Offizielles Formblatt zur Vorlage bei der Teststelle anläßlich des Besuchs einer pflegebedürftigen Person

Damit, so infor­miert das Bundesgesundheitsministerium, ent­fällt die Pflicht zur Zahlung von 3 € für den Test. Man mache sich das Verfahren klar…

Wer die Oma im Heim besu­chen will und die jeweils drei Euro für den Test nicht bezah­len will oder kann, muß sich auf den Weg zur Einrichtung machen, die nicht sel­ten in einem ande­ren Ort liegt. Dort erklärt er, hof­fent­lich glaub­haft, den fes­ten Willen zum Besuch der Großmutter. Wenn das was­ser­fest sein soll, muß das Heim eine Fachkraft abstel­len, die die Personalien kon­trol­liert. Alsdann erteilt die­se die Bestätigung.

Mit die­sem Papier sucht der Antragsteller die Teststelle auf. Wiederum gebie­tet es die Rechtssicherheit, daß die dor­ti­ge Fachkraft (also der Kioskbetreiber oder Restaurantbesitzer oder ein­fach Glücksritter bzw. die von ihm ange­heu­er­te Hilfskraft) die Übereinstimmung der zu tes­ten­den Person mit der auf dem "Dokument" bezeich­ne­ten prüft. Die erbar­mungs­los Aufsicht füh­ren­de KV im Nacken, wird die Kraft in einem nächs­ten Schritt den Vorgang gewis­sen­haft doku­men­tie­ren, nach­dem sie den gefor­der­ten Betrag, aus­rei­chend Wechselgeld vor­aus­ge­setzt, ein­ge­nom­men hat. Als Folge der geschil­der­ten Vorgänge kann es nun­mehr zur Einführung eines Teststäbchens in den Rachenraum kom­men. Hat die getes­te­te Person Glück und die Auswertungswürfel zei­gen auf nega­tiv, darf sie nun Oma besu­chen. Falls nicht, ist der gesam­te Verwaltungsakt zu wiederholen.

Kommando zurück

Auf jeden Fall zah­len müssen

»6. Personen, die an dem Tag, an dem die Testung erfolgt, 

a) eine Veranstaltung in einem Innenraum besu­chen wer­den oder 

b) zu einer Person Kontakt haben wer­den, die

aa) das 60. Lebensjahr voll­endet hat oder 

bb) auf­grund einer Vorerkrankung oder Behinderung ein hohes Risiko auf­weist, schwer an COVID-19 zu erkranken, 

7. Personen, die durch die Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts eine Warnung mit der Statusanzeige erhöh­tes Risiko erhal­ten haben«

Denn:

»Bei Testungen nach Absatz 1 Nummer 6 und 7 hat die zu tes­ten­de Person einen Eigenanteil in Höhe von 3 Euro an den Leistungserbringer zu leis­ten. Dieser Eigenanteil kann auch von dem Land getra­gen wer­den, in dem die Testung durch­ge­führt wird.«
bundesanzeiger.de (29.6.)

Kostenlos zur Oma geht danach dann doch nicht, es sei denn, sie ist jün­ger als 60.

Wie sang 1978 Reinhard Mey (Quelle: youtube.com) über einen Antrag auf Erteilung eines Antragformulars?

(Hervorhebungen nicht im Original.)

40 Antworten auf „Offizielles Formblatt zur Vorlage bei der Teststelle anläßlich des Besuchs einer pflegebedürftigen Person“

  1. Amüsant?

    uaahh! was für coro­fi­zier­te Hirne haben dies hervorgebracht…nun soll verod­net wer­den mich tes­ten zu las­sen wenn ich Nachbarn 60+ besu­chen will? Hab ich das rich­tig verstanden?

      1. @aa: Nicht krumm neh­men, wenn wir anein­an­der vor­bei reden, aber auch noch­mal für mich: Ist der Nachbar unter 60, ist der Test aber ja des­we­gen nicht umsonst?

        Also ich ver­ste­he das so: Ist der Nachbar Ü60, hat man Anspruch auf einen „Bürgertest“, zahlt aber 3 Euro Eigenanteil.

