Rosstäuscher

»Rosstäuscherei [war] vor allem ein betrü­ge­ri­sches Verhalten eines Händlers, der Kunden mit ver­schie­de­nen Tricks über Gesundheitszustand, Alter und Wert des Pferdes täuscht.«
de.wikipedia.org

Am 15.10. schickt tagesschau.de Johannes Roßteuscher ins Rennen um die Erklärung von "Impfdurchbrüchen":

»Auf den Intensivstationen lie­gen immer mehr Corona-Patienten, die bereits voll­stän­dig geimpft sind. Das bedeu­tet aller­dings nicht, dass die Impfstoffe nicht mehr schützen.

Die Fakten sind ein­deu­tig: Rund zehn Prozent der Intensivpatienten, die zwi­schen Mitte August und Anfang September vom Robert Koch-Institut regis­triert wur­den, waren geimpft. Seither ist die­ser Anteil noch ein­mal gestie­gen, die aktu­ells­ten Zahlen des RKI stam­men aus der Zeit vom 13. September bis zum 10. Oktober. In die­sem Zeitraum liegt die Quote bei 20,3 Prozent. In abso­lu­ten Zahlen: 181 von 891. Zwischen Anfang Februar und Anfang September war der Anteil der Geimpften noch deut­lich nied­ri­ger: 210 von 11.419 laut RKI – das ent­spricht 1,84 Prozent.«

Zunächst ein­mal wird rich­tig ein sta­tis­ti­sches Problem benannt:

»Der Grund ist sim­pel: Der Corona-Impfstoff wirkt nicht zu 100 Prozent, son­dern mitt­ler­wei­le, grob ver­ein­facht, zu 80 bis 90 Prozent.

Steigt nun der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung an, wer­den zwar ins­ge­samt weni­ger Menschen krank – das ist auch deut­lich zu beob­ach­ten. Allerdings wird der Anteil der Geimpften an den Erkrankten nach und nach immer höher. Weil es eben immer weni­ger Nicht-Geimpfte gibt. Das RKI ver­deut­licht das mit einem Rechenbeispiel auf sei­ner Seite: "Wenn alle Personen einer Population geimpft sind – die Impfquote also bei 100 Prozent liegt – beträgt der Anteil der Impfdurchbrüche an den Erkrankten 100 Prozent."«

Nun ist aber auf einer Seite des Gesundheitsministeriums zu lesen:

Diese Information müß­te dem­nach kor­ri­giert werden.

Doch wie kommt es zu der Annahme einer hohen Wirksamkeit? Der Kniff ist die rela­ti­ve Betrachtung. So heißt es in der von der EMA bereit­ge­stell­ten Dokumentation zum Biontech-Stoff:

Sieht man von der Frage ab, wie die­se Ergebnisse mit­tels PCR-Tests zustan­de gekom­men sind, so läßt sich (ja, ja, nicht zum ers­ten Mal) fest­hal­ten: Die Wirksamkeit wird berech­net aus dem Verhältnis der 8 posi­tiv getes­te­ten "Geimpften" zu den 162 Placebo-TeilnehmerInnen.

Die Betrachtung der abso­lu­ten Zahlen ergibt, daß 0,04 Prozent der "Geimpften" posi­tiv getes­tet wur­den und 0,9 Prozent der "Placebos". Eine sol­che Darstellung hät­te von Beginn an das Bild einer Pandemie zer­stört. Schließlich erkrankt nur ein ver­schwin­dend gerin­ger Teil die­ser 0,9 Prozent.


Viel span­nen­der als der Anteil der "Geimpften" auf den Intensivstationen ist die Frage, war­um denn über­haupt so vie­le von ihnen dort lie­gen. Denn den schwe­ren Verlauf und gar den Tod zu ver­hin­dern, lau­te­te das Versprechen für mehr als 90 Prozent zu Beginn. Wie wir sahen, wird es auch jetzt noch kolportiert.

