Nun entlarvt auch "Bild" den DIVI-Chef

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/horror-warnungen-vom-chef-der-intensiv-mediziner-die-angst-mache-mit-intensiv-be-76277256.bild.html

»03.05.2021 – 23:09 Uhr

Sie war­nen seit Monaten vor einer Überlastung der Kliniken, ver­brei­ten Horrorwarnungen – aber auf wel­cher Fakten-Basis?

Der Interessenverband der deut­schen Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI) schlägt in der Pandemie zwei­fel­haf­ten Dauer-Alarm!

So warn­te DIVI-Präsident Gernot Marx (55) am 28. März vor „expo­nen­ti­ell stei­gen­den COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen“. Bei einer „Inzidenz von 300 Ende April oder Anfang Mai“ droh­ten bis zu 6800 Corona-Intensivpatienten!

Marx‘ Alarmruf: „Brauchen wir erst ein Bergamo, um den Mut für einen har­ten Lockdown zurück­zu­ge­win­nen?“ Und: „Wir ren­nen sehen­den Auges ins Verderben!“

Zustände wie im ita­lie­ni­schen Bergamo im Frühjahr 2020? Das hie­ße: Krankenhaus-Kollaps und Triage!

Aber: Die Horror-Warnungen tra­ten nie ein. Die 7‑Tages-Inzidenz erreich­te am 26. April mit 169 (Ansteckungen pro 100 000 Einwohner) ihren Höhepunkt, sinkt seit­her kon­stant. Die Intensiv-Belegung sta­gniert bei 5000 Patienten. Tendenz: fallend.

BRISANT: Als der DIVI-Chef Alarm schlug, war die drit­te Welle bereits gebremst. Das errech­ne­ten Statistiker der Ludwig-Maximilians-Universität München anhand der täg­li­chen Neuaufnahmen auf den Intensivstationen.

So ver­lang­sam­te sich die Aufnahme neu­er Patienten in Niedersachsen bereits am 12. März, in Sachsen am 24. März, in Bayern am 31. März…

Überaus schnell urteilt Marx auch zur Ausgangssperre. Am 28. April, also bereits vier Tage nach Inkrafttreten, lob­te sein DIVI auf Twitter, „dass die Maßnahmen der Notbremse greifen“.

Am Montag leg­te Marx in der „Rheinischen Post“ nach: Wenn die Intensiv-Belegung „in einer Woche“ sin­ken wer­de, dann hän­ge das „unmit­tel­bar mit den Maßnahmen der Bundesnotbremse“ zusammen.

Dabei hat­te Marx im Januar erklärt, dass Lockdown-Effekte auf Intensivstationen „immer mit einer Verzögerung von 14 Tagen bis drei Wochen“ spür­bar sind. Heißt: Erst Wochen spä­ter fällt die Belegung der Intensivbetten, wenn die Maßnahmen wir­ken.«

Siehe auch DIVI-Präsident gibt den Goebbels.

5 Antworten auf „Nun entlarvt auch "Bild" den DIVI-Chef“

  1. pro­blem­flan­kie­ren­de sprachanästhesie,
    was für ein dreist agie­ren­der ver­lo­ge­ner mord­ge­hil­fe und lobbyist.

  2. Dieser fal­sche Fuffziger rech­net sich wohl noch einen schö­nen Posten aus,bevor die­se Koalition ein segens­rei­ches Ende fin­den wird.

  3. Was kei­ner von uns wuss­te, hat das ZDF heruasgefunden:
    Gerd Antes ist:

    "M e d i z i n h i s t o r i k e r
    Prof. Gerd Antes kri­ti­siert, es sei bis­her ver­säumt wor­den Berufsangaben und ande­re wich­ti­ge Daten von Infizierten zu erfas­sen. Das Problem sei die Dunkelziffer: „Wir wis­sen nicht, wo es pas­siert, wann es passiert.“
    02.05.2021"

    Wenn nicht ein­mal die Zuordnung zum Fachbereich gelingt, ver­ste­he ich auch, war­um die­se ZDF-Journalisten den RKI-Zahlen unkri­tisch Glauben schenken.
    Auch eine Art von framing.

    Preisverdächtiger ZDF-Journalismus 2021

    Für die dösi­gen ZDF-Faktenchecker:

    Seine beruf­li­che Biographie:
    "Gerd Antes stu­dier­te von 1969 bis 1976 Elektrotechnik und Mathematik mit dem Abschluss Diplom-Mathematiker an der TU Braunschweig und der Universität Bremen, wo er mit einer Analyse über Überlebensdaten zum Dr. rer. nat. pro­mo­viert wur­de. Als Experte für Statistik und Biometrie war er an den Universitäten Bremen und Freiburg sowie bei der Berliner Schering AG tätig. Von 1980 bis 1981 war er Lehrer für Mathematik und Physik, zunächst in Berlin, wo er sein 2. Staatsexamen ableg­te, und spä­ter in Bremen. Von 1982 bis 2018 war Antes Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik der Universität Freiburg, unter­bro­chen durch eine zwei­jäh­ri­ge Tätigkeit am Institut für Klinische Pharmakologie der Klinik für Tumorbiologie Freiburg. Von 1997 bis Oktober 2018 war Gerd Antes Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums. 2012 ernann­te ihn die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg zum Honorarprofessor.[1]

    Antes gehör­te ab 1998 zu den Gründern des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Von 2000 bis 2006 war er Vorstandsmitglied. 2005 wur­de Gerd Antes zum Sprecher der Initiativgruppe für den Aufbau eines natio­na­len Registers für kli­ni­sche Studien gewählt.

    Antes war Mitglied zahl­rei­cher in- und aus­län­di­schen Wissenschaftskommissionen, unter ande­rem der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO)[2]."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Antes

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