RKI goes PEI: "Keine regelmäßigen Informationen zur Wirksamkeit der COVID-19-Imfpung mehr"

Am 1.4. wur­de hier berich­tet Paul-Ehr­lich-Insti­tut: Daten­bank zu Neben­wir­kun­gen geschlos­sen. Nun zieht das RKI nach. In sei­nem Wochen­be­richt vom 5.5. teilt es mit:

»Ab dem heu­ti­gen Don­ners­tag sind im COVID-19-Wochen­be­richt des RKI kei­ne regel­mä­ßi­gen Infor­ma­tio­nen zur Wirk­sam­keit der COVID-19-Imfpung mehr vor­ge­se­hen. Eben­so wer­den die zugrun­de­lie­gen­den Tabel­len unter https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​D​a​t​e​n​/​I​m​p​f​e​f​f​e​k​t​i​v​i​t​a​e​t​.​h​tml und https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​D​a​t​e​n​/​I​m​p​f​e​f​f​e​k​t​i​v​i​t​a​e​t​.​h​tml die­se Woche nicht aktua­li­siert. Statt­des­sen ist vor­ge­se­hen, dass das RKI in regel­mä­ßi­gen Abstän­den sepa­ra­te Aus­wer­tun­gen zum The­men­kom­plex COVID-19-Imp­fun­g/Impf­ef­fek­ti­vi­tät ver­öf­fent­licht, die eine detail­lier­te­re Betrach­tung ein­zel­ner Aspek­te erlau­ben als im Rah­men des Wochen­be­richts möglich.«

"Der sub­jek­ti­ve Stu­dent" hat eine Erklärung:

Wei­ter­le­sen auf thre​ad​rea​der​app​.com.

20 Antworten auf „RKI goes PEI: "Keine regelmäßigen Informationen zur Wirksamkeit der COVID-19-Imfpung mehr"“

    1. sehe ich auch so. Das Betrugs­mo­dell bringt hohe Pro­fi­te, vom Ver­fas­sung­ge­richt geschützt und mit 100 % erfun­de­nen und gefak­ten Zah­len von Beginn an

  1. Und man hat inzwi­schen gelernt, wo es noch Löcher gibt, über die unpas­sen­de Infor­ma­tio­nen an die Öffent­lich­keit gelangt sind. Die­se Löcher müs­sen bis zum Herbst alle gestopft wer­den. (Wahr­schein­lich bekom­men wir auch noch ein Wahr­heits­mi­nis­te­ri­um, äh, eine Desinformationsbehörde.)

    1. Wie soll man die­se Per­so­a­lie jetzt deu­ten? Setzt sich da jemand ab? Oder wur­de er gegan­gen, um jemand Intel­li­gen­te­res auf sei­nen Pos­ten zu setzen?

      "Zuwachs in der Medi­en­ab­tei­lung – Gen­sing über­nimmt Lei­tung in der Eltern­zeit von Kunze"

      "Beim FC St. Pau­li gibt es für die kom­men­de Sai­son einen Wech­sel an der Spit­ze der Medi­en­ab­tei­lung. Lei­te­rin Anne Kun­ze (39) wird im Juni 2022 in Mut­ter­schutz gehen, ehe sie sich anschlie­ßend ein Jahr Eltern­zeit nimmt. Ihre Auf­ga­ben wird inte­ri­mis­tisch der lang­jäh­ri­ge NDR-Jour­na­list Patrick Gen­sing (48) über­neh­men. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on rund um die Lizenz­mann­schaft des FC St. Pau­li geht an den stell­ver­tre­ten­den Pres­se­spre­cher Han­nes Büh­ler über."
      https://​www​.fcst​pau​li​.com/​n​e​w​s​/​p​a​t​r​i​c​k​-​g​e​n​s​i​n​g​-​u​b​e​r​n​i​m​m​t​-​l​e​i​t​u​n​g​-​m​e​d​i​e​n​-​i​n​-​d​e​r​-​e​l​t​e​r​n​z​e​i​t​-​v​o​n​-​a​n​n​e​-​k​u​n​ze/

