Drosten: "Absolut erstrebenswert, jetzt auf die Null zumindest zu zielen"

Warum nicht gleich auf Negativwachstum bei der Inzidenz? Ein wenig kon­tra­pro­duk­tiv für die Impfkampagne wirkt der Artikel auf rnd.de mit der Überschrift "Trotz Impfungen: Drosten warnt vor 100.000 Neuinfektionen pro Tag" schon. Er soll den Funktionären von "Zero-Covid" zur Seite sprin­gen. Wobei natür­lich das Henne-Ei-Problem aufscheint.

»Der Virologe Christian Drosten warnt in der Corona-Pandemie davor, die Maßnahmen zu früh zu been­den. So kön­ne es sein, dass wirt­schaft­li­cher, gesell­schaft­li­cher und recht­li­cher Druck ent­steht, die Corona-Maßnahmen zu been­den, wenn „die alten Menschen und viel­leicht auch ein Teil der Risikogruppen geimpft sein wer­den“, pro­gnos­ti­ziert Drosten im „Spiegel“. „Dann haben wir Fallzahlen nicht mehr von 20.000 oder 30.000, son­dern im schlimms­ten Fall von 100.000 pro Tag.“ Das sei­en dann zwar eher jun­ge Menschen, aber wegen der hohen Zahl der Erkrankten, wür­den sich trotz­dem die Intensivstationen fül­len und „es gäbe trotz­dem vie­le Tote“, sagt Drosten.

Maßnahmen nicht zu früh lockern

Daher befür­wor­tet der Wissenschaflter [so im Original, AA] die Zero-Covid-Strategie – es wäre „abso­lut erstre­bens­wert, jetzt auf die Null zumin­dest zu zie­len“, was mit gro­ßer Anstrengung mög­lich wäre. Trotzdem wer­de das Virus immer wie­der auf­fla­ckern , so wie das in China und Australien gesche­he.«

Eigentlich ist da nichts mehr zu machen. Für Lockerungen ist es immer zu früh.

»Im Sommer bleiben Fallzahlen hoch

Drosten geht zudem nicht davon aus, dass auf den lau­en Corona-Sommer 2020 ein wei­te­rer Sommer mit nied­ri­gen Infektionszahlen folgt. Er den­ke nicht, dass man auf nied­ri­ge Fallzahlen hof­fen kön­ne. Auch wenn Deutschland im Frühjahr 2020 unter einer kri­ti­schen Schwelle geblie­ben wäre, sei das inzwi­schen „nicht mehr so.“ Beispiele aus Spanien und Südafrika hät­ten laut Drosten bereits gezeigt, dass die Fallzahlen dann auf hohem Niveau blei­ben, trotz Hitze.«

Hatte er noch ges­tern ganz anders gespro­chen, so weiß er heu­te, "anste­cken­der" ist viel schlim­mer als "töd­li­cher":

»Mutation „35 Prozenz infektiöser“ [so im Original, AA]

Drosten äußer­te sich besorgt über die Virus-Variante aus Großbritannien. Eine Studie aus Oxford mit „wirk­lich soli­den Daten“ zei­ge, dass die Mutante bis zu 35 Prozent infek­tiö­ser sei als der „Wildtyp des Virus.“ Laut Drosten ist „das ist lei­der gefähr­li­cher, als wenn es töd­li­cher gewor­den wäre.“ Denn so wer­de jeder Infizierte mehr Menschen anste­cken als bisher.

Zudem begin­ne „bei allem, was wir wis­sen“ B.1.1.7 gera­de erst, sich in Deutschland aus­zu­brei­ten. „Ich glau­be, dass jetzt noch die ein­ma­li­ge Gelegenheit besteht, die Verbreitung die­ser Variante bei uns zu ver­hin­dern oder zumin­dest stark zu ver­lang­sa­men. Es könn­te bei B.1.1.7 einen gewis­sen Schwelleneffekt geben.“ Wenn es gelin­ge, die Variante unter­halb einer kri­ti­schen Marke zu hal­ten, könn­te man zumin­dest hof­fen, dass sie sich hier nicht so rasant aus­brei­te.«

Jetzt muß nur noch an den "Fällen" und dem R‑Wert geschraubt wer­den. So rich­tig spu­ren die Gesundheitsämter da noch nicht. Die Fallzahlen befin­den sich seit Weihnachten im Sinkflug.

