Pünktlich zur Bundestagsdebatte: RKI-Bericht zum "COVID-19-Impfgeschehen"
2 Millionen Impfversagen

Um bei dem Wort zu blei­ben: Es gesche­hen Zei­chen und Wun­der, indem das RKI nach mona­te­lan­gem Schwei­gen nun zu die­sem The­ma Stel­lung nimmt. Das Doku­ment "Moni­to­ring des COVID-19-Impf­ge­sche­hens in Deutsch­land Monats­be­richt des RKI vom 07.07.2022" wird so eingeleitet:

Gleich zu Beginn wird auf die ein­ge­schränk­te Taug­lich­keit der Zulas­sun­gen hingewiesen:

»Alle in Deutsch­land ver­wen­de­ten COVID-19-Impf­stof­fe zeig­ten in den Zulas­sungs­stu­di­en eine hohe Wirk­sam­keit gegen eine sym­pto­ma­ti­sche SARS-CoV-2-Infek­ti­on und schwe­re kli­ni­sche Ver­läu­fe. Ob die­se hohe Wirk­sam­keit unter rea­len Bedin­gun­gen eben­falls vor­liegt, war zum Zulas­sungs­zeit­punkt unklar: Wäh­rend der Zulas­sungs­stu­di­en zir­ku­lier­ten ande­re Virus­va­ri­an­ten als gegen­wär­tig, Men­schen mit schwe­ren Vor­er­kran­kun­gen oder hoch­be­tag­te Per­so­nen waren nicht in die Zulas­sungs­stu­di­en ein­ge­schlos­sen und die Dau­er des Impf­schut­zes konn­te nur ein­ge­schränkt beur­teilt werden.«

Das RKI erklärt nicht, war­um es zwar über die ihm ange­schlos­se­ne Sti­ko Emp­feh­lun­gen für "Men­schen mit schwe­ren Vor­er­kran­kun­gen oder hoch­be­tag­te Per­so­nen" her­aus­gab, wenn sie in den Zulas­sungs­stu­di­en gar nicht berück­sich­tigt waren. Oder war­um es lan­ge Zeit nicht kom­mu­ni­zier­te, daß "die Dau­er des Impf­schut­zes nur ein­ge­schränkt beur­teilt wer­den konn­te", son­dern das Gegen­teil davon verkündete.

Keine Daten zu "Impfeffektivität gegen symptomatische Infektionen"

»In der Omi­kron­wel­le und bei geän­der­ten Test­pflich­ten ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich das Test­ver­hal­ten in der Bevöl­ke­rung vor allem bei mil­den COVID-19-Ver­läu­fen, die einen Groß­teil der über­mit­tel­ten sym­pto­ma­ti­schen COVID-19-Fäl­le aus­ma­chen, geän­dert hat. Dies kann zu einer Ver­zer­rung bei der Berech­nung der Impf­ef­fek­ti­vi­tät füh­ren. Vor die­sem Hin­ter­grund wird zum jet­zi­gen Zeit­punkt dar­auf ver­zich­tet, mit Hil­fe der Mel­de­da­ten die Impf­ef­fek­ti­vi­tät gegen sym­pto­ma­ti­sche Infek­tio­nen zu berech­nen. Ein vom RKI durch­ge­führ­ter sys­te­ma­ti­scher Lite­ra­tur­re­view inter­na­tio­na­ler Stu­di­en zeigt inzwi­schen Ergeb­nis­se zur Effek­ti­vi­tät der Imp­fung gegen­über Infek­tio­nen ver­schie­de­ner Schwe­re­gra­de ein­schließ­lich sym­pto­ma­ti­scher Infek­ti­on mit der Omi­kron-Vari­an­te auf…«

Der ent­schei­den­den Fra­ge bei der Bewer­tung eines Impf­stof­fes, wie zuver­läs­sig er Erkran­kun­gen ver­hin­dert, stellt sich das RKI nicht. Statt des­sen wer­tet man inter­na­tio­na­le Lite­ra­tur aus, die wie zustandekommt?

"Impfquoten": Bisheriger Tiefststand

»Die Mel­dung aller durch­ge­führ­ten COVID-19-Imp­fun­gen an das RKI ist in §4 der Coro­na­vi­rus­Impf­ver­ord­nung für alle Leis­tungs­er­brin­ger recht­lich gere­gelt. Die Daten­über­mitt­lung erfolgt über drei Portale…

Es lie­gen damit unter­schied­lich struk­tu­rier­te Daten zu durch­ge­führ­ten Imp­fun­gen und den Leis­tungs­er­brin­gern vor, die in einer ein­heit­li­chen agg­re­gier­ten Aus­wer­tung zusam­men­ge­fasst wer­den…«

Die­ses Ver­fah­ren ist nicht gera­de trans­pa­rent zu nennen.

»Seit Janu­ar 2022 ist sowohl die Anzahl der sich an der Impf­kam­pa­gne betei­li­gen­den Impf­stel­len als auch die Zahl monat­lich durch­ge­führ­ter Imp­fun­gen rück­läu­fig. Auch die Ein­be­zie­hung neu­er Leis­tungs­er­brin­ger (Apo­the­ken und Zahn­ärz­tIn­nen) konn­te die­sen gene­rel­len Trend bis­her nicht stop­pen. Im Juni 2022 wur­de mit knapp 1 Mio. Imp­fun­gen in 29.700 imp­fen­den Stel­len der bis­he­ri­ge Tiefst­stand des COVI­D19-Impf­ge­sche­hens erreicht…

Gegen­wär­tig sind 59.162.213 Erwach­se­ne ab 18 Jah­ren (85,2 % der erwach­se­nen Bevöl­ke­rung) grund­im­mu­ni­siert (Daten­stand 04.07.2022). Dar­über hin­aus erhiel­ten bis­her 49.890.719 Men­schen die­ser Alters­grup­pe (71,9 %) eine ers­te und 5.837.234 (8,4 %) Men­schen eine zwei­te Auf­frisch­imp­fung (s. Abbil­dung 2). Die Impf­quo­ten im Zeit­ver­lauf geben die zeit­ver­setz­ten Prio­ri­sie­run­gen und Impf­emp­feh­lun­gen für die Alters­grup­pen wie­der. Noch kei­ne Imp­fung erhal­ten haben rund 7,3 Mio. Per­so­nen im Alter von 18–59 Jah­ren und 1,9 Mio. Per­so­nen ab 60 Jah­re. Neben dem Beginn der Imp­fung bei Unge­impf­ten besteht auch bei den bis­her ledig­lich Grund­im­mu­ni­sier­ten der Bedarf, Impflü­cken zu schlie­ßen. So müss­ten noch ca. 1,3 Mio. Per­so­nen im Alter ab 60 Jah­ren und ca. 7,9 Mio. Per­so­nen im Alter von 18–59 Jah­ren ihren Impf­schutz mit min­des­tens einer Imp­fung auf­fri­schen. Gegen­wär­tig (Daten­stand 04.07.2022) sind 4.520.716 (46,2 %) Kin­der und Jugend­li­che im Alter von 5- 17 Jah­ren min­des­tens ein­mal geimpft und 4.192.136 (42,9 %) sind grund­im­mu­ni­siert (s. Abbil­dung 3). Unge­impft sind noch etwa 4,1 Mio. Kin­der zwi­schen 5 bis 11 Jah­ren und 1,2 Mio. Jugend­li­che (12–17 Jahre). «

»Bis­her wur­den 905 Imp­fun­gen aus zahn­ärzt­li­chen Pra­xen übermittelt.«

Über "Imp­fun­gen" in den seit Ende 2021 dazu berech­tig­ten tier­ärzt­li­chen Pra­xen wird nichts mitgeteilt.

