Linker entsetzt über Antifa bei Berliner Schweigemarsch

Noch ist auf frei​tag​.de ein Bei­trag zu lesen, der sich mit der Ber­li­ner Demo vom 22.11. und der Gegen­de­mo beschäf­tigt. Dar­in heißt es:

»Ich kom­me just vom Schwei­ge­marsch, der am 22.11. in Ber­lin an der Born­hol­mer Brü­cke star­te­te. Wer es nicht weiß: Der Schwei­ge­marsch ist ein Demo-For­mat, das bereits zum zwei­ten Mal in Ber­lin statt­fin­det und sich unter dem Mot­to „Alles ist gesagt“ gegen die anhal­ten­de Dis­kurs­ver­wei­ge­rung der Regie­rung und wei­ter Tei­le der Medi­en rich­tet und eine kri­ti­sche, offe­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit den Coro­na-Maß­nah­men for­dert – ein Ansin­nen, dass in einer Demo­kra­tie eigent­lich unver­däch­tig sein soll­te. In der Demo­an­kün­di­gung wur­de expli­zit dar­um gebe­ten, Flag­gen, Schil­der, Ban­ner, sowie Klei­dung mit Paro­len, Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­nen und Sym­bo­len zu Hau­se zu las­sen – ein pro­ba­tes und klu­ges Mit­tel, um die­je­ni­gen fern­zu­hal­ten, die ger­ne ver­su­chen, sol­chen Kund­ge­bun­gen ihren sym­bo­li­schen Stem­pel auf­zu­drü­cken, ande­rer­seits eben­sol­che Men­schen anzu­spre­chen, die nicht ger­ne unter frem­der Flag­ge oder stump­fen Paro­len gezählt wer­den möchten. 

Es wur­de fer­ner aus­drück­lich auf Ein­hal­tung der Hygie­ne­re­geln hin­ge­wie­sen (wor­an die Teil­neh­me­rIn­nen sich auch hiel­ten). Auch ein kurz zuvor ver­öf­fent­lich­tes State­ment der Ver­an­stal­ter sei hier der Klar­heit hal­ber noch­mal genannt: „Die­ses Virus und die poli­ti­schen Reak­ti­on haben unser Land und die Welt nach­hal­tig ver­än­dert. Noch­mal ganz deut­lich – aus dem Orga Team ‚Schwei­ge­marsch‘ negiert kei­ner das Coro­na Virus an sich. Aber wir stel­len deut­lich die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Maß­nah­men in Fra­ge“. Das soll­te man dür­fen. Wei­ter: „Hier haben Faschis­mus und Extre­mis­mus auch schwei­gend kei­nen Platz“. So weit, so gut. Als jemand, der sich seit Beginn der Pan­de­mie kri­tisch und vor allem quel­len­kri­tisch mit dem Coro­na-Kom­plex aus­ein­an­der­setzt, bin ich da hin – ande­re Mög­lich­kei­ten, dies­be­züg­lich auf der Stra­ße Gesicht zu zei­gen, gibt es ja schlicht nicht.

Ich war mit drei Leu­ten dort, die alle­samt eine lin­ke Sozia­li­sa­ti­on und lang­jäh­ri­ges Enga­ge­ment in lin­ken Zusam­men­hän­gen haben – und es genau­so wie ich an der Zeit fan­den, gegen die­ses zwei­fel­haf­te Trei­ben der hier­zu­lan­de Ver­ant­wort­li­chen auf die Stra­ße zu gehen…

Weder Stil, Klei­dung, noch Habi­tus der Demo­teil­neh­mer (die ich gese­hen habe) haben irgend­wie Anlass zu der Ver­mu­tung gege­ben, dass es sich hier um Nazis, Nazi­hools oder ähn­lich unan­ge­neh­mes Volk gehan­delt haben könn­te, nein, wirk­lich nicht. Ich traf auch gleich zu Anfang auf einen alten Bekann­ten, der alles ande­re als ein Nazi, Anti­se­mit oder Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker ist – genau­so­we­nig wie ich oder mei­ne drei Beglei­te­rIn­nen. Man könn­te nun ein­wen­den: Nie­mand kann den Leu­ten in die Köp­fe gucken. Das ist zwar rich­tig, trifft aller­dings auf jede Demo zu, wo unter­schied­li­che Men­schen mit unter­schied­li­chen Par­ti­ku­larm­ei­nun­gen sich unter einem The­ma tem­po­rär zusam­men­fin­den. (Welt­fremd zu glau­ben, auf kei­ner Umwelt­de­mo befän­de sich nicht der ein oder ande­re recht­se­so­te­ri­sche Hei­mat­schol­len­ver­fech­ter oder Demos gegen TTIP oder G7 sei­en gänz­lich frei von glo­ba­li­sie­rungs­kri­ti­schen Rech­ten). Also: Mein sub­jek­ti­ver Ein­druck vor Ort war ein­deu­tig der, dass dies alles war, aber kei­ne Nazidemo…

Die Mobi­li­sie­rung und das Framing der Demo als Nazi- und Ver­schwö­rer­marsch zuvor war immens. Schon auf der Born­hol­mer Brü­cke stan­den die ers­ten jugend­li­chen Anti­fas, mit Tril­ler­pfei­fen, Töp­fen und laut „Nazis raus“ skan­die­rend – ich konn­te es nicht glau­ben und hab ihnen über die Köp­fe der Poli­zei hin­weg zuge­ru­fen „Ich hab schon über Nazis geschrie­ben und in lin­ken Voküs den Koch­löf­fel geschwun­gen, da habt ihr noch bei Mami gewohnt, was fällt euch ein, mich hier als Nazi zu beschimp­fen?“. Kei­ne Reak­ti­on, tota­le Dis­kus­si­ons­ver­wei­ge­rung – ein Umstand, der uns die rest­li­che Demo beglei­ten sollte.

Auf der Born­hol­mer­stra­ße wur­de es dann wild. Tril­ler­pfei­fen, Töp­fe­klap­pern, teils Musik und Laut­spre­cher­durch­sa­gen von Bal­ko­nen, eine Gegen­de­mons­tran­tin hup­te wie wild in ihrem Auto am Stra­ßen­rand. Schil­der, Trans­pa­ren­te, Höl­len­lärm. Eine mei­ner Beglei­te­rin­nen – noch­mal: eine ein­ge­fleisch­te Lin­ke – ver­such­te immer wie­der, mit Gegen­de­mons­tran­ten ins Gespräch zu kom­men: Abwehr, Aggres­si­on, Dis­kurs­ver­wei­ge­rung. Die ande­re sah auf der Gegen­sei­te jeman­den, mit dem sie sich gemein­sam in einem lin­ken Nach­bar­schafts­pro­jekt enga­giert, die begon­ne­ne Dis­kus­si­on wur­de von der Poli­zei abge­würgt, aber die zwei wer­den ihr Gespräch dem­nächst unter vier Augen fort­set­zen – wenigs­ten mal ein Anfang…

