Nach Wurst-Case denkt Breuer an Worst-Case

Zeit­ge­mäß geklei­det sorgt sich Gene­ral­ma­jor Breu­er im Inter­view der "FAZ".

faz​.net (24.2., Bezahlschranke)

»Die Mar­ke von 30 Mil­lio­nen wei­te­ren Imp­fun­gen bis Ende Janu­ar ist nicht erreicht wor­den, was ist also das nächs­te rea­lis­ti­sche Ziel?

Man braucht immer Zie­le, das moti­viert Men­schen. Es kommt aber dar­auf an, dass der Pieks in den Ober­arm hin­ein­kommt. Nur wenn uns das bei mög­lichst vie­len noch Unge­impf­ten gelingt, kön­nen wir durch einen unbe­schwer­ten Som­mer und Herbst kommen.

Beim letz­ten Tref­fen der Minis­ter­prä­si­den­ten mit dem Kanz­ler sol­len Sie Anfang April als neue Ziel­mar­ke für die nächs­ten 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen genannt haben, trifft das zu? 

Ja. Wenn der Impf­fort­schritt so wei­ter geht wie der­zeit, dann käme man hoch­ge­rech­net auf Anfang April bis die nächs­ten 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen geschafft sind.«

Inkompatibilität von Mathe und Militär

Neh­men wir groß­zü­gig den 14. April an, dann sind es bis dahin 50 Tage. Neh­men wir wei­ter­hin den von der FAZ genann­ten Wert von "0,8 Mil­lio­nen Impf­do­sen in den letz­ten sie­ben Tagen" und igno­rie­ren die wei­ter­hin fal­len­de Ten­denz. Dann kom­men wir auf 5,7 Mil­lio­nen Dosen bis Mit­te April, nicht ganz das erklär­te Ziel. "Das moti­viert Men­schen"?

"Wir können nur denjenigen impfen, der sich auch impfen lassen will."

Soll­te er die­se Erkennt­nis bei Gele­gen­heit der Bun­des­re­gie­rung mitteilen?

»Der Ein­bruch lag vor allem dar­an, dass sich Men­schen trotz der funk­tio­nie­ren­den Impf-Infra­struk­tur aus den ver­schie­dens­ten Grün­den nicht haben imp­fen las­sen. Wir kön­nen nur den­je­ni­gen imp­fen, der sich auch imp­fen las­sen will.

Es gibt drei Grup­pen von beson­ders impf­skep­ti­schen Men­schen: die­je­ni­gen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und Sprach­schwie­rig­kei­ten, es gibt die Eso­te­ri­ker und die der Quer­den­ker­sze­ne nahe­ste­hen­den Impf­geg­ner. Was unter­neh­men Sie, um die­se Grup­pen zum Imp­fen zu bewegen? 

Wir haben mit dem Imp­fen und dem Tes­ten als Hand­lungs­li­ni­en begon­nen, dann kam auf aus­drück­li­chen Wunsch des Bun­des­kanz­lers die Nach­hal­tig­keit im Sin­ne der Vor­be­rei­tung auf Herbst und Win­ter hin­zu, schließ­lich kamen die kri­ti­sche Infra­struk­tur, sowie eine mög­lichst ein­heit­li­che Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne hin­zu. Die­se soll genau die impf­skep­ti­schen Grup­pen auch wirk­lich errei­chen…«

Noch so ein Schenkelklopfer.

Mittwoch ist der Mittelwert von Dienstag und Donnerstag

»Als Sie ein­ge­setzt wur­den, war die Impf­stoff­be­schaf­fung vor­ran­gig, was ist der­zeit Ihre Aufgabe? 

Es gab ja einen Kri­sen­stab zwi­schen Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um und Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um, aber es gab kei­ne enge Ver­bin­dung zu den Län­dern. Der Mehr­wert jetzt liegt auch in der Abstim­mung zwi­schen Bund und Län­dern. Der Res­sort­kri­sen­stab tagt diens­tags, der Bund-Län­der-Kri­sen­stab don­ners­tags. Das gemein­sa­me und trans­pa­ren­te Lage­bild wird immer zum Mitt­woch hergestellt…

Wo hat der Aus­tausch kon­kret stattgefunden?

