EU: Abnahmegarantie für Impfstoffe – keinerlei Risiko für Konzerne

Unter dem Titel "COVID-19: Was der Spiegel über die Bestellung von Impfstoffen durch die EU-Kommission ver­schweigt" ist am 19.9. auf anti-spiegel.ru zu lesen:

»Der Spiegel mel­det, die EU-Kommission habe wei­te­re Verträge für den Kauf von Corona-Impfstoffen abge­schlos­sen. Wie immer ist es inter­es­san­ter, was der Spiegel alles nicht berichtet.

Ende August hat die EU-Kommission bereits einen Vertrag mit der Firma AstraZeneca über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Impfdosen zu 2,5 Euro geschlos­sen, es ging also um eine Milliarde Euro. Was die "Qualitätsmedien" dabei geflis­sent­lich über­se­hen haben war, dass die EU-Kommission dabei auch gleich ein Haftungsbefreiung für mög­li­che Impfschäden garan­tiert hat.

AstraZeneca ist übri­gens die Firma, die kürz­lich wegen einer schwe­ren Erkrankung eines Testteilnehmers die Phase III Tests für ihren Impfstoff unter­bre­chen muss­te, die­se aber nach weni­gen Tagen wie­der auf­ge­nom­men hat, ohne zu erklä­ren, ob die schwe­re Erkrankung durch den Impfstoff aus­ge­löst wor­den ist.

Heute nun hat der Spiegel unter der Überschrift "Bis zu 300 Millionen Dosen – EU schließt Vertrag über Corona-Impfstoff mit Sanofi und GSK" gemel­det, dass die EU-Kommission wei­te­re Verträge geschlos­sen hat. Da hat mich natür­lich inter­es­siert, ob der Spiegel die unge­klär­ten Probleme bei AstraZeneca oder die Haftungsbefreiung the­ma­ti­siert. Die Antwort dürf­te nie­man­den über­ra­schen. Interessant war aber, was der Spiegel noch ver­ges­sen hat, zu melden.

Was der Spiegel alles nicht berichtet

Natürlich wur­de die Haftungsbefreiung vom Spiegel mit kei­nem Wort erwähnt. Und zu AstraZeneca war nur fol­gen­des zu lesen:

"Mit dem Hersteller AstraZeneca hat­te die EU bereits im Juni einen Vertrag über bis zu 400 Millionen Impfdosen geschlos­sen und plant wei­te­re mit ande­ren Unternehmen mit aus­sichts­rei­chen Impfstoffkandidaten."

Kein Wort also im Spiegel über die Probleme bei den Tests des Impfstoffs. Dass es dabei Probleme gege­ben hat, sol­len die Spiegel-Leser anschei­nend schnell wie­der ver­ges­sen. Dafür war dann noch fol­gen­des zu lesen:

"Die Abnahmeverträge mit Vorkasse sol­len die Entwicklung und Massenproduktion der Impfstoffe beschleunigen."

Sie haben rich­tig gele­sen: Die EU leis­tet Vorkasse.

Die Hersteller der Impfstoffe gehen kei­ner­lei Risiko ein, die EU zahlt für die Entwicklung des Impfstoffs im Voraus, obwohl die Impfstoffe noch gar nicht exis­tie­ren und sie gibt auch gleich eine Abnahmegarantie ab und als Sahnehäubchen wer­den die Hersteller auch noch von der Haftung befreit. Das ist ein wah­res Weihnachtsgeschenk für die vom Glück geseg­ne­ten Pharmafirmen. Die Chefin der EU-Kommission, Lobby-Uschi von Leyen, hat mal wie­der gan­ze Arbeit geleistet!

