GB macht es vor: Für jede Mutante neu impfen

t‑online.de

Hat Boris Johnson wirk­lich von einer Wunderwaffe gespro­chen, wie in allen Medien kol­por­tiert wird? Die Zitierweise von dpa, auf die sich alle stüt­zen, ist da nicht ein­deu­tig: "gilt als Wunderwaffe im Kampf gegen den "unsicht­ba­ren und kalt­blü­ti­gen Feind", wie Churchill-Bewunderer Johnson es for­mu­liert".

Belegt ist das Wort pikan­ter­wei­se aus deut­schem Mund. Und zwar aus­ge­rech­net von der deut­schen Sprecherin der US-ame­ri­ka­ni­schen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE:

»Karoline Lerche, Interims-Direktorin der Entwicklungsorganisation ONE Deutschland, sagt: „Der neue Impfstoff von Johnson & Johnson kann eine ech­te Wunderwaffe gegen die Pandemie wer­den. Dadurch, dass er rela­tiv unkom­pli­ziert gela­gert und ver­ab­reicht wer­den kann, lässt er sich auch sehr gut in Ländern ein­set­zen, die von Armut betrof­fen sind."«
one.org

Zu den GroßspenderInnen von ONE (eini­ge "baten uns um Vertraulichkeit") gehören:

Bank of America
Bill and Melinda Gates Foundation
Bloomberg Philanthropies
Coca-Cola
Google
Johnson & Johnson
Merck
Open Society Foundations
Open Society Policy Center
Rockefeller Foundation
SAP

Das ist nicht von Verschwörerseiten behaup­tet, son­dern aus der offi­zi­el­len Liste der Organisation, die uns alle auf­ruft "Jetzt mit­ma­chen und extre­me Armut bekämp­fen". #ZeroCovid läßt grüßen.


Was hat es nun mit dem "Booster" auf sich?

»Zum Schutz gegen neue Varianten des Coronavirus sol­len die Menschen in Großbritannien eine drit­te Impfung erhal­ten. Über 70-Jährige könn­ten die­se "Booster"-Impfung bereits im September bekom­men, sag­te der zustän­di­ge Staatssekretär Nadhim Zahawi der Zeitung "Daily Telegraph" (Samstag). Auch medi­zi­ni­sches Personal und Pflegekräfte sol­len dann ihre drit­te Dosis inner­halb von zehn Monaten bekom­men. Bis zum Herbst wür­den ver­mut­lich acht ver­schie­de­ne Impfstoffe zur Verfügung ste­hen, sag­te Zahawi. "Wie auch immer das Virus sich ver­hält – wir wer­den bereit sein."

Der Staatssekretär kün­dig­te an, dass bald Drive-Through-Impfzentren öff­nen sol­len. Man könn­te dann bei­spiels­wei­se im Auto geimpft wer­den. Damit sol­le die Impfskepsis jün­ge­rer Menschen redu­ziert wer­den, sobald sie an der Reihe sind, so Zahawi.…«

Kurz zu Johnson & Johnson

Bei "CEPI – Coalition for Epidemic Preparedness Innovations" sitzt ein Vertreter von Johnson & Johnson im Wissenschaftlichen Beirat – eben­so wie sol­che der Bill & Melinda Gates Stiftung und der Konzerne Takeda, Sanofi Pasteur und Pfizer.

Die Firma ist nicht nur bei ONE enga­giert, son­dern wird als Hauptpartner von "Global Citizen" auf­ge­führt, neben Firmen wie Procter & Gamble, Cisco, WW (Weight Watchers) und Citibank.

Quellen und wei­te­re Informationen in Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II)

28 Antworten auf „GB macht es vor: Für jede Mutante neu impfen“

  1. Das ist schon lus­tig, wie sich die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Vergangenheit in sol­chen Begrifflichkeiten auch bei unver­däch­ti­gen Personen mel­det. Aber das die Wunderwaffe V2 auf England nie­der­ging, ist die­se Begrifflichkeit ein ech­ter Faux-pas. Im Lektoriat ach­tet man lie­ber dar­auf, dass durch­gän­gig gegen­dert wird: "Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten", um die Nationalsozialistinnen in ihren Gefühlen nicht zu ver­let­zen. Leute mit Bildung, his­to­ri­scher wie sprach­li­cher, sind doch schon längst aus­sor­tiert worden.

    Welche Begriffe wer­den wir als nächs­tes erle­ben? Endlösung? Sonderbehandlung?

    1. @Johannes Schumann
      Der Menschenfreund Bill Gates sprach unlängst von der Impfung als FINAL SOLUTION.
      Ich war sehr ver­wun­dert über so viel Geschichtsvergessenheit…

    2. Der Begriff Endlösung wur­de auch schon benutzt und zwar von Bill Gates. Die machen sich da gar nichts draus, aber wir soll­ten auch so erken­nen wohin die Reise geht!

