Ordnungsamt sitzt verdeckt im Lokal

»TROTZ CORONA-IMPFNACHWEIS
Tränen und Frust: Rendsburger Senioren müs­sen Café ver­las­sen – Mitarbeiterin klärt auf

Rendsburg | Wie schon so oft, will die ehren­amt­lich täti­ge Pamela Browatzki mit einer Kollegin und vier Senioren am Mittwochnachmittag zum Kaffeetrinken. Es soll, wie auch in den Wochen zuvor, in die Bäckerei Andresen am Schiffbrückenplatz gehen. Doch die­ser Nachmittag wird mit Frust und Tränen enden, dem Personal beim Bäcker sind die Hände gebunden.

Was war passiert?

Nachdem sich die Seniorengruppe beim Bäcker hin­ge­setzt und die Jacken aus­ge­zo­gen hat­te, will Pamela Browatzki an den Tresen gehen und Kaffee bestel­len. Sie zeigt ihren Impfnachweis und auch den der Senioren vor – alle sind drei­fach geimpft. Doch der Mitarbeiter akzep­tiert das nicht. „Zwei Senioren hat­ten ihren Personalausweis nicht mit. So kann er den Impfnachweis nicht gel­ten las­sen, hat er mir gesagt. Aber oft ist es so, dass Menschen im Seniorenheim gar kei­nen Ausweis bei sich haben. Den haben dann Angehörige bei sich“, erklärt die ehren­amt­li­che Browatzki, die 40 Jahre als Pflegekraft arbeitete.

Ohne Ausweis ist der Impfnachweis nicht gültig

Der Mitarbeiter habe ihr dann erklärt, die­se bei­den Senioren dürf­ten dann nicht im Laden sit­zen. „Wie soll das gehen? Wir kön­nen ja nicht zwei wie­der zurück ins Altenheim schi­cken?“, sagt Pamela Browatzki. Die Konsequenz war: Alle muss­ten das Café ver­las­sen. „Eine Dame wein­te dann und alle waren ent­täuscht, sau­er und trau­rig.“ Diese Situation habe, so Browatzki, teil­wei­se trau­ma­ti­sche Erinnerungen bei den betrof­fe­nen Senioren aus­ge­löst. „Eine Dame sag­te, dass das wie 1945 sei. Sie denkt nun, dass die Regierung alte Menschen aus­gren­zen will.“«

Mit den Jahreszahlen ver­tu­en sich älte­re Herrschaften schon mal, oder ihre Begleiterinnen. Jedenfalls wie vor 1945 argu­men­tiert eine Verkäuferin:

»Laut Landesverordnung sei­en sie dazu ver­pflich­tet, die Ausweise in Kombination mit einem Personalausweis zu kontrollieren.

Ordnungsamt sitzt verdeckt im Lokal

Es sei auch schon vor­ge­kom­men, das Kunden mit frem­den Impfnachweisen ver­such­ten, drin­nen zu sit­zen. „Ein jun­ger Mann zeig­te einen Impfnachweis, der auf den Vornamen Winfried aus­ge­stellt wur­de. Das kam den Kollegen dann spa­nisch vor. Er gab dann auch zu, dass der Nachweis einem Verwandten gehör­te.“ In Kiel sei es bereits regel­mä­ßig so, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes ver­deckt prü­fen, ob sich Angestellte alle nöti­gen Dokument vor­zei­gen las­sen. „Das wird auch hier mehr wer­den. Wir schüt­zen also nicht nur uns – auch die Gäste müs­sen sonst eine saf­ti­ge Strafe zah­len, wer­den sie erwischt“, sagt die Verkäuferin.«

Die Informelle Mitarbeiterin wird in dem Artikel sogar mit Namen vorgestellt.


Update Wie anders die­ses Ereignis aus dem Jahr 1933, über das ein jun­ger Mann auf einem his­to­ri­schen Stadtrundgang informiert:

»"Anfangs gab es noch Möglichkeiten, der Ausgrenzung zu begeg­nen", weiß er und erzählt die Begebenheit aus dem Geschäft der Gortatowskis in der Hohen Straße: Der Geschäftsmann hat­te Kontakt zu lin­ken Kreisen. Etliche sei­ner Bekannten such­ten am 1. April 1933, dem Tag des Judenboykotts, das Geschäft auf und tru­gen bei Hinausgehen demons­tra­tiv Schuhkartons. Die waren leer, denn die Helfer hat­ten kein Geld. Aber die Botschaft war klar: Seht her, wir kau­fen hier ein!«
shz​.de


Selbst das war mutig.

