Sterbehilfe nur noch für Geimpfte und Genesene

Das ist kein Fake, son­dern fin­det sich auf ster​be​hil​fe​.de:

»Sterbehilfe und die vor­be­rei­ten­de Prüfung der Freiverantwortlichkeit unse­rer ster­be­wil­li­gen Mitglieder gebie­ten mensch­li­che Nähe. Menschliche Nähe aber ist Voraussetzung und Nährboden der Corona-Virusübertragung. Ab heu­te gilt in unse­rem Verein die 2G-Regel, ergänzt um situa­ti­ons­be­zo­ge­ne Massnahmen, wie zum Beispiel Schnelltests vor Begegnungen in geschlos­se­nen Räumen. 

Bei der schwie­ri­gen Aufgabe, den Schutz unse­rer Mitglieder, Mitarbeitenden, Ärzte und Ärztinnen in einen ver­nünf­ti­gen Ausgleich mit der prak­ti­ka­blen Gestaltung unse­res Vereinsalltags zu brin­gen, steht uns Dr. Martin Goßmann, der Leiter unse­res Ärzteteams, bera­tend zur Seite.

Mehr Details gibt es in unse­ren Ethischen Grundsätzen zu fin­den.«

Die Grundsätze zu lesen, brin­ge ich nicht über mich.

Ob die Vermutung aus­schlag­ge­bend war, daß "Geimpfte" die Beratung nöti­ger haben als Gesunde?

41 Antworten auf „Sterbehilfe nur noch für Geimpfte und Genesene“

  1. hen­ning rosenbusch
    @rosenbusch_
    Physikerin Ute Bergner, bis zuletzt bei der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag. Jetzt: Partei Bürger für Thüringen:

    Sie hat zwei Statistiker beauf­tragt, her­aus­zu­fin­den ob Übersterblichkeit und Impfquote der Bundesländer korrelieren:

    ja, tun sie!

    https://​twit​ter​.com/​r​o​s​e​n​b​u​s​c​h​_​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​6​1​3​8​5​3​5​8​6​7​1​8​5​1​538

  2. Was ist die Steigerungsform von kogni­ti­ve Dissonanz ?
    Und wie es (nicht nur) hier­zu­lan­de um die "Ethik" bestellt ist,
    dar­über muss mitt­ler­wei­le kein Wort mehr ver­lo­ren werden…

    1. Die bie­ten auch „Suizidassistenz“ an, was es nicht alles gibt!
      Da wür­de ja die Spritze gut rein­pas­sen, aller­dings müss­te dann die­se FAQ ange­passt werden:

      „Was ist die Grundvoraussetzung einer Suizidassistenz?
      Eine Suizidassistenz durch den Verein setzt bestehen­de Freiverantwortlichkeit des Sterbewilligen vor­aus. Dabei sind fol­gen­de Kriterien zu beachten:

      gründ­li­che Überlegung
      kla­re Willens- und Einsichtsfähigkeit
      inne­re Festigkeit und Zielstrebigkeit
      Der Sterbewillige soll­te sich aus­ser­dem mit den Alternativen des Weiterlebens befasst haben.“ [Zitat-Ende]

  3. Ach, jetzt hören Sie aber auf, das ist doch zu absurd.
    Demnächst behaup­ten Sie noch, dass Bestattter nur noch 2G-Leichen unter die Erde bzw. in die Urne bringen.

    1. Werter DS. 1G ist ange­sagt. 2G war ges­tern. Und bei Einäscherungen emp­fiehlt es sich, die Impfung vor der Einäscherung durch­zu­füh­ren. Wenn mög­lich, auch noch am Lebenden. Dies gilt auch für Erdbestattungen. Kommt ein­fach bes­ser, ver­mei­det die Unannehmlichkeiten wegen Störung der Totenruhe. Fragen Sie ruhig Kalle. Der hat sicher eine Studie hier­zu gele­sen und kann Ihnen dies sehr genau erläutern.

  4. Der Verein hat Post von mir bekom­men. Ich woll­te dabei nicht unbe­tont las­sen, dass schon­mal mit einer Aufstockung der Personalkapazitäten gerech­net wer­den müs­se, da auf die Geimpften ja die Sterbewelle zurollt (ADE-Effekt, Nebenwirkungen).

    Zu der Pressemeldung ist kaum noch etwas zu sagen. Diese Pressemeldung schlägt dem Fass den Boden aus. Wann las­sen wir die gan­zen Ungeimpften eigent­lich im Rinnstein ver­re­cken oder schla­gen am Besten noch mit Peitschenhieben auf die­se ein? 

