Fragen zum RKI-Aufklärungsbogen zur Corona-Impfung 

»Die Rechts­an­wäl­tin Vivia­ne Fischer hat für den Jour­na­lis­ten Jens Wer­ni­cke beim RKI eine Pres­se­an­fra­ge zu feh­len­den Infor­ma­tio­nen des Auf­klä­rungs­bo­gens zur Coro­na-Imp­fung gestellt. Die­ser Auf­klä­rungs­bo­gen kommt der­zeit ins­be­son­de­re in den Alten­hei­men zum Ein­satz und sug­ge­riert den Bewoh­nern und ihren Betreu­ern sowie den Heim­mit­ar­bei­tern eine hohe Effek­ti­vi­tät der Imp­fung und damit von vie­len instän­dig erhoff­ten wirk­sa­men Schutz vor COVID-19, den die Imp­fung deren rela­ti­ve Wirk­sam­keit aus­weis­lich der BioNTech/P­fi­zer-Stu­di­en­ergeb­nis­se bis­lang bei ledig­lich cir­ca 0,7 Pro­zent liegt. Der Auf­klä­rungs­bo­gen ver­schweigt zudem wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zu mög­li­chen Risi­ken wie der mas­siv über­schies­sen­den Immun­re­ak­ti­on bei Begeg­nung mit dem Wild­vi­rus, mög­li­cher Unfrucht­bar­keit sowie all­er­gi­scher Reak­tio­nen auf Bestand­tei­le der im Impf­stoff ent­hal­te­nen Nanopartikel.«

Dar­über berich­tet 2020​news​.de. Dort sind die Fra­gen aus­führ­lich dar­ge­stellt. Sie­he auch:

Impf­auf­klä­rung zwin­gend per­sön­lich und münd­lich durch Fachkraft
RKI-"Aufklärungsmerkblatt" igno­riert "Gel­be Lis­te Pharmindex"
RKI-"Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Imp­fung mit mRNA-Impfstoff"

26 Antworten auf „Fragen zum RKI-Aufklärungsbogen zur Corona-Impfung “

  1. Die Berech­nung, mit der die Impf­kri­ti­ker zu einer angeb­li­chen Wirk­sam­keit der Imp­fung von nur 0,7% kom­men, ist ja wohl ein Witz. 😀

    1. @Markus:
      Viel­leicht unter­schei­det sich zwar unser Humor, aber nicht unser mathe­ma­ti­sches Verständnis?

      In die­sem Sin­ne: Ich bit­te Sie, zei­gen Sie uns die Berech­nung und ihre Kri­tik dar­an konkret.

  2. @Markus: etwas als Witz zu bezeich­nen, ist ein­fach. Wie wäre es mit dem Wider­le­gen der monier­ten Berech­nung? Ansons­ten ist der Kom­men­tar auch nur als Witz aufzufassen.

  3. @ Mar­kus:
    Dr. Wolf­gang Wodarg zeigt die zutref­fen­de Berech­nung der Wirk­sam­keit anhand von Schau­bil­dern gut ver­ständ­lich und für jeden nach­voll­zieh­bar auf.
    https://​www​.wodarg​.com/​i​m​p​f​en/
    Das RWI – Leib­niz-Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung erforscht, was in der Wirt­schaft war­um und mit wel­chen Fol­gen für die Ein­zel­ne oder den Ein­zel­nen und die Gesell­schaft passiert.
    Das Insti­tut nimmt so Stellung:
    https://​www​.rwi​-essen​.de/​u​n​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​1​09/

    1. @DD, all
      Da könnt ihr mal sehen, wie mani­pu­la­tiv Dr Word­ag rechnet.

      Um auf 0,7% zu kom­men, müss­te man vor­aus­set­zen, dass 100% der Test­per­so­nen mit Sars-Cov‑2 infi­ziert wur­den. Das ist natür­lich nicht der Fall. 

