"Nicht jede Person, die einer Verschwörungstheorie zustimmt", ist automatisch psychisch gestört

Das ent­nimmt ein Artikel auf univadis.de einer Studie, zu der er noch nicht ein­mal kor­rekt ver­linkt. Sie wird so kolportiert:

»Auch Denkverzerrungen im Fokus
Erfasst wur­den bei der Befragungsstudie aus­ser demo­gra­phi­schen Angaben auch die Zustimmung zu meh­re­ren Coronavirus-bezo­ge­nen Aussagen, die eine Verschwörung hin­ter der Entstehung der Pandemie oder der Kommunikation dazu ver­mu­ten. Zudem wur­den in der Befragung momen­tan emp­fun­de­ner Stress, Paranoia-ähn­li­chen Erfahrungen sowie anhand von Schlussfolgerungs-Aufgaben ver­schie­de­ne Denkverzerrungen erho­ben. Unter letz­te­re fal­len bei­spiels­wei­se die Tendenzen, sys­te­ma­tisch auf Basis unzu­rei­chen­der Informationen Schlüsse zu zie­hen oder auch Informationen, die der eige­nen Haltung wider­spre­chen, weni­ger in eige­ne Schlussfolgerungen zu integrieren…

Teilnehmer, die den prä­sen­tier­ten [Verschwörungs-]Aussagen stär­ker zustimm­ten, waren im Durchschnitt jün­ger, gestress­ter und berich­te­ten über mehr Paranoia-ähn­li­che Erfahrungen (zum Beispiel „Fremde und Freunde schau­en mich kri­tisch an“). Sie wie­sen aus­ser­dem eine poli­tisch extre­me­re Haltung sowie ein gerin­ge­res Bildungsniveau auf…

Verzerrtes Denken, aber nicht immer

… Hierbei zeig­te sich, dass es in der Gruppe der Teilnehmer, die Verschwörungsgeschichten stark befür­wor­te­ten, eini­ge Personen gab, die sogar weni­ger Denkverzerrungen auf­wie­sen als jene, die Verschwörungsgeschichten eher abge­neigt waren…

„Dass bei man­chen Personen genau das Gegenteil der Fall sein könn­te, mahnt einer­seits zur Vorsicht bei Pauschalisierungen über die Anhängerschaft von Verschwörungstheorien, ande­rer­seits birgt es aus Forschungsperspektive auch das Potenzial, in Zukunft die kogni­ti­ven Mechanismen von Verschwörungstheorien noch genau­er zu untersuchen.«

Die Geschäftsidee wird wei­ter boo­men. Sie wird poli­tisch benö­tigt. Denn:

Querdenken-Demos Superspreader-Ereignisse

»Die „Querdenken“-Demonstrationen im November 2020 [haben] dazu bei­getra­gen, dass sich SARS-CoV‑2 inner­halb Deutschlands stark ver­brei­ten konn­te. Ohne die­se Demonstrationen hät­ten vie­le Infektionen nicht statt­ge­fun­den, schluss­fol­gern Wissenschaftler des ZEW Mannheim (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und der Humboldt-Universität zu Berlin aus den Ergebnissen einer Studie zu den Auswirkungen zwei­er gro­ßer „Querdenken“-Kundgebungen, die im November 2020 stattfanden.«

Zu die­ser "Studie" sie­he WISSENSCHAFTLICHE STUDIE: Infektionen neh­men durch Querdenker-Demos zu.


Die Studie "Coronavirus con­spi­ra­cy beliefs in the German-spea­king gene­ral popu­la­ti­on: endor­se­ment rates and links to rea­so­ning bia­ses and para­noia" wur­de am 16.3. ver­öf­fen­licht von der Cambridge University Press. Dort ist gelehrt Klingendes zu lesen:

»Methoden
Wir führ­ten eine alters- und geschlechts­spe­zi­fisch quo­tier­te Online-Querschnittsstudie mit 1684 Erwachsenen aus Deutschland und der deutsch­spra­chi­gen Schweiz durch. Wir unter­such­ten all­ge­mei­ne und spe­zi­fi­sche Coronavirus-Verschwörungsüberzeugungen, Argumentationsverzerrungen [jum­ping-to-con­clu­si­ons bias (JTC), libe­ral accep­t­ance bias (LA), bias against dis­con­fir­ma­to­ry evi­dence (BADE), pos­si­bi­li­ty of being mista­ken (PM)] und para­no­ide Ideation unter Verwendung eta­blier­ter expe­ri­men­tel­ler Paradigmen und Selbstauskunftsfragebögen.