31 Antworten auf „Drosten: "Absolut erstrebenswert, jetzt auf die Null zumindest zu zielen"“

  1. „So kön­ne es sein, dass […] recht­li­cher Druck ent­steht, die Corona-Maßnahmen zu been­den“ – das lässt hof­fen! Bewegt sich da gera­de ein Körperteil in Richtung Grundeis??

  2. Und nicht zu ver­ges­sen an den Testwilligen muss auch noch gear­bei­tet wer­den. Hat eigent­lich schon mal jemand nach geguckt wer sich denn so tes­ten lässt und wie vie­le das ins­ge­samt sind? Mir kommt das mit den Zahlen lang­sam Spanisch vor …

  3. Ja, alle mit einem nicht aus­rei­chen­den Vitamin D Spiegel tra­gen ein deut­lich höhe­res Risiko für einen schwe­ren Verlauf! Siehe Uniklinik Heidelberg, Dr. Brenner

  4. Was mir nach wie vor unbe­greif­lich ist, wie durch­gän­gig der gesam­te Hauptmedien- und ÖRR-Apparat der­ma­ßen gleich­ge­schal­tet wer­den kann.
    Was müsen da für Einschüchterungs-Mechanismen ein­ge­baut wor­den sein, dass selbst jeder Kameramann, Kabelträger, Bürobote oder Kantinen-Beschäftigte so mitspielt?
    Es wäre inter­es­sant wenn da ein Insider mal über das Beschäftigungs-Klima aus dem Nähkästchen plau­dern würde.
    Dass da alle durch­gän­gig im Corowahn gefan­gen sind, kann ich mir wirk­lich nicht vorstellen.

    1. Dazu reicht schon das Grundprinzip der Lohnarbeit, in Verbindung mit der Aussicht auf das kri­mi­nel­le Hartz-IV-Regime. Um ihren Job behal­ten, sei er auch noch so beschis­sen, tun die Leute eben alles. Selbst Beamten, denen eigent­lich nur eine nega­ti­ve Beurteilung in der Personalakte oder eine Versetzung droht, ist die eige­ne Karriere und die Konfliktfreiheit mit Vorgesetzten und Kollegen wich­ti­ger als die Freiheit der eige­nen Kinder.

      Es ist ja auch kein Zufall, dass fast nur all die­je­ni­gen den Mund auf­ma­chen, die ihre Schäfchen bereits im Trockenen haben, d. h., die Pension oder Rente erhal­ten. Oder ander­wei­tig finan­zi­ell unab­hän­gig sind.

      Solange wir die exis­ten­zi­el­le Abhängigkeit der Menschen von einem regel­mä­ßi­gen Einkommen nicht über­win­den bzw. ihnen kein men­schen­wür­di­ges Überleben ohne eine Solche anbie­ten, wer­den wir auch nie in einer frei­heit­li­chen Gesellschaft leben. Wir ern­ten hier auf jeden Fall auch teil­wei­se die Früchte des­sen, was rot-grün mit ihrer "Agenda 2010" ange­rich­tet haben.

    2. Es reicht doch, wenn von "Oben" genug Druck auf­ge­baut wird. Egal ob in den Medien, Pflegeheimen, Krankenhäusern, Firmen etc..
      Kaum jemand traut sich doch noch kri­tisch zu sein. Angst vor Jobverlust (z.B. in der Impffrage), Angst vor dem Stempel "C‑Leugner", Aluhut usw. …
      Das klas­si­sche "Gefangenenproblem" … statt gemein­sam erfolg­reich zu sein, bringt sich jeder ver­meint­lich sel­ber in Sicherheit … und verliert.