Delta ist schuld. "Impfnebenwirkungen" kein Thema

Die Delta-Variante ist schuld, erklärt Roßteuscher unter Berufung auf einen Infektiologen:

»Jetzt mit der Delta-Variante ist die­ser Schutz schlech­ter, er liegt nur noch bei unge­fähr 80 Prozent. Und das bedeu­tet ein­fach auch, dass wir jetzt vier­mal so vie­le Durchbruchsinfektionen haben. Das wirkt sich zah­len­mä­ßig aus.«

Auch wenn es nur Zahlenspiele mit einem rela­ti­ven Schutz sind, klingt das doch zu bedenk­lich. Deshalb wird ver­sucht, so gegenzusteuern:

»Allerdings ist der Schutz vor einem schwe­ren Verlauf immer noch deut­lich bes­ser als 80 Prozent. Nach einer aktu­el­len Übersichtsstudie aus Frankreich, die die Daten von 22 Millionen Menschen aus­ge­wer­tet hat, schüt­zen die Impfstoffe im Schnitt zu rund 90 Prozent vor einem Krankenhausaufenthalt.

Das ist nach wie vor ein gutes Ergebnis – auch wenn sich die Quote noch etwas ver­schlech­tern dürf­te, weil zu Beginn des Erhebungszeitraums die Delta-Variante noch nicht über­all vor­herr­schend war.«

Das ist kein "gutes Ergebnis", son­dern eines, das rein gar nichts aus­sagt über den aktu­el­len Schutz bei "über­all vor­herr­schen­der" Delta-Variante. Der Link zur "aktu­el­len Übersichtsstudie" führt übri­gens ledig­lich auf eine Propagandaseite der fran­zö­si­schen Regierung.

Völlig undenk­bar für Roßteuscher ist ein Zusammenhang mit den vom Paul-Ehrlich-Institut gemel­de­ten Verdachtsfällen zu "Nebenwirkungen und Impfkomplikationen". Immerhin gel­ten von über 150.000 offi­zi­el­len Fällen 15.122 als "schwer­wie­gend". "In 1.450 Verdachtsfallmeldungen wur­de über einen töd­li­chen Ausgang in unter­schied­li­chem zeit­li­chem Abstand zur Impfung berich­tet." Siehe dazu Paul-Ehrlich-Institut: Über 150.000 Verdachtsfälle zu "Impfstoffen", davon 1.450 töd­lich.

16 Antworten auf „Rosstäuscher“

  1. OT. Ich ver­mis­se die Meistgelesenen Beiträge auf der rech­ten Sparte. 

    Ich woll­te noch dar­auf hin­wei­sen, dass Klaus Stöhr bei sei­nem Interview alles auf den Tisch, ziem­lich stolz davon berich­tet, dass er dazu bei­getra­gen hat, dass die Pandemie Definition durch die WHO 2009 geän­dert wurde. 

    Im Grunde han­geln wir uns an die­ser Grundsatzfrage vor­bei, die ja auch in der Öffentlichkeit nicht the­ma­ti­siert wird.
    Warum haben wir eine "Pandemie"?

    1. @ak: Für das Plugin "Meistgelesene Beiträge" habe ich mir blö­der­wei­se einen Bug mit­tels Update ein­ge­han­delt… Ich hof­fe, er wird bald behoben.

  2. "Steigt nun der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung an, wer­den zwar ins­ge­samt weni­ger Menschen krank "
    Das ist sta­tis­tisch offen­sicht­lich nicht der Fall, wenn man das Label "covid-19" außer Acht lässt.
    Wie auch immer, weni­ger Covid gleich mehr ande­re Erkrankungen, mehr ande­re Erkrankungen, weni­ger Covid.
    Es ist Betrug.

  3. Anhand der eng­li­schen Zahlen lässt sich die Impfwirksamkeit ausrechnen.

    COVID-19 vac­ci­ne sur­veil­lan­ce report – week 41 (https://www.gov.uk/government/publications/covid-19-vaccine-weekly-surveillance-reports)

    Wirkung gegen Infektion: Für Kinder gut, zwi­schen 18 und 30 noch gera­de posi­tiv (Impfeffektivität 30 %), über 30 nega­tiv. Geimpfte ab 30 haben höhe­re Inzidenzen als Ungeimpfte (bis zu mehr als dop­pelt so hoch in zwei Altergruppen).

    Das liegt wohl dar­an, dass die Kinder frisch gespritzt wur­den. Woher die nega­ti­ve Korrelation ab 30 her­kommt, da habe ich kei­ne Ahnung und auch kei­ne Vermutung. Vielleicht ist das Immunsystem ab einem gewis­sen Alter oder nach einer gewis­sen Zeit durch die Gentherapie so geschwächt, dass sich der posi­ti­ve Effekt der ver­such­ten Immunisierung nach ein paar Monaten ins Gegenteil umkehrt.