    Ein men­schen­wür­di­ges Lebeben gibt es für Ungeimpfte schon lan­ge nicht mehr (Ausschluss vom sozia­len Leben, Schikanen im Beruf etc.), nun noch nicht mal mehr ein wür­de­vol­les Sterben.

    Niemals hät­te ich gedacht, dass ich von sol­chem Abschaum umge­ben bin und das, obwohl ich viel Böses in mei­nem Leben gese­hen habe. Mich erschüt­tern vor allem die ver­dreh­ten Argumentationen und dass den Verantwortlichen offen­bar jeg­li­cher Sinn für Würde und Menschlichkeit abhan­den­ge­kom­men zu sein scheint.

    Ich schä­me mich mitt­ler­wei­le vor Gott für die­se Mitmenschen. Es ist grauenhaft.

      1. Danke!

        Es sind Ver(w) irrte—dennoch Menschen.

        Wollte ges­tern einen Film sehen und war ver­se­hent­lich erst­mal auf WDR —da sprach gera­de ein Italiener, 

        "… mit dem grü­nen Pass füh­le ich mich sehr viel sicherer…"
        Kein Film. Kiste fliegt evtl. ganz raus.

    1. @Mira: Wegen der Anmerkung von @aa. Internationale Gremien ver­wen­den neu­er­dings den Begriff "Hub". (s.DUDEN)

      Aber Sterbehilfe für Geimpfte anzu­bie­ten ist gera­de­zu maka­ber, ange­sichts man­cher Nebenwirkungen. Wenn die mal nicht Probleme mit Pfizer und so bekom­men. NaNa!

  5. "Präambel
    Alle Menschen haben das Recht auf Selbstbestimmung bis zum letz­ten Atemzug.
    Nach die­ser Maxime möch­ten vie­le leben und den Ausklang ihres Lebens gestalten.
    Für die­se Menschen ist die Möglichkeit des Suizids kei­ne Frage des Scheiterns, son­dern Ausdruck der indi­vi­du­el­len Freiheit.
    […]
    II. Voraussetzungen der Suizidassistenz
    3. Ein Mitglied kann den Antrag auf Suizidassistenz stel­len (Art. 2 Abs. 5 Satz 1
    der Statuten), wenn
    b) dem Verein das Zertifikat einer voll­stän­di­gen Covid-19-Impfung oder ‑Genesung vor­liegt und …
    Das Zertifikat gemäss Satz 1 Buchst. b) ist auch für die­je­ni­gen Angehörigen vor­zu­le­gen, die am Treffen gemäss Ziff. 7, am ärzt­li­chen Begutachtungsgespräch gemäss Ziff. 9 oder an der Suizidassistenz gemäss Ziff. 17 teil­neh­men wollen.
    Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin kann im Einzelfall – ohne dass es der Zustimmung des Vorstands bedarf – Covid-19-Schutzmassnahmen ver­schär­fen, redu­zie­ren, aus­wei­ten oder einschränken.
    […]
    Diese Ethischen Grundsätze gel­ten seit 19. November 2021"

  6. @aa
    Ich habe nur den ers­ten Satz der Präambel der „Ethischen Grundsätze" gele­sen. Der mach­te es über­flüs­sig weiterzulesen.
    Ich zitie­re: „Alle Menschen haben das Recht auf Selbstbestimmung bis zum letz­ten Atemzug."
    Au weia – wie lächer­lich kann man sich machen…?

  7. Du woll­test die "Ethischen Grundsätze" nicht lesen. Es wird dir nicht erspart bleiben:
    "II. Voraussetzungen der Suizidassistenz
    3. Ein Mitglied kann den Antrag auf Suizidassistenz stel­len (Art. 2 Abs. 5 Satz 1 der Statuten), wenn […]
    b) dem Verein das Zertifikat einer voll­stän­di­gen Covid-19-Impfung oder ‑Genesung vorliegt […]"
    Die zwin­gen also wahr­schein­lich tod­kran­ke Menschen sich noch imp­fen zu las­sen, was total kon­tra­in­di­ziert ist. Während hier Langzeitfolgen tat­säch­lich kei­ne Rolle spie­len wer­den, könn­ten allein die bekann­ten Nebenwirkungen wie Fieber und Kopfschmerzen einen fra­gi­len Menschen schon zu schaf­fen machen. Und alles nur um die Angestellten zu schüt­zen? Mit einem Impfstoff, der kei­ne ste­ri­le Immunität bie­tet. Das ist alles so absurd.