      Wenn man so rech­net, gäbe es kei­ne ein­zi­ge wirk­sa­me Imp­fung auf der gan­zen Welt. Oder bei wel­cher Stu­die bekom­men alle Test­per­so­nen mit der Krank­heit in Kon­takt, gegen die geimpft wird? tzzt

  4. Biontech Impf-Stu­die:
    Je 21500 Geimpf­te und Nichtgeimpfte.
    Bei den Geimpf­ten gab es 8 "Coro­na-Fäl­le" = 0,037%.
    Bei den Nicht-Geimpf­ten gab es 162 "Coro­na-Fäl­le" = 0,753%.
    Unter­schied: 0,72%.

    https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/pfizer-und-biontech-schliessen-phase-3-studie-erfolgreich-ab‑0
    Wie Biontech rech­net (95%), ist ja wohl ein Witz.
    Und, die uner­wünsch­ten Wir­kun­gen in der Impf-Grup­pe dürf­ten weit­aus häu­fi­ger und gra­vie­ren­der sein, als in der Placebo-Gruppe.

    1. Der Unter­schied beträgt nicht 0,72%, son­dern 0,72 Prozentpunkte!
      )0,72x100)/0,753 macht in der Tat 95%. Den­noch ist die­se Berech­nung fau­ler Zau­ber. Die vom RKI dar­aus destil­lier­te Aus­sa­ge, dass der Impf­stoff 95 von 100 schüt­ze ist gelo­gen! Geschützt wur­den 162–8 von 21.500. Das sind 0,716%.

      1. @Arllchimedes

        "Geschützt wur­den 162–8 von 21.500. Das sind 0,716%."

        Das könn­te man *nur* (!) dann sagen, wenn man alle 21. 500 Per­so­nen, plus die der ande­ren Grup­pe, gezielt mit dem Sars-cov‑2 Virus in Kon­takt gebracht hätte. 

        Bei den Per­so­nen, die gar nicht mit dem Virus in Kon­takt gekom­men sind, konn­te der Impf­stoff doch gar nicht schüt­zen, des­halb lässt sich eine soche Aus­sa­ge gar nicht treffen.

    2. @Anton
      Sie sind am dich­tes­ten an der Wahr­heit: was Sie errech­nen ist die sog. Abso­lu­te Risi­ko­re­duk­ti­on: die liegt bei 0,71 und gibt die Ver­rin­ge­rung eines Anste­ckungs­ri­si­kos durch Imp­fung an. 

      Biontech rech­net auch rich­tig, aber sie rech­nen die rela­ti­ve Risi­ko­re­duk­ti­on, also: (0,0074–0,0003)/0,0074 = 95 %. Das ist das rela­ti­ve Risi­ko, also die Wahr­schein­lich­keit, dass ein Infi­zier­ter unge­impft war.

      Bei­des wird ger­ne ver­wech­selt; die Grund­la­gen fin­det man hier:
      https://​www​.medi​stat​.de/​g​l​o​s​s​a​r​/​a​n​a​l​y​s​e​-​v​o​n​-​h​a​e​u​f​i​g​k​e​i​t​e​n​/​r​e​l​a​t​i​v​e​-​r​i​s​i​k​o​r​e​d​u​k​t​ion

      Die Ver­rin­ge­rung des Anste­ckungs­ri­si­kos ist bei der Prä­va­lenz von 0,025%lt. https://​www​.ebm​-netz​werk​.de/​d​e​/​v​e​r​o​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​u​n​g​e​n​/​p​d​f​/​s​t​n​-​2​0​2​0​0​9​0​3​-​c​o​v​i​d​1​9​-​u​p​d​a​t​e​.​p​d​f​/​v​iew ohne­hin ver­gleichs­wei­se lächerlich.

      Schwe­re Neben­wir­kun­gen / Erkran­kun­gen gab es im Übri­gen bei 67 Geimpf­ten. Wenn sie die zu den 8 Geimpft-Infi­zier­ten addie­ren, dann liegt der Vor­teil der Geimpf­ten nur noch bei 0,4 auf Basis einer Prä­va­lenz von 0,025%.

  5. Noch eine sehr wich­ti­ge Anmer­kung sei­tens Herrn Schwab in der Sit­zung 33 Coro­na Aus­schuss für Betreu­er von gehan­di­kap­ten Men­schen , die für die­se Men­schen die Ent­schei­dung per Gesund­heits­für­sor­ge tref­fen müs­sen. Er plä­diert für umfas­sen­de Infor­ma­ti­on zwecks Risi­ken , die zu der jewei­li­gen Ent­schei­dung für oder wider einer Impf­zu­stim­mung füh­ren, und nicht nur den ober­fläch­li­chen Dar­stel­lun­gen jed­we­der Art ,wo auch immer, zu fol­gen, für den Fall, soll­te es zu Pro­ble­men bei den zu betreu­en­den Men­schen kommen.

