DIVI-Präsident gibt den Goebbels

https://twitter.com/DIVI_eV/status/1382682619935068164

»Die Stunde drängt!

Sie läßt kei­ne Zeit mehr offen für frucht­lo­se Debatten. Wir müs­sen han­deln, und zwar unver­züg­lich, schnell und gründ­lich, so wie es seit jeher natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Art gewe­sen ist.

Von ihrem Anfang an ist die Bewegung in den vie­len Krisen, die sie durch­zu­ste­hen und durch­zu­kämp­fen hat­te, so ver­fah­ren. Und auch der natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Staat hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auf­tauch­te, ihr mit ent­schlos­se­ner Willenskraft ent­ge­gen­ge­wor­fen. Wir glei­chen nicht dem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu sehen. Wir sind mutig genug, sie unmit­tel­bar ins Auge zu neh­men, sie kühl und rück­sichts­los abzu­mes­sen und ihr dann erho­be­nen Hauptes und mit fes­ter Entschlußkraft ent­ge­gen­zu­tre­ten. Erst dann ent­wi­ckel­ten wir als Bewegung und als Volk immer auch unse­re höchs­ten Tugenden, näm­lich einen wil­den und ent­schlos­se­nen Willen, die Gefahr zu bre­chen und zu ban­nen, eine Stärke des Charakters, die alle Hindernisse über­win­det, zähe Verbissenheit in der Verfolgung des ein­mal erkann­ten Zieles und ein eher­nes Herz, das gegen alle inne­ren und äuße­ren Anfechtungen gewapp­net ist. So soll es auch heu­te sein. Ich habe die Aufgabe, Ihnen ein unge­schmink­tes Bild der Lage zu ent­wer­fen und dar­aus die har­ten Konsequenzen für das Handeln der deut­schen Führung, aber auch für das Handeln des deut­schen Volkes zu zie­hen.«

Joseph Goebbels, Rede im Berliner Sportpalast ["Wollt Ihr den tota­len Krieg"], 18. Februar 1943, Quelle: 1000dokumente.de.

Der Feind und der Kampf gegen ihn

Damals war der Feind der Russe, heu­te heißt er (dar­über hin­aus) Covid-19. Über bei­des war und ist nicht zu dis­ku­tie­ren. Wo damals die Gefahr gebro­chen wer­den muß­te, ist es heu­te die Welle.

Die Methoden, mit denen man den LeugnerInnen ent­ge­gen­tre­ten muß, sind noch nicht ver­gleich­bar. Noch gibt es nur weni­ge Haftanstalten für QuarantänebrecherInnen. Berufsverbote für medi­zi­ni­sches Personal, das dem Führerbefehl nicht fol­gen will, sind vor­erst nur ange­droht. Noch gibt es kei­ne Reichsschrifttumskammer, und Zensurmaßnahmen sind über­wie­gend den Internetkonzernen über­las­sen. Noch ver­traut man dar­auf, daß die weni­gen kri­ti­schen Stimmen in den öffent­lich-recht­li­chen und gedruck­ten Medien Ausnahmen blei­ben. Noch wer­den die "Guten" und Folgsamen mar­kiert mit Testzertifikaten, Impfpässen und QR-Codes auf Smartphones, nicht die Renitenten.

So ver­wandt wie die Begründungen zur Ausschaltung von Kritik sind ("Jetzt ist Krieg", "Jetzt ist Pandemie"), so ver­lo­ckend wer­den aber die bewähr­ten Maßnahmen zum Umgang mit den­je­ni­gen sein, die sich das Recht auf "poli­ti­sche und wis­sen­schaft­li­che Diskussionen" herausnehmen.

Es geht nicht um eine Parallele zum Holocaust. Die Erzählung, daß Bill Gates Millionen Menschen tot­imp­fen will, ist nicht nur falsch, son­dern geht am Kern des Geschehens vor­bei. Die Einordnung "poli­ti­scher und wis­sen­schaft­li­cher Diskussionen" als schäd­lich und gefähr­lich ist ein Rücksturz in vor­auf­klä­re­ri­sche Zeiten. Es gilt die ex cathe­dra ver­kün­de­te Wahrheit und kei­ne ande­re. Das geht weit hin­aus über die Erklärung eines Krieges (in die­sem Fall gegen ein Virus). Denn selbst im Krieg gibt es Debatten der Heerführer über Strategie und Taktik.

Es geht dar­über hin­aus um die Absicherung eines Herrschafts- und Profitmodells, das noch nicht ein­mal mehr einen Ausgleich der Kapitalinteressen her­stel­len will und kann. Ganze Sektoren der Volkswirtschaften sol­len geop­fert wer­den zuguns­ten aus­ge­wähl­ter Technologie‑, Versand- und Pharmakonzerne. Insofern ent­fällt auch die Notwendigkeit einer bür­ger­li­chen Demokratie, in der über Wahlen und ande­re Mechanismen aus­ge­han­delt wird, wel­che Kapitalfraktionen sich an der Macht abwech­seln. Es wird wei­ter Wahlen geben. Auf Wahlkämpfe außer­halb digi­ta­ler Darreichungsformen wird man getrost ver­zich­ten kön­nen. Man tut es bereits und zuneh­mend. Debatten über Entwicklungsrichtungen der Politik sind schon heu­te weit­ge­hend entbehrlich.