Unsicherheit bei "Bundeslandimpfquoten"

»Eine kon­sis­ten­te regio­na­le Zuord­nung ist nur nach der Impf­stel­le, nicht jedoch nach dem Wohn­ort der Geimpf­ten mög­lich. Die­se Zuord­nung ist auch bei der Inter­pre­ta­ti­on der Bun­des­land­impf­quo­ten zu beach­ten. Da die regio­nal nach Impfort zuge­ord­ne­ten Impf­da­ten zur Berech­nung der Impf­quo­te eines Bun­des­lan­des auf die jewei­li­ge Wohn­be­völ­ke­rung bezo­gen wer­den, kön­nen dabei auch Antei­le von >100 % kal­ku­liert werden.«

Langzeitpflegeeinrichtungen: Vierter Stich wenig begehrt

»Die Antei­le der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner bzw. der Beschäf­tig­ten, die bis Ende März 2022 eine 2. Auf­frisch­imp­fung erhal­ten haben, waren noch rela­tiv gering und lagen bei 28 % bzw. 10 %. Abbil­dung 4 zeigt den zeit­li­chen Ver­lauf der Impf­quo­ten zu den ver­schie­de­nen Erhebungszeitpunkten.«

"Wirksamkeit der COVID-19-Impfung" – Bekannte Statistik-Tricks

Das RKI hält an sei­nen Bestim­mun­gen fest, die eine Beschö­ni­gung der "Impf­ef­fek­ti­vi­tät" bewir­ken sol­len. Im Sin­ne des RKI Erkrank­te gel­ten nicht als "grund­im­mu­ni­siert", wenn ihre Sprit­ze weni­ger als 14 Tage zurück­liegt. Eben­so ver­hält es sich mit "Auf­ge­frisch­ten" für weni­ger als 7 Tage. Sie fal­len sämt­lich aus der Ana­ly­se heraus:

      • »COVID-19-Fäl­le gal­ten als grund­im­mu­ni­siert, wenn für sie in den über­mit­tel­ten Daten 2 Impf­do­sen eines COVID-19-Impf­stof­fes (Comirna­ty, Spik­evax, Vax­ze­vria, Jcov­den, Nuva­xo­vid oder feh­len­de Anga­be zum Impf­stoff) ange­ge­ben waren und das Datum der Gabe der letz­ten Impf­do­sis min­des­tens 14 Tage vor Erkran­kungs­be­ginn2 lag. 
      • Als Fäl­le mit Auf­frisch­imp­fung gal­ten Per­so­nen, für die in den über­mit­tel­ten Daten min­des­tens 3 Dosen eines COVID-19-Impf­stof­fes ange­ge­ben waren und das Datum der Gabe der letz­ten Impf­do­sis min­des­tens 7 Tage vor Erkran­kungs­be­ginn lag. 
      • Fäl­le, bei denen aus den Anga­ben ersicht­lich war, dass sie min­des­tens 2 Impf­do­sen erhal­ten hat­ten und das Datum der letz­ten Impf­do­sis vor dem 01.06.2021 lag, wur­den grund­sätz­lich als grund­im­mu­ni­siert betrach­tet, da eine Durch­füh­rung von Auf­frisch­imp­fun­gen vor die­sem Zeit­punkt sehr unwahr­schein­lich ist und es sich eher um Fehl­ein­ga­ben han­deln könn­te. Fäl­le wur­den eben­falls als grund­im­mu­ni­siert betrach­tet, wenn für sie in den über­mit­tel­ten Daten min­des­tens 3 Dosen eines COVID-19-Impf­stof­fes ange­ge­ben waren, aber das Datum der Gabe der letz­ten Impf­do­sis weni­ger als 7 Tage vor Erkran­kungs­be­ginn lag. 
      • Fäl­le gal­ten als unge­impft, wenn für sie über­mit­telt wur­de, dass sie nicht geimpft waren. 
      • Fäl­le, die mit den vor­lie­gen­den Anga­ben nicht zu „grund­im­mu­ni­siert“, „Auf­frisch­imp­fung“ oder „unge­impft“ zuge­ord­net wer­den konn­ten, wur­den kom­plett aus den Ana­ly­sen aus­ge­schlos­sen. Hier konn­ten also Anga­ben zum Impf­sta­tus gänz­lich feh­len, unvoll­stän­dig sein oder es wur­de eine unvoll­stän­di­ge Grund­im­mu­ni­sie­rung angegeben. 

2 War das Datum des Erkran­kungs­be­ginns nicht über­mit­telt, wur­de das Dia­gno­se­da­tum bzw. Mel­de­da­tum ver­wen­det.«

Schon wegen die­ser Ver­zer­rung sind die fol­gen­den Daten nur mit gro­ßem Vor­be­halt zu betrachten.

Auffällige Häufung von unplausiblen Impfangaben

»Aktu­el­ler Hin­weis zur Daten­grund­la­ge: In zeit­li­chem Zusam­men­hang mit der Umstel­lung der Impf­sta­tus­er­fas­sung in den Mel­de- und Über­mitt­lungs­soft­wares (es kön­nen nun detail­lier­te­re Anga­ben zu jeder ein­zel­nen COVID-19-Imp­fung ein­ge­ge­ben wer­den) kam es seit Febru­ar 2022 bei mit bestimm­ten exter­nen Soft­ware­pro­duk­ten erfass­ten COVID-19-Fäl­len zu einer auf­fäl­li­gen Häu­fung von unplau­si­blen Impf­an­ga­ben wie bei­spiels­wei­se einer zu hohen Anzahl von Imp­fun­gen. In die­sem Zusam­men­hang ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass bis zur Behe­bung die­ses tech­ni­schen Pro­blems ein Teil der über­mit­tel­ten COVID-19-Fäl­le fälsch­li­cher­wei­se als voll­stän­dig geimpft gewer­tet und damit die berech­ne­te Impf­ef­fek­ti­vi­tät unter­schätzt wird.«

"Impfstatus" ist bei einem von drei hospitalisierten Fällen unbekannt

Aus ins­ge­samt also frag­wür­di­gen und feh­ler­haf­ten Daten wer­den fol­gen­de "Inzi­den­zen" berech­net. Zwar kennt das RKI von einem Drit­tel der betrach­te­ten Fäl­le den "Impf­sta­tus" nicht, kommt aber zu den fett­ge­druck­ten Ergebnissen:

»Für den in Abbil­dung 5 dar­ge­stell­ten Zeit­raum (Daten­stand vom 04.07.2022) konn­te für 49.488 der 74.759 (66 %) über­mit­tel­ten auf­grund von COVID-19 hos­pi­ta­li­sier­ten Fäl­le der Impf­sta­tus zu einer der genann­ten Kate­go­rien (grund­im­mu­ni­siert, mit Auf­frisch­imp­fung, unge­impft) zuge­ord­net wer­den. Die Inzi­denz der hos­pi­ta­li­sier­ten COVID-19-Fäl­le ist in allen Alters­grup­pen im Ver­lauf der Omi­kron­wel­le gesun­ken, wei­ter­hin zei­gen sich in allen Alters­grup­pen die höchs­ten Inzi­den­zen in der unge­impf­ten Bevöl­ke­rung. Im Zeit­raum MW 16–19/2022 war für unge­impf­te Per­so­nen das Risi­ko, auf­grund von COVID-19 in einem Kran­ken­haus behan­delt zu wer­den 6,7‑fach (12- bis 17-Jäh­ri­ge), 3,7‑fach (18- bis 59-Jäh­ri­ge) bzw. 9,0‑fach (ab 60-Jäh­ri­ge) erhöht im Ver­gleich zu Per­so­nen mit einer Auf­frisch­imp­fung

War­um es will­kür­lich drei Wochen her­aus­greift, wäh­rend die Kur­ven ins­ge­samt auf­ein­an­der zulau­fen und der Null zustre­ben, bleibt unklar:

Gut zu erken­nen ist, daß bei Jugend­li­chen selbst nach die­sen Zah­len es nie­mals mehr als 1,2 Hos­pi­ta­li­sie­run­gen pro 100.000 "Fäl­len" gab.

"COVID-19-Fälle nach Impfstatus und Impfdurchbrüche"

Einer frag­wür­di­gen Behaup­tung folgt der Offenbarungseid:

»Für die COVID-19-Impf­kam­pa­gne in Deutsch­land wer­den meh­re­re COVID-19-Impf­stof­fe ver­wen­det, für die sowohl in den Zulas­sungs­stu­di­en als auch in epi­de­mio­lo­gi­schen Beob­ach­tungs­stu­di­en eine hohe bis sehr hohe Schutz­wir­kung (Schutz vor Infek­ti­on, sym­pto­ma­ti­scher Erkran­kung, schwe­rer Erkran­kung und Tod) ermit­telt wurde…

Im gesam­ten Zeit­raum von MW 05/2021 – 23/2022 war aus den über­mit­tel­ten Anga­ben für 86 % der sym­pto­ma­ti­schen COVID-19-Fäl­le der Impf­sta­tus bekannt. In die­sem Zeit­raum wur­den unter den gemel­de­ten sym­pto­ma­ti­schen Fäl­len mit bekann­tem Impf­sta­tus ins­ge­samt 2.062.073 Impf­durch­brü­che iden­ti­fi­ziert: 26.943 bei 5- bis 11-Jäh­ri­gen mit Grund­im­mu­ni­sie­rung bzw. 2.439 mit Auf­frisch­imp­fung, 75.954 bei 12- bis 17-Jäh­ri­gen mit Grund­im­mu­ni­sie­rung bzw. 28.313 mit Auf­frisch­imp­fung, 844.116 bei 18- bis 59-Jäh­ri­gen mit Grund­im­mu­ni­sie­rung bzw. 734.948 mit Auf­frisch­imp­fung und 180.359 bei Per­so­nen ab 60 Jah­re mit Grund­im­mu­ni­sie­rung bzw. 169.001 mit Auffrischimpfung…«

Hier ist die Erhe­bungs­lü­cke nicht ganz so groß wie bei den Hos­pi­ta­li­sie­run­gen oben, beträgt aber immer noch ein Sechstel.

