Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?

Hol­la, das ist unter die­sem Titel zu lesen auf mdr​.de am 29.11.22:

»Die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht soll aus­lau­fen, denn Imp­fun­gen wür­den nicht mehr vor einer Anste­ckung schüt­zen, so Gesund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach. Doch einen Fremd­schutz gibt es schon lan­ge nicht mehr. War­um wur­de den­noch poli­ti­scher Druck auf Unge­impf­te ausgeübt?

Impf­pflicht in der Pfle­ge soll enden
Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach will die Impf­pflicht in der Pfle­ge abschaf­fen. Längst häuft sich die Kri­tik an der Impf­kam­pa­gne und am Umgang mit Unge­impf­ten. Zwar hel­fen die Coro­na-Impf­stof­fe, schwe­re Krank­heits­ver­läu­fe zu ver­hin­dern, doch sie schüt­zen nicht vor der Anste­ckung ande­rer. Aber genau das war lan­ge das Man­tra, das vie­le Poli­ti­ker, Wis­sen­schaft­ler und Medi­en postulierten. 

"Ihr sollt nicht mehr am öffent­li­chen Leben teil­neh­men." – So lau­te­te vor einem Jahr die deut­li­che Ansa­ge an die Grup­pe der Unge­impf­ten. Denn wer sich imp­fe, schütz­te nicht nur sich selbst, son­dern auch die ande­ren. Die Imp­fung sei qua­si ein soli­da­ri­scher Akt mit den Älte­ren, Kran­ken und Schwa­chen der Gesellschaft.

Der soge­nann­te Fremd­schutz der Coro­na-Imp­fung war Grund­la­ge zahl­rei­cher poli­ti­scher Maß­nah­men, aber auch Dif­fa­mie­run­gen der Unge­impf­ten. Doch auf wel­cher wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­ge basier­ten diese?

Debatte um "Fremdschutz"

Die Dis­kus­si­on über den "Fremd­schutz" ist in den sozia­len Medi­en neu ent­facht. Hin­ter­grund der Auf­re­gung ist eine Sze­ne im Euro­päi­schen Par­la­ment von Mit­te Okto­ber. Ein nie­der­län­di­scher Abge­ord­ne­ter erkun­dig­te sich bei einer Pfi­zer-Mana­ge­rin, ob der Impf­stoff vor Markt­ein­tritt dar­auf geprüft wor­den sei, ob er die Über­trag­bar­keit des Virus ver­hin­de­re. Die Ant­wort: ein kla­res Nein. Es hät­te an der nöti­gen Zeit gefehlt. Im Lager der Impf­kri­ti­ker sorg­te die Ant­wort für Empörung.

In Blog-Bei­trä­gen war sogar von Impflü­ge die Rede. Den Impf­stoff­her­stel­lern Biontech/Pfizer wird vor­ge­wor­fen, sie hät­ten den Men­schen vor­ge­gau­kelt, ihr Impf­stoff wür­de die Wei­ter­ga­be des neu­en Coro­na­vi­rus ver­hin­dern. Dass dies nicht stimmt, zei­gen schon die Ergeb­nis­se der Zulas­sungs­stu­di­en, die für jeder­mann öffent­lich zugäng­lich waren und sind. Wer sie gele­sen hat, wuss­te also Bescheid. Auf die­sen Fakt beru­fen sich nun auch ver­schie­de­ne Fak­ten­che­cker. Nie­mand hät­te je behaup­tet, dass der Fremd­schutz in den Zulas­sungs­stu­di­en unter­sucht wur­de, so ihre Argumentation.

Hin­zu käme: Stu­di­en hät­ten star­ke Indi­zi­en gelie­fert, dass zumin­dest für die Alpha­va­ri­an­te auch ein Fremd­schutz gege­ben war. Das stimmt zwar. Doch recht­fer­tig­ten die­se Indi­zi­en die Behaup­tun­gen vie­ler Poli­ti­ker, aber auch Ärz­te und Wis­sen­schaft­ler? Eben­so die ver­ba­le Äch­tung der Unge­impf­ten sowie deren Aus­schluss aus dem sozia­len Leben wäh­rend Geimpf­te, die zu jener Zeit auch anste­ckend sein konn­ten, auf Groß­ver­an­stal­tun­gen fei­ern konn­ten? Statt jede Kri­tik zurück­zu­wei­sen, ist es viel­mehr Zeit für eine Aufarbeitung.