Wir haben die Län­der auf­ge­for­dert, sol­che Bei­spie­le wie Imp­fen im Zoo oder Imp­fen im Berg­werk, aber auch effi­zi­en­te Orga­ni­sa­ti­ons­for­men von Impf­zen­tren zu nen­nen, und wir haben die­se Ideen in den Bund-Län­der-Kri­sen­stab mit­ge­nom­men. Das haben wir auch in den Berei­chen wie zum Bei­spiel kri­ti­scher Infra­struk­tur prak­ti­ziert. Der Aus­tausch fand sowohl schrift­lich als auch in Sit­zun­gen statt. Die Län­der haben zurück­ge­mel­det, dass sie das sehr hilf­reich fan­den…«

"Das macht uns vielleicht das My schneller"

»Als der Bun­des­kanz­ler Sie bat, einen Kri­sen­stab auf­zu­bau­en, haben Sie da gleich gedacht: Ja, das kann ein Sol­dat am besten?

Ich bin der Bit­te des Bun­des­kanz­lers natür­lich nach­ge­kom­men, die kann man nicht abschla­gen. Wir sind als Sol­da­ten dar­auf geschult, in Extrem- und Kri­sen­si­tua­tio­nen zu gehen, ins Unge­wis­se hin­ein zu han­deln. Zwei Drit­tel der 35-köp­fi­gen Mann­schaft des Kri­sen­stabs sind Sol­da­ten, wir haben die­sel­be Aus­bil­dung, spre­chen die­sel­be Spra­che. Das macht uns viel­leicht das My schnel­ler. Inso­fern hat mir die Anfra­ge ein­ge­leuch­tet. Aber ich habe nach wie vor gehö­ri­gen Respekt in die­ser Auf­ga­be.«

Ver­mut­lich bin ich zu zivi­lis­tisch, um das mit dem "My" zu begrei­fen. Was ich aber ver­ste­he, ist: Es gibt ver­dammt gute Grün­de, die Fin­ger vom Krieg zu las­sen. Einer davon ist, sol­che Mili­tärs zu haben.

26 Antworten auf „Nach Wurst-Case denkt Breuer an Worst-Case“

  1. Die Bun­des­wehr ent­sorgt ihren Schrott in der Ukraine:

    Die Bun­des­re­gie­rung hat heu­te (Sams­tag) ent­schie­den, zur Unter­stüt­zung der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te 1000 Pan­zer­ab­wehr­waf­fen sowie 500 Boden-Luft-Rake­ten vom Typ „Stin­ger“ aus Bestän­den der Bun­des­wehr an die Ukrai­ne zu lie­fern. Die Waf­fen wer­den so schnell wie mög­lich an die Ukrai­ne geliefert.
    https://​www​.bun​des​re​gie​rung​.de/​b​r​e​g​-​d​e​/​s​u​c​h​e​/​b​u​n​d​e​s​r​e​g​i​e​r​u​n​g​-​l​i​e​f​e​r​t​-​w​a​f​f​e​n​-​a​u​s​-​b​u​n​d​e​s​w​e​h​r​-​b​e​s​t​a​e​n​d​e​n​-​a​n​-​d​i​e​-​u​k​r​a​i​n​e​-​2​0​0​8​214

    Ja, auch so kann man Frie­den stiften …

    1. Und wie kom­men die dort hin? Im Ruck­sack im Touristengepäck?.
      Nach Kiew brau­chen sie kei­ne mehr zu lie­fern, das ist , bis die alles gezählt und regis­triert haben nicht mehr Ukrai­ne, son­dern Russland.

      1. Das ist hof­fent­lich der Plan. Denn seit wann lie­fern wir an direk­te Kriegs­par­tei­en (aus­ser natür­li­che NATO Ver­bün­de­te)? Und gab es da mal viel­leicht einen Par­la­ments­vor­be­halt oder so was ähnliches?
        Uuups, ach­so, da waren einst­mals die roten Nel­ken, ähem Lilien.