        Ist der Nachbar aber U60, man will sich aber trotz­dem unbe­dingt vor dem Besuch tes­ten las­sen, dann zahlt man, was das Testzentrum eben so ver­langt. Bei uns hier (Apotheke) kos­te­te ein Antigen Test etwa 10 Euro.

        Ich den­ke, man will ja gera­de jene zum Testen ermun­tern, die Kontakt zur „Risikogruppe“ haben. Deswegen will man die­sen auf die­sem Wege wenigs­tens wei­ter­hin einen bil­li­ge­ren Bürgertest ermöglichen.

        1. Und war­um las­sen Sie sich über­haupt tes­ten? Zu wel­chem behu­fe? Um einem ver­rück­ten Professor sub­mis­sest zu Diensten zu sein und Ihr kost­ba­res schwer­ver­dien­tes Geld in irgend­wel­che Kanäle flies­sen zu las­sen? Verstehe ich so wenig, wie den Sch e i s s oben abgeführt.

  2. Liebe Geimpfte-aber-Ungeboosterte,

    ab Oktober 2022 gel­tet ihr wie­der als Ungeimpfte.

    Dann könnt ihr euch zwanglos
    ein oder zwei­mal piek­sen lassen.
    Hoffentlich mehr oder weni­ger nebenwirkungsfrei?

    Geniesst den Sommer!
    Der Herbst wird…

  3. FAQ: "Ich möchte sicher gehen, dass ich kein Corona habe. Kann ich mich auch weiterhin ohne Grund testen lassen?" sagt:

    "Anlasslose Tests kön­nen dazu bei­getra­gen, dass Labore über­las­tet wer­den und die Statistik ver­fälscht wird."

    -> Dass sich das Bundesgesundheitsministerium über­haupt traut, "die Statistik ver­fälscht wird" zu schrei­ben – wo es doch, wie auch der rest­li­che Politikbetrieb, seit Anbeginn der Corona-Pandemie nicht ansatz­wei­se an Wissenschftlichkeit jed­we­der Maßnahmen inter­es­siert war. 

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html

  4. Das heißt doch, solan­ge man die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises in Kliniken und Heimen nicht abschafft, kos­tet das jedes Mal min­des­tens 3 Euro, wenn man jeman­den über 60 besu­chen will.

    Und wenn ich das rich­tig ver­ste­he, hat man bei Kontakt zu Personen unter 60 gar kei­nen Anspruch auf einen Bürgertest. Das wür­de dann bedeu­tet, dass der benö­tig­te Test kom­plett aus eige­ner Tasche bezahlt wer­den muss . Und eben nicht nur ein Eigenanteil von 3 Euro..

    Das wür­de bedeu­ten, dass sich in Zukunft womög­lich manch einer nicht mehr leis­ten kann, sei­ne Angehörigen in der Klinik oder im Heim zu besu­chen. Falls man in den betrof­fe­nen Einrichtungen aller­dings Geimpfte auch ohne Test rein­lässt, wür­den dann nur die Ungeimpften zur Kasse gebeten.

    Ich den­ke, dass genau das von Lauterbach auch damit bezweckt wird.

    1. @King Nothing: Nein, man zahlt dann 3 Euro. Keinen Anspruch haben Berufstätige, deren "Arbeitgeber" Tests ver­lan­gen, soweit ich sehe.

    2. Hm … ok.
      In §4a, hin­ter dem Satz …

      „5. Personen nach § 4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 und 4,“

      … ver­birgt sich in der Verordnung wohl der Anspruch auf kos­ten­lo­se Tests für Besucher von Kliniken und Heimen.

      Da der Eigenanteil nur bei Testungen nach Satz 6 und 7 anfällt, dürf­te Oma besu­chen unab­hän­gig vom Alter kos­ten­los sein, solan­ge sie im Heim unter­ge­bracht ist. 

      Wer die Oma pri­vat zuhau­se besu­chen will, könn­te sich dann für 3 Euro Eigenanteil tes­ten lassen.

      Womöglich hab ich es aber immer noch nicht rich­tig verstanden.

