Laßt uns froh und munter sein! Weihnachtsmärkte im Herbst mit 2G-Bändchen

»In Baden-Württemberg wird es in die­sem Herbst wie­der Weihnachtsmärkte geben. Darauf hat sich am Mittwoch das Sozialministerium mit den kom­mu­na­len Landesverbänden und Vertretern aus der Schaustellerbranche geei­nigt, teil­te das Ministerium mit. "Die stei­gen­de Impfquote ermög­licht es, ein Stück zur Normalität zurück­zu­keh­ren", sag­te der Amtschef im Ministerium, Uwe Lahl. Zu den Regeln der Märkte wird den Angaben zufol­ge eine 3G-Pflicht gehö­ren: Nur Geimpfte, Genesene oder tages­ak­tu­ell Getestete dür­fen sich an Glühwein- und Verkaufsständen tum­meln. Sollte die Corona-Alarmstufe aus­ge­ru­fen sein, reicht auch ein Test nicht mehr – dann gilt 2G. Möglicherweise bekom­men kon­trol­lier­te Besucherinnen und Besucher ein Bändchen ans Handgelenk, damit die Veranstalter die Übersicht nicht ver­lie­ren. Die Maskenpflicht bleibt für alle bestehen.«
swr.de (29.9.)

Die mei­nen ernst­haft, sie könn­ten das durch­set­zen, das fröh­li­che Getummel mit Maske! Die vom Christkonsum aus­ge­schlos­se­nen dür­fen singen:

»Alle Jahre wieder,
kommt das Viruskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit sei­nem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lie­ben Hand.«

Und sie wer­den die­je­ni­gen sein, die sich gesund, froh und mun­ter jen­seits der gated chris­tia­ni­ty eines schö­nen Winters erfreuen.

Für die Corona-Gläubigen heißt es dage­gen erst mal sie­ben Jahre Dornwald:

»Maria durch ein Dornwald ging,
Kyrie elei­son.
Maria durch ein Dornwald ging,
der hat in sie­ben Jahr´n kein Laub getragen.
Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie elei­son.
Ein klei­nes Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.

Da haben die Dornen Rosen getragen,
Kyrie elei­son.
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria.«

13 Antworten auf „Laßt uns froh und munter sein! Weihnachtsmärkte im Herbst mit 2G-Bändchen“

  1. Wer die­sen hirn­ris­si­gen Schwachsinn mit "Bändchen" oder sons­ti­ger Kennzeichnung mit­macht, soll­te sich ernst­haft Gedanken dar­über machen, in wel­cher Welt er leben will. Ob geimpft oder unge­impft und nur getes­tet. Oder gar in der vor­teil­haf­ten Situation, ein Genesener zu sein. Erpressung braucht immer auch einen Erpressten. 

    Ob sich bei der nächs­ten Welle wohl die Leichen sta­peln und die­se mit­tels Radladern und Baggern von den Straßen ent­fernt wer­den müssen?

  2. Rückblick, Dezember 2020:
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahn­te zu mehr Solidarität. "Es kann ja nicht sein, dass die einen für den Glühwein zustän­dig sind, und die ande­ren für die Intensivstation", sag­te er am Sonntag im RTL-Jahresrückblick '2020! Menschen, Bilder, Emotionen'.
    Während man­che "mit 40, 50 Mann am Glühweinstand" stün­den, arbei­te­ten zur sel­ben Zeit Pflegekräfte rund um die Uhr und gäben "alles, um Menschen eben das Überleben mög­lich zu machen".
    https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/advent-im-corona-lockdown-gl%C3%BChwein-to-go-spaltet-die-republik/ar-BB1bJkt7

    Gibt es die­ses Jahr einen Glühwein kos­ten­los, wenn man sich boos­tern lässt?
    Diejenigen, die sich nicht boos­tern las­sen wol­len, müs­sen wohl – ohne Bändchen – auf den Glühwein-Strich gehen. 🤪

    Dass die Booster-Spritzen kom­men wer­den, ist ja wohl klar.
    Am vier­ten Oktober soll die EU abstim­men (ich sage mal pro for­ma, man muss schließ­lich so tun, als ob) über Booster-Impfungen von Pfizer/Biontech.
    https://londonnewstime.com/exclusive-eu-decides-pfizer-booster-on-october-4th/472624/

  3. "Alle Halbjahr´ wieder,
    sticht das Spritzenkind
    in den Körper nieder,
    und der Befall beginnt.

    Narbt mit sei­nem Spike
    eines jeden Herz,
    Trombed auf allen Wegen
    der Goldstandard erklärt´s.

