Forscher kritisiert: Milliardenteure Lockdowns werden mit verzerrten Todeszahlen gerechtfertigt

Das ist auf focus.de am 26.1. zu lesen, wor­über hier bereits am 19.1. berich­tet wurde:

»In der ver­gan­ge­nen Woche ver­mel­de­te das Robert-Koch-Institut erneut hohe Zahlen von teil­wei­se über 1000 Corona-Toten pro Tag. Ein Forscher aus Berlin kri­ti­siert aller­dings: Die Zahlen wür­den kaum zur Beurteilung des aktu­el­len Infektionsgeschehens bei­tra­gen und uns ein ver­zerr­tes Bild vermitteln.

Die Zahl der Corona-Toten, die das RKI täg­lich ver­mel­det, schwankt der­zeit enorm. Waren es am Montag ver­gan­ge­ner Woche noch 214 Todesfälle, stie­gen die Werte am Mittwoch und Donnerstag wie­der auf über 1000 Fälle an. Erst am Freitag gin­gen sie etwas zurück auf 859 Fälle. Insgesamt also wei­ter erschre­ckend hoch – auch wenn sich mitt­ler­wei­le durch sin­ken­de Inzidenzen eine leich­te Verbesserung der Lage abzeichnet.

Dass gera­de die in ihrer der­zei­ti­gen Form täg­lich ver­öf­fent­lich­ten Sterbezahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Rechtfertigung für poli­ti­sche Entscheidungen mit ins Feld geführt wer­den, sieht der Mediziner und Soziologe Bertram Häussler vom Gesundheitsforschungsinstituts IGES in Berlin aller­dings kri­tisch. Seit August ver­öf­fent­li­chen er und sein Team mit dem Pandemie Monitor Analysen rund um das Infektionsgeschehen. „Die täg­lich vom RKI ver­mel­de­ten Sterbefälle sind so ver­al­tet, dass sie ein ver­zerr­tes Bild zei­gen“, erklärt Häussler im Gespräch mit FOCUS Online.

Grund dafür sei ein erheb­li­cher Verzug in der Übermittlung der Sterbezahlen. „Durchschnittlich spie­gelt die vom RKI täg­lich ver­öf­fent­lich­te Anzahl der Todesopfer den Stand von vor etwa drei Wochen wider“, sagt der Mediziner. Das bedeu­tet, dass die Corona-Opfer, deren Anzahl jeden Tag ver­mel­det wird, nicht inner­halb der letz­ten 24 Stunden ver­stor­ben sind, son­dern eben schon Tage oder gar Wochen vor­her – sie wur­den ledig­lich am Vortag übermittelt.

Trotz hoher Zahlen – die Todesfälle sinken bereits

„Tatsächlich sagen die­se Zahlen sehr wenig über die aktu­el­le Lage aus und ver­mit­teln ein fal­sches Bild“, erläu­tert Häussler. So zeig­ten die Todesfallzahlen im Oktober 2020 eine viel posi­ti­ve­re Situation, die nicht zu den damals bereits stark stei­gen­den Neuinfektionen passte.

Umgekehrt erzeug­ten die der­zeit hohen Sterbezahlen ein über­trie­be­nes Bild der aktu­el­len Situation. „Die extrem hohen Todeszahlen seit Beginn des Jahres gehen auf Infektionen Ende November bis Anfang Dezember zurück. Dabei befin­den wir uns der­zeit in einer Phase, in der die Zahl der Verstorbenen stark abnimmt“, erklärt Häussler…

„Am 15. Januar bei­spiels­wei­se hat das RKI 1113 neue Todesfälle für den Vortag ver­mel­det – unse­re Analyse zeigt aber, dass am Vortag nur 20 Menschen gestor­ben sind“, erklärt der Forscher. So ver­hal­te es sich auch mit den teil­wei­se sehr hohen Fallzahlen der ver­gan­ge­nen sie­ben Tage. „In etwa drei Wochen wer­den wir fest­stel­len, dass bei­spiels­wei­se die Zahl von 1148 Toten am 20. Januar tat­säch­lich nur etwa halb so hoch sein wird“, pro­gnos­ti­ziert Häussler