Schlussfolgerungen
Ein beacht­li­cher Anteil unse­rer in Deutschland und der deutsch­spra­chi­gen Schweiz rekru­tier­ten Stichprobe bestä­tig­te stark oder bis zu einem gewis­sen Grad Verschwörungsüberzeugungen bezüg­lich des Coronavirus. Diese Überzeugungen sind mit den in der Wahnforschung unter­such­ten Denkverzerrungen ver­bun­den. Der Ansatz der Nicht-Wahrscheinlichkeitsstichprobe schränkt die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse ein…

Teilnehmer
Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolg­te über Respondi, ein ISO-zer­ti­fi­zier­tes Rekrutierungspanel, das durch einen Double-opt-in-Registrierungsprozess, fai­re Anreize und regel­mä­ßi­ge Qualitätskontrollen die Ermittlung hoch­mo­ti­vier­ter Teilnehmer erleich­tert. Die Rekrutierung der Probanden erfolg­te über Online-Kampagnen der Panels von Respondi. Es wur­de ange­strebt, die Daten inner­halb von maxi­mal zwei Wochen und min­des­tens drei Tagen zu erhe­ben, um auch nicht so häu­fi­ge Nutzer von Online-Diensten zu erfassen.

Einschlusskriterien waren ein Alter von 18–69 Jahren (auf­grund der Plattformeigenschaften), infor­mier­te Zustimmung, stän­di­ger Wohnsitz in Deutschland oder der deutsch­spra­chi­gen Schweiz und gute Deutschkenntnisse. Weitere Einschlusskriterien wur­den nicht fest­ge­legt, um eine eher reprä­sen­ta­ti­ve Stichprobe der Allgemeinbevölkerung zu erhal­ten. Teilnehmer, die alle Fragen ein­heit­lich beant­wor­tet hat­ten, wur­den ausgeschlossen…

Vorgehensweise
Bei die­ser Studie han­del­te es sich um eine Querschnitts-Onlinestudie, die mit der UniPark-Software (Questback GmbH) durch­ge­führt wur­de. Das Studienprotokoll wur­de von der loka­len Ethikkommission des Departements für Psychologie der Universität Basel geneh­migt. Alle Erhebungen wur­den in einem web­ba­sier­ten Fragebogen durch­ge­führt: Nach der Angabe grund­le­gen­der demo­gra­phi­scher Informationen beant­wor­te­ten die Teilnehmer Fragen zu ihrem momen­ta­nen Stressempfinden und ihrer Zustimmung zu all­ge­mei­nen und spe­zi­fi­schen coro­na­vi­rus­be­zo­ge­nen Verschwörungsüberzeugungen. Reasoning Biases und para­no­ide Ideation wur­den durch expe­ri­men­tel­le Paradigmen und Selbstbericht-Items bewer­tet. Die Rekrutierung fand zwi­schen dem 2. Juli 2020 und dem 7. Juli 2020 statt, zu einem Zeitpunkt, als die ers­te Welle der COVID-19-Infektionen in bei­den Ländern über­wun­den war und eine zwei­te Welle noch nicht begon­nen hat­te, sich zu entwickeln…