      1. „Wer die Oma pri­vat zuhau­se besu­chen will, könn­te sich dann für 3 Euro Eigenanteil tes­ten lassen.“

        Vergessen: Die Oma muss dazu aber min­des­tens 60 sein.

      2. klei­ne Variante zum Basteln:
        es heisst: "wer am Tag der Testung …"
        ALSO:
        Ich las­se mich mor­gen abend um 18:00 Uhr tes­ten und mache mei­nen Besuch über­mor­gen, inner­halb von 24 Stunden nach dem Test.
        Was gilt dann?

  5. Ist bestimmt auch sehr dien­lich für das Hochtreiben der nichts­sa­gen­den Inzidenzen, wenn künf­tig Millionen Menschen von Schalter A zu Schalter B zu Schalter A zu Schalter C ren­nen, um sich Passierscheine aus­fül­len zu las­sen. Was für ein kran­kes Land.

    Heute 'muss­te' ich mit einer Privatbahn fah­ren, die noch FFP2-Maskenpflicht hat. Ich setz­te beim Betreten der Bahn mei­ne OP-Maske auf. Im Bahnhofsgebäude selbst kamen mir bestimmt 30% Maskierte ent­ge­gen, obwohl die Maskenpflicht in den Bahnhöfen hier abge­schafft ist. Es waren zir­ka 26 Grad im Zug und eine Schwüle, dass man fast umge­fal­len wäre. Im Zug saßen und stan­den die Leute wie die Sardinen, der Zug auf der Rückfahrt hat­te sich 20 Minuten wegen einer Reparatur (?) ver­spä­tet und war eben­falls kom­plett über­füllt. Sämtliche Menschen im Zug tru­gen bei die­ser Hitze eine FFP2-Maske. Der jun­ge Mann neben mir, der mich ver­ächt­lich anschau­te, rieb sich mit den Fingern den Schweiß von der Stirn und put­ze ihn sich am Hemd ab. Soviel zur Hygiene… statt ein­fach mal die­se Maske abzu­neh­men, die ver­mut­lich am heu­ti­gen Tag nicht nur bei einer Person zum Kreislaufkollaps geführt hat. Die Leute saßen wirk­lich wie die Büßer da und haben still vor sich hin­ge­lit­ten bzw. sto­isch vor sich hin­ge­starrt. Ich stand mit­ten­drin mit OP-Maske unter dem Kinn und muss­te zwi­schen­durch mehr­mals laut atmen, weil ich es nicht mehr aus­hielt. Keiner sag­te was. Das hat die kom­plet­te Hin- und Rückfahrt so funktioniert.

    Ich fra­ge mich, was in die­sen Köpfen vor sich geht. Ich den­ke, eini­ge hät­ten sich das auch ger­ne getraut. Die fah­ren da ver­mut­lich tag­täg­lich mit der Bahn und ver­skla­ven sich jeden Tag dort.Als die Schaffnerin kam hab ich die Maske kurz hoch­ge­zo­gen, als sie mein 9 Euro-Ticket sah, folg­te dar­auf­hin der Kontrollblick in mein Gesicht (offen­bar sind 9‑Euro-Ticket-Fahrer als Maskenmuffel bekannt ;D), jedoch sag­te sie nichts zu mei­ner OP-Maske, die schwarz ist, so dass es auch nicht direkt auf­fällt, dass es kei­ne FFP2 ist. Nachdem die Schaffnerin einen Meter wei­ter war, hab ich die Maske wie­der unter die Nase gezo­gen, spä­ter unters Kinn.
    Hätte mich jemand zurecht­ge­wie­sen, hät­te ich gesagt, dass die Person ja ger­ne dafür ver­ant­wort­lich sein kann, wenn ich gleich mit Kreislaufkollaps zusammenbreche.
    Ich fra­ge mich wirk­lich, wie weit die­se Versklavung gehen soll, aber ich befürch­te, bis zum Äußersten. Wie kann man das sei­nem Körper und sei­ner Seele antun? Liebe hät­te ich mich hoch­kant aus der Bahn wer­fen las­sen wegen mei­ner Maskenweigerung, als mich bei 26 Grad und einer Luftfeuchtigkeit wie in den Tropen in einer Bahn so zu ver­skla­ven. Für nichts und wie­der nichts. Weiterin hät­te ich noch sagen kön­nen, dass sich die Corona-Viren doch angeb­lich beim Sitzen nicht mehr ver­brei­ten! Das wer­de ich mir mer­ken, denn damit kann man schön die Irrsinnigkeit des Narrativs auf die Schippe nehmen.
    Im Fall der Fälle wür­de ich mir auch Aufforderung für 10 Sekunden die FFP2-Maske auf­set­zen, um sie dann wie­der abzu­neh­men, wenn die Kontrollorgie vor­bei ist. Schließlich gibt es Verbindungen, auf denen nicht so vie­le Züge fah­ren und man nicht unbe­dingt 2 Stunden auf den nächs­ten Zug war­ten möchte.