    Wirkung gegen Krankenhausaufenthalt: Der Schutz geht deut­lich zurück je älter man ist. Bei den 30–39jährigen beträgt er noch rund 80 %, ab einem Alter von 80 nur noch 50 %. Das geht ein­deu­tig aus den eng­li­schen Zahlen her­vor – und die Tendenz ist ein­deu­tig schnell sin­kend (vor zwei Wochen lag der "Schutz" gegen KH-Aufenthalt bei den über 80jährigen noch bei rund 60 %, jetzt wie gesagt nur noch 50 %).

    Wirkung gegen Tod: Ähnlich wie bei den Krankenhausaufenthalten mit etwas höhe­ren Werten (83 % bis 60 % bei den Älteren (vor zwei Wochen waren es noch 80 % bis 66 %).

    Das Ungeimpfte deut­lich häu­fi­ger getes­tet wer­den (und alle ande­ren Ungereimtheiten und wich­ti­gen Faktoren, wie z. B. die durch die Spritze ver­ur­sach­ten Krankenhausaufenthalte), wur­den natür­lich nicht berücksichtigt.

    Alles in allem: Bei einem Auto oder einem Fernseher oder sonst was wäre das ein guter Grund, den Artikel wegen Mängeln zurück­zu­ge­ben. Interessant ist auch, dass die stei­gen­den Inzidenzen in den letz­ten Monaten nach offi­zi­el­ler Lesart aus­schließ­lich auf die Delta-Variante zurück­zu­füh­ren sei: Da es aller­dings in den geimpf­ten Gruppen die ein­deu­ti­ge Tendenz erkenn­bar ist, dass die Inzidenzen deut­lich über die der Ungeimpften stei­gen, wenn die Impfung etwas län­ger zurück­liegt, kann es auch sein, dass die Infektiösität der Delta-Variante hier kei­ne Rolle spielt…

    Und das RKI schreibt immer noch: "Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand bie­ten die COVID-19-mRNA-Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) eine hohe Wirksamkeit von etwa 95%. Was bedeu­tet das?

    Für einen aus­rei­chen­den Impfschutz muss der Impfstoff zwei­mal ver­ab­reicht wer­den. Der in den kli­ni­schen Prüfungen dar­ge­stell­te Impfschutz wur­de ab dem Zeitpunkt 7 Tage (Comirnaty von BioNTech/Pfizer) bzw. 14 Tage (Spikevax von Moderna) nach der 2. Impfung berechnet.

    Die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkran­ken, war bei den voll­stän­dig gegen COVID-19 geimpf­ten Personen um etwa 95% gerin­ger als bei den nicht geimpf­ten Personen."

    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

    Hier wird sich immer noch auf die Herstellerstudien zur Zulassung bezo­gen, obwohl die­se eine sehr klei­ne Gruppe betraf und nun auch von der Realität über­holt wor­den ist. Mich erin­nert das an den Dieselskandal. Auch hier wur­de einem Produkt mit "ange­pass­ten" (um nicht zu sagen getürk­ten) Tests posi­ti­ve Eigenschaften zuzu­schrei­ben, die sich im Praxisbetrieb nicht hal­ten las­sen konnten.

  4. Im Krankenhaus lie­gen grund­sätz­lich kei­ne Impfnebenwirkungs-Fälle, da die­se nicht abrech­nungs­fä­hig sind. Hat mir neu­lich mein Arzt erzählt (gilt zumin­dest in der CH).

    Vielleicht möch­te mal jemand, der gera­de Spass dran hat, aus­rech­nen, wie wahr­schein­lich sta­tis­tisch ein "Impfdurchbruch", der Intensivbehandlung benö­tigt, über­haupt ist bei:
    – der momen­ta­nen durch­schnitt­li­chen Prävalenz
    – der (geschätz­ten, hihi) durch­schnitt­li­chen Impfquote (dop­pelt)
    – dem Anteil der über­haupt gefähr­de­ten Altersgruppe
    – der behaup­te­ten Risikoverminderung
    – und allem, was ich ver­ges­sen habe

    Was da wohl bei rauskommt?

