Polizei verlegte einen Großteil ihrer Kräfte inklusive Wasserwerfer in den Stadtpark

Aus einem fai­led state:

»Hamburg. Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag erneut Partys und Ansammlungen vor Feiernden in Hamburg wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln auf­ge­löst. Für die Einsatzkräfte über­ra­schend: In die­ser Nacht ent­gleis­ten die Partys nicht im Schanzenviertel oder am Alma-Wartenberg-Platz (Ottensen) son­dern im Stadtpark.

In der Nacht ver­leg­te die Polizei einen Großteil ihrer Kräfte inklu­si­ve Wasserwerfer in den Stadtpark, um dort gegen 1.30 Uhr eine Party von etwa 750 Jugendlichen, die bei dröh­nen­der Musik und mit viel Alkohol fei­er­ten, auf­zu­lö­sen. Es kam laut Polizei zu Flaschenwürfen auf Beamte und Einsatzfahrzeuge, sowie Körperverletzungen und räu­be­ri­schem Diebstahl.

Polizei Hamburg hatte an vielen Orten größte Mühe mit Partys

Auf dem Alma-Wartenberg-Platz in Ottensen hat­ten sich nach Abendblatt-Informationen zuvor nur etwa 40 Jugendliche ver­sam­melt. Dort blieb es im Verlauf des Sonnabendabends ruhig. Ganz im Gegensatz zur Nacht davor: Da hat­te es die Polizei nach ihren Angaben dort mit 350 bis 400 "aggres­si­ven Jugendlichen" zu tun.

Die Feiernden hiel­ten sich weder an das erwei­ter­te Alkoholverbot noch an die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tra­gen. Ab 23 Uhr began­nen Beamte damit, ein­zel­ne Jugendliche auf die gel­ten­den Corona-Regeln hin­zu­wei­sen – offen­bar ohne Erfolg. Gegen 0.18 Uhr setz­te die Polizei Wasserwerfer ein, um die Jugendlichen in klei­ne­re Gruppen zu tren­nen. Mehrere Personen wur­den fest­ge­nom­men. Gegen 3 Uhr war der Platz geräumt…«
abend​blatt​.de (6.5.)


»Als geschei­ter­ter Staat (eng­lisch fai­led sta­te) wird nach einer all­ge­mei­nen Definition ein Staat bezeich­net, der sei­ne grund­le­gen­den Funktionen nicht mehr erfül­len kann…

In der moder­nen poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen Auffassung von Staatlichkeit muss ein Staat vor allem drei zen­tra­le Funktionen für sei­ne Bürger leis­ten: SicherheitWohlfahrt und Legitimität/Rechtsstaatlichkeit. Dabei han­delt es sich letzt­lich um Leistungen der Staatsgewalt.

Wenn ein Staat die­se drei Funktionen nicht mehr in einer nen­nens­wer­ten Weise erfüllt, so spricht die Politikwissenschaft von einem geschei­ter­ten Staat.«
de​.wiki​pe​dia​.org

18 Antworten auf „Polizei verlegte einen Großteil ihrer Kräfte inklusive Wasserwerfer in den Stadtpark“

  1. Beim G20 Gipfel im Juli 2017 hat man in Hamburg viel Erfahrung gesam­melt wie man fried­li­che Versammlungen mit­tels mas­si­ver Polizeigewalt auf­zu­lö­sen kann. Je mar­tia­li­scher, umso bes­ser, damit alle Bescheid wis­sen wer hier das Sagen hat.