Kann es sein, dass Lin­ke, mit denen man sich kurz zuvor noch poli­tisch ver­bun­den gefühlt, z. T. sogar kon­kret tätig gewe­sen ist, einen plötz­lich als Nazi, Anti­se­mi­ten und Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker beschimp­fen und bedro­hen? Kei­ner von uns hat­te auch nur ent­fernt den Ein­druck, hier „mit Nazis und Faschis­ten zu mar­schie­ren“; soll­te es dort über­haupt wel­che gege­ben haben, waren sie es, die umge­kehrt mit der über­wie­gen­den Mehr­heit der vie­len ande­ren „mar­schiert“ sind…

Es steckt mir ehr­lich gesagt noch ganz schön in den Kno­chen. Sel­ten habe ich was sur­rea­le­res erlebt. Nicht nur die schie­re Aggres­si­vi­tät, das gna­den­lo­se Framing jeg­li­cher Kri­tik an den Maß­nah­men als „rechts“, die Dif­fa­mie­rung ande­rer Ansich­ten, die Schwarz-Weiß-Male­rei, die Dis­kurs­ver­wei­ge­rung. Viel­mehr fra­ge ich mich nach die­sem Tag wie es dazu kom­men konn­te, dass aus­ge­rech­net die radi­ka­le Lin­ke, die Anti­fa als Putz­trup­pe für auto­ri­tä­re Durch­re­gie­rer wie Mer­kel, Spahn und Söder oder Angst­schü­rer wie Dros­ten, Wieh­ler und Lau­ter­bach durch die Stra­ßen zieht und alles nie­der­brüllt, was in punk­to Coro­na irgend­wie nach Staats­kri­tik riecht? Wie­so stimmt die obrig­keits­feind­li­che Anti­fa am lau­tes­ten ins Lied des The­re-is-no-alter­na­ti­ve mit ein und heißt einen ord­nungs­staat­li­chen Amok­lauf und jeg­li­che Ein­schrän­kung gut, anstatt sach­in­halt­li­che Kri­tik zu üben? Wie kann es wie­der zu argu­men­ta­ti­vem Aus­tausch kom­men, wenn sich offen­ba­re gro­ße Tei­le der (radi­ka­len) Lin­ken in Wort und Tat bereits so weit aus dem Fens­ter gelehnt haben, dass der point of no return schon über­schrit­ten scheint? Eines kann ich sagen: Die Leh­re von heu­te für uns vier, die wir auf dem Schwei­ge­marsch waren, heißt: Ver­net­zen, reden, über­zeu­gen. Viel­leicht mit Dif­fa­mie­rung und Anfein­dung leben.«

Die andere Seite

ber​lin​-gegen​-nazis​.de hat­te so mobilisiert:

»Pro­tes­te gegen ver­schwö­rungs-ideo­lo­gi­schen Schweigemarsch

Zum zwei­ten Mal nach dem 10. Okto­ber soll ein ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­scher Schwei­ge­marsch durch Ber­lin zie­hen. Im Okto­ber lief eine vier­stel­li­ge Anzahl an Per­so­nen vom Ade­nau­er­platz in Char­lot­ten­burg in die Stadt­mit­te. Am 22. Novem­ber soll es die zwei­te Aus­ga­be vom S Born­hol­mer Stra­ße in Pan­kow durch den Prenz­lau­er Berg bis zum Bran­den­bur­ger Tor geben…

Am 22. Novem­ber ist nach dem ers­ten Schwei­ge­marsch am 10. Okto­ber aller­dings mit einem – vom Aus­druck her – ruhi­ge­ren Ver­lauf zu rech­nen. Das Kon­zept des Schwei­ge­mar­sches ist es, Abstän­de ein­zu­hal­ten und MNS zu tra­gen, ohne Pla­ka­te und Reden. Damit soll zugleich die Ver­schwö­rungs­er­zäh­lung vom Ende der Mei­nungs­frei­heit und einer angeb­li­chen Coro­na-Dik­ta­tur sym­bo­lisch aus­ge­drückt wer­den, da man gezwun­gen sei, die staat­li­chen Regeln zur Ein­däm­mung der COVID-19-Pan­de­mie ein­zu­hal­ten. Die­ses Kon­zept sagt nicht allen ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Spek­tren zu. Nach dem gewalt­för­mi­gen Ver­lauf des 18. Novem­ber ist es aber auch mög­lich, dass von den Teil­neh­men­den am Schwei­ge­marsch das beschrie­be­ne Kon­zept igno­riert wird und die Anmel­dung nur der Anlass zur Ver­samm­lung ist, die dann in den bekann­ten For­men abläuft.«

53 Antworten auf „Linker entsetzt über Antifa bei Berliner Schweigemarsch“

  1. Die­se Schrei­häl­se ohne Hirn las­sen sich von den Regie­ren­den instru­men­ta­li­sie­ren und mer­ken noch nicht ein­mal, dass sie zu Mario­net­ten und Erfül­lungs­ge­hil­fen gemacht werden.

    1. Beim Live­stream vom Schwei­ge­marsch haben sich die Prot­ago­nis­ten der Anti­fa auf­ge­führt wie durch­ge­knall­te Irre. Der abso­lu­te Gip­fel war ein Pla­kat mit der Auf­schrift “Imp­fen ist Liebe“.
      Das legt den Schluß nahe, dass die Antu­fa eine 100%ige Toch­ter der phil­an­tro­pi­schen “Bill and Melin­da Gates Foun­da­ti­on“ ist.

  2. "die Anti­fa als Putz­trup­pe für auto­ri­tä­re Durch­re­gie­rer wie Mer­kel, Spahn und Söder"
    War genau mein Gedan­ke! Uner­klär­lich! Es kur­sie­ren ja Gerüch­te, dass die z.T. bezahlt wer­den. Gibt es da Verlässliches?
    Erschre­cken­der fand ich die Nor­ma­los, die sich die­sem Unsinn ange­schlos­sen hat­ten. Angst, wahrscheinlich.

    1. Ja klar sind die bezahlt, kannst du z. B.hier nachlesen:
      https://​www​.frei​e​welt​.net/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​/​r​e​n​a​t​e​-​k​u​e​n​a​s​t​-​u​n​z​u​f​r​i​e​d​e​n​-​m​i​t​-​e​i​n​j​a​h​r​e​s​-​a​r​b​e​i​t​s​v​e​r​t​r​a​e​g​e​n​-​b​e​i​-​d​e​r​-​a​n​t​i​f​a​-​1​0​0​8​1​4​12/
      und
      Der Beweis: Anti­fa wird mit Steu­er­geld finan­ziert – Kom­pli­zen im Bun­des­tag https://​mar​be​c14​.word​press​.com/​2​0​2​0​/​0​6​/​0​8​/​d​e​r​-​b​e​w​e​i​s​-​a​n​t​i​f​a​-​w​i​r​d​-​m​i​t​-​s​t​e​u​e​r​g​e​l​d​-​f​i​n​a​n​z​i​e​r​t​-​k​o​m​p​l​i​z​e​n​-​i​m​-​b​u​n​d​e​s​t​ag/

      Wer finan­ziert den "Antifa"-Terror? Erschüt­tern­de Zah­len als Ant­wort auf eine Bun­des­tags­an­fra­ge – Phi­lo­so­phia Peren­nis https://​phi​lo​so​phia​-peren​nis​.com/​2​0​1​8​/​0​4​/​2​2​/​w​e​r​-​f​i​n​a​n​z​i​e​r​t​-​d​e​n​-​a​n​t​i​f​a​-​t​e​r​r​o​r​-​e​r​s​c​h​u​e​t​t​e​r​n​d​e​-​z​a​h​l​e​n​-​a​l​s​-​a​n​t​w​o​r​t​-​a​u​f​-​e​i​n​e​-​b​u​n​d​e​s​t​a​g​s​a​n​f​r​a​ge/

      https://​jun​ge​frei​heit​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​2​0​2​0​/​k​u​e​n​a​s​t​-​v​e​r​l​a​n​g​t​-​d​a​u​e​r​h​a​f​t​e​-​f​i​n​a​n​z​i​e​r​u​n​g​-​v​o​n​-​a​n​t​i​f​a​-​g​r​u​p​p​en/
      Mehr braucht man dazu, glau­be ich, nicht mehr sagen.…!