Hoffnungen auf eine Herdenimmunität, die es nie gab

Als die Impf­kam­pa­gne Anfang 2021 Fahrt auf­nahm, bestand all­ge­mein die Hoff­nung, eine hohe Impf­ra­te könn­te der Coro­na-Pan­de­mie ein bal­di­ges Ende berei­ten. Der Grün­der und Vor­stands­vor­sit­zen­de von Biontech, Ugur Sahin, äußer­te sich kurz nach dem Impf-Start: "Die Zahl der Men­schen, bei denen der Coro­na-PCR-Test posi­tiv aus­fällt und die somit poten­zi­ell anste­ckend sind, geht nach der Imp­fung um 92 Pro­zent zurück", sag­te er der Bild-Zei­tung am 27. Febru­ar 2021. Die Bild-Zei­tung fol­ger­te dar­aus: "Bedeu­tet: Geimpf­te sind nicht mehr ansteckend!"

Der Biontech-Chef bezog sich aller­dings bei die­ser Aus­sa­ge nicht auf die eige­ne Zulas­sungs­stu­die, son­dern auf eine Erhe­bung in Isra­el, die in einem wei­te­ren Bild-Arti­kel vom 21. Febru­ar 2021 sogar als "Hoff­nungs­stu­die" beti­telt wur­de. "Biontech Geimpf­te sind nicht anste­ckend !“, war die deut­li­che Mes­sa­ge in der Headline.

Zu Wort kam in die­sem Bei­trag auch SPD Gesund­heits­exper­te Karl Lau­ter­bach mit fol­gen­der Aus­sa­ge: "Die­se Aus­wer­tun­gen sind von gro­ßer Bedeu­tung. Sie sind der ers­te kla­re Hin­weis dar­auf, dass man sich nach der Imp­fung nicht ansteckt und auch nicht anste­ckend ist". Und wei­ter: "Damit wür­de die Imp­fung eine Her­den­im­mu­ni­tät tat­säch­lich ermög­li­chen." Zur Erin­ne­rung: Eine Her­den­im­mu­ni­tät für eine Infek­ti­ons­krank­heit ist dann gege­ben, wenn in einer Popu­la­ti­on so vie­le Men­schen dank Imp­fung (oder frü­her durch­ge­mach­ter Infek­ti­on) immun gegen den Erre­ger gewor­den sind, dass sich die Krank­heit kaum noch aus­brei­ten kann.

"Hoffnungsstudie" war ein vorläufiger Bericht

Doch die ange­prie­se­ne Hoff­nungs­stu­die war kei­ne wis­sen­schaft­li­che Arbeit im her­kömm­li­chen Sinn, son­dern ein vor­läu­fi­ger Bericht des israe­li­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums und der Her­stel­ler Biontech und Pfi­zer. So gaben die Autoren des Papiers selbst zu beden­ken, dass der Effekt der Imp­fung auf Infek­tio­nen über­schätzt wer­den könn­te. In Isra­el wür­den Unge­impf­te häu­fi­ger getes­tet als Geimpf­te. Schon des­halb könn­te es mehr posi­ti­ve Tests in der Grup­pe der Unge­impf­ten gege­ben haben. Die Ver­spre­chen schie­nen die­sen Fakt zu igno­rie­ren, eben­so, dass die Daten nur einen kur­zen Zeit­raum nach der zwei­ten Imp­fung berücksichtigten.