  2. Das Gewaltmonopol des Staates bricht sich hier gleich mehr­fach Bahn. Hier noch der Polizeibericht vom Wochenende zuvor. Da sah es noch ähn­li­cher aus:
    https://​www​.pres​se​por​tal​.de/​b​l​a​u​l​i​c​h​t​/​p​m​/​6​3​3​7​/​4​9​2​7​889
    Wen #zuhau­se­blei­ben nicht errei­chen kann wird Teil poli­zei­li­cher Maßnahmen. Im Falle der Schwächsten aller­dings meis­tens erst wenn es zu spät ist. Dafür kön­nen die Staatsorgane uns danach mit inter­es­san­ten Zahlenreihen versorgen:
    "Laut PKS sind im Jahr 2020 152 Kinder gewalt­sam zu Tode gekom­men. 115 von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jün­ger als sechs Jahre. In 134 Fällen erfolg­te ein Tötungsversuch. Mit 4.918 Fällen von Misshandlungen Schutzbefohlener wur­de eine Zunahme um 10 % im Vergleich zum Vorjahr regis­triert. Kindesmissbrauch ist um 6,8 % auf über 14.500 Fälle gestie­gen. Stark ange­stie­gen sind mit 53 % auf 18.761 Fälle die Zahlen bei Missbrauchsabbildungen, soge­nann­ter Kinderpornografie. Auch die star­ke Zunahme bei der Verbreitung von Missbrauchsabbildungen durch Minderjährige war in 2020 besorg­nis­er­re­gend: Laut PKS hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die Missbrauchsabbildungen – ins­be­son­de­re in Sozialen Medien – wei­ter­ver­brei­te­ten, erwar­ben, besa­ßen oder her­stell­ten, in Deutschland seit 2018 mehr als ver­fünf­facht – von damals 1.373 auf 7.643 ange­zeig­te Fälle im ver­gan­ge­nen Jahr."
    Der Bundesbeauftragte für Fragen des sexu­el­len Kindesmißbrauchs sieht den 'fai­led sta­te' schon kom­men, zumin­dest in die­sem Bereich: "wir müs­sen ver­hin­dern, dass das System kollabiert!“
    https://​www​.bka​.de/​D​E​/​P​r​e​s​s​e​/​L​i​s​t​e​n​s​e​i​t​e​_​P​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​2​0​2​1​/​P​r​e​s​s​e​2​0​2​1​/​2​1​0​5​2​6​_​p​m​k​i​n​d​g​e​w​a​l​t​o​p​f​e​r​.​h​tml
    https://​beauf​trag​ter​-miss​brauch​.de/​s​e​r​v​i​c​e​/​z​a​h​l​e​n​-​f​a​k​ten
    Soweit ich her­aus fin­den konn­te hat sich die­ser 'Beauftragte', bzw. sei­ne Amtsstelle in die­ser gan­zen Zeit bzgl. Corona nur zwei­mal zu Wort gemel­det, am 25.3.2020 mit einem eben­so hilf­lo­sen wie – ver­mut­lich unge­wollt – zynisch for­mu­lier­ten Appell:
    https://​beauf​trag​ter​-miss​brauch​.de/​p​r​e​s​s​e​/​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​d​e​t​a​i​l​/​k​i​n​d​e​r​-​n​i​c​h​t​-​a​u​s​-​d​e​m​-​b​l​i​c​k​f​e​l​d​-​v​e​r​l​i​e​ren
    Neben einer "Soforthilfe"-Initiative bei der Flyer mit Telefonnummern ver­brei­tet wer­den, eine neue Webseite erstellt (kein-kind-allei­ne-las­sen) wird, deren Aktionspartner sin­ni­ge Aussagen wie "Haltet Abstand. Und Augen und Ohren offen." erfin­den, durch die man unmit­tel­bar auf die HP einer Hamburger Werbeagentur ver­linkt wird, kriegt man in einer PM vom 4.5.2020 noch zu erfah­ren "Missbrauchsbeauftragter warnt vor „Öffnungseuphorie“. Das ist zwar etwas anders gemeint als es jetzt ver­mu­ten läßt, macht aber auch deut­lich, wie die­se Einrichtung ledig­lich die Funktion eines Feigenblatts aus­füllt. Keine Kritik, kein Gedanke, nicht mal ein zar­ter Hauch davon. Und wie­so, wo die­ser Beauftragte, Johannes-Wilhelm Rörig, längst schon vor­zei­tig sei­nen Abschied neh­men wird nach der Wahl, weiß man seit Dezember.
    Die Tragödie dar­an ist, dass die Kinder zur Selbstbestimmung über ihre Körperlichkeit ermäch­tigt wer­den sol­len, die ihnen im sel­ben Atemzug vom Staat wie­der ent­zo­gen wird.
    https://​beauf​trag​ter​-miss​brauch​.de/​p​r​e​s​s​e​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​d​e​t​a​i​l​/​m​i​s​s​b​r​a​u​c​h​s​b​e​a​u​f​t​r​a​g​t​e​r​-​w​a​r​n​t​-​v​o​r​-​o​e​f​f​n​u​n​g​s​e​u​p​h​o​rie
    https://​beauf​trag​ter​-miss​brauch​.de/​p​r​e​s​s​e​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​d​e​t​a​i​l​/​m​i​s​s​b​r​a​u​c​h​s​b​e​a​u​f​t​r​a​g​t​e​r​-​s​t​a​r​t​e​t​-​s​o​f​o​r​t​h​i​lfe
    https://​www​.dei​ne​-play​list​-2021​.de/​k​e​i​n​k​i​n​d​a​l​l​e​i​n​e​l​a​s​sen