  8. Obskurer Verein:
    'Verein Sterbehilfe ist im Handelsregister des Kantons Zürich ein­ge­tra­gen. Ihre Spende ist steu­er­lich nicht absetzbar.'
    Es geht also ums Geld wohl und die freu­en sich über Emails…

    1. ….das kam mir auch in den Sinn (beim Betrachten der smar­ten Sterbehelfer). Spenden sind – ange­sichts der gera­de noch ver­hin­der­ten Insolvenz und hohen Spritpreise – so ein 911er GT3 mag schon zulan­gen – wei­ter­hin ger­ne gesehen.
      Haben Sie einen schö­nen Tod – egal mit wie viel g 🙂

  9. Sehr trau­rig. Schottland ver­zeich­net eine unge­wöhn­lich hohe Säuglingssterblichkeit:

    "Investigation laun­ched into abnor­mal spike in new­born baby deaths in Scotland

    (…) It is clear, howe­ver, that none of the deaths were direct­ly lin­ked to Covid."

    https://​www​.herald​scot​land​.com/​n​e​w​s​/​1​9​7​2​6​4​8​7​.​i​n​v​e​s​t​i​g​a​t​i​o​n​-​l​a​u​n​c​h​e​d​-​a​b​n​o​r​m​a​l​-​s​p​i​k​e​-​n​e​w​b​o​r​n​-​b​a​b​y​-​d​e​a​t​h​s​-​s​c​o​t​l​a​nd/

    Der NHS wirbt mas­siv für die Schwangeren-"Impfung". Im Artikel wird kei­ne Verbindung zum Offensichtlichen her­ge­stellt, statt­des­sen ein gro­ßes Rätselraten.
    https://​www​.rcog​.org​.uk/​c​o​v​i​d​-​v​a​c​c​ine

    1. @Licht ins Dunkel: Möglich, viel­leicht wahr­schein­lich, aber offen­sicht­lich? Das scheint mir ähn­lich spe­ku­la­tiv zu sein wie die vage ange­deu­te­te Zuordnung zu Covid in dem Artikel. Dort steht aber auch: "Es ist jedoch klar, dass kei­ner der Todesfälle in direk­tem Zusammenhang mit Covid steht. Seit Beginn der Pandemie in Schottland wur­de nur ein ein­zi­ger Covid-Todesfall bei einem Baby unter einem Jahr regis­triert – im Dezember 2020." Der Artikel ist nicht mit "Impfpropaganda" verbunden.

      1. Der Link zur Impfkampagne für Schwangere fin­det sich am Ende mei­nes Beitrags (man kann auch ein­fach goo­geln, "vac­ci­na­ti­on pregnan­cy NHS" o.ä., dann wird man fündig):
        https://​www​.rcog​.org​.uk/​c​o​v​i​d​-​v​a​c​c​ine

        Meines Erachtens stützt der von Ihnen zitier­te Satz mei­ne Vermutung: Die Sterbefälle unter den Neugeborenen sind NICHT auf eine Covid-Erkrankung der Kinder bzw. der Mütter zurückzuführen.
        Worauf sie zurück­zu­füh­ren sind, dar­über hüllt man sich jedoch in Schweigen:
        "There is cur­r­ent­ly no detail on the cau­ses of death invol­ving the 21 infants who died in September."

        Weiterhin heißt es in dem Artikel, dass im Pandemie-Jahr 2020, als kei­ne Impfungen statt­fan­den, die Neugeborenen-Sterberate am nied­rigs­ten war. Das ist schon sehr auf­fäl­lig. Denn: Worin besteht der Unterschied zum letz­ten Jahr? In den Impfungen. Das ist wie bei den Sportlern, die plötz­lich ver­mehrt umkippen.

  10. "Ob die Vermutung aus­schlag­ge­bend war, daß "Geimpfte" die Beratung nöti­ger haben als Gesunde?"
    Ja tun Sie, schließ­lich sind Sie ja durch die Impfung fast immun gegen den Tod.
    Ungeimpfte ster­ben eh dem­nächst bald aus, da brau­chen Sie auch kei­ne Unterstützung mehr.

    Oder es ist anders gemeint, dass unge­impf­te ster­be­wil­li­ge Mitglieder sich am bes­ten Impfen las­sen, dann klappts viel­leicht auch bes­ser mit dem letz­tem Willen.