      2. @Querbeet

        Inter­es­san­te Fra­ge. Lei­der steht das in der Agen­tur­mel­dung, die die Gazet­ten abschrei­ben, nicht expli­zit drin. Viel­leicht in den Pan­zer­fahr­zeu­gen, sobald die fahr­tüch­tig sind? Was dau­ern kann …

        Zuvor hat­te die Bun­des­re­gie­rung den NATO-Part­nern Nie­der­lan­de und Est­land Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne geneh­migt. Im Fal­le der Nie­der­lan­de geht es um 400 Pan­zer­fäus­te aus deut­scher Pro­duk­ti­on. Bei Est­land han­delt es sich um Artil­le­rie­ge­schüt­ze aus DDR-Alt­be­stän­den, bei denen auf­grund ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­run­gen vor einer Wei­ter­ga­be die Zustim­mung Deutsch­lands erfor­der­lich ist. Außer­dem will Deutsch­land 14 gepan­zer­te Fahr­zeu­ge und bis zu 10.000 Ton­nen Treib­stoff liefern.
        Auch die Oppo­si­ti­on unter­stütz­te die Waf­fen­lie­fe­run­gen. "Jetzt, wo man deut­lich erkennt, dass man mit der Demo­kra­tie* am Ende ist, muss man auch eine Bereit­schaft haben, (…)

        https://​www​.tages​schau​.de/​i​n​l​a​n​d​/​w​a​f​f​e​n​l​i​e​f​e​r​u​n​g​-​u​k​r​a​i​n​e​-​1​0​1​.​h​tml

        *Ich benut­ze Augen­trop­fen mit Über­set­zungs­funk­ti­on. Eigent­lich steht dort "Diplo­ma­tie", aber dar­um geht es ja nicht …

        1. Na ja das Rus­si­sche Mili­tär, wird sicher alle Gren­zen total offen lassen.
          Der Luft­raum ist dicht, die Küs­ten am Schwar­zem Meer auch.
          Die Land­ver­bin­dun­gen den­ke ich auch aber genau weiß ich es nicht, und in 2–3 Tagen ist Schicht im Schacht. Wer glaubt das Russ­land nicht alles sieht was sich bewegt, hat sicher kei­ne Ahnung.
          Die Nato weiß das sicher, und kann es gut ankün­di­gen, da sie weiß das sie es nie ein­hal­ten muss (kann). Da kön­nen sie sagen wir lie­fern 5000 Panzer
          etc. egal.
          Ukrai­ne ist das NATO(D) Opfer und die EU natür­lich auch.

  2. Das ist jetzt echt zu gro­tesk als dass man das kom­men­tie­ren könn­te. Wenn der das My vor­aus ist……dann bin ich ger­ne hintendran.
    Am Ende wer­den die glo­ba­len Eli­ten an sol­chen abso­lu­ten Nichts­kön­nern und ihrer eige­nen Arro­ganz schei­tern. Gut so 🙂

  3. Hal­lo Herr Gene­ral­ma­jor, hier spricht ein Nor­ma­lo, der rech­nen kann und sei­nen Ver­stand gebraucht. War­um soll ich mich ino­ku­lie­ren las­sen mit einem toxi­schen Stoff? Lie­ber Omi­kron als verkrüppelt. 

    So, ihr Sol­da­ten, macht euch nütz­lich und räumt die Coro­na-Lei­chen­ber­ge von der Stra­ße! Sofern da nicht soviel zu tun sein soll­te: Hilfs­diens­te nach der Impf­kam­pa­gne leis­ten wäre auch nicht schlecht. Roll­stüh­le schie­ben, Medi­ka­men­te ver­tei­len, ein­kau­fen gehen für die Ver­krüp­pel­ten. Und natür­lich Vor­le­sen. Zum Bei­spiel aus dem Buch vom Klaus zum "Gre­at Reset". Aus dem Grund­ge­setz vor­le­sen ist nicht ganz pas­send in Anbe­tracht der Umstän­de … Wären das nicht Zie­le, die wirk­lich motivieren?

  4. https://​www​.coro​dok​.de/​a​n​l​e​g​e​r​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​p​a​n​d​e​m​i​e​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​1​1​2​524

    Mar­ke­ting-Stra­te­gie – Kriegs-Stra­te­gie? Ey, Sol­da­ten, pfuscht uns nicht ins Hand­werk! Geht kämp­fen, Kano­nen put­zen oder die­sel­ben füt­tern oder macht was Ande­res, wenn Eure Stra­te­gie nicht mehr funk­tio­niert. Gro­ße Anzei­gen schal­ten auf Pla­kat­wän­den, auf Lit­faß-Säu­len, Strah­ler an Haus­wän­de oder auf Fern­seh­tür­me rich­ten für die Schlaf­scha­fe oder Hypo­chon­der wäre noch eine Opti­on. DIE müsst Ihr erschre­cken, damit die ordent­lich in Panik und Todes­angst vor Mil­lio­nen Viren und Bak­te­ri­en bleiben.