Das Problem der Herrschenden

Das Problem besteht für die zur Zeit Herrschenden nun dar­in, daß die ange­streb­ten Modelle die Wirklichkeit nicht abbil­den. Es gibt Pläne, sie las­sen sich in den gar nicht gehei­men Papieren des Weltwirtschaftsforums, der EU und der WHO nach­le­sen. Ihnen ist gemein, daß an die Stelle demo­kra­tisch legi­ti­mier­ter Entscheidungsgremien auto­kra­ti­sche Clubs von Unternehmen, Regierungsvertretern, die dazu kein Mandat haben, und Philanthropen tre­ten sol­len. Eine sol­che Usurpation der Macht ver­trägt sich aber weder mit den Interessen der aller­meis­ten Menschen noch mit denen von Kapitalfraktionen, die von den vor­ge­ge­be­nen Leitlinien nicht pro­fi­tie­ren können.

An die­sen Widersprüchen wer­den die Pläne schei­tern. Die Dunkelheit des Mittelalters konn­te sich Jahrhunderte hal­ten, die Bestialität des deut­schen Faschismus zwölf Jahre. Die Diktatur in Chile – auch sie ein in die Praxis umge­setz­tes Denkspiel der Neoliberalen – schei­ter­te nach 15 Jahren am Widerstand der Opposition und an inne­ren Widersprüchen.

Natürlich wer­den die Regierungsfraktionen ihr neu­es Infektionsschutzgesetz durch­peit­schen kön­nen. Natürlich ste­hen ihre Polizei und gege­be­nen­falls die Bundeswehr Gewehr bei Fuß, um Verstöße zu bestra­fen. Doch schon jetzt ist die Akzeptanz bei wei­ten Teilen der Bevölkerung geschwun­den. Es wird nicht gelin­gen, sie zu erzwin­gen. Es wird wei­ter­hin Demonstration und Aktionen geben, ob sie ver­bo­ten wer­den oder nicht. Auch die Impfkampagne wird nicht rei­chen, um einen aus­rei­chend gro­ßen Teil der Bevölkerung mit ins Boot zu holen. Zu vie­le erken­nen, daß das damit ver­spro­che­ne Licht am Ende des Tunnels nicht existiert.

Der Teil der­je­ni­gen an der Bevölkerung, die Herrn Marx fol­gen wer­den, ist sicher nicht so groß wie der­je­ni­ge, der die Goebbelsche Frage nach dem tota­len Krieg mit grö­len­dem "Ja" beantwortete.

44 Antworten auf „DIVI-Präsident gibt den Goebbels“

  1. Der heu­ti­ge Feind in der aktu­el­len links­grün-grea­t­re­set Ideologie sind Demokratie, Volk und Freiheit. Covid19 ist nur der Vorwand.

    1. @Teee Geee: Wie vie­le Linke mischen mit beim Weltwirtschafsforum? Ich ken­ne vie­le, die auf den Gegendemonstrationen in Davos und ande­ren Orten aktiv waren.

    2. Kannst du "links­grün" bit­te mal genau­er defi­nie­ren? Vor allem im Hinblick auf die durch­weg neo­li­be­ra­len, Kapitalismus, Kriege, Hartz IV, Privatisierung und Unternehmenssteuersenkungen befür­wor­ten­den "Grünen"? An den "Grünen" ist schon seit Jahrzehnten über­haupt nichts mehr "links"; nicht mal annä­hernd. Der gan­ze Genderscheiß bspw. ist schon seit rund 20 Jahren Politik der neo­li­be­ra­len Mitte. Warum hät­ten wir sonst einen Spahn als "Gesundheitsminister"?

      Wer den faschis­ti­schen "Great Reset" allen Ernstes als "links­grün" emp­fin­det, hat sowie­so die Kontrolle über sei­nen poli­ti­schen Kompass völ­lig verloren.

      1. @DS Leider hat die Partei-Linke wäh­rend der gesam­ten Krise nicht bewei­sen kön­nen, wel­che ener­gisch anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Kritik eine lin­ke Opposition dem plu­to­kra­ti­schen Trend ent­ge­gen­stel­len müss­te; das tut als Einzige Sarah Wagenknecht oder auch zB neu­er­dings die "Freie Linke Berlin".
        Darum wird nun aus der Perspektive kon­ser­va­ti­ver bis rech­ter Kreise stän­dig unter "links"-grün alles ver­stan­den, was dem DDR-Merkel- Kurs nichts ent­ge­gen­setzt, also SPD+Linke+Grüne.

        Der blin­de Fleck der Linken liegt dar­in, dass sie bis heu­te Merkels vor­geb­lich nur gut­ge­mein­ter, wohl­wol­len­der Motivation zum Schutz der Bevölkerung Glauben schen­ken; nach der Logik: wes­halb sonst wür­de sie dafür so gro­ße wirt­schaft­li­che Opfer brin­gen, also "der Deutschen liebs­tes Kind" mit Vollgas gegen die Wand fahren?
        Die dahin­ter ste­hen­de, per­fi­de Gates- Agenda war von Anfang an ein Tabu — so viel "Böses" durf­te man nicht mal denken!
        Ach übrigens:
        In Österreich ist es schon so weit, dass einem Arzt alles, die Zulassung, die Praxisräume, das Bankonto, die gesam­te Existenz ent­zo­gen wur­de und die­ser nun nach Tansania aus­ge­wan­dert ist: Dr. Eiffler:
        https://www.youtube.com/watch?v=e5JOkAu7xKs

    3. Wenn meinst das die­ses Linksgrün ist, las­se ich dich in den Glauben… 

      Etikettenschwindel gibt es aber über­all… Nur weil die Partei Die Grünen heißt, heißt das noch lan­ge nicht dass die­se grü­ne Politik machen… Und DIE LINKE hat sich mit ihrem Identitätsmist auch von wirk­lich lin­ker Politik verabschiedet!

