"Fast 100-prozentige Sicherheit: Ungeimpfte infizieren sich auf drei Meter Entfernung in keinen fünf Minuten"

Wie kommt Schmidt-Cha­na­sit auf "seriö­se Wissenschaftskommunikation"?

twit​ter​.com

Bei­de Bestand­tei­le des Wor­tes sind falsch. Es ist kei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, wenn der Jus­tiz­mi­nis­ter der­art als Gefähr­der dar­ge­stellt wird. Und von Wis­sen­schaft ist die­ser Tweet mei­len­weit ent­fernt. Er bezieht sich auf einen Arti­kel auf br​.de vom 1.4. unter der Über­schrift "FFP2-Mas­ken sen­ken Coro­na-Infek­ti­ons­ri­si­ko dras­tisch". Dort ist zu erfahren:

»Ein For­scher­team am Max-Planck-Insti­tut (MPI) für Dyna­mik und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on in Göt­tin­gen hat unter­sucht, wie gut FFP2- und OP-Mas­ken vor einer Infek­ti­on schüt­zen. Auch wel­che Bedeu­tung es hat, ob die­se kor­rekt getra­gen wer­den, woll­ten die Wis­sen­schaft­ler wis­sen. Bei etwa 200 Men­schen wur­de der Aus­stoß von Aero­so­len gemes­sen, um her­aus­zu­fin­den, wel­che Par­ti­kel aus Lun­ge, Mund oder Nase ent­wei­chen und wie groß die­se sind. Auf die­se Wei­se lässt sich berech­nen, wie vie­le Virus­par­ti­kel im Aero­sol ent­hal­ten sein kön­nen, und dar­aus wie­der­um schlie­ßen, wie hoch die Anste­ckungs­wahr­schein­lich­keit auf­grund der Viren­last ist.«

Infizierte erkennt man an Masken. Oder am Test?

Der Direk­tor des Insti­tuts, das so begna­de­te For­sche­rIn­nen wie Vio­la Prie­se­mann in sei­nen Rei­hen weiß, hat sich im Juni letz­ten Jah­res in die Anna­len der Wis­sen­schaft eingeschrieben:

»Exper­ten war­nen vor Wie­der­auf­flam­men der Pan­de­mie ohne Maskenpflicht

… Nach Ansicht des Göt­tin­ger For­schers Boden­schatz steigt mit dem Weg­fall der Test­pflicht die Gefahr, einem hoch anste­cken­den asym­pto­ma­ti­schen Virus­trä­ger zu begeg­nen und etwa in Innen­räu­men höhe­ren Virus­kon­zen­tra­tio­nen aus­ge­setzt zu sein, weil vie­le Infi­zier­te nicht mehr erkannt wür­den…«

Das war dem "Tages­spie­gel" zu ent­neh­men wie ande­re ori­gi­nel­le Neu­ig­kei­ten, nach­zu­le­sen in Aktu­el­les aus den Toll­häu­sern (14.6.)

So schützen Sie Ihre FFP2-Maske vor Omikron

Im Febru­ar wur­de hier bereits eine wei­te­re Erkennt­nis des Max-Planck-Insti­tuts dargestellt:

Sicher­lich völ­lig unbe­ein­flußt von den Mil­lio­nen Euro der Bun­des­re­gie­rung für die Medi­en­kam­pa­gnen, dafür mit atem­be­rau­ben­den Bil­dern ver­schie­dens­ter Mutan­ten (natür­lich com­pu­ter­ani­miert, wie auch sonst?), macht uns die Rote-Fun­ken-Medi­en­grup­pe mit neu­es­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen ver­traut (Video­quel­le: mor​gen​post​.de, 1.2.)


Doch zurück zum BR-Arti­kel vom 1.4. (kein Scherz!):

»FFP2-Masken reduzieren Risiko deutlich – wenn sie gut sitzen

Das Ergeb­nis ihrer Expe­ri­men­te über­rasch­te selbst die For­scher: Sogar bei drei Metern Abstand wür­de es kei­ne fünf Minu­ten dau­ern, bis sich eine unge­impf­te Per­son, die in der Atem­luft eines Coro­na­vi­rus-infi­zier­ten Men­schen steht, mit fast 100-pro­zen­ti­ger Sicher­heit ansteckt. Auch wenn dies die obe­re Risi­ko­gren­ze ist und die Wahr­schein­lich­keit im All­tag deut­lich klei­ner, so ist die Anste­ckungs­ge­fahr doch erheb­lich.«

Das ist nun der­art hane­bü­chen, daß Prof. Schmidt-Cha­na­sit gut dar­an tat, nicht näher dar­auf einzugehen.