Allgemeine und spe­zi­fi­sche coro­na­vi­rus­be­zo­ge­ne Verschwörungsüberzeugungen
Allgemeine und spe­zi­fi­sche Verschwörungsüberzeugungen, die sich auf das Coronavirus bezie­hen, wur­den anhand der von Freeman et al. (2020b) ent­wi­ckel­ten und ver­wen­de­ten Items bewer­tet. Das Inventar umfasst 30 Items, die die Befürwortung spe­zi­fi­scher, auf das Coronavirus bezo­ge­ner Verschwörungsüberzeugungen (z. B. "Das Coronavirus ist eine Biowaffe, die von China ent­wi­ckelt wur­de, um den Westen zu zer­stö­ren") bewer­ten, und 18 Items, die die Befürwortung all­ge­mei­ner, auf das Coronavirus bezo­ge­ner Verschwörungsüberzeugungen (z. B. "Das Virus ist ein Scherz") bewer­ten. Letztere sind unter­teilt in die Unterkategorien "Skepsis gegen­über der Reaktion der Regierung" (3 Items), "all­ge­mei­ne Verschwörungsansichten über die Ursache des Virus" (3 Items), "all­ge­mei­ne Verschwörungsansichten über die Verbreitung des Virus" (7 Items) und "all­ge­mei­ne Verschwörungsansichten über die Gründe für die Lockdowns" (5 Items). Alle Items wur­den von Freeman et al. (2020b) aus­ge­wählt, um poli­ti­sche und reli­giö­se Einflüsse aus­zu­glei­chen. Wir füg­ten einen wei­te­ren spe­zi­fi­schen Verschwörungsglauben hin­zu, der wie­der­holt auf ver­schie­de­nen Medienplattformen geäu­ßert wur­de ('Bill Gates beab­sich­tigt, COVID-19-Tests und einen zukünf­ti­gen Impfstoff zu nut­zen, um Menschen mit Mikrochips zu ver­fol­gen'). Die Items wur­den mit­tels Vorwärts-Rückwärts-Übersetzung ins Deutsche über­setzt (Supplemental Material).

Alle Items in Freeman et al. (2020b) wur­den mit einer 5‑Punkte-Likert-Skala beant­wor­tet. Um fein­kör­ni­ge­re Informationen zu erhal­ten, ver­wen­de­ten wir einen kon­ti­nu­ier­li­chen Skalierungsansatz mit einer Schiebeskala von 0 bis 100. Die Skala wur­de von links nach rechts mit den in der Originalstudie ver­wen­de­ten Skalenbezeichnungen beschrif­tet: 'stim­me nicht zu', 'stim­me ein wenig zu', 'stim­me mäßig zu', 'stim­me sehr zu', 'stim­me völ­lig zu'. Ziel war es, den Grad der Überzeugung von Verschwörungsüberzeugungen in einer für die Teilnehmer klar ver­ständ­li­chen und leicht inter­pre­tier­ba­ren Weise zu beur­tei­len (Freeman et al., 2020a). Die prä­sen­tier­ten Überzeugungen waren extrem, mit einer ein­fa­chen, wenig kogni­tiv belas­ten­den Antwortmöglichkeit ("stim­me nicht zu"). Die Gesamtscores der spe­zi­fi­schen Verschwörungsüberzeugungen und der all­ge­mei­nen Verschwörungsüberzeugungen wur­den durch Mittelwertbildung aller ent­spre­chen­den Item-Scores ermit­telt (Bereich für bei­de Gesamtscores: 0–100). Cronbachs Alpha für die all­ge­mei­nen und spe­zi­fi­schen Glaubenssubskalen waren aus­ge­zeich­net (α all­ge­mein = 0,97; α spe­zi­fisch = 0,98)…

Paranoide Ideation
Paranoide Ideation wur­de mit der deut­schen Version der Paranoia Checklist (PCL; Lincoln, Peter, Schäfer, & Moritz, 2009; Original von Freeman et al., 2005) erho­ben. Die PCL ent­hält 18 Selbstbericht-Items und ist sen­si­tiv für dimen­sio­na­les nicht-kli­ni­sches Paranoia-Ideal bei gesun­den Personen (Freeman et al., 2005). Für jede Aussage bewer­te­ten die Teilnehmer anhand einer 5‑Punkte-Likert-Skala (1 = "über­haupt nicht über­zeugt", 5 = "sehr über­zeugt"), wie über­zeugt sie von deren Richtigkeit waren. Ein Gesamtscore für para­no­ide Ideation wur­de durch Aufsummieren aller Item-Scores ermit­telt.«

Was alles mal eben als Verschwörungstheorien gefaßt wird, kann hier nach­ge­le­sen werden.