»Im Juli 1932 erhielt die NSDAP in Rendsburg nicht nur die meis­ten Stimmen, son­dern sogar mehr als die Hälfte der Stimmen…

In der Folge der Machtergreifung der Nationalsozialisten kam es auch in Rendsburg zur umfas­sen­den Gleichschaltung von Vereinen und Verbänden. Politisch Andersdenkende und jüdi­sche Mitbürger wur­den ver­folgt. Am 9. Oktober 1933 insze­nier­te der Kampfbund für deut­sche Kultur eine öffent­li­che Bücherverbrennung auf dem Paradeplatz. In der Reichspogromnacht vom 9. November auf den 10. November 1938 wur­de die Rendsburger Synagoge, Zentrum des jüdi­schen Gemeindelebens, durch einen Sprengsatz zum Teil schwer beschädigt.«
de​.wiki​pe​dia​.org

50 Antworten auf „Ordnungsamt sitzt verdeckt im Lokal“

  1. Projekt ‹shif­ting base­li­nes› läuft nach wie vor auf Hochtouren. »Langsam zer­mür­ben« scheint die Strategie zu sein … Das wird den Verantwortlichen aber schon bald auf die Füße fal­len, da bin ich mir inzwi­schen sehr sicher. Wahrscheinlich zau­bern sie noch neue Schock-Strategien aus dem Hut – also Augen auf, Leute! Lange wird's wohl nicht mehr dauern.

  2. Die alte Dame hat recht, Faschismus pur. Das die­je­ni­gen die das Land wie­der auf­ge­baut haben, dies erle­ben müs­sen zeigt, das die Spaltung des Landes von den Regierungen gewollt ist und die Schafe dies auch brav umsetzen.
    Es soll­ten die­je­ni­gen, die dies umset­zen mal von der Fremdbestimmung in das Selbstdenken über gehen.
    Konsequent wäre Kaffees kom­plett zu schlie­ßen… nur Außerhausverkauf…

    1. @Rupeti Becker: Zu dem "Faschismus pur", den ich ken­ne, gehö­ren aller­dings "Begleiterscheinungen" wie Millionen Ermordete und Konzentrationslager, in denen Andersdenkende gequält und tot­ge­schla­gen wur­den. Schon vergessen?

      1. @aa: Zum Faschismus gehö­ren nicht not­wen­di­ger Weise Millionen Ermordete, aber doch offe­ner Terror. Den haben wir in der Form tat­säch­lich nicht. Daher hal­te ich mich mit der Bezeichnung "Faschismus" auch zurück. Was wir aber auf jeden Fall haben ist eine "Faschisierung", die einem zukünf­ti­gen Faschismus inkl. Mord und Totschlag den Boden bereitet.

      2. Lieber aa,
        Sie sug­ge­rie­ren die Parallelen um sie dann abzu­tun. Das ist ziem­lich wider­sprüch­lich. Und wenn sie als „Begleiterscheinungen“ die Judenermordung mei­nen, dann muss gesagt wer­den, dass dies im gegen­wär­ti­gen Fall nicht vor­ge­se­hen ist aber die ver­dräng­te Vergangenheit wie­der­holt sich sich sel­ten in der sel­ben Form. Damit soll das Gegenwärtige nicht gleich gesetzt wer­den. Es ist aber mM nach der sel­be Ungeist der sich aus­tobt i.e. der auto­ri­tä­re Charakter in Aktion und wie wir am Beispiel von Neuseeland oder Australien sehen kön­nen, ist die­ser unter den gegen­wär­ti­gen gesell­schaft­li­chen Verhältnissen nicht nur in Deutschland zu Hause. Und wer das ver­ste­hen will, dem sei­nen die Schriften und Vorträge von Gerhard Stapelfeld emp­foh­len zum Beispiel auf Youbtube. Kurz gesagt, die Deutschen waren sehr erfolg­reich im impor­tie­ren ihrer gegen­auf­klä­re­ri­schen völ­ki­schen Gemeinschaftsideolgie, die nicht zuletzt einen Friedrich August von Hayek zu einer voll­kom­men irra­tio­na­len, die Freiheit zer­stö­ren­de, im Kern mit dem Faschismus wahl­ver­wand­te „Gesellschaftstheorie“ inspi­rier­te, von der die meis­ten fälsch­li­cher­wei­se den­ken sie sei von einem radi­ka­len Freiheitsimpetus geprägt und die unter dem Euphemismus „Globalisierung“ seit den 80 Jahren welt­weit ihr Unwesen treibt. Um nicht falsch ver­stan­den zu wer­den, der Neoliberalismus pre­digt die Freiheit, ist aber durch sei­ne unbe­ding­te Entgegensetzung zum Faschismus bloß die ratio­na­li­sier­te Form des­sel­ben. Unaufgeklärte Vergangenheit, die sich wie­der­holt frei­lich nie in sei­ner bekann­ten Form. Diesmal aber nicht nur in Deutschland oder Österreich son­dern glo­bal und die empi­ri­schen Subjekte haben dem —wie es scheint— nur noch wenig entgegenzusetzen.