    Das ist nur noch mit Ignoranz oder Zynismus zu ertragen…

  11. Es kommt noch bes­ser… jetzt habe ich mal die https://​www​.ster​be​hil​fe​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​e​g​.​pdf geöff­net, und fol­gen­de Infos dar­in gefunden:

    "II. Voraussetzungen der Suizidassistenz
    3.Ein Mitglied kann den Antrag auf Suizidassistenz stel­len (Art. 2 Abs. 5 Satz 1 der Statuten), wenn
    a) dem Verein die Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung gemäss Ziff. 1 Satz 1 oder eine gleich­wer­ti­ge Verfügung vorliegt,
    b) dem Verein das Zertifikat einer voll­stän­di­gen Covid-19-Impfung oder ‑Genesung vor­liegt und
    c) der wei­te­re Mitgliederbeitrag (Art. 5 Abs. 2 der Statuten) bezahlt ist"

    😎
    Der Ösi

  12. Eine gro­ße Zivilisation kann erst von außen erobert wer­den, wenn sie sich von innen bereits selbst zer­stört hat.

    W. Durant

    Alles im Soll.

  13. Erschreckend dass nun auch schon bei der Sterbehilfe "ratio­na­li­siert" wird: Wer durch die Impfung stirbt, benoe­tigt kei­ne (hier­zu­lan­de straf­ba­re) akti­ve Sterbehilfe mehr …

  14. Da der Autor dea Rtikels es nicht ueber sich gebracht hat, die "ethi­schen Grundsaetze" die­ses Vereins zu lesen, habe ich das mal getan. Der wesent­li­che Abschnitt bzgl. Covid-18 fin­det sich unter Punkt 3:
    "3. Ein Mitglied kann den Antrag auf Suizidassistenz stel­len (Art. 2 Abs. 5 Satz 1 der Statuten), wenn

    a) dem Verein die Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung gemäss Ziff. 1 Satz 1 oder eine gleich­wer­ti­ge Verfügung vorliegt,

    b) dem Verein das Zertifikat einer voll­stän­di­gen Covid-19-Impfung oder ‑Genesung vor­liegt und

    c) der wei­te­re Mitgliederbeitrag (Art. 5 Abs. 2 der Statuten) bezahlt ist.

    Das Zertifikat gemäss Satz 1 Buchst. b) ist auch für die­je­ni­gen Angehörigen vor­zu­le­gen, die am Treffen gemäss Ziff. 7, am ärzt­li­chen Begutachtungsgespräch gemäss Ziff. 9 oder an der Suizidassistenz gemäss Ziff. 17 teil­neh­men wollen.

    Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin kann im Einzelfall – ohne dass es der Zustimmung des Vorstands bedarf – Covid-19-Schutzmassnahmen ver­schär­fen, redu­zie­ren, aus­wei­ten oder einschränken. "

  15. Mich wun­dert das nicht.

    Mein Mann und Lebensmensch erhielt (nach ärzt­li­chen Vorsorge-Untersuchungsfehlern) mit 45 Jahren eine Krebsdiagnose.
    Wir haben 15 Monate lang – und in die­ser Zeit etli­che wei­te­re ärzt­li­che "Kunst"-Fehler aus­hal­ten müs­send – um unser Leben gekämpft, uns aber auch die Option offen gehal­ten, unser Leben durch unse­re eige­nen Hände in Würde zu beenden. 

    Unsere Recherchen erga­ben: Kein ein­zi­ger "Sterbehilfe"-Club wäre bereit gewe­sen, uns auf­zu­neh­men, geschwei­de denn, uns zu helfen.
    Von einem Onkologen hin­ge­gen wur­den wir auf­ge­for­dert, den Besuch einer Palliativschwester 1x am Tag zwecks Verabreichung von "hoch­ka­lo­ri­scher Astronautennahrung" zu akzep­tie­ren, nach­dem mein Mann siche­ren Schrittes und nor­mal­ge­wich­tig des­sen Praxis betre­ten und um medi­zi­ni­sche Informationen bezüg­lich ver­schie­dens­ter Behandlungsoptionen gebe­ten hatte.
    Mein Mann ist dann auf­ge­stan­den, hat die­sem schafs­ge­sich­ti­gen Onkologen [sic! Praxis im Wedding] gesagt: "Sehen Sie eigent­lich noch, was für einen Menschen Sie vor sich haben?! Ich bin nicht mein 95jähriger Großvater!", und hat dann sehr ener­gisch die Praxis ver­las­sen. (Ich übri­gens mit ihm.)

    Diejenigen, die "Sterbehilfe" pre­di­gen, sind fast alle genau­so ver­lo­gen wie die, die sonst irgend­was "Menschenfreundliches" predigen. 

    Mein Tipp: Jean Améry lesen und sich nicht auch noch die letz­te Menschenwürde neh­men lassen.

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