Wie auch ande­re Stu­di­en war sie daher offen­bar zu kurz, um wirk­lich klä­ren zu kön­nen, ob Geimpf­te das neue Coro­na­vi­rus wei­ter­ge­ben kön­nen oder nicht. Den­noch bestärk­ten sol­che Stu­di­en und die ent­spre­chen­de Bericht­erstat­tung dar­über, die damals ver­brei­te­te Ansicht, dass eine rasche Durch­imp­fung der Bevöl­ke­rung das Virus aus­rot­ten könn­te. Dabei sei das Ver­spre­chen einer Her­den­im­mu­ni­tät von Anfang an nicht zu hal­ten gewe­sen, so der Viro­lo­ge Alex­an­der Kekulé. Bei Atem­wegs­in­fek­tio­nen gebe es kein ein­zi­ges Bei­spiel, dass dies gelun­gen sei. Doch sei­ne frü­he Ein­schät­zung sei vor allem auf Kri­tik gestoßen. 

Ungeimpfte als Sündenböcke der Pandemie

Der Druck auf all jene, die sich nicht imp­fen las­sen woll­ten, nahm im Herbst 2021 als Deutsch­land von der vier­ten Coro­na­wel­le über­rollt wur­de, erheb­lich zu. Obwohl mitt­ler­wei­le mehr als zwei Drit­tel aller Erwach­se­nen geimpft waren, klet­ter­ten die Inzi­den­zen sogar schnel­ler und höher als im Jahr zuvor. Auch die Inten­siv­sta­tio­nen füll­ten sich wie­der. Das Virus hat­te Deutsch­land erneut im Griff.

Doch statt poli­ti­sche Maß­nah­men wie bei­spiels­wei­se eine grund­sätz­li­che Test­pflicht für alle, auch für Geimpf­te und Gene­se­ne ein­zu­füh­ren, stürz­te man sich auf die Grup­pe der Unge­impf­ten. Sie sei­en schuld am erneu­ten Pan­de­mie­ge­sche­hen. Gäbe es nicht so vie­le Men­schen, die sich dem Pieks ver­wei­gert hät­ten, wäre längst die Rück­kehr zur Nor­ma­li­tät mög­lich, so die Behaup­tun­gen eini­ger Poli­ti­ker, aber auch Ärz­te und Wis­sen­schaft­ler. Wer sich nicht imp­fen lässt, ver­hal­te sich unso­li­da­risch und sei nicht nur für zuneh­men­de Infek­tio­nen, son­dern auch für das über­las­te­te Pfle­ge­per­so­nal verantwortlich.

Zu welchen Aussagen sich damals Politiker hinreißen ließen, zeigt folgende Auswahl:
 

        • "Tyran­nei der Ungeimpften"
          Der Welt­ärz­te­bund-Vor­sit­zen­de Prof. Frank Ulrich Mont­go­me­ry stell­te im Novem­ber 2021 Unge­impf­te in der ARD-Sen­dung "Anne Will" qua­si an den Pran­ger: "Momen­tan erle­ben wir ja wirk­lich eine Tyran­nei der Unge­impf­ten, die über das zwei Drit­tel der Geimpf­ten bestim­men und uns die­se gan­zen Maß­nah­men auf­ok­troy­ie­ren", erreg­te er sich am 8. Novem­ber 2021. 
        • "Unge­impf­te dür­fen nicht als Min­der­heit die Mehr­heit terrorisieren"
          Die­se Aus­sa­ge stammt von Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP) und wur­de am 15. Novem­ber 2021 von der "Welt" veröffentlicht..
        • Kon­tak­te zu Unge­impf­ten meiden
          Die dama­li­ge Ber­li­ner Gesund­heits­se­na­to­rin Dilek Kalay­ci (SPD) riet der Bevöl­ke­rung in einer Twit­ter-Nach­richt am 11. Novem­ber 2021 ganz kon­kret, kei­nen Kon­takt mehr zu Unge­impf­ten zu haben.
        • "Raus aus dem poli­ti­schen Leben"
          Letzt­lich ging es um eine kla­re poli­ti­sche Bot­schaft: "Ihr seid jetzt raus aus dem gesell­schaft­li­chen Leben", wie es etwa Tobi­as Hans, ehe­ma­li­ger Minis­ter­prä­si­dent des Saar­lands, auf den Punkt brach­te. Nach­zu­le­sen in der Saar­brü­cker Zei­tung vom 10. Dezem­ber 2021.
        • "Nicht mehr am öffent­li­chen Leben teilnehmen"
          Im Novem­ber 2021 erhöh­te der dama­li­ge Noch-Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) den Druck auf Unge­impf­te erheb­lich, in dem er ankün­dig­te, dass die­se so gut wie gar nicht mehr am öffent­li­chen Leben teil­neh­men sol­len – und das am liebs­ten für das gesam­te Jahr 2022: "Wenn Du irgend­wie mehr tun willst, als Dein Rat­haus oder Dei­nen Super­markt besu­chen, dann musst Du geimpft sein", so sei­ne kla­re Ansage.
        • "Infek­ti­ons­ge­sche­hen rührt von den Unge­impf­ten her"
          Und auch Olaf Scholz hat­te offen­bar die Schul­di­gen aus­ge­macht: "Das heu­te uns alle beein­träch­ti­gen­de Infek­ti­ons­ge­sche­hen rührt von den Unge­impf­ten her. Dar­über gibt es gar kei­nen Zwei­fel!", sag­te er am 7. Dezem­ber 2021 nach der Unter­zeich­nung des Koali­ti­ons­ver­trags der Ampel­par­tei­en in Berlin.