        1. @Emil:
          Parallelen zu sug­ge­rie­ren, ist das Vorrecht des Foruminhabers.
          Leben Sie damit, so wie ich es tue.
          Befremdet mich ebenfalls.

          Mir fehlt aber nix, wenn ich das nicht "darf", weil ich damit eh spar­sam umgehe.

      3. @aa:
        Wie nennt denn gnä­di­ger Herr alles VOR "Millionen Ermordete und Konzentrationslager in denen Andersdenkende gequält und tot­ge­schla­gen wer­den"? Bitte mal eine geneh­me Begrifflichkeit anfüh­ren, damit wir Lesenden nicht stän­dig über die Stolperschnüre strau­cheln, die Sie mit Vergleichen zur NS-Zeit immer wie­der sel­ber span­nen. Wäre "präfa­schis­tisch" genehm? Oder "Faschismus-Light"? Postnataler Faschismus? Oder noch prä­na­tal? Baby-Faschismus?
        Es ist natür­lich klar, dass ein Historiker die Geschichte lie­ber "von hin­ten" betrach­tet… nur sind wir gera­de irgend­wie am Anfang.. oder schon etwas wei­ter. Ich fra­ge auch nur für einen Freund.

        1. Danke Zebraherz.
          Wie auch immer die Semantik rich­tig geführt sein will, für mich ist das alles seit 18 Monaten ein kom­plet­ter Zivilisationsbruch, ein Rückschritt Rtg. Barbarei. Man lese Adorno und sei­nen Beitrag zur Erziehung nach Auschwitz. Was hier läuft,ist brand­ge­fähr­lich. 2G ist per­vers, 3G auch. Ich betre­te sicher nie­mals einen Laden o.ä., der jetzt 2G macht und ertra­ge die Blindheit/Dummheit der­je­ni­gen, die da ein­fach mitlaufen,auch nur schlecht. Ob wir das jetzt …ismus nen­nen, ist mir neben­säch­lich. Es ist ein­fach grau­sam und muss end­lich aufhören.

      4. Aha – die "Begleiterscheinungen" sind aller­dings im Dritten Reich erst nach Jahren auf­ge­tre­ten und, genau wie heu­te, woll­ten die meis­ten nicht glau­ben, wohin das füh­ren wird. Ich emp­feh­le die Lektüre des offe­nen Briefs von Holocaustüberlebenden. 

        "@Roswitha Ripke: Nein, will man nicht. (Aussage gegen Aussage)"
        Ganz bestimmt will man die Gesundheit der per Zwangsisolation und Zwangsspiken gefol­ter­ten Alten in den Pflegeheimen "schüt­zen", Deshalb ver­tuscht man die Impftoten und Impfgeschädigten, um die zu "Schützenden" nicht zu beun­ru­hi­gen. Das Spiken ist "sicher".

      5. @ aa:
        Millionen Ermordete wer­den lei­der bald Realität sein. Denn das Gepimpert-Werden ist Mord auf Raten, Mord zeit­lich gestreckt und zeit­lich ver­setzt ablaufend.
        Die berüch­tig­ten Lager gibt es bereits in Australien und Neuseeland.