      Nichtsdestotrotz sind die Aussagen vom DIVI-Präsidenten tota­li­tär und gemeingefährlich…!
      Ich den­ke, zumin­dest dar­auf kön­nen wir uns einigen…

  2. Handeln, ja, man könn­te das DIVI zur ter­ro­ris­ti­schen Vereinigung erklä­ren und den Präsidenten wegen ent­spre­chen­der Aktivitäten vom Verfassungsschutz beob­ach­ten las­sen, dann wäre Letzterer jeden­falls mal sinn­voll beschäf­tigt! Wieso trägt der Damelack eigent­lich kei­ne FFP-2-Maske? Er wird uns noch alle ver­seu­chen mit sei­ner Nachlässigkeit!

    1. …… und auch die Uhrzeit war eine Lüge…

      Aus dem Nichts griff am 1. September bereits um 4.45 Uhr im Hafen von Danzig ein deut­sches Kriegsschiff die Westerplatte das pol­ni­sche Munitionslager in der Freien Stadt Danzig an.

  3. @ aa
    Danke.
    Könnte eine Rede von einer Demo sein.
    Ihr Kommentar gibt mir wie­der ein wenig Hoffnung, dass " …vie­le erken­nen, daß das damit ver­spro­che­ne Licht am Ende des Tunnels nicht exis­tiert …" . Ich hof­fe, dass ist auch in der Realität so.
    In letz­ter Zeit sehe ICH aber für mich auch bald kein Licht mehr .…. 🙁

    Hinweis am Rande:
    klei­ner Tippfehler "Problem " in der Überschrift

    1. @Pusteblume: Danke, kor­ri­giert. Lichter, die ich sehe, sind u.a. die Tänze auf den Straßen. Sie sind ein tol­les Gegengewicht gegen die Verunsicherung, die uns ein­ge­re­det wird.

      1. @ aa
        Ja, fin­de ich auch, dan­ser encore !!
        Und dann gibt es da noch Sroja Popovic, der u.a. Mit gutem Humor Milosevic gestürzt hat. Kennt das jemand ? Ich lese mich gera­de ein.

    1. @DS-pektiven: Ich habe die Hoffnung, aus dem Text geht her­vor, wo die Gefahren lie­gen und wo ein Faschismus-Vergleich falsch ist. Übrigens habe ich nie­man­dem die­sen Vergleich ver­bo­ten, son­dern ihn kritisiert.

      1. @DS-pektiven @aa hehe, nun haben ja auch die covid pani­ker die­sen Vergleich gezo­gen. Unser Herr Oberste Marionette in sei­ner poli­ti­schen eke­li­gen 'Trauer' Ansprache.
        Naja, es sind Sie, die die­ses mit dem gros­sen Krieg ver­glei­chen, von WHO bis zu den Regierenden.

  4. Kann jemand beur­tei­len, ob plau­si­bel ist, was in die­sem Video erklärt wird (dass durch einen gesetz­li­chen Fehlanreiz vom November (Extrazahlungen bei Auslastung von über 75%) eine z.T. mas­si­ve Verknappung der gemel­de­ten Intensivbetten ein­ge­tre­ten ist, weil vie­le Kliniken ihre Bettenzahlen so ange­passt haben, dass sie die­se Sonderzahlungen abgrei­fen können)?
    https://www.youtube.com/watch?v=JilayrOl8xg

    1. @ c

      Das folgende ist von einem Krankenhaus-Chef, der anonym berichtet, aber so, dass man die Logik nachprüfen kann - daher halte ich auch einen Beleg für verzeichtbar: es nicht nicht darum, ob er das wirklich so geschrieben hat, sondern darum, ob es inhaltlich plausibel ist, und das ist es:

      Um die Pandemie weiter und weiter laufen zu lassen benötige ich Inzidenzen über 50 und vor allem den Verweis auf knappe Intensivkapazitäten, gern bis zur Bundestagswahl . Das mit der Inzidenz ist ja hinreichend diskutiert und klar wie es geht, PCR Test auf E Gen, Ct Wert usw.

      Wie stelle ich sicher das die freien belegbaren Intensivbetten solange ich es möchte knapp ausgewiesen werden, wo doch nun sogar auch Journalisten und Bürger ins Divi Register schauen können?