  2. 4 Impfungen im Jahr soll­ten Minimum sein.
    Anders krie­gen wird die Überbevölkerung nicht in den Griff.
    Ich möch­te schließ­lich bald auf den umlie­gen­den Grundstücken mei­ne Kartoffeln anpflan­zen und mein Vieh weiden.

    1. @fabianus I: Panikmache gehört zur ande­ren Seite. Jeder Impftote ist einer zu viel und ver­meid­bar. Für eine Bevölkerungsreduktion feh­len da aber ziem­lich vie­le Dimensionen. Nicht immer gelingt mir die Contenance, wenn ich die berech­tig­te Klage um die Impftoten ver­glei­che mit dem Schweigen über die fast selbst­ver­ständ­lich hin­ge­nom­me­nen Hungertoten Jahr für Jahr.

      1. @aa "Beginne den Tag mit einem Lächeln, dann hast du's hin­ter dir" (Nico Semsrott). Es gibt einen Unterschied zwi­schen Panikmache und der Denkweise, die auch den worst case bedenkt – und sei es nur auf die vage Aussicht hin, dass auch am Ende des Tages ein Lächeln mög­lich ist. Der worst case ist der, dass die Folgen des gen­tech­ni­schen Experiments noch lan­ge nicht bekannt sind in ihrer lang­fris­ti­gen Wirkung. mRNA wur­de außer zu geziel­ten Zerstörung (!) von Krebszellen noch nie bei Menschen ange­wandt – und wird nun mil­lio­nen­fach inji­ziert – Leuten, die kei­ne Ahnung haben und eben­so ver­trau­ens­voll wie ver­ängs­tigt die "Ärmel hoch­krem­peln". Bei Tierversuchen sind 50 – 100 % der so behan­del­ten Tiere gestor­ben. Es ist also nicht völ­lig unwahr­schein­lich, dass das­sel­be in 2 – 4 Jahren in einem Ausmaß an Menschen pas­siert, die die Hungerkatastrophe womög­lich sogar in den Schatten stellt.
        Angst zu haben ist eine durch­aus sinn­vol­le Reaktion ange­sichts einer rea­len Gefahr! Denn es ermög­licht, die Gefahr als das zu erken­nen, was sie mit nicht gerin­ger Wahrscheinlichkeit sein kann: eine Katastrophe.

        1. @some1:
          "Angst zu haben ist eine durch­aus sinn­vol­le Reaktion ange­sichts einer rea­len Gefahr! Denn es ermög­licht, die Gefahr als das zu erken­nen, was sie mit nicht gerin­ger Wahrscheinlichkeit sein kann: eine Katastrophe."

          Ich stim­me Ihrer Einschätzung abso­lut zu!!!

          Beim Aufruf des unten ste­hen­den Links:
          https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/act-accelerator/status-report-plan-final-v2.pdf?sfvrsn=ee8f682b_4#:~:text=This%20document%20(“ACT-Accelerator,available%20to%20fight%20it%20develops

          erscheint bei mir: "Blockiertes Plug-in"

          1. @I.B.
            Das liegt an Ihren Browser-Einstellungen. ich weiß nicht, was Sie nut­zen: es müss­te eine Möglichkeit geben, das Plug-In für die­se Seite ein­ma­lig freizugeben.

      2. @aa

        Wie soll es kei­ne Hungertoten geben, wenn die Bevölkerung lau­fend wächst? Der west­li­che Fortschritt hat die­se Kaskade in Zauberlehrlingmanier in Gang gesetzt und weiß nun kei­ne Lösung.

        https://en.wikipedia.org/wiki/Population_growth#/media/File:World_population_(UN).svg

        Wir sind ein schrump­fen­der Kontinent. Auch ohne Impfung.
        Die Geburtenrate liegt bei 1,5/Frau.
        Gewollte und unge­woll­te Kinderlosigkeit als auch Unfruchtbarkeit sind mitt­ler­wei­le schon der­art ver­brei­tet, dass die Impfung viel­leicht kei­ne ent­schei­de­ne Rolle mehr spielt. Ich neh­me an, dass die kom­men­de Krise Europa in wei­ten Teilen den Garaus machen wird und die Bevölkerungszahlen ins­ge­samt deut­lich sin­ken werden.
        Wenn sich jun­ge Leute tat­säch­lich imp­fen las­sen, wird das sicher auch einen Effekt haben.