  3. In Rendsburg wer­den die Spitzel ins Restaurant geschickt. Niemand im Westen darf sich mehr über die Stasi auf­re­gen. Die Stadt Rendsburg hat das System der Stasi kopiert und ist wohl auch noch stolz darauf 🙁

  4. Der Blockwart Andresen bzw. sei­ne Gehilfen neh­men die Sache Ernst. Umsatzeinbußen schei­nen weni­ger zu wie­gen, als das gute Gefühl an der Front gegen das Killervirus hel­den­haf­ten Einsatz zu zei­gen und Befehle ein­zu­hal­ten! Wenn ich ein Impfzertifikat hät­te, wür­de „Brandon“ als Vorname drauf­ste­hen. 99% der Hypnotisierten wür­den die Pointe ver­mut­lich nicht erken­nen, aber wie­der­um so einen jung-dyna­mi­schen Namen einem geal­ter­ten Zeitgenossen wie mir nicht zutrau­en. Evtl. näh­me ich doch Pankratius, Blasius, Nepomuk oder Isidor 🙂

  5. Man kann den Betreibern der Einrichtungen mE. kei­nen Vorwurf machen, da sie die ima­gi­nä­re Knute im Nacken spü­ren. Mich erin­nert das fatal an die Zeit der schwar­zen Autos und Männer in dunk­len Mänteln in die­sem "demo­kra­tisch geführ­ten Land".

    1. "die ima­gi­nä­re Knute"

      @Lucy, Sie sagen es: Imagination ist hier das ent­schei­den­de Wort.
      Tatsächlich ging die Konditoreimitarbeiterin über das gesetz­lich erlaub­te hin­aus, und zwar deut­lich – nicht ein­mal das Ordnungsamt dürf­te im beschrie­be­nen Fall mehr, als höf­lich nach dem Ausweis fra­gen, und falls erfolg­los, von dan­nen ziehen.

      Ich fin­de, man kann jedem Bürger, der sich als demo­kra­tisch gesinnt und nicht als Untertan ver­steht, es vor­wer­fen, wenn er sei­ne Rechte nicht kennt, oder wahrnimmt.

  6. Die Regierung will die alten nicht nur aus­gren­zen sie will sie solan­ge imp­fen bis sie ihre Leben ver­lie­ren. Auf gut Deutsch man will sie wie in den Vierzigern euthanasieren.

  7. Menschlichkeit und Mitgefühl sind ganz schön auf den Hund gekom­men, wenn man ein paar Senioren ihren Kaffee und Kuchen nicht ser­vie­ren mag, weil sie kei­nen Ausweis dabei haben…(?!)
    Aber man befolgt ja nur die Regeln.
    Ich könn­te ko…

  8. >>Laut Landesverordnung sei­en sie dazu ver­pflich­tet, die Ausweise in Kombination mit einem Personalausweis zu kon­trol­lie­ren.<> Laut Landesverordnung sei­en sie dazu verpflichtet <<
    ist also ein Irrtum, oder eine Lüge.

    § 181 LVerwG Schleswig-Holstein regelt die Identitätsfeststellung:
    (1) "Die Identität einer Person darf zur Abwehr einer im ein­zel­nen Falle bevor­ste­hen­den Gefahr fest­ge­stellt wer­den" sowie bei spe­zi­el­len Gefährdungslagen oder Verdacht auf Straftaten.
    Durch die Polizei.
    nicht das Ordnungsamt.
    Kriminelle wis­sen sowas,
    bra­ve Bürger nicht.

    1. P.S.:
      Ein län­ge­res Zitat aus der Sch-Hol. Covid-VO ging oben verloren.
      Sinngehalt:
      Eine Identitätsfeststellung in Verbindung mit dem Impfsnachweis wird in der VO an kei­ner Stelle erwähnt.
      Ginge auch gar nicht -
      ist schlicht nicht rechtens.

  9. Ich schütt­le über die Naivität, sich imp­fen zu las­sen, eigent­lich den Kopf. Aber das eigent­lich nur bei Menschen, die es bes­ser wis­sen müss­ten. Hier aber emp­fin­de ich Mitleid. Menschen, denen Angst gemacht wur­de und denen ein­ge­re­det wur­de, sie müss­ten sich imp­fen las­sen. Schon im im ers­ten Quartal wur­den die gan­zen Alten geimpft und wei­ter­hin ein­ge­sperrt; man erin­ne­re sich dar­an, dass in den Altenheimen nach den Impfungen immer noch nicht gemein­sam geges­sen wur­de. Nun wur­den sie sogar geboos­tert und kön­nen kei­nen Kaffee beim Bäcker trinken.

