Hälfte der Impfstoffe in Deutschland ungenutzt, woanders noch weniger verimpft

Ist es orga­ni­sa­to­ri­sche Unfähigkeit? Eine Reaktion auf Impfmüdigkeit? Oder sind die Angaben einer Analyse von Jacob Kirkegaard, Fellow bei der ame­ri­ka­ni­schen Stiftung German Marshall Fund und Absolvent der Johns-Hopkins-Universität, nicht trag­fä­hig? welt.de schrieb am 22.1. u.a.:

»[Er] hat die Menge der aus­ge­lie­fer­ten Vakzin-Dosen und die Zahl der tat­säch­lich ver­ab­reich­ten Impfungen gegen­über­ge­stellt. Es sind Daten, die so bis­her von den meis­ten EU-Ländern nicht bereit­ge­stellt werden.

Kirkegaard, der auch am Institut für inter­na­tio­na­le Wirtschaft in Washington forscht, hat den 19. Januar als Ausgangspunkt genom­men. Bekannt ist, dass allen Mitgliedstaaten gemein­sam zu die­sem Zeitpunkt 13,1 Millionen Impfdosen zur Verfügung stan­den. Verteilt wur­den sie pro­por­tio­nal zur Zahl der Bevölkerung. Daraus lässt sich ablei­ten, wie vie­le der ver­füg­ba­ren Dosen ihre Empfänger tat­säch­lich erreicht haben.

Dänemark schaff­te es, nahe­zu 100 Prozent des ver­füg­ba­ren Vakzins zu sprit­zen. Das mag bei einem klei­nen Land mit 5,8 Millionen Einwohner viel­leicht nicht über­ra­schen. Aber auch die deut­lich grö­ße­ren Länder Italien und Spanien haben mehr als 70 Prozent der ver­füg­ba­ren Dosen verabreicht.

In Deutschland hin­ge­gen lag die­se Woche dem­nach die Hälfte der Impfstoffe unbe­nutzt auf Lager. Noch schlech­ter steht Frankreich da, weni­ger als jede drit­te Dosis ist dort bei den Menschen ange­kom­men. Im klei­nen Luxemburg, wo gerin­ge­rer logis­ti­scher Aufwand zu ver­mu­ten wäre, ist es sogar nur jede vier­te Dosis. Die Niederlande spritz­ten gera­de ein­mal 15 Prozent der ver­füg­ba­ren Impfdosen…

Zwar ver­öf­fent­licht Deutschland die täg­li­chen Impfzahlen. Die Rechnung erwähnt aber nicht, wie vie­le Dosen nicht ver­ab­reicht wer­den.«

Wettbewerb tut not

Was ein wasch­ech­ter Neoliberaler so emp­fiehlt, um den Warenumschlag zu beschleunigen:

»„Was wir brau­chen, ist abso­lu­te Transparenz und einen ech­ten Wettbewerb in Europa und den Regionen“, sagt Kirkegaard. Schließlich gehe es um unzäh­li­ge Menschenleben und um vie­le Milliarden Euro. Die Regierungen dürf­ten die Verantwortung nicht ein­fach auf die Lieferungen der Pharmakonzerne abschie­ben. „Wer zu lang­sam impft, soll­te sich schä­men – und die gute Praxis der erfolg­rei­chen Länder und Regionen abschauen.“

Und: Wer schnel­ler imp­fe, sol­le auch alle Anstrengungen dar­auf set­zen, mehr Vakzin zu erhal­ten. So hat Österreich nun eine offi­zi­el­le Statistik zum Verhältnis zwi­schen Vorräten und Impfungen an den Start gebracht. Das Ergebnis, so Kirkegaard, sei „ein sport­li­cher Wettbewerb zwi­schen den Bundesländern“. Die Region Kärnten hat nun ange­kün­digt, eigen­stän­dig Impfstoff des Herstellers Astrazeneca zu bestel­len, wenn die EU-Zulassung zum Ende des Monats vor­liegt.«

Modellierung und Streckung des Stoffs

Modellierung steht ja hoch im Kurs. Ganz neben­bei ist zu erfah­ren, daß im erfolg­rei­chen Dänemark mal eben ent­ge­gen den Herstellerangaben sie­ben Dosen aus einer Ampulle gezo­gen werden:

»„Hätten die ande­ren EU-Länder bis­her so schnell geimpft wie Dänemark, es hät­ten bereits sie­ben Millionen Europäer mehr ihre Spritze erhal­ten“, so die Rechnung von Kirkegaard. Darunter 1,4 Millionen Franzosen, 1,3 Millionen Deutsche und 500.000 Niederländer. „Die Methode der bes­ten Länder muss zum Maßstab werden.“

