correctiv sei Dank!

»CORRECTIV-Recherchen zei­gen: Das Plakat ist gefälscht… Eine "ANAL"-Formel exis­tiert jedoch nicht. Das bestä­tig­te uns auch eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums: "Dabei han­delt es sich nicht um eine Kampagne des Bundesgesundheitsministeriums. Der ange­spro­che­ne Flyer/ Ausdruck stammt nicht von uns."«

Wieder ein­mal muß man sagen: Hut ab vor dem Mut der Fakten-Checker!

https://​web​.de/​m​a​g​a​z​i​n​e​/​n​e​w​s​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​m​i​n​i​s​t​e​r​i​u​m​-​w​i​r​b​t​-​a​n​a​l​-​k​a​m​p​a​g​n​e​-​c​o​r​o​n​a​-​m​a​s​s​n​a​h​m​e​n​-​3​5​3​1​6​846

»Bei dem "ANAL"-Plakat han­delt es sich offen­bar um einen Scherz
Das in Sozialen Netzwerken ver­brei­te­te Plakat wur­de zusätz­lich mit dem Hashtag #ZeigeVerantwortung ver­se­hen. Für die­sen Hashtag fin­den sich aller­dings kei­ne Beiträge des Ministeriums auf Instagram, Facebook oder Twitter, son­dern nur sol­che, die statt­des­sen zum ver­meint­li­chen "ANAL"-Plakat führen.

In Sozialen Netzwerken nutzt das Bundesgesundheitsministerium im Zusammenhang mit Corona statt­des­sen Hashtags wie bei­spiels­wei­se #Zusammengegencorona oder #IchHatteCorona.

Auffällig sind auf dem ver­brei­ten Plakat auch die auf­ge­druck­ten Symbole neben dem Logo des Ministeriums, die als eine Anspielung auf Analverkehr gedeu­tet wer­den kön­nen: Das Symbol eines Hinterns und etwas, das einem Sexspielzeug gleicht.

Die "ANAL"-Kampagne exis­tiert folg­lich nicht und es han­delt sich bei dem ver­brei­te­ten Plakat offen­bar um einen Scherz.«

Nach bis­lang vor­lie­gen­den Informationen han­delt es sich um die ers­te Recherche von cor​rec​tiv​.org ohne Lüge.

Ob die Kampagne schwu­len­feind­lich gewer­tet wird, mögen deren Organisationen klä­ren. Zur "Unabhängigkeit" von cor​rec​tiv​.org sie­he Fakten-Checker – Wer sie finan­ziert.

7 Antworten auf „correctiv sei Dank!“

  1. Man soll­te selbst einen Faktencheck Dienst grün­den. Z.B. Jeden Tag den Wetterbericht vom Vorabend "checkwn" und sich dafür vom Staat und von Stiftungen mit zuviel Geld bezah­len lassen.

  2. Das Plakat ist frei­lich ein Scherz, aber es bringt wohl auf den Punkt, was in Deutschland gera­de los ist: Die anal Fixierten haben das Sagen und quä­len alle mit der Umsetzung ihrer Fieberphantasien.

  3. Die von cor​rec​tiv​.org haben wirk­lich was drauf. Kaum zu glau­ben, dass sie die­se äußerst pro­fes­sio­nell gemach­te Fälschung erkannt haben. Ich hat­te das Plakat für bare Münze genom­men. (Alu-)Hut ab!

  4. Was können Journalisten aus der Ahr-Flut lernen?...Partner sind das Bonn Institute und CORRECTIV sagt:

    Workshop im Ahrtal
    Was kön­nen Journalisten aus der Ahr-Flut lernen?
    STAND 7.5.2023, 8:26 Uhr

    Gut 50 Journalisten bei Workshop im Ahrtal

    Von Montag bis Mittwoch, 8. bis 10. Mai, tref­fen sich auf Initiative des SWR gut 50 Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland zu den "SWR Zukunftstagen an der Ahr". 

    Partner sind das Bonn Institute und CORRECTIV. 

    Die Tagung fin­det in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

    https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​k​o​b​l​e​n​z​/​z​u​k​u​n​f​t​s​t​a​g​e​-​i​m​-​a​h​r​t​a​l​-​j​o​u​r​n​a​l​i​s​t​e​n​-​w​o​r​k​s​h​o​p​-​k​l​i​m​a​w​a​n​d​e​l​-​1​0​0​.​h​tml

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