Seit­dem das RKI am 28.4. das letz­te Mal zur "Impf­ef­fek­ti­vi­tät" Zah­len ver­öf­fent­lich­te, gab es somit die­se Entwicklung:

In allen Alters­grup­pen lag der Zuwachs nach "Auf­frisch­imp­fun­gen" höher als nach "Grund­im­mu­ni­sie­rung", am höchs­ten bei den unter 11-Jährigen.

Aus die­sen Daten greift das RKI für die gra­fi­sche Auf­be­rei­tung den Zeit­raum vom 16.5. bis zum 12.6. her­aus, wie­der ist der "Impf­sta­tus" in einem von fünf Fäl­len nicht bekannt:

»Der Impf­sta­tus der auf­grund von COVID-19 hos­pi­ta­li­sier­ten bzw. auf einer Inten­siv­sta­ti­on betreu­ten Fäl­le sowie der ver­stor­be­nen COVID-19-Fäl­le in den ein­zel­nen Alters­grup­pen in den MW 20–23/2022 ist in Abbil­dung 6 dar­ge­stellt. Die­se Ver­tei­lung muss vor dem Hin­ter­grund der Impf­quo­ten in den ent­spre­chen­den Alters­grup­pen in der Bevöl­ke­rung betrach­tet wer­den, die in der Abbil­dung eben­falls auf­ge­führt wer­den. Für den dar­ge­stell­ten Zeit­raum (MW 20–23/2022) war aus den über­mit­tel­ten Anga­ben für 78 % der auf­grund von COVID-19 hos­pi­ta­li­sier­ten Fäl­le der Impf­sta­tus bekannt

Es lohnt ein Blick auf die ein­zel­nen Grafiken:

Von fünf Mil­lio­nen Kin­dern unter 11 Jah­ren wur­den 14 im genann­ten Zeit­raum in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert, kei­nes davon wur­de inten­siv­me­di­zi­nisch behandelt.

Für die Alters­grup­pe 12–17 sind die Zah­len noch kleiner:

Kaum als Argu­ment für die "Imp­fung" tau­gen die Daten für die älte­ren Gruppen:

Bei der­ar­tig klei­nen Zah­len sind die Dia­gram­me nach­ge­ra­de lächer­lich. Das Fif­ty-Fif­ty bei den Todes­fäl­len, das einen gewal­ti­gen roten Bal­ken her­vor­bringt, bezieht sich auf ins­ge­samt zwei Ver­stor­be­ne. Auf jeden Fall ist auch an die­sen Daten ables­bar: Die Behaup­tung, die Mehr­heit, gar die gro­ße, der Pati­en­tIn­nen sei nicht "geimpft", war eine Lüge. Sie war nicht nur falsch, son­dern eine bewuß­te Unwahr­heit, da die­ser Trend bereits in vori­gen RKI-Berich­ten erkenn­bar war.

Das trifft auch auf die Grup­pe der über 60-Jäh­ri­gen zu, die wie stets nicht wei­ter dif­fe­ren­ziert wird:

Schutz wovor?

Selbst für den will­kür­lich her­aus­ge­grif­fe­nen Zeit­raum kann das RKI nicht bele­gen, daß eine "Imp­fung" vor schwe­ren Ver­läu­fen oder Tod schützt. Im Gegen­teil: Blaue Bal­ken dürf­te es danach über­haupt nicht geben. Man müß­te dann auch nicht die Fra­ge stel­len, war­um die schwer Erkrank­ten und Ver­stor­be­nen in nahe­zu allen Fäl­len vor allem unter den Geboos­ter­ten zu fin­den sind.

Mit die­ser Formel

ver­sucht das Insti­tut, die Lage zu ret­ten und zu der ein­gangs dar­ge­stell­ten Bewer­tung zu kommen.

Negative "Impfeffektivität" nur statistisch

»Bei der Berech­nung der Impf­ef­fek­ti­vi­tät kann es zu nega­ti­ven Wer­ten kom­men. Ein nega­ti­ver Punkt­schät­zer bedeu­tet jedoch nicht, dass die Imp­fung das Risi­ko einer COVID-19-Erkran­kung bzw. Hos­pi­ta­li­sie­rung erhöht, son­dern muss viel­mehr als Aus­druck der sta­tis­ti­schen Unsi­cher­heit oder einer Ver­zer­rung in den Daten inter­pre­tiert wer­den. Folg­lich wird in den hier prä­sen­tier­ten Abbil­dun­gen und Tabel­len in die­sen Fäl­len die Effek­ti­vi­tät mit einer 0 aus­ge­wie­sen; es ist zu erwar­ten, dass sich die­se Wer­te durch Nach­mel­dun­gen noch ändern kön­nen. Spe­zi­ell bei der Alters­grup­pe 5–11 Jah­re kann es zu einer Ver­zer­rung der Daten kom­men: Bei der aktu­ell nur nied­ri­gen Impf­quo­te in die­ser Alters­grup­pe muss davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass ein ver­hält­nis­mä­ßig gro­ßer Anteil der geimpf­ten Kin­der eine Vor­er­kran­kung hat. Die­se Kin­der haben wie­der­um auch ein erhöh­tes Risi­ko für eine COVID-19- Erkran­kung oder Hospitalisierung.«

Daten hin, Daten her – und es war noch gar nicht davon die Rede, daß das gesam­te Zah­len­werk auf einem frag­wür­di­gen und nicht genorm­ten PCR-Test beruht –, erwar­tungs­ge­mäß lau­tet das Ergeb­nis des RKI:

»Zusam­men­ge­fasst kann auch aktu­ell bei Domi­nanz der Omi­kron­va­ri­an­te für voll­stän­dig geimpf­te Per­so­nen aller Alters­grup­pen – ins­be­son­de­re für Per­so­nen mit Auf­frisch­imp­fung – wei­ter­hin von einem sehr guten Impf­schutz gegen­über einer schwe­ren COVID-19-Erkran­kung aus­ge­gan­gen wer­den. Wei­ter­hin zeigt sich für unge­impf­te Per­so­nen aller Alters­grup­pen ein deut­lich höhe­res Risi­ko für eine schwe­re Ver­laufs­form der COVID-19-Erkrankung. «

Die nicht "Geimpf­ten" wird das kaum beein­dru­cken, und die ande­ren soll­ten sich den ers­ten Satz noch ein­mal sehr gut durch­le­sen. Update: Die Kri­tik in einem Kom­men­tar ist berech­tigt, der zwei­te Halb­satz ist nicht sehr ver­ständ­lich. "Geimpf­te" soll­ten sich vor Augen füh­ren, wer dem­nächst als "voll­stän­dig geimpft" gel­ten wird.

(Her­vor­he­bun­gen nicht im Original.)

27 Antworten auf „Pünktlich zur Bundestagsdebatte: RKI-Bericht zum "COVID-19-Impfgeschehen"
2 Millionen Impfversagen“

  1. Wie wirk­sam sind Covid-Impf­stof­fe wirk­lich? (Juni 2022)

    "..Wäh­rend also das Risi­ko-Nut­zen-Ver­hält­nis bei Senio­ren und ande­ren Covid-Risi­ko­grup­pen posi­tiv zu blei­ben scheint, scheint dies bei gesun­den jun­gen Erwach­se­nen und Kin­dern nicht der Fall zu sein, da uner­wünsch­te Ereig­nis­se durch Impf­stoff wei­ter­hin ein Pro­blem dar­stel­len. Schließ­lich haben sowohl „Impf­päs­se“ als auch Impf­man­da­te, selbst für Beschäf­tig­te im Gesund­heits­we­sen, kei­ne medi­zi­ni­sche oder epi­de­mio­lo­gi­sche Recht­fer­ti­gung und soll­ten auf­ge­ge­ben werden. .. "

    https://​swprs​.org/​h​o​w​-​e​f​f​e​c​t​i​v​e​-​a​r​e​-​c​o​v​i​d​-​v​a​c​c​i​n​e​s​-​r​e​a​l​ly/

  2. Ich gebe es zu, ich habe kei­ne Lust, mir das RKI-Mach­werk selbst durch­zu­le­sen. Aber allein die­ser Punkt aus "Auf einen Blick": "Wei­ter­hin hohe Effek­ti­vi­tät der Auf­frisch­imp­fung gegen schwe­re Ver­läu­fe" – wird der belegt, oder bleibt es bei einer pau­scha­len Behauptung? 