  6. @Markus: Dr. Wolf­gang Wodarg zitiert nur die wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Ergeb­nis­se des Leib­nitz- Insti­tu­tes in NRW/ Essen!!!!

    Wol­len sie etwa auch die­ses Insti­tut für mani­pu­la­tiv erklären? 

    Es geht um den errech­ne­ten Wert des Infek­ti­ons­schut­zes unter Mit­be­rück­sich­ti­gung der abso­lu­ten Anste­ckungs- Wahr­schein­lich­keit. Kein Stu­di­en­teil­neh­mer wur­de übri­gens nach der Imp­fung ver­suchs­wei­se mit Covid19 infi­ziert, son­dern man über­ließ deren poten­ti­el­le Anste­ckung dem Zufall wäh­rend des Stu­di­en­zeit­raums (der aber auch noch nicht abge­schlos­sen ist).

    1. @DD

      Eben! Wenn man zwei Grup­pen mit und ohne Impf­stoff ver­gleicht und der Kon­takt mit dem Virus dabei zufäl­lig (also im Durch­schnitt gleich) statt­ge­fun­den hat, dann ist die Schutz­wir­kung der Unter­schied zwi­schen den bei­den Gruppen.

      Natür­lich kann der Unter­schied zwi­schen den Grup­pen auch zufäl­lig auftreten.
      Des­halb ist es bei sol­chen Stu­di­en ent­schei­dend, die *sta­tis­ti­sche Signi­fi­kanz* zu ermit­teln. Also zu prü­fen, wie wahr­schein­lich das Ergeb­nis zufäl­lig zustan­de gekom­men ist. 

      Goog­le Suche: Sta­tis­ti­sche Signifikanz 

      Bei nem rech­ne­ri­schen Unter­schied von 95% kann es spä­ter in der Pra­xis natür­lich auch nur 60%oder 70% Schutz­wir­kung sein, aber eher nicht 20%.

    2. @DD

      Wenn in Grup­pe A mit Pla­ce­bo 162 Leu­te erkrankt sind dann hat es dort 162 mal Kon­takt mit einer anste­cken­den Per­son gegeben.

      Weil die Grup­pen sehr groß und mög­lichst ähn­lich waren, kann man davon aus­ge­hen, dass es in Grup­pe B mit Wirk­stoff eben­falls 162 Kon­tak­te mit anste­cken­den Per­so­nen gege­ben hat. In der Impf­grup­pe sind davon aber nur 8 Per­so­nen erkrankt. 

      Folg­lich hat der Impf­stoff in Grup­pe B mit Wirk­stoff in 154 von 162 Fäl­len vor der Erkran­kung geschützt. Das sind 95%.
      Natür­lich kann ein Teil davon Zufall sein. Dann sind es nur 60–70% Schutz­wir­kung. Oder 99%. Das ist jedem klar. 

      Aber das ist ja nicht die ers­te Zulas­sung von Medi­ka­men­ten und Impf­stof­fen und die Art der Wirk­sam­keits-Berech­nung ist vor­ge­schrie­ben und wie man sieht auch logisch völ­lig korrekt.

  7. @ Mar­kus: Auch die kon­zern­ei­ge­ne Wirk­sam­keits­stu­die, die ja kei­nes­falls als "neu­tral" zu wer­ten ist, konn­te in der Eile der "beding­ten" Zulas­sung und unter dem poli­ti­schen Druck nicht gründ­lich amt­lich eva­lu­iert werden.
    Es ist über­dies anzu­neh­men, dass der all­ge­gen­wär­ti­ge Dros­ten-PCR-Test zur Anwen­dung kam, der immer­hin von 22 Wis­sen­schaft­le­rIn­nen für unzu­läng­lich erklärt wur­de. (D.h. viel­leicht waren in der Pla­ce­bo- Grup­pe mehr falsch- posi­ti­ve Tests dabei von Leu­ten, die sym­ptom­frei blieben).