      1. @falter@guru.de: Sor­ry, das ist Quark. Ein paar weni­ge Stel­len wer­den durch öffent­li­che Gel­der finan­ziert, um rech­te Gewalt zu doku­men­tie­ren. Das ist ver­dammt nötig ange­sichts des­sen, was an rech­tem Ter­ror in die­sem Land bereits pas­siert ist. Ansons­ten tau­chen die meis­ten Anti­fa-Grup­pen in jedem ein­zel­nen Lan­des­ver­fas­sungs­schutz­be­richt und auch dem des Bun­des auf, und sie wer­den von Staats wegen beob­ach­tet. Leu­te, die auf Demos gehen, bekom­men dafür natür­lich kein Geld. Oft­mals wer­den sie mit Straf- und Buß­geld­ver­fah­ren überzogen.
        Eine ganz ande­re Fra­ge ist, war­um sie frei­wil­lig der­ar­tig undif­fe­ren­zier­ten Unsinn über die "Anti-Coro­na-Maß­nah­men-Bewe­gung" verzapfen.

  3. Ich habe mir schon end­los vie­le Gedan­ken über genau die­ses The­ma gemacht. Als welt­of­fe­ner Mensch, der gegen Ras­sis­mus und für die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen sowie mög­lichst offe­nen gren­zen ist und in Natio­na­lis­mus kei­nen Sinn sieht, der gleich­zei­tig die Coro­na Maß­nah­men aufs schärfs­te kritisiert,unter ande­rem da ich dar­in Faschis­mus sehe, habe ich mich die­ses Jahr recht allei­ne mit mei­nen Ansich­ten Gefühlt.

    Wie wäre es eine Grup­pe zu grün­den die sich : Lin­ke anti­ras­sis­ti­sche Coro­na Maß­nah­men Kri­ti­ker ‑nennt ? Wür­de das der Pau­scha­len : Alle- die – die Qua­ran­tä­ne ‑und mas­ken-Maß­nah­men nicht toll fin­den sind nazis – Logik den wind aus den Segeln nehmen ?

    Bes­te Grüße

    1. Lin­ke anti­ras­sis­ti­sche Coro­na-Mass­nah­men-Kri­ti­ke­rIn­nen, also kurz
      LaCMaKri
      klingt cool. Da wür­de ich mich anschließen!
      Seit Quer­den­ken so popu­lär ist, wird die bereits vor­her ins Leben geru­fe­ne nich­toh­neuns-Bewe­gung kaum mehr beach­tet, die poli­tisch pro­fi­lier­ter und ziem­lich links daher­kommt. Das bedau­re ich per­sön­lich sehr.

  4. Dan­ke Herr Asch­mon­eit für die noch­ma­li­ge Bestä­ti­gung mei­ner The­se, dass die Bewe­gung mau­se­tot ist. Selbst vor­blid­lich orga­ni­sier­te, gemä­ßig­te Demons­tra­tio­nen wer­den ver­un­glimpft und nie­der­ge­brüllt. Das ist nicht nur auf das unge­schick­te tak­tie­ren der Quer­den­ker zurück­zu­füh­ren, son­dern auch auf das tota­le, jäm­mer­li­che Ver­sa­gen der par­la­men­ta­ri­schen und außer­par­la­m­en­ter­ai­schen Linken.
    Aus die­ser Num­mer kom­men wir nicht mehr raus.

    1. @Kai Nähr: Eine Demo mit 1000–2000 Leu­ten, für die noch nicht mal groß gewor­ben wur­de, spricht nicht für eine mau­se­to­te Bewe­gung. "Ver­net­zen, reden, über­zeu­gen", die­ses Fazit des Arti­kels hal­te ich nach wie vor für erfolg­ver­spre­chend. Ich ver­su­che das hier seit April und habe die Pha­se der Ent­täu­schung über das "jäm­mer­li­che Ver­sa­gen der par­la­men­ta­ri­schen und außer­par­la­men­ta­ri­schen Lin­ken" für mich ganz gut in die­sem Sin­ne ver­ar­bei­tet. Mein Ein­druck ist: Die ver­nünf­ti­gen Lin­ken, die­je­ni­gen die nicht ver­lernt haben, nach Inter­es­sen zu fra­gen, und danach, mit wem sie da gemein­sam mar­schie­ren und gegen wen, wer­den mehr und lauter.

  5. Lie­ber Max,

    Ich bin aus dee glei­chen Ecke wie du ubd lebe seit März mit die­ser Dif­fa­mie­rung. Ich begrü­ße dei­nen Vor­schlag sehr.

  6. Die glei­che Beobachtung/Erfahrung und noch schlim­mer haben wir in Leip­zig am Sams­tag gemacht. In der Innen­stadt wur­den selbst nor­ma­le Pas­san­ten, die ein­kau­fen waren und im Frei­en kei­nen MNS auf/oder nicht rich­tig auf hat­ten (kei­ne MNS Zone) in agres­sivs­ter Wei­se nie­der­ge­brüllt und atta­ckiert. Unser Freund hat an sei­nem Auto einen klei­nen Auf­kle­ber als Coro­na-Maß­nah­men-Kri­ti­ker. Ihm wur­den in der Leip­zi­ger Innen­stadt alle 4 Rei­fen zer­sto­chen. Wir sind auch eher Links ein­ge­stellt. Der Mensch an sich scheint nie­man­den aus die­ser Grup­pe zu interessieren.

    1. Das tut mir sehr leid, ich schä­me mich als Leip­zi­ger Lin­ke! Ich ken­ne das Pro­blem nur zu gut. Mei­ne eige­nen Kin­der reden nicht mehr mit mir, weil ich mich "mit Nazis auf die Stra­ße stel­le". Reden zweck­los, im Gegen­teil, die Fron­ten ver­här­ten sich.
      Im Übri­gen bekom­men mei­ne Kin­der kein Geld von Frau Mer­kel. Die machen das frei­wil­lig. Was es nicht bes­ser macht.