    Es geht nicht um Gesundheit, son­dern dar­um, die Leute zu gän­geln. Am bes­ten igno­rie­ren, den gan­zen Unsinn. Ich unter­lau­fe 3G-Regeln in mei­nem Bereich. Heute war ich bei einem Vereinstreffen, wo offi­zi­ell 3G gilt. Aber da trug nie­mand Maske und nie­mand muss­te sei­nen 3G-Status offenbaren.

    1. @Johannes Schumann
      Dass es nicht um Gesundheit geht, das müss­te eigent­lich mitt­ler­wei­le den meis­ten klar gewor­den sein – lei­der nur Konjunktiv. 

      Den gan­zen Unsinn igno­rie­ren – das fin­de ich zu ein­fach gedacht.
      Sich dage­gen auf­leh­nen – jeder wie er es in sei­nem Rahmen kann – sofern er das will – das fin­de ich sinn­voll und notwendig.

      Aber das kann man auch, indem man ein­fach alles, was 3G oder 2G (… und bald nur noch 1G?) for­dert, ganz kon­se­quent mei­det, auch in Zukunft, egal, wie sie sich dann aufstellen.

      So mache ich das zumin­dest. Ich mer­ke mir auch für die Zukunft die Betriebe, Restaurants oder auch Veranstalter sowie lei­der auch Privatpersonen, die auf 3G oder 2G bestehen.

  10. Nunja – das war viel­leicht eine der bes­se­ren Optionen. Wahrscheinlich wird die­ser Aufbäcker mit Sitzgelegenheit nun eher gemie­den von den Altenheiminsassen bzw. derer Pfleger. Wenn ich mir die Sitzende Kundschaft der Bäckerketten in mei­ner Umgebung so anse­he, bedeu­tet das wohl eine erheb­li­che Umsatzeinbuße. Und weil im Artikel auch noch der Name des Bäckers fällt, wird die Geschäftsaufgabe wohl in greif­ba­re Nähe rücken.
    Sowas pas­siert, wenn das Personal so schlecht bezahlt wird, dass der Unterschied zu Harz IV kaum mess­bar ist. Denen ist egal ob es dem Geschäft gut geht oder ob es plei­te geht.

    1. @ Hartwin
      Ich habe gera­de (nicht ganz frei­wil­lig) das zwei­fel­haf­te Vergnügen, als Angestellte im Verkauf einer Bäckerei zu arbeiten.
      Kunden, die im Cafebereich Platz neh­men möch­ten, fra­ge ich "Irgendetwas 3G-mäßi­ges zum Vorzeigen haben Sie sicher dabei, oder?" Wird bejaht, kann es losgehen.
      (Sehr vie­le Kunden zücken aller­dings unauf­ge­for­dert und mit gro­ßem Eifer ihr Smartphone und wischen sich durch ihre Apps, um mir dann einen QR-Code zu prä­sen­tie­ren. Welche Enttäuschung, wenn ich offen­ba­re, dass ich gar kein Smartphone besit­ze und des­halb auch kei­ne App, wel­che den QR-Code aus­le­sen könnte!)
      Stammgäste kön­nen sich mit ihrem Namen und der ein­ma­li­gen Bestätigung, etwas 3G-mäßi­ges dabei zu haben in eine Liste ein­tra­gen las­sen, so dass sie bei Folgebesuchen gar nicht mehr ange­spro­chen wer­den. Dass ihr Gruß "Ich ste­he auf Ihrer Liste" beim Betreten des Cafebereichs auch bei nicht Stammgästen Nachahmer fin­det, hal­te ich nicht für unwahrscheinlich.
      Aber mehr Einsatz für das Bemühen mei­nes Chefs, einen regel­kon­for­men 3G-Betrieb durch­zu­füh­ren, bin ich nicht bereit zu leis­ten. Genauso wie ich Kunden ohne Masken nicht zum Tragen der­sel­ben auffordere.
      Warum?
      Weil ich es mir wert bin.

      1. Das hät­te ich mir von der Kettenbäckerei Ecke Hegel-Ecke Berger Straße in Bornheim gewünscht. Als sie auf mei­ne Bitte um Porzellantasse auf 3G bestan­den, pfef­fer­te ich den schon bezahl­ten Teebeutel in das­be­reit­ge­stell­te Pappbecher-Wasser und ver­ließ ohne die­sen aufNimmerwiedersehen die Lokalität. Demnächst bei Kälte auf dem Fahrrad nur noch mit Thermoskanne unterwegs.