      Ganz einfach, ich rette die Krankenhäuser und zwar wie folgt. Das Niveau der Krankenhausbelegung ist so niedrig wie noch nie. Jeder kann sich das z.B. auf der Helios Hompage dort für den Konzern insgesamt aber auch für jede einzelne Klinik anschauen. Die Strichellinie ist die Auslastung im Vorjahr, das sind nie dagewesene Leerstände von Betten.

      https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/

      In allen anderen Kliniken in Deutschland ist es nicht anders. Die Erlöse kommen sonst überlicherweise aus der Abrechnung der einzelnen Patienten über Fallpauschalen (DRG) an die jeweilige Krankenkasse des Patienten. Wenn dort aber 20 bis 30 Prozent der Patienten und damit Erlöse fehlen, droht unmittelbar die Zahlungsunfähigkeit also die Insolvenz bzw. Löhne und Gehälter können nicht gezahlt werden. In dieser Lage sind nun alle Kliniken. Also wurden wieder die Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds aktiviert, die es zunächst bis 30.9.2020 gab. Berechnungsmodus war vereinfacht: Durchschnittliche Belegung 2019 (Behandlungstage 2019 gesamt / 365). Dann jeweilige Belegung aktuell und die negative Differenz pro Tag wurde mit EUR 560, EUR 660 oder EUR 760 bezahlt.

      Nun hat Herr Spahn ganz tief in die Trickkiste gegriffen und es sprachlich etwas erschwert. Die Regelung wurde wieder eingeführt aber modifiziert (nur 90% des ursprünglichen Betrages) und mit zusätzlichen Regelungen bzw. Voraussetzungen. 1. eine Inzidenz größer 70 und 2. was heißt wohl:

      "weniger als 25 Prozent freie betreibbare Intensivkapazitäten" bzw. "weniger als 15 Prozent freie betreibbare Intensivkapazitäten"

      Es müssen ans Divi gemeldet werden, dass mehr als 75 % bzw. 85 % der Intensivbetten belegt sind.

      Noch nie war das Betreiben eines Krankenhauses nun einfacher. Ich habe ein 1.000 Betten Haus, habe anstatt wie üblich 800 Betten nur noch 400 Betten belegt. Ich muss nichts machen aus meine 40 Intensivbetten entweder so melden, dass ich sie verringere und damit über 75 % komme oder ich suche mir Patienten, die ich ans Monitoring anklemme auf IMC/ITS. Es gilt im Divi ja IMC und ITS und ich muss ja auch nicht beatmen. Das ist dann auch kein Abrechnungsbetrug, denn wenn ich nicht beatme, führt es auch nicht zu einer höheren DRG also Erlösen auf der Rechnung für den Patienten. Ich suche mir also alte multimorbide Patienten von den Normalstationen, erwarte vielleicht eine Verschlechterung, weswegen ich sie ans Monitoring auf IMC hänge und gut ist. Das ist wie im Hotel ein Upgrade auf ein besseres Zimmer und für den Patienten tatsächlich auch medizinisch besser. Sollte der in der Nacht einen Herzinfarkt bekommen piepst es am Schwesternstützpunkt von allein.

      Ganz perfide ist die Regelung für die kleinen Krankenhäuser der Stufe 1, üblicherweise Krankenhäuser der Grund und Regelversorung unter 200 Betten, mit 6 bis 10 Betten Intensiv/IMC. Die bekommen nur das Geld, wenn über 85 % dieser Betten belegt sind. Wieviel sind wohl 85% von 6 Betten oder 10? D.h. die werden immer voll gemeldet. D.h. in den ganz ländlichen Regionen mit den kleinen Häusern wird die Meldung immer sein, ganz überraschend, alle Intensivbetten voll. Nur wenn die 6 Intensivbetten voll sind, bekommt das Krankenhaus seine anderen 100 leeren Betten aus dem Gesundheitsfonds bezahlt.

      Da muss ich fast sagen Respekt. Der Spahn hats komplett kapiert und so können sie das hinziehen so lange sie wollen.

      Die Freude von allen im Krankenhaus nun darüber (die habens auch alle kapiert) wird aber am Ende umschlagen, denn die nächste Falle ist damit auch schon eingebaut. Es wird also keinen Druck mehr geben, elektive Patienten aufzunehmen und zu versorgen. D.h. die Krankenhäuser und vor allem die kleinen legen noch ein Kalenderjahr mit extrem geringer Auslastung hin. Wird ja alles bezahlt, so lange ich meine Intensivbetten voll habe. Die Patientenströme verlagern sich noch mehr zu den großen Häusern, da dort eher die Notfälle versorgt werden. Die schließen gerade Normalstationen und bauchen Überstunden ab etc. Und dann kommt ganz schnell die Strukturbereinigung entsprechend der Bertelsmann Stiftung. Das erledigen dann die zwansläufigen Insolvenzen, wenn mal die Freihaltepauschale endet. Man muss ja auch keine Häuser retten, die so gering ausgelastet waren und offensichtlich niemand braucht, wirds heißen.

      Im Übrigen zur Inzidenz über 70 helfen wir auch, weil wir als Krankenhaus testen ja jetzt jeden stationären und jeden ambulant zu operierenden Patieten und alle Mitarbeiter und vor Verlegung zurück ins Altenheim die Patienten nochmal usw usw. Das ist in einem Krankenhaus mit 1.000 Betten und 3.000 Mitarbeitern ein leichtes, da nur in diesem einem Krankenhaus auf einen erheblich Teil der notwendigen 70 positiven Tests pro Woche zu kommen! Reicht ja dann für die Inzidenz von 70 pro Woche auf 100.000 Einwohner in meiner Region. Das mit dem Ct Wert schön hoch und dem E Gen hat das Labor im Krankenhaus auch drauf. Nur die Mitarbeiter beruhigen wir, denen kann man schon mal mitgeben, dass der Ct Wert ja größer 35 war, sie sich also keine großen Sorgen machen müssen.