Politische Maßnahmen ignorierten wissenschaftliche Studien zur Ansteckung

Dabei war vor rund einem Jahr schon klar: Die Wirk­sam­keit der Impf­stof­fe lässt lei­der schnel­ler nach, als man das zu Beginn der Impf­kam­pa­gne erwar­tet und den Geimpf­ten auch ver­spro­chen hat­te. Bereits im Win­ter 2021 betra­fen rund 40 Pro­zent aller Coro­na-Erkran­kun­gen dop­pelt Geimpf­te. Nach wie vor schütz­te die Imp­fung zwar gut vor einem schwe­ren Ver­lauf, doch die Behaup­tung, allein die Unge­impf­ten belas­te­ten unser Gesund­heits­sys­tem konn­te so nicht stimmen.

Die "Pan­de­mie der Unge­impf­ten“ war zu jenem Zeit­punkt also schon nicht mehr aktu­ell. Erstaun­li­cher­wei­se igno­rier­te die Poli­tik weit­ge­hend die damals aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, die alle zu dem glei­chen Ergeb­nis kamen: Seit­dem die Del­ta­va­ri­an­te vor­herrscht, ist auch die Zahl der Impf­durch­brü­che ange­stie­gen, dar­über hin­aus wei­sen die infi­zier­ten Geimpf­ten eine annä­hernd so hohe Viren­last auf wie Unge­impf­te. Die­se Erkennt­nis­se hiel­ten deut­sche Poli­ti­ker nicht davon ab, Geimpf­te zu pri­vi­le­gie­ren und Unge­impf­te aus dem gesam­ten öffent­li­chen Leben aus­zu­sper­ren – aus Schwimm­bä­dern, Restau­rants und gro­ßen Tei­len des Einzelhandels.

Dabei war das soge­nann­te 2G-Modell, nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne hat­ten Zutritt, nicht nur juris­tisch pro­ble­ma­tisch, son­dern offen­bar auch aus epi­de­mio­lo­gi­scher Sicht frag­wür­dig. Für den Viro­lo­gen Alex­an­der Kekulé war die Rege­lung sogar Teil des Pro­blems und nicht der Lösung. Schon im Novem­ber 2021 warn­te er aus­drück­lich vor einer unsicht­ba­ren Wel­le der Geimpf­ten, die in Deutsch­land zu die­ser Zeit nahe­zu nie getes­tet wur­den und so das Virus unbe­merkt wei­ter­tru­gen, immer in der Annah­me sie sei­en ja geimpft und könn­ten nie­man­den mehr anstecken.

Omikron – auch Geboosterte stecken sich an und erkranken

Mit dem Auf­tau­chen der Virus­mu­tan­te Omi­kron waren die geweck­ten Hoff­nun­gen, mit der Imp­fung das Virus aus­rot­ten zu kön­nen, dann voll­ends absurd gewor­den. Die Rela­tio­nen hat­ten sich noch­mals verschoben.