    Aus Eng­land gibt es dazu immer­hin eine anders­lau­ten­de Stu­die (eine Stu­die, die nicht Pfi­zer-finan­ziert ist!), und mit Stu­di­en hat das RKI es ja ohne­hin nicht so, sodass das Aus­land hier aufschlussreiche(re) Ergeb­nis­se liefert:

    https://​www​.medrxiv​.org/​c​o​n​t​e​n​t​/​1​0​.​1​1​0​1​/​2​0​2​2​.​0​6​.​2​8​.​2​2​2​7​6​9​2​6v1

  3. Auf die­sem "Info-Blatt" belässt man es bei einer schlich­ten Behauptung:

    "Fazit:

    Eine Imp­fung ist der bes­te Schutz vor schwe­ren Erkran­kun­gen. Je mehr Per­so­nen geimpft sind, des­to weni­ger Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten müs­sen ins­ge­samt mit einer COVID-19-Infek­ti­on im Kran­ken­haus behan­delt werden."

    https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​e​k​t​/​I​m​p​f​e​n​/​I​m​p​f​u​n​g​e​n​A​Z​/​C​O​V​I​D​-​1​9​/​F​l​y​e​r​_​W​i​r​k​s​a​m​k​e​i​t​_​I​m​p​f​u​n​g​.​p​d​f​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​ile

    War es nicht auch so, dass das RKI (seit Ende Mai) den Anteil der Geimpf­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen nicht mehr mit­teilt (das war ja über­haupt erst seit Ende Dezem­ber 2021 gesche­hen; vor­her hat­te die DIVI unter Marx auf Nach­fra­ge in einem Aus­schuss nichts dazu sagen können)?
    Ich fin­de gera­de nichts dazu und mei­ne, dass das Ver­hält­nis sich im Ver­lauf zu Unguns­ten der Gespritz­ten ent­wi­ckelt hat­te, des­we­gen auch das Ein­stel­len der Wei­ter­ga­be die­ser auf­schluss­rei­chen Info. Falls jemand was zur Hand hat…?

    1. "Eine Imp­fung ist der bes­te Schutz vor schwe­ren Erkran­kun­gen. Je mehr Per­so­nen geimpft sind, des­to weni­ger Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten müs­sen ins­ge­samt mit einer COVID-19-Infek­ti­on im Kran­ken­haus behan­delt werden."

      https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​e​k​t​/​I​m​p​f​e​n​/​I​m​p​f​u​n​g​e​n​A​Z​/​C​O​V​I​D​-​1​9​/​F​l​y​e​r​_​W​i​r​k​s​a​m​k​e​i​t​_​I​m​p​f​u​n​g​.​p​d​f​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​ile

      War es nicht auch so, dass das RKI (seit Ende Mai) den Anteil der Geimpf­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen nicht mehr mit­teilt (das war ja über­haupt erst seit Ende Dezem­ber 2021 gesche­hen; vor­her hat­te die DIVI unter Marx auf Nach­fra­ge in einem Aus­schuss nichts dazu sagen können)?"

      @Der Sprin­gen­de Punkt
      Pro­pa­gan­da muss nicht auf Fak­ten fußen. Hal­ten wir es doch genau­so, las­sen wir das Bewei­sen und die wirk­lich wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Bele­ge, son­dern kon­zen­trie­ren wir uns auf die Mensch­lich­keit!!! Mensch­lich­keit muss auch nicht auf Fak­ten fußen! Mensch­lich­keit ist immer da und nicht zu hin­ter­fra­gen, man braucht dafür kei­ne Bele­ge, kei­ne Fak­ten. Mensch­lich­keit braucht kei­ne Argu­men­te. Die Men­schen­wür­de braucht auch kei­ne Argu­men­te. Des­we­gen steht sie in Arti­kel 1 unse­rer Ver­fas­sung, die ich nach wie vor hoch hal­te: "Die wür­de des Men­schen sei unan­tast­bar". Bald über­le­ge ich mir, das täto­wie­ren zu las­sen. Nie­mals möch­te ich die­se Wür­de ver­ra­ten, aber ich weiß nicht, ob ich das nicht doch schon getan habe, mit mei­nen FFP2-Bus­fahr­ten und ich weiß auch nicht, was ich in Zukunft tun wer­de. Jedoch möch­te ich mein Han­deln in letz­ter Kon­se­quenz an die­sem Arti­kel 1 aus­rich­ten. Wenn mir das gelingt, kön­nen sie mit mir machen, was sie wol­len, und selbst wenn ich in einem Ker­ker lan­den wür­de, weil ich eine eige­ne Mei­nung habe und für die kör­per­li­che Unver­sehr­heit und die Men­schen­wür­de ein­tre­te und allein des­we­gen Ver­fas­sungs­feind genannt wer­de, so habe ich mir selbst nichts vor­zu­wer­fen. Es hilft mir, die­sen Wahn durch­zu­ste­hen. Ich rich­te mich an mei­nem Gewis­sen aus.

  4. Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    ·
    8h
    Jetzt haben wir es gefunden: 

    die Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­si­on war unter­wan­dert von Schwurb­lern und Querdenkern.

    "Im Kapi­tel über die Maß­nah­men zur Bekämpfung
    der Covid-19-Pan­de­mie haben sich gleich 14 exter­ne Mit­wir­ken­de eingebracht.
    Eini­ge von ihnen wei­sen Ver­bin­dun­gen in die…
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    Chris­ti­an Drosten
    @c_drosten
    · 11h
    Auf den Punkt. Scha­de, dass hier eine Bezahl­schran­ke greift, aber klar: Recher­che muss ein­fach finan­ziert sein. https://​riff​re​por​ter​.de/​d​e​/​w​i​s​s​e​n​/​e​v​a​l​u​a​t​i​o​n​s​b​e​r​i​c​h​t​-​c​o​r​o​n​a​-​m​a​s​s​n​a​h​m​e​n​-​s​t​r​e​e​c​k​-​s​t​o​e​h​r​-​b​e​w​e​r​t​ung
    Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    ·
    8h
    ..umstrit­te­ne
    und Quer­den­ker-nahe Initia­ti­ve Fami­li­en auf, 

    ande­re wie der Mediziner+Infektiologe Martin
    Schrap­pe sind mit unsau­be­rem wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten zu Covid-19 aufgefallen."

    "Meh­re­re frag­wür­di­ge Netz­wer­ke sind über diese
    Mit­wir­ken­den ver­tre­ten. Hier die wichtigsten
    https://​pbs​.twimg​.com/​m​e​d​i​a​/​F​X​D​0​Q​X​_​W​Q​A​A​t​Y​f​s​?​f​o​r​m​a​t​=​p​n​g​&​n​a​m​e​=​9​0​0​x​900
    https://​pbs​.twimg​.com/​m​e​d​i​a​/​F​X​D​0​W​h​L​W​I​A​M​x​y​d​9​?​f​o​r​m​a​t​=​j​p​g​&​n​a​m​e​=​m​e​d​ium
    https://​pbs​.twimg​.com/​m​e​d​i​a​/​F​X​D​0​f​V​E​X​E​A​E​V​S​L​X​?​f​o​r​m​a​t​=​j​p​g​&​n​a​m​e​=​m​e​d​ium
    Klaus Stöhr
    @stohr_klaus
    https://​riff​re​por​ter​.de/de
    Lohnt sich zu lesen: es geht den Autoren offen­sicht­lich nicht dar­um, was gesagt wur­de, son­dern von wem und dann kon­stru­iert man ein Dis­kre­di­tie­rungs­nar­ra­tiv um die­se Per­son herum 

    Auch inter­es­sant: Wem gefällt das?
    https://​pbs​.twimg​.com/​m​e​d​i​a​/​F​X​D​0​5​u​A​X​o​A​c​k​y​U​n​?​f​o​r​m​a​t​=​j​p​g​&​n​a​m​e​=​s​m​all
    11:23 AM · Jul 7, 2022·
    https://​twit​ter​.com/​s​t​o​h​r​_​k​l​a​u​s​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​4​5​0​0​5​5​8​4​0​2​5​5​3​4​464