Siehe auch Was Verschwörungsgläubige und Schizophrene gemein­sam haben.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

11 Antworten auf „"Nicht jede Person, die einer Verschwörungstheorie zustimmt", ist automatisch psychisch gestört“

  1. Solche "Befragungsbögen" zu erstel­len, ist sicher ein gro­ßer Spaß für Studenten – aller­dings haut einem jeder ver­nünf­ti­ge Professor das Ding um die Ohren, wenn man die "weiß nicht/keine Meinung"-Option ein­fach so vergißt …

  2. Virchow und seine Mitarbeiter erfassten im gesamten Deutschen Reich Haarfarbe, Augenfarbe und Körpergröße von sieben Millionen Schulkindern. Mehr als 70.000 von ihnen waren jüdischen Glaubens.

    Die Forscher wollten durch die Studie Aufschluss über die Verbreitung und die Beschaffenheit der Rassen in Deutschland erhalten. Ein besonderes Augenmerk legten sie auf das Erscheinungsbild einer "jüdischen" und einer "germanischen Rasse".

    Trotz dieser Zielsetzung kann Virchow keine rassistische oder rechtsextremistische Gesinnung unterstellt werden. Als Anthropologe lag sein Forschungsinteresse in einer objektiven Bestandsaufnahme der Rassenverteilung im Deutschen Reich. Dies war für die wissenschaftliche Forschung in dieser Zeit durchaus üblich.

    Erst in der Zeit des Nationalsozialismus erfuhr Virchows Studie eine rassistische Auslegung. Sie diente den Nazis als eine Art Beweis für die Gefährdung der Reinrassigkeit durch Menschen jüdischen Glaubens.
    https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/nationalsozialistische_rassenlehre/pwiedievirchowstudierassenkundeimjahrhundert100.html

  3. auf der FAZ ist wie­der ein "Covid-19 ihr wer­det alle ster­ben" Artikel erschie­nen. Der der Autor, ein Reptilienforscher (ernst­haft) siehe:
    https://www.faz.net/redaktion/joachim-mueller-jung-11104385.html

    ver­sucht jetzt die Symptome einer ande­ren Krankheit Covid-19 unterzujubeln
    "Vor weni­gen Wochen hat die kli­ni­sche Truppe um Scheibenbogen in einem Preprint auf „medRxiv“ einen wis­sen­schaft­lich noch nicht end­gül­tig begut­ach­te­ten Aufsatz ver­öf­fent­licht, der die seit Monaten unter erfah­re­nen Klinikern geheg­te Vermutung bestä­tig­te: Fast die Hälfte von 42 nach­weis­li­chen Covid-19-Patienten erfüll­te nach Aufnahme alle ME/CFS-Kriterien und erleb­te nach einer Infektion den men­ta­len und meta­bo­li­schen Absturz, der typisch ist für das Erschöpfungssyndrom.
    Das Coronavirus mach­te sie zu leben­den Wracks. Die Jüngste mit der Diagnose war vier­und­zwan­zig Jahre alt und in guter kör­per­li­cher Verfassung vor der Infektion, aber auch über 60-Jährige kann es tref­fen. Und vor allem: Das Leiden erfasst auch ohne schwe­re Erkrankung. Im Gegenteil, vie­le hat­ten nur mil­de Covid-Symptome. Wochen nach dem Abklingen der Corona-Atemwegssymptome aber schwäch­ten die ME/CFS-Symptome Körper und Geist: Fast alle lit­ten unter nicht enden wol­len­der Abgeschlafftheit, Gedächtnisprobleme quäl­ten sie immer öfter, mehr als neun­zig Prozent lit­ten unter teils hef­ti­gen, wie­der­keh­ren­den Kopf- und Muskelschmerzen – der Alltag wur­de immer uner­träg­li­cher statt bes­ser nach einem aus­ge­stan­de­nen Infekt."
    https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/corona-langzeitschaeden-leicht-erkrankte-werden-zu-lebenden-wracks-17279196.html