Schon im Janu­ar 2022 zeig­te der RKI-Wochen­be­richt, dass von den dort erfass­ten 30.914 mit Omi­kron erkrank­ten Erwach­se­nen 83 Pro­zent geimpft und dar­un­ter 26 Pro­zent sogar geboos­tert waren. Im Kran­ken­haus behan­delt wur­den 72 Pro­zent Geimpf­te. Und unter den gera­de mal 20 Omi­kron-Inten­siv­pa­ti­en­ten lag die Geimpf­ten-Quo­te bei 68 Prozent.

In den fol­gen­den Wochen und Mona­ten erleb­ten dann immer mehr Men­schen am eige­nen Leib: Geimpf­te kön­nen sich und ande­re anste­cken, sogar sym­pto­ma­tisch erkran­ken, auch dann, wenn sie geboos­tert sind. Ledig­lich der Schutz vor einem schwe­ren Ver­lauf bestand nach wie vor. Der erhoff­te Zusam­men­hang zwi­schen hoher Impf­quo­te und nied­ri­gen Inzi­den­zen erwies sich spä­tes­tens mit Omi­kron als Trugschluss.

Ehe­ma­li­ge Mus­ter­län­der, wie Irland und Island, in denen die erwach­se­ne Bevöl­ke­rung zu mehr als 90 Pro­zent geimpft waren, wur­den wie­der zu Hoch­ri­si­ko­ge­bie­ten mit Inzi­den­zen auch ober­halb der deut­schen Wer­te. Den­noch wur­den zu jener Zeit in Deutsch­land ver­schie­de­ne Vor­schlä­ge für eine all­ge­mei­ne Coro­na-Impf­pflicht diskutiert. 

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach warb noch im April 2022 mit fol­gen­den Wor­ten dafür: "Jeder, der die Impf­pflicht will, kann sich hier wie­der­fin­den. Wer aber dage­gen stimmt, ris­kiert erneut Lock­downs und Leid im Herbst." Immer­hin: Kei­ner der Vor­schlä­ge konn­te sich am Ende durchsetzen.

Einrichtungsbezogene Impfpflicht nicht mehr haltbar

Selbst als die Poli­tik das Nar­ra­tiv vom "Schüt­ze dich und ande­re!" gegen ein "Schüt­ze dich selbst (vor einem schwe­ren Ver­lauf)!" aus­tau­schen muss­te, blieb die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht in Deutsch­land in Kraft. Sie galt ab dem 16. März 2022 und auch wenn sie vie­ler­orts nicht sank­tio­niert wur­de, der Druck wie auch die Unsi­cher­heit blieb für unge­impf­tes Per­so­nal über Mona­te hin­weg bestehen.

Doch ohne einen erwie­se­nen Fremd­schutz scheint die Impf­pflicht in der Pfle­ge weder aus wis­sen­schaft­li­cher noch aus juris­ti­scher Sicht halt­bar zu sein. Denn in einem Beschluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes hieß es im Mai, dass der Gesetz­ge­ber zum Zeit­punkt der Ver­ab­schie­dung des Geset­zes davon aus­ging, "dass sich geimpf­te und gene­se­ne Per­so­nen sel­te­ner mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 infi­zie­ren und daher das Virus sel­te­ner über­tra­gen kön­nen". Die Rich­ter hiel­ten dadurch die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht im ver­fas­sungs­recht­li­chen Sin­ne für geeig­net – auch mit Blick auf die Omikron-Variante.

Immunologe: "Jedes halbes Jahr impfen macht einfach keinen Sinn."

Cars­ten Watzl, Lei­ter des For­schungs­be­rei­ches Immu­no­lo­gie an der TU Dort­mund äußer­te sich der Tages­schau gegen­über skep­tisch: Denn selbst wenn man mit den ange­pass­ten Impf­stof­fen wie­der einen gewis­sen Schutz vor Anste­ckung hät­te, wäre auch die­ser nur tem­po­rär. Und als Immu­no­lo­ge müs­se er sagen: "Jedes hal­bes Jahr imp­fen macht ein­fach kei­nen Sinn."