  5. Hallo aa,

    hat­te hier vor­hin einen Beitrag geschrie­ben, der jetzt weg ist. Falls ich einen Fehler gemacht hat­te, wür­de ich mich sehr über einen kur­zen Hinweis/eine Erklärung freu­en, damit's nicht wiederholt.

  6. Der rich­ti­ge Slogan ist heut­zu­ta­ge nicht "Deutschland. Aber nor­mal." (AfD), sondern

    'Deutschland zuerst!' oder bes­ser viel­leicht 'Deutschland first!'.

    Was auch immer 'links-grün' sein mag, sicher ist, dass es sich bei die­sen Fraktionen (Grüne/Linke ins­be­son­de­re, aber auch CDU/CSU und FDP) um Formationen han­delt, denen das Deutschenfeindliche inne­wohnt. Das wur­de in unzäh­li­gen Memes nach­ge­wie­sen. Man erin­ne­re sich an die Aussagen Habecks zu Deutschland („Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wuss­te mit Deutschland noch nie etwas anzu­fan­gen und weiß es bis heu­te nicht.“) oder auch an die Merkel, die die bun­des­deut­sche Fahne ange­wi­dert bei­sei­te­räumt. Man erin­ne­re sich an den Hass aus all die­sen Parteien auf den ame­ri­ka­ni­schen Präsidenten Trump, der ein für alle Mal Schluss mit die­sen Supranationalen Agenten (WHO, Pariser Abkommen, Iran-Deal, etc.) machen wollte.

    Diese Agenten sind zwei­fel­los Kapitalagenten, denen es um nichts ande­res als um opti­ma­le Verwertungsbedingungen geht. Gegen den Nationalstaat des­we­gen, weil die­ser – sie­he Trump – ihm – dem Kapital – natio­nal­staat­li­che Fesseln anle­gen kann.

    Von daher kann man den Gegensatz so dar­stel­len: 'Globalisten' ver­sus 'Nationalstaatler', von mir aus 'Nationalisten'.

    Hoch jeden­falls die Deutsche Nation!

    P.S. Man könn­te auf die Idee einer bür­ger­li­chen Revolution für Deutschland kom­men, weil Deutschland die­se irgend­wie nie hat­te. Nicht zuletzt, weil 1919ff. die Kommunisten querschossen.

    1. @sv: Auf die Gefahr, einer sati­ri­schen Provokation auf­zu­sit­zen: Ausgerechnet einen Beitrag mit einem Verweis auf Goebbels zu nut­zen, um die AfD von rechts her zu kri­ti­sie­ren, ist eine Meisterleistung, ähn­lich wie die Parole "Deutschland first!". Sollte es Ihnen ernst sein, muß ich Sie dar­auf hin­wei­sen, daß Sie sich offen­bar in die­sen Blog ver­irrt haben.

      1. @aa – Wie dem auch sei: Mir ist seit heu­te der Zugang zu den Nebenwirkungsauflistungen bei der EMA (zu den vier C‑Produkten) ver­wehrt. Vor 15 Minuten wur­de mir per Kästchen mit­ge­teilt, ich sei zu oft auf der Seite gewe­sen, vor 3 Minuten jetzt ein ande­res Kästchen, mit der Bitte, mich anzu­mel­den. Ich fin­de bei der Webseite der EMA aber nir­gend­wo eine Möglichkeit, mich anzumelden/zu regis­trie­ren. (Links oben jeweils das Logo von "Oracle". Das ist immer­hin lustig.)

        P.S. Mir ging es dar­um, den Pandemie-Schwindel als Angriff der Globalisten auf den Nationalstaat zu cha­rak­te­ri­sie­ren. Darüber sind wir uns wohl einig. Aber Sie haben recht: mit Goebbels hat das nur inso­weit zu tun, dass die Globalisten – die "Pandemie"-, die "Gender"-, die "Klimakrisen"- und 'Rassismus"-Plärrer – heu­te offen­sicht­lich auch wie Goebbels klin­gen. 'Deutschland first!' dem­ge­gen­über meint das­glei­che wie das Trumpsche 'America first!': die Abkehr von den Zertrümmerern des Nationalstaats. Des – wie man mit Hannah Arendt weiß – ein­zi­gen Horts der Menschen- und nicht zuletzt Bürgerrechte.

        1. @sv: Das Prinzip "Alles, was mir nicht paßt, in einen Sack und dann drauf­hau­fen" ist nicht beson­ders intel­li­gent. Wo eine Parallele der Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit oder gegen Rassismus zu Goebbels zu fin­den sein soll, erschließt sich mir nicht. "Deutschland first" ist min­des­tens so wenig durch­dacht wie "America first", das zu Recht in einer Welt gegen­sei­ti­ger Abhängigkeit geschei­tert ist. Alle Nationalstaaten machen ihr "first" und dann setzt sich der Stärkere durch? Schimmert da nicht ein wenig doch Goebbels durch? "Deutschland first" wird von uns als Exportweltmeister übri­gens schon gna­den­los prak­ti­ziert und heißt letz­ten Endes nichts ande­res als das Aufgreifen der Idee von der "Volksgemeinschaft", die sich gegen Nichtdeutsche abgren­zen müs­se. Dabei soll­te sich schon die Frage stel­len, wer davon in Deutschland pro­fi­tiert und wer nicht. Das Modell der Konkurrenzfähigkeit beruht doch weni­ger auf dem berühm­ten deut­schen Erfindergeist als dar­auf, mit Armutslöhnen die Herstellungspreise zu drü­cken. Das ist ein pri­ma Modell für deut­sche Großkonzerne, weni­ger für Arbeitslose und GeringverdienerInnen.
          Hannah Arendt hät­te sich bei der Parole "Deutschland first!" übri­gens mit Sicherheit übergeben.