  11. Wo sind in "die­ser Pandemie" die Berge von Leichen ? also
    Orwell'scher Neu-sprech.
    Wieviel % posi­ti­ve auf Sars-Cov2 Getestete bei allen tgl. Tests ? Ein ech­ter Arzt behan­delt kei­nen positiv.Laborwert-nur einen Patienten mit Beschwerden, ggf. eine akt­zep­tier­te Vorsorge-Therapie bei dro­hen­der töd­li­chen Inkorporation=
    nach­ge­wie­sen tödlicherErkrankung. Alles ist bei die­ser Angstbedrohung für die Summe der Bevölkerung nur im unter 2–3% Bereich bis­her bewie­sen, aber anders dargestellt.
    TESTEN nur von Symptomatisch= lei­den­den Menschen. Damit gibts auch weni­ger "falsch-posi­ti­ve" (ein­fach sta­tis­tisch !) und damit kei­ne epi­de­mi­sche Notlage.
    Das Staatl. Regime will aber Streit unter den Menschen und die bestell­ten "Impf-" Dosen nicht weg­wer­fen , nur durch die Oberarme ent­sor­gen, wobei die Aspiration der i.m. Injektion untersagt/ bewußt? ver­mie­den wird, so das häu­fig eine i.v. = direk­te Blutbahn Spritze erfolgt mit micro­ca­pil­lä­ren Folgen.… ein Arzt schämt sich für so eine Fehl-Leistung !!!

  12. @aa: Ich ver­ste­he den Doppelpunkt oben, nach "Selbst das war mutig", nicht – sit­ze ich auf mei­ner Leitung oder soll­te das eigent­lich ein Punkt sein?

    Wenn ich sol­che Geschichten höre oder lese, über­kommt mich ein­fach Traurigkeit dar­über, wie mit alten Menschen und Kindern in unse­rer Gesellschaft umge­gan­gen wird.

    Bei den Diskussionen zu "Faschismus" fällt mir auf, dass Faschismus in Deutschland immer (?) mit "Nationalsozialismus" gleich­ge­setzt wird. Faschismus bedeu­tet doch aber nicht zwin­gend, Rassenpolitik zu betrei­ben oder den Plan, Menschen auf­grund ihrer Rasse zu ermor­den. Deshalb wäre es aus mei­ner Sicht sinn­voll, zwi­schen bei­den Begriffen zu unter­schei­den – was auch einen Unterschied für die Diskussionen machen würde. 

    "Gegen die Subsumierung des Nationalsozialismus unter den Faschismusbegriff wen­den die fran­zö­si­sche Psychoanalytikerin Janine Chasseguet-Smirgel und der deut­sche Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn ein, dass damit des­sen Wesenskern, näm­lich die Rassepolitik und der Holocaust, aus dem Blickfeld gerückt wür­de. Das NS-Regime erschei­ne in die­ser Perspektive als „eine ganz bana­le Diktatur“, nicht anders als die in Italien, in Francos Spanien oder im Chile Pinochets. Dies ratio­na­li­sie­re das Unfassbare der Judenvernichtung und sei letzt­lich eine Strategie der Erinnerungsverweigerung und Schuldabwehr [14]"
    aus: Wikipedia Definition Faschismustheorie https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​F​a​s​c​h​i​s​mus

    1. @Anybody:
      Guter Einwand. Ließe sich eben­so in Richtung "links" vorbringen:
      Macht es Sinn, die DDR und die Khmer Rouge unter "Sozialismus" zu sub­sum­mie­ren? Wenn ja, warum?

  13. So völ­lig ver­rückt alles, da braucht es kei­ne Nazivergleiche mehr.

    Die Druglords von Pfizer & Co haben die­se Läden (Omacafe in die­sem Fall) über­nom­men und kon­trol­lie­ren jetzt die Türen. Zugangsvorraussetzung: Drogen sprit­zen (von Pfizer & Co) ist Pflicht. 

    Die Druglords von Pfizer & Co ver­dea­len ihr Zeug jetzt an Kinder ( bald schon an 5‑Jährige ), den Eltern erzäh­len sie das Zeug ist harm­los. Klar wis­sen sie, das ihr Stoff gefähr­lich ist.