  2. " Wir sind Ham­bur­ger Eltern, die für ihre Kids kämp­fen. 2 Klä­ger gegen Tests hat­ten Erfolg. Die­ses Recht soll für alle Kin­der unab­hän­gig v. Impf­sta­tus gelten. "

    https://​twit​ter​.com/​K​i​n​d​e​r​r​e​c​h​t​eHH

    https://​www​.gofund​me​.com/​f​/​k​l​a​g​e​-​g​e​g​e​n​-​h​a​m​b​u​r​g​e​r​-​h​o​t​s​p​o​t​r​e​g​e​l​ung

  3. Das fing schon letz­te Woche mit dem Wochen­be­richt an, wo zu lesen war, dass die Zahl der durch­ge­fuehr­tenPCR-Tests nicht mehr woe­chent­lich son­dern nur noch zwei­woe­chent­lich (in jedem zwei­ten Wochen­be­richt) ver­oef­fent­licht wuer­den (und kon­se­quen­ter­wei­se fehl­te die Anga­be der Test­an­zahl und posi­ti­venra­te auch im letz­ten Wochenbericht) …

  4. "Das RKI ver­wei­gert eine wei­te­re Ana­ly­se der Impf­ef­fek­ti­vi­tät. Damit soll­te klar sein: Die Imp­fung wirkt nicht."
    https://​twit​ter​.com/​S​i​m​o​n​H​e​g​e​l​i​c​h​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​2​2​2​5​0​6​8​4​8​2​0​8​2​8​162

    Ges­tern wur­de die nächs­te Ladung an Daten ver­öf­fent­licht, die Pfi­zer bis 2097 unter Ver­schluss hal­ten wollte.
    Was man dar­in sieht: Die Wirk­sam­keit beträgt 12%, nicht wie behaup­tet 95%.
    Wir wer­den belo­gen, wie ich es nie für mög­lich gehal­ten hätte.
    https://​twit​ter​.com/​M​r​J​o​n​a​s​D​a​n​n​e​r​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​2​2​0​9​0​4​4​2​4​1​8​0​0​8​067

  5. W.V. = Wütende Verbraucherin - Verbraucherschutz bei nur bedingt zugelassenen Medikamenten - wo ist der Warnhinweis auf der "Impf"-Charge? Wann startet die bundesweite Rückrufaktion ALLER mRNA-Spritzen?? sagt:

    https://​www​.ver​brau​cher​zen​tra​le​.de/​w​i​s​s​e​n​/​v​e​r​t​r​a​e​g​e​-​r​e​k​l​a​m​a​t​i​o​n​/​k​u​n​d​e​n​r​e​c​h​t​e​/​n​a​c​h​-​c​o​r​o​n​a​s​c​h​l​i​e​s​s​u​n​g​e​n​-​i​h​r​e​-​r​e​c​h​t​e​-​i​m​-​f​i​t​n​e​s​s​s​t​u​d​i​o​-​5​0​351

    Ha! Huhu! Hal­li­Hal­lo, ja das ist ja*n Ding! EILMELDUNG:

    Die Ver­brau­cher­zen­tra­le gibt es noch! Ich glau­be es kaum. 

    Wie wäre es, Ver­brau­cher­zen­tra­le, wenn Ihr sofort zum Schutz von allen Ver­brau­chern gefähr­li­che gen-expe­ri­men­tel­le Medi­ka­men­te, miss­ver­ständ­lich auch "Coro­na-Schutz­imp­fung" genannt, zurück ruft und die noch ahnungs­lo­sen Ver­brau­cher durch eben die­se Rück­ruf­ak­ti­on vor der Wahr­schein­lich­keit eines gefährl­li­chen Impf­scha­dens (laut PEI: 2 auf 10.000 Imp­fun­gen, unte­r­er­fasst noch mehr) schützt?

    War­um soll das alles Coro​dok​.de über­neh­men? War­um fun­gie­ren alle kri­ti­schen, (nicht-MSM), lei­der immer noch als Ver­brau­cher­schutz-Zen­tra­len-Stell­ver­tre­ter? Wäre das nicht Euer Job?! Euer Job, Eure Auf­ga­be, alle Ver­brau­cher vor Gesund­heits­schä­den zu schützen? 