  5. Lt. El Pais hat das Gericht die #Covid-Impfung von Minderjährigen in #Uruguay mit sofortiger Wirkung gestoppt sagt:

    Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    Update:
    Lt. El Pais hat das Gericht die #Covid-Imp­fung von Min­der­jäh­ri­gen in #Uru­gu­ay mit sofor­ti­ger Wir­kung gestoppt. Die Ant­wor­ten von #Pfi­zer und Gesund­heits­mi­nis­ter @drdanielsalinas
    stell­ten Rich­ter nicht zufrie­den. Regie­rung wird das Urteil aller Vor­aus­sicht nach anfechten.
    Quo­te Tweet
    Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    · Jul 6
    Update: Gesund­heits­mi­nis­ter @DrDanielSalinas erschien heu­te nicht vor Gericht. Rich­ter for­der­te ihn dar­auf­hin auf, bis mor­gen, 9 Uhr, 18 Fra­gen zur Imp­fung zu beant­wor­ten. Klä­ger for­dern wei­ter Stopp der Imp­fung von Kin­dern. Am Don­ners­tag könn­te bereits ein Urteil fal­len. twit​ter​.com/​T​i​m​_​R​o​e​h​n​/​s​tat…
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    3:28 PM · Jul 7, 2022·Twitter for iPhone
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    Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    ·
    4h
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    @Tim_Roehn
    Hier der Link zur Mel­dung in El Pais, der größ­ten Zei­tung Uru­gu­ays. Kol­le­ge @DavidJimenezTW
    recher­chie­ren seit ein paar Tagen eben­falls zur The­ma­tik und wer­den in den nächs­ten Tagen berichten.
    elpais​.com​.uy
    Juez Recarey resol­vió can­celar la vacu­na­ción anti­co­vid a niños; MSP apel­ará el fallo
    "En Uru­gu­ay no se regis­tran falle­ci­dos a cau­sa de la vacu­na­ción", res­al­tó el minis­tro de Salud Dani­el Sali­nas ent­re las expli­ca­cio­nes que dio a 18 preg­un­tas que le hizo el magistrado.

    https://​twit​ter​.com/​T​i​m​_​R​o​e​h​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​4​5​0​6​7​3​2​8​5​8​8​7​3​0​368

  6. der Entwurf ist ein „Trägergesetz“- er beinhaltet bloß Organisatorisches - konkrete Schutzmaßnahmen müssen noch ausverhandelt werden sagt:

    Tim Röhn Retweeted
    Auf­mer­ken | Ben­ja­min Stibi
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    Im Bun­des­tag wird jetzt in 1. Lesung der Ent­wurf für ein Covid-19-Schutz­ge­setz behan­delt. @WELTspr

    Die Ampel will damit zei­gen, dass Deutsch­land nicht wie­der unvor­be­rei­tet in den Herbst geht. 

    Die Oppo­si­ti­on wit­tert ein Ablen­kungs­ma­nö­ver, um die Unei­nig­keit der Regie­rung bei
    3:31 PM · Jul 7, 2022·Twitter for Android
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    ·
    4h
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    der Fra­ge nach neu­en Maß­nah­men zu verbergen. 

    Denn der Ent­wurf ist ein „Trä­ger­ge­setz“, d.h. er beinhal­tet bis­her bloß Orga­ni­sa­to­ri­sches wie Mel­de­pflich­ten für Kran­ken­häu­ser und Hygie­ne­kon­zep­te in der Pfle­ge oder Grund­la­gen für Sen­ti­nel-Stu­di­en und Abwasserscreenings.
    Auf­mer­ken | Ben­ja­min Stibi
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    4h
    Die kon­kre­ten Schutz­maß­nah­men müs­sen erst noch zwi­schen Busch­mann & Lau­ter­bach aus­ver­han­delt wer­den. Sie wer­den dann vor der 2./3. Lesung in den Ent­wurf inte­griert, sodass das Gesamt­pa­ket in den 2 Sit­zungs­wo­chen nach der Som­mer­pau­se vor dem 23.9. rasch ver­ab­schie­det wer­den kann.
    Auf­mer­ken | Ben­ja­min Stibi
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    ·
    4h
    Mehr zum Inhalt hier:
    bun​des​tag​.de
    Deut­scher Bun­des­tag – Gesetz­ent­wurf zum Schutz vul­nerabler Per­so­nen vor Covid-19 wird…
    Der Bun­des­tag berät am Don­ners­tag, 7. Juli 2022, einen Gesetz­ent­wurf „zur Stär­kung des Schut­zes der Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re vul­nerabler Per­so­nen­grup­pen gegen Covid-19“, den die…

    https://​twit​ter​.com/​a​u​f​m​e​r​k​e​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​4​5​0​6​8​0​8​0​8​1​1​9​8​2​8​4​8​?​c​x​t​=​H​H​w​W​g​I​C​-​6​f​f​O​l​_​E​q​A​AAA

  7. Man beach­te wie­der­um die sprach­li­chen Manipulationstendenzen:
    – "zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung", statt "4. Imp­fung", wo es doch anfangs hieß, man sei mit zwei Imp­fun­gen Voll­stän­dig geimpft. Auf­fri­schen klingt auch so toll som­mer­lich-frisch, statt­des­sen wird dadurch doch zuge­ge­ben, dass die ers­ten 3 Imp­fun­gen nicht viel getaugt haben

    - "besteht auch bei den bis­her ledig­lich Grund­im­mu­ni­sier­ten der Bedarf, Impflü­cken zu schließen"
    –> wer defi­niert hier, wer wel­chen BEDARF hat? Der Bedarf, wei­te­re Sprit­zen an den Mann/die Frau zu brin­gen, weil die Phar­ma­in­dus­trie Gewinn­be­darf hat? Ich habe kei­nen BEDARF an einer Imp­fung, weil ich auf mein Immun­sys­tem ver­traue. Ich fin­de es eine Unver­schämt­heit einen "Bedarf" her­bei­zu­phan­ta­sie­ren, statt zuzu­ge­ben, dass ein Wil­le sei­tens der Regie­rung besteht, Men­schen, kos­te es was es wol­le, die ver­fluch­ten Imp­fun­gen anzu­dre­hen, ver­mut­lich noch die 20. Imp­fung, wenn man damit Geld machen kann.
    Das Wort "Bedarf" ist somit voll­kom­men will­kür­lich und miss­bräuch­lich gewählt. Es wird ein­fach wahl­los etwas zum Bedarf erklärt. Ich kann auch mor­gen erklä­ren, dass der Bedarf besteht, dass jeder Mensch min­des­tens 1 Mio. Euro zum Leben erhal­ten soll­te. Schön. Glaubt mir auch keiner. 

    - »Eine kon­sis­ten­te regio­na­le Zuord­nung ist nur nach der Impf­stel­le, nicht jedoch nach dem Wohn­ort der Geimpf­ten möglich. "
    WOW!!! Das sage ich seit zwei Jah­ren, ist das RKI jetzt also end­lich auch mal drauf gekom­men – viel­leicht lesen sie hier ja mitt­ler­wei­le mit, weil dort die Gedan­ken aus­ge­hen? Was sind die Fol­gen, außer, dass man nun sagen kann, dass man wegen einer schä­bi­gen Orga­ni­sa­ti­on nichts sagen kann?

    Ich mache mir nicht die Mühe, den gan­zen vom RKI fabri­zier­ten Kram durch­zu­le­sen, da ich genug gese­hen habe an Infos und Vor­ge­hens­wei­sen aus die­sem Hau­se. Es bleibt nur zu hof­fen, dass sich der Dil­le­tan­tis­mus und die haar­sträu­ben­den Unklar­hei­ten ein­fach irgend­wann selbst abnut­zen und nie­mandne mehr das RKI, noch den Gesund­heits­mi­nis­ter, noch die Sprit­zen­dro­hun­gen usw. ernst neh­men wird. Ich den­ke, so wird es auch aus­ge­hen, jedoch kann ich nicht ein­schät­zen, wie lan­ge es noch dau­ern wird. Der Wahn­sinn kann sich nicht für immer hal­ten, das ist jeden­falls sicher. Die sol­len sich ein­fach ger­ne selbst zer­le­gen, ich bin der Mei­nung, wir haben den län­ge­ren Atem, denn die Mensch­lich­keit fußt im Gegen­satz zu den Lügen auf siche­rem Grund, uns kann so leicht nichts weg­spü­len, Lügen­ge­bäu­de aber fal­len irgend­wann in sich zusammen.

  8. Lol, ernst­haft?

    "Im Juni 2022 wur­de mit knapp 1 Mio. Imp­fun­gen in 29.700 imp­fen­den Stel­len der bis­he­ri­ge Tiefst­stand des COVI­D19-Impf­ge­sche­hens erreicht…" 

    Also, eine Mil­li­on auf drei­ßig Tage macht im Schnitt 33.333 Imp­fun­gen pro Tag ver­teilt auf 29.700 Impf­stel­len. Ergibt im Schnitt Eins Kom­ma irgend­was pro Tag und Impfstelle. 

    "Fas­zi­nie­rend!"

    S.P.

    1. Ja klar, Getrie­be­sand, Covid-19 muss geschützt wer­den. Daher der Name des Geset­zes. Ist so Ähn­lich­keit, wie bei den Zitro­nen­fal­ter, die fal­ten Zitro­nen. Allein die sprach­li­che Schla!pigkeit zeigt schon die geis­ti­ge Ver­fas­sung der Urheber.