Noch inter­es­san­ter wird es aber, wenn man sich die Impfstoffe selbst anschaut. AstraZeneca arbei­tet an einem Vektorimpfstoff. Das ist ein erprob­tes Verfahren, bei dem harm­lo­se Viren so ver­än­dert wer­den, dass sie dem Immunsystem eine Infektion vor­gau­keln, das Prinzip wird seit Jahren ange­wen­det. Allerdings ver­wen­det AstraZeneca dazu Adenoviren von Affen, wäh­rend der rus­si­sche Impfstoff, den die west­li­chen Medien so ver­teu­feln, eben­falls ein Vektorimpfstoff ist, aber auf Basis von mensch­li­chen Adenoviren. Diese Feinheiten braucht der Spiegel-Leser aber auch nicht zu erfahren.

DNA-Impfstoffe und Adjuvantien

Wirklich inter­es­sant wur­de es aber, als ich die Presseerklärung der EU-Kommission dazu gele­sen habe, auf die sich auch der Spiegel beruft. Er hat sie also gele­sen, fand aber das, was da drin stand, offen­sicht­lich nicht inter­es­sant genug, um sei­ne Leser dar­über zu infor­mie­ren. Die EU-Kommission berich­tet näm­lich auch über die ande­ren Impfstoffe. Zum ers­ten Kandidaten kann man da lesen:

"Sanofi wird sein S‑Protein-basier­tes COVID-19-Antigen bei­steu­ern, das auf der DNA-Rekombinationstechnologie beruht."

Es han­delt sich also um einen DNA-Impfstoff. Das ist bri­sant, denn welt­weit wur­de noch kein ein­zi­ger DNA-Impfstoff für die Anwendung am Menschen zuge­las­sen. Es ist ein kom­plett expe­ri­men­tel­les Verfahren, das nun unter dem Deckmantel Corona in aller Eile ent­wi­ckelt und auf brei­ter Front im Menschenversuch getes­tet wer­den soll.

Ausgang die­ses Eingriffs in das mensch­li­che Erbgut: Ungewiss – Die Langzeitfolgen wer­den viel­leicht erst in der nächs­ten Generation sichtbar.

Zum zwei­ten Impfstoffkandidaten schreibt die EU-Kommission:

"Von GSK stammt die Adjuvans-Technologie, die in einer Pandemie beson­ders wich­tig ist, da mit ihr die Menge an Impfstoffprotein ver­rin­gert wer­den kann, die pro Dosis erfor­der­lich ist, sodass mehr Impfstoffdosen erzeugt und somit mehr Menschen geschützt wer­den kön­nen. Die Kombination von pro­te­in­ba­sier­ten Impfantigenen mit Adjuvanzien (Wirkverstärkern) ist eine seit lan­gem eta­blier­te Methode und wird in einer Reihe von heu­te ver­füg­ba­ren Impfstoffen zur Verstärkung der Immunreaktion ver­wen­det. Dies macht es auch wahr­schein­li­cher, dass ein wirk­sa­mer Impfstoff gefun­den wird, der sich in grö­ße­rem Maßstab her­stel­len lässt."

Ich bin kein Impfkritiker, aber bei Adjuvantien hört der Spaß auf. Diese Zusatzstoffe sind teil­wei­se hoch­gif­tig, wenn zum Beispiel Aluminium ein­ge­setzt und dem Menschen gespritzt wird. Das mag bei man­chen Impfungen unum­gäng­lich sein, um eine Wirkung zu erzie­len, aber man soll­te die Anwendung sol­cher Adjuvantien auf das unver­meid­li­che Minimum beschrän­ken. Hier aber wird bewusst mit mehr Adjuvantien gear­bei­tet, um weni­ger des eigent­li­chen Impfstoffs ein­set­zen zu müs­sen. Dabei ist der abso­lu­te Großteil aller Impfschäden ja gera­de auf die­se Adjuvantien zurück­zu­füh­ren und nicht auf den eigent­li­chen Impfstoff.