    Jeder Joghurt, jeder Käse mit Ver­dacht auf Bak­te­ri­en, jede Mar­me­la­de mit even­tu­el­len Glas­scher­ben, jede undich­te Pam­pers wird sofort aus dem Han­del genom­men, jedes Auto bei Ver­dacht auf Air-Bag-Falsch-Aus­lö­sung kommt in die Kundenwerkstatt.

    Und wo seid Ihr bei "Imp­fun­gen", die kei­ne "Imp­fun­gen", son­dern kaum geprüf­te Medi­ka­men­te mit nur beding­ter Zulas­sung sind?

    Hal­lo! Wo seid Ihr?

  6. Hal­lo Herr Aschmoneit,

    kön­nen sie mir erklä­ren, wie­so die Welt­bank Expor­te von Test­kits, die essen­zi­ell für den Kampf gegen COVID-19 sei­en (ehe­mals als COVID-19 Test­kits gela­belt), bereits für 2017 anführt?

    Für 2017 ste­hen sind dort deut­sche Expor­te mit einem Volu­men von 17.5 Mrd USD angegeben.
    Für 2020 23 Mrd USD
    Für 2016 0 USD.

    Wenn ich mich nicht irre, so müs­sen die Nukleo­tid­se­quen­zen die getes­tet wer­den bei der Her­stel­lung des Test­kits bereits feststehen.

    Was sind das also für Test­kits die dort expor­tiert wurden?

    Ich dan­ke ihnen jetzt schon­mal für ihre Hilfe. 🙂

    https://​wits​.world​bank​.org/​t​r​a​d​e​/​c​o​m​t​r​a​d​e​/​e​n​/​c​o​u​n​t​r​y​/​A​L​L​/​y​e​a​r​/​2​0​1​7​/​t​r​a​d​e​f​l​o​w​/​e​x​p​o​r​t​s​/​p​a​r​t​n​e​r​/​W​L​D​/​n​o​m​e​n​/​h​5​/​p​r​o​d​u​c​t​/​3​0​0​215

    1. Ich habe den Kom­men­tar noch ein­mal unter ihrem ande­ren Arti­kel (Pace) gepos­tet. Da passt er bes­ser hinein.

  7. Was auf kei­nen Fall pas­sie­ren darf, ist, daß die Effek­ti­vi­tät nega­tiv wird.
    Noch schnallts ja kaum einer, aber wenn das erst­mal durch­dringt, dann gute Nacht für die s.g. "Impf"kampagnen.
    Wie sag­te Dr. Wodarg schon zu Beginn: wür­den wir nicht tes­ten, wür­den wir nichts merken.
    Jetzt mer­ken wir, daß sogar der gegen­tei­li­ge Effekt eintritt.
    Dumm gelau­fen. Oder Absicht? Eher Absicht.
    Ein biß­chen Hin­ter­grund, wen's interessiert:
    https://​tkp​.at/​2​0​2​2​/​0​5​/​0​6​/​c​o​v​i​d​-​1​9​-​u​r​s​a​c​h​e​n​-​i​m​m​u​n​s​c​h​w​a​e​c​h​e​-​u​n​d​-​s​t​r​e​ss/

  8. Viel­leicht hat es ja auch mit der Kla­ge der 2 Bun­des­wehr­sol­da­ten der Luft­waf­fe zu tun ??? – Ein Schelm, wer böses dabei denkt …

  9. hen­ning rosenbusch
    @rosenbusch_
    Prof. #Matthes, #Cha­ri­té, im Vor­stand meh­re­rer med. Fach­ge­sell­schaf­ten, unter­sucht seit Jah­ren die Wir­kung von Arz­nei­mit­teln, erklärt „Welt­ärz­te­prä­si­dent“ #Mont­go­me­ry wie das so abläuft mit Daten­er­he­bung und was in den Stu­di­en drin steht. (Ser­vusTV)
    From
    KLARTEXT
    6:37 AM · May 5, 2022
    https://​twit​ter​.com/​r​o​s​e​n​b​u​s​c​h​_​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​2​2​1​0​3​0​7​4​1​0​5​5​3​2​4​1​6​?​c​x​t​=​H​H​w​W​g​I​C​5​u​c​6​r​z​J​8​q​A​AAA