  9. Was, dafür haben die beim RKI so lan­ge gebraucht? Das ist nahe­zu detail­ge­treu die glei­che völ­lig unzu­läng­li­che Metho­dik, mit eini­gen klei­nen Ver­än­de­run­gen auf­grund von Definitionsveränderungen.

    Die Defi­ni­ti­on "auf­grund von Covid-19" ist hier ein wesent­li­ches Pro­blem, da es eine sub­jek­ti­ve Ein­schät­zung über meh­re­re Sta­tio­nen hin­weg ist, Aber neh­men wir ein­mal nur zum Spaß an, das Ergeb­nis wäre nicht über Gebühr verzerrt.
    Dann fin­den wir für die Mel­de­wo­chen 20 bis 23 laut RKI genau 88 Tote "auf­grund von Covid". Wenn man berück­sich­tigt, dass nur 2/3 der Fäl­le mit bekann­tem Impf­sta­tus ver­se­hen waren und berück­sich­tigt wur­den, dann läge man bei rund 130 "Toten auf­grund von Covid".
    Für den glei­chen Zeit­raum lie­fern die übli­chen Sei­ten wie Worl­do­me­ter oder Our World in Data etwa 2.200 "Covid-Tote". Das wäre dann eine Über­zeich­nung um das 15 bis 20fache.

    Rich­tig lus­tig ist Punkt 6, das RKI ver­sucht sich an "Son­der­aus­wer­tun­gen". Ich zitie­re mal:
    "Bei hohen Impf­quo­ten in der Bevöl­ke­rung und gleich­zei­tig inzwi­schen meh­re­re Mona­te nach der Imp­fung gerin­gem Schutz der Imp­fung gegen mil­de COVID-19-Ver­läu­fe steigt bei hoher Inzi­denz die Wahr­schein­lich­keit, dass voll­stän­dig geimpf­te Per­so­nen mit einer SARS-CoV-2-Infek­ti­on und milden
    Sym­pto­men auf­grund einer ande­ren Erkran­kung hos­pi­ta­li­siert werden."
    Ich möch­te nicht wis­sen, wie lan­ge das RKI gebraucht hat um zu berech­nen, dass eine hohe Inzi­denz die Wahr­schein­lich­keit einer Covid-19-Mel­dung erhöht…
    Natür­lich gilt das genau­so für Unge­impf­te, aber den Stunt, all­ge­mei­ne Ent­wick­lun­gen nur auf Geimpf­te zu bezie­hen, dreht das RKI mehr­mals in die­sem Schundwerk.

    In der Tabel­le 3 im Punkt 6.1 kann man zudem recht gut erken­nen, dass die ver­meint­li­che Impf­ef­fek­ti­vi­tät vor allem von ande­ren Fak­to­ren abhängt als von der Virus-Imp­fung-Bezie­hung. Die sehr star­ke Ver­än­de­rung um den Jah­res­wech­sel her­um ist ein deut­li­ches Indiz für Ver­än­de­run­gen auf­grund von Ver­hal­tens­mus­tern, z.B. ande­re Test­re­gime, Feri­en, kein Bock mehr auf Tests oder ähn­li­ches. Eine Ver­än­de­rung der Impf­ef­fek­ti­vi­tät wegen einer nach­las­sen­den Wirk­sam­keit der Imp­fung dürf­te nicht so sprung­haft verlaufen.

  10. "Eine Imp­fung ist der bes­te Schutz vor schwe­ren Erkran­kun­gen. Je mehr Per­so­nen geimpft sind, des­to weni­ger Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten müs­sen ins­ge­samt mit einer COVID-19-Infek­ti­on im Kran­ken­haus behan­delt werden."

    —–

    Das State­ment ist rich­tig. Denn:

    Je mehr Per­so­nen "geimpft" sind, des­to mehr Per­so­nen ster­ben schnel­ler. Zum Bei­spiel an Nebenwirkungen.

    Die von den "Geimpf­ten" dann tot sind, erkran­ken logi­scher­wei­ser auch nicht mehr schwer. Die Toten, also die an den Neben­wir­kun­gen oder am geschwäch­ten Immun­sys­tem gestor­be­nen, müs­sen ins­ge­samt fol­ge­rich­tig auch nicht mehr mit einer Covid-19-Infek­ti­on im Kran­ken­haus behan­delt wer­den. Das Kran­ken­haus hat dann, wenn es mehr "Impf"-Tote gibt, wie­der mehr Platz.

    Dadurch, dass es mehr "Impf"-Nebenwirkungstote gibt, spart man in den Kran­ken­häu­sern Per­so­nal und medi­zi­ni­sche Geräte.

    Also rich­tig: Wer sich "imp­fen" lässt, an der Gen-Behand­lung stirbt, kann zwangs­läu­fig über­haupt nicht mehr erkran­ken. Abso­lut logisch. Was weg ist, ist weg. Er oder sie ist auch nicht mehr anste­ckend für ande­re. Er ist ja tot und atmet nicht mehr.

    Las­sen Sie sich "imp­fen", Sie belas­ten dann das Gesund­heits­sys­tem nicht mehr und infi­zie­ren auch kei­ne ande­ren Leben­den. Ihr Able­ben schützt alle ande­ren vor Ansteckung!

    1. Dazu passt, dass eini­ge Char­gen (how-bad-is-my-batch) die Eigen­schaft haben, die "Impf"-Opfer plötz­lich und uner­war­tet ster­ben zu lassen. 

      Herz­in­farkt, Schlag­an­fall. Auch die­se "Impf"-Opfer sor­gen dafür, die Kran­ken­häu­ser nicht zu über­las­ten. Sie sind ganz schnell tot, infi­zie­ren kei­nen mehr, bele­gen kei­ne Bet­ten. Es geht ruck-zuck, ges­tern noch gesund, heu­te "geimpft", mor­gen Herz­in­farkt oder Hirn­throm­bo­se. Schwupp, weg issa. Es ist ein abso­lut sozi­al-ver­träg­li­ches Able­ben und sehr solidarisch.

      Die "Impf"-Kampagne muss kon­kre­ter werden:

      "Sei­en Sie soli­da­risch, nut­zen Sie die­je­ni­gen Char­gen des Impf­stoff- und Medi­ka­men­ten­her­stel­lers Ihrer Wahl, der für den schnells­ten Tod durch Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall sorgt. Fra­gen Sie Ihren mRNA- Impf­stoff-Pro­du­zen­ten zu den geplan­ten Risi­ken und Neben­wir­kun­gen sei­ner Pro­duk­te, damit Sie Ihr ört­li­ches Gesund­heits­sys­tem, das Pfle­ge­per­so­nal nicht all­zu lan­ge, nicht über Gebühr in Anspruch nehmen.

      Auch für die Bei­trags­zah­ler der Kran­ken­kas­sen ist Ihr schnel­ler "Impf"-Tod ein Zei­chen von geleb­ter Soli­da­ri­tät! Wol­len Sie wirk­lich, dass die Kran­ken­kas­sen und ihre Ver­si­cher­ten Ihr lan­ges Siech­tum NACH "Imp­fung" noch 5 Jah­re bezahlen?

      Rei­hen Sie sich bit­te freund­li­cher­wei­se in die Lis­te von "Plötz­lich und uner­war­tet" ein, vie­len Dank für Ihr Entgegenkommen!"

      ——————————-

      Und wenn alle sich an die­se Emp­feh­lung hal­ten, kann die Pan­de­mie ganz schnell been­det wer­den. "Nur wenn alle sich an die Regeln hal­ten, ist die Pan­de­mie zu Ende."

  11. Dan­ke für die vie­le Arbeit die sie sich gemacht haben mit die­sem Artikel.

    Klei­ne Kor­rek­tur ganz zum Schluss: den ers­ten Absatz noch­mal durch­le­sen. Der ent­schei­den­de Punkt steht im zwei­ten Satz.

  12. Es ist schon irre heu­te: man kann Stu­di­en ver­öf­fent­li­chen, die gegen die herr­schen­den Nar­ra­ti­ve Bele­ge lie­fern. Aber wenn nur ein zitier­fä­hi­ger Satz dar­in ent­hal­ten ist, der das Nar­ra­tiv den­noch stützt, so wird in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung die­se Stu­die auf die­sen Satz redu­ziert – und als Beleg für die Wahr­heit und den Erfol­gen der Nar­ra­tiv-Gläu­bi­gen ausgegeben.

    Wie man in so einer Geis­tes­hal­tung über­haupt noch irgend etwas ver­nünf­ti­ges zustan­de bekom­men will, ist mir ein Rät­sel. Eine Gesell­schaft, die sich so auf­führt, MUSS gewal­tig auf die Schnau­ze fal­len, um wie­der eini­ger­ma­ßen Rea­li­täts­sinn zurück zu gewinnen.