    1. @DD
      Alle Stu­di­en wer­den immer von den Her­stel­lern selbst durch­ge­führt und bezahlt. Das ist ein bekann­ter Inter­es­sen­kon­flikt. Die Alter­na­ti­ve wäre, dass der Staat die Stu­di­en bezahlt. Aber war­um soll der Staat die Pro­duk­te der Phar­ma­bran­che teu­er prü­fen, damit die damit Geld ver­die­nen können? 

      Des­halb wer­den die­se Stu­di­en von den Behör­den geprüft. Bei der EU hat das viel län­ger gedau­ert, als in den USA und in UK. Die lan­ge Dau­er wur­de kri­ti­siert, kann natür­lich immer noch zu kurz gewe­sen sein.

  8. @Archimedes 5. Janu­ar 2021 um 17:36 Uhr
    … Der Unter­schied beträgt nicht 0,72%, son­dern 0,72 Prozentpunkte! …

    Es gibt kei­ne Prozentpunkte!!!
    Was soll das sein?
    Wo ist das mathe­ma­tisch definiert?
    Genau­so­gut kann ich Äpfel mit Bir­nen ver­glei­chen. Es ergibt kei­nen Sinn!
    Nur weil ein gewis­ser Jörg Schö­nen­born in der ARD bei Wahl­er­geb­nis­sen regel­mä­ßig von Pro­zent­punk­ten faselt, wird es nicht besser.
    Wer von Pro­zent­punk­ten redet, hat vom Rech­nen kei­ne Ahnung. Mathe­ma­tik braucht's dazu nicht!

    Da ich in mei­ner Rech­nung jeweils von der *glei­chen* Grund­ge­samt­heit aus­ge­he, kann ich die Pro­zent­zah­len sehr wohl vergleichen!
    10 Äpfel minus 4 Äpfel sind 6 Äpfel und NICHT 6 Apfelpunkte!!!.
    0,753% – 0,037% sind 0,72%.

    Wenn die Pro­zent­zah­len nicht ver­gleich­bar sind,
    z.B. wenn bei 2 Wah­len ein­mal 2 Mili­o­nen und ein­mal 10 Mil­lio­nen Men­schen abge­stimmt haben,
    hilft es nicht von Pro­zent­punk­ten zu reden, z.B. bei Wahl 2 hat Par­tei A 3 Pro­zent­punk­te mehr bekom­men als bei Wahl 1.
    Die Aus­sa­ge ist Müll und hilft nicht bei der Ein­ord­nung der Ergebnisse.
    10 Bir­nen minus 3 Äpfel sind auch nicht 7 Birnenapfelpunkte!

  9. bei der Grup­pe mit Pla­ce­bo infi­zier­ten ca 500 von 20000 Pro­ban­ten. Bei denen mit Wirk­stoff cir­ka 100.
    Man hät­te eher von Nüt­zen der Imp­fung schrei­ben sollen.

  10. @Markus 5. Janu­ar 2021 um 16:15 Uhr
    … @Anton Der Unter­schied zwi­schen 0,753 und 0,037 sind 95%! tzzt …

    Ja! Schon klar!
    Man kann auch rech­nen 8 "Coro­na-Fäl­le" bezo­gen auf 162 "Coro­na-Fäl­le" sind (rund) 5 Prozent.
    Also, so rech­net Biontech, Wirk­sam­keit 95%.
    Das spie­gelt aber NICHT die Wirk­lich­keit wider!

    In der Pla­ce­bo-Grup­pe wur­den 21338 NICHT zu COVID-19-Fäl­len – 99,247%.
    In der Impf-Grup­pe wur­den 21492 NICHT zu COVID-19-Fäl­len – 99,963%.

    Wo siehst du hier eine Wirk­sam­keit von 95%?

  11. @Markus: "Wenn in Grup­pe A mit Pla­ce­bo 162 Leu­te erkrankt sind …"

    Sind aber nicht! Es sind 162 Per­so­nen die­ser Grup­pe posi­tiv getes­tet wor­den. Eine Aus­wer­tung, ein Ver­gleich etwa­igen Krank­heits­ge­sche­hens in bei­den Grup­pen wäre auf­schluss­reich hin­sicht­lich der Aus­sa­ge "der Impf­stoff schützt". Alles übri­ge ist irrele­vant. Vor Nicht-Krank­heit, oder einer leich­ten Erkran­kung muss man nicht geschützt werden. 