Ein grund­le­gen­des Problem sei aber, dass die Öffentlichkeit die RKI-Sterbezahlen für aktu­ell hal­te und auch Politiker sie häu­fig fälsch­li­cher­wei­se so dar­stell­ten, kri­ti­siert Häussler. Das RKI wie­der­um wei­se nicht expli­zit genug dar­auf hin, dass dies eine Falschinterpretation sei…

Lockdown-Verlängerung zu früh entschieden

Dass Bund und Länder den Lockdown bis zum 15. Februar ver­län­gert haben, hält Häussler für eine über­eil­te Entscheidung. Bevor man wei­te­re Maßnahmen ergreift, hät­te man auch noch bis zum 31. Januar abwar­ten kön­nen: „Es gibt ja Hinweise, dass der seit 15. Dezember ver­schärf­te Lockdown wirkt, auch wenn die RKI-Zahlen der Neuinfektionen der­zeit immer noch auf­grund der Feiertage und einer dar­aus resul­tie­ren­den Meldeverzögerung von mehr als 60.000 Fällen kein genau­es Bild lie­fern“, sagt Häussler.

So zeig­ten die Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) seit 4. Januar einen Rückgang der Intensivpatienten um rund 20 Prozent. Daraus wie­der­um las­se sich schlie­ßen, dass auch die tat­säch­li­che Zahl der Neuinfektionen seit den Weihnachtstagen zurück­ge­gan­gen sei, da die bis­he­ri­gen Lockdowns immer nach rund elf Tagen Wirkung zeig­ten.«

21 Antworten auf „Forscher kritisiert: Milliardenteure Lockdowns werden mit verzerrten Todeszahlen gerechtfertigt“

  1. Ob die "wegen oder mit" der Impfung versterben­den Heimbewohner auch alle zu Covid- Toten eti­ket­tiert wer­den, das wäre noch inter­es­sant zu erfah­ren. Seltsamer Weise hört man nun nichts mehr von die­sen poten­ti­el­len Impf-Kollateral- Fällen!

  2. Die Infizierten- und Todeszahlen sind doch sowie­so Pille-Palle, weil sie auf der Murks-PCR und einer Verarschungs-Test-Strategie beru­hen, die nur dazu designt wur­den, um eben sol­che Fake-Zahlen zu produzieren.

    Oder fährt man mitt­ler­wei­le unter 35 Zyklen? Nach wie vie­len Genom-Abschnitten wird gesucht? Werden die PCR-Produkte vali­diert? Und wie oft? Sind kli­ni­sche Symptome für die Falldefinition obli­ga­to­risch? Gibt es reprä­sen­ta­ti­ve Testungen und Kohortenstudien? Gibt es eine rele­van­te, berei­nig­te Übersterblichkeit? Ist Zahl der beleg­ten Intensivbetten wesent­lich gestiegen?

    Das soll­te mitt­ler­wei­le doch eigent­lich auch bei "Medizinern und Soziologen" ange­kom­men sein. Oder wie Matthias Schrappe sag­te: "Die Zahlen des RKI sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrie­ben stehen."

  3. Nach die­sen Artikel zei­gen Lockdowns Wirkung auf das Infektionsgeschehen? Andere Studien sagen, Lockdowns brin­gen nichts ( Ioanidis)…
    Vielleicht gibt es in in rück­ge­kop­pel­ten Systemen kei­ne ein­deu­ti­ge Kausalitäten?
    Ich hät­te ger­ne etwas mehr Klarheit- ob die­ser bis­her ziem­lich ein­ma­li­ge glo­ba­le und größ­ten­teils akzep­tier­te Freiheitsentzug ange­mes­sen und sinn­voll ist- oder voll­kom­men unver­hält­nis­mä­ßig…( glau­be ich eher)

    1. Nach die­sem Artikel behaup­tet _jemand_ , dass der Lockdown eine POSITIVE Wirkung hät­ten (das ist ja hof­fent­lich gemeint).