    Die Druglords von Pfizer & Co haben ihre Consiglieres wie die Herren Wieler und Spahn am lau­fen, die alles dafür tun das Drogenkartell zu decken.

    Und ein gro­ßer Teil der Bevölkerung ist ange­fixt und fei­ert den Drogenhype. Alle beglück­wün­schen sich gegen­sei­tig, dass sie Drogen neh­men und sie has­sen Leute die kei­ne Drogen nehmen.

    Wow. Einfach WOW.

    KEINE MACHT DEN DROGEN

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​P​6​Y​6​K​n​f​u​GUI

  14. Die Logik ist so geil .…. bei der letz­ten Wahl :

    kla­re Anweisung
    "Ausweis nicht kon­trol­lie­ren – Wahlbenachrichtigung reicht"

    aber für nen Kaffee und nen Stück Kuchen brauchs­te nen Perso .…… 

    schon merk­wür­dig die Wertigkeit

  15. Ordnungsamt sitzt ver­deckt im Lokal

    Dann hat der Verassungsschutz auch V‑Leute beim Kassenpersonal. (Und das BKA ver­deck­te Ermittler unter der Kundschaft.)

  16. Zur Faschismusdiskussion, deut­scher Faschismus war anders und radi­ka­ler als der der Italiener, anders als der spa­ni­sche und anders als der der Bewegungen in der USA oder GB usw usw.
    Es gibt nicht den Faschismus.
    Antisemitismus bei­spiels­wei­se muss nicht zwin­gend bei einer faschis­ti­schen Ideologie vor­han­den sein.
    Die deut­sche Variante war beson­ders her­aus­ra­gend wiederlich.
    Ich den­ke auch der Faschismus unter­liegt einem Zeitgeist und ver­än­dert sich.
    Macht ihn aber nicht bes­ser nur anders.
    Grundsätzlich kön­nen auch Schwarze oder ande­re Gruppen Faschisten sein.
    Prinzipiell muss eine Ausgrenzung und Unterdrückung ande­rer Gruppen vorliegen.
    Genaugenommen ist es defi­ni­ti­ons­ge­mäß kein Problem, das eine faschis­ti­sche Gruppe eine ande­re faschis­ti­sche Gruppe unterdrückt.

    1. Im däni­schen Faschismus gelang es den Däninnen und Dänen, fast die gesam­te däni­sche jüdi­sche Bevölkerung VOR DEN AUGEN der den Øresund bewacht haben­den Faschisten nach Schweden zu brin­gen. Dennoch war in Dänemark der Faschismus all­ge­gen­wär­tig, die deut­schen Besatzer nicht mit den in Dänemark stän­dig Wohnenden _nicht_ zimperlich.

  17. Wieso sind die Menschen bereit, jedem ihre per­sön­li­chen Daten, sogar die schüt­zens­wer­tes­ten, die medi­zi­ni­schen Daten, zu zei­gen? Das darf nie­mand der kei­ne hoheit­li­chen Befugnisse hat. Nur weil irgend­ei­ne kru­de Verordnung das nun jedem erlaubt? Da fängt das nein­sa­gen doch bereits an.

  18. Der Irrsinn stei­gert sich nun schon seit 18 Monaten unun­ter­bro­chen – und unun­ter­bro­chen arbei­ten die Braven Bürger dabei schön mit.

    Also ich weiß jetzt, wie das "Dritte Reich", Judenverfolgung, KZs und Vernichtungskrieg mög­lich wur­den. Live dabei! Frühphase.

    Der bes­te Satz aus dem Publikum, als ich an der Teilnahme an der "all­ge­mei­nen", "frei­en" Wahl wegen Narrenlappen-Verweigerung gehin­dert wur­de: "Es gibt doch schließ­lich Regeln …!"

    Wenn die Regierung anord­net, dass man ab sofort nur noch mit um den Hals gehäng­te Klobrillen auf die Straße gehen dürfe …

    1. @Albrecht Storz: Das ist extrem schlüs­sig. Mit der Kontrolle "geimpf­ter" RentnerInnen deu­tet sich der künf­ti­ge Vernichtungskrieg an. Herr, Hirn, bitte!

      1. @ aa:
        Das, fin­de ich, stimmt, was Albrecht Stortz schreibt.
        Ohne Datenkenntnis der zu Ermordeten gibt es kei­nen Zugriff auf die zu Ermordenden.