Das finan­zi­el­le Rund-um-Sorglos-Programm für die Pharmakonzerne
Dass die EU-Kommission Vorkasse leis­tet, hat der Spiegel kurz in einem Satz erwähnt. Die EU-Kommission scheint aber dar­auf rich­tig stolz zu sein, denn sie geht dar­auf wesent­lich detail­lier­ter ein:

"Im Gegenzug für das Recht, inner­halb eines bestimm­ten Zeitraums eine bestimm­te Anzahl von Impfstoffdosen ankau­fen zu kön­nen, finan­ziert die Kommission einen Teil der Vorlaufkosten der Impfstoffhersteller in Form von Abnahmegarantien."

Das Wort "Abnahmegarantien" hat die EU-Kommission sogar fett gedruckt, so stolz ist sie dar­auf. Weiter heißt es:

"Die bereit­ge­stell­ten Mittel wer­den als Anzahlung für die Impfstoffe betrach­tet, die tat­säch­lich von den Mitgliedstaaten erwor­ben werden."

Die Vorkasse ist also eine Anzahlung, dar­an wäre nichts aus­zu­set­zen. Aber was pas­siert eigent­lich, wenn eine Firma dar­an schei­tert, den ver­spro­che­nen Impfstoff zu ent­wi­ckeln? Da Uschi die Chefin der EU-Kommission ist, ist die Antwort nicht schwer zu erra­ten: Es pas­siert gar nichts, das Geld ist dann eben weg und muss nicht zurück­er­stat­tet wer­den, die Pharmafirmen hät­ten dann eben Geld ohne Gegenleistung erhalten.

Aber das dürf­te kaum pas­sie­ren, denn die Firmen ver­die­nen natür­lich viel mehr Geld, wenn sie den Impfstoff, den sie mit den EU-Geldern ent­wi­ckelt haben, dann auch noch für gutes Geld ver­kau­fen können.

Wir ler­nen ja immer, dass der Kapitalismus alter­na­tiv­los ist. Zum Kapitalismus gehört das unter­neh­me­ri­sche Risiko, das bedeu­tet, dass es pas­sie­ren kann, dass man in ein Projekt inves­tiert und es floppt. Komischerweise fin­den die Verfechter von Markt und Globalisierung es aber viel bes­ser, wenn der Staat das Risiko trägt und die Konzerne die Gewinne ein­strei­chen. So ist es bei der Finanzkrise 2008 gewe­sen, als die Banken jah­re­lang Gewinne gemacht haben, aber der Staat – als das Finanzkasino geplatzt ist – die Verluste in Form von Bankenrettungen über­nom­men hat.

Das glei­che sehen wir nun wie­der, denn die EU-Kommission schreibt ganz offen:

"Aufgrund der erheb­li­chen Kosten und hohen Durchfallquote sind Investitionen in einen COVID-19-Impfstoff für Impfstoffentwickler mit hohen Risiken ver­bun­den; des­halb ermög­li­chen sol­che Garantien, dass Investitionen getä­tigt wer­den, die ohne sie wohl gänz­lich unterblieben."

Die EU-Kommission sagt also ganz offen, dass es nicht bloß um eine Anzahlung geht, die man bei Nichtlieferung wie­der zurück­for­dern könn­te, son­dern dass es um Garantien geht, die wegen der "hohen Durchfallquote" gege­ben werden.

Im Klartext: Scheitert die Impfstoffentwicklung, behält die Firma das Geld.

Und wie­so soll­ten die Investitionen ohne die Garantien "gänz­lich unter­blei­ben"? Der Hype um Corona wird dazu füh­ren, dass welt­weit Milliarden Menschen geimpft wer­den, es ist also ein gigan­ti­scher Markt vor­han­den, der nur dar­auf war­tet, belie­fert zu wer­den. Jede Firma jeder Branche wür­de ohne zu zögern die nöti­gen Investitionen täti­gen, wenn ein Milliarden-Markt nach einem Produkt ruft! Und wenn die Entwicklung nicht funk­tio­niert, dann muss man die Verluste eben abschrei­ben, so funk­tio­niert der hoch­ge­lob­te Kapitalismus nun einmal.