So hat Dänemark früh dar­auf gesetzt, sie­ben Dosen aus einer Ampulle zu gewin­nen. In Deutschland sind es nach lan­ger Debatte nun immer­hin sechs aus Biontech-Ampullen. Auch des­halb stan­den eini­ge Impfzentren in Deutschland zeit­wei­se still.«

7 Antworten auf „Hälfte der Impfstoffe in Deutschland ungenutzt, woanders noch weniger verimpft“

  1. Dass das bei den Dänen so gut funk­tio­niert, weist auf das Intellekt hin. Ich woll­te da tat­säch­lich mal an die men­schen­lee­ren Küsten mit mei­nem Hund. Der Trottel läuft davon und kann sich dann aus­su­chen, ob er von einem Jäger erschos­sen oder von einem Auto über­fah­ren wird. Aber dann sag­ten die Dänen, jeder Hund, der ein Grundstück betritt, darf erschos­sen wer­den. Und die Affen haben alle eine Knarre.

  2. Im Kleingedruckten einer 74-sei­ti­gen Fachpublikation des RKI , die am 8. Januar ver­öf­fent­licht wur­de steht: Die Wirksamkeit des Biontech – Impfstoffs ist in der Altersgruppe über 75 Jahre „nicht mehr sta­tis­tisch signi­fi­kant“ schätz­bar. Aussagen über die Wirksamkeit sei­en daher „mit hoher Unsicherheit behaf­tet“, die Evidenzqualität für eine Wirksamkeit bei alten Menschen „gering“. Quelle: Multipolar-Magazin, die sich auch die Frage stel­len, war­um das RKI die Impfung emp­fiehlt. Diese Frage stel­le ich mir auch, da ja alle Welt mitt­ler­wei­le wis­sen müss­te, dass die Sache mit even­tu­ell hef­ti­gen Nebenwirkungen ein­her gehen könn­te. Diesen dann zu stre­cken, ist aus mei­ner per­sön­li­chen Sicht, ent­we­der ver­träg­li­cher, aber noch weni­ger wirk­sam, oder rei­ne Dummheit um wie­der mal den Schein auf­recht zu erhal­ten. Warum jetzt eini­ge doch eher auf den nächs­ten Impfstoff einer ande­ren Firma war­ten, könn­te nicht nur am Mangel des Stoffs lie­gen, son­dern in der genann­ten Aussage des RKI.

  3. Das ver­ste­he ich jetzt nicht. Es heißt doch immer, es sind nicht genug Impfstoffe da ?
    Es scheint wohl eher zu wenig Gutgläubige zu geben, was so natür­lich in im ÖR nicht dar­ge­stellt wird.

  4. "So hat Dänemark früh dar­auf gesetzt, sie­ben Dosen aus einer Ampulle zu gewinnen."

    Also ein rich­tig guter Drogendealer schafft locker dop­pel­te bis drei­fa­che Anzahl von Dosen. Man braucht nur geeig­ne­te Streckmittel. Vorschlag: Gemüsebrühe (wegen mög­li­chen Veganern bei den Impflingen). Achtung: nur ohne gen­ma­ni­pu­lier­tem Mais!

  5. Machen wir doch ein­fach ein homöo­pa­thi­sches Mittel dar­aus und imp­fen mit nur einer Dosis das gan­ze Volk!
    Das Spart eine Menge Geld, scha­det bestimmt weni­ger und nutzt am Ende viel­leicht sogar mehr.

  6. Das ist doch ins­ge­samt ein sehr durch­schau­ba­res, mafiö­ses Geschäftsgebaren in glo­ba­lem, tota­li­tä­rem Gewand:

    1. Panikmache + Entziehung der Freiheitsrechte -> Frust
    2. Rettung aus der Not -> ein­zig die Impfung
    3. Druckaufbau für "Notzulassung" eines unsi­che­ren Produktes
    4. Wettstreit zur Nachfragesteigerung erzeugen
    5. Zerstreuung ver­nünf­ti­ger Bedenken mit allen Mitteln
    6. "Bevorzugung" der Alten als Versuchskaninchen
    8. Impfdruck durch all­gem. Hoffnung auf Lockdown- Ende
    9. Erpressung: Grundrechte- Gewährung gegen Impfnachweis
    10. "Durchimpfung" + digi­ta­le Erfassung der Weltbevölkerung
    .….….….….….….….….…. T E C H N O K R A T I E .….….….….….….….….….….….
    Weltregime durch eine Oligarchie- Kaste der Superreichen
    Proforma gewähl­te Regierungen als pure Verwaltungsorgane:
    (——Diese haben wir bereits fast über­all auf der Welt———)

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