    Ihre Skep­sis gegen­über der 0,7%-Rechnung kann ich nach­voll­zie­hen – bin eine Nie­te in mathe­ma­ti­scher Logik.

  12. Noch­mal zu ProzentPUNKTEN:

    Wahl 1: 4 Mil­lio­nen abge­ge­be­ne Stimmen
    Par­tei a hat 1 Mil­li­on stim­men bekom­men – 25%
    2 Jah­re spä­ter Wahl 2: 6 Mil­lio­nen abge­ge­be­ne Stimmen.
    Par­tei a hat 1,2 Mil­li­on stim­men bekom­men – 20%.

    Zwei ver­schie­den Ereig­nis­se, die man auch nicht mit Pro­zent­PUNK­TEN ver­glei­chen kann.
    Was soll man mit Aus­sa­ge 'Par­tei a hat jetzt 5 Pro­zent­punk­te weni­ger Stim­men bekom­men' anfangen?
    Das ist Bull­shit, Ver­gleich Äpfel mit Bir­nen, hat NULL Aus­sa­ge­wert und führt sogar in die Irre, da Par­tei a um 200.000 Stim­men zuge­legt hat.

  13. @Markus 5. Janu­ar 2021 um 19:13 Uhr
    … die Art der Wirk­sam­keits-Berech­nung ist vor­ge­schrie­ben und wie man sieht auch logisch völ­lig korrekt. …

    Wo ist was vor­ge­schrie­ben bezüg­lich Wirksamkeits-Berechnung?
    War­um hat Biontech zuerst 90% ange­ge­ben und dann, als Moder­na 94% genannt hat­te, auf 95% erhöht?
    Da hat Biontech offen­bar nicht vor­schrifts­mä­ßig gerechnet.
    Jeder legt sich die Zah­len so zurecht, wie er sie ger­ne hätte.
    Rech­ne­risch sind die Zah­len und die Ergeb­nis­se jeweils kor­rekt. Mei­ne auch!
    Aber ich las­se mir nicht vor­schrei­ben, dass ich den Stand­punkt von Biontech über­neh­men muss und deren kru­de Rech­nung als das ein­zig Wah­re anse­hen muss!

    Wenn von je 215000 Pro­ban­ten ein­mal 21492 und ein­mal 21338 nicht "erkran­ken", da sagen doch min­des­tens 95% der Leute,
    bei so einem gerin­gen Unter­schied gehe ich doch kei­ne Impf­ri­si­ken ein und Lang­zeit­schä­den der Imp­fung sind noch gar nicht absehbar.

  14. Solan­ge man kei­ne wei­te­ren und ALLE Infor­ma­tio­nen, bis auf das letz­te i‑Tüpfelchen,
    über die Biontech-Stu­die mit 43000 Pro­ban­den hat,
    sind die Aus­sa­gen – z.B. 95% Wirk­sam­keit – völ­lig wertlos.

    Was wäre, wenn z.B. von den 8 "Covi­d19-Fäl­len" aus der Impf-Grup­pe 2 schwer erkrankt waren und
    in der Pla­ce­bo-Grup­pe von den 162 "Covi­d19-Fäl­len" 5 schwer erkrankt waren?
    Die ande­ren, die nur bemerkt haben, dass sie "krank" waren, nach­dem man sie 30 Minu­ten aus­ge­forscht hatte,
    wer­den nicht berück­sich­tigt. Eine "Erkran­kung", die man nicht/kaum bemerkt kann man vergessen.

    Wenn also, das Ver­hält­nis 2 zu 5 war (Erkran­kun­gen, die man auch als Erkran­kung wahr­nimmt), wäre
    die Wirk­sam­keit, nach Biontech-Rech­nung, nur 60% gewesen.
    Wie gesagt, nichts Genau­es weiß man nicht.
    Nur soviel, Biontech wird natür­lich ver­mut­lich die Zah­len her­an­zie­hen und ver­glei­chen, die zum erwünsch­ten Ergeb­nis führen.

  15. Mar­kier­kus fährt zu sei­ner wah­ren Auf­klä­rungs­grö­ße auf. Alles nunr zu unse­rem Woh­le und zu unse­rer Auf­klä­rung. Ein in der Wol­le gefärb­ter Men­schen­freund (Phil­an­throp!) halt.

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