  10. Jes­si­ca Hamed
    @jeha2019
    „Ein schlecht durch­dach­ter Euro­päi­scher Gesund­heits­da­ten­raum könn­te zur Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit v. Daten, zur Ent­mensch­li­chung der Gesund­heit, zu unglei­chem Zugang zur Gesundheitsversorgung…& zu erhöh­ter Pro­fit­ma­che­rei pri­va­ter Unternehmen…führen.“
    netz​po​li​tik​.org
    Neue EU-Ver­ord­nung: Gesund­heits­da­ten für ganz Europa
    Die EU-Kom­mis­si­on möch­te eine Infra­struk­tur für den Aus­tausch von Gesund­heits­da­ten von Lis­sa­bon bis Hel­sin­ki ein­füh­ren. Doch der geplante
    5:41 AM · May 5, 2022·
    https://​twit​ter​.com/​j​e​h​a​2​0​1​9​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​2​2​0​8​9​1​6​9​2​8​3​1​7​4​401

  11. Hat man was ande­res erwartet?
    Die Zah­len wer­den immer "unan­ge­neh­mer" …, dann setzt man halt die Aktua­li­sie­rung aus.
    Ken­nen wir das nicht schon aus Eng­land und Schottland?

    twit​ter​.com › TheNo1Waffler › sta­tus › 1522271917696294912 

    Bill Gates on Covid 19.
    “We didn’t under­stand that it’s a fair­ly low fata­li­ty rate & that it’s a dise­a­se main­ly in the elder­ly, kind of like flu is, alt­hough a bit dif­fe­rent than that.”

    Bill Gates über Covid 19.
    "Wir wuss­ten nicht, dass die Sterb­lich­keits­ra­te rela­tiv gering ist und dass es sich um eine Krank­heit han­delt, die vor allem älte­re Men­schen betrifft, ähn­lich wie die Grip­pe, wenn auch etwas anders als diese.

    https://​www​.busi​ness​in​si​der​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​k​e​i​n​-​n​e​u​e​r​-​a​n​l​a​u​f​-​b​e​i​-​d​e​r​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​w​i​e​-​s​i​c​h​-​d​i​e​-​p​o​l​i​t​i​k​-​s​t​a​t​t​d​e​s​s​e​n​-​a​u​f​-​d​e​n​-​c​o​r​o​n​a​-​h​e​r​b​s​t​-​v​o​r​b​e​r​e​i​t​et/

  12. 25.03.2022
    Wie­ler: „Wir müs­sen drei Effek­te der Imp­fung betrach­ten. Einer ist: Wie gut schützt sie vor Infek­ti­on? Sie schützt nicht sehr gut, das sehen wir ja, wir haben sehr vie­le Fäl­le bei Men­schen, die geimpft sind.“ 

    "Der sub­jek­ti­ve Stu­dent": Lie­be Jour­na­lis­ten, bit­te gehen Sie dem nach! Gern RT

    Neue Daten: Imp­fen rich­tet offen­bar mehr Scha­den an als Omikron
    7 Mai 2022

    Die Coro­na-Imp­fun­gen sol­len schwe­re Krank­heits­ver­läu­fe ver­hin­dern, um die Inten­siv­sta­tio­nen vor Über­las­tung zu schützen.
    Doch das tun sie offen­bar nicht, wie neue Daten bele­gen. Gleich­wohl sorgt Omi­kron für mehr mil­de Ver­läu­fe, sodass die Medi­zin sogar schäd­li­cher sein könn­te als die Krankheit. 

    von Sus­an Bonath

    Noch immer wer­den die COVID-19-Impf­stof­fe als hoch­wirk­sam angepriesen.
    Zwar schütz­ten sie bei der seit Mona­ten gras­sie­ren­den Omi­kron-Vari­an­te, egal wel­chen Sub­typs, nicht mehr so gut vor Anste­ckung und Über­tra­gung, heißt es – was vie­le Men­schen im rea­len Leben mit­be­kom­men haben dürften.
    Den­noch mini­mier­ten sie das Risi­ko für schwe­re Verläufe.
    Man schüt­ze also sich selbst und die Inten­siv­sta­tio­nen vor Über­las­tung, so das Nar­ra­tiv, das die Befür­wor­ter in der Poli­tik für ihre Impf­pflicht-Bestre­bun­gen anführen.

