EuroMOMO: Übersterblichkeit erreicht Niveaus von 2018/2019

Zwar sin­ken die Zah­len wie­der und sind zudem unein­heit­lich in Euro­pa, aber den­noch beob­ach­tet Euro­MO­MO dies:

»Erheb­li­che Über­sterb­lich­keit in Euro­pa festgestellt
Die neu­es­ten wöchent­li­chen gepool­ten Euro­MO­MO-Schät­zun­gen zei­gen für die teil­neh­men­den euro­päi­schen Län­der ins­ge­samt eine deut­lich über­höh­te Gesamt­mor­ta­li­tät, wobei in meh­re­ren Län­dern ein Anstieg der COVID-19-Fäl­le gemel­det wurde.

Die­se Über­sterb­lich­keit ist in eini­gen Län­dern auf eine sehr hohe Über­sterb­lich­keit zurück­zu­füh­ren, wäh­rend in ande­ren Län­dern ein nor­ma­les Sterb­lich­keits­ni­veau zu ver­zeich­nen ist.

Die über­mä­ßi­ge Gesamt­mor­ta­li­tät wird vor allem in der Alters­grup­pe der über 65-Jäh­ri­gen, aber auch in den Alters­grup­pen der 15–44- und 45–64-Jährigen beob­ach­tet.«

Vor allem Ita­li­en, Spa­ni­en und Groß­bri­tan­ni­en sind betrof­fen. Das scheint die The­se zu bestä­ti­gen, daß mus­ter­gül­tig neo­li­be­ral kaputt­ge­spar­te Gesund­heits­sys­te­me dort ver­ant­wort­lich sind. Dem ist mit har­ten Lock­downs offen­bar nicht zu begegnen

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Über­setzt mit www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

7 Antworten auf „EuroMOMO: Übersterblichkeit erreicht Niveaus von 2018/2019“

  1. Euro­mo­mo ist inzwi­schen mit gröss­ter Vor­sicht zu genie­ßen. Ich gucke mir das schon län­ger an und muss­te fest­stel­len das dort seit März sich eini­ges geän­dert hat. Das die Gier funk­tio­niert und das Kran­ken­häu­ser Pro­fit­ori­en­tiert arbei­ten .… dar­an wird seit Jahr­zehn­ten gear­bei­tet.… mer­ke: nur ein kran­ker ist pro­fi­ta­bel.… komisch… oder

    1. Die Beob­ach­tung konn­te ich auch machen. Ich ärge­re mich tie­risch damals kei­ne Screen­shots gemacht zu haben. Dort wur­den die Gra­fi­ken geän­dert und plötz­lich sahen die Peaks der ver­gan­ge­nen Jah­re deut­lich klei­ner aus.

  2. Ich hof­fe ich habe mit die­ser Ver­mu­tung unrecht, aber in der Alters­grup­pe 15–44 könn­te Sui­zid eine Rol­le spielen.
    Ich kann mich dun­kel an eine frü­he Stu­die erin­nern die von einem erheb­li­chen Anstieg der Selbst­tö­tun­gen aus­ging (ich mei­ne zu erin­nern um den Fak­tor 10x) .

  3. Nicht zu ver­ges­sen was Dr. Claus Köhn­lein über Stu­di­en der WHO und Falsch­be­hand­lun­gen mit Hydro­xychlo­ro­quin und ande­ren immun­sup­pres­si­ven Medi­ka­men­ten sagt.

    Nimmt man die Län­der, die an den WHO Stu­di­en teil­nah­men, aus der europaweiten/weltweiten Sta­tis­tik raus (z.B. auf Euro­mo­mo), dann sehen wir, dass wir nichts sehen: Kei­ne "Zacke" im April, kei­ne Übersterblichkeit.

    Quel­len:
    https://​you​tu​.be/​C​C​K​v​5​4​c​g​z​4​U​?​t​=​9​310
    https://​rubi​kon​.news/​a​r​t​i​k​e​l​/​d​i​e​-​m​e​d​i​k​a​m​e​n​t​e​n​-​t​r​a​g​o​die

  4. Gibts eine Erklä­rung für Ita­li­en, Spa­ni­en und Groß­bri­tan­ni­en? Als ich frü­her auf der HP war, sah alles immer in Ord­nung aus, bin über­rascht, jetzt sol­che Über­sterb­lich­kei­ten im März zu sehen.

  5. EUROMOMO bil­det für als Gesamt­sterb­lich­keit erst ab 2017-03 ab.

    Gro­ße Grip­pe­wel­len gab es aber zB auch 2015. Es fehlt schlicht der grö­ße­re zeit­li­che Vergleich.

    Bei den ein­zel­e­nen Län­dern kann man durch­aus zu ande­ren Erkennt­nis­sen kom­men (Dar­stel­lung dort ab 2015-01 mög­lich). Por­tu­gal, Spa­ni­en und die Schweiz zei­gen zB 2015 durch­aus nicht uner­heb­li­che Aus­s­schlä­ge. Und 2017 war eini­ges los und die Fra­ge ist, wie genau das in der Gesamt-Kur­ve eigent­lich abge­bil­det ist. (sehen wir viel­leicht sogar erst die abfal­len­de Flan­ke und war vor­her ein viel höhe­rer Gip­fel in 2017? Frank­reich zB hat­te sei­nen Gip­fel 2017 in der nicht in der Gesamt­kur­ve abge­bil­de­ten KW 01.)

  6. Vor­sicht bei Euro­mo­mo. Für Detusch­land gibt es nur Zah­len aus Hes­sen und Ber­lin. Wei­ter­hin die sind Alters­grup­pen ungleich differenziert:

    0–14 Jah­re => umfasst 15 Jahre
    15–44 Jah­re => umfasst 30 Jahre
    Dann wie­der 10-Jah­res Schritte

    Das sieht dann man schnell so aus als ob mehr jün­ge­re Ver­ster­ben würden.

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