      1. Da erken­ne ich dann aber eine grund­sätz­li­che Charakterlosigkeit. Für was hat der Mensch ein Rückgrat wenn er nicht wegen lebens­be­dro­hen­der Umstände son­dern ein­fach wegen einem rela­ti­vem Bequemlichkeitsverlust schon nicht mal den Versuch macht, sich auf­recht zu stel­len, sei­ne Würde zu wah­ren. So schwer ist das doch nu auch wie­der nicht.

        Die Würde des Menschen ist unan­tast­bar – aber nur, wenn er über­haupt eine besitzt!

  5. Genauso über­trie­ben hat er doch schon immer den Horror an die Wand gemalt und er hat­te nie recht behal­ten, in den Jahren 2003, 2009/10, 2013 usw.!
    Besonders deut­lich wur­de das wäh­rend der Schweinegrippe, wo ihn Dr. Wodarg völ­lig ent­lar­ven konnte.…
    — dass Drosten das immer noch tun darf, ist unser Verhängnis!

    1. Das war sein letz­ter Streich..die Klagen lau­fen! Heute im Corona Ausschuss sag­te Dr Füllmich mit der Klage in NY sähe es gut aus…

  6. 'Trotz Impfungen'…

    Nochmal Background Erkennung 'UK Variante': https://www.theverge.com/2020/12/30/22206522/coronavirus-test-variant-contagious-uk-gene

    Prof. Krönke 21.12.2020: https://www.wiwo.de/technologie/forschung/professor-martin-kroenke-es-geht-nicht-um-eine-mutation-sondern-um-17-verschiedene/26739462.html

    'Was bedeu­tet das für die Hersteller Biontech und Moderna?
    Erstmal abwar­ten und hof­fen. Eine gene­rel­le Schwäche liegt sicher dar­in, dass die neu­en Impfstoffe nur auf ein ein­zi­ges Virusprotein, das Spike Protein aus­ge­rich­tet sind. Jede Mutation in die­sem Spike Protein kann prin­zi­pi­ell zu einer abge­schwäch­ten Wirkung der Impfung füh­ren. Bei ande­ren Viren, etwa Grippe, ist die Immunität brei­ter auf­ge­stellt, umfasst meh­re­re Zielproteine und über neu­tra­li­sie­ren­de Antikörper hin­aus auch immu­no­lo­gi­sche Gedächtniszellen. Die Influenza-Impfung ist daher ver­gleichs­wei­se weni­ger anfäl­lig gegen ein­zel­ne Mutationen, wird aber trotz­dem immer wie­der an die jewei­li­gen Ausbruchsstämmen angepasst. 

    Könnten Biontech und Moderna denn noch nachjustieren?
    Ja, wenn das nötig wer­den soll­te, könn­ten sie ihren Impfstoff inner­halb von weni­gen Wochen oder Monaten ent­spre­chend anpas­sen. Dieses Potenzial der schnel­len Anpassung ist sicher einer der gro­ßen Vorteile der neu­en mRNA Impfstoffe. Der ange­pass­te Impfstoff muss dann aller­dings neu zuge­las­sen werden.'

    Qualitätsjournalismus 22.01.2021: https://www.rnd.de/gesundheit/mutationen-setzen-impfschutz-und-immunschutz-nach-durchgemachter-infektion-herab-JIKQF3XSH5E3VKOQODSJI774HY.html

    'Als ers­ter Pharmakonzern kün­dig­te Astra Zeneca jetzt an, sei­ne Corona-Impfung womög­lich an neue Virusvarianten anpas­sen zu müssen.

    Amerikanische Forscher stell­ten zudem fest, dass eine der Mutationen der süd­afri­ka­ni­schen Linie die Wirkung der Impfungen von Moderna und Biontech/Pfizer her­ab­zu­set­zen scheint. Diese Mutation mit der Bezeichnung E484K wur­de auch bei neu­en Virusvarianten in Brasilien gefun­den, nicht aber bei der neu­en bri­ti­schen Variante. E484K bewirkt offen­bar, dass sich eini­ge Antikörper nicht mehr an das Virus bin­den kön­nen, der Erreger ent­zieht sich dadurch teil­wei­se der Immunantwort des Körpers.