  3. Im letz­ten Nachtcafe ist etwa (ab Minute 22) Ingmar Hoerr zu Gast, einer der Entwickler der mRNA-Impftechnologie. Er berich­tet Aufschlussreiches, u.a. über sei­ne Begegnung mit Bill Gates, dem Großinvest…philanthropen:

    https://​www​.ard​me​dia​thek​.de/​v​i​d​e​o​/​n​a​c​h​t​c​a​f​e​/​w​o​f​u​e​r​-​e​s​-​s​i​c​h​-​z​u​-​k​a​e​m​p​f​e​n​-​l​o​h​n​t​/​s​w​r​-​f​e​r​n​s​e​h​e​n​/​Y​3​J​p​Z​D​o​v​L​3​N​3​c​i​5​k​Z​S​9​h​Z​X​g​v​b​z​E​0​N​z​Q​w​N​DY/

    Die Erzählung ist wie zu erwar­ten eine Erfolgsgeschichte, wobei man die Begeisterung von Moderator und Talkgast ange­sichts Gates' Gebaren nicht so ganz tei­len mag. Es kommt auch offen zum Ausdruck, wor­um es bei der mRNA-Technologie geht: den Körper des Menschen zu pro­gram­mie­ren. (ab min 26) 

    Noch ver­mei­den die Mainstream Medien den Begriff Transhumanismus; in einem Jahr wird er sicher als salon­fä­hi­ges oder gar wün­schens­wer­tes Konzept gese­hen werden.

  4. Eins steht fest: Peter Tschentscher ist ein wür­di­ger Nachfolger des Scholzomats.

    Und der Staat funk­tio­niert doch aus­ge­zeich­net, das Gewaltmonopol hat er doch?! Weniger "moder­ne Politikwissenschaft" und mehr Max Weber lesen, oder Michail Bakunin und Carl Schmitt.

    1. Was ist von einem kri­mi­nel­len Demokratieverachter auch ande­res zu erwarten.
      Beihilfe zum ban­den­mä­ßi­gen Betrug und Strafvereitelung im Amt bei der CumEx-Affäre sind ein­deu­tig kriminell.
      Äußerungen wie "Demonstrationen gehö­ren ver­bo­ten" wohl auch.

  5. Wasserwerfer gegen das Volk – die neue Normalität. Die Wortwahl die­ser Propaganda Nachrichten ist irgend­wie immer gleich. Allein das soll­te einen neu­tra­ler und kri­ti­scher Leser zum nach­den­ken anre­gen. Interessant wären Aussagen von Augenzeugen, und auch, was in Sachen „räu­be­ri­scher Diebstahl“ tat­säch­lich pas­siert ist?

