Kaperung der WDR-Frequenz war kein Aprilscherz

In "WDR-Sender von Coronaleugnern gekapert" läßt sich hören, wie für 45 Sekunden kritische Fragen zu Corona in das Programm von 1Live des WDR gelangten. Was damals wie ein Aprilscherz klang, ist nette Realität, wie auf deutschlandfunk.de am 3.4. bestätigt wird:

»Nach Angaben der Bundesnetzagentur wandte sich die Polizei aus Ahaus an die Behörde und berichtete von einem entsprechenden Vorfall. Bei einer Frau sei während einer Autofahrt das Programm des WDR-Senders 1Live überlagert worden. Für etwa 45 Sekunden sei stattdessen eine „blecherne Stimme“ erklungen, die Corona-Thesen aus der Querdenker-Szene verbreitet habe.

Der WDR bestätigte die Störungen. Seit der ersten Märzwoche seien nun schon mehrere Meldungen dieser Art eingegangen. Sämtliche Hinweise seien an die Bundesnetzagentur weitergeleitet worden, die dem Ursprung nun nachspüre. Die Behörden gehen von einem sogenannten „Piratensender“ aus, der die Frequenz von 1Live illegal nutzt. Weil die Unterbrechungen so kurz seien, habe er wohl keine sonderlich starke Sendeleistung und nutze wechselnde Standorte.«

7 Antworten auf „Kaperung der WDR-Frequenz war kein Aprilscherz“

  1. Ich set­ze vor­aus, dass es hier um UKW und nicht um DAB geht.

    Ich glau­be nicht, dass jemand mit einem UKW-Sender das regu­lä­re Signal über­la­gert ("weg­ge­drückt") hat, da selbst die Senderkennung vom RDS noch vor­han­den ist . Man hät­te in die­sem Fall, zumin­dest sehr lei­se, eine der­ar­ti­ge Überlagerung zwei­er FM-Signale an dem typ. zischeln, säu­seln oder sin­gen­den Interferenzen hören müs­sen. Außerdem war der Übergang zum regu­lä­ren Programm nach dem Ende der Durchsage viel zu per­fekt. Man kann davon aus­ge­hen, dass so über den regu­lä­ren Sender ging und in das Programm ein­ge­schnit­ten war bzw. von einem Techniker ein­ge­spielt wur­de, even­tu­ell statt eines ursprüng­lich geplan­ten Beitrages.

  2. Die Chinesen ver­kau­fen sol­che Billigsender,denen ist vol­kom­men egal was legal ist oder nicht(Vorsicht bei Elektrogeräten,Schutzleiter ist manch­mal gar nicht vorhanden)

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