        Beispiel:
        In Dänemark gab es zu kei­ner Zeit eine staat­li­che (behörd­li­che) Registrierung, ob jemand Jüdin oder Jude ist. Deshalb war es den Faschisten nur schwer mög­lich, sich die jüdi­sche Bevölkerung zu grei­fen und in die KZs zu entführen.

        Lediglich waren jüdi­sche Wohnviertel bekannt. In København war dies in der Nähe der Universität in der Nähe vom Hauptbahnhof Kopenhagen. Die døni­sche jjü­di­sche Bevölkerung war in Dänemark aner­kannt, viel­leicht auch, weil Jüdinnen und Juden seit jeher Handel betrei­ben durf­ten. Dänemark war in den 1930er Jahren noch ein Agrarland mit wenig Industrie (mehr Klein- und Kleinstindustrie) und ein Handelsland mit einer star­ken Seehandelsflotte.

        Es waren die däni­schen Kommunistinnen und Kommunisten, die die däni­sche jüdi­sche Bevölkerung vor dem Zugriff der Faschisten warn­ten. An der Rettungsaktion der däni­schen Jüdinnen und Juden war nahe­zu die gesam­te däni­sche Bevölkerung betei­ligt. Davor kann man so vie­le Hüte zie­hen, so vie­le Hüte hat man nicht.
        Auch das däni­sche Königshaus war an der Rettung der däni­schen Jüdinnen und Juden vor den Faschisten beteiligt.

        Norwegen:
        Auf die nor­we­gi­schen Jüdinnen und Juden hat­ten die Faschisten sofort Zugriff, weil in Norwegen die Jüdinnen und Juden seit Mitte des 20. Jahrhunderts behörd­lich in den Akten beim Staat (Kommunen u.a. Akten staat­li­cher Institutionen) als Jüdinnen und Juden regis­triert waren.

          1. @ aa:
            Die Erfassung ist das Erste, was gemacht wird. Danach die Einkassierung der zu Vernichtenden. Danach die Ermordung der zu Vernichtenden.
            Ohne Datenbevorratung kei­ne Vernichtung der zu Vernichtung Vorgesehenen.

            1. @Hehehe: Nur daß hier ein Denkfehler besteht. Die Pharmaindustrie will ihre KundInnen nicht ver­nich­ten. Wer soll­te dann ihre Wunderpillen kau­fen? Sie neh­men vie­le Tote in Kauf bei ihrem welt­wei­ten Feldversuch. Das Geschäftsmodell Massenmord gehört nicht dazu.

  19. Das OA als IM (inof­fi­zi­el­le Mitarbeiter/innen) der Neo-Stasi. Jeap, die Alt-Stasiisten, die noch am Leben sind, dürf­ten ab jetzt sich (als treue Dienstleister für den Staat DDR) von den Gerichten in der BRD reha­bi­li­tie­ren las­sen für Ihre Aburteilung durch wes­tedeut­sche ideo­lo­gi­sche Scharfrichter/innen aus der Zeit nach dem 02. Oktober 1990. Dasselbe gilt für die Wiederaufnahme von Arbeitsrechtsprozessen. Wenn wer als IM nach der Wende ent­tarnt und infol­ge des­sen aus der Arbeit gefeu­ert wurde.
    Gleiches Recht für Alle – für die jet­zi­gen IMs und die IMs, die in der DDR bei der Stasi oder im Auftrag der Stasi gear­bei­tet haben.

    1. Oder auch: Wie vie­le Ex-Stasiisten arbei­ten bei dem oben genann­ten OA? Das oben genann­te OA war mög­li­cher­wei­se ab dem 03. Oktober 1990 behörd­li­ches Auffangbecken für Stasiisten aus dem benach­bar­ten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern(?)

      Man könn­te auch den Spruch: "Pack schlägt sich – Pack ver­trägt sich" ver­kürzt in dem Behördenskandal ver­wen­den: "Pack (aus dem oben genann­ten OA) ver­trägt sich (mit den Ex-Stasiisten und in dem oben genann­ten OA Westdeutschland-Integrierten – oder neu­deutsch: Westdeutschland Inkludierten).

      Es wäre doch eine fei­ne Spontan-Aktion, am Wochenende jetzt alle Ordnungsämter der Bundesrepublik mit Aufklebern "Stasi" zu bekleben. 🙂

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