  6. Lieber Herr Aschmoneit,
    ich möch­te die gute Idee von Elke Essien auf­grei­fen und einen Vorschlag zur Diskussion stel­len, um ggf. dann Flugblätter zu ver­tei­len. Das, was gera­de pas­siert, soll­te so erklärt/beschrieben wer­den, dass ein 12-jäh­ri­ger es ohne Mühe versteht:
    Es ist UNRECHT, weil es gegen das Grundgesetz ver­stößt und ins­be­son­de­re die Würde des Menschen verletzt.
    Es ist UNMENSCHLICHKEIT, weil Experimente an gesun­den Menschen durch­ge­führt und gut­ge­hei­ßen werden.
    Es ist VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT, weil das Gesundheitssystem in den letz­ten drei­ßig Jahren radi­kal kaputt­ge­spart, pri­va­ti­siert und sei­ne Institutionen auf Profit getrimmt wurden.
    Es ist GEWISSENLOSIGKEIT, weil die Mächtigen gegen ihr Gewissen handeln.
    Es ist RÜCKSICHTSLOSIGKEIT, weil vie­le Schäden nicht berück­sich­tigt wer­den, die gesun­den Menschen zuge­fügt werden.
    Es ist UNVERHÄLTNISMÄßIGKEIT, weil es kei­ne epi­de­mi­sche Lage gibt.
    Es ist AMORALITÄT, weil Wissenschaft kei­ne mora­li­schen Hinweise bietet.
    Es ist WILLKÜR, weil die Maßnahmen nicht auf der Grundlage von ein­deu­tig nach­ge­wie­se­nen Belegen und Erkenntnissen beruhen.

  7. Einem Leser wur­de Quarantäne wäh­rend sei­nes Urlaubs angeordnet.
    Sind sei­ne Urlaubstage trotz­dem abge­gol­ten oder kann er sie noch­mals in Anspruch nehmen?
    Ralph Sommer 07.06.2021 10:02 Uhr

    Ich wur­de in mei­nem Urlaub vom Gesundheitsamt in Quarantäne zum Schutz vor Ansteckung geschickt.
    Ich selbst war nicht erkrankt.
    Sind mei­ne Urlaubstage jetzt abge­gol­ten oder darf ich die Tage noch in Anspruch nehmen?

    Das Gesundheitsamt wer­de – auch wenn man nicht selbst erkrankt sei – dann eine Quarantäne anord­nen, wenn man Kontakt zu einer infi­zier­ten Person gehabt habe, sagt advo­ca­do-Partneranwalt Nikolai Kröger aus Haiger (Hessen).
    Geschehe dies wäh­rend des Urlaubs sei das aber nicht grund­sätz­lich das Problem des Arbeitgebers.

    Das Risiko für soge­nann­te „urlaubs­stö­ren­de Ereignisse“ lie­ge näm­lich grund­sätz­lich beim Arbeitnehmer.
    Der Arbeitgeber müs­se ledig­lich bei der Gewährung von Erholungsurlaub den Arbeitnehmer von der Erbringung sei­ner Arbeitsleistung freistellen.
    Wie der Arbeitnehmer dann letzt­lich sei­nen Urlaub ver­brin­ge, sei ihm selbst über­las­sen, gege­be­nen­falls eben in Quarantäne zuhause.
    Fazit:
    In die­sem Fall darf man die Urlaubstage nicht noch ein­mal in Anspruch nehmen.

    https://​www​.nord​ku​rier​.de/​m​e​c​k​l​e​n​b​u​r​g​-​v​o​r​p​o​m​m​e​r​n​/​w​a​s​-​p​a​s​s​i​e​r​t​-​m​i​t​-​d​e​n​-​u​r​l​a​u​b​s​t​a​g​e​n​-​i​n​-​d​e​r​-​q​u​a​r​a​n​t​a​e​n​e​-​0​7​4​3​8​0​9​5​0​6​.​h​tml

  8. "fai­led sta­te" ist gut!
    Das Problem ist, dass es immer noch (zu) vie­le gibt, die tat­säch­lich glau­ben, dass der State ihnen genau durch die­se "Maßnahmen" "Sicherheit" (z.B. vor den bösen, viren­schleu­dern­den "Gefährdern") und Wohlfahrt (z.B. weni­ger Arbeit im öffent­li­chen Dienst – wenn's nicht gera­de ein "Covid-Krankenhaus" oder die Müllabfuhr ist) gewährt, und dies, neben legi­tim, auch noch rechts­staat­lich ver­läuft und man "der Gesellschaft" (durch z.B. Denunziantentum) "etwas zurückgibt".