»FFP2-Mas­ken redu­zie­ren die­ses Risi­ko deut­lich: Bei einer infi­zier­ten und einer nicht-infi­zier­ten Per­son, die bei­de gut sit­zen­de FFP2-Mas­ken tra­gen, liegt das maxi­ma­le Anste­ckungs­ri­si­ko nach 20 Minu­ten selbst auf kür­zes­te Distanz nur wenig über einem Pro­mil­le. Gut sit­zen bedeu­tet: Der Nasen­bü­gel der Mas­ke muss die Form eines "abge­run­de­ten W" haben und seit­lich auf die Nasen­flü­gel drücken.

Ergeb­nis­se der Stu­die ver­öf­fent­lich­ten die Wis­sen­schaft­ler im Dezem­ber 2021 in einem Arti­kel in der Fach­zeit­schrift "Pro­cee­dings" der US-ame­ri­ka­ni­schen Natio­na­len Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (PNAS). Damals begann sich gera­de die Vari­an­te Omi­kron aus­zu­brei­ten. FFP2-Mas­ken schüt­zen vor die­ser Vari­an­te unge­fähr gleich gut wie vor Del­ta, sagt der Phy­si­ker Eber­hard Boden­schatz, Direk­tor am Max-Planck-Insti­tut für Dyna­mik und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on. Die Omi­kron-Vari­an­te habe aber auch eine ande­re Anste­ckungs-Cha­rak­te­ris­tik. Sie ver­mehrt sich anschei­nend beson­ders in den obe­ren Atem­we­gen, wo kein so fei­nes Aero­sol ent­steht wie in der Lun­ge. Die Par­ti­kel, mit denen die Viren aus­ge­at­met wer­den, sind daher grö­ßer und wer­den vom Gewe­be der Mas­ken leicht aufgehalten…«

Wenn dem­nächst wie­der Mil­lio­nen "geimpf­ter" Men­schen mit FFP-2-Mas­ken durch die Gegend lau­fen – was ist dann deren Aus­sa­ge? "Lie­be Mit­men­schen, ich schüt­ze Euch, weil ich weiß, daß ich trotz mei­ner 'Imp­fung' ver­dammt anste­ckend bin. Und irgend­wie will ich glau­ben, es schützt auch mich."


Im Febru­ar gab es dazu die­sen Beitrag:

Vergessenes Wissen von "Quarks". Was bringt der Mundschutz?

"Der medi­zi­ni­sche Mund­schutz heißt nicht umsonst so. Er soll­te den Medi­zi­nern vor­be­hal­ten blei­ben."
"Coro­na: Wie kön­nen wir das Virus besie­gen?" you​tube​.com (27.3.20)

21 Antworten auf „"Fast 100-prozentige Sicherheit: Ungeimpfte infizieren sich auf drei Meter Entfernung in keinen fünf Minuten"“

  1. Na, haupt­sa­che eine tol­le Gra­fik hin­ge­klatscht, irgend­was mit Sta­tis­tik muss drin sein. Ein Bal­ken­dia­gramm oder Tor­ten­dia­gramm, das hat die woke Gene­ra­ti­on doch gelernt und wenn man das anwen­det, ist es ganz sicher top seri­ös (Sar­kas­mus Ende). So läuft das im bes­ten Deutsch­land aller Zei­ten. Die Inhal­te sind egal, haupt­sa­che die Ver­pa­ckung stimmt… und wer gut ist und wer böse, das wis­sen die woken Wis­sen­schafts­fa­na­ti­ker doch auch alles. Sagt ja schließ­lich das selbst gebas­tel­te Dia­gramm auf Kin­der­gar­ten­ni­veau (man beach­te z. B. wie­der die abso­lut lächer­li­che Abstu­fung von "gelb" (gut), über "oran­ge" (mit­tel­gut) bis "rot" (sehr schlecht). Damit es auch der dümms­te Dum­me kapiert.) So wie damals bei den ein­ge­färb­ten Coro­na-Land­kar­ten und den Farb­mar­kie­run­gen (grü­ne Männ­chen = geimpft, Oran­ge Männ­chen = Getes­te­te und die roten Teu­fel das sind die Unge­impf­ten. So stand es hier auf den staat­li­chen Plakaten).
    Ist wohl erfor­der­lich für Men­schen, die dem betreu­ten Den­ken unter­lie­gen. Ich schä­me mich für mein Land. Ich schä­me mich für die soge­nann­te "Wis­sen­schafts­frak­ti­on" in Deutsch­land. Aber ganz gehö­rig. Histo­ry repeats..