      Aber Studien (nicht "ande­re") zei­gen, dass Lockdowns kei­ne posi­ti­ve Wirkung haben.

      Bitte nicht unsin­nig Lügen durch Ungenauigkeiten weiterverbreiten.

      1. @Albrecht Stortz
        Wir wis­sen ja angeb­lich gar nichts. Wir wis­sen noch nicht ein­mal wirk­lich wie Covid-19 über­tra­gen wird.
        Was klar ist, es ist regio­nal unter­schied­lich. Auch dafür gibt es offi­zi­ell kei­ne Erklärung.
        Viren rei­sen wie das Wetter durch die Troposphäre. Natürlich haben Lockdowns kei­ne Wirkung. Sie schaf­fen ja noch nicht ein­mal den Great Reset.

      1. Also Herr Storz, es scheint Ihnen was über die Leber gelau­fen zu sein, was ver­ständ­lich ist, ange­sichts der Politik.

        Aber Rue hat­te ver­ständ­lich geschrie­ben und nicht unsin­nig Lügen durch Ungenauigkeit ver­brei­tet, da schies­sen Sie jetzt über's Ziel wohl einer ver­such­ten Klarstellung hinaus.

        Weil einer­seits wird im Artikel nur von 'Wirkung' gespro­chen; es ist aber tat­säch­lich frag­lich ob Lockdowns 'irgend­ei­ne Wirkung' haben auf das 'Infektionsgeschehen'.

        Manche sagen, ledig­lich eine kurz­fris­tig auf­schie­ben­de Wirkung. Wäre dies dann in Ihrer Nomenklatur eine 'posi­ti­ve' oder eine 'nega­ti­ve' Wirkung, also eine rei­ne zeit­wei­se Verzögerung, ist dies posi­tiv oder nega­tiv, kann man das sagen?

        Der Artikel sug­ge­riert wohl, dass die Wirkung des Lockdowns eine Begrenzung oder Reduktion der 'Neuinfektionen' sei, auch wenn sich dies nicht ein­deu­tig in den Zahlen wider­spieg­le. Aber wäre das, wie Sie schrei­ben, eine 'posi­ti­ve' Wirkung auf das 'Infektionsgeschehen'? Weil dies wür­de eine Bewertung implizieren.

        Eine Wirkung des Lockdowns in Reduktion des 'Infektionsgeschehens' könn­te eine 'nega­ti­ve' Auswirkung sein auf das 'Infektionsgeschehen', weil es die Neuzahlen ver­klei­nert und dies wür­de von Ihnen posi­tiv bewertet.

        Ich per­sön­lich, der kein Anhänger der Eindämmungsstrategie ist, bewer­te aber eine Verminderung der Neuinfektionszahlen nicht als positiv. 

        Es ist also Ansichtssache, nicht abso­lut, und für kur­ze Kommentare hier an einem Board, kür­zer als mein Kommentar, kann man wohl kei­ne so hohe Sprachgenauigkeit unter­stel­len oder fordern.

        Weil abge­se­hen davon, wel­che Massnahmen genau einen Lockdown aus­ma­chen und ab wann man nicht mehr von einem Lockdown spre­chen kann, oder was 'Infektionsgeschehen' genau bedeu­tet und ob dies aktu­ell gemes­sen wer­den kann über­haupt, wären alles zu klä­ren­de 'Bezeichnungen' ohnehin.

        Nichts für ungut, man­che sagen 'Glauben Sie mir kein Wort das ich sage, jedes Wort ist gelo­gen, weil Wörter immer auch eine Lüge sind, weil sie die Wirklichkeit nicht genau beschrei­ben können'.