    Insofern passt "Ochlokratie" aller­dings noch bes­ser: https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​O​c​h​l​o​k​r​a​tie
    (Die Messer sind gewetzt: man muss nur in die Presseberichte, oder, noch bes­ser: die ein­schlä­gi­gen online-Kommentare / "Diskussionsbeiträge" lesen: "Haftstrafen für Maskenverweigerer" o.ä. ist dort mehrheitsfähig)

    1. @Kassandro
      Ah, die alte (oder viel mehr anti­ke) Frage, ob "Demokratie" per se am Gemeinwohl ori­en­tiert oder doch eher ein Lenken bzw. Austarieren vie­ler Einzelinteressen ist. Der Kunstgriff, eine Demokratie, bei der das Austarieren der Interessen nicht mehr gelingt (aus wel­chen Gründen auch immer), mit einem eige­nen Begriff zu bele­gen, ist für mich zwar grund­sätz­lich nicht über­mä­ßig gelun­gen. Aber der Begriff "Ochlokratie" beschreibt zuge­ge­be­ner­ma­ßen sehr tref­fend die der­zei­ti­ge Situation – wobei man sich aus mei­ner Sicht immer klar sein soll­te, dass ein sol­ches Szenario in der Demokratie als zeit­wei­li­ger Zustand durch­aus vor­ge­se­hen ist. Eine leben­di­ge Demokratie ist wie eine varia­ble Welle, die um eine (nicht näher defi­nier­te) Grundlinie schwingt. Es darf nur nicht dazu kom­men, dass sich ein Extremzustand län­ger­fris­tig ver­fes­tigt oder die Grundlinie selbst nach­hal­tig ver­scho­ben wird. Das könn­te lei­der nach wie vor die Konsequenz aus dem gras­sie­ren­den Irrsinn sein.
      Also nein, eher kein "fai­led sta­te" – aber das macht die Vorgehensweise nicht bes­ser, son­dern eher schlim­mer. Denn in einem funk­tio­nie­ren­den Staat muss man sich mehr Gedanken dar­über machen, was für einen Wahnsinn man gera­de ver­an­stal­tet, als in einem "fai­led state".

      Ansonsten hat die Diktion des Zeitungsberichtes ("Verlegen der Kräfte") hüb­sche Anklänge an die Wochenschau.…

  9. Im Umfeld der Davos Gruppe wur­de schon vor 15 Jahren prä­sen­tiert (Control Risks Group), dass auch Demokratien altern und einem (Schweine-)Zyklus unterliegen.

    Dargestellt anhand einer Marktuhr, bei der 12 Uhr kei­ne Demokratie, 6 Uhr bes­te Demokratie, 3 Uhr auf dem hal­ben Weg zur Demokratie und 9 Uhr auf hal­ben Weg weg von der Demokratie anzeigt, waren USA, EU-Staaten und UK auf ca. 5 Minuten vor 12.

    Also etwas anders ein­ge­schätzt, als öffent­lich dar­ge­stellt, vgl. hier zB unter Fragile States Index: https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​F​a​i​l​e​d​_​s​t​ate

    Es haben nur die Allgemeinheit und Standardintellektuelle eine Schwierigkeit damit, die­sen offen­sicht­li­chen Umstand zu sehen.

    Allerdings kann es sehr wohl sein, dass auf­grund die­ses Umstandes auch die west­li­chen Staaten bewusst in der Entwicklung zu fai­led sta­tes for­ciert wer­den, auch mit Corona.

    Die Frage ist, fai­led sta­tes und was dann?

    Das Problem bei den Think Tanks etc ist das glei­che wie schon bei den Aktienprognosen etc seit Jahrezehnten: man müss­te eigent­lich einen Psychologen fragen…

    1. Parlamentarismus hat mit Demokratie nichts, aber auch gar nichts zu tun, son­dern war – der Intention wie der Konsequenz sei­ner "Erfinder" nach – zur Abwehr demo­kra­ti­scher und zur Durchsetzung aris­to­kra­ti­scher Ansprüche (des Geburts- und Geldadels) unter Aufrechterhaltung einer demo­kra­ti­schen Fassade kon­zi­piert. Und die­se Fassade fällt gerade.

      Insofern fällt es eini­ger­ma­ßen schwer, hier eine Verfallsform der Demokratie zu erken­nen. Treffender wäre es, wenn man schon bei der anti­ken Triade blei­ben will, eine Verfallsform der Aristokratie zu kon­sta­tie­ren – und das ist die Oligarchie.