  5. Laut Berich­ten hie und do ist Schland mal wie­der in einen Russ­land­feld­zug invol­viert. Kann man den Gene­ral­ma­jor nicht mal an die­se Front schicken?

  6. "Man braucht immer Zie­le, das moti­viert Men­schen. Es kommt aber dar­auf an, dass der Pieks in den Ober­arm hin­ein­kommt. Nur wenn uns das bei mög­lichst vie­len noch Unge­impf­ten gelingt, kön­nen wir durch einen unbe­schwer­ten Som­mer und Herbst kommen."

    Die Wor­te eines ent­frem­de­ten Men­schen. Das höchs­te Ziel der Ver­ant­wort­li­chen ist also, (in Kin­der­spra­che ver­fasst) "dass der Pieks in den Ober­arm hin­ein­kommt". Mal abge­se­hen davon, dass das gram­ma­ti­ka­lisch schon falsch for­mu­liert ist, über­prüft bei den Ver­ant­wort­li­chen auch irgend­je­mand die Sinn­haf­tig­keit von Zie­len oder geht es wie im Krieg nur dar­um, alles wie von Sin­nen niederzuballern?
    Ich wüss­te doch mal ger­ne, wie­so DAS zum höchs­ten Ziel erko­ren wur­de, wo doch bekannt ist, dass die Imp­fung über­haupt nicht nen­nens­wert vor Anste­ckung und Virus­wei­ter­ga­be schützt. Was soll die­ses schwach­sin­ni­ge Ziel also? Gibt es kei­ne Qua­li­täts­be­auf­trag­ten oder ist man bei der Bun­des­wehr noch nicht so weit und dort gilt noch "Befehl ist Befehl" und nichts wird hinterfragt?
    Ich habe mich recht ein­ge­hend mit mitt­ler­wei­le öffent­li­chen inter­nen Doku­men­ten zu den Befehls­ket­ten und der inter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on im WK2 beschäf­tigt. Wer die­se inter­nen Doku­men­te je gele­sen hat, wie die Sol­da­ten als Feig­lin­ge und Schwäch­lin­ge beti­telt wur­den und um jeden Preis gegen den Feind kämp­fen muss­ten, obwohl es noch so aus­sichts­los war, der wird hier Par­al­le­len sehen kön­nen. Und ich ver­glei­che hier nur die inter­nen Mecha­nis­men. Es muss doch mal in die­sem Laden jemand die Eier haben und sich ein­ge­ste­hen, dass das Ziel kein erstre­bens­wer­tes Ziel mehr ist, da es weder geeig­net ist, das Virus "zu besie­gen", noch, wie­der zur Mit­mensch­lich­keit zurück­zu­keh­ren. Wäre es nicht mal ange­bracht, etwas mehr Fle­xi­bi­li­tät an den Tag zu legen und so wie im Aus­land ein­zu­se­hen, dass sich das Ziel geän­dert hat?
    Die Zie­le hei­ßen jetzt:

    - Die Bevöl­ke­rung wie­der zusam­men­brin­gen und in Maß­nah­men inves­tie­ren, die Frie­den und Gemein­schaft för­dern und die tie­fen Grä­ben einnivellieren

    - Die Bevöl­ke­rung men­tal und kör­per­lich stär­ken, um die Aus­wir­kun­gen des jah­re­lan­gen Stres­ses mög­lichst schnell zu mil­dern (auch um die Arbeits­fä­hig­keit und Moral der Bevöl­ke­rung auf­recht zu erhalten). 

    - alles tun, damit ein Groß­teil wie­der Ver­trau­en zur Regie­rung fas­sen kann, von der wir mitt­ler­wei­le auch jah­re­lang belo­gen wur­den ("wenn jeder ein Impf­an­ge­bot hat, hören alle Maß­nah­men auf", "Angeb­li­che Über­las­tung der Inten­siv­bet­ten in 2021, spä­ter stell­te sich her­aus, dass unter 10% der Inte­ni­v­bet­ten mit Coro­na-Pati­en­ten belegt waren, wovon sich wie­der­um spä­ter her­aus­stell­te, dass die Pati­en­ten gar nicht Coro­na hat­ten, son­dern aus ande­ren Grün­den, aber mit einem posi­ti­ven Test auf Inten­siv lagen).