    Apped auch mich jed´ Stunde
    still und unerkannt,
    daß es fest mich binde
    mit einem grü­nen Band"

  4. Leute die auf Weihnachtsmärkte ste­hen, ist eh nicht mehr zu hel­fen und die von Stadt oder auch Land geneh­mig­ten Brot, Spiele und vor allem Kommerzveranstaltungen waren schon immer zum Kotzen. Glühwein schmeckt auch nicht wirk­lich gut….. sol­len sich die 3 G‑ler schön mit Maske und tages­ak­tu­el­lem Bändchen allein amü­sie­ren. Das haben sie sich nun wahr­lich verdient.

  5. Dazu müss­ten die Weihnachtsmärkte abge­sperrt und der Zugang kon­trol­liert wer­den. Wie sehen die Weihnachtsmärkte in BW aus?
    Hier in Rostock nimmt er jeden­falls die gesam­te Innenstadt in Anspruch (Neuer Markt, Kröpeliner Straße, Lange Straße, Universitätsplatz, Breite Straße, Fischerbastion, Am Brink). Mittenhindurch führt eine Straßenbahntrasse, die von meh­re­ren Linien zeit­wei­se im Minutentakt befah­ren wird und in die­sem Bereich vier Haltestellen hat. Man müss­te also die Leute beim Aussteigen aus der Straßenbahn kon­trol­lie­ren, was mit Sicherheit zu einem Chaos füh­ren wür­de. Ausserdem müss­te man sämt­li­che Nebenstraßen und die Ausgänge von Tiefgaragen absper­ren und kon­trol­lie­ren. Und was macht man mit den Anwohnern und deren Besuchern und mit Menschen, die beruf­lich in die­sem Bereich zu tun haben? Das wür­de man gar­nicht tren­nen können.
    Nach jet­zi­gem Stand der Dinge soll der Weihnachtsmarkt die­ses Jahr wie­der wie frü­her üblich statt­fin­den. Von irgend­wel­chen Einschränkungen ist bis jetzt nichts bekannt.

    1. @Querulantino
      Das ist in vie­len Städten so. In Bremen ste­hen die Weihnachtsmärkte dort, wo täg­lich meh­re­re Zehntausend Leute lang­lau­fen müs­sen, um die Steuergelder für die Genies zu erwirt­schaf­ten, wel­che sol­che Ideen haben…
      Aus Mannheim, wel­ches auf­grund des Schachbrettaufbaus aller­dings eine Sonderstellung hat, ken­ne ich das Prinzip der zumin­dest zum Teil räum­lich abge­trenn­ten klei­nen Weihnachtsmärkte. Mit irr­sin­ni­gem Aufwand könn­te man dort womög­lich ent­spre­chend vorgehen.

      Ist aller­dings eine gute Möglichkeit, die Impfung an die Menschen zu brin­gen, wenn der Weihnachtsmann fragt: "Na, Bube? Warst du denn auch brav? Bist du geimpft?"

  6. Mittelbare Impfpflicht:
    Nach 3G- und 2G-Zwängen und Nicht-Lohnfortzahlung für Ungeimpfte nun Bändchen-Kennzeichnungspflicht für Ungeimpfte an geschichts­ver­ges­se­nen Universitäten
    Publiziert am 30. September 2021 von freiheitsfoo 

    Screenshot aus „Das Leben des Brian“

    Die Diskussion um Impfungen gegen die Corona-Pandemie sind (freund­lich for­mu­liert) viel­fäl­tig und bunt – und nicht sel­ten von Übertreibungen und Unsachlichkeiten auf allen Seiten geprägt.
    Es ist gut, dass umfang­reich über eine etwai­ge Impfpflicht gegen Corona dis­ku­tiert wird, denn es gibt bei nüch­ter­ner Betrachtung gewich­ti­ge Argumente für und gegen eine sol­che staat­lich ver­ord­ne­te Pflicht.

    Doch ganz egal, wie man dazu steht, eine Impfpflicht im Zuge der Corona-Pandemie gibt es aktu­ell nicht.

    Dennoch las­sen sich die seit Wochen in zuneh­men­den Umfang ein­ge­führ­ten Einschränkungen für Ungeimpfte nicht anders als „Impfpflicht durch die Hintertür“ bzw. als „mit­tel­ba­re Impfpflicht“ bewerten.

    Kennzeichnungspflicht mit­tels Armbändchen
    Dieses ist nun der aktu­ell letz­te Negativ-Höhepunkt in der Auseinandersetzung. Einige Hochschulen (Bsp. Hochschule Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität [sic!], sie­he auch beispielhafte
    Liste von wei­te­ren Hochschulen)
    https://wiki.freiheitsfoo.de/pmwiki.php?n=Main.2020-Covid-19-Epidemie#toc116
    ver­pflich­ten alle Hochschul-Mitarbeiter, Studierenden und Besucher zum Tragen eines Armbändchens.

    https://freiheitsfoo.de/2021/09/30/mittelbare-impfpflicht/

  7. Ich fand es immer absurd und hoch pro­ble­ma­tisch, dass sich blin­de Menschen eine Armbinde (drei schwar­ze Punkte auf einer gelb­far­be­nen Armbinde (sic!)) anzie­hen mussten.