        1. Eine Frau , die in der heu­ti­gen Zeit noch Kinder kriegt, soll­te man den Arsch ver­soh­len und dem dazu­ge­hö­ri­gem Mann natür­lich auch.

          Aussterben wäre über­haupt das Beste, Vielleicht kommt was gutes nach. Die Dinosaurier haben sich schließ­lich auch ver­ab­schie­det, wie so vie­le ande­re Tierarten.
          Und der Mensch ist das schlimms­te Tier.

      3. @aa Die Hungertoten wären auch ver­meid­bar, wenn die meis­ten von uns sich nicht täg­lich über­fres­sen wür­den und nur ein klein wenig abge­ben würden.

        1. @Weißer Rabe

          Danke für den Link! Die DORT wie­der­um ver­link­te Quelle
          http://www.vigiaccess.org des Uppsala Monitoring Center (unter der Ägide der WHO) ergänzt die etwas holp­ri­ge Darstellung der EMA sehr gut. Wobei ZAHLEN nur Indizien sind, um zu ahnen, was hin­ter den Kulissen tat­säch­lich geschieht …

  3. Die (nicht nur) gra­fi­sche Analyse bleibt begeisternd.

    Anregung, Herr Aschmoneit.

    Der sog. ACT-Accelerator ent­hält 4 Säulen:
    ● Vaccines (co-con­ve­nors: CEPI & Gavi)
    ● Therapeutics (co-con­ve­nors: Wellcome Trust & Unitaid)
    ● Diagnostics (co-con­ve­nors: FIND & Global Fund)
    The Health System Connector is un-offi­cial­ly the 4th Pillar, is co-con­ve­ned by the World Bank, the WHO and the Global Fund and is meant to cut across the work of all the pil­lars with a strong focus on coun­try level imple­men­ta­ti­on of efforts rela­ted to the roll-out of new tech­no­lo­gies deve­lo­ped or appro­ved for COVID-19 pri­ma­ri­ly in LMIC’s whe­re equi­ta­ble access is less assured.

    http://covid19advocacy.org/wp-content/uploads/2021/02/Information-Package-HSC-Representatives.pdf

    Evtl. wür­de es Sinn machen, die­se schö­ne Analyse noch um die Investoren der CTA (Therapeutics) und des HSC zu ergän­zen, um den gesam­ten Impfbooster darzustellen?
    Das vor allem vor die­sem Hintergrund – der offi­zi­el­len Planung bis Dezember 2021:
    https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/act-accelerator/status-report-plan-final-v2.pdf?sfvrsn=ee8f682b_4#:~:text=This%20document%20(“ACT-Accelerator,available%20to%20fight%20it%20develops

    1. Noch zur Gründung des ACT-Accelerator:

      Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der WHO-Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, haben heute einen Hochrangigen Förderrat (High Level Facilitation Council) ins Leben gerufen und in dessen erster Tagung gemeinsam den Vorsitz geführt; dieses Gremium wird die Arbeit des globalen Kooperationsrahmens ACT-A (Access to COVID-19 Tools Accelerator) anleiten, um die Entwicklung und den Einsatz von Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen COVID-19 zu beschleunigen und die Gesundheitssysteme zu verbessern.

      [...]

      Auf seiner ersten Tagung hat der Förderrat eine politische Erklärung verabschiedet, in der er die weltweite Zusammenarbeit als Schlüssel zum Sieg über das Virus hervorhebt. Darin wird der Stellenwert von Tests, Behandlungen, Impfungen sowie verbesserten Gesundheitssystemen für die Überwindung der Pandemie betont. In der Erklärung werden auch die bisherigen Fortschritte genannt und zusätzliche Ressourcen für die Erfüllung des Auftrags angemahnt.

      Der Förderrat setzt sich aus Regierungen und Nichtregierungs-Partnern (BMGF, Wellcome-Trust) zusammen. Durch den gemeinsamen Vorsitz Norwegens und Südafrikas wird eine geografische Ausgewogenheit erreicht. Der Förderrat baut auf den Erfolgen auf, die ACT-A innerhalb von nur vier Monaten erreicht hat: mehr als 200 Impfstoffkandidaten, 1700 klinische Prüfungen und 80 Diagnoseverfahren, die unterstützend begleitet werden, sowie 100 Länder, in denen Kapazitätslücken ermittelt werden.

      https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_20_1581

  4. Ich fin­de "secret wea­pon", wenn auch nicht als direk­ten Ausspruch.

    Lustig ist, wie "wir" (EU) genannt werden:
    Nicht mehr "the axis" – jetzt "the bloc"

  5. Was hilft es, unser gan­zes Geld für Impfungen raus­zu­schmei­ßen, wenn wir hin­ter­her ver­hun­gern, weil wir nichts mehr ein­kau­fen können?

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