    Ein Immunschutz nach einer durch­ge­mach­ten Infektion wür­de dadurch eben­so her­ab­ge­setzt wie der Schutz durch ein Vakzin. So wird ver­mu­tet, dass sich in der bra­si­lia­ni­schen Stadt Manaus der­zeit ver­mehrt Menschen mit der neu­en Variante des Virus infi­zie­ren, die zuvor bereits ein­mal erkrankt waren.

    Es zeigt sich aber auch: Virenveränderungen kön­nen sich so schnell aus­brei­ten, dass die Impfstoffhersteller nicht sofort mit Anpassungen reagie­ren kön­nen, denn die­se neh­men Zeit in Anspruch. Gleichzeitig machen ver­än­der­te Formen des Virus Neuinfektionen wahr­schein­li­cher, sodass weder eine Impfung, noch eine durch­ge­mach­te Infektion einen voll­stän­di­gen Schutz bie­ten kön­nen. Die von den Herstellern ver­spro­che­ne Wirksamkeit ihrer Impfungen von über 80 oder 90 Prozent wird wohl auf Dauer nicht halt­bar sein. Erst Recht nicht in den höchs­ten Altersgruppen, für die ohne­hin kei­ne sta­tis­tisch vali­den Daten zum Impfschutz vorliegen.'

    Tja, viel­leicht dann doch mit Aspirin, Ivermectin oder Schwarzkümmel plus Honig? https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/fuer-covid-kranke-braucht-es-keinen-patentschutz/

  7. Drosten wird die Pandemie so lan­ge rei­ten, bis sie unter ihm zusam­men­bricht. Darauf hat er doch seit Jahren hin­ge­ar­bei­tet. Da wird auch noch der letz­te Euro raus­ge­quetscht, für all die flei­ßi­gen PCR-Tester und Vakzin-Kocher.

    Wahrscheinlich wird man ihm erst Einhalt gebie­ten, wenn der nächs­te Krieg aus­bricht, oder die Finanzblase implo­diert, die momen­tan mit staat­li­chen Krediten auf­ge­bla­sen wird – wenn das nicht aufs sel­be hinausläuft.

      1. Nun, die Wirkkette geht über W.H.O.-Einstufungen (Pandemie-Stufe), admi­nis­tra­to­ri­sche Folgen auf­grund von Mechanismen, Verträge, Übereinkünfte, Standards, … bis hin­un­ter zu den direk­ten Auswirkungen auf uns durch Gesetze, Verordnungen, Maßnahmen, gesell­schaft­li­ches Klima, Fehlinformationen und Fehlhandlungen durch Hysterie, Angst und Panik, …

        und da fin­den Sie, dass die Haltung der W.H.O. so unwich­tig ist, dass Änderungen nur wenig Neues seien?

        Die W.H.O. könn­te mit einem Strich den Wahnsinn been­den: den Pandemie-Status her­un­ter­stu­fen. Wäre das auch wenig Neues?

  8. Drosten wur­de neu­lich von unse­rer Tageszeitung mit der Aussage zitiert, dass es bei einem R‑Wert von 0,9 einen Monat dau­ern wür­de, bis die Infektionszahlen auf die Hälfte abge­sun­ken seien.
    Es gilt 0,9 hoch t=0,5. Also t=ln 0,5/ln0,9.
    Das ergibt für mich t=0,657.
    Rechnen kann er offen­sicht­lich nicht.

    1. Naja, einem @Archimedes ver­zeiht man schon mal eine Zehnerpotenz zu wenig … ;-).
      Also: bei R=0,9 wären nach 6,57 Tagen die Neu-"Infektionszahlen" hal­biert. Bei "Woche" statt "Monat" läge Dr.osten in etwa richtig.
      (Allerdings soll­te man bei einer der­ar­ti­gen Fehleinschätzung eines "Beraters der Bundesregierung" kei­ne Milde wal­ten lassen).