    - die tie­fen Grä­ben im Bereich der Bil­dung über­win­den, sowohl fach­li­che Lücken durch feh­len­de Abschlüs­se, unter­blie­be­ne Aus­bil­dun­gen usw. Als auch emo­tio­nal-empa­thi­sche Blind­heit, die auf­grund des Mas­ken­wahns auf­ge­tre­ten ist. Die Empa­thie­fä­hig­keit der Bevöl­ke­rung wie­der för­dern. Unbe­dingt einen Dis­kurs dar­über star­ten, wie wir zukünf­tig mit Kon­for­mis­mus umge­hen und war­um die Deut­schen dafür so anfäl­lig sind. 

    Man könn­te wirk­lich eini­ges tun und SINNVOLLE Zie­le auf den Plan rufen. Den Ver­ant­wort­li­chen fällt nicht mehr ein als "wei­ter mit dem, was bis­her nicht genutzt hat." Fürch­ten Sie den Gesichts­ver­lust so sehr? Ihr Gesicht haben sie doch schon vor Mona­ten ver­lo­ren und jede Ehre noch dazu. 

    Gene­ral Breu­er erweckt bei mir den Ein­druck, als wäre er ein Schreib­tisch­tä­ter und eher ein Aus­füh­ren­der als ein Stabs­or­gan. Kommt mir eben­falls merk­wür­dig vor. So sieht kein Nar­zisst aus. Spahn waren sei­ne Gier und sei­ne Macht­geil­heit immer ins Gesicht geschrie­ben, so wie man an Lau­ter­bach vie­le wahn- und zwang­haf­te Züge erken­nen kann. Aber die­ser Mann da oben auf dem Foto? Hm, merk­wür­dig. Nur ein Büro­krat? Die Bun­des­wehr ist ja durch­aus auch (!) dafür bekannt, Men­schen anzu­zie­hen, die nur dar­auf war­ten, Bef­ehe zu befol­gen. Mal ange­nom­men, die Phar­ma­in­dus­trie oder sonst­wer wür­de hin­ter der gan­zen Sache ste­cken, so dürf­ten die sich beson­ders über befehls­emp­fan­gen­de Orga­ne freu­en, nur sind die ja nor­ma­ler­wei­se in den unte­ren Rie­gen zu fin­den und nicht in der Posi­ti­on eines Gene­ral­ma­jors. Mir kommt die Sache komisch vor.

  7. Ich habe den Ein­druck, dass sich der Gene­ral­ma­jor irgend­wie nicht ganz wohl in sei­ner jet­zi­ge, viel­leicht auf­ge­nö­tig­te Posi­ti­on fühlt.
    Aber 2/3 Sol­da­ten im Kri­sen­stab fin­de ich den­noch beachtlich.

    1. @Pusteblume
      Die­sen Ein­druck habe ich auch, zumin­dest von die­sem Foto her.

      2/3 Sol­da­ten im Kri­sen­stab ist beacht­lich. Haben Sie eine Quel­le dazu? Wenn das stimmt, kann man sich an allen 5 Fin­gern abzäh­len, woher der Wind weht. Wo Beam­te schon dar­auf ver­ei­digt sind, Befeh­le zu befol­gen, ist es bei den Sol­da­ten noch mehr ins Fleisch und Blut über­ge­gan­gen. Ich habe kei­ne ande­re Berufs­grup­pe ken­nen­ge­lernt, die höri­ge­re Mit­ar­bei­ter anzieht. Die Per­son, die die­se Sol­da­ten instal­liert hat, muss wis­sen, was sie tut.

  8. Mir will schei­nen, dass wir froh dar­über sein soll­ten, dass ein so freund­lich und mensch­lich wir­ken­der Gene­ral wie Cars­ten Breu­er den Coro­na-Kri­sen­stab lei­tet. Stellt euch vor, dass irgend­ein har­ter Hund das machen wür­de: Der wür­de uns schwer­be­waff­ne­te Uni­for­mier­te ins Haus schi­cken um uns zwangszuimpfen.

