Merkblatt zur Impfung von Pharma-Marketing-Organisation erstellt

In RKI-"Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff" wur­de dar­ge­legt, mit wel­chen Falschinformationen zu Impfende ver­sorgt wer­den. Durch eine Zuschrift wur­de ich dar­auf auf­merk­sam gemacht, wer neben dem RKI bei die­ser "Aufklärung" mitmischt:

Quelle: rki.de

Über die­se Organisation berich­te­te 2009 das kri­ti­sche Portal arznei-telegramm.de unter dem Titel "DEUTSCHES GRÜNES KREUZ … grü­nes Feigenblatt für Pharmamarketing":

»Der Name Deutsches Grünes Kreuz (DGK) ist geschickt gewählt. Das DGK gibt sich damit einen offi­zi­el­len Anstrich und ver­sucht, vom Image des Deutschen Roten Kreuzes zu pro­fi­tie­ren. Während das Rote Kreuz für sei­ne huma­ni­tä­ren Hilfeleistungen in der gan­zen Welt bekannt ist, setzt das in Deutschland agie­ren­de Grüne Kreuz auf Prävention: Satzungsgemäß will es sich um "Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsaufklärung" kümmern.

Der gemein­nüt­zi­ge Verein DGK ist nach Eigendarstellung "unab­hän­gig" und kei­ner "kom­mer­zi­el­len Gruppe" verpflichtet.2Er finan­ziert sich wesent­lich durch Tochter-GmbHs…

Ob der gemein­nüt­zi­ge Verein oder eine der kom­mer­zi­el­len GmbHs tätig wird, lässt sich oft nicht erken­nen. Auf Kampagnen, Mitteilungen und Angeboten prangt das Markenzeichen: das grü­ne Kreuz. Werbende Botschaften wer­den dadurch als Information eines gemein­nüt­zi­gen Vereins auf­ge­wer­tet. Selbst auf den Bestellseiten des Internetshops der DGK Service GmbH steht das Grüne-Kreuz-Logo und ver­leiht dem Angebot eine Art Gütesiegel.

Das DGK lässt sich Aktionen von Firmen bezah­len, weist die­se dabei aber nicht als Sponsoren aus, ver­schlei­ert also finan­zi­el­le Zusammenhänge und deren Größenordnung…

Als die Modedesignerin Jette JOOP in Fernsehwerbespots des DGK zur Impfung gegen HPV auf­rief: "… Deshalb schüt­ze ich mei­ne Tochter schon heu­te vor dem Virus, das den Krebs ver­ur­sa­chen kann. Tun Sie es auch.", blie­ben Sponsoren und der Name des Impfstoffes uner­wähnt.* Als die angeb­lich her­stel­ler­neu­tra­le Aktion lief, gab es aller­dings nur einen HPV-Impfstoff auf dem Markt: GARDASIL. Und des­sen Hersteller gehört zu den Sponsoren der Aktion mit sechs­stel­li­gem Budget…

Die Verbreitung, die die Mitteilungen des DGK erzie­len ist gigan­tisch. Nach Eigenangaben wer­den im Jahr mehr als eine Milliarde Exemplare Tageszeitungen erreicht sowie bis zu 1.500 Radiosendungen und etwa 200 TV-Beiträge in Zusammenarbeit mit dem DGK pro­du­ziert. Die Veröffentlichung sol­cher unzu­rei­chend begrün­de­ten und zum Teil bedenk­li­chen Behandlungsstrategien erscheint jedoch unge­eig­net, "Verantwortung für die eige­ne Gesundheit" zu för­dern, wie es die Ziele des Vereins vor­se­hen. Genau genom­men müss­te der Verein vor vie­len der von ihm bzw. den Tochter-GmbHs pro­pa­gier­ten Produkte und Methoden war­nen, mit denen Gesunden und Kranken das Geld aus der Tasche gezo­gen wird.«

Es fin­den sich wei­te­re Beispiele und die ent­spre­chen­den Belege in der Quelle.