  2. War­um hei­ßen FFP2-Mas­ken eigent­lich FFP2-Mas­ken oder Mund-Nase-Schutz oder Mund-Nase-Bedeckung…??

    Wenn sie vor Viren schüt­zen, müss­ten sie dann nicht Viren-Schutz-Mas­ken heissen…??

    1. Weil sie gar nicht zum Schutz vor Viren desi­gned wur­den, son­dern eigent­lich "Staub­schutz­mas­ken gegen extrem fei­ne Staeu­be fuer den Arbeits­schutz" sind.

      1. @ Juer­gen Ilse

        Wie gut die da wir­ken, kann jeder im Selbst­ver­such her­aus­fin­den, wenn er mal einen Tag im Tro­cken­bau arbeitet. 

        Und Aero­so­le und Viren sind noch viel viel klei­ner, als die da pro­du­zier­ten (sicht­ba­ren) fei­nen Stäube.

  3. KL hat sicher­lich beauf­tragt, dass jeder Infi­zier­te einen Ven­ti­la­tor auf den Kopf geschnallt bekommt, damit die Viren beim Aus­at­men nach vor­ne zum Gegen­über gebla­sen wer­den. Und solan­ge die FFP 2‑Masken mit einer Maschen­wei­te von 400 nm die Viren mit einem Durch­mes­ser von 150 nm sowie­so beim nor­ma­len Atmen durch­las­sen, sind wir alle ver­lo­ren! Lei­der kön­nen Poli­ti­ker und Fach­leu­te weder den­ken und rech­nen; und publi­zie­ren dafür dann lie­ber den größ­ten Schwachsinn.

    Man ver­sucht mit den übels­ten Taschen­spie­ler­tricks, die Leu­te für blöd zu verkaufen!

    Natür­lich geht man im obi­gen Bei­trag immer noch davon aus, dass jeder Geimpf­te gegen Infek­tio­nen zu 1.000 Pro­zent geschützt ist, so dass ihm nichts pas­sie­ren kann, wenn er wei­ter­hin – am bes­ten jetzt 24/7 – sei­ne Mas­ke trägt.

    1. … und das die Make voel­lig unge­faehr­lich und fuer abso­lut jeden geeig­net ist. Des­halb galt ja bis vor Coro­na auch, dass im Arbeits­schutz die­se Mas­ken *nie­mals* mehr­fach ver­wen­det wer­den durf­ten, die maxi­ma­le unun­ter­bro­che Tra­ge­dau­er bei FFP2 Mas­ken 75 Minu­ten war (danach min­des­ten­ss 30 Minu­ten Mas­ken­pau­se) und maxi­mal 4 Arbeits­schich­ten mit Mas­ke pro Woche erlaubt waren. Aus­ser­dem durf­te *nie­mand* mit Mas­ke arbei­ten, wenn er nicht eine arbeits­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chung auf "Eig­nung zum Maken tra­gen" erfolg­reich absol­viert hatte.

      Und die *nach­ge­wie­se­ne* erhoeh­te CO2 Rue­ck­at­mung exis­tiert ja dank Coro­na auch nicht mehr (das Virus scheint das sonst rueck­ge­at­me­te CO2 zu fres­sen,. oder wie ist das zu erklaeren?).
      Man beach­te die­ses You­tube Video noch aus 2020:

      https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​i​O​6​n​E​3​N​g​U6U

      Obwohl als Fazit behaup­tet wird, dass durch die Mass­ken kei­ne Gefaehr­dung besteht, sieht man doch an der Gra­fik ab ca. 2:40, dass die CO2 Rue­ck­at­mung schon bei einer "OP-Mas­ke" min­des­tens 5,5 mal so hoch ist, wie ohne Mundnasenbedeckung.
      Gewun­dert habe ich mich ueber das extrem schlech­te abschnei­den des "Schlauch­tuchs" und der selbst­ge­naeh­ten Mas­ke, sowie dar­ueber, das selbst ein "Face­shield" die CO2 Rue­ck­at­mung bereits mehr als verdoppelt.