    Doch stimmt das überhaupt?
    Die Daten des Robert Koch-Insti­tuts (RKI) sagen etwas ande­res aus.
    Mehr noch: Schein­bar haben ein- und zwei­mal Geimpf­te sogar ein erhöh­tes Risi­ko für schwe­re COVID-19-Verläufe.
    Und ange­sichts weni­ger schwe­rer Ver­läu­fe und neu­er Daten kris­tal­li­siert sich zuneh­mend heraus:
    Das Risi­ko für Impf­schä­den könn­te mitt­ler­wei­le höher sein als die Gefahr, mit Coro­na auf einer Inten­siv­sta­ti­on zu landen.

    DIVI-Daten: Unge­impf­te nicht häu­fi­ger schwer krank als Geimpfte 

    Vor­ab: Die Daten in Deutsch­land sind auch nach über zwei Jah­ren Coro­na-Manage­ment unvoll­stän­dig und mangelhaft.
    Erst seit eini­gen Mona­ten erfasst die Deut­sche Inter­dis­zi­pli­nä­re Ver­ei­ni­gung für Inten­siv- und Not­fall­me­di­zin (DIVI) in ihrem Inten­siv­re­gis­ter den Impf­sta­tus von Coro­na-Pati­en­ten, jeden­falls des größ­ten Teils.
    Voll­stän­dig sind die Mel­dun­gen dazu aber nicht.

    Gezählt wird über­dies nach wie vor unpräzise:
    Nie­mand weiß, wer wirk­lich wegen der Erkran­kung COVID-19 behan­delt wird. Schät­zun­gen zufol­ge, über die in den letz­ten Mona­ten diver­se Medi­en berich­tet hat­ten, sind bis zu 90 Pro­zent der posi­ti­ven Test­ergeb­nis­se bei Kli­nik­pa­ti­en­ten Zufallsbefunde. 

    Die DIVI-Daten ver­öf­fent­licht das RKI don­ners­tags in sei­nen Wochenberichten.
    Am 28. April gab es auf Sei­te 20 den Impf­sta­tus von knapp drei Vier­tel aller Pati­en­ten in Deutsch­land bekannt, die vom 28. März bis zum 24. April mit posi­ti­vem Coro­na­test auf einer Inten­siv­sta­ti­on behan­delt wurden.
    Dar­aus geht her­vor: Der Anteil der unge­impf­ten Inten­siv­pa­ti­en­ten war zuletzt sogar klei­ner als deren Anteil an der Gesamtbevölkerung.

    Zunächst zur Gesamtbevölkerung:
    Dem Bun­des­in­sti­tut zufol­ge waren Ende März, am Anfang des Erfas­sungs­zeit­raums, auf­ge­run­det 63,7 Mil­lio­nen Men­schen min­des­tens ein­mal gegen Coro­na geimpft.
    In Deutsch­land leben etwa 83,2 Mil­lio­nen Men­schen. Also waren etwa 19,5 Mil­lio­nen Men­schen unge­impft – 23,4 Pro­zent der Bevölkerung.

    Laut DIVI waren aber im April nur 21 Pro­zent der Coro­na-Inten­siv­pa­ti­en­ten ungeimpft.
    Ihr Anteil auf Inten­siv­sta­tio­nen ist dem­nach sogar gerin­ger als ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung.
    Unge­impf­te schei­nen somit kein höhe­res Risi­ko für schwe­re Erkran­kun­gen zu haben als Geimpfte.

    Höhe­res Risi­ko für schwe­re Ver­läu­fe nach ers­ter und zwei­ter Impfung? 

    Frag­wür­dig wird es bei den ein­mal, also unvoll­stän­dig Geimpf­ten. Auf den Inten­siv­sta­tio­nen betrug ihr Anteil laut DIVI näm­lich 6,4 Prozent.
    Laut RKI lag er aber Ende März in der Gesamt­be­völ­ke­rung nur bei gera­de ein­mal rund 516.000 Per­so­nen bun­des­weit – das sind 0,62 Pro­zent der Einwohner.
    Dem­nach wur­den sie rund zehn­mal häu­fi­ger inten­siv­me­diz­nisch mit Coro­na behan­delt, als ihr Anteil an der Gesamt­be­völ­ke­rung dies bei völ­li­ger Wir­kungs­lo­sig­keit des Vak­zins ver­mu­ten las­sen würde.
    Führt die ers­te Coro­na-Imp­fung somit zu einem höhe­ren Risi­ko, schwer an Coro­na zu erkran­ken, und hat damit einen nega­ti­ven Effekt?