  5. Wolfgang Wodarg hat ein anschau­li­ches Beispiel für die­se "rela­ti­ve" Wirksamkeit gefunden:
    Man stel­le sich vor: In der Probandengruppe "Geimpfter" von rd. 17.500 Personen erkrankt wäh­rend der zwei­mo­na­ti­gen Testzeit kei­ner an Covid19, und in der Probandengruppe der "Ungeimpften" erkrankt wäh­rend die­ser Testzeit 1 Person.
    Dann haben wir eine rela­ti­ve Wirksamkeit von "100%".

    - Fakt ist: Es müs­sen bis zu 125 gesun­de Menschen gespritzt wer­den, damit 1 Mensch nicht an Covid19 "erkrankt".

    - Fakt ist (das konn­te man gera­de wie­der an den Meldungen aus Afrika sehen): Mindestens 86% der Menschen mit Kontakt zu Sars-CoV2, also 86% der "Infektionsfälle", pas­siert gar nichts oder bis­si Rumgeschnupfe (bei­des: null Symptome oder bis­si Rumgeschnupfe, zählt bei PCR-Nachweis bekannt­lich als "erkrankt").

    - Fakt ist: Bereits jetzt, nach 8 Monaten "Impf"-Kampagne in der BRD (neue­re Zahlen gibt es nicht), lie­gen die Meldungen über schwe­re Nebenwirkungen in zeit­li­cher Folge der "Impfung" seit dem 27.12.2020 (Beginn der "Impf"-Kampagne) bis zum 31.08.2021 bei:
    15.122 (in 8 Monaten, nur für die 4 "Corona-Impfstoffe")
    Tote: 1450 (in 8 Monaten, nur für die 4 "Corona-Impfstoffe").

    Zum all­seits bekann­ten Vergleich noch­mals die Zahlen vom 01.01.2000 bis zum 31.12.2020 über die gemel­de­ten Nebenwirkungen ALLER in die­sen 20 Jahren ver­impf­ten Impfstoffe:
    24.438 (in 20 Jahren für alle Impfstoffe).
    Tote: 456 (in 20 Jahren für alle Impfstoffe).

    Quelle: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?cms_pos=6, zuletzt abge­ru­fen am 01.10.21. Dem Link fol­gend, rufe man dann die PDF-Datei "Bericht über Verdachtsfälle […] Berichtszeitraum 27.12.20–31.08.21" auf und gucke zum Beispiel auf S. 14 unter die Graphik.

    Die Impfkampagne in der gefak­ten Schweinegrippe-Epidemie wur­de vor zehn Jahren noch nach weni­gen hun­dert schwerst Narkolepsie-Geschädigten abgebrochen.

    (Tschuldigung, aber ich hau' das, was hier satt­sam bekannt ist, mitt­ler­wei­le über­all raus, wo es nur geht – sehend, dass selbst die­se Zahlen nichts in den Corona-JüngerInnen bewir­ken, wo sie frü­her doch von allen als "haar­sträu­bend" bezeich­net wor­den wären:
    1450 Tote von 4 "Impfstoffen" bin­nen 8 Monaten
    vs.
    456 Tote von (kei­ne Ahnung, wie viel genau) 10, 15 (?) Impfstoffen bin­nen 20 Jahren.

    Mich treibt das um (wie man merkt, hof­fent­lich nervt kei­nen mein Insistieren und die Zahlenwiederholungen).

    Warum titelt kei­ne ehe­dem "gro­ße" Zeitung mit die­sen beim Paul-Ehrlich-Institut jeder­zeit von jedem Menschen nach­les­ba­ren Zahlen (und übri­gens: die Meldedunkelziffer wird und wur­de schon immer auf bis zu 90% geschätzt).

  6. Nein, Fakten sind nie ein­deu­tig. Und Zahlen sind zudem nicht mal Fakten. Sie lie­fern ledig­lich Hinweise (!), dann, wenn man

    1. weiß wie sie zustan­de kamen und

    2. dass sie a) ver­läss­lich sind und b) alle rele­van­ten Sachverhalte berücksichtigen.

    Beides ist hier nicht der Fall, so dass man genau NICHTS an ihnen able­sen kann, was nicht auch ein Schamane anhand des Musters zufäl­lig gewor­fe­ner Hühnerknochen oder ich in einem Kaffeesatz "her­aus­le­sen" könnte.

    Es ist immer wie­der bezau­bernd: die Leute rech­nen sich einen Wolf, Hauptsache Zahlen, das wirkt so wich­tig, so objek­tiv. Controller ken­nen das …

    1. @some1: Ich dan­ke Ihnen herz­lich für die ein­dring­li­che Warnung, sich nicht selbst auf die "Argumentation" der Anderen Seite und mit­hin in deren Zahlen-Irrsinn zu begeben.

