Stefan Stuckmann. Dummkopf, Peinlich

https://​ste​fan​stuck​mann​.de/​u​e​b​e​r​-​m​i​ch/

Stuck­mann ist der, der als stv. Wahl­vor­stand in einem Moa­bi­ter Wahl­lo­kal zwei per Attest Mas­ken­be­frei­te fort­schi­cken woll­te. Als sie auf ihrem Wahl­recht bestan­den, hol­te er die Poli­zei. Die muß­te ihn auf die Rechts­la­ge hin­wei­sen. Erst nach zwei Stun­den konn­te für die Bei­den die Wahl stattfinden.

»Der Ber­li­ner Autor Ste­fan Stuck­mann war stell­ver­tre­ten­der Wahl­vor­stand in einem Wahl­lo­kal in Moa­bit und berich­tet, zwei Frau­en sei­en mit einem ent­spre­chen­den Attest ins Wahl­lo­kal gekom­men. Er habe den bei­den, wie in der Schu­lung vom Wahl­amt emp­foh­len, ange­bo­ten wie­der­zu­keh­ren, wenn das Wahl­lo­kal leer wäre

Nach­dem die bei­den das ver­wei­gert hät­ten, habe Stuck­mann die Poli­zei geru­fen. Die zwei Beam­ten hät­ten gegen­über dem Wahl­vor­stand geäu­ßert, das Wahl­recht der Frau­en mit Zwang durch­zu­set­zen, schreibt Stuck­mann auf Twitter.

Der Wahl­vor­stand habe dar­auf­hin das vol­le Wahl­lo­kal geräumt, damit die Mas­ken­ver­wei­ge­rin­nen wäh­len kön­nen. Auf Rück­fra­ge demen­tier­te eine Spre­che­rin der Poli­zei, dass die Beam­ten Zwang ange­droht hät­ten oder den Wahl­vor­stand unter Druck gesetzt hätten. 

Das Wahl­lo­kal sei zu die­sem Zeit­punkt nicht voll gewe­sen. Man habe das Wahl­lo­kal leer lau­fen las­sen, und dann die Frau­en wäh­len las­sen.«

Der "Tages­spie­gel" wäre nicht das Schmier­blatt, das er ist, wür­de er nicht auch in die­sem Arti­kel vom 27.9. den fal­schen und denun­zie­ren­den Begriff "Mas­ken­ver­wei­ge­rin­nen" ver­wen­den.
Update: Dif­fa­mie­rung scheint vor­ge­ge­ben zu sein. Der Chef­re­dak­teur schreibt ebenfalls:

»Ach ja, ein paar Mas­ken­ver­wei­ge­rer gab es natür­lich auch. Als die Wahl­hel­fer sie in einem Wahl­lo­kal nicht in die über­füll­ten Räu­me lie­ßen, kam die Poli­zei und kün­dig­te an, Zwang aus­zu­üben – aller­dings nicht gegen­über den Gefähr­dern, son­dern gegen­über den Hel­fern. Nach zwei Stun­den wur­de dann ein Extra­raum bereit­ge­stellt

Stuck­mann fei­ert sich so:

twit​ter​.com

17 Antworten auf „Stefan Stuckmann. Dummkopf, Peinlich“

  1. Muss es nicht hei­ßen "Mas­ken­ver­wei­gern­den"?
    Ich ver­ste­he das alles eh nicht. Sowohl Coro­na­vi­ren als auch Mas­ken oder gar Mas­ken­ver­wei­gern­de sind sozia­le Konstrukte.
    Ich per­sön­lich füh­le mich auch schon immer geimpft.
    Daher ver­lan­ge ich, dass die Gesell­schaft mich so akzep­tiert wie ich bin: trans­ge­impft. Doch auch wenn ich mich nicht so füh­len wür­de, täte das nichts zur Sache, weil auch Imp­fun­gen oder expe­ri­men­tel­le Gen­the­ra­pien nichts wei­ter sind als sozia­le Konstrukte.
    Auch Mas­ken­ver­wei­gern­de, die kei­ne Mas­ken tra­gen, tra­gen Mas­ken oder auch nicht, unab­hän­gig davon, ob sie Mas­ken tra­gen. Über­dies ist die Zuschrei­bung, dass jemand Mas­ken­ver­wei­gern­der sei, natür­lich ein sozia­les Konstrukt.
    Und wer sagt, dass nur Geimpf­te geimpft sein kön­nen, ist ein trans­vac­ci­no­pho­ber Nazihetzer.