Trotz des feh­len­den Fremd­schut­zes hielt der zustän­di­ge Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach an der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht fest. Ärz­te­ver­bän­de, eini­ge Bun­des­län­der wie auch Gesund­heits­äm­ter hat­ten seit län­ge­rem dar­auf gepocht, die­se vor­zei­tig auf­zu­he­ben. Doch Lau­ter­bach erteil­te den Vor­stö­ßen eine kla­re Absa­ge. Noch im August bekräf­tig­te sein Minis­te­ri­um, dass die Impf­pflicht in der Pfle­ge "alte und geschwäch­te Men­schen schüt­ze", an die­ser Mei­nung des Minis­ters habe sich nichts geändert.

Letz­te Woche kam nun die Wen­de. Völ­lig über­ra­schend sprach sich der Minis­ter plötz­lich dem ZDF gegen­über für ein Ende der Impf­pflicht in der Pfle­ge aus. Sei­ne Begrün­dung: "Die Imp­fung schützt nicht mehr vor der Anste­ckung". Nun muss man sich fra­gen, war­um die­se Erkennt­nis dem Minis­ter erst jetzt kommt? Denn dass die Imp­fung nicht vor Anste­ckung schützt, ist spä­tes­tens mit Omi­kron klar gewesen.

Keine Fehleranalyse

Die Debat­te um den Fremd­schutz der Coro­na-Impf­stof­fe zeigt deut­lich, wie wich­tig es ist, die Behaup­tun­gen zur Wirk­sam­keit der Vak­zi­ne aber auch die poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen der ver­gan­ge­nen zwei­ein­halb Jah­re zu hin­ter­fra­gen und auch für zukünf­ti­ge Pan­de­mien auf­zu­ar­bei­ten. Doch statt Feh­ler zu ana­ly­sie­ren oder gar zuzu­ge­ben, beruft man sich nach wie vor dar­auf, dass Stu­di­en Hin­wei­se gege­ben hät­ten, die auf einen effek­ti­ven Fremd­schutz hof­fen lie­ßen. Doch recht­fer­tig­ten die­se Indi­zi­en tat­säch­lich die ver­ba­le Äch­tung der Unge­impf­ten und die mas­si­ven Ein­schrän­kun­gen der Grundrechte?

MDR Wirt­schafts­re­dak­ti­on«

Update:

16 Antworten auf „Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?“

  1. der dros­ten-pod­cast, fol­ge 97, von Anfang sep­tem­ber 2021 ist ein ech­ter beleg für das wis­sen um die impf-in-effektivität.
    öffent­lich aus­ge­spro­chen, aber ver­packt in die "Pan­de­mie der unge­impf­ten", der Sün­den­bö­cke, die schwarz sind.
    = die del­ta-impf-in-effek­ti­vi­tät wur­de mit den Zwangs­maß­nah­men ver­schlei­ert, mit der Impflü­cke begrün­det, weil in der das Virus zir­ku­liert und den Impf­schutz von dort aus umgeht, indem er sich dort weiterentwickelt.
    die umge­impf­ten waren der Brut­kas­ten der Virusmutationen.

  2. Wel­chen Sinn macht es, alle Erkrank­ten auf engs­tem Raum zusammenzusperren?
    Die Poli­ti­ker hier­zu­lan­de soll­ten ihre Vor­stel­lung zu Qua­ran­tä­ne­maß­nah­men über­de­nen­ken. Macht doch kei­nen Unter­schied, ob allein oder eine gan­ze Stadt zusammen.

    "In der chi­ne­si­schen Stadt Guang­zhou wird ein neu­es Qua­ran­tä­ne­la­ger gebaut, das 87.000 Men­schen fest­hal­ten soll.
    Wenn die Behör­den Ihren COVID-Pass auf Code Rot umstel­len, müs­sen Sie sich Zeit nehmen.
    24. Nov."
    https://​twit​ter​.com/​b​u​n​t​e​r​9​9​9​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​9​5​8​0​8​2​2​8​6​5​4​4​1​9​968

    Als Ant­wort direkt darunter:
    Ein Ein­druck des schon bestehen­den Lagers in Hong Kong.

  3. Was erlau­be "MDR Wirtschaftsredaktion"?!!
    Irgend­ein Team "Wis­sen­schafts­re­dak­