        1. Die nega­ti­ven Wirkungen von Lockdowns sind offen­sicht­lich: Angst, Suppression des Immmunstatus, Krankheiten, Tod, wirt­schaft­li­cher Zusammenbruch, …

          was schwur­beln Sie denn da zusammen?

          1. @Albrecht Storz: frag­lich lt. Kommentar Rue war allei­ne die Wirkung auf 'das Infektionsgeschehen', dazu sagen Sie jetzt auch nichts…

            Dass die wei­te­ren Auswirkungen wie 'Freiheitsentzug' etc. 'nega­tiv' sind, dar­auf hat­te ja schon Rue hingewiesen.

            Ich kann Sie nicht ernst neh­men, wenn Sie da bei Rue von 'unsin­nig Lügen ver­brei­ten durch Ungenauigkeit' spre­chen oder bei mir von 'schwurbeln'…sie soll­ten den Massstab an sich selbst erst mal anlegen.

  4. Die Diskussion (nicht hier die Kommentare, son­dern die Oeffentliche) geht völ­lig dane­ben, selbst wenn rich­ti­ger­wei­se die Qualität der Zahlen kri­ti­siert wird. Nur wären auch kor­rek­te­re Zahlen kei­ne Rechtfertigung für die Lockdowns.

    Z.B. Artikel 26.1. hier aus Symposion zu Alternativen zu Lockdowns, und ich fin­de das ins­ge­samt noch arm­se­lig, sie waren mit der 'Great Barrington Declaration' initi­al invol­viert. Es wer­den rich­ti­ge Dinge auch ange­spro­chen, wie dass in den USA 37% offi­zi­ell (in Realität noch mehr) der Todesfälle in Alten- und Altenpflegeheimen waren und die­se durch einen Lockdown ohne­hin nicht ver­hin­dert wer­de kön­nen; oder das PCR Testing mit hohen CT Werten, wel­ches ver­än­dert wer­den müsste.

    Aber Jeffrey Tucker sagt das Wesentliche, was immer ver­ges­sen wird in der gan­zen Diskussion, wie kommt jemand dar­auf Lockdowns über­haupt jetzt ab 2020 als Mittel der Epidemie-bekämp­fung zu sehen und zu akzeptieren?

    https://www.aier.org/article/what-is-the-alternative-to-lockdowns-a-symposium/

    Jeffrey Tucker. Ich habe gese­hen, dass vie­le Leute fra­gen, was die Alternative zum Lockdown ist. Die Frage setzt vor­aus, dass Lockdowns nor­mal sind. Sind sie aber nicht. Sie sind ohne Präzedenzfall. Die Moderne hat eine lan­ge Geschichte von Infektionskrankheiten und Erfahrung im Umgang mit neu­en Viren, gegen die es kei­nen Impfstoff gab. Wir haben es trotz­dem geschafft, Menschenrechte und Freiheit zu prio­ri­sie­ren. Wir haben die Alternative zu einem mit­tel­al­ter­li­chen Ansatz ver­stan­den. Lassen Sie Einzelpersonen und medi­zi­ni­sche Fachleute mit Krankheiten umge­hen, nicht Politiker. Diese Idee war zen­tral für die öffent­li­che Gesundheit. Es war der Ansatz in den Jahren 2009, 2006, 2002–2003, 1968–69, 1957–58, 1948–52, 1929 und so wei­ter, seit das öffent­li­che Gesundheitswesen die wis­sen­schaft­li­chen Grundlagen der Immunologie in Bezug auf Krankheitserreger ent­deckt hat. Die Erhaltung der nor­mal funk­tio­nie­ren­den Gesellschaft muss die Priorität sein, um die Gesundheit der Gemeinschaft zu maxi­mie­ren, und zwar nicht durch die Konzentration auf nur einen Krankheitserreger, son­dern auf alle Aspekte der öffent­li­chen Gesundheit. Ich füh­le mich hier von Sunetra Guptas Verständnis ange­zo­gen. Wir haben lan­ge Zeit mit einem gewach­se­nen und impli­zi­ten Gesellschaftsvertrag gelebt: Wir stim­men zu, die Rechte des ande­ren zu respek­tie­ren, auch in Gegenwart von Krankheitserregern. Dieses Verständnis muss drin­gend wie­der­ent­deckt wer­den. Jetzt befin­den wir uns in einer sehr schwie­ri­gen Lage, in der wir ver­lo­ren gegan­ge­nes Wissen der Public-Health-Weisheit des 20. Jahrhunderts wie­der­ge­win­nen müssen. 