    Wie weit wir von der Menschlichkeit ent­fernt sind, sah man im Zug auch dar­an, dass ein ganz offen­sicht­lich geis­tig behin­der­ter jun­ger Mann sich im völ­lig über­füll­ten Zug auf der Treppe nie­der­ge­las­sen hat­te und sodann von der Schaffnerin weg­ge­scheucht wur­de, weil es ein Durchgang sei (im gesam­ten Durchgang stan­den die Menschen wie die Sardinen, aber der arme Kerl durf­te sich nicht auf die Treppe set­zen). Wie kön­nen Menschen so wider­lich unmensch­lich sein. Ich den­ke, man wür­de selbst einer Kollabierenden noch die Maske über den Mund zie­hen und sie mit Absicht damit ersti­cken. Ich traue die­ser Menschheit alles zu und wer­de umso bes­ser auf­pas­sen, dass ich mich selbst schüt­ze. Da kön­nen sie noch so vie­le Vorschriften haben. DIE MENSCHENWÜRDE STEHT ÜBER ALLEN VORSCHRIFTEN, DENN DIE MENSCHENWÜRDE IST UNANTASTBAR! 

    Die ein­zi­gen Widerständigen in die­sem Zug waren eine Frau, die eine rosa OP-Maske trug, obwohl ja FFP2 vor­ge­schrie­ben ist sowie auf der Rückfahrt ein schwar­zes Mädchen, wel­ches ihre blaue OP-Maske die gan­ze Zeit unter dem Kinn hän­gen hat­te und unbe­ein­druckt von den gesit­te­ten noblen Herrschaften sehr laut in ihr Handy gespro­chen hat. So sieht also der "Widerstand" hier in der Region aus. Ansonsten saßen und stan­den alle wie die Lemminge mit ihren FFP2-Masken. Es war so ein Trauerspiel. 

    Man hat aber mal wie­der gemerkt, dass die Regeln oft auch Regeln im eige­nen Kopf sind. Würden 100% der Menschen so mit der Sache umge­hen, wären die gesam­ten Maßnahmen schon vor zwei Jahren wie­der abge­schafft wor­den. Aber alle sit­zen sie da und war­ten auf ihr Leckerli, weil sie sich selbst wie ein Sklave behan­deln. Diese Gesellschaft ist so unfass­bar krank.

    1. @ Getriebesand:
      "… offen­sicht­lich geis­tig behin­der­ter jun­ger Mann sich im völ­lig über­füll­ten Zug auf der Treppe nie­der­ge­las­sen hat­te und sodann von der Schaffnerin weg­ge­scheucht wur­de, weil es ein Durchgang sei (im gesam­ten Durchgang stan­den die Menschen wie die Sardinen, aber der arme Kerl durf­te sich nicht auf die Treppe set­zen). Wie kön­nen Menschen so wider­lich unmensch­lich sein. Ich den­ke, man wür­de selbst einer Kollabierenden noch die Maske über den Mund zie­hen und sie mit Absicht damit ersti­cken. Ich traue die­ser Menschheit alles zu und wer­de umso bes­ser auf­pas­sen, dass ich mich selbst schütze. …"

      Hatten Sie dem behin­der­ten jun­gen Mann Ihren Sitzplatz angeboten?