2009 gab es einen Artikel in der Frankfurter Rundschau mit dem Titel "DAS GRÜNE KREUZ – Die Pharma-Flüsterer". Auch hier ist zu lesen:

»Das Deutsche Grüne Kreuz gibt neu­tral wir­ken­de Gesundheitsinformationen her­aus – oft bezahlt von Konzernen…

Schweinegrippe, Zeckenimpfung, Migräne, Brustkrebs oder Demenz – das DGK bie­tet neu­tral wir­ken­de Informationen. Doch jetzt beklagt sich der Freiherr [von Stackelberg, damals Geschäftsführer, AA], man wol­le sei­ne Organisation kaputt­ma­chen. Manche Medien behan­del­ten ihn so abschät­zig, als betrei­be er einen Zuhälterring. Was ist geschehen?…

Zudem ver­mit­tel­te die DGK-Tochtergesellschaft Kilian auch Moderatoren von Gesundheitsmagazinen in öffent­lich-recht­li­chen TV-Sendern an Unternehmen, etwa die MDR-Moderatorin Alexandra Rubin und die HR-Moderatorin Anne Brüning. "Die haben jetzt von ihren Sendern nahe­ge­legt bekom­men, das nicht mehr zu machen", sagt Hans von Stackelberg auf FR-Anfrage. "Es ist lächer­lich – es gab kei­nen ein­zi­gen Fall, in dem Themen in der Sendung unter­ge­bracht wurden."

Er mache kein Geheimnis dar­aus, dass er "mit vie­len Pharma-Herstellern in Kontakt" sei, sagt Stackelberg. Dass Geld fließt, bestä­tigt er: "Wir kön­nen unse­re Arbeit nicht anders leis­ten, wir müs­sen Geld von Dritten neh­men." Es gebe Beiträge ohne Finanzierung eben­so wie "Kampagnenthemen, die von Sponsoren finan­ziert wer­den, damit sie mit Nachdruck in die Öffentlichkeit kom­men." Meist zah­le nicht nur ein Hersteller, son­dern "alle Hersteller einer Substanzgruppe". So ver­su­che man etwa gemein­sam mit Herstellern, die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs voranzubringen.

Von Stackelberg gehör­te nach eige­nen Angaben bis vor einem hal­ben Jahr ein Impfstoffunternehmen in der Schweiz, das zeit­wei­se mehr als zehn Millionen Euro Umsatz hat­te. Einen Interessenkonflikt sieht von Stackelberg nicht: "Wir sind nicht abhän­gig von der Industrie", sagt er, "wir wür­den kein Thema anfas­sen, von dem wir nicht über­zeugt sind."«

Hier die offi­zi­el­le Seite des Grünen Kreuzes: dgk.de.

17 Antworten auf „Merkblatt zur Impfung von Pharma-Marketing-Organisation erstellt“

  1. Das RKI ist eine dritt­klas­si­ge Hure indus­tri­el­ler Schmiergeldzahler. 

    Seine Top-Angestellten viert­klas­si­ge Verdingbuben poli­tisch Schwerstkrimineller. 

    Die wie­der­um bedin­gungs­lo­se Erfüllungsgehilfen der Finanzmafia, Kriegsindustrie und dazu noch fünft­klas­si­ge Satrapen glo­ba­ler Weltregierungsfantasten. 

    Und ja: Der König ist nackt – splitternackt. 

    Ich schä­me mich für die­ses Land. Wäre es mir irgend­wie mög­lich, wür­de ich schon mor­gen mei­ne Koffer packen. 

    Allein der Verwesungsgeruch die­ser modern­den, abge­wrack­ten Eliten ist so bei­ßend, dass er eigent­lich jedes Virus im Nu zer­set­zen müsste.

    1. Das Absurdeste in der gan­zen Geschichte sind die gan­zen RKI Daten, denn die geben genau das nicht her, was Wieler vor der Kamera rum­jam­mern lässt, ändert natür­lich auch nichts an dem was u. U. auch weg gelas­sen wird…

    2. @Markus… bit­te bele­ge mit den Ergebnissen der Klinik 1 Studie das 95 von 100 Geimpften geschützt sind.