      1. @FS: Ja, also ehr­lich gesagt, weiss ich selbst nicht oder bin skep­tisch, was als Referenz einer Demokratie her­an­ge­zo­gen wer­den soll. 

        Ich bin in den 70gern und 80ger auf­ge­wach­sen in der BRD und da wur­de einem eben die west­li­chen Nationen als Demokratien 'vor­ge­stellt'.

        Dann gibt es wohl eine Reihe von 'ehe­mals über­zeug­ten SPD Mitgliedern und Linken' wel­che eine 'gute' Demokratie bis Ende der 70ger sehen und dann soll ein Verfall ein­ge­lei­tet wor­den sein.

        Wenn ich mich damit beschäf­tigt habe, dann sehe in den USA wie bei der BRD kei­ne wirk­li­che Demokratie seit dem 2. Weltkrieg.

        Blickt man wei­ter zurück, Ja, dann scheint es so als sei es schon immer so etwas wie eine gelenk­te Demokratie gewe­sen zu sein.

        Lese zur Zeit 'Kleine Geschichte des anti­ken Griechenland' von Raimund Schulz (Reclam) und auch da zer­fällt das angeb­li­che anti­ke Vorbild bzw. war man­ches so modern wie heute.

        Ich habe in mei­nem Leben nie gewählt, ich bin also kein unein­ge­schränk­ter Unterstützer der real exis­tie­ren­den Demokratieform in der BRD.

        Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht mal sicher, war­um Demokratie so eine pau­schal gute Idee sein soll bzw. schei­nen mir ganz ande­re gesell­schaft­li­che Voraussetzungen dazu notwendig.

        Man sieht ja auch jetzt, die Masse macht die Massnahmen mit, infor­miert sich nur aus Massenmedien ohne Dinge zu hin­ter­fra­gen und wählt und unter­stützt die­se Art von Politik.

        Was soll das werden?

        Für mich ist das Problem, dass die sog Machteliten eben kei­ne Eliten sind, dass nobles­se obli­ge schein­bar nie galt und die Think Tanks und Vordenker etc ein Müllhaufen sind. Wie schon Karl Kraus, kann man immer nur den 'fie­ber­haf­ten Fortschritt der mensch­li­chen Dummheit' kon­sta­tie­ren sowie Macht- und Habgier.

        Da habe ich schon von/über Gadaffi huma­nis­ti­sche­re und gerech­te­re Staatspolitik gehört, gera­de zu uto­pisch für heu­ti­ge Europäische Demokratiewähler. Falls das stimmt; hier eine Liste die wohl von einem YouTube Video abge­schrie­ben und über­setzt wur­de: https://​www​.hei​se​.de/​f​o​r​u​m​/​T​e​l​e​p​o​l​i​s​/​K​o​m​m​e​n​t​a​r​e​/​S​c​h​u​t​z​v​e​r​a​n​t​w​o​r​t​u​n​g​-​L​i​b​y​e​n​-​u​n​d​-​N​e​o​-​K​o​l​o​n​i​a​l​i​s​m​u​s​/​D​a​s​-​S​o​z​i​a​l​s​y​s​t​e​m​-​i​n​-​L​i​b​y​e​n​-​u​n​t​e​r​-​G​a​d​d​a​f​i​/​p​o​s​t​i​n​g​-​3​3​1​1​6​8​2​3​/​s​h​ow/

        Bei 'uns' hilft weder christ­lich, noch sozia­lis­tisch, noch grün…haben wir heu­te wirk­lich kei­ne Sklaverei mehr?

  10. Das Interview ist wider­lich in sei­ner unein­ge­schränk­ten Euphorie für die Gentherapie. Die Sequenz über Gates ist inter­es­sant. Er woll­te die Infos in Papierform (!!!) und die wich­tigs­te Frage war: "wie kommt die mRNA in die Zelle?". Wie bei Frankenstein. Sehr auf­schluss­reich. Die geben sich oft mehr Blössen als sie sel­ber mer­ken. Dieser Hoerr ist ein vom Ehrgeiz zer­fres­se­ner Getriebener. Der redet sich tat­säch­lich ein, dass er Gutes tut. Obwohl er zugibt, dass der Krebs mit mRNA nicht heil­bar ist. Gruselig!

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