Oops – schiefgelaufen? Hat Polizei 1,3 Mio. für Demo gemeldet?

Wie konn­te es dazu kom­men?

Da mel­det Presse.Online am 1.8. um 16:45 Uhr nach Polizeiangaben etwa 1,3 Millionen DemonstrationsteilnehmerInnen. So ist das jeden­falls noch heu­te um 20:48 zu lesen.

Da das nicht sein darf, führt der Link "wei­ter­le­sen" auf eine Seite, in der es plötz­lich heißt "Laut Veranstalter ver­sam­mel­ten sich etwa 1.3 Millionen Menschen".

Wie kommt es dazu?

Es läßt sich fest­stel­len, daß bei­de Beiträge am 1.8. publi­ziert wur­den. Erst am 2.8. um 17:04 wur­de der zwei­te Artikel "kor­ri­giert".

Update 5.8.:

Ein auf­merk­sa­mer Mitleser hat gefun­den, daß auch Google heu­te noch die Meldung kennt (aber nicht mehr auf sie ver­linkt):

Weiter geht es mit Demo-Zahlen: Sonne bringt Licht ins Dunkel der Tagesschau-Fakes und Alles eine Frage der Perspektive. Lügen mit Bildern und Interpretationen.

10 Antworten auf „Oops – schiefgelaufen? Hat Polizei 1,3 Mio. für Demo gemeldet?“

  1. Das ist inter­es­sant: die Meldung von der Zahl 1,3 Mio. stammt also gar nicht von den Veranstaltern:

    Also im ein­fachs­ten Fall haben die Veranstalter die­se Information ent­we­der von „Presse.Onlien“ über­nom­men (die die Zahl natür­lich sonst­wo her haben kann) – oder die Zahl wur­de tat­säch­lich von der Polizei gemel­det!

    Aber natür­lich wird die Zahl jetzt den Veranstaltern als gelo­gen unter­stellt.

  2. Das Interview mit dem Busfahrer ist erhel­lend. Der bekam im Gespräch mit der Polizei 800.000 gesagt und will noch höhe­re Zahlen mit­ge­hört haben.

    Ich glau­be, dass mehr auf der Demo waren, als auf der Kundgebung. Es ging mit Verspätung los und nach Stunden des Laufens in der hei­ßen Sonne sind vie­le wie­der nach Hause gefah­ren.

    1. Unter den Bäumen links und rechts im Tiergarten war min­des­tens noch­mal die glei­che Menge ver­steckt. Dazu noch die Leute, die von der Polizei "recht­zei­tig" am Durchkommen am Brandenburger Tor gehin­dert wur­den. Könnte schon hin­hau­en mit 1,3mio.

  3. Mir am Ende egal wie vie­le es waren.
    Wenn am Ende 1.3 Millionen da waren, dann brau­chen wir uns ja um die nächs­te Welle kei­ne Gedanken mehr zu machen…

    1. Um die brau­chen wir uns nach den BLM-Demo in meh­re­ren Großstädten im Juni 2020 mit 10.000en Teilnehmern, die sich natür­lich nicht an irgend­wel­che CoronaDingens hal­ten brauch­ten, eh kei­ne Sorgen zu machen.
      Die Straßen waren ja 14 Tage spä­ter mit Leichen gepflas­tert.

      Dumm nur dass die Bestatter trotz­dem ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schi­cken.

      https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/zu-wenige-beerdigungen-bestatter-in-kurzarbeit-16865665.html

      1. @Thorsten Wie wäre es mit: Auch die "Black Lives Matter"-Demos haben gezeigt, man braucht für ein wich­ti­ges Anliegen kei­nen Mundschutz. Und sorgt noch nicht ein­mal für stei­gen­de Infektionszahlen. Klingt doch gut.

    2. Stimmt!
      Es wird genau­so eine Welle geben, wie nach den BLM-Demos. Nach die­sen Groß-Demos sind die kurz vor dem Erstickungstod ste­hen­den Menschen ja auch in Horden in die Krankenhäuser ein­ge­fal­len und anschlie­ßend zu Tausenden auf den Intensivstationen elen­dig kre­piert. Und genau des­we­gen gab es in den Krankenhäusern auch teil­wei­se Kurzarbeit, weil Krankenschwestern und Pfleger ja der­ma­ßen viel zu tun hat­ten.

      Seltsamerweise wur­den die­se Demos aber nicht von der Polizei been­det, es wur­de auch gegen nie­man­den eine Strafanzeige gestellt wegen Mißachtung der Hygienregeln.

      Es ist immer wie­der inter­es­sant, wie der­zeit in einem demo­kra­ti­schen Rechtsstaat mit zwei­er­lei Maß gemes­sen wird, wie kri­ti­sche Meinungen unter­drückt, dif­fa­miert und gelöscht wer­den. All das hat­ten wir in Deutschland schon zwei­mal, aber all das ist bereits wie­der ver­ges­sen.

      Und all die Tausenden Juristen, Ärzte, und Wissenschaftler, die sich der­zeit mas­siv gegen die­sen Mikroben-Schwachsinn äußern, sind alle nicht mehr zurech­nungs­fä­hig, Aluhutträger oder Antisemiten?
      Nur selt­sam, dass wir eine welt­weit töd­li­che Pandemie haben – und dann einen Test brau­chen, um die­se über­haupt nach­zu­wei­sen zu wol­len.
      Seltsam auch, dass aus­ge­rech­net das größ­te und ange­se­hens­te Anwaltsbüro in den USA der­zeit eine Klage vor dem obers­ten Gerichtshof vor­be­rei­tet, damit die­ser kaput­te Drosten-Irrsinnstest end­lich mal unter die Lupe genom­men wird.
      Nebenbei der Test eines Menschen, der in den ver­gan­ge­nen Jahren schon mehr­fach unbe­grün­det die Bevölkerung in Angst und Schockstarre ver­setzt hat.
      Aber auch die­se Juristen sind ja Spinner, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und wer wer weiß was noch alles.

  4. Man kann das sogar JETZT NOCH auf Google nach­prü­fen: Öffnet Google und gebt als Suchtext die­sen Satzteil ein: "Nach Polizeiangaben ver­sam­mel­ten sich etwa 1.3" – und ihr wer­det als ers­tes Suchergebnis die OFFIZIELLE Presse-Webseite fin­den und in der zwei­ten Zeile auf der Google-Seite steht, wie die Nachricht ursprüng­lich lau­te­te: "Nach Polizeiangaben ver­sam­mel­ten sich etwa 1.3 Millionen Menschen… " – NACH POLIZEIANGABEN!

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