      Ergebnisse hier: https://www.nejm.org/doi/suppl/10.1056/NEJMoa2034577/suppl_file/nejmoa2034577_appendix.pdf

      S. 11–12 auf Seite 12 steht auch das sta­tis­ti­sche Werkzeug. Die Konfidenzintervalle sind erschreckend.

      und das Werkzeug für das Verständnis die­ser Statistik fin­den sie hier:

      https://www.rwi-essen.de/unstatistik/109/

  2. @Zapato

    Ja, trau­rig. Ich stim­me dem lei­der zu. Der müh­sam mit auf­ge­bau­te Stolz auf mein Land ist gera­de mal pas­sé. Deutschland ist wie­der wer, und wie, lie­be Frau Merkel. Das Gesundheitssystem steht nicht mehr für Gesundheit, son­dern für Profit. Hier soll­te nun eine ganz neue Politik regeln. Der Selbstbedienungsladen Medizin muss schon aus Kostengründen geschlos­sen wer­den, da die Pandemie ein­fach zu teu­er war. Ein lebens­wich­ti­ger Bereich wie die Gesundheit gehört unter staat­li­che Kontrolle. Die Medizin hat sich gera­de wis­sen­schaft­lich und gesell­schaft­lich dis­qua­li­fi­ziert. Schlecht für uns alle und ein Schlag ins Gesicht der ÄrztInnen, bei denen natür­lich erreich­te Gesundheit im Vordergrund steht. Gesundes Leben, gesun­de Umwelt, sozia­le Kontakte, Bewegung. Das Gegenteil von Lock Down, das Gegenteil von „neu­er Normalität“. Als SPD-Mitglied fin­de ich die Aussage von Olaf Scholz zur neu­en Normalität ein­fach nur dumm.

  3. Da wird ein­fach über drei ver­link­te Artikel hin­weg Verwirrung mit dem Schutz vor Krankheit oder Infektion durch die Impfung erzeugt, um dar­aus dann angeb­li­che Falschinfos zu konstruieren. 

    Es wur­de beim Impfstoff bis­her nur unter­sucht, ob die­ser eine Erkrankung ver­hin­dert. Das war in den Impfstudien rech­ne­risch zu 90% der Fall. Die Leute sind alle alt genug, um das selbst einzuordnen.

    1. lt. Beipackzettel KANN eine covid 19 ver­hin­dert wer­den. Wurden die Geimpften Studienteilnehmer dem Virus aus­ge­setzt? Wenn nicht ist die Infektion danach ja mehr ein Zufallsbefund, lebt ja jeder anders.

      1. @MB
        Bitte erklä­ren Sie es. Wer die Behauptung auf­stellt, die Results der Studien sei­en falsch, der soll­te das erklä­ren können. 

        Abgesehen davon wäre auch ein Schutz von 60% vor einer Erkrankung so gut wie ein Grippeimpfstoff. 

        Aber die Studien der Impfstoffe wur­den vie­le Wochen lang von den euro­päi­schen Behörden und vie­len ande­ren Ländern geprüft. Wenn sie das wider­le­gen wer­den Sie viel­leicht berühmt. 🙂

        1. @Markus… Das Falsifizieren von wis­sen­schaft­li­chen Hypothesen genießt lei­der nicht mehr die Anerkennung wie in Zeiten der Aufklärung… heu­te besteht bei Erfolg aber auch nicht die Gefahr, als Hexe ver­brannt zu wer­den. Vielmehr ver­schwin­det man im Meer der wis­sen­schaft­li­chen Bedeutungslosigkeit. 

          Nun mei­ne Gegenfrage an Sie: Nennen Sie mir doch mal die Behörden (außer der EMA und PEI) und die Liste der Länder die geprüft haben und geben sie, wenn mög­lich ein Link zu den ver­öf­fent­li­chen wert­frei­en Prüfprotokollen an. 