  7. Wie­so küm­mert sich über­haupt die Anti­fa und ber­lin-gegen-nazis um "ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­sche" Ver­samm­lun­gen? Wie kann man nur das Groß­ka­pi­tal, die Phar­ma­in­dus­trie, die Mer­kel, die­se dik­ta­to­ri­sche Regie­rung, die mas­si­ven Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen, die man ja selbst am eige­nen Lei­be spürt, ver­tei­di­gen? Die Anti­fa ist im Reli­gi­ons­krieg gefan­gen; jeder der nicht an die Gefähr­lich­keit von Coro­na glaubt, ist ein Feind. Aus Angst vor dem Virus wird Aggres­si­on gegen die angeb­lich unso­li­da­ri­schen Coro­na­geg­ner. Die Lin­ken sind die neu­en Faschis­ten. Unfassbar.

      1. Die Qua­ran­tä­ne­la­ger gibt es schon in vie­len Län­dern. Ihr Betrieb wird von den glei­chen jun­gen "lin­ken" Her­ren ver­tei­digt wer­den, die mich in der Innen­stadt anma­chen mit "Mas­ke auf!". Denun­zi­an­ten und Block­war­te wer­den die FEIGEN Men­schen, nicht die mit Rück­grat. Und die Imp­fung ("Mas­sen­ver­nich­tung") wird ja auch von denen pro­pa­giert: "Imp­fen ist Liebe".

        1. @Claus281: Es sind unglaub­li­che Dumm­köp­fe. Aber sie sind nir­gends an der Macht und pla­nen kei­ne indus­tri­el­le Mas­sen­ver­nich­tung wie es deut­sche Faschis­ten taten.

          1. @aa
            ganz "wert­frei" (so weit das bei dem The­ma über­haupt mög­lich ist): wer hät­te eine indus­tri­el­le Mas­sen­ver­nich­tung 1933 auch nur ahnen kön­nen? Eine sol­che Ahnung hät­te frü­hes­tens im Novem­ber 1938 eine über­schau­ba­re Min­der­heit der Bevöl­ke­rung "befal­len".
            Die spa­ni­schen Faschis­ten blie­ben mit der Massenvernichtungs-"freien" Metho­de 40 Jah­re an der Macht.
            Des­we­gen soll­te man sie trotz­dem nicht ver­harm­lo­sen (auch wenn so man­cher Alt­lin­ke bis in die sieb­zi­ger des letz­ten Jahr­hun­derts noch Post­kar­ten mit Fran­co-Brief­mar­ken von dort ver­schickt hat).

            1. @Kassandro: Ein­ver­stan­den. Mir geht es um den infla­tio­nä­ren Gebrauch des Begriffs Faschis­mus. Wir soll­ten uns dar­an machen, ihn nicht unhis­to­risch, aber zeit­ge­mäß und ver­ständ­lich zu defi­nie­ren. Oder viel­leicht vor­han­de­ne gute Defi­ni­tio­nen auf­zu­neh­men und weiterzuentwickeln.

          2. @aa: Also wenn hier (gera­de von der sog. "Anti­fa") über­haupt ein Begriff infla­tio­när gebraucht wird, dann eben die Bezeich­nung "Nazi". Die mer­ken das aber nicht ein­mal selbst, dass sie damit die "ech­ten" Nazis kom­plett verharmlosen.

            Wo fin­det man die­se klas­si­sche Ste­reo­ty­pe denn über­haupt noch? Ich glau­be, nicht ein­mal die NPD hat sol­che Kari­ka­tu­ren noch auf Lager.

          3. @aa
            Bin dabei! Der infla­tio­nä­re Gebrauch des Begriffs "Faschis­mus" ist ein ech­tes Pro­blem (hat sich, schät­ze ich, seit den 70ern ver­selb­stän­digt – da bereits in der DDR infla­tio­när gebraucht und seit den 90ern nur noch als Teil der Selbst­ein­schät­zung man­cher Lin­ker genutzt; wobei "links" sich spä­tes­tens im letz­ten Jahr­zehnt eben­falls ver­selb­stän­digt hat …).
            Klar, dass geschmack­lo­se bis anma­ßen­de Ver­glei­che mit Anne Frank oder Sophie Scholl eine Ver­harm­lo­sung der Ver­gan­gen­heit dar­stel­len (was ist schon eine poten­ti­el­le Geld­stra­fe [von ein paar hun­dert Euro für eine "Ord­nungs­wid­rig­keit"] gegen [Massen]mord?).
            Aller­dings soll­te die Gegen­wart eben­falls nicht ver­harm­lost werden.
            Ich nei­ge des­we­gen zur infla­tio­nä­ren Benut­zung des Begriffs "faschis­to­id".

  8. Nein. Das inter­es­siert sie nicht. Sie begrei­fen noch nicht mal, was sie da eigent­lich tun. Das ist ein­fach ein Reflex. Ich erle­be das in mei­nem Bekann­ten­kreis auch seit März/April. Ver­net­zen, reden, über­zeu­gen – aber ja doch! Nur: ich kann nicht mehr. Immer wie­der die glei­chen stumpf­sin­ni­gen Glau­bens­sät­ze, aus­wen­dig gelernt und nach­ge­plap­pert, wahl­wei­se auch gebrüllt. Ich wur­de schon mit Büchern über Ver­schwö­rungs­theo­rien beschenkt (inklu­si­ve Selbst­test! Bin natür­lich durch­ge­fal­len.), als Rechts­ra­di­ka­ler, Spin­ner, Omamör­der, Ego­ist und rück­sichts­lo­ser Hedo­nist beschimpft von Leu­ten, die sich selbst am lin­ken Rand ver­or­ten. Bezeich­nen­der Wei­se ist eine Ver­stän­di­gung über Pri­mär­quel­len über­haupt nicht mög­lich, da die­se gänz­lich unbe­kannt sind, und wenn man mit aller Kraft und Mühe mal ein klit­ze­klei­nes Löch­lein in das Brett gebohrt hat, dann kann man sicher sein, dass es die öffent­lich-recht­li­che Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und ihre pri­vat­wirt­schaft­lich orga­ni­sier­ten Gross­in­qui­si­to­ren zwei, drei Tage spä­ter schon wie­der voll­stän­dig zuge­na­gelt haben.

  9. Das sind in mei­nen Augen ein­fach nur gelang­weil­te iden­ti­täts­lo­se pawlow'sche Hun­de aus über­wie­gend gut-bür­ger­li­chem Hau­se, deren ein­zi­ger Lebens­sinn dar­in besteht, sich gegen alles abzu­gren­zen, was von irgend­wem den Stem­pel "Nazi" bekom­men hat. Und man hat einen ver­meint­lich legi­ti­men Grund, gewalt­tä­tig wer­den zu können.

    Net­ter Neben­ef­fekt: Die Faschis­ten, die in der Mit­te sit­zen und der soge­nann­ten Anti­fa "Hal­tet den Dieb!" zuschrei­en, haben solan­ge Ruhe und kön­nen mit ihrer men­schen­feind­li­chen Poli­tik unbe­merkt wei­ter vor­an­schrei­ten. Das, was da als "Anti­fa" rum­kra­keelt, ist nicht links. Das ist eine der neo­li­be­ra­len Mit­te die­nen­de False-Flag.