      1. "Hatten Sie dem behin­der­ten jun­gen Mann Ihren Sitzplatz angeboten?"

        Wie gesagt stand ich selbst wie die Sardinen in der Büchse und hat­te kei­nen Sitzplatz. Es waren aber eini­ge Sitzplätze frei, auf denen die Leute ihre Taschen gestellt hat­ten. Das ist hier lei­der auch Unsitte – schon vor Corona.

    2. Zitat: "Wie kön­nen Menschen so wider­lich unmensch­lich sein. Ich den­ke, man wür­de selbst einer Kollabierenden noch die Maske über den Mund zie­hen und sie mit Absicht damit ersticken."

      Halt' Dich jetzt bit­te fest! Aber genau das wur­de von unse­rem lie­ben, zwangs­fi­nan­zier­ten Rundfunk bereits empfohlen!

      Link vom 'Deutschen Rat für Wiederbelebung – German Resuscitation Council (GRC) e. V.' auf den Ratgeber zur "Ersten Hilfe in Corona-Zeiten" vom WDR:

      https://www.grc-org.de/files/Newsreleases/photo/6ef858be-bf48-4a7e-9459-b2e9c9c20e11.png

      1. @Michael
        In die­sem Link steht nur, dass der Atemspendende bei einer Wiederbelebung Maske tra­gen muss, dem qua­si-Sterbenden muss man laut Anweisung kei­ne Maske über­zie­hen, aber mich wür­de über­haupt nichts mehr wun­dern, wo ich ges­tern gele­sen habe, dass man eine Synchronschwimmerin fast hat ertrin­ken las­sen, weil die Regularien es vor­se­hen, dass die Rettungsschwimmer erst ins Wasser sprin­gen dür­fen, wenn die Schiedsrichter das frei­ge­ben, die Schiedsrichter jedoch lie­ber Punkte für die Kür ver­ga­ben, als den Rettungsschwimmern eine Freigabe zu geben. Und die­se Vollpfosten haben sich tat­säch­lich an die Regelung gehal­ten und die Frau wäre ersof­fen, wenn sie nicht von ihrer Trainerin geret­tet wor­den wäre. So weit sind wir gekom­men. Es wer­den die schwach­sin­nigs­ten Regeln befolgt bzw. sogar da aus­ge­wei­tet, wo es sie noch nicht gibt.

  6. Ich find's ehr­lich gesagt gut, dass die Tests nun kos­ten sol­len, denn die­se Idioten, die frei­wil­lig die Teststationen auf­su­chen, trei­ben doch die Zahlen in die Höhe.

    1. Das fin­de ich auch. Es hät­te nie jemand je in eine Fake-"Test"station gegan­gen sein sol­len. Um KLauterbach zu hel­fen, soll­ten Teststationen zur Überprüfung des Geisteszustandes und der Zurechnungsfähigkeit von vor­nehm­lich Ministerdarstellern, Politdarstellern und Hofschranzen betrie­ben werden.

    2. Als Arbeitnehmer, der ab Herbst oder frü­her nur mit offi­zi­el­lem Test an sei­ne Arbeitsstelle darf, fin­de ich die Sache nicht so gut. Zusätzlich zum exor­bi­tan­ten zeit­li­chen Aufwand jetzt für die­ses "Vergnügen" auch noch zur Kasse gebe­ten zu werden

      1. Geh doch ein­fach nicht hin und schau was das Leben sonst noch so zu bie­ten hat.

        Klingt viel­leicht blöd und frech.
        Ist viel­leicht aber dei­ne Chance auf ein neu­es Leben

    3. Finde ich etwas Kurzsichtig (kei­ne Anspielung auf den fol­gen­den Arztbesuch 🙂 ) Denn was ist aber mit den Personen, die einen (Z.B.: Augen-)Arzt auf­su­chen müs­sen, der 3G und somit, weil unge­impft und der 3 mona­ti­ge Genesenenstatus bereits Ende Mai ablief, einen aktu­el­len nega­ti­ven Test auf Corona ver­langt? Diese zah­len in Hanau nicht 0€, nicht 3€ son­dern 11,50€ . !
      Quelle Testcenter : https://www.coronatest-hanau.de/termin-buchen/
      Quelle Augenklinik : https://www.uni-augenklinik-frankfurt.de/ueber_die_klinik/aktuelle%20coronaregeln/