    Ende März hat­te das RKI fast 76,6 Pro­zent zwei- bis drei­mal – also voll­stän­dig – Geimpf­te in Deutsch­land ermittelt.
    Ihr Pati­en­ten­an­teil auf Coro­na-Inten­siv­sta­tio­nen lag laut DIVI bei 72,6 Pro­zent, und damit nur knapp darunter.
    Mit etwas gutem Wil­len kann man also eine, wenn auch gerin­ge, Wirk­sam­keit vermuten.
    Doch ledig­lich der Anteil der drei­fach Geimpf­ten, also Geboos­ter­ten, die einer Inten­siv­be­hand­lung mit Coro­na bedurf­ten, befand sich mit 47,5 Pro­zent deut­lich unter ihrem Anteil an der Bevöl­ke­rung (59 Prozent).

    Das wie­der­um wirft Fra­gen zu den zwei­fach Geimpf­ten auf, die – noch – als voll­stän­dig geschützt gelten.
    Denn ihr Anteil an den Inten­siv­pa­ti­en­ten auf Coro­na-Sta­tio­nen betrug den Anga­ben zufol­ge 25,1 Prozent.
    In der Gesamt­be­völ­ke­rung ermit­tel­te das RKI aber nur noch 17 Pro­zent, die die­ser Grup­pe angehörten.

    Cha­ri­té-Stu­die: Schwe­re Neben­wir­kun­gen viel häu­fi­ger als gemeldet

    Aller­dings sind die Zah­len mit Vor­sicht zu genießen.
    Laut DIVI wur­de der Impf­sta­tus von fast 28 Pro­zent der Pati­en­ten von Ende März bis Ende April nicht übermittelt.
    Das Ver­häl­tis von Geimpf­ten und Unge­impf­ten könn­te sich in die­ser Grup­pe etwa gleich ver­tei­len wie bei den bekann­ten Fäl­len. Das muss aber nicht zwin­gend so sein.
    Dies müss­te unter­sucht wer­den, um genau­er ana­ly­sie­ren zu können.

    Das RKI hat­te nun der Autorin mehr­fach erklärt, man kön­ne die DIVI-Daten nicht für Schät­zun­gen der Effek­ti­vi­tät der Impf­stof­fe verwenden.
    Der Grund: Das Alter der Pati­en­ten sei nicht expli­zit erfasst, und die Impf­quo­ten sei­en bei Älte­ren höher als bei Jüngeren.
    Nur mit die­sen Anga­ben kön­ne man den Nut­zen der Vak­zi­ne alters­spe­zi­fisch gewichten.
    Die alters­spe­zi­fi­sche Nut­zen-Risi­ko­ana­ly­se durch die Behör­den erscheint aller­dings so oder so sehr mangelhaft.
    Ins­be­son­de­re für Jün­ge­re ten­diert das Sicher­heits­pro­fil ein­deu­tig ins Negative.

    Der Cha­ri­té-Pro­fes­sor Harald Matthes hat­te in einer Stu­die – über die auch der öffent­lich-recht­li­che Rund­funk, zuletzt die ARD (ab Minu­te 37) berich­te­te – 39.000 Men­schen auf ihren Impf­sta­tus hin untersucht.
    Bei sage und schrei­be 0,8 Pro­zent der Teil­neh­mer, also bei acht von 1.000, regis­trier­te der Medi­zi­ner dabei schwer­wie­gen­de Neben­wir­kun­gen, die weit über kurz­fris­ti­ge uner­wünsch­te Reak­tio­nen hinausgingen.