          1. @aa Es ist so ver­rückt, dass die Leute das nicht ver­ste­hen: wenn jeder Staat sich um sich selbst küm­mert – also auch 'Peru first!' oder 'Nigeria first!' – dann ergibt das ein hüb­sches Konzert frei­er Nationalstaaten. Da muss auch nie­mand mehr der Stärkste sein. (Geht dann auch gar nicht mehr wahr­schein­lich.) Die haben dann auch eine selbst­be­wuss­te Bürgerschaft, die jeweils einen frei­en Rechtsstaat kon­sti­tu­iert. Während die Globalisten – die Pandemiker, die Genderer, die Klimakrisler, die neu­en Rassenkundler, die WHO, die UN, die Stiftungen, die sog. NGO, die EU – und hin­ter ihnen die Konzerne – das eben gera­de unter­mi­nie­ren. Sie haben mit Ihrer Analyse der Armutslöhne (in Deutschland) sehr wohl recht, die­se Realität gibt es aber eben gera­de des­halb, weil nie­mand sich hier­zu­lan­de auf­stellt, der die Leute in Deutschland – das sind die Arbeitenden – ver­tritt und ins Recht set­zen möch­te. 'Deutschland first!' meint sol­ches – zum Beispiel das Verbot der Abwanderung von Kapital, wie das Trump demons­triert hat! – und nicht die absur­de lin­ke Halluzinierung einer Wiederauferstehung der NSDAP durch die sog. AfD, wie auch Sie das hier insi­nu­ie­ren. Vielmehr sieht man doch in den Pandemie-Schwindlern die NSDAP wie­der­auf­er­ste­hen! Den sog. Linken also! Den Menschelnden! Nicht zuletzt in sol­chen wie dem Prof. Dr. Gernot Marx. Demokratie, Herr A., das ist zuvör­derst Strenge. Strenge des bür­ger­li­chen Rechtsstaats (, der nur ein Nationalstaat sein kann). Sie sind nicht kohä­rent und ver­ste­hen sich qua­si selbst nicht (mehr). Ich bot Ihnen nur Globalisten Nationalstaatler anstel­le von doof (links) intel­li­gent (rechts). Alles ande­re gehört dem Reich der Fabel, let's say der Erzählung, an. Mithin dem Schwindel.

  7. Ich emp­feh­le fol­gen­den Beitrag von Samuel Eckert:
    https://www.youtube.com/watch?v=JilayrOl8xg
    Dort wird mit DIVI-Zahlen bewie­sen, wie die aktu­ell 29 am volls­ten beleg­ten Krankenhäuser ab Oktober ihre Bettenzahl abge­baut haben, um an die aus­ge­lob­te Prämie zu kom­men, wenn 75% der Intensivbetten belegt sind.
    Es ekelt einen nur noch an, wie hier das Volk belo­gen wird.

  8. Im Sportpalast hat­te man es mit einem hand­ver­le­se­nen Publikum über­zeug­ter NSDAPler zu tun .
    Ich beweif­le stark, dass Goebbels sol­che Mehrheiten hin­ter sich hat­te wie die Verbreiter der Coronoia.
    Die Menschen sind heu­te noch viel düm­mer, obwohl sie klü­ger sein müssten.

  9. Die Kriegsrhetorik ist in der Tat äußerst bedenklich.
    Apropos Sportpalastrede: in die­sem Fundstück (mir deucht: auch auf die­sem Blog) fin­det man mehr als nur eine Parallele zur aktu­el­len Lage
    https://www.youtube.com/watch?v=VjpzrAc2qJ4
    [ab Minute 17:15]

    Vom Genderspeak (! wo die "Volksgenossinnen" aller­dings erst als zwei­tes erwähnt wurden)
    über
    Heldengedenken&verehrung (es kann doch nicht alles umsonst gewe­sen sein?!)
    bis zu "Maßnahmen" und Durchhalteparolen.
    (es feh­len ledig­lich Abstände, Plexiglasscheiben und Masken).

    Besonders fällt aber auf, dass ein "Argument" der ZeroCovidianerInnen, das es bis in die hohe Politik geschafft hat, bereits damals auf­tauch­te (direkt über dem Rednerpult): "Totaler Krieg = Kürzester Krieg".

    Bleibt die Frage, war­um "Gernot Marx" so etwas raus­haut? Er kann doch nicht so dumm sein, nicht zu wis­sen, dass
    – sei­ne "Warnungen" bezüg­lich "expo­nen­ti­ell wach­sen­der" Intensivbettenauslastung (mit Blick auf die "Wellen" 1 und 2) rei­ne Spekulation sind und
    – die Erkältungsvirensaison sich mehr als nur dem Ende zuneigt

    Die gute Nachricht: 2020 hat die "ers­te Welle" laut DIVI ihren Peak genau am (Tusch!): 20.April erreicht (noch ein Nazivergleich: "Führergeburtstag") ab dann ging's steil nach unten.