      1. @Thomas Fischer
        Ich wer­de kei­nen Cent für irgend­ei­nen Test bezah­len, dann gehe ich eben nicht mehr zum Arzt. Wenn die­se Koryphäen irgend­wann auf die Idee kom­men soll­ten, dass man fürs Bahnfahren sich auch wie­der tes­ten las­sen soll, wer­de ich mir eher ein Auto für 10.000 EUR kau­fen, als nur einen ein­zi­gen Cent für einen ver­damm­ten Test auszugeben.

        1. @Getriebesand. Dann lie­ber erblin­den?… Auch ein Mittel die Printmedien und deren Kommentare nicht mehr wahr­zu­neh­men zu müssen/können.
          Ich bin auch kein Freund der Maskenpflicht, der Test, Impfung, … usw. . Aber hier han­delt es sich nicht um einen Arztbesuch, bei dem dann ein Pflaster drauf­klebt wird, son­dern eben um eine Glaukom Behandlung bei einem Facharzt. Ich wün­sche Ihnen, ernst­ge­meint, beschwer­de­frei ins Grab zu kom­men, aber die Realität ist oft­mals eine andere.
          An die­ser Stelle hät­te ich mir gewünscht das, wenn der Arzt Wert auf einen nega­ti­ven Schnelltest auf Corona Wert legt, er die­sen fach­män­nisch in sei­ner Praxis durch­füh­ren lässt. Die 15Min Wartezeit, ist nix gegen­über der Lebenszeit die man sonst in den Warteräumen vergeudet.

          Um mal noch ein wei­te­res Beispiel anzuführen:
          Wenn eine Frau in der Schwangerschaft Probleme hat, soll­te Sie nach Ihrer Auffassung dann eben nicht mehr zum Arzt gehen und das Risiko einer Fehl-/Frühgeburt hinnehmen.

          Aber wenn man sich ein Auto für 10k leis­ten will, soll­te man auch eine eige­ne Öl-Quelle und Raffinerie sein eigen nennen.
          Durch – die ande­re Situation – in der Ukraine und das damit ein­her­ge­hen­de Russenbashing und Selbst auf­er­leg­tes Embargo, wer­den wahr­schein­lich die Preise an der Zapfsäule dem­nächst unbe­zahl­bar und das Auto fah­ren mit her­kömm­li­chen Antrieb unren­ta­bel wer­den. Wovon aber kaum einer spricht ist die Knappheit. Es kann genau­so gut, bes­ser gesagt es wird so kom­men, das es in bestimm­ten Regionen unter Umständen schlicht kei­nen Diesel/Benzin, über einen län­ge­ren Zeitraum, mehr geben wird. Ob wegen der ange­spann­ten Energiekrise Elektroautos nach wie vor sorg­los, wer kann, zu Hause gela­den wer­den dür­fen, ist auch frag­lich. Man den­ke ein­fach mal dar­über nach, das des Nächtens unter Umständen der Strom abge­stellt wird um ande­re wich­ti­ge Infrastruktur (Rechenzentren z.B. 🙂
          ) ver­sor­gen zu kön­nen. Vielleicht soll­te man ein Forschungszentrum eröff­nen was sich der Erforschung der Lunarzellen widmet.
          Solarenergieanalagen gibt es zwar (mitt­ler­wei­le zuhauf) aber die nöti­ge (Strom-) Transportinfrastruktur (gute dicke Kabel, Umspannwerke für die ande­re Richtung(Einspeisung) rela­tiv orts­nah) feh­len lei­der vielerorts.