    Es ist wie mit dem völ­lig über­mü­ti­gen und hem­mungs­lo­sen Jugend­li­chen: man wünscht es ihm nicht – aber wenn alles gute Zure­den nichts nützt kommt halt meist, was kom­men muss …

  13. Wirk­lich inter­es­sant wird es erst dann, wenn man die Bevöl­ke­rungs­zah­len im RKI-Bericht ins Ver­hält­nis mit den Zah­len des aktu­el­len PEI-Sicher­heits­be­rich­tes setzt.
    Das Risi­ko der geimpf­ten Bevöl­ke­rung (RKI: 63.290.000 Per­so­nen) für Neben­wir­kun­gen (PEI: 281.000 Per­so­nen = 0,44% der geimpf­ten Bevöl­ke­rung), schwe­re Neben­wir­kun­gen mit dau­er­haf­ten Schä­den (PEI: 151.740 Per­so­nen = 0,24% der geimpf­ten Bevöl­ke­rung) und töd­li­chen Neben­wir­kun­gen (PEI: 2.810 Per­so­nen = 0,0044% der geimpf­ten Bevöl­ke­rung) ist danach deut­lich höher als das aktu­el­le Risi­ko mit Covid-19 als Unge­impf­ter (RKI: 14.500.000 Per­so­nen) im Hos­pi­tal zu lan­den (RKI: 203 Per­so­nen = 0,0014%), oder dar­an zu ver­ster­ben (RKI: 34 Per­so­nen = 0,00023%).
    Um es noch­mal ganz klar festzustellen:
    lt. den aktu­el­len Zah­len von RKI und PEI ist das Risi­ko für Geimpf­te an einer Neben­wir­kung zu ver­ster­ben ca. 20 Mal so hoch wie das aktu­el­le Risi­ko für Unge­impf­te an Covid-19 zu versterben.
    Und dabei gehen Exper­ten bei den Neben­wir­kun­gen noch von einer Unte­r­er­fas­sung um den Fak­tor 10 aus.

  14. Nimmt man ein Medi­ka­ment ein und tritt sehr zeit­nah eine unge­wöhn­li­che kör­per­li­che Reak­ti­on auf, besteht die Ver­mu­tung, dass die­se Reak­ti­on auf das Medi­kamnt zurück­zu­füh­ren ist.

    Erhält man eine C‑Impfung gilt man für 14 Tage als unge­impft. Zeit­nah auf­tre­ten­de kör­per­li­chen Reak­tio­nen wer­den einer Per­son zuge­schrie­ben, deren Sta­tus bei den Behör­den als "Unge­impft" klas­si­fi­ziert wird.

    C‑Impfnebenwirkunge der ers­ten 14 Tage nach Impf­ver­ab­rei­chung wer­den dem­nach "Unge­impf­ten" angeheftet?

    "Jes­si­ca Rose
    8 hr ago

    With data like the­se track­ing hos­pi­ta­liza­ti­ons per group (‘vac­ci­na­ted’ vs ‘unvac­ci­na­ted’), it is vital TO PROPERLY CLASSIFY THE GROUPS so that they are distinct are true repre­sen­ta­ti­ons of each group. We are not mea­su­ring anti­bo­dy or T cell respon­ses here: we are coun­ting the num­ber of hos­pi­ta­liza­ti­ons post INJECTION. Post means after. So bloo­dy count them right, will ya? They aren’t. They clas­si­fy ‘unvac­ci­na­ted’ peo­p­le as being injec­ted (1–13 days out). Sor­ry, I blew the pun­ch­li­ne. Keep reading."

    https://​jes​si​car​.sub​stack​.com/​p​/​o​n​t​a​r​i​o​-​h​o​s​p​i​t​a​l​i​z​a​t​i​o​n​-​d​a​t​a​-​b​y​-​v​a​c​c​i​n​a​t​ion

  15. ::
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    [ Sach­ver­stän­di­gen­lis­te ]

    Lis­te der Sach­ver­stän­di­gen zur öffent­li­chen Anhö­rung „COVID-19-Schutz­ge­setz“ 

    Mon­tag, 29. August 2022, 10:45 Uhr bis 12:15 Uhr Paul-Löbe-Haus (PLH), Sit­zungs­saal E 300 20. Wahl­pe­ri­ode Gesundheitsausschuss

    Verbände/Institutionen

    • ABDA – Bun­des­ver­ei­ni­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bän­de e. V.

    • AKTIN-Not­auf­nah­me­re­gis­ter e. V.

    • ALM – Akkre­di­tier­te Labo­re in der Medi­zin e. V.

    • Arz­nei­mit­tel­kom­mis­si­on der deut­schen Ärz­te­schaft (AkdÄ)

    • BAG Selbst­hil­fe e. V.

    • Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Frei­en Wohl­fahrts­pfle­ge e. V. (BAGFW)

    • Bun­des­ärz­te­kam­mer (BÄK)

    • Bun­des­ver­band der Ärz­tin­nen und Ärz­te des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes e. V. (BVÖGD)

    • Bun­des­ver­band der Kin­der- und Jugend­ärz­te e. V. (BVKJ)

    • Bun­des­ver­band Deut­scher Kran­ken­haus­apo­the­ker e. V. (ADKA)

    • Bun­des­ver­band Deut­scher Pri­vat­kli­ni­ken e. V.

    • Bun­des­ver­band Gesund­heits-IT e. V. (bvitg)

    • Bun­des­ver­band pri­va­ter Anbie­ter sozia­ler Diens­te e. V. (bpa)

    • Bun­des­ver­ei­ni­gung der Deut­schen Arbeit­ge­ber­ver­bän­de e. V. (BDA)

    • Deut­sche Gesell­schaft für Infek­tio­lo­gie (DGI)

    • Deut­sche Gesell­schaft für Inter­nis­ti­sche Inten­siv­me­di­zin und Not­fall­me­di­zin e. V. (DGIIN)

    • Deut­sche Gesell­schaft für Kin­der- und Jugend­me­di­zin e. V. (DGKJ)

    • Deut­sche Gesell­schaft für medi­zi­ni­sche Reha­bi­li­ta­ti­on e. V. (DEGEMED)

    • Deut­sche Haus­ärz­te­ver­band e. V.

    • Deut­sche Inter­dis­zi­pli­nä­re Ver­ei­ni­gung für Inten­siv- und Not­fall­me­di­zin e. V. (DIVI)

    • Deut­sche Kran­ken­haus­ge­sell­schaft e. V. (DKG)

    • Deut­sche Ver­ei­ni­gung für Was­ser­wirt­schaft, Abwas­ser und Abfall e. V. (DWA)

    • Deut­scher Caritasverband

    • Deut­scher Ethikrat

    • Deut­scher Gewerk­schafts­bund (DGB)

    • Deut­scher Kulturrat

    • Deut­scher Landkreistag

    • Deut­scher Pfle­ge­rat e. V. (DPR)

    • Deut­scher Städ­te- und Gemeindebund

    • Deut­scher Städtetag

    • Dia­ko­nie Deutschland

    • gema­tik GmbH

    • Gemein­sa­mer Bun­des­aus­schuss (G‑BA)

    • Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft (GEW)

    • GKV-Spit­zen­ver­band

    • Kas­sen­ärzt­li­che Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV)

    • Kas­sen­zahn­ärzt­li­che Bun­des­ver­ei­ni­gung (KZBV)

    • Long Covid Deutschland

    • Medi­zi­ni­scher Dienst Bund

    • Müt­ter­ge­nesungs­werk

    • Pro Gene­ri­ka e. V.

    • Sozi­al­ver­band vdK e. V.

    • Spit­zen­ver­band der Heil­mit­tel­ver­bän­de e. V.

    • Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on beim Robert Koch-Insti­tut (STIKO)

    • Ver­band der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung e. V. (PKV)

    • Ver­band For­schen­der Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler e. V. (vfa)

    Ein­zel­sach­ver­stän­di­ge

    • Dr. Tim Con­rad (Zuse-Insti­tut Berlin)

    • Prof. Dr. Chris­ti­an Kara­gi­ann­idis (Uni­ver­si­tät Witten-Herdecke)

    • Prof. Dr. Andrea Kieß­ling (Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main)

    • Tom Lau­sen (Lau­sen Media)

    • Prof. Dr. Rolf Rosen­b­rock (Pari­tä­ti­scher Wohl­fahrts­ver­band – Gesamt­ver­band e. V.)