      1. So lang­sam wird es mit der Mathematik, und so lang­sam nähern wir uns auch Drostens Resultat an: 

        t wur­de von Kassandro zwar rich­tig berech­net, aber falsch inter­pre­tiert. t ist nicht die Anzahl der Tage son­dern das seri­el­le Intervall, also die Zeit vom Erkrankungsbeginn einer Person bis zum Erkrankungsbeginn der von ihr ange­steck­ten Personen und beträgt etwa vier Tage. Demnach bedeu­tet t=6,57, dass nach 4*6,57 Tagen die Infektionszahlen hal­biert sind, das sind etwas mehr als 26 Tage, also grob ein Monat, dem­nach ist die Aussage von Drosten richtig. 

        Die o.g. Formel kommt fol­gen­der­ma­ßen zustan­de: Bei einem R‑Wert von 0,9 steckt ein Mensch 0,9 ande­re Menschen an, dh. nach vier Tagen sind nur noch 0,9 Menschen infi­ziert. Nach 2X4Tagen sind noch (0,9)*(0,9) Menschen infi­ziert, und nach t x 4 Tagen sind noch (0,9) hoch t Menschen infiziert.

  9. Über den Verteiler der ört­li­chen attac-Liste wur­de vom Federführenden fol­gen­der Text als "bes­ter, den er zu Corona gele­sen hat", empfohlen:

    https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/corona-skeptiker-verstehen-es-kommt-auf-sie-an-prof-bhakdi/

    Für mich ist nun nach 15 Jahren ein­fach Schluss.
    Es hat kei­nen Sinn mehr, Widerstand zu leisten.
    Ich las­se mich imp­fen, sobald wie möglich.
    Pfizer, Moderna und das Russenzeug. Ich halts nim­mer aus.
    Ade!

  10. Ivermectin Update USA:

    NIH war seit 8/2020 gegen die Anwendung von Ivermection zur Covid-19 Behandlung, aus­ser in kli­ni­schen Tests; seit 14.1.2021 geän­dert gilt weder eine Empfehlung dafür, noch dagegen:

    http://outbreaknewstoday.com/nih-changes-on-use-of-ivermectin-for-treatment-of-covid-19–90474/

    In August 2020, the National Institutes of Health (NIH) COVID-19 Treatment Guidelines Panel firm­ly said of the use of iver­mec­tin: The COVID-19 Treatment Guidelines Panel recom­mends against the use of iver­mec­tin for the tre­at­ment of COVID-19, except in a cli­ni­cal trial.

    Five mon­ths later, that same panel chan­ged their recom­men­da­ti­on: The COVID-19 Treatment Guidelines Panel has deter­mi­ned that cur­r­ent­ly the­re are insuf­fi­ci­ent data to recom­mend eit­her for or against the use of iver­mec­tin for the tre­at­ment of COVID-19. Results from ade­qua­te­ly powe­red, well-desi­gned, and well-con­duc­ted cli­ni­cal tri­als are nee­ded to pro­vi­de more spe­ci­fic, evi­dence-based gui­d­ance on the role of iver­mec­tin for the tre­at­ment of COVID-19.

    https://www.covid19treatmentguidelines.nih.gov/statement-on-ivermectin/

  11. Das hört sich so an, als woll­te er im Voraus eine Begründung für die mög­li­chen Impf-Folgen liefern.

    "Das sei­en dann zwar eher jun­ge Menschen, aber wegen der hohen Zahl der Erkrankten, wür­den sich trotz­dem die Intensivstationen fül­len und „es gäbe trotz­dem vie­le Tote“, sagt Drosten."

    Junge Menschen sind bis­her nicht erkrankt und waren bis­her nicht auf Intensivstationen. Warum soll­te das nach den Impfungen anders sein?