          Um Ihrer Aufforderung nach­zu­kom­men, muss ich mei­nen Kommentar-Leser dort abho­len wo er steht. Wo ste­hen Sie mit Ihrem Verständnis für Statistik? Falls Grundlagen vor­han­den, dass Werkzeug der Studie ist das: Clopper-Pearson-Intervall 

          https://de.wikipedia.org/wiki/Konfidenzintervall_für_die_Erfolgswahrscheinlichkeit_der_Binomialverteilung

          Im übri­gen ist 60% Schutz bei abso­lu­ten Risiko anstatt dem ver­wen­de­ten rela­ti­vem Risiko ein tol­ler Wert. Da gebe ich Ihnen voll und ganz recht. Ob BTN162b2 das hal­ten kann, ist ja lei­der noch nicht bekannt. Um den abso­lu­ten Wert 60% wis­sen­schaft­lich zu unter­mau­ern, wäre es höchst unethisch, 100 Geimpfte absicht­lich mit Corona zu infi­zie­ren, um hypo­the­tisch 40 Erkrankungen zu erhal­ten. Aber die Geschichte hält ja meh­re­re Beispiele die­ser Art medi­zi­ni­scher Forschung bereit, lei­der auch in neue­rer Zeit.
          Für die Forschung am Menschen ist nur das Phase Klinik 1‑Preprint der NCT04380701 vor­han­den. Die Studie, deren Zwischenergebnisse auch zur kri­ti­schen Betrachtung öffent­lich gestellt wurden/werden läuft ja „hof­fent­lich“ noch ca. 1,5 Jahre.
          Insofern darf man BioNTech nicht ver­ur­tei­len, falls der Impfstoff dann doch nicht so wirkt, wie es mathe­ma­tisch vor­her­be­stimmt war. 

          Noch kurz in eige­ner Sache:
          Ob BTN162b2 Erfolg hat, kann hier jeder für sich ent­schei­den. Ich per­sön­lich sehe den Nutzen des Impfens mit klas­si­schen Methoden posi­tiv, auch wenn hier eben­falls Nebenwirkungen auf­tre­ten kön­nen. Einer pro­phy­lak­ti­schen Gen-Therapie ste­he ich bis­wei­len aber sehr kri­tisch gegenüber.

          So nun aber Silvester. Ich wün­sche allen Blog-Diskussions-Teilnehmern ein erfolg­rei­ches neu­es Jahr. Bleiben Sie gesund.

    2. @Markus
      Der Satz:
      "Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand sind etwa 95 von 100 geimpf­ten Personen vor einer Erkrankung geschützt."
      ist tat­säch­lich falsch.

      Hier gibt es eine sta­tis­ti­sche Begründung dazu:

      https://www.rwi-essen.de/unstatistik/109/

      Und dann gibt es dazu (man stau­ne) auch noch einen Faktenfuchs des BR:

      https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-wie-wirksam-sind-die-corona-impfstoffe

      Ich den­ke, damit wird klar, dass man die obi­ge Aussage so nicht machen kann!!!

  4. Es wird immer offen­sicht­li­cher, je genau­er man hin­schaut, wie die Pharma-Branche schon über vie­le Jahre, Jahrzehnte, hin­weg und mit viel Geld den Boden vor­be­rei­tet hat. Nannte man frü­her auch mal beschö­ni­gend: "poli­ti­sche Landschaftspflege".

    Was kaum glaub­lich ist für Normalbürger, in wel­chem Ausmaß heim­tü­cki­sche und hin­ter­rück­se Methoden angen­wandt wer­den: das geht vom Pharma-Vertreter beim Arzt, der heu­te eben mit ande­ren "Bonbons" für den "auf­ge­schlos­se­nen Mediziner" auf­war­tet als frü­her – "wo eine Wille ist ist auch ein Weg" – bis hin zum Sponsern einer Hetzseite wie Psiram, die von deren frü­he­rer Haupttätigkeit, Alternativmedizin zu ver­leum­den auch inzwi­schen wei­ter­ging und mehr und mehr poli­tisch gegen alles Fortschrittliche agitiert.

    Wir sehen gera­de den Kapitalismus in sei­ner gan­zen, bru­ta­len, grau­sa­men Hässlichkeit vor uns: wenn die Gewinnmargen groß genug sind (wie in der Pharma-Branche eben) kom­men die übels­ten Eigenschaften des Menschen zum Vorschein – bis hin zu Massenmord ist alles drin! In einer Zeit, in der Kriege mög­li­cher­wei­se kapi­ta­lis­mus­schä­di­gend sein könn­ten, wer­den eben ande­re Mittel ent­wi­ckelt und angewandt.

    Leute wie die­ser "Markus" sind die bil­ligs­ten Büttel die­ses Mördersystems.

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