    Hoch­ge­rech­net auf der­zeit rund 64 Mil­lio­nen min­des­tens ein­mal Geimpf­te in Deutsch­land ist dem­nach davon aus­zu­ge­hen, dass mehr als eine hal­be Mil­li­on Men­schen durch die Imp­fung so schwer krank wur­den, dass sie in einer Kli­nik behan­delt wer­den muss­ten, lebens­be­droh­li­che oder blei­ben­de Schä­den erlit­ten oder sogar starben.
    Die­se Zahl nann­te Matthes auch gegen­über dem MDR.
    Er beklag­te, dass die­se vie­len Betrof­fe­nen nicht ernst genom­men wür­den, häu­fig sogar ihre Behand­lun­gen selbst bezah­len müss­ten, und for­der­te spe­zi­el­le Ambu­lan­zen für Impfgeschädigte.

    Das für die Erfas­sung von Neben­wir­kun­gen zustän­di­ge Paul-Ehr­lich-Insti­tut (PEI) regis­trier­te bis zum Jah­res­en­de 2021 aber "nur" knapp 30.000 Fäl­le, bei damals etwa 61,7 Mil­lio­nen min­des­tens ein­mal Geimpften.
    Dem­nach wären fünf von 10.000 Per­so­nen betroffen.
    Ein neue­rer Bericht lag dies­be­züg­lich bis zum 4. Mai noch immer nicht vor.

    Stim­men die Daten in der Cha­ri­té-Stu­die, könn­te es 16,5 mal mehr schwer Geschä­dig­te geben.
    Trä­fe dies auch auf die bis zum Ende letz­ten Jah­res gemel­de­ten 2.255 Todes­fäl­le zu, könn­ten allein letz­tes Jahr mehr als 37.000 Men­schen tat­säch­lich nach ihrer Imp­fung gestor­ben sein – das wäre ein Skandal.

    Fünf­mal häu­fi­ger Impf­schä­den als Inten­siv­be­hand­lun­gen mit Corona? 

    Das legt den Ver­dacht nahe, dass die Imp­fun­gen für vie­le Men­schen weit­aus risi­ko­rei­cher sein könn­ten, als die Infek­ti­on mit der aktu­ell gras­sie­ren­den Omi­kron-Vari­an­te des Coro­na­vi­rus. Hier wäre zunächst zu über­prü­fen, wie vie­le Men­schen von wie vie­len posi­tiv Getes­te­ten in der Zeit vom 28. März bis 24. April 2022 auf einer Inten­siv­sta­ti­on behan­delt wer­den mussten.

    Den Tages­be­rich­ten des RKI zufol­ge regis­trier­te das RKI in die­sen vier Wochen rund 3,64 Mil­lio­nen neue Coro­na­fäl­le, die wahr­schein­lich hohe Dun­kel­zif­fer nicht eingerechnet.
    Das DIVI-Inten­siv­re­gis­ter mel­de­te in der­sel­ben Zeit 5.823 Neu­auf­nah­men posi­tiv Getes­te­ter auf den Intensivstationen.
    Das sind 0,16 Pro­zent von allen posi­tiv Getesteten.

    Stellt man die­ser Zahl den von Cha­ri­té-Pro­fes­sor Matthes ermit­tel­ten Anteil schwer Impf­ge­schä­dig­ter (0,8 Pro­zent) gegen­über, schril­len sprich­wört­lich die Alarm­glo­cken. Denn dem­zu­fol­ge erlei­den Geimpf­te ins­ge­samt, unab­hän­gig vom Alter, fünf­mal häu­fi­ger einen schwe­ren Impf­scha­den, als sie im Fal­le eines posi­ti­ven Tests auf einer Inten­siv­sta­ti­on behan­delt wer­den müssen. 

    In sei­nem Wochen­be­richt hat das RKI auf Sei­te 28 etwa sechs Pro­zent der gefun­de­nen Coro­na­fäl­le zwi­schen Ende März und Ende April näher beleuchtet.
    Dabei kommt es sogar auf eine noch nied­ri­ge­re Rate an Coro­na-Inten­siv­pa­ti­en­ten als das DIVI-Inten­siv­re­gis­ter, näm­lich 0,06 Prozent.
    Das könn­te damit zusam­men­hän­gen, dass der DIVI alle Ver­le­gun­gen als Neu­auf­nah­men und somit als neue Fäl­le gemel­det wer­den. Mög­li­cher­wei­se ist die Zahl von 5.823 Coro­na-Inten­siv­pa­ti­en­ten also zu hoch gegriffen.

