Melanie Brinkmann: Zwischen Größenwahn und Ignoranz

Von neulandrebellen.de ist eine net­te Rezension eines Gesprächs von Brinkmann mit Frau Maischberger zu sehen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=mGK2VNYvyvI&feature=youtu.be

»Die Virologin Melanie Brinkmann ist eines der Gesichter in der Corona-Episode, das am häu­figs­ten in Talkshows gese­hen wird, und sie gehört eher zu den Unterstützern von Lauterbach und Drosten. Doch die Medienpräsenz scheint Brinkmann zu Kopf gestie­gen zu sein.

In einem Interview mit Sandra Maischberger hat Melanie Brinkmann (unfrei­wil­lig) demons­triert, wie sie sich selbst in der Krise sieht, wel­ches Bild sie von „der“ Wissenschaft hat und dass sie sich beru­fen fühlt, nicht nur mas­si­ve Forderungen an die Politik zu stel­len, son­dern vom Diskurs wenig hält.

Was Melanie Brinkmann defi­ni­tiv nicht ist: Automechanikerin, Fußballspielerin und Volkswirtin.«

24 Antworten auf „Melanie Brinkmann: Zwischen Größenwahn und Ignoranz“

  1. Mein Lieblingssatz des Kommentators: »Eine Erfolgsgeschichte ist zumin­dest eine Geschichte, die zuen­de erzählt wurde.«

    Ich habe sel­ten gese­hen, dass die fol­gen­den Eigenschaften alle zusam­men bei einer Person zusam­men­kom­men, die von sich selbst den­ken, der Wissenschaft anzugehören:

    – erkennt nicht die Leistungen ande­rer Fächer an, über­schätzt aber gleich­zei­tig das eige­ne Erkenntnisvermögen.
    – empathielos
    – elitär
    – kritikimmun
    – dogmatisch
    – geltungssüchtig

    Ist das unser #TeamWissenschaft?

    1. @Faktencheckcheck

      Sie haben nicht viel mit Wissenschaftlern zu tun, oder? Nach mei­ner Erfahrung tref­fen zwei der genann­ten Attribute auf nahe­zu jeden ordent­li­chen Professor zu, näm­lich Geltungssucht und Überschätzung des eige­nen Erkenntnisvermögens, mit­un­ter bei gleich­zei­ti­ger Herabwürdigung ande­rer Fächer oder ihrer Vertreter. Das fin­de ich auch nicht so schlimm; man muss in dem Haifischbecken schon von sich und dem, was man tut über­zeugt sein und das geht meist unwei­ger­lich mit der Entwertung der Konkurrenz ein­her. Ausnahmen bestä­ti­gen wie immer die Regel.

      Und je eli­tä­rer das Selbstverständnis des Fachbereichs und je bedeu­ten­der die Vertreter des Fachs, umso eher las­sen sich die ande­ren genann­ten Attribute nach­wei­sen, als da wären: Elitismus, Empathielosigkeit, Kritikunfähigkeit und Dogmatismus. Vertreter der staats- und markt­na­hen Fächer wie Medizin und Jura sind eher betrof­fen als Vertreter der staats- und markt­fer­nen Fächer der Geisteswissenschaften, die Naturwissenschaften ran­gie­ren irgend­wo dazwi­schen; herr­schafts­na­he und dritt­mit­tel­pro­sti­tu­ier­te Karrieristen und Opportunisten sind eher betrof­fen eher als splee­ni­ge Nerds, für die die Wissenschaft eher Berufung als Beruf ist.

  2. 13 Minuten, reicht. Ich mache mir Sorgen um den Blutdruck des neu­land­re­bel­len. Verschwendung.

    Bezeichnend ist die Selbstbezeichnung als DIE Wissenschaft. Es gibt sie aber nicht, DIE Wissenschaft. Die selbst­er­nann­ten Priester sind nicht befugt.

    Mir stellt sich aller­dings noch eine ganz ande­re Frage:
    Was geht mich "die" Wissenschaft an? Sie ist wie der Automechaniker ein Dienstleister für Menschen, und die Betroffenen müs­sen wäh­len, ob sie einen beauf­tra­gen und falls ja, wes­sen Vorschlägen sie trau­en. Das aber ist die Umkehr des Stakeholder Capitalism, der "im Interesse" der Menschen, aber ohne sie zu befra­gen, über die Hybris einer eit­len Priesterkaste ein­ge­zo­gen wird, die kei­ne Fragen und kei­nen Widerspruch ERLAUBT.

    Es han­delt sich um eine Expertenbevormundung, die ich auch von einem Ioannidis nicht dul­den wür­de. Der Experte muss von sei­ner Lösung über­zeu­gen, wenn er das nicht tut, wählt man einen ande­ren oder "schraubt" selbst – das gilt auch für den Automechaniker.

    Es han­delt sich hier schlicht um eine Sekte, die behaup­tet zu wis­sen, was gut für alle sei. Wie schon in frü­he­ren Zeiten aber ernährt die Sekte vor allem ihre Priester, mäs­tet sie und vor allem: ihr EGO.