      1. @aa: "erfun­den"? Habe ich nicht behauptet.
        Hat Göbbels aber nun mal (nur bei die­ser Rede?) benutzt. Irgendetwas muss er sich davon ver­spro­chen haben.

        Ist danach aber (abge­se­hen von den "Sehr geehr­ten Damen und Herren", so weit ich mich erin­ne­re) min­des­tens 30 Jahre (bis zum taz-Glottisschlag) in Vergessenheit geraten.

  10. Die Ideologie des WEF ist mit gewohn­ten Interessengruppen nicht zu fas­sen, weil sie den Anspruch erhebt, sie ALLE zu umfassen!

    Schwab nennt das das "Stakeholder-Konzept", eine höfi­sche Denkweise, bei der die Kapital-Fürsten die Interessengruppen ver­sam­meln mit dem Anspruch, allen denk­ba­ren Ansprüchen – Anerkennung, Wissen, Sicherheit – gleich, umwelt­ge­recht und "nach­hal­tig" gerecht wer­den zu wol­len. Also ist es nicht wei­ter ver­wun­der­lich, dass die Gleichheitsehnsucht der Linken, die grün sich nen­nen­de Ideologie der sog. Grünen eben­so wie der Leadershipanspruch der Ehrgeizigen dar­in vor­kom­men. Sie sol­len bei Hofe alle Berücksichtigung fin­den, und das geht nicht ohne Prokrustes.

    Das Einzige, wor­auf sie alle ver­zich­ten müs­sen, um als Hofschranze mit­wer­keln zu dür­fen, ist jede Selbstbestimmung. Ihre Freiheit beschränkt sich auf das Wie der Umsetzung, ihre Rechte auf die Belohnung der Fürsten für Gehorsam und Kreativität bei der Arbeit an Aufgaben in sei­nem Interesse, die er fest­legt und vorgibt.

    Wer an die­sem Tisch nicht sit­zen mag, ist Nazi. Wer nicht gemein­sam mit den Konzernen an deren Produkten arbei­tet, ist ein Wirrkopf, denn alles Gute kam doch schon seit jeher aus den Regalen der Konzerne, nicht wahr? Haben sie nicht all das erfun­den, des­sen Benutzung uns die Zerstörung des Planeten auf­zwingt? Warum also soll­ten die sel­ben Leute nicht wei­ter Dinge erfin­den mit den Stakeholdern, das zu vollenden?

    Im Feudalismus gibt es kei­ne poli­ti­schen Richtungen. Nur Interessen, und die wer­den dem Fürsten vorgetragen.
    https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/den-zustand-der-welt-verbessern-die-ideologie-hinter-dem-wef-ld.1187280

  11. an aa zu sv Kommentar:

    Ihre Kritik zu den meiß­ten Kommentaren fand ich bis jetzt eher ausgewogen.
    Auch hat­te ich sie schon gelobt, weil ich sie als sehr neu­tral und Faktenbezogen empfinde.
    Ich glau­be das war unter "1 jahr coro­dok – whats left?".
    Meine Meinung steht dies­be­züg­lich immer noch ziem­lich sta­bil und ich Zolle ihnen wei­ter­hin gro­ßen Respekt für ihre Arbeit.

    Jedoch muss ich es ihnen über­las­sen, ob sie hier Meinungen zulas­sen, die ihrer Ästhetik nicht ent­spre­chen, weil sie patrio­ti­sche oder gar völ­ki­sche Ideale trans­por­tie­ren, also auch Menschen mit sol­chen Idealen die Möglichkeit geben sich hier Grundgesetzkonform mit­zu­tei­len und ihnen so die Möglichkeit geben an unse­rem gemein­sa­men Ziel teilzuhaben:

    Der Beendigung des herr­schen­den Wahnsinns begrün­det nur auf Lügen.

    Oder ihnen die Teilnahme zu ver­wei­gern und sie zu ver­grau­len, weil sie sagen, dass sie sich "hier im Blog ver­irrt" haben.

    Also ent­we­der die Spaltung wei­ter vorran­trie­ben, oder über Differenzen hin­weg­se­hen, die in Anbetracht des uns Alle betref­fen­den Wahnsinns zwi­schen­zeit­lich an Bedeutung ver­lo­ren haben sollten.

    Sachliche Kritik muss natür­lich Jeder akzeptieren.

    Mit wirk­lich freund­li­chem Gruß

    V

  12. Auf die Kinderfrage 

    "Opa, was ist eigent­lich links?"

    erfolgt hier wie stets die kryp­ti­sche Antwort:

    "Ja, nein, SO NICHT."

    Danke Opa. Jetzt weiß ich wie­der mal Bescheid.

  13. Das böse Kind:

    "Was unter­schei­det euch eigent­lich vom WEF? Alle wol­len gleich sein oder sol­len es, jedem soll es gleich gut gehen und den Planeten ret­ten wollt ihr doch auch. Schwab will, dass die Konzerne auch am Tisch sit­zen. Warum denn auch nicht? Ist denn der Klassenkampf ein Naturgesetz? Oder müs­sen ange­sichts der pre­kä­ren Lage des Planeten nicht alle zusammenhalten?"