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version).

    1. @Allerweltsname:
      Aber genau das – das Lockdowns eben nicht nor­mal sind – und Politiker statt medi­zi­ni­sche Fachleute sagen, wie "Krankheit" kuriert wer­den muss und nie­mand Wert dar­auf legt, die unter­schied­li­chen Aspekte von Gesundheit zu betrach­ten – macht den Umgang mit der sog. "Pandemie" ja so eigen­ar­tig und erweckt den Eindruck, dass es tat­säch­lich nicht um Krankheitsbekämpfung geht.

      1. @I.B.: Ja, eben. Und hat ver­schie­de­ne Aspekte.

        Die 'Massnahmen' wer­den 'NPI's' Nicht Pharmazeutische Interventionen' genannt, der Name sagt schon, aus wel­cher Ecke das kommt…als gäbe es nur Pharma und Massnahmen.

        Ein 'erwei­ter­ter Katalog an NPI's' als Teil des Pandemieplanes wur­de unter Bush und Rumsfeld als Verteidigungsminister 'in Auftrag gege­ben und gegen Fachwiderstand umge­setzt'. Die Folgen in allen Details ver­fas­sungs­recht­li­che Bedenken, inter­dis­zi­pli­nä­re Entscheidungsfindung, Hauptlast zu tra­gen insb. für Einkommensschwache, ras­si­sche- und eth­ni­sche Minderheiten etc. war alles damals schon bekannt und in Workshops mit US Städten/Gemeinden sowie US Top-Universitäten her­aus­ge­ar­bei­tet, dass war alles 2005–2007.

        Danach sind wohl in NATO Staaten und Verbündete Epidemiepläne nach dem Vorbild ange­passt wor­den und Infektionsschutzgesetzte imple­men­tiert worden.

        Es gab aber par­al­lel auch seit Ende der 90ger Jahre regel­mäs­sig 'Uebungen' etc. zur 'Abwehr bio­lo­gi­scher Waffen', spä­ter zur Bewältigung einer Virenpandemie.

        Die Massnahmen wur­den bis­her auch nie ange­wen­det und auch die WHO hat­te die meis­ten der NPI's nicht empfohlen.

        Die gene­rel­le Form des har­ten Lockdowns ist mög­li­cher­wei­se dar­über hin­aus erst in China in Wuhan 'demons­triert wor­den'. Und es gibt u.a. die Meinung, das sei auch 2020 in Wuhan nicht aus medi­zi­ni­schen Gründen erfolgt, son­dern als Massnahme der Zentralregierung, um die Provinz zur Räson zu bringen.

        Weiter mei­nen inzwi­schen man­che, China habe sogar bewusst den Westen getäuscht und in die Lockdowns etc. manö­vrie­ren wol­len. Dies in den USA. Ginge aber trotz­dem nicht ohne den Westen der so reagiert. Ich hat­te mich das auch gefragt, da China aus Jahren der Zusammenarbeit weiss, wel­che Reaktion der Westen 'plan­ge­spielt' hat­te. Aber ist Spekulation.

        Schon auf dem WEF in Davos 1/2020 wur­de die Devise aus­ge­ge­ben, es gäbe kei­ne Behandlung für Covid-19 und man wol­le und müs­se die Impfstoffe ent­wi­ckeln und in der Zwischenzeit habe man nur die NPI's.