    In dem Zusam­men­hang auch nicht zu ver­ges­sen: Die Rech­ten, aber auch vie­le in der Mit­te wer­den mal wie­der dar­in bestä­ti­gen, dass "die Lin­ken" ja min­des­tens genau­so schlimm, wenn nicht viel schlim­mer wären. Win-Win für die Faschos in der Mit­te, die am 18.11. die Grund­rech­te in einem noch nie dage­we­se­nen Aus­maß ein­ge­schränkt haben.

    Ein Meis­ter­werk der Framing-Experten.

    1. Schon inter­es­sant, sowas von jeman­dem zu lesen, der in sei­nem eige­nen Blog der Welt kund­tut: "Denn der Hygie­ne-Faschis­mus hält seit Mona­ten Ein­zug! " Von jeman­dem, der mas­ken­tra­gen­de Men­schen wie folgt kri­ti­siert: "Leu­te wie ihr widert mich nur noch an. Ihr seid schlim­mer wie jene Mas­sen, die 1933 nichts gegen die auf­kei­men­de Nazi-Dik­ta­tur unter­nom­men haben ".

      Der dann wei­ter aus­führt: "Weil sich in mir ein­fach nur ein Gefühls-Cock­tail aus Ent­set­zen, Wut, Zorn und Abscheu ent­wi­ckelt; ich ein­fach nur laut schrei­en möch­te. Was ich übri­gens heu­te unter­wegs gleich zwei Mal getan habe, als ich an Mas­ken­zom­bies vor­bei­fuhr, die das Ding auf offe­ner Stra­ße tru­gen. Ich muss­te ein­fach „Nehmt die­se ver­damm­ten Scheiß­lap­pen ab!“ "

      Und das alles schon im Juli des Jah­res, also noch bevor böse Anti­fas in Ber­lin einen Schwei­ge­marsch durch Töp­fe­s­chla­gen und ähn­li­ches beglei­tet haben. Was man nicht gut­fin­den muß! Aber wer sel­ber brül­lend und beschimp­fend durch die Gegend radelt, der soll­te doch viel­leicht Ver­ständ­nis dafür haben, dass auch die Gegen­sei­te mal laut wird.

      1. Oh, eine treue Lese­rin! Kom­men­tie­ren Sie doch bei mir, anstatt dies hier zu tun?

        Ich bin übri­gens genau­so ein Lin­ker, der sich von Trans­at­lan­ti­fan­ten als "Nazi" bezeich­nen las­sen und es mit anse­hen muss, wie die­se Leu­te alles, wofür für mich lin­ke Poli­tik und Wer­te ste­hen, in den Dreck zie­hen. Ange­sichts des­sen, was in die­sem Land pas­siert, hal­te ich es für ange­bracht, hin und wie­der ange­mes­sen dar­auf zu reagie­ren. Wenn ich mich über­haupt mal ver­nehm­bar in der Öffent­lich­keit ver­bal geäu­ßert habe, dann mit Sicher­heit nicht in der Form, wie es die "Anti­fa" tut. Und sor­ry, ich hal­te Leu­te für bekloppt, die bei 0,007 % akti­ven Fäl­len in der BRD bei 30 Grad mit der Maul­win­del auf der Stra­ße rumlaufen.

        Spä­tes­tens dann, wenn die Impf­e­rei los­geht und nur noch die "frei" sein dür­fen, die ihren Arier­nach­weis – oh par­don – den Impf­nach­weis vor­zei­gen kön­nen, wird es erst rich­tig übel. Und all das ist nur mög­lich, weil die sich in ihre Maul­kör­be ver­liebt haben­de Mas­se die­sen faschis­ti­schen Irr­sinn für rich­tig hält.

        Wenn die Mas­ken-Lem­min­ge über die Klip­pe wol­len, ist das deren Bier. Ich las­se mich aber nicht von denen mit ins Ver­der­ben reißen.

  10. Es sind hier doch sicher eini­ge His­to­ri­ker unter den Lesern. In wel­chem Zah­len­ver­hält­nis stand ver­mut­lich 1788 in Frank­reich die Anhän­ger­schaft der Auf­klä­rung gegen­über der der Nichtaufklärung?
    Ich bin auch geschockt – aber es hilft nichts. Als es wich­tig wur­de hat ein Rie­sen­teil der bis­her sich links und links­li­be­ral Ver­ste­hen­den ein­fach den Ver­stand und das pol­ti­sche Urteils­ver­mö­gen ver­lo­ren. Auch in mei­ner eige­nen Fami­lie. Für mich selbst, damals im Aus­land, war das hier das Fanal:
    https://​taz​.de/​L​u​n​g​e​n​a​r​z​t​-​z​u​-​C​o​r​o​n​a​/​!​5​6​6​9​0​85/ – in dem Moment wuß­te ich dass die pol­ti­sche Klas­se das Licht aus­macht und also betrügt. Auch ein Nicht­me­di­zi­ner weiß dass man das Rück­grat nur ein­mal bre­chen kann.

  11. Wer glaubt, dass 1789 jemand befreit wur­de, wird noch sein blau­es Wun­der erleben.
    Allein die Tat­sa­che, dass hier die Mehr­heit zu glau­ben scheint, dass die Lin­ke im Kern gut ist und nur die Anti­fa gera­de etwas aus der Art schlägt, ist fatal. Denn es ist ein­fach nicht wahr.
    Das lin­ke Den­ken ist a prio­ri uto­pisch, wirk­lich­keits­fremd, zer­set­zend und zer­stö­rend. Ihr tragt die Saat der Zer­stö­rung in euch, aber ihr wollt es nicht wahrhaben.
    Wenn die Wirk­lich­keit nicht zur Theo­rie passt – umso schlim­mer für die Wirklichkeit.
    Aber nur wei­ter so. Viel­leicht muss erst der Mensch vor die Hun­de gehen, damit sich die­se Erkennt­nis durchsetzt.

    1. "Das lin­ke Den­ken ist a prio­ri uto­pisch, wirk­lich­keits­fremd, zer­set­zend und zer­stö­rend. Ihr tragt die Saat der Zer­stö­rung in euch, aber ihr wollt es nicht wahrhaben." 

      Wer spricht so? Gott, der Herr? 

      Das wirk­lich Schlim­me ist, dass die­se Lin­ken das noch nicht mal klamm­heim­lich tun! Schon 1848 taten sich zwei gott­lo­se Deut­sche zusam­men und schrie­ben 1847 bis 1848 an einer klei­nen Schrift, die mit jenen dro­hen­den Sät­zen ende­te: "Die Kom­mu­nis­ten ver­schmä­hen es, ihre Ansich­ten und Absich­ten zu ver­heim­li­chen. Sie erklä­ren es offen, daß ihre Zwe­cke nur erreicht wer­den kön­nen durch den gewalt­sa­men Umsturz aller bis­he­ri­gen Gesell­schafts­ord­nung. Mögen die herr­schen­den Klas­sen vor einer kom­mu­nis­ti­schen Revo­lu­ti­on zit­tern. Die Pro­le­ta­ri­er haben nichts in ihr zu ver­lie­ren als ihre Ket­ten. Sie haben eine Welt zu gewin­nen. Pro­le­ta­ri­er aller Län­der, ver­ei­nigt euch!"