    Hehe … Greta wür­de dem ver­mut­lich zustim­men. Oder nicht?

    1. Anhang:

      17:14 UhrGreta Thunberg spen­det für bes­se­re Impfstoffverteilung
      Die Klimaaktivistin Greta Thunberg will über ihre Stiftung 100.000 Euro spen­den, damit mehr Corona-Impfstoffe für ärme­re Länder gekauft wer­den kön­nen. Das Geld soll über die Stiftung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an die soli­da­ri­sche Impfinitiative Covax gehen, wie die 18-jäh­ri­ge Schwedin als Gast von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus bei einer Online-Pressekonferenz verkündete.
      "Die Welt muss mehr gegen die Tragödie der unglei­chen Impfstoffverteilung tun", sag­te Thun-berg. "Wie in der Klimakrise müs­sen wir denen zuerst hel­fen, die am stärks­ten gefähr­det sind." Nach WHO-Angaben hat in vie­len rei­che­ren Ländern schon jeder vier­te Einwohner eine ers­te Impfdosis erhal­ten. In Ländern mit nied­ri­gen Einkommen sei es erst jeder 500ste.

      https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-montag-193.html#Greta-Thunberg-spendet-fuer-bessere-Impfstoffverteilung

      1. @some1: Alle Menschen, die noch nicht wie wir "Eingeweihten" wis­sen, daß Impfen Teufelswerk ist, als AgentInnen des WEF dar­zu­stel­len, ist ziem­lich kurz gedacht. Thunberg muß wie alle, die Impfpropaganda betrei­ben, kri­ti­siert wer­den. Das merk­wür­di­ge Verständnis von Solidarität gehört auf den Prüfstand. Gegen das Prinzip Solidarität habe ich dage­gen nichts ein­zu­wen­den. Im Gegenteil, es ist auch das, was die Bewegung gegen die Maßnahmen im Fokus hat. Gegen die inter­na­tio­nal ver­bün­de­ten Mächtigen eine inter­na­tio­na­le Solidarität von unten zu set­zen, ist rich­tig und not­wen­dig. Das gilt auch für die Klimafrage, ohne dabei den Sprüchen von Schwab und WEF auf den Leim zu gehen.

        1. @aa Bitte nicht so auf­bla­sen – "alle Menschen hin­stel­len". Sie sehen Great (das war hier tat­säch­lich ein ver­se­hent­li­cher Buchstabendreher von mir, aber ich las­se ihn ste­hen, weil er mir pas­send erscheint) als armes Opfer von Schwab, ich als Seelenverwandte. Mehr ist und mehr sind es nicht.

  14. an some1: Ja es ist schon para­dox, gera­de­zu schizophren,
    dass genau die, die die jetz­ti­gen Zustände her­vor­ge­bracht haben genau die sind, die jetzt eben die­se Zustände ver­su­chen ein­zu­däm­men oder gar zu revidieren.
    Wird wohl so enden wie bei Goethes Zauberlehrling, dem die unbe­fug­te Zauberei völ­lig ent­glit­ten war.
    Wer Herr und Meister ist oder sein wird, das über­las­se ich jedem selbst.

  15. Klasse, vie­len Dank für die­ses Zitat. Genau die­se unse­li­ge "Wer über Maßnahmen dis­ku­tiert behin­dert das Vorankommen" – Propaganda muss­te ich mir heu­te von mei­nem Vorgesetzten anhören.
    Es wird mir ein ech­tes Vergnügen sein, ihm die­ses Zitat unter die Nase zu reiben.

    Allerdings ist die­se Tendenz nicht erst seit Corona erkenn­bar, son­dern ein alt­be­kann­tes Phänomen zumin­dest in der Privatwirtschaft. Wenn bei einer Neuerung jemand nicht sofort "Ja, super!" ruft wird erst­mal ver­sucht, den­je­ni­gen in die Defensive zu trei­ben. Es muss dann nicht mehr die posi­ti­ve Wirkung der Neuerung erklärt und ver­tei­digt wer­den (was häu­fig auf­grund feh­len­der fach­li­cher Substanz gar nicht mög­lich ist), son­dern man muss sich dafür recht­fer­ti­gen, dass man über die Sache nach­ge­dacht und Schwächen auf­ge­deckt hat oder dies zumin­dest glaubt. Das geht schon seit Beginn mei­nes Beruslebens vor zwan­zig Jahren so. 

    Deswegen sehe ich auch den Plan der Herrschenden und die Absicherung des Herrschafts- und Profitmodells nicht so klar und ein­deu­tig wie Sie.
    Wenn ich mich aller­dings auf ihr Denkmodell ein­las­se kom­me ich zu den glei­chen feh­len­den lang­fris­ti­gen Erfolgsaussichten, wobei ich weni­ger auf die ech­te Einsicht der Menschen als Katalysator set­ze als auf den zwangs­läu­fig ent­täusch­ten Egoismus der Jetzt-noch-Gläubigen (von der feh­len­den Tragfähigkeit des von Ihnen beschrie­be­nen Wirtschaftsmodells ganz zu schwei­gen). Als Kraft sind bei­de ähn­lich unauf­halt­sam, und es soll mir recht sein, wenn am Ende Sie Recht behal­ten, das wäre jeden­falls die ange­neh­me­re Auflösung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.