  4. "Fast 100-pro­zen­ti­ge Sicher­heit: Unge­impf­te infi­zie­ren sich auf drei Meter Ent­fer­nung in kei­nen fünf Minuten"

    Dann kann das RKI ja wie­der die Inzi­den­zen nach Impf­sta­tus und der Impf­ef­fek­ti­vi­tät veröffentlichen

    Nur zu

  5. Inter­es­sant fin­de ich auch, dass böse Viren-Aero­so­le ihre Far­be ändern kön­nen, und zwar in Abhän­gig­keit von Mas­ken­dich­te und Expositionsdauer.

    Liegt ver­mut­lich dar­an, dass die Unter­su­chung ein rei­nes Labor­ex­pe­ri­ment ohne Wirk­lich­keits­be­zug war.

    1. "Inter­es­sant fin­de ich auch, dass böse Viren-Aero­so­le ihre Far­be ändern kön­nen, und zwar in Abhän­gig­keit von Mas­ken­dich­te und Expositionsdauer."

      @taspie
      Das ist mir auch auf­ge­fal­len und gehört in die Frak­ti­on 'psy­chi­sches Framing'. Ich hal­te es für eine unlau­te­re und schmut­zi­ge Prak­tik. Man soll­te immer wie­der dar­auf hin­wei­sen. Vie­len Men­schen fällt so etwas näm­lich nicht auf, aber sie las­sen sich durch opti­sche Din­ge (farb­li­che Dar­stel­lun­gen, Her­vor­he­bun­gen) mas­siv beein­flus­sen. Opti­sche Ein­drü­cke schei­nen direkt unge­fil­tert bei den Men­schen ein­zu­schla­gen und das wis­sen die Ver­ant­wort­li­chen auch zu 'nut­zen'. Ich fin­de die­se psy­cho­lo­gi­sche 'Kriegs'führung scheuß­lich und mir springt so etwas direkt ins Auge.

  6. Wer glaubt nur sol­chen Schwach­sinn? Ohne Mas­ke infi­ziert man sich zu nahe­zu 100% selbst bei 3m Abstand, und mit Mas­ke auch bei Nae­he in einer Stun­de nur mit 0,1% Wahhrhschein­lich­keit? Wer immer sich die­sen Schwanch­sinn aus­ge­dacht hat gehoert in die geschlos­se­ne aber nicht vor ein Mikro​fon​.Es gibt doch wirk­lich genug Stu­di­en, die die Wirk­sam­keit von Mas­ken auf nahe­zu wir­kungs­los ein­sc­het­zen. So z.B. die Stu­die aus Spa­ni­en mit Erst­klaess­lern und Kin­dern im letz­ten Jahr im Kin­der­garr­ten: Im Kin­der­gar­ten wur­de gar kei­ne Mas­ken getra­gen, in der Schu­le gab es Mas­ken­pflicht. Anste­ckun­gen gab ess in bei­den Grup­pen gleich vie­le. Oder zu den "nahe­zu 100%": Die Warhschein­lich­ke­eit sich in der Fami­lie anzu­ste­cken liegt bei unter 50%, trotz leben im sel­ben Haus­halt ohne staen­di­ges Mas­ken tra­gen zu haus. Kein Wider­spruch zu dem oben genann­ten Schwach­sinn? Echt jetzt?

    Wie vie­le Men­schen haet­te vor schwe­rer Erkran­kung oder Tod geret­tet wor­den, wenn man von Anfang an statt Maken hoch­do­sier­tes Vit­amin D ver­teilt haet­te (kei­ne "Klein­kin­der­do­sis" von 800 IE pro Tag son­dern min­des­tens 2.500, bes­ser um die 4.000 IE pro Tag oder mehr)? Und nein, so etwas ist i.d.R. kei­ne "toxi­sche Dosis", auch wenn immer wie­der so etwas behaup­tet wird. Emp­feh­lens­wert dazu Magne­si­um aber *kein* zusaetz­li­ches Kal­zi­um (solan­ge man sich nicht sehr Kal­zi­um­arm ernahrt).