    Aburd: Die Blindenbinde wird als "Verkehrszeichen" im Gesetz ge"würdigt". https://www.sehhelfer.de/Das-Blindenabzeichen/

    Jetzt nähern sich Sehende (nein, _nicht_ Seher) den Blinden kenn­zeich­nungs­tech­nisch also an.

  8. „Der Patient kann als infi­ziert gel­ten.“ wenn er posi­tiv getes­tet wurde.

    Auch hier kommt den Corowahn-Verbreitern eine sprach­li­che Unzulänglichkeit zupas­se, die sie gezielt ausnützen:

    "infi­ziert" ist sowohl Adjektiv zu "Infizierung" wie auch zu "Infektion".

    Wenn man aber weiß, dass eine INFIZIERUNG gleich bedeu­tend ist mit einer schlich­ten Kontamination, und zwi­schen INFIZIERUNG und Infektion ein gro­ßer Unterschied besteht, ein INFIZIERUNG mit allen mög­li­chen Keimen prak­tisch der Normalzustand dar­stellt (die Existenz des Mikrobiom bedeu­tet nichts ande­res als eine stän­di­ge INFIZIERUNG jedes Menschen!) wäh­rend eine Infektion zwar auch noch kei­ne Erkrankung, aber die Vorstufe dazu bedeu­ten kann, so sieht man, wie hier Schindluder mit der Sprache getrie­ben wird.

    Wenn also von "infi­ziert" gespro­chen wird ohne dabei zu klä­ren, ob das Wort von "INFIZIERUNG" oder von "Infektion" (oder gar von "Infekt" = Krankheit) abge­lei­tet wur­de, ist das bei denen, die es wis­sen müs­sen, schon eine glat­te Lüge.

    Die Wortfolge "Infizierung" – "Infektion" – "Infekt" bezeich­net eine aus­f­stei­gen­de Folge von Zuständen, die jeweils den vor­her­ge­hen­den Zustand vor­aus­set­zen – aber nicht den nach­fol­gen­den bedin­gen. Für alle die­se völ­lig unte­re­schied­li­chen Zustände wird das eine Adjektiv "infi­ziert" benutzt. Das ist Sachverhalts-Vernebelung "ät its best". Und der PCR-Test kann nicht ein­mal die ers­te Stufe, die "Infizierung" nachweisen.

    "Der rein mecha­ni­sche Vorgang, bei dem Infektionserreger mit dem Wirt in Kontakt kom­men, wird als INFIZIERUNG bezeich­net. Siedelt sich der Infektionserreger nach dem Kontakt nicht im Wirt an, kommt es also zu kei­ner Haftung des Erregers im Makroorganismus und das Infizierungsgeschehen ist beendet."

    lt. Wikipedia

    Der Vollständigkeit hal­ber: ein posi­ti­ver PCR-Test weist auch kei­ne INFIZIERUNG nach son­dern lie­fert nur einen sehr schwa­chen Hinweis auf eine INFIZIERUNG. Denn der PCR-Test erkennt nicht, ob nur ein Genschnipsel vor­han­den ist, oder ein voll­stän­di­ger Erreger, und der PCR-Test erkennt erst recht nicht, ob ein Erreger viru­lent und ver­meh­rungs­fä­hig ist, und er erkennt nicht, ob der Erreger aus dem Körper oder von außen auf die Schleimhaut kommt. Die Mehrzahl der posi­ti­ven Fälle ist fal­scher Alarm. 97% der rich­tig-posi­ti­ven PCR-Tests sind im Sinne der rele­van­ten Fragestellung (näm­lich: "ist der Proband infi­ziert krank, gar infek­ti­ös?") tat­säch­lich nichts als falsch-positiv.

    Der posi­ti­ve PCR-Test lie­fert nichts als einen Hauch eines Hauchs eines Hauchs von einem mög­li­chen Verdacht auf eine mög­li­che Infektion. Und das bezüg­lich eines in den meis­ten prak­ti­schen Fällen völ­lig harm­lo­sen Virus.

    Als die Schildbürger mit Eimer Licht in ihr fens­ter­lo­ses Rathaus tra­gen woll­ten ver­hiel­ten die sich auch nicht irra­tio­na­ler als heu­te die Corowahn-Betreiber mit ihrer PCR-Testerei.

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