    1. In mei­nem Wahl­lo­kal hat kein Mensch nach der Mas­ke geschaut. Es gab wel­che mit und wel­che ohne Mas­ke. Mei­ne Befrei­ung woll­te nie­mand sehen 🙂
      Und bei der Über­prü­fung der Wahl­ur­ne (Schloß oder sons­ti­ge Vor­keh­run­gen) hat mir einer das wie selbst­ver­ständ­lich gezeigt.
      Das nächs­te war, dass Scha­blo­nen für Seh­be­hin­der­te gänz­lich unbe­kannt waren; kein Wahl­zet­tel hat­te oben rechts ein Loch, an das man eine Scha­blo­ne hät­te anle­gen können.
      Ich mein­te ja bis­lang, es gäbe ein bun­des­ein­heit­li­ches Wahl­ge­setz, das ALLE Din­ge regelt. Tja

  2. So, so. Ein Autor. Und lus­tig. Kann ja mal mit Kal­le Staub­sauger­beu­tel über den Rüs­sel stül­pen und zur Heul­bo­je mutie­ren. Im Wahl­lo­kal wür­de dies den War­ten­den die Lan­ge­wei­le vertreiben. 

    Was hat­ten die Wahl­hel­fer denn Wich­ti­ge­res zu tun? Mit dem Mobil­te­le­fon spie­len? Blei­stif­te anspit­zen? Ande­re Wäh­ler schi­ka­nie­ren? Nied­rig­schwel­li­ge Impf­an­ge­bo­te androhen?

  3. Die­ser Wahl­lei­ter hät­te ein­fach nur sei­nes Pos­tens ent­ho­ben wer­den müssen.
    Kurz und schmerz­los von den Beam­ten, am bes­ten noch in Hand­schel­len, abgeführt.
    Dadurch zur Lach­num­mer aller, für den Müll, den er da fabri­ziert hat.

  4. Er hat auch sowas wie einen Webauftritt:

    Dort steht das auch als Überschrift:

    STEFAN STUCKMANN
    AUTOR, LUSTIG

    https://​ste​fan​stuck​mann​.de

    Sonst steht da nicht viel. 

    Im Feburar 2019
    Ste­fan goes to Hollywood
    Im letz­ten Jahr durf­te ich für drei Mona­te als Sti­pen­di­at der Vil­la Auro­ra nach Los Ange­les. Für den Tages­spie­gel BERLINER durf­te ich danach auf­schrei­ben, was ich dort über Seri­en gelernt habe und über die Leu­te, die sie herstellen.

    aha.

    Janu­ar 20 hat er sich dafür ein­ge­setzt, dass das "Lied" mit den Umwelt­säu­en wie­der online gestellt wird …

    Im März 21 was ver­öf­fent­licht, dass die öffent­li­chen Medi­en sich ändern müs­sen … fusio­nie­ren nämlich.

    Aber der Titel der unlus­ti­gen Sei­te ist lustig.

  5. Bei mir war alles ganz cool. Kur­zer Blick aufs Attest, dan­ke, und dann alles wie gewohnt. Die Wahl­hel­fer hat­ten über­wie­gend sel­ber kei­ne Tüte im Gesicht, und lächel­ten mich hin­ter dem Ple­xi­glas freund­lich an. Kei­ne Tali­ban, bei mir in der Gegend.

    1. @ taspie

      Bei mir auch nicht. Dabei war ich gut mit ein­schlä­gi­gen Para­gra­phen aus dem BWG und der BWO vorbereitet.

      Selbst mei­nen aus­wen­dig gelern­ten Satz, dass die Wahl­hel­fen­den ihr Gesicht in Aus­übung ihres Amtes nicht ver­hül­len dür­fen, konn­te ich ange­sichts der ent­waff­nen­den Freund­lich­keit nicht aufsagen.

  6. Was wird die nächs­te Stei­ge­rung sein?
    Im Tages­spie­gel-Check­point benennt der Chef­re­dak­teur Lorenz Maroldt die soge­nann­ten Mas­ken­ver­wei­ger im Wahl­lo­kal als GEFÄHRDER:
    "Ach ja, ein paar Mas­ken­ver­wei­ge­rer gab es natür­lich auch. Als die Wahl­hel­fer sie in einem Wahl­lo­kal nicht in die über­füll­ten Räu­me lie­ßen, kam die Poli­zei und kün­dig­te an, Zwang aus­zu­üben – aller­dings nicht gegen­über den Gefähr­dern, son­dern gegen­über den Hel­fern. Nach zwei Stun­den wur­de dann ein Extra­raum bereitgestellt. "
    https://​nl​.tages​spie​gel​.de/​f​o​r​m​.​a​c​t​i​o​n​?​a​g​n​C​I​=​8​7​5​&​a​g​n​F​N​=​f​u​l​l​v​i​e​w​&​a​g​n​U​I​D​=​D​.​B​.​C​8​p​D​.​B​O​x​B​.​B​9​Y​g​H​.​A​.​N​l​S​K​f​N​A​c​W​E​t​e​-​p​y​I​U​Q​t​C​9​a​s​K​J​g​s​-​o​Q​5​q​1​r​c​E​3​K​Y​-​p​-​U​V​q​u​x​a​Q​V​F​p​n​L​h​V​Z​1​W​8​n​Q​8​W​s​P​Z​R​n​L​L​e​Z​-​p​O​5​d​U​i​-​z​9​1​8​Q​&​b​e​z​u​g​g​r​d​=​C​H​P​&​u​t​m​_​s​o​u​r​c​e​=​c​p​-​k​u​r​z​s​t​r​e​cke