    1. @Juergen Ilse
      Na ja, haupt­sa­che ein bun­tes Bild­chen, denn das intel­lek­tu­el­le Niveau der Bevöl­ke­rung gibt rei­nen Text wohl gar nicht mehr her, da müs­sen simp­le Gra­fi­ken ran.… und lei­der wir­ken Gra­fi­ken und Bil­der auch viel direk­ter und heftiger.

      Mei­ne Idee: Unse­re Kri­tik gegen die­sen gan­zen Irr­sinn soll­ten wir zukünft auch nicht mehr in Text­form, son­dern in Bild­form vor­brin­gen!!! Ich sah schon mal eine gute Kar­ri­ka­tur von Lau­ter­bach auf einem Sti­cker, damit könn­te man arbei­ten. Es müss­te aber noch vie­le ande­re Sym­bo­le geben, z. B. einen durch­ge­stri­che­nen Affen in Anspie­lung auf die Affen­po­cken usw. Auf Inhal­te wür­de ich mich dabei gar nicht mehr bezie­hen, denn Inhal­te wer­den vom Sys­tem eh igno­riert, es geht nur noch um die "rich­ti­ge" Hal­tung bzw. Bot­schaft, ein Dis­kurs fin­det seit zwei Jah­ren ja kaum noch statt, alles was nicht dem vor­ge­ge­be­nen Kurs ent­spricht, wird mund­tot gemacht.
      Des­halb die Idee, auf Bild­spra­che zurück­zu­grei­fen. Viel­leicht erreicht das auch die Schlaf­scha­fe, bei denen Text offen­bar nicht mehr ankommt. Je plat­ter, des­to besser.
      Vor mehr als einem Jahr kleb­te ich Auf­kle­ber mit dem Spruch "hier lecken – Her­den­im­mu­ni­tät!!!" mit Pfeil­an­wei­sung an Stra­ßen­la­ter­nen. Es kam zumin­dest in einem Fall, den ich beob­ach­tet habe, sehr gut an! zwei tür­ki­sche Frau­en mit klei­nem Jun­gen sahen das Schild, der Jun­ge frag­te, was es soll und die bei­den Frau­en lach­ten sich sche­ckig. Hät­te ich damals vor allem in die­ser sozia­len Schicht nie erwar­tet, aber es traf ins Schwar­ze und der Sar­kas­mus wur­de in Humor umge­wan­delt. Sowas bleibt den Men­schen im Gedächt­nis hän­gen, glau­be ich. Davon bräuch­ten wir mehr.

  7. Ist es nicht groß­ar­tig? Wesent­lich grö­ße­re Par­ti­kel, die von der Hei­li­gen Mas­ke natür­lich leicht auf­ge­hal­ten wer­den, schaff­ten es wäh­rend der all­ge­gen­wär­ti­gen Mas­ken­pflicht trotz­dem, eine viel höhe­re Anste­ckungs­ra­te zu gene­rie­ren, weil… ja, war­um eigentlich? 🙂
    Ja, ich weiß, in Wahr­heit ist die Anste­ckungs­ra­te bei Omi­kron nicht viel höher als bei Del­ta, man tes­tet nur wesent­lich "effek­ti­ver".
    Aber die Coro­no­i­ker vom Baye­ri­schen Rund­funk und ins­be­son­de­re vom Fak­ten­fuchs­band­wurm sind wie Blau­wa­le: sie kön­nen zwar die Klap­pe sehr weit auf­rei­ßen, aber der Schlund, durch den Wahr­heit und ideo­lo­gie­freie Über­le­gun­gen ein­drin­gen könn­ten, ist extrem eng. Man darf sie also nur in kleins­ten Men­gen verabreichen…

    Mit die­ser Ana­lo­gie wün­sche ich eine gute Nacht.

  8. Da die­se Voll­dep­pen ja schon lan­ge kei­nen Hehl mehr draus machen, daß sie uns für Klein­kin­der hal­ten, denen man aber auch
    wirk­lich alles erklä­ren muss (Herr­jeh, immer die­ser dum­me Pöbel),
    bekom­men wir das natür­lich sowohl ver­bal als auch mit putzigen
    bun­ten Bild­chen auf infan­tils­tem Niveau serviert.
    Thank you, BR24, for…nothing !

