von Fak­ten­wis­sen – man nennt so etwas Ver­schwö­rungs­theo­rie – wird behauptet:

»Kri­sen­stab: Aus­ein­an­der­set­zung wird aggressiver
In die­sem Zusam­men­hang berei­ten den Behör­den ins­be­son­de­re die Demons­tra­tio­nen von Coro­na-Leug­nern, Geg­nern von Coro­na-Maß­nah­men und Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen Sor­ge, bei denen zuletzt immer öfter auch gewalt­be­rei­te Rechts­extre­mis­ten und Reichs­bür­ger ver­tre­ten waren. "Die öffent­li­che Aus­ein­an­der­set­zung über die Schutz­maß­nah­men zeigt sich zuneh­mend aggres­si­ver", heißt es dazu im Lage­bild des Kri­sen­sta­bes. Es kom­me ver­mehrt zu Straf- und auch Gewalt­ta­ten durch Geg­ner der Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Pandemie.

Für die Impf­stoff­her­stel­ler sieht das BKA in sei­ner aktu­el­len Ana­ly­se der­zeit "kei­ne kon­kre­ten gefähr­dungs­re­le­van­ten Erkennt­nis­se". Auf­grund der "hohen Dyna­mik und Emo­tio­na­li­tät, die dem The­men­kom­plex Coro­na inne­wohnt", so schrei­ben die Kri­mi­na­lis­ten, müs­se aller­dings von einer "abs­trak­ten Gefähr­dung" für die Fir­men­sit­ze der Impf­stoff-Her­stel­ler, aber auch für Impf­zen­tren, Trans­por­te- und Lager­stät­ten aus­ge­gan­gen wer­den. So könn­te es etwa im Zuge von Demons­tra­tio­nen zu Sach­be­schä­di­gun­gen an Gebäu­den und Fahr­zeu­gen kom­men – oder gar zu "phy­si­schen Über­grif­fen" auf Mitarbeiter.

Sor­ge vor Cyberangriffen
Der begehr­te Impf­stoff könn­te auch Kri­mi­nel­le auf den Plan rufen, so das BKA. Es sei "auch ein Ent­wen­den des gela­ger­ten Impf­stof­fes denk­bar, dies ins­be­son­de­re bei Ver­zö­ge­run­gen der Impf­pro­zes­se sowie bei einer Ver­knap­pung des Impf­stof­fes". Ein­bre­cher könn­ten ver­su­chen, die kost­ba­re Ware auf dem Schwarz­markt zu ver­kau­fen oder sich selbst zu imp­fen. Die­se Gefahr wird jedoch als gering ein­ge­schätzt, da es "hohe Anfor­de­run­gen" an die Lage­rung und den Trans­port des Impf­stoffs gibt, um des­sen Wirk­sam­keit nicht zu gefährden.

Ein weit­aus grö­ße­res Risi­ko stel­len laut BKA mög­li­che "staat­lich gesteu­er­te Cyber­an­grif­fe" auf deut­sche For­schungs­ein­rich­tun­gen und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen dar – oder auch Angrif­fe durch "Kon­kur­renz­un­ter­neh­men". Der mög­li­cher­wei­se bevor­ste­hen­de Durch­bruch bei der Impf­stoff­for­schung kön­ne "ein ver­stärk­tes Inter­es­se von staat­li­chen Angrei­fer­grup­pie­run­gen" bedeu­ten…«

7 Antworten auf „Bundeswehr will Impfstoffe schützen“

    1. "Ein­bre­cher könn­ten ver­su­chen, die kost­ba­re Ware auf dem Schwarz­markt zu ver­kau­fen oder sich selbst zu impfen."

      Ich ver­su­che mir das irgend­wie mal vor­zu­stel­len. Wer zum Teu­fel soll­te Imp­fun­gen auf dem Schwarz­markt kau­fen wol­len? Oder Imp­fun­gen klau­en, um sich selbst zu impfen?

      Offen­bar wur­de haben den Text PR-Leu­te geschrieben…

  1. Stell dir vor, es ist Imp­fung, und kei­ner geht hin.

    oder auch

    Injek­ti­ons­na­deln zu Ohrringen

    (frei nach "Pun­ker Maria, ich hab mei­ne Nadel ver­lo­ren, nur ein lee­res Loch in den Ohren…")

  2. … das wer­den span­nen­de Bil­der : Über­all wer­den dunk­le Gestal­ten die gestoh­le­nen Impf-Dro­gen feil­bie­ten und lan­des­weit wer­den die von süch­ti­gen Coro­na-Drü­ckern benutz­ten Sprit­zen auf dem Boden liegen …
    In den Parks, Hin­ter­hö­fen und auf denSpielplätzen …

  3. …Kri­mi­na­li­tät ist in der Tat vor­han­den, aber nicht da, wo die Tages­schau uns weis­ma­chen will.

    In der Ver­keh­rung der Rea­li­tät ist es nun­mal so, dass aus der Umkehr sol­cher Mel­dun­gen die Wahr­heit zu Tage tritt.

    Wer das gro­ße Bild sehen will, kann durch­aus bibli­sche Ele­men­te zur Erhel­lung her­an­zie­hen. Aber auch ohne­dies ist der Sata­nis­mus oder das Teuf­li­sche beson­ders an der Spit­ze der "Pyra­mi­de" oder "Nah­rungs­ket­te" gut erkennbar.

  4. Und der Bun­des­wehr­ein­satz im Inne­ren wird wei­ter nor­ma­li­siert. Ein Glück, dass die "durch­ge­impf­te Anti­fa" dage­gen nicht demons­triert, son­dern es lie­ber all den Schwurb­lern, die das kri­ti­sie­ren, lie­ber so rich­tig zeigt.

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