      Noch ist nicht genü­gend geforscht, aber es es gibt Men­schen, die ver­mu­ten, dass Bill Gates dahin­ter steckt, dass die­se Schrift im Jah­re 2013 in das Unesco-Welt­do­ku­men­ten­er­be auf­ge­nom­men wur­de. Immer­hin war Bill Gates 2004 in Paris, um im Auf­trag von Micro­soft eine Ver­ein­ba­rung mit der UNESCO über die Arbeit an glo­ba­len Stan­dards, Richt­li­ni­en, Lehr­plä­nen und Tech­no­lo­gien zu unterzeichnen!

    1. Wenn Sie mit "Euch" Men­schen mei­nen, die ihren Kopf zum Den­ken benut­zen, kann ich Sie beru­hi­gen: Nein, es gibt uns eigent­lich nicht mehr. Und "wir" sind auch kein wir und schon gar kein "Euch". Ich ver­neh­me aber, dass Sie wohl zum einem "Euch" gehören -
      phä­no­me­no­lo­gisch gesehen.

    2. Auch wenn ich kurz zu einer Pre­digt anhob: Ich weiß, ich kann nie­man­den bekeh­ren. Es glaubt ohne­hin ein jeder das, was er will oder eben das, was Ber­nays will, das er gera­de glaubt. Und am liebs­ten glaubt der Mensch das, was er schon vor­her geglaubt hat.
      Wenn er aber etwas ande­res glau­ben soll, muss man ihm schon eine gute Karot­te hin­hal­ten oder ihm eine Men­ge Angst machen.
      Das kann ich alles nicht.
      Ich sage nur, dass es nicht gut enden wird, wenn man nicht irgend­wann erforscht und tief hin­ein­horcht, was die wah­re Essenz des­sen ist, wor­an man glaubt. 

      Da lacht einer natür­lich herz­lich, wenn die Zeit noch nicht reif ist. Viel­leicht ist sie es nie. So sei es.

  12. @fabianusi I
    Das Den­ken in poli­ti­schen Lagern wie recht/links ist in der heu­ti­gen Situa­ti­on völ­lig fehl am Platz, weil sich die Defi­ni­tio­nen was rechts oder links ist völ­lig in Belie­big­keit auf­ge­löst haben. Heut­zu­ta­ge ste­hen Antifanten*Innen mit Isra­el- und Ami­land­flag­gen auf Demos und bezeich­nen sich als Antiimperialisten^^
    Links hieß frü­her mal, in jedem Fall huma­nis­tisch zu denken…davon ist mit­hin nicht mehr viel zu spüren : /

    1. "Heut­zu­ta­ge ste­hen Antifanten*Innen mit Isra­el- und Ami­land­flag­gen auf Demos und bezeich­nen sich als Antiimperialisten^^"

      Das ist span­nend! Gibt es da eine zitier­ba­re Quel­le für? Ich dach­te immer, die mit den Isra­el- und Ami­land­flag­gen wür­den sich gera­de NICHT als Anti­im­pe­ria­lis­ten bezeichnen?!

    2. Das ist wahr. Den­noch tut es Not, die Stär­ken und Schwä­chen des lin­ken und des rech­ten Den­kens stets klar zu sehen. Sonst wird man die glei­chen Feh­ler end­los wiederholen.

    3. @Sebastian P. Kro­cker: Ich hal­te es mit der Defi­ni­ti­on aus Wiki­pe­dia. "Mit lin­ker Poli­tik wer­den sehr unter­schied­li­che Umset­zungs­ver­su­che jener ideo­lo­gi­schen Ansät­ze bezeich­net, wel­che die Auf­he­bung von Ungleich­heit und als Unter­drü­ckung begrif­fe­nen Sozi­al­struk­tu­ren zuguns­ten der wirt­schaft­lich oder gesell­schaft­lich Benach­tei­lig­ten zum Ziel haben."
      Für mich ist das ein wesent­li­cher Unter­schied zu Rech­ten aller Cou­leur. Auch des­halb ist es mir wich­tig, auf die­sem Blog die Hin­ter­män­ner und ‑frau­en zu benen­nen, die aus der Coro­na-Situa­ti­on wirt­schaft­li­ches und poli­ti­sches Kapi­tal schla­gen. Die Dros­tens, Wie­lers und Lau­ter­bä­che sind für die­se Macht­struk­tu­ren bedeu­ten­de Laut­spre­cher, aber sie sind aus­tausch­ba­re Figu­ren. Wesent­lich sind die Struk­tu­ren, die es ermög­li­chen, eine gigan­ti­sche Umver­tei­lung hin zu Groß­kon­zer­nen in Gang zu set­zen. Denn selbst, wenn auch arbei­ten­de Men­schen durch Kurz­ar­bei­ter­geld und klei­ne­re Unter­neh­men mit Über­brü­ckungs­gel­dern ruhig gestellt wer­den, wer bit­te wird die enor­men Schul­den zu bezah­len haben? Da wird kei­ne Rol­le spie­len, wer eine Mas­ke getra­gen hat und wer nicht. Ent­schei­dend wird dann sein, ob "die da unten" sich gegen die Rech­nung zur Wehr set­zen, die die Mäch­ti­gen ihnen prä­sen­tie­ren wer­den. Das aber inter­es­siert die poli­ti­sche Rech­te nicht. Auch Groß­un­ter­neh­men sol­len – wie schon im his­to­ri­schen Faschis­mus – durch­aus sat­te Gewin­ne machen, solan­ge sie deutsch sind. Die Fra­ge, wie unse­re Art zu leben, sich aus­wirkt auf Gegen­den, die nicht so wohl­ha­bend sind, inter­es­siert die Rech­te nur inso­fern, als sie Ängs­te schürt, wenn die Opfer unse­rer Art zu wirt­schaf­ten sich auf den Weg zu uns machen, um dem von uns ver­ur­sach­ten Elend zu entfliehen.

      Es trifft zu, daß sich die Macht­lo­sen zur Zeit noch weni­ger Durch­set­zungs­kraft zuge­ste­hen, als sie "vor Coro­na" hat­ten. Die Angst ist ihnen der­art macht­voll ein­ge­bläut wor­den, daß sie über­wie­gend ihr wich­ti­ges Kampf­feld Stra­ße (denn wo sonst sol­len sie sich arti­ku­lie­ren?) auf­ge­ben. Sie zu ermu­ti­gen, sich die­ses zurück zu holen, erscheint mir die wich­tigs­te Auf­ga­be zur Zeit. Für mich ist dabei nach­ran­gig, ob die Beschäf­tig­ten der Cha­ri­té-Töch­ter auf ihren Demos brav Mas­ken tra­gen, wenn sie ihren Tarif­ver­trag erkämp­fen wol­len. Ich wer­de wei­ter­hin gegen die Mas­ken­dumm­heit anschrei­ben und sehe die Mas­ke nach wie vor als Unter­wer­fungs­zei­chen. Klug aber fin­de ich das inzwi­schen ver­brei­te­te Vor­ge­hen auf den Demos gegen die "Maß­nah­men", bei­des zu tun: Auf die Absur­di­tät hin­zu­wei­sen, mög­li­che Ver­bo­te aber zu unter­lau­fen, indem man fei­xend den Lap­pen auf­zieht. Nicht die Mas­ken­trä­ge­rIn­nen sind unse­re Geg­ner, wenn es auch wütend machen kann, wie wenig sie dar­über nach­den­ken. Mei­ne Geg­ner jeden­falls sind die Seil­schaf­ten aus Kapi­tal, Poli­tik und Medi­en, die die Men­schen so ver­blö­den und ver­un­si­chern. Gegen Ver­blö­dung und Ver­un­si­che­rung hilft kein Geschrei, son­dern nur Auf­klä­rung und Überzeugungsarbeit.

      1. "Mit lin­ker Poli­tik wer­den sehr unter­schied­li­che Umset­zungs­ver­su­che jener ideo­lo­gi­schen Ansät­ze bezeich­net, wel­che die Auf­he­bung von Ungleich­heit und als Unter­drü­ckung begrif­fe­nen Sozi­al­struk­tu­ren zuguns­ten der wirt­schaft­lich oder gesell­schaft­lich Benach­tei­lig­ten zum Ziel haben."

        Ob das nun eine umfas­sen­de oder aus­rei­chen­de Defi­ni­ti­on ist, will ich gar nicht beur­tei­len. Sie ist zumin­dest nicht grund­sätz­lich falsch und beschreibt m. E. aus­rei­chend, war­um die­se Ideo­lo­gie mehr scha­det als sie nützt. Die Auf­he­bung von Ungleich­heit ist, ein­mal begon­nen, eine nicht mehr zu stop­pen­de Wahn­idee, die vor nichts mehr Halt macht und den Boden berei­tet, für die Zer­stö­rung aller mensch­li­chen Struk­tu­ren. Das kann man leug­nen, igno­rie­ren und weg­dis­ku­tie­ren. Ändern kann man es nicht.

          1. Tou­ché. Im Gegen­satz zu den Hypo­the­sen und Tests unse­rer Licht­ge­stalt, gibt es für mei­ne zuge­spitz­te The­se doch ziem­lich umfang­rei­che Evi­denz. Sobald man in der Früh die Augen auf­macht, sieht man es im Grun­de aller­or­ten, sofern man denn Augen hat. Da ich nicht ver­lan­ge, sich selbst und ande­re ein­zu­sper­ren, sich mit gif­ti­gen Lat­wer­gen zu ver­stüm­meln oder Sui­zid zu bege­hen aus Angst vor Den­k­un­glü­cken von Ideo­lo­gen, ist mei­ne ver­kürz­te Kri­tik ledig­lich ein Denk­an­stoß, der apo­dik­tisch vor­ge­tra­gen war. Das ist eigent­lich noch kein Grund hier den Ver­gleich zu so einem üblen Sub­jekt zu zie­hen, das ein ganz ande­res "Werk" verrichtet.

  13. „War­um seid ihr damals nicht aufgestanden?“ 

    Eine Fra­ge die beson­ders unse­ren in der west­li­chen Bun­des­re­pu­blik groß­ge­wor­de­nen Bür­gern immer flüs­sig über die Lip­pen kommt.
    Wäh­rend "damals" immer nie­mand etwas gemerkt haben will, deu­ten nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen an Schlau­mei­ern und Moral-Apos­teln jah­re­lang mit dem Fin­ger auf ihre Mit­bür­ger aus der ehe­ma­li­gen DDR oder auf Groß­el­tern und Urgroß­el­tern als Bür­ger im 3. Reich.
    "Weil ihr damals nicht gegen den Irr­sinn auf­ge­stan­den seid, habt ihr euch an den Schwei­ne­rei­en des jewei­li­gen Regimes qua­si mit­schul­dig gemacht" – tönt es gleich­lau­tend aus den Mündern.

    Und nun sind sie es selbst: Die "Hal­tung-Zei­ger", die glei­chen mora­lin­sauren Mei­nungs­wäch­ter, die kein Pro­blem damit haben, zuse­hen und mit­ma­chen, damit Frei­heits­rech­te über Nacht ihre Gül­tig­keit verlieren…
    Wie die­je­ni­gen, die sie anpran­gern, sehen die Moral­wäch­ter heu­te selbst zu, wie klu­ge und ver­stan­de­ne Wis­sen­schaft­ler mund­tot gemacht wer­den. Im bes­ten Fall nur aus­ge­lacht, den schlimms­ten Fall will ich mir nicht ausmalen…

    Über­las­sen wir doch den Pro­test nicht rechts­ra­di­ka­len Idioten!
    Wo sind die links-libe­ra­len oppo­si­tio­nel­len Kräf­te geblieben?

  14. @Nairam
    „Wo sind die links-libe­ra­­len oppo­si­tio­nel­len Kräf­te geblieben?“
    Sie sind tot, gehirn­tot. Wenn das poli­ti­sche Urteils­ver­mö­gen stirbt und die Fähig­keit immer zuerst die Fak­ten zu betrach­ten hat man kei­nen Zugang mehr zur Wirk­lich­keit, in der man dann nur noch vegetiert.
    Ich muss pas­sen. Wenn ein Bil­dungs­bür­ger Ende März sieht dass es zu CoV‑2 unter­schied­li­che Mei­nun­gen gibt guckt er sich die­se erst an. Dann schaut er auf die Per­so­nen und ihre Bio­gra­phie. Man sieht dann eini­ge Figu­ren, die einem in die „Mit­te“ sich ori­en­tie­ren­den Men­schen bizarr vor­kom­men, aber auch Leu­te wie Bhak­di oder Wodarg, deren Bio­gra­phie man leicht erfah­ren kann. Wenn nun die „poli­ti­sche Klas­se“ sol­che Leu­te unver­mit­telt als „Covidio­ten“ und „Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker“ argu­ment­frei abstem­pelt und jede Kom­mu­ni­ka­ti­on mit ihnen kom­plett abschnei­det muss es in einem gesun­den Ver­stand eine Art Alarm­schran­ke geben, ein Warn­licht das angeht. Hier wird foul gespielt, hier wird betro­gen. Ich weiß nicht wie, ich weiß nicht war­um – aber dass kann nicht sein. War­um die­ser men­ta­le Immun­re­flex unter­blie­ben ist weiß ich nicht, ist mir ein Rät­sel. So fühlt man sich wie ein Ali­en, der zu eth­no­lo­gi­schen Stu­di­en auf die Erde kam und irgend­wo im 14. Jahr­hun­dert gelan­det ist. Unter Men­schen, wel­che die offen­kun­di­gen Fak­ten sehen aber sie gleich­zei­tig nicht bewußt wahr­neh­men wol­len. Die empi­ri­sche Evi­denz dazu dass die­se Lock­downs nichts erbrin­gen, ist überwältigend:
    https://​twit​ter​.com/​i​a​n​m​S​C​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​2​9​2​5​4​2​9​6​9​7​8​8​1​2​930
    (die USA sind im Moment das wohl bes­te Beispiel)

  15. @gelegentlich: Ihr twit­ter link impli­ziert, dass Flo­ri­da "bes­ser" als Min­ne­so­ta mit der Situa­ti­on umge­he, weil dort die Infek­ti­ons-Kur­ve nicht so doll ansteigt, obwohl vie­le Locke­run­gen in Kraft sind.

    Nun gebe ich zu beden­ken, dass Min­ne­so­ta aktu­ell 589 Coro­na-Tote/­Mil­lio­nen Bür­ge­rIn­nen hat, wäh­rend Flo­ri­da bei 842 Coro­na-Tote/­Mil­lio­nen Bür­ge­rIn­nen liegt. 

    Viel­leicht müs­sen wir die Ent­wick­lung noch etwas beob­ach­ten, bevor wir urteilen?

  16. @Ana-Marie Lei­perz
    Klar, aber so weit ich weiß sind die­se Toten in Flo­ri­da vom Beginn des Zeit­raums. Jetzt geht es dar­um ob Lock­down Ergeb­nis­se bringt oder nicht. Der Twit­ter-User Ian Mil­ler doku­men­tiert das ganz gut.
    https://​twit​ter​.com/​i​a​n​mSC – zeigt immer auch ver­schie­de­ne Bun­des­staa­ten. Zwi­schen­er­geb­nis: Mas­ken­pflicht bringt nichts. Bevor jetzt jemand mit rinks und lechts kommt: ich weiß nicht wie man den poli­tisch ein­ord­net. Ist mir auch egal.

  17. Ein Spi­on und Auf­het­zer des Staa­tes ? Am 22.11.20 war ich in Ber­lin beim Schwei­ge­marsch und habe einen alten bekann­ten getrof­fen. Ich ken­ne ihn von ca. 7–8 lin­ken Anti­fa Demos in Fried­richs­hain (meist Riga­er str) bei denen Müll­ton­nen und Autos in Brand gesetzt wur­den. Die Poli­zei vom Dach mit gegen stän­den bewor­fen wur­de. Ein Video habe ich gese­hen wo die­ses Männ­chen einen Jour­na­lis­ten als Nazi beschimpft hat. Er wur­de sofort von dem Jour­na­lis­ten Ange­zeigt und die Poli­zei hat die Daten auf­ge­nom­men. OK . Bei einer Ver­samm­lung letz­tes Jahr bin ich mit ihm ins Gespräch gekom­men (da kann­te ich das anzei­gen Video noch nicht). Da sag­te er das er sich etwas zurück hal­ten müs­se. Und dürf­te kei­ne anzei­ge ris­kie­ren denn das wür­de sei­ne Job­chan­ce mit im Bun­des­tag zu arbei­ten gefähr­den. Ich frag­te was das für ein Job wäre. Er sagt : die zah­len der Rechts­extre­mis­ten eva­lu­ie­ren. Mein kom­men­tar zu ihm : Dann wür­de er ja in den nächs­ten Mona­ten und Jah­ren immer mehr beschäf­tigt wer­den. Da sagt er : Ich dach­te du bist auf unse­rer Sei­te. Ich wie­der : Ich bin auf gar kei­ner Sei­te ,,, mich inter­es­siert war­um hier stän­dig Autos und Müll­ton­nen bren­nen. Er ist sofort weg gelau­fen. Er woll­te nichts mehr mit mir zu tun haben. Auch bei den nächs­ten tref­fen wo ich ihn noch zwei drei Sachen fra­gen woll­te. Ist er jedes mal weg gerannt. Da ist auch mei­ne Mei­nung von ihm etwas gekippt. Lan­ge rede ,,, viel Sinn. Wie schon geschrie­ben habe den Men­schen auf der Schwei­ge­marsch Ver­an­stal­tung Ber­lin wie­der­ge­trof­fen. Er hat mich gese­hen und in sei­nem Gesicht stand geschrie­ben. Ach nein nicht der schon wie­der. Ich konn­te es mir nicht ver­knei­fen mich neben ihn zu stel­len. Schaut mal sein blick wäh­rend ich mich lang­sam an ihn her­an pir­sche. Glück­lich sieht er nicht aus. Und das bekommt der LIEBE Boris Reit­schus­ter zu spü­ren indem er von ihm geschrien bekommt : Er sol­le sich ver­pis­sen. Als ich wie­der die mög­lich­keit habe ihn anzu­spre­chen sage ich zu ihm : „heu­te ist die nächs­te Anzei­ge fäl­lig“. Und das hät­te der Herr Reit­schus­ter auch schon tun kön­nen. Aber der hat bes­se­re din­ge zu tun. Der glei­che Guy steht dann plötz­lich wie­der an der ers­ten rechts kur­ve (bestimmt 2–3 km ent­fernt) und beschipft den Herrn Reit­schus­ter als Ar..loch. Ich habe das erst im Video gese­hen. Er hat sich auch viel­leicht noch klei­ner gemacht als er mich hat vor­bei lau­fen sehen. Aber mit Reit­schus­ter steht er auf Kriebs­fuß. GUT. Das woll­te ich nur mal los­wer­den und euch mit tei­len. Ich habe dazu mei­ne mei­nung. Aber die bleibt nur mei­nem Kopf. Ich fin­de jeder soll­te sich sel­ber ….….…. Ja natür­lich ,,,,, das Video vom Herrn Reit­schus­ter gibt’s hier https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​9​I​1​y​M​m​R​S​CEI ers­te zusam­men­tref­fen Minu­te 16 bis 23 , zwei­te mal 1 stun­de 9 Minu­ten bis 1 stun­de 12 Minu­ten. Euch alles gute.

  18. Ich erle­be täg­lich in mei­nem beruf­li­chen und pri­va­ten Umfeld die­se Fin­ger­zei­ge­rei, die­se selbst­herr­li­che gegen­sei­ti­ge Ver­ge­wis­se­rung zu den „Guten und Ver­ant­wor­tungs­vol­len“ zu gehö­ren. Ich höre mir For­de­run­gen nach „Gefäng­nis­in­seln für Sol­che“ (gemeint sind Pro­tes­tie­ren­de) und mitt­ler­wei­le habe ich wirk­lich erns­te Sor­ge wohin das füh­ren kann.
    Für mich hat das Gan­ze etwas Fana­ti­sches. Es geht hier zu wie in einem pro­tes­tan­ti­schen Dorf; fana­ti­scher Eifer, pau­schal mit dem Fin­ger auf Leu­te zei­gen, ruf­mor­den und sich dar­an erbau­en. Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrie­ben; das Feind­bild bestä­tigt. Absurd, dass jene, die einen Rest kri­ti­schen Ver­stand an die gegen­wär­ti­gen Gescheh­nis­se anle­gen jetzt als Nazis gel­ten. Es ist zum Heu­len, denn zur not­wen­di­gen Sach­lich­keit fin­den die­se Men­schen wahr­schein­lich nicht zurück. Dis­kus­sio­nen oft völ­lig unmög­lich. Ich bin mit mei­ner Hal­tung in mei­nem Umfeld ziem­lich allei­ne – eine Ver­net­zung von Lin­ken wäre sehr wün­schens­wert. Dan­ke an die­ser Stel­le für die Bericht­erstat­tung die­ses Blogs; habe lan­ge gebraucht hier­her zu finden.

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