  9. Mei­nes Wis­sens ist es völ­lig unklar, wie sich Men­schen mit der Grip­pe infi­zie­ren. Es gab 1918 eine Unter­su­chung von ame­ri­ka­ni­schen Wis­sen­schaft­lern – Johns-Hop­kins-Uni­ver­si­tät – mit rund 60 gesun­den Sol­da­ten. Die wur­den an der sog. Spa­ni­schen Grip­pe-Erkrank­ten expo­niert. Jeder der Sol­da­ten hat­te mit rund 10 der Erkrank­ten 5 Minu­ten jeweils im direk­ten Kon­takt (am Bett) zu spre­chen. Es wur­den den Sol­da­ten Abstri­che der Erkrank­ten in den Mund gege­ben und sie beka­men Injek­tio­nen mit Abstrich­ma­te­ri­al der Erkrank­ten. Kei­ner der rund 60 Sol­da­ten erkrank­te. Samu­el Eckert publi­zier­te die­se Stu­die (Gal­lups Island-Files) , die 1919/1920 publi­ziert wur­de. Er stell­te ein PDF zur Ver­fü­gung, das mir vorliegt.

    Es ist seit rund 100 Jah­ren völ­lig unklar, wie die Grip­pe sich im Men­schen aus­brei­ten kann, auf wel­che Wei­se jemand erkrankt und infi­ziert wird.

    Das macht den Unter­schied etwa zu Tuber­ku­lo­se aus. Hier ist es mei­nes Wis­sens klar, dass die Krank­heit über Kon­takt sich aus­brei­tet. Nicht so bei der Grip­pe ganz offensichtlich.

    https://​samuele​ckert​.net/​t​a​g​/​s​p​a​n​i​s​c​h​e​-​g​r​i​p​pe/

  10. Wie ich dazu schon als Kom­men­tar an reit​schus​ter​.de geschrie­ben habe: Das ist ja nicht die ers­te Illus­tra­ti­on, wel­che den Men­schen vor­täu­schen soll, dass die Viren beim Flug gegen oder durch die Mas­ken beob­acht­bar wären. In Wirk­lich­keit sind die Viren aber viel zu klein, viel klei­ner als jedes Mas­ken­loch, und die Wis­sen­schaft hat weder eine Beob­ach­tung­ka­me­ra noch ein sons­ti­ges Instru­ment, um die Men­ge und Wege der Vie­ren wäh­rend des Mas­ken­at­mens nach­ver­fol­gen zu kön­nen. Alles was die Exper­ten dazu behaup­ten, beruht auf soge­nann­ten Model­lie­run­gen, also Unter­stel­lun­gen, die kei­nes­wegs rich­tig sein müssen.
    Tat­säch­lich zei­gen lässt sich: Auch wenn ein Mensch schon schwer zu atmen hat, kön­nen Aero­so­le noch immer ziem­lich mühe­los durch medi­zi­ni­sche Mas­ken zischen, aber nie­mand kann wirk­lich zäh­len, wie­viel Viren über­haupt gera­de anwe­send sind, und wie vie­le sich dann tat­säch­lich von einer Mas­ke auf­hal­ten las­sen. Und selbst wenn die­se unbe­kann­te Virus­men­ge erst mal an der Mas­ke hän­gen­bleibt, was dann? Zurück in Rich­tung Aus­at­mer? Zurück in Rich­tung Einatmer?
    Minis­ter Busch­mann hat völ­lig recht, wenn er die Beweis­kraft hin­ter den Behaup­tun­gen über Mas­ken anzweifelt.

  11. Die Schu­le mei­ner Kin­der bit­tet instän­dig um Mas­ken­tra­gen in der letz­ten Schul­wo­che, wegen der stei­gen­den Infektionszahlen.
    Ich glau­be lang­sam, dass vie­le Men­schen wirk­lich davon über­zeugt, dass Kin­der und Jugend­li­che für "Infek­tio­nen" ver­ant­wort­lich sind.
    Man muss sich nicht selbst zusam­men­rei­ßen, son­dern geht fröh­lich zu Schüt­zen­fes­ten und Par­tys. Um dann das "Infek­ti­ons­ge­sche­hen" "posi­tiv" zu beein­flus­sen (oder das Gewis­sen zu beru­hi­gen) nutzt man dann die "Kind-zieh-dir-was-an-mir-ist-kalt-Metho­de".