        Man hat dann noch ein­zel­ne Anhaltspunkte, z.B. dass in Oesterreich der Kanzler nicht auf sei­ne Nationalen Beraterteams auch der Verwaltung gehört hat, son­dern nach einer Telefonkonferenz auf Benjamin Netanjahu gehört habe (Strategie 'Gehorsam durch Angst').

        Es gibt sicher­lich mili­tä­ri­sche und ande­re Interessen, die sol­che Massnahmen jetzt aus­tes­ten woll­ten. Es kann mE aber schwer gesagt wer­den, zu wel­chem Grad die Politik da breit agen­da-getrie­ben von Anfang an mit­ge­wirkt hat und zu wel­chem Masse sich Eigendynamiken ent­wi­ckelt haben via Wuhan, Bergamo, oder dann 'ein Land muss mit dem ande­ren mit­zie­hen'. Es wird mE alles dies par­al­lel gege­ben haben und geben.

        Auch ist die Frage, wie die Kommunikation 'inner­halb der Kreise' sich von der 'nach Aussen' unter­schei­det. Also wird intern 'neu­en Pandemien, Kriegen, Biowaffen, wirt­schaft­li­cher Zusammenbruch Dollarsystem etc.' argumentiert…

        Dann gibt es natür­lich wirt­schaft­li­che Interessen etc. von Pharma, Biotech etc.

        Merkwürdiger ist aber, dass die Masse der Menschen, Journalisten und ins­be­son­de­re der Aerzteschaft und Epidemiologen etc. die­se gan­zen doku­men­tier­ten (ich las­se hier die Quellen mal weg, sind aber meist oft ganz offi­zi­el­le oder 'kon­ser­va­ti­ve') Zusammenhänge aus­blen­den und die Massnahmen schlicht akzep­tie­ren und nur noch über 'Details' wie 'wann gilt was bei wel­chem Inzidenzwert (der auch 'Müll' ist)' nachdenken.

        Und dies hat ja wie­der Rückkoppelungen auf die Politik, weil z.B. in der Schweiz sieht es so aus, als sei der Bundesrat (=Regierung) eher von den Massen, Medien und Beratern getrie­ben wor­den, ins­be­son­de­re wenn Deutschland und ande­re Länder 'vor­ge­legt' hatten.

        1. Nochmal geo­po­li­tisch – auch wenn das ein biss­chen weit gegrif­fen und sehr die Grosswetterlage betrifft nach vie­ler Geschmack und man da in Spekulationen sich auch übt:

          China hat­te, sagt man, seit Jahrzehnten die Devise, dass sie sich selbst eigent­lich aus­beu­ten, wenn sie gegen über­be­wer­te­te US-Dollars ver­kau­fen. Das hät­ten sie aber in Kauf genom­men für tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Entwicklung. Mit den rie­si­gen USD Beständen hat China dann noch ver­sucht, an Markenfirmen oder Rohstoffen zu kau­fen, was geht. Aber China wuss­te, dass eines Tages das USD-System zu Ende geht, und damit ggf. erst­mal die Weltwirtschaft ein­bricht. Aber: China hat dann eine gute Ausgangsposition, weil sie technisch/wirtschaftlich auf der Höhe der Zeit sind (sie haben sich 'indus­tria­li­siert' und haben den gröss­ten Binnenmarkt der Welt; also bei einem 'Reset'). Aber Zulieferung an Europa/USA insb. geht so nicht mehr.

          Die USA insb., teils Europa, hat sich aber deindus­tria­li­siert zum gros­sen Teil auch Infrastruktur teils ver­nich­tet. Für die USA ist die Ausgangsposition bei Zusammenbruch USD System und Weltwirtschaftssystem erst­mal schlim­mer als für China und die EU.