      Doch ich fra­ge Sie: Wie, wenn nicht über die Einnistung in der nicht nur alge­bra­isch-sta­tis­ti­schen Unlogik der Anderen Seite, wie wenn nicht über die Publikmachung all die­ser in ihren Grundfesten höchst zwei­fel­haf­ten Zahlen (Inzidenz, "Impf"-Quote, "Impf"-Nebenwirkungs- und Todesfallmeldungen etc.), die ja aber doch gleich­sam wider Willen den IRRSINN des "Impfens" bezeu­gen, könn­ten wir denn die Menschen auf der Anderen Seite noch erreichen?

      Mir ist klar, dass z.B. die PEI-"Zahlen" über die 'Impfschadensmeldungen' grund­sätz­lich und erst recht seit den "Corona-Impfungen" nur ein Minimum des Tatsächlichen abbilden.
      Aber in ihrer Relation (20 Jahre vs. 8 Monate Minimum des Tatsächlichen) erschei­nen sie mir den­noch aus­sa­ge­kräf­tigt – und viel­leicht für Menschen auf der Anderen Seite 'zugäng­lich'.

      1. @Witwesk

        Auch die Mathematik soll ja sowas wie eine Sprache sein. Ähnlich dem wor­d­ing las­sen sich damit Ereignisse unter­schied­lich beto­nen und ver­dre­hen oder Grenzen ver­schie­ben oder gar lügen. Die abso­lu­te und all­ge­mein­gül­ti­ge Wahrheit kann auch sie nicht lie­fern, son­dern immer nur einen Teil in ihren sprach­li­chen Grenzen wiedergeben.
        Weil mit, egal wel­chen Worten in wel­cher Sprache, auch gelo­gen wer­den kann, gar nicht mehr zu spre­chen, macht irgend­wie auch kei­nen Sinn. Besser ist viel­leicht, die eine oder ande­re (quasi)Redewendung ein­schät­zen zu kön­nen (,ohne gleich ein Prof. Dr. zu sein.). 🙂
        Das Wiederholen von Daten ist doch auch nix ande­res, als sich per­sön­lich davon ein Bild zu machen oder ande­re zu erin­nern und es viel­leicht mal von einer ande­ren Seite zu beleuch­ten. Letztendlich dient es doch dem Lernen und Verstehen.

      2. @Witwesk

        Was statt­fin­det ist kei­ne Frage der Logik, nie gewe­sen. Ich weiß einen ETH-Zürich-Prof, der seit Beginn der Geschichte qua­li­fi­zier­test gegen die Hysterie anrech­net gegen erbit­ter­ten Widerstand der Freunde Coronas, die kei­ne Argumente haben, son­dern ver­su­chen, frem­de Berechnungen mit wirk­lich allen Mitteln zu vernichten.

        Die Forderung nach "bes­se­ren" Daten impli­ziert, dass "der Staat" sie auch erhe­ben dür­fen soll. Ich bin schon selbst in die­se Falle gegan­gen, die ich jetzt erst bemerke: 

        nein, der Staat hat kein Recht, jeman­den zu tes­ten, gar keins. 

        Er hat auch kein Recht, nach der kör­per­li­chen Befindlichkeit oder Medikation zu fragen. 

        JEDER MENSCH hat sei­ne Privatsphäre und das Recht auf kör­per­li­che Unversehrtheit als Ausdruck sei­ner Würde. 

        Also: kei­ne bes­se­ren, son­dern kei­ne Daten – und nein, der Zweck hei­ligt nicht die Mittel!

        Also: kei­ne Zahlen die­ser Art.

        Wenn eine Seuche die Ärzte zu über­for­dern droht und vie­le Menschen Krank wer­den, dann (!) soll­ten die Ärzte (!!!) die Tatsache der dro­hen­den Überlastung !!!) der Behörde zur Kenntnis brin­gen – alles ande­re geht die Behörde nichts an. Wenn die in der Lage ist, auf­grund sol­cher Eingaben fest­zu­stel­len, dass da was schlimm wird und eska­liert, wer­den sie nach gesun­dem Menschenverstand bemüht sein, den Grenzübertritt zu über­wa­chen und es an einer Instanz mel­den, die so fest­stel­len kann, ob es meh­re­re Länder betrifft und eine Seuche droht, um alle zu war­nen und ggf. Erfahrungen der Ärzte der bereits betrof­fe­nen Gebiete an die ande­ren wei­ter­ge­ben. Da die WHO sich als völ­lig unfä­hig erweist, die­se Vermittlung vor­zu­neh­men und statt des­sen mas­sen­haft Idioten in wei­ßen Kitteln beschäf­tigt, soll­te man eine ande­re wirk­lich kom­pe­ten­te Instanz einrichten.