    Je jün­ger die Geimpf­ten, des­to höher der Negativeffekt

    Auf­grund sehr gro­ßer Alters­ko­hor­ten, die das RKI zusam­men­legt, sind Ana­ly­sen hier nur sehr ein­ge­schränkt möglich.
    Das For­schungs­in­sti­tut unter­teilt in die Alters­grup­pen fünf bis elf, zwölf bis 17, 18 bis 59, und über 60 Jah­re. Von den über 60-jäh­ri­gen Erkrank­ten wur­den dem­nach 0,34 Pro­zent auf einer Inten­siv­sta­ti­on behan­delt, 0,56 Pro­zent starben.
    Dass die Todes­ra­te höher liegt als die Zahl der Inten­siv­pa­ti­en­ten, könn­te dar­an lie­gen, dass sehr alte und kran­ke Pfle­ge­heim­be­woh­ner mit­ge­zählt wer­den, die nicht mehr in eine Kli­nik gebracht wurden.
    Des­sen unge­ach­tet zei­gen die Zah­len, dass selbst bei den über 60-Jäh­ri­gen die Gefahr von schwe­ren Impf­schä­den wahr­schein­lich höher ist als die einer schwe­ren COVID-19-Erkrankung.

    Noch deut­li­cher zeigt sich das Dilem­ma bei den jün­ge­ren Erwach­se­nen unter 60 Jahren.
    Dort wur­den laut RKI gera­de ein­mal 0,016 Pro­zent der Coro­na-Erkrank­ten, also 16 von 100.000, auf einer Inten­siv­sta­ti­on behan­delt, fünf von 100.000 star­ben – ob an oder mit Coro­na, ist in allen Fäl­len völ­lig unklar.
    Damit wäre das Risi­ko eines schwe­ren Impf­scha­dens, gemes­sen an den Cha­ri­té-Ergeb­nis­sen, in die­ser Alters­grup­pe sogar um das 50-fache höher als jenes, mit Coro­na auf einer Inten­siv­sta­ti­on zu landen.

    Bei Kin­dern und Jugend­li­chen ist es sogar noch drastischer.
    Das Risi­ko, sehr schwer an Coro­na zu erkran­ken, liegt bei ihnen bei nahe null, wäh­rend die schwe­ren Impf­ne­ben­wir­kun­gen vor ihnen kei­nen Halt machen.
    Im Gegen­teil: Eini­ge schwe­re Impf­schä­den, wie etwa Herz­mus­kel­ent­zün­dun­gen, wur­den bei jun­gen Men­schen häu­fi­ger als bei älte­ren registriert.
    Auch bei Auto­im­mun­erkran­kun­gen gehen eini­ge For­scher von einem höhe­ren Risi­ko für Jün­ge­re aus, weil das Immun­sys­tem bei ihnen akti­ver ist.

    Ambi­tio­nier­tes Wegschauen

    Das Fazit aus den vor­lie­gen­den Daten spricht Bände:
    Mögen auch die Coro­na-Vak­zi­ne gegen frü­he­re Vari­an­ten des Virus min­des­tens vor­über­ge­hend einen gewis­sen Schutz gebracht und zu einer posi­ti­ven Nut­zen-Risi­ko-Abwä­gung geführt haben – aktu­ell scheint das nicht mehr der Fall zu sein. Und betrach­tet man die Wochen­be­rich­te des RKI seit Beginn die­ses Jah­res, ver­schiebt sich das Resul­tat immer wei­ter ins Negative.

    Die zustän­di­gen Behör­den und die Poli­tik müss­ten auf die­se Ent­wick­lung reagie­ren, tun das bis­her aber nicht.
    Auf frü­he­re geziel­te Anfra­gen nach dem Nut­zen-Risi­ko-Ver­hält­nis reagier­ten die Ver­ant­wort­li­chen bis­her abweisend:
    Auf Berech­nun­gen ein­zel­ner kön­ne man nicht ein­ge­hen, hieß es unisono.
    Offen­bar möch­ten sich die Behör­den mit sol­chen Hin­wei­sen nicht befassen.
    Nach gro­ßem Inter­es­se an der "Volks­ge­sund­heit" sieht das nicht aus, eher nach ambi­tio­nier­tem Wegschauen.

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