  12. Auf Reit​schus​ter​.de ist übri­gens zu lesen, dass die Erstel­ler die­ser soge­nann­ten Stu­die (es ist eher eine Hoch­rech­nung) selbst zuge­ben, dass die Virus­last nur ein Hun­derts­tel unter nicht-Labor­be­din­gun­gen betra­ge, somit könn­te man die Pro­zent­zah­len schon allein des­halb auf
    "ca. 0,004%", "ca. 0,2%" und "ca. 0,9%" Anste­ckungs­ge­fahr kor­ri­gie­ren! Das sieht doch schon ganz anders aus, aber natür­lich kann man damit nie­man­den schocken.
    Wenn ich nächs­tes Mal nur einen Euro dabei habe, aber mir ein Hemd kau­fen will, sag ich der Kas­sie­re­rin auch ein­fach, sie soll sich noch zwei Nul­len dazu­den­ken auf mei­nem 1‑Eu­ro-Stück, schon habe ich 100 Euro. So funk­tio­niert das doch im bes­ten Deutsch­land aller Zeiten?!?!

  13. "So schüt­zen Sie Ihre FFP2-Mas­ke vor Omikron"

    Also, das ver­ste­he ich nicht . … – müs­sen wir jetzt auch die Mas­ken schützen?

    Es wird ja immer schlimmer … ! 

    Nein, jetzt mache ich nicht mehr mit!

  14. Bit­te hört auf, den Nut­zen von Mas­ken über­haupt auch nur als Mög­lich­keit zu betrach­ten. Mas­ken im All­tag sind eine Behin­de­rung und haben KEINERLEI posi­ti­ven Effekt auf die Gesund­heit. (Ich mei­ne damit nicht zB Pol­len-All­er­gi­ker, gegen Fein­staub nüt­zen Fein­staub­mas­ken natür­lich etwas).

    Fein­staub­mas­ken nüt­zen nichts gegen Viren, und auch nicht gegen von Aero­so­len getra­ge­ne Viren, weil sol­che Viren auch jeder­zeit ohne die Aer­sol­tröpf­chen wei­ter­wan­dern können.

    Und selbst wenn es hun­dert­tau­send Ande­res aus­sa­gen­de "Stu­di­en" gäbe, es bleibt trotz­dem Tat­sa­che, dass Mas­ken nur scha­den und nichts nüt­zen können. 

    Wären Mas­ken ein Über­le­bens­vor­teil, die Natur hät­te uns wel­che wach­sen lassen.

    Die her­vor­ra­gen­de, in Jahr­mil­lio­nen opti­mier­te Funk­ti­ons­wei­se unse­rer Atmungs­or­ga­ne, die für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der teils "feind­li­chen" Umwelt opti­miert sind, ist nur gewähr­leis­tet, wenn unbe­hin­der­te, natür­li­che Strö­mungs­ver­hält­nis­se herrschen.

    Auf die Schleim­häu­ten gelan­gen­de Mikro­or­ga­nis­men wer­den aktiv bekämpft. Auf Mas­ken gelan­gen­de Mikro­or­ga­nis­men kön­nen belie­big lan­ge per­sis­tie­ren oder sich gar ver­meh­ren. DIREKT VOR UNSEREN NASEN!

    (Und nicht zuletzt: die Sekre­ti­on als wich­ti­ger Selbst­rei­ni­gungs­vor­gang der Atem­we­ge wird durch Mas­ken behin­dert, Hus­ten- und Nies­rei­ze wer­den unter­drückt, ja, wer hus­tet denn noch Schleim ab heut­zu­ta­ge. Das ist ja bald gesell­schaft­lich ver­pönt. Völ­lig natür­li­che Kör­per­vor­gän­ge zur Gesund­erhal­tung wer­den sozi­al geäch­tet. Eine der­art ori­en­tier­te Gesell­schaft MUSS untergehen!)

  15. Müss­te die Aero­sol Wol­ke beim bemask­ten Gesicht nicht klei­ner sein? Ist sie aber nicht. Sie besteht aus genau­so vie­len "Glüh­würm­chen" wie beim unbe­mask­ten Gesicht.

    Viel­leicht wuss­te der Erstel­ler der Gra­fik ja, was er da für einen Müll pro­du­zie­ren muss.

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