        Wem das komisch vor­kommt, weil er seit 20 Monaten dres­siert ist, sei­ne Gesundheit auf worl­do­me­ter und dem Kram der RKI zu überwachen: 

        … soll­te man die Feuerwehr rufen, wenn es brennt oder soll­te man das Haus flu­ten, weil und sobald eine Zahl am Rechenpanel der Feuerwehr anzeigt, dass da ein Streichholz rumliegt?

        Man könn­te sich also – kurz gesagt – drauf besin­nen, ech­te Probleme zu lösen und nicht wel­che zu erfin­den, um dann irgend­wel­che Lösungen von Pfizer auf die Erfindung anzu­wen­den, die das Problem erst schaf­fen, von dem sie vor­ge­ben, es zu lösen.

        1. Zusatz wegen der Impfwirkungen:

          Es wäre zual­ler­erst die Zulassung der EMA aus­zu­set­zen und alle dies­be­züg­li­chen Unterlagen der Fachwelt zugäng­lich zu machen.

          Diese Wissenschaftler, die ohne Bezahlung durch Philanthropen in der Lage sind, die Ergebnisse der fach­li­chen Prüfung zu bün­deln und die lan­ge erfolg­ten Studien auf­zu­füh­ren, kön­nen allein auf die­ser Basis ent­schei­den, ob das Zeug gefähr­lich ist oder nicht – wer erst im Nachgang, die Toten zählt, hat nicht ver­stan­den, was Wissenschaft eigent­lich IST.

          Falls jemand es trotz­dem aus­pro­bie­ren will, soll sich den ent­spre­chen­den Experimenten anschlie­ßen, die her­aus­fin­den sol­len, wel­che Rezeptur geeig­net ist, die ermit­tel­ten Schäden zu ver­mei­den. Zulassung gibt es, sobald das gelun­gen ist. DAS ist das Kritierium für eine Zulassung: der sach­lich nach­weis­ba­re Erfolg einer Behandlung und nicht die Rosstäuscherei von Pfizer, die so durch­sich­tig ist, dass selbst ein Depp ohne Fachkenntnis, aber mit wachem Verstand unmit­tel­bar SEHEN kann, dass da geschum­melt wur­de und wesent­li­che Daten unter­schla­gen. HIRN benut­zen, nicht Zahlen, die rechts­wid­rig und abge­fälscht erho­ben wer­den (kön­nen) von einer durch­gän­gig geschmier­ten EU und ihren rei­chen Freunden.

          Wenn es wirk­lich eine Seuche ist, deren Gefährlichkeit sich abzeich­net, müss­te ein Staat eigent­lich die Einrichtungen der Pharmakonzerne beschlag­nah­men, um die ent­spre­chen­den Mittel zu fin­den. so aber ist im Rahmen des ACT-Accelerators, der die Gewinne acce­le­riert, nur eines sicher: die Bereicherung der Pharmakonzerne, denen kein Leid gesche­hen kann. So fest­ge­schrie­ben im Businessplan der CEPI für den Zeitraum 2019 – 2022 – "no loss" als obers­tes Prinzip für Kohle, nicht für Menschen.

  7. "Auf den Intensivstationen lie­gen immer mehr Corona-Patienten, die bereits voll­stän­dig geimpft sind. Das bedeu­tet aller­dings nicht, dass die Impfstoffe nicht mehr schützen."

    Dass die voll­stän­dig geimpf­ten Corona-Patienten auf den Intensivstationen lie­gen, bedeu­tet nicht, dass sie inten­siv behan­delt wer­den müssten.
    Warum muss man eigent­lich sol­che ein­fa­chen Sachverhalte noch erklären?
    Sie lie­gen dort selbst­ver­ständ­lich nur sozu­sa­gen als Dummys, weil man aus­tes­ten will, wie der Klinikalltag ver­läuft, wenn Patienten auf den Intensivstationen liegen.
    Dechiffrierungen von Weissagungen von Auguren könn­ten dar­auf hin­deu­ten, dass, falls es Probleme mit voll­stän­dig geimpf­ten Corona-Patienten geben soll­te, die­se mög­li­cher­wei­se nicht zur Überlastung von Intensivstationen bei­tra­gen wer­den, da sie den Löffel vor­her abgeben.