    1. @Ehrlicher Hand­wer­ker
      Wenn mich mein Ein­druck nicht täuscht, könn­te man den Gene­ral­ma­jor aber pri­ma von oben steuern.
      Men­schen aber, die ande­re instru­men­ta­li­sie­ren haben ja noch weni­ger Skru­pel als alle ande­ren, das heißt, es wür­de uns noch Schlim­me­res dro­hen. Das ist mei­ne Ein­schät­zung. Der Mann sieht ein­fach nicht aus, als wür­de er sich dage­gen weh­ren, wenn er unmensch­li­che Befeh­le erhält, so lan­ge man ihm erzählt, er sei dabei der 'Gute'. Denn er sieht durch­aus so aus, als wür­de er ger­ne dem Guten dienen.
      Das ist ja das Pro­blem an der gan­zen Coro­na-Sache, dass man die Men­schen mit die­sen Mär­chen über angeb­li­che Soli­da­ri­tät und die­sem 'ihr seid dann die Guten' instru­men­ta­li­siert und dazu bringt, dass Taten began­gen wer­den, die alles ande­re als 'gut' sind (Men­schen ent­rech­ten, Men­schen die Grund­rech­te ent­zie­hen, Gesun­de Men­schen nicht mehr am Leben teil­neh­men las­sen, gezielt Men­schen in die Ver­zweif­lung und Not trei­ben usw.)

  9. "Imp­fen im Zoo oder Imp­fen im Bergwerk" 

    Wie wär's mit Imp­fen auf dem Fried­hof … dann ist's nicht mehr so weit. 

    STOP COVAX

  10. Scha­de dass ich mei­ne letz­ten Lau­ter­bach-Tsch­ent­scher-Scholz Kom­men­ta­re nicht mehr fin­den kann, denn Scholz will gera­de zum Kriegs­held avan­cie­ren. War­um wohl?
    Wie erwähnt, Scholz und Tsch­ent­scher haben ja eigent­lich vor Gericht zu erscheinen.
    Wir haben den 26. Febru­ar, 23:39 und die Impf­pflicht ist nicht vom Tisch.

  11. Der Impf-Sol­dat hat nur gesagt April.
    Wel­ches Jahr hat er nicht gesagt.

    Apro­pos My:
    Herr Extrem- und Kri­sen-Sol­dat! Sind sie von ges­tern, oder gar vorgestern?
    My ist schon lan­ge vor­bei, es geht jetzt um Nano!!!
    Der Ugur arbei­tet mit Nano-Par­ti­keln, kei­ne My (Mikro) ‑Par­ti­kel!!

  12. "Bei­spie­le wie Imp­fen im Zoo oder Imp­fen im Bergwerk"

    Frü­her krieg­te man im Berg­werk die Staub­lun­ge, heu­te einen nahe­zu neben­wir­kungs­frei­en "Pieks".

    Ich als Ruhr­ge­biets­pflan­ze fin­de das mal eine aus­ser­or­dent­lich gelun­ge­ne Traditionslinie.

  13. Ist die Sprit­ze nicht auch nur eine klei­ne Kano­ne? Und statt auf Spat­zen schießt der Sol­dat damit halt auf ähn­lich gefär­li­che Bes­ti­en im My-Format.

    Mit einem sol­chen Exper­ten im Hin­ter­grund wird der Kampf von Don Lau­ter­lach gegen die bösen Rit­ter in Gestalt von Wind­müh­len­flü­geln sicher erfolg­rei­cher ver­lau­fen als bei sei­nem lite­ra­ri­schen Vor­bild – auch wenn sein Kaval­le­rie­pferd Rosi­nan­te Wie­ler und sein Steig­bü­gel­hal­ter Sancho Dros­ten mitt­ler­wei­le etwas lahm gewor­den zu sein scheinen.

  14. "Gene­ral­ma­jor Breu­er nimmt, wo immer, mög­lich digi­tal an allen Lagen und Bespre­chun­gen teil", sagt sein Spre­cher der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Der 57-Jäh­ri­ge wer­de durch sei­nen Vize, Gene­ral­arzt Ralf Hoff­mann, vertreten.«"

    Was jetzt, ent­we­der er nimmt an fast allen Ver­an­stal­tun­gen teil (oder ist es doch nicht mög­lich?), dann braucht er auch kei­ne Ver­tre­tung. Klingt merk­wür­dig. So wie ich Herrn Breu­er ein­schät­ze, hat er ein Gewis­sen. Ich hof­fe, dass es sich immer lau­ter meldet.
    Oder berei­tet man schon den Per­so­nal­wech­sel vor?

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