    1. @B.M.Bürger
      "Junge Menschen sind bis­her nicht erkrankt und waren bis­her nicht auf Intensivstationen."
      Bitte kei­ne Steilvorlagen für die weni­gen, die hier ger­ne "Ihr seid so …" schrieben!
      Also: Junge Menschen sind bis­her (auch) erkrankt – wie vie­le davon so schwer, dass sie auch inten­siv­me­di­zi­nisch behan­delt wur­den, weiß man nicht "so genau" – laut https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/laendertabelle
      sind es der­zeit 20 "Nicht-Erwachsene" , davon 4 "inva­siv beatmet"- wor­aus sich aller­dings (eben­so wie bei den Erwachsenen) nicht ablei­ten lässt, ob sie wegen Covid oder einer sons­ti­gen Erkrankung + posi­ti­vem PCR-Test dort behan­delt werden.
      (hoch­ge­rech­net von den der­zei­tig 20000 "Neuinfizierten" auf die 100000 Dr.osten-Jungmenschen sind 20 Beatmete natür­lich auch ein Szenario, das eine Diskussion lohnt. Den jun­gen Familienvater ohne abbe­zahl­tes Haus hat er ja schon­mal in sei­nem Podcast erwähnt).
      Die Müllers, Söders, Steinmeiers wer­den zusätz­lich natür­lich erbost wei­ter jun­ge, kräf­ti­ge, durch­trai­nier­te erwäh­nen, oder ande­re Anekdoten parat haben.
      Und Dr.osten braucht nicht­mal über den Flur zu lau­fen, um täg­lich neue Anekdoten aufzusaugen.

  12. Man muss ja dem wirt­schaf­li­chen, gesell­schaft­li­chen und juris­ti­schen Druck nur solan­ge aus­hal­ten kön­nen, bis die Gesellschaft und Wirtschaft voll­kom­men am Boden zer­stört ist. Ich den­ke, dass ist eine lös­ba­re Aufgabe für die Politik, nebst ihrer Experten und Mietmäuler.

    Wenn Drosten 100k/Tag pro­phe­zeit, man eine Dunkelziffer annimmt und viel­leicht noch paar Immune abzieht, ist das Ding doch in paar Monaten geges­sen. Das wäre doch schade.

  13. Unfassbar die­ses dr. Osten!
    Was ist das für ein Mensch?
    Unter nor­ma­len Umständen wär "das" für die Öffentlichkeit längst verbrannt…

  14. Dass der sich über­haupt noch traut irgend­was zu sagen, sein Auftritt heu­te bei der Bundespressekonferenz ist an Peinlichkeit nicht zu über­bie­ten „ich kann ansons­ten rela­tiv wenig an Zahlen nen­nen, ich habe zwar eini­ges an Zahlen ste­hen in mei­nen Aufzeichnungen, aber eigent­lich ist das nicht seriös „
    Er hat kei­ne Zahlen, aber die Regierung lässt sich von ihm bera­ten und beschließt Lockdown ohne Ende.

  15. Dass Drosten hier von im schlimms­ten Fall 100.000 Toten spricht, wel­che dann "zwar eher jun­ge Menschen" sein wer­den, könn­te man auch im Zusammenhang mit der zu erwar­ten­den gro­ßen Zahl von zukünf­ti­gen Impfopfern sehen:

    Lt. einer neu­en Studie (s.u.) ist das ganz wesent­li­che Problem bei der Impfung die Gefahr, dass Immunverstärkende Antikörper (ADE) bei einer erneu­ten Infektion über­re­agie­ren und

    "(…) Würde ADE* durch eine Impfung aus­ge­löst wer­den, wäre die Folge, dass bei geimpf­ten Menschen die Infektion wesent­lich schlim­mer ver­lau­fen wür­de als bei nicht geimpf­ten Personen. (…)

    (…) Es wäre nicht das ers­te Mal, dass der wie­der­hol­te Kontakt mit einem Virus, sei es auf natür­li­chem Wege oder durch eine Impfung, das Phänomen ADE aus­löst. Bisher wur­de es bereits bei HIV, SARS und dem Dengue-Fieber dokumentiert. (…)