    • Prof. Jan Rupp (UKSH Lübeck)

    • Prof. Leif-Erik San­der (Cha­ri­té – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Berlin)

    • Dr. Robert Seegmül­ler (Ver­fas­sungs­ge­richts­hof des Lan­des Berlin)

    • Prof. Dr. Jonas Schmidt-Cha­na­sit (Bern­hard-Nocht-Insti­tut für Tropenmedizin)

    bun​des​tag​.de/​r​e​s​o​u​r​c​e​/​b​l​o​b​/​9​0​6​7​7​2​/​5​f​d​8​d​d​e​e​d​0​6​7​a​a​f​7​6​5​e​d​8​9​3​f​c​8​3​6​f​9​7​6​/​S​a​c​h​v​e​r​s​t​a​e​n​d​i​g​e​n​l​i​s​t​e​-​d​a​t​a​.​pdf

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    Aus­schuss­druck­sa­che 20(14)48(2)
    gel. VB zur öffentl. Anh. am 29.08.2022 – COVID-19-SchG
    24.08.2022

    Stel­lung­nah­me der Kas­sen­zahn­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KZBV) zum Ent­wurf eines Geset­zes zur Stär­kung des Schut­zes der Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re vul­nerabler Per­so­nen­grup­pen vor COVID-19 (COVID-19-SchG) 

    Die KZBV begrüßt die mit dem Gesetz­ent­wurf ver­folg­te all­ge­mei­ne Ziel­set­zung der Stär kung des Schut­zes der Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re vul­nerabler Per­so­nen­grup­pen vor COVID-19, äußert sich in der vor­lie­gen­den Stel­lung­nah­me indes gemäß ihrer Zustän­dig­keit nur zu Rege­lun­gen, die Rele­vanz für den ver­trags­zahn­ärzt­li­chen Bereich ent­fal­ten. I.) Begrüßt wird inso­weit zwar die mit dem Gesetz bewirk­te Ver­län­ge­rung der Impf­be­rech­ti­gung für Zahn­ärz­te nach § 20b IfSG bis zum 30. April 2023. (…) 

    Kri­tisch sieht die KZBV zudem die vor­ge­se­he­ne Rege­lung in § 371 Abs. 1 Nr. 3 SGB V‑E, wonach auch in ver­trags­zahn­ärzt­li­che Pra­xis­ver­wal­tungs­sys­te­me künf­tig offe­ne und stan­dar­di­sier­te Schnitt­stel­len zum elek­tro­ni­schen Mel­de- und Infor­ma­ti­ons­sys­tem nach § 14 des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes (DEMIS) inte­griert wer­den müssen.(…)

    For­mu­lie­rungs­vor­schlag (…)

    bun​des​tag​.de/​r​e​s​o​u​r​c​e​/​b​l​o​b​/​9​0​6​7​3​8​/​f​a​5​6​f​0​9​0​e​b​9​c​2​8​3​8​e​8​f​c​a​e​7​c​6​9​5​0​1​2​2​7​/​2​0​_​1​4​_​0​0​4​8​-​2​-​_​K​a​s​s​e​n​a​e​r​z​t​l​i​c​h​e​-​B​u​n​d​e​s​v​e​r​e​i​n​i​g​u​n​g​_​S​t​e​l​l​u​n​g​n​a​h​m​e​-​z​u​r​-​o​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​e​n​-​A​n​h​o​e​r​u​n​g​-​C​O​V​I​D​-​1​9​-​S​c​h​G​_​n​i​c​h​t​-​b​a​r​r​i​e​r​e​f​r​e​i​-​d​a​t​a​.​pdf

    bun​des​tag​.de/​g​e​s​u​n​d​h​eit

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    Aus­schuss­druck­sa­che 20(14)48(1)
    gel. VB zur öffentl. Anh. am 29.08.2022 – COVID-19-SchG
    24.08.2022

    ALM – Akkre­di­tier­te Labo­re in der Medi­zin e. V.

    Stel­lung­nah­me zum Gesetz­ent­wurf der Frak­tio­nen SPD, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und FDP 

    Ent­wurf eines Geset­zes zur Stär­kung des Schut­zes der Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re vul­nerabler Per­so­nen­grup­pen vor COVID-19 (Bun­des­tags-Druck­sa­che 20/2573 vom 05.07.2022)

    und zu den Anträ­gen der Frak­ti­on der CDU/CSU (20/2564) sowie der Frak­ti­on DIE LINKE (20/2581)

    (…)

    1. Ent­wurf eines Geset­zes zur Stär­kung des Schut­zes der Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re vul­nerabler Per­so­nen­grup­pen vor COVID-19 (20/2573)

    Arti­kel 1 – Ände­rung des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes Nr. 3, Buch­sta­ben a), bb) und c)

    Stel­lung­nah­me:

    Die Auf­nah­me der Nr. 36a Ortho­poxo­vi­ren (Buch­sta­be a) wird aus­drück­lich begrüßt. Mit dem Neu­auf­tre­ten und der wei­ter­hin zu beob­ach­ten­den Aus­brei­tung der Infek­ti­on mit dem Affen­po­cken­vi­rus ist es erfor­der­lich, dass eine umfas­sen­de Fall­erken­nung und damit –erfas­sung erfolgt, um Infek­ti­ons­ket­ten iden­ti­fi­zie­ren und durch geeig­ne­te Maß­nah­men unter­bre­chen zu können.

    Eben­so sehen wir die Auf­nah­me der Sero­ty­pen L1 bis L3 als Ergän­zung zu Nr. 7. Chla­my­dia trachoma­tis (Buch­sta­be b) als fach­lich rich­tig und sach­ge­recht an. (…)

    Die Wie­der­auf­nah­me von Absatz 4 in den § 7 des IfSG (Buch­sta­be c) wird sei­tens des ALM e. V. begrüßt. Durch die bereits erfolg­te Anbin­dung der fach­ärzt­li­chen Labor an das DEMIS-Sys­tem ist die pri­mär digi­ta­le Umset­zung der Mel­de­pflicht möglich.

    In dem Zusam­men­hang erlau­ben wir uns die Anmer­kung, dass vor dem Hin­ter­grund der 11. Stel­lung­nah­me des Exper­ten­ra­tes der Bun­des­re­gie­rung zu COVID-19 vom 8. Juni 2022 auch die Erfas­sung der durch­ge­führ­ten SARS-CoV-2-Tes­tun­gen von Leis­tungs­er­brin­gern nach § 6 der Coro­na­vi­rus-Test­ver­ord­nung zur Ein­schät­zung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens erfor­der­lich ist. Das gilt ins­be­son­de­re des­we­gen, weil für einen signi­fi­kan­ten Teil Infi­zier­ter eine PCR-Dia­gnos­tik nicht mehr durch­ge­führt wird. Mit Blick auf die Emp­feh­lung des Exper­ten­ra­tes und wei­te­rer Exper­ten, die SARS-CoV-2-PCR-Dia­gnos­tik pri­mär nach medi­zi­ni­schen Gesichts­punk­ten vor­zu­neh­men und dar­über hin­aus auf Risi­ko­grup­pen zu kon­zen­trie­ren, wird es not­wen­dig sein, einer­seits die bereits bestehen­de Mel­de­pflicht für posi­ti­ve SARS-CoV-2-Anti­gen­tests durch­zu­set­zen und ande­rer­seits über die Erfas­sung der durch­ge­führ­ten Tests eine Ent­spre­chung zu der hier mit § 7 Absatz 4 auf­ge­nom­me­nen Rege­lung zu rea­li­sie­ren, ohne die Leis­tungs­er­brin­ger eben­falls an das DEMIS-Sys­tem anschlie­ßen zu müssen. (…)

    bun​des​tag​.de/​r​e​s​o​u​r​c​e​/​b​l​o​b​/​9​0​6​7​4​0​/​8​b​b​1​9​f​1​0​5​a​c​e​5​9​6​1​7​d​4​d​7​5​5​5​8​0​2​2​4​7​2​d​/​2​0​_​1​4​_​0​0​4​8​-​1​-​_​A​k​k​r​e​d​i​t​i​e​r​t​e​-​L​a​b​o​r​e​-​i​n​-​d​e​r​-​M​e​d​i​z​i​n​-​e​-​V​-​A​L​M​-​_​S​t​e​l​l​u​n​g​n​a​h​m​e​-​z​u​r​-​o​e​f​f​e​n​t​l​i​c​h​e​n​-​A​n​h​o​e​r​u​n​g​-​C​O​V​I​D​-​1​9​-​S​c​h​G​_​n​i​c​h​t​-​b​a​r​r​i​e​r​e​f​r​e​i​-​d​a​t​a​.​pdf

    bun​des​tag​.de/​g​e​s​u​n​d​h​eit

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    The­re is no pan­de­mic, the­re is COVAX, a crime against huma­ni­ty and a medi­cal crime. “STOP COVAX”

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