Geheimverträge für Impfstofflieferung:
Pfizer wälzt Risiken auf Käufer ab, grosse Unterschiede bei Preisen

So lau­tet die Überschrift eines Artikels auf tagesanzeiger.ch am 2.8. Es ist zu lesen:

"Wenn sie geschickt vor­ge­hen, kön­nen Retter in der Not reich wer­den. Dem New Yorker Pharmakonzern Pfizer und sei­nem deut­schen Partnerunternehmen Biontech scheint dies mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus zu gelin­gen. An die Öffentlichkeit gedrun­ge­ne Lieferverträge mit meh­re­ren Ländern ent­hül­len, dass sich Pfizer bei meh­re­ren Regierungen mit krass ein­sei­ti­gen Klauseln gegen jeg­li­che Risiken absichert.

Verträge müssen zehn Jahre geheim bleiben

Bei Schadenersatzklagen haften die Käufer, nicht Pfizer

[Pfizer] ver­dient sich mit dem Covid-19-Vakzin eine gol­de­ne Nase. Laut dem Quartalsergebnis trug der Impfstoff in den letz­ten drei Monaten 7,8 Milliarden Dollar zum Umsatz bei. Bis Ende Jahr erwar­tet Pfizer Impfstoffverkäufe von über 33,5 Milliarden Dollar, was bei einer geschätz­ten Profitmarge von 20 Prozent auf einen Anteil von gegen 7 Milliarden Dollar am Konzerngewinn hinausläuft…

Pfizer erläu­ter­te auch, dass auf­grund der all­mäh­lich sin­ken­den Wirksamkeit des Impfstoffs gegen eine Covid-19-Ansteckung ein drit­ter «Booster-Shot» für Risikogruppen bald ange­zeigt sein wer­de. Wenn
Gesundheitsbehörden die­se Sicht über­neh­men, kann Pfizer zusätz­li­che Dosen aus­lie­fern – mit zusätz­li­chem Gewinn.
"

9 Antworten auf „Geheimverträge für Impfstofflieferung:
Pfizer wälzt Risiken auf Käufer ab, grosse Unterschiede bei Preisen“

  1. Überraschung? Hat irgend­je­mand etwas ande­res erwar­tet? Warum muss­te die Beschaffung wohl für Deutschland (und vie­le ande­re Staaten der EU) auf die EU "aus­ge­la­gert" wer­den? Dürfen sol­cher­art kne­beln­de Verträge nach rein natio­na­lem Recht am Parlament vor­bei geschlos­sen werden?

    1. Warum kann ein Spahn eine Villa für ca. 4 Millionen kau­fen, die auf einen Wert von ca. 12 Millionen geschätzt wird? Und wer weiss, wie­viel man mit Tests etc. ver­dient oder auch in den Aktien inves­tiert hat. Mit dem Label "Corona" läßt sich ja über­all Zusatzgeld machen.

    2. "Warum unter­schrei­ben Politiker so einen Unsinn nur?"

      Weil die dafür bezahlt wer­den und kräf­tig mit­pro­fi­tie­ren @Johannes Schumann

      MFG

  2. Ich fra­ge mich, ob sol­che Vertragswerke, die einer Seite allein alle Nachteile und Pflichten auf­bür­den, über­haupt Gültigkeit haben kön­nen? Die bos­haf­te Absicht ist so offensichtlich …
    Es stellt sich auch die Frage, ob unse­re Regierenden über­haupt sol­che Verträge (für/über uns) abschlie­ßen dürfen?
    Sind wir, die Menschen, ein Wirtschaftsgut, Nutztiere, über die die Politiker sich anma­ßen, ver­fü­gen zu dürfen?

  3. Hinweise dazu auf den Diskussionsseiten von SPON /SPIEGEL online) von mir wur­den schlicht und erge­rei­fend nicht ver­öf­fent­licht. Schlichtweg Zensur. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

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