Ein ein­fa­ches Beispiel: Wenn Sie eine Bäckerei am Rande einer Ortschaft haben und neben­an ein Neubaugebiet ent­steht, das viel neue Laufkundschaft bedeu­ten dürf­te, dann war­ten Sie mit der Investition zum Beispiel in einen grö­ße­ren Ofen doch auch nicht dar­auf, dass der Staat Ihnen eine Garantie dafür gibt, dass die Leute, die dort ein­zie­hen, auch wirk­lich bei Ihnen die Brötchen kau­fen. Tja, Sie haben halt die fal­sche Branche gewählt, Pharmakonzern müss­te man sein!

Für Banken und Pharmakonzerne gel­ten die Regeln des Kapitalismus nicht, die bekom­men alles garantiert.

Nur die Spiegel-Leser, die erfah­ren das natür­lich nicht, schließ­lich ist die Pharmaindustrie ein wich­ti­ger Werbekunde und außer­dem hat Bill Gates, der eben­falls dar­an ver­die­nen wird, dem Spiegel über zwei Millionen Euro gespen­det (das ist kein Scherz, wenn das für Sie neu ist, lesen Sie es hier nach).

Der Spiegel hat also gute Gründe, sei­nen Lesern sol­che Zusammenhänge nicht aufzuzeigen.«


Ja, die­se Quelle liegt auf einem rus­si­schen Server, dem Autor wird nach­ge­sagt, er sei "Putin-Versteher". Die Zitate sind offen­bar kor­rekt, über die Schlußfolgerungen kann sich Jede und Jeder ein eige­nes Bild machen.

Siehe auch Impfstoff: 300 Millionen als "finan­zi­el­le Sicherheit" für Multimilliardär Hopp.

3 Antworten auf „EU: Abnahmegarantie für Impfstoffe – keinerlei Risiko für Konzerne“

  1. U N F A S S B A R !!! Danke, dass du das alles ans Tageslicht bringst.
    Langsam ver­lie­re ich den Glauben an das kla­re Denkvermögen der Menschen – wie viel Angst muss man haben, dass einem das alles total egal ist und man sich in sei­ner Gutgläubigkeit gebor­gen fühlt?

  2. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/impfstoff-gegen-h1n1-wird-entsorgt-vom-heilmittel-zum-restmuell-11107020.html

    Damals ist Impfstoff ent­sorgt wor­den. Pandemrix ent­hielt ein (unge­nü­gend abge­klär­tes) Streckungsmittel. Der Phase-IV-Test von Pandemrix ver­lief nicht gut:

    https://www.infosperber.ch/Gesundheit/GSK-Impfrisiken–Pandemrix-Pharmakonzern-GKS-wird-verschont

    Wäre es tech­nisch mög­lich, Impfstoff ohne Adjuvans vor­zu­be­rei­ten und bei Bedarf ein Adjuvans zuzu­set­zen? Oder wie wäre es damit, den Impfstoff doch nicht zu bestellen?

  3. Am Ende sind es viel­leicht ein­zig die­se zuge­setz­ten Giftstoffe, die über­haupt zur Antikörperbildung füh­ren, weil der Körper weiß, was für ihn Gifte sind und dage­gen kämpft. Allein die Tatsache, dass die soge­nann­ten Impfstoffe nur mit sol­chen Mengen der für uns gif­tigs­ten Stoffe funk­tio­nie­ren zeigt doch, dass es nur ums Geld geht – Koste es, was es wol­le. Nebenwirkungen egal.
    Ich habe das Gefühl, dass unser nor­ma­les Immunsystem mit allem selbst fer­tig wird, wenn man es dabei unterstützt..Die Pharma klopft sich aber auf die Schulter und sagt, ihre Präparate hät­ten gehol­fen – in Wahrheit war fast alles eh schon vor­bei oder recht schnell von selbst vor­bei, hät­te man an den äuße­ren Umständen gear­bei­tet – Hygiene, sau­be­res Wasser, gute Luft, genug Schlaft, etc.

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