          Ich habe schon vor (ca7) Jahren gesagt das die, die damals arm waren, die­je­ni­gen sind die über­le­ben wer­den, weil Sie sich bereits ange­passt haben indem Sie Mülltonnen nach ver­wert­ba­ren aller Art zu durch­su­chen und Überlebensmaßnahmen um durch kal­te Nächte zu kom­men, anwen­den zu wissen.

          Volle Fahrt Voraus. Wir sind wahr­schein­lich schon über den Rand der Klippe, wis­sen es aber (noch) nicht.

  7. Na, da wird aber doch dann das Land wie­der den Eigenanteil tra­gen, nach­dem natür­lich irgend­ein hirn­ris­si­ger Nachweis erbracht wor­den ist. Man unter­schät­ze das deut­sche Bürokratentum nicht.

    Kalle hat das so gut gemacht, die Aufgbe per­fekt gemeis­tert, dass man ihm wie­der hul­di­gen muss. Es wäre an der Zeit, dass in Test- und Impfzentren ein Portrait des Professor Kalle an der Wand hängt. Vielleicht auch noch klei­ne Schreine dazu für die Opfergaben an den Kalle. Die Testzentren könn­ten den gerin­gen Gewinn viel­leicht mit­tels Angebot von Kalle-Opfergaben und Kalle-Merchandising-Artikeln (Kalle-Popelset, Kalle-Kanüle, Kalle-Maulschutz) Vielleicht erbarmt sich ein Verlag und bringt die "Wirre Worte des Impfminister Kalle L." als klei­nes Büchlein her­aus. Die Medien sur­fen jetzt schon auf der Kalle-Herbstwelle.

  8. "Spiegel TV"

    Berlin.

    Sprecher:

    Hotspot Testzentrum Mitte. Samstag Abend. Ein cis Mann mit schlecht sit­zen­der Maske betritt das Testzentrum. Der Mann wirkt fah­rig. Wir beob­ach­ten mit ver­steck­ter Kamera was nun geschiet.

    Mann:

    "Hallo, ich möch­te mei­ner Oma einen Apfelkuchen ins Pflegeheim brin­gen, ohne 3 Euro bit­te, geht das klar? "

    Sprecher:

    Wir beob­ach­ten wie der Mitarbeiter des Testzentrums ein­wil­ligt, ohne zu prü­fen ob die Angaben des Mannes stim­mig sind. Einen Apfelkuchen kön­nen wir nicht erken­nen. Nach nur 1 Stunde 45 Minuten Wartezeit erhält der jun­ge Mann sein Testzertifikat das ver­schwin­det durch einen Seitenausgang. 

    Nach der Aufnahme geben wir uns als " Spiegel-TV" Reporter zu erken­nen und stel­len den Mitarbeiter der Testzentrums zur Rede. Er wirkt über­rascht. Unter vor­ge­hal­ten­der Hand teilt er uns schliess­lich mit, das die "Apfelkuchen"-Masche der Testverordungsbetrüger bereits bekannt sei. Man wol­le aber kei­nen Ärger riskieren.

    Schätzungen zufol­ge ent­ge­hen den Kassen dadurch, allein im Land Berlin, Mehreinnahmen in Höhe von 700 Mio Euro jähr­lich. Der Berliner Senat hat das Problem erkannt. Nun will man här­ter gegen die Betrüger vor­ge­hen. Schon ab kom­men­der Woche sol­len 100 spe­zi­ell geschul­te Mitarbeiter ver­deckt das Testgeschehen in den Zentren obser­vie­ren und bei Verdacht auf "Apfelkuchen"-Betrüger gezielt zuschlagen. 

    1. "… Der Berliner Senat hat das Problem erkannt. Nun will man här­ter gegen die Betrüger vor­ge­hen. Schon ab kom­men­der Woche sol­len 100 spe­zi­ell geschul­te Mitarbeiter ver­deckt das Testgeschehen in den Zentren obser­vie­ren und bei Verdacht auf "Apfelkuchen"-Betrüger gezielt zuschlagen. …"
      Die "Gesundheits"-Stasi, sie lebe hoch – hoch – hoch!!!
      Erich Mielke und sei­ne Kumpanen von der Stasi der DDR freu­en sich ein Loch in den Bauch über den Stasi-Senat von Berlin.