  8. @zebraherz

    Das geben die eng­li­schen Veröffentlichungen tat­säch­lich her, aller­dings nur die Notfallversorgung, die zu einem Krankenhausaufenthalt führ­ten. Siehe Link oben. Also in UK ist es so:

    Das alles nur unter Vorbehalt (es geht hier halt rein um die Mathematik der ver­öf­fent­lich­ten Zahlen):

    Im Endeffekt möch­test Du ja wis­sen, wie hoch die abso­lu­te Risikoreduktion eines Krankenhausaufenthaltes ist. Das ist eigent­lich sehr ein­fach: Du nimmst aus dem jewei­li­gen Bericht die Krankenhaus-Inzidenz der Ungeimpften (z. B. den 50–59jährigen beträgt die­se 45,0 (Table 3 in dem obi­gen Link), bei den Geimpften ist es 8,0, die Differenz ist 37. Das bedeu­tet, dass die Impfung (rein sta­tis­tisch gese­hen), 37 von 100.000 50–59jährige vor dem Krankenhaus bewahrt hat, und das in einem Zeitraum von vier Wochen. Um auf die abso­lu­te Risikominimierung (also tat­säch­li­che Wirkung) zu kom­men, muss man die­se Zahl ein­fach mal 13 neh­men (4*13=52 Wochen = ein Jahr), dann erhält man hier 481, das durch 100.000 (weil Inzidenz) und mal 100, schon erhält man die abso­lu­te Riskoreduktion, und die beträgt hier sage und schrei­be 0,481 Prozent. 

    Für die ande­ren Altersgruppen habe ich Dir das auch aus­ge­rech­net, weil mich das auch inter­es­siert hat:

    https://ibb.co/pz2y6sY

    Interessant ist auch in die­sem Zusammenhang die Zahl, wie vie­le Menschen man imp­fen muss, um EINEN Krankenhausaufenthalt zu ver­hin­dern. Dazu teilt man ein­fach 100 durch die eben aus­ge­rech­ne­te Risikoreduktion. Vorab, bei den 50–59jährigen kommt her­aus, dass man 375 Menschen imp­fen muss. Bei den Kindern sind es deut­lich mehr.… 2.653! Bitte zu beden­ken, dass die Quoten der Wirkung von Woche zu Woche schlech­ter werden.… 

    https://ibb.co/z6pXPBq

    Kann jeder nach­gu­cken, kann jeder aus­rech­nen, die Zahlen sind ver­öf­fent­licht (natür­lich nicht bei uns in Deutschland.…) – aber die Karre steckt so tief im Dreck – und alle Entscheidernasen auch – das trotz die­ser ver­hee­ren­den Zahlen immer wei­ter in das Horn gebla­sen wird. Deswegen wird sich auch nichts ändern, wir haben mitt­ler­wei­le eine Pandemiewirtschaft, ein Pandemiekabinett, und das ist halt wie im Krieg, das läuft irgend­wann von alleine.

  9. "Ein “Hoppala”, dass zahl­lo­se Fragen aufwirft."

    "Kleinkinder erhiel­ten “irr­tüm­lich” CoV-Imfpung, jetzt schwe­re Nebenwirkungen
    Von Willi Huber, 16. Oktober 2021"
    https://report24.news/kleinkinder-erhielten-irrtuemlich-mit-cov-imfpung-jetzt-schwere-nebenwirkungen/

    "Es ist ein “Hoppala” das zahl­lo­se Fragen auf­wirft – und die Ängste vie­le Eltern welt­weit befeu­ert. Was, wenn Kinder in der Schule ohne das Wissen der Eltern “irr­tüm­lich” geimpft wer­den? Was, wenn man eine Routineimpfung beim Arzt in Anspruch nimmt und er impft statt­des­sen “irr­tüm­lich” gegen Corona? Ist der Impfstoff ein­mal im Körper, ver­bleibt er dort, ohne dass man etwas dage­gen tun kann. Im Vorliegenden Fall mit schwer­wie­gen­den Folgen."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.