    (…) Die durch Antikörper aus­ge­lös­te Verstärkung (ADE) von SARS-CoV‑2 ver­än­dert die Immunantwort, sodass es zu einer ver­stärk­ten Entzündung, Lymphopenie oder einem Zytokinsturm kommt. All die­se Symptome ste­hen in Verbindung mit schwer­wie­gen­den Fällen oder Todesfällen(…)"

    * ADE (Antibody Depending Enhancement)

    Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31826992/
    (eng­lisch­spra­chig)

    Artikel: https://kenfm.de/ohne-radar-im-blindflug-durch-das-covid-19-impfprogramm-von-rainer-rupp/

  16. Meine Güte, Klaus-Tristan (Erläuterung s.u.) . Du hast so oft gesagt, du wür­dest nicht über Themen spre­chen, von denen du nichts ver­stehst – war­um hältst du dich nicht daran?

    "mit wirk­lich soli­den Daten zei­ge, dass die Mutante bis zu 35 Prozent infek­tiö­ser sei"
    Die Formulierung "wirk­lich soli­de" zu benut­zen und dann ein "bis zu" anzu­fü­gen, also unquan­ti­fi­ziert den theo­re­ti­schen Höchstwert zu erwäh­nen, ist nicht gera­de soli­de, bes­ten­falls soli­de Propaganda.

    Und die 100.000 vor allem jun­ge Infizierten pro Tag? Legen wir "jung" in die­sem Zusammenhang mal gene­rös und für Klaus-Tristan maxi­mal güns­tig aus und deh­nen das bis zu einem Lebensalter von 59 Jahren. Den RKI-Zahlen kann man ent­neh­men, dass 1.348.649 posi­ti­ve PCR ‑Tests in die­sen Altersgruppen bis Ende 2020 vor­la­gen. Die Todeszahl (wir neh­men auch hier die offi­zi­el­le, für Klaus-Tristan maxi­mal güns­ti­ge Zahl und hin­ter­fra­gen sie nicht im Hinblick auf Kausalität) in die­sem Bereich beträgt sat­te 404.
    Das ergä­be bei 100.000 zusätz­lich Erkrankten rein rech­ne­risch 30 wei­te­re Tote pro Tag. "Viele" ist irgend­wie anders.…
    Auch die Intensivstationen wür­den bei die­sen Zahlen nicht vollau­fen (nicht so voll jeden­falls wie ich es mir momen­tan zu sein wünsche…)
    Wie gesagt, ich habe alle "ungüns­ti­gen" Faktoren weg­ge­las­sen, um den nach Drosten mög­li­chen maxi­ma­len Horror in sei­ner gan­zen erbärm­li­chen Mickrigkeit dar­zu­stel­len. Unerkannte "Erkrankungen", die an/­mit-Problematik, die übli­che Regression von Sterberaten bei erhöh­ter betrof­fe­ner Population – das alles habe ich mir gespart.

    Zero Drosten Geschwätz – das ist ein Ziel, wel­ches anzu­stre­ben sich lohnt.

    Achso: Klaus-Tristan ist natür­lich eine Hommage einer­seits an Klaus-Jürgen Wussow ali­as Professor Brinkmann (sozu­sa­gen der Referenzmediziner mei­ner Kindertage), und ande­rer­seits an Heinz Ehrhardts eins­ti­ge Verballhornung von "Tristan und Isolde" zu "Krischan und die Olle".

  17. Darf ich den Herrn Reitschuster eigent­lich auch als Ausländer und über­zeug­ter Linker gut finden?
    Gute kon­fron­ta­ti­ve Frage vom Boris. Gar nicht um eine sinn­vol­le Antwort zu bekom­men son­dern ein­fach um ihn (Chrissi) spü­ren zu las­sen, dass wir ihm im Nacken sit­zen und um ihn ner­vös zu machen.
    Und das hat wohl geklappt, so wie er sei­nen Kugelschreiber sucht, um sei­ne ner­vö­sen Hände zu beschäf­ti­gen und hil­fe­su­chend zum Jensi schaut. 

    Wir wer­den täg­lich mehr!

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