          Da kann es natür­lich sein, dass trotz Konflikt um die 'Vorherrschaft', auch über Technologieführerschaft etc., man teils eben im sel­ben Boot sitzt, und in wel­chem Masse hier China rein eige­ne Interessen ver­folgt oder mit dem 'Westen' zusam­men­ar­bei­tet, ist die Frage und auch par­al­lel teils so, teils so möglich.

          So, jetzt sagt man, der 'Ostblock' sei zusam­men­ge­bro­chen, weil der Westen insb. die UdSSR in zu hohe Militärausgaben im Vergleich zur Gesamtwirtschaftsleistung getrie­ben habe. Die Folge der Lockdowns etc. wäre natür­lich für den Westen die­sel­be: sinn­lo­se Ausgaben, teils lang­fris­tig, für nutz­lo­se Impfungen, Tests, Krankenhausaufenthalte etc. Militärausgaben bei schock-geschrumpf­ter Wirtschaft und exor­bi­tan­ter Neuverschuldung kann nun 'den Westen' zusam­men­bre­chen las­sen nach dem 'Ostblock'.

          Aus natio­nal­staat­li­cher Sicht gewiss eine Katastrophe, aber 'Oligarchen' im Westen könn­ten nach dem Beispiel wie das mit der Abwicklung 'des Ostblocks' lief, gar nicht abge­neigt sein und es gibt immer wie­der ja die Tendenzen, dass die Nationalstaaten zuguns­ten der Regionen zer­bre­chen soll­ten und die Regionen dann unter dem Dach der EU/Nato etc. agie­ren. Ggf. ist UK auch des­halb 'raus aus der EU'. Ggf. glaubt man, man kön­ne mit den Nationalstaaten auch deren Schulden 'abwi­ckeln'.

          Hinzu kommt die Frage, wie der Westen insb. USA eben 'wirtschaftlich/industriell/Infrastrukturell' wie­der 'auf­rüs­tet' und da kann es sein, dass man da kei­ne ande­ren Ideen hat, als die '4. indus­tri­el­le Revolution' wie Digitalisierung, Automatisierung etc.

          Und dann gibt es da natür­lich Partikularinteressen, wie blei­ben die Spieler an der Macht oder 'sys­tem­re­le­vant', wer kann sich ein grös­se­res Stück vom Kuchen abschnei­den etc., wie geht man mit der Furcht vor der eige­nen Bevölkerung und sozia­len Unruhen um etc.

          Das und ande­res: so habe Rumsfeld noch die Welt in bestimm­te Zonen auf­ge­teilt, für Regionen mit Bodenschätzen sol­len kei­ne staat­li­chen Strukturen erlaubt sein (Irak, Lybien etc.), EU und Asien sol­len pro­du­zie­ren, und Waffen sol­le nur die USA mög­lichst pro­du­zie­ren. Wenn der USA aber der USD zusam­men­bricht hat sie ggf. nicht mehr das Geld, geo­po­li­ti­sche Ziele durch­zu­set­zen. So oder so könn­te vie­les in Europa als USA-Steuer gese­hen wer­den, Gelder an US Pharma, DB-IT in die Microsoft-Cloud etc. Wobei man USA durch die 'Machteliten' erset­ze, wel­che den Mantel des Staates nur nut­zen für Ihre Interessen.

  5. Das ist der Hammer: 

    Ghebreyesus bedroht in dem Video 

    https://subscriptions.gir.st/watch?v=q8sBYFj5Rps

    ab ca. 1:57:00 die anwe­sen­den Personen.