    1. @sv, Die Gesunheits-Stasi : Satire

      Ich wür­de ihn sofort ein­la­den zum Apfelkuchen, trä­fe ich ihn auf der Strasse. Es täte ihm bestimmt gut mal in ein ande­res Umfeld zu kom­men, Begegungen kön­nen Menschen verändern 🙂

  9. Sehr "inter­es­sant" ist ein Formblatt wel­ches man beim Eintritt in ein Landgericht in Baden-Württemberg benötigt:

    Ankreuzfeld 1: Ich habe aktu­ell kei­ne Symptome wie Fieber, Halsschmerzen usw.

    Ankreuzfeld 2: Ich unter­lie­ge der­zeit kei­ner behörd­lich ange­ord­ne­ten Isolation…

    Mehr kann/soll man dann auch nicht ange­ben (also z.B. Name, Adresse usw.). Das Blatt ent­hält also aus­schließ­lich bei­de Ankreuzfelder…

    Gehört wohl auch zur Kategorie "sinn­volls­te Maßnahme gegen die Verbreitung des C‑Virus" 😉

  10. Bei mei­nem Bekanntenkreis ist nun sicher­ge­stellt, dass ich kei­nen Besuch mehr krie­ge, da 60+. Bei Leuten (mein Bekanntenkreis), die wegen jedem Niesen in ein Testcenter eilen, um fest­stel­len zu las­sen, ob sie krank sind, ist nichts ande­res zu erwarten.

    Das ist eigent­lich gut für mich, da ich inzwi­schen regel­recht Angst vor Gebusterten ent­wi­ckelt habe, die von einer soge­nann­ten Corona-Infektion in die nächs­te fallen.

  11. Äh, lie­be FDP, woll­tet ihr nicht Bürokratie abbau­en? Wieso lasst ihr denn den Salzlosen unbe­ob­ach­tet da irgend­wel­che Verordnungen zusam­men­fum­meln? Ah, ver­ste­he. Ihr war­tet dar­auf, dass er das Ding bei Lanz wider­ruft. Geschickt, Buschmann, geschickt! Lachsfich is euer bes­ter Mann. Seine Unfähigkeit soll euch zum Vorteil gerei­chen, ist das die Hoffnung?

  12. Und des­we­gen haben die ges­tern hier am Testmobi den gan­zen Tag Schlange gestan­den. So funk­tio­niert Marktwirtschaft.

  13. Normaler Wahnsinn halt.

    Und noch das:

    Falls hier jemand den coro­na blog kennt: der scheint mir umge­dreht wor­den zu sein.

    Da ist jetzt die glei­che bzw. eine ähn­li­che Zensur-Truppe unter­wegs wie auf Telepolis. Diese Zensurtruppe schützt offen­sicht­li­che Trolle und PR-Agenden gegen Angriffe. Die Definition von „wegen Beleidigung“ ist wie bei den Telepolis-Mods dehn­bar, ja fast völ­lig belie­big und völ­lig will­kür­lich. Denn dabei ori­en­tiert man sich nicht an juris­ti­schen Kriterien.

    Natürlich macht man wei­ter auf „kri­tisch“. Aber ich rech­ne damit, dass jetzt mehr und mehr Falschinformationen ein­ge­pflegt wer­den. Das System ist immer über­all gleich: erst Leute ein­fan­gen (mit­tels „Honigtopf“), und die­se dann ganz, ganz lang­sam von der rich­ti­gen Fährte abbrin­gen. Klassische PsyOp-Arbeit eben.

    Wenn das Bewusstsein über die Manipulationen durch fal­sche Freunde und „lie­be Onkels“ im Internet nicht deut­lich wächst, wird das erst recht nichts mit der Aufklärung.

    1. @Albrecht Storz: Gut, unter zwei Beiträgen den­sel­ben Kommentar ist noch in Ordnung. Mehr fin­de ich drü­ber. Und ansons­ten: Solche Vorwürfe soll­ten belegt wer­den, sage ich als Befangener, den Sie auch schon so bewer­tet haben.

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