    ME/CFS ist das hier:
    Das chro­ni­sche Erschöpfungssyndrom oder chro­ni­sches Müdigkeitssyndrom (eng­lisch: chro­nic fati­gue syn­dro­me, abge­kürzt CFS), auch Myalgische Enzephalomyelitis (ME), ist eine chro­ni­sche Erkrankung, die als Leitsymptom eine außer­ge­wöhn­lich schnel­le kör­per­li­che und geis­ti­ge Erschöpfbarkeit auf­weist und in extre­men Fällen bis zu einer weit­rei­chen­den Behinderung und Pflegebedürftigkeit füh­ren kann. Trotz unge­klär­ter Ursachen und Entstehungsmechanismen ist das Syndrom inter­na­tio­nal als eigen­stän­di­ges Krankheitsbild anerkannt.[1][
    https://de.wikipedia.org/wiki/Chronisches_Ersch%C3%B6pfungssyndrom

  4. Klingt gut!
    Auch sowas gibt es im aka­de­mi­schen Raum:

    "Der Blog soll einen Raum bie­ten, über die genann­ten Zusammenhänge zu reflek­tie­ren und den gesell­schaft­li­chen Diskurs anzu­re­gen. Soweit dabei Zweifel im Hinblick auf die Wirksamkeit, Rechtmäßigkeit oder Sinnhaftigkeit poli­ti­scher Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus auf­tau­chen, müs­sen auch sie Gegenstand der Auseinandersetzung sein dür­fen. Keine Behauptung ist sakro­sankt, nichts dem wis­sen­schafts­ba­sier­ten Diskurs ent­zo­gen. Es muss an einer Universität mög­lich, ja erwünscht sein, ver­meint­li­che Gewissheiten in Frage zu stel­len, Alternativen auf­zu­zei­gen, der Mehrheit zu wider­spre­chen. Dazu gehö­ren mit­un­ter auch Texte, die zuge­spitzt for­mu­liert sind und poin­tier­te Aussagen ent­hal­ten. Solche Texte sind das Lebenselixier frei­er Debatten, und zwar auch und gera­de im rechts­po­li­ti­schen, gesell­schaft­li­chen und rechts­phi­lo­so­phi­schen „Transferbereich“. Dass dabei die Regeln des ratio­na­len Diskurses, des respekt­vol­len Umgangs und die Methoden und Gepflogenheiten der unter­schied­li­chen Wissenschaftsrichtungen ein­ge­hal­ten wer­den, ist selbstverständlich.

    Die Qualität eines sol­chen Forums hängt not­wen­dig davon ab, dass sich mög­lichst vie­le wis­sen­schaft­li­che Positionen zur Diskussion stel­len. In die­sem Sinne rufe ich auch für das neue Jahr zum Mit!denken auf."

    https://mitdenken.ur.de/2021/01/18/mitdenken-jahr-2021/#more-713

  5. Geistiger Sondermüll unter dem Label "Wissenschaft" – lang­sam wird es so vor­her­seh­bar wie lang­wei­lig. Bei der Schlagzahl mit der die Systemnutten die­se "Studien" ver­öf­fent­li­chen, wird man in Abwandlung des auf Juristen gemünz­ten Bonmots von Ludwig Thoma bald sagen müs­sen: "Er war ein guter Psychologe und auch sonst von mäßi­gem Verstand."

  6. Ich fas­se mal kurz zusam­men: Verschwörungstheorien sind ande­re Meinungen. Nicht jeder der eine ande­re Meinung hat ist psy­chisch gestört, aber erist eben auch nicht normal.

  7. Ein Musterbeispiel von Junk Science. Erstaunlich das weder Michael Butter noch Pia Lamberty dar­an betei­ligt zu sein scheinen.
    Das sind abso­lu­te Koryphäen in die­sem Spezialgebiet.
    Die EU finan­ziert übri­gens ein inter­na­tio­na­les Netzwerk zur "Erforschung von Verschwörungstheorien" .
    (COMPACT – Comparative Analysis of Conspiracy Theories).
    In einem alten Soziologie Lexikon wur­de die "Verschwörungstheorie" noch zutref­fend als "poli­ti­scher Kampfbegriff" bezeichnet.
    Das die­ses Wort von der CIA (nach dem Kennedy Mord) instru­men­ta­li­siert wur­de ist natür­lich auch eine Verschwörungstheorie.

  8. Psychisch gestört sind die­je­ni­gen die den gan­zen Mist in der tages­schau glauben.
    Tagesschau und ZDF sind die­je­ni­gen die Verschwörungstheorien verbreiten.

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