    Die Aussage, nach­dem er einen Todesfall einer ver­want­wort­li­chen Person im Kongo geschil­dert hat, nach einer demons­tra­ti­ven Pause:

    "Danke. Danke. [für Applaus] Das war ein unglaub­li­cher Mut – - – - [wirft beson­ders auf­fäl­lig Blicke ins Publikum] gleich­zei­tig sehe ich zwar, dass Sie mutig sind, dass aber jeder ein­zel­ne von Ihnen gefähr­det ist. Und zwar jeden Tag. Ihr Leben ist in Gefahr. [kehrt mit den Augen zu sei­nem Manuskript zurück] Zusätzlich zu den Angriffen kämp­fen wir gegen Mythen, Falschinformationen, und die Politisierung des Ebola-Ausbruchs [im Kongo]. …"

    Was redet der Mann da? Zuerst spricht er vom Kampf gegen Ebola sowie dem gewalt­sa­men Tod eines Arztes. Er erhält Beifall vom Publikum … redet dann von "Mut" – der Bezug ist völ­lig unklar, wes­sen Mut, des Publikums? – und sagt dann mit beson­de­rer Betonung und auf­fäl­lig ins Publikum blickend: 

    "gleich­zei­tig sehe ich zwar, dass Sie [ein­deu­tig auf das Publikum bezo­gen!] mutig sind, dass aber jeder ein­zel­ne von Ihnen gefähr­det ist. Und zwar jeden Tag. Ihr [ein­deu­tig auf das Publikum bezo­gen] Leben ist in Gefahr. " 

    um dann wie­der auf sein Thema zurück­zu­kom­men und wie­der vom Kongo zu sprechen.

    Was war das?

    Haben viel­leicht eini­ge Leute im Publikum gleich oder auch erst spä­ter bemerkt, dass die­se Drohung des W.H.O.-Chefs nicht daher­ge­re­det war son­dern mafia­mä­ßig voll­kom­men ernst gemeint war?
    "Ihr Leben ist in Gefahr!"

  6. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel soll gesagt haben: 

    "Uns ist das Ding entglitten"
    "auf einem Pulverfass"
    "Wir müs­sen den Flugverkehr so aus­dün­nen, dass man nir­gend­wo mehr hinkommt"
    "Man kann nur Reisen unat­trak­tiv unan­ge­nehm machen, etwa durch Quarantäne."
    "Wir brau­chen ein här­te­res Grenzregime"

    .

    Dass Mitte Februar aller­dings tat­säch­lich bestimm­te Teile des öffent­li­chen Lebens, zum Beispiel Friseure aber auch Schulen und Kitas wie­der teil­wei­se geöff­net wer­den kön­nen, ist "nicht gesichert"

    https://www.nw.de/nachrichten/politik/22942743_Merkel-in-interner-Schalte-ueber-Corona-Uns-ist-das-Ding-entglitten.html

    Weihnachten sei­en jeden Tag 50.000 auf die Kanaren und die Malediven geflo­gen. „Wir müs­sen den Flugverkehr so aus­dün­nen, dass man nir­gend­wo mehr hinkommt.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/aus-sorge-wegen-virus-mutanten-reduzierung-des-flugverkehrs-nach-deutschland-auf-nahezu-null/26853836.html

    Angela Merkel hat den Auslandsurlaub vie­ler Deutscher laut Bild Zeitung kri­ti­siert. Weihnachten sei­en täg­lich 50.000 Menschen auf die Kanaren und Malediven geflo­gen – "Warum kön­nen wir die Reisen nicht verbieten?"

    "Man kann nur Reisen unat­trak­tiv, unan­ge­nehm machen, etwa durch Quarantäne"

    https://www.swp.de/panorama/corona-urlaub-2021-reise-verbot-regeln-einschraenkungen-fliegen-ausland-kanaren-angela-merkel-seehofer-54681480.html

    Wenn Reiseverbote nicht durch­setz­bar sei­en, müs­se man die Deutschen auf ande­re Weise dar­an hin­dern, durch Auslandsreisen die Mutationen ins Land zu tragen. 

    "Wir müs­sen den Flugverkehr so aus­dün­nen, dass man nir­gend­wo mehr hinkommt." 

    https://www.deraktionaer.de/artikel/mobilitaet-oel-energie/tui-aktie-leidet-unter-merkel-aussagen-werden-reisen-bald-verboten-20224456.html

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