  7. "ins über­füll­te Wahllokal"…?
    Wer war denn dafür zustän­dig, dass das Wahl­lo­kal über­füllt war? Bestimmt nicht die bei­den Frau­en, son­dern der Oberwahlleiter.…
    Was für eine arm­se­li­ge Kreatur.
    Mas­ken­at­tes­te sind zuläs­sig, jeder kann sich vor dem Virus schüt­zen (selbst Mas­ke tra­gen oder imp­fen), was soll die­ser Quatsch, dass das gan­ze Wahl­lo­kal geräumt wurde?
    Schrecklich.

  8. Habe mir eine Mas­ke auf­nö­ti­gen las­sen und wer­de die Wahl anfech­ten. Es ist nicht zuläs­sig, den Wahl­vor­gang an zusätz­li­che Bedin­gun­gen zu knüp­fen und Wahl­hel­fer müs­sen grund­sätz­lich unver­mummt auftreten:
    https://​ver​fas​sungs​blog​.de/​d​i​e​-​b​u​n​d​e​s​t​a​g​s​w​a​h​l​-​2​0​2​1​-​u​n​t​e​r​-​d​e​n​-​b​e​d​i​n​g​u​n​g​e​n​-​d​e​r​-​p​a​n​d​e​m​ie/
    https://​www​.prof​-muel​ler​.net/​c​o​r​o​n​a​/​m​a​s​ke/

    1. Das fin­de ich super, dass Sie die Wahl anfech­ten wollen.
      In mei­nem Wahl­lo­kal war es mir mög­lich, ohne Gesichts­ver­hül­lung mei­ne Wahl­zet­tel aus­zu­fül­len. Das habe ich gemacht.

    2. Mir wur­de die Aus­übung mei­nes frei­en Wahl­rechts ver­wei­gert, weil ich kei­ne Mas­ke tra­ge. Es wur­de mir dann noch der Tipp mit­ge­ge­ben, ich könn­te so ein Mas­ken­at­test auch bei einem Phy­sio­the­ar­peu­ten bekom­men … klar, am Sonn­tag, Wahltag.

      Außer­dem wei­ge­re ich mich, Attes­te über mei­ne kör­per­li­che Befind­lich­keit her­um­zu­tra­gen und vorzeigen.

      Also, ich bin gezwun­ge­ner Nicht­wäh­ler, weil als Wahl­be­rech­tig­ter an der Wahl Gehinderter.

      Hät­te ich nicht schon vor­her Wah­len für Far­cen gehal­ten – ich müss­te es spä­tes­tens jetzt tun. Das "hei­ligs­te Recht des Demo­kra­ten" zählt hier­zu­lan­de einen Dreck.

      Und was ich auch mit­neh­men muss­te: wenn bei der nächs­ten Wahl man eine Klo­bril­le umhän­gen muss, so wer­den das auch alle brav tun. Ich hör­te aus dem Getu­schel der Zeu­gen mei­nes Wahl­lo­kal-Ver­wei­ses: "Es gibt doch schließ­lich Regeln .…!"

  9. So so, aus­sit­zen woll­te der "Gute" (Stuck­mann) das, dass er zwei Frau­en das Wahr­neh­men des Wahl­rechts ver­sag­te. Das ist also das Demo­kra­tie-Ver­ständ­nis des "Guten". Ein Ver­tre­ter der Gene­ra­ti­on "erfolg-befreit", gehirn­ge­wa­schen und i höchs­tem Maße ent­po­li­ti­siert. Hier­durch poli­tisch befan­gen und des­halb als (stell­ver­tre­ten­der) Wahl­vor­stand höchst ungeeignet.
    Aber dies ist einer der Aus­wüch­se im Merkel-Fascho-Land. 🙁

    Die Poli­zei hät­te den Stuck­mann ruhig mit­neh­men kön­nen. Das Recht zu wäh­len zu ver­sa­gen, ist ein geta­nes Verbrechen!

  10. Der soll erst ein­mal ver­nünf­ti­ges Deutsch und Manie­ren ler­nen. Mit dem Den­ken wird’s man­gels Hirn schwie­rig, aber evtl. kann er beim Tages­spie­gel der „Head of sta­tio­na­ry“ wer­den. Das kann die­se Fach­kraft bestimmt!

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