  3. Vielen Dank für die­sen Beitrag – Frau Brinkmann hat mich von Anbeginn – ich nen­ne es mal freund­lich – irritiert.
    Es tut gut damit nicht allei­ne zu stehen :-))

  4. Ich, Mediziner, war jah­re­lang an einer gro­ßen west­deut­schen Uniklinik beschäf­tigt. Meine Erfahrung dort: Es gibt eini­ge weni­ge kom­pe­ten­te Professoren. Der Rest besteht aus Opportunisten, Schaumschlägern und Dünnbrettbohrern.
    Brinkmann zählt zur letzt­ge­nann­ten Kategorie, Drosten passt in alle Kategorien.

  5. Man hat den gan­zen Betrugs Müll mit "Infizierten", sogar in Kalifornien in den Müll gewor­fen, denn sowas mit gefälsch­ten RKI Website, konn­ten nur die Deutschen Spinner erfin­den. Die angeb­lich gefähr­li­che Mutation, eine Erfindung, für wei­te­re Betrugsgeschäfte der Deutschen. Alles ist normal.

    Völlig über­ra­schend bei hoher Inzidenz
    Kalifornien been­det Lockdown – eine Woche nach Bidens Amtsantritt
    Von Max Roland
    Do, 28. Januar 2021

    In Kalifornien ist der Lockdown mit sofor­ti­ger Wirkung been­det, etli­che ande­re demo­kra­tisch-regier­te Staat lockern auch. Das ist erfreu­lich, wirft im Kontext aber schon erheb­li­che Fragen auf.

    .….….….….….….….……
    Am 25. Januar mel­de­te der Staat knapp über 17.000 bestä­tig­te Neuinfektionen. Zum Vergleich: In ganz Deutschland mel­de­te das RKI am 25. Januar ledig­lich 6.729 Neuinfektionen. Doch da in Kalifornien die Coronazahlen trotz Lockdown den gesam­ten Dezember lang anstie­gen, hat man an der Westküste wohl abge­wo­gen – denn die Arbeitslosenzahlen stie­gen zeit­gleich eben­falls mas­siv. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/lockdown-kalifornien-beendet-biden/

  6. Wieder Mordor:

    "Unterstützt von einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) arbei­te­te Brinkmann von 2006 bis 2010 als Postdoktorandin im Labor von Hidde L. Ploegh am Whitehead-Institut für bio­me­di­zi­ni­sche Forschung in Cambridge, Massachusetts. Dort forsch­te sie über Toll-like-Rezeptoren."

    Quelle: wiki­fed-IA

    Die Uni Göttingen dient wohl als Raketenantrieb für das agil trans­at­lan­ti­sche Influencerpersonal der Zukunft…

    Dort scheint die trans­at­lan­ti­sche Mafia ganz beson­de­res aktiv Ausschau nach käuf­li­cher Prominenz zu hal­ten, und nicht nur in der Medizin… 

    EINMAL IST KEINMAL — ZWEIMAL IST ZUFALL — DREIMAL IST EIN MUSTER

  7. Hab mir gra­de den Priesemann Vortrag ange­sehn. Sie ist von der­sel­ben Sorte. Es wird alles aus­ge­blen­det was bedeut­sam wäre und dann kon­se­quent durch­ge­rech­net. Und dann denkt man man sei Beherrscher der Welt. Und Schweden wird natür­lich ignoriert.

  8. Ehrlicherweise muss ich geste­hen, dass ich nur etwas über 15 Minuten geschafft habe. Mehr ist für mich nicht erträg­lich. Die Frau ist die per­fek­te Ergänzung zum Rest des Beratergremiums. Absolut über­zeugt von dem, was sie von sich gibt. Endlich sehe ich den Beweis, wie es in unse­rer nicht ganz so weit zurück­lie­gen­den Vergangenheit aus­ge­se­hen haben mag.

  9. Der Kommentator scheint kei­nen blas­sen Schimmer von Epidemiologie, Mikrobiologie und Virologie zu haben. Seine Verallgemeinerungen und Vergleiche sind an den Haaren her­bei­ge­zo­gen. Auch modu­la­re Berechnungen, R‑Werte etc. sind ihm schein­bar völ­lig unbe­kannt. Ein Beitrag des Kommentators zum „in die Tonne treten“.
    Ich bin übri­gens Ökonom. VWL‘er und BWL‘er und stim­me der noco­vid Strategie abso­lut zu.
    Denn mit Mutationen mit Immunescape wer­den wir uns noch in 10 Jahren bzgl. Covid unterhalten.
    Übrigens: mit mRNA Injektionen wur­de die Krebserkrankung mei­ner Mutter vor 8 Jahren schon behan­delt. Mit Erfolg!

  10. Ein neu­er (?) Stern am Virologinnen-Himmel?

    23.2.21, "Virologin bei „Hart aber fair“: „Wir imp­fen nicht, um Urlaub zu ermöglichen“
    Wann wird Urlaub in die­sem Jahr wie­der mög­lich sein? Über die­se Frage haben die Gäste am Montagabend bei „Hart aber fair“ diskutiert.
    Im Mittelpunkt stand der mög­li­che Einfluss der Impfung.
    Virologin Corinna Pietsch mahn­te: Reisen sei­en nicht der Sinn und Zweck des Impfprogramms. …"
    https://www.rnd.de/reise/hart-aber-fair-wir-impfen-nicht-um-urlaub-zu-ermoglichen-3XNNXHM2E5B4NH7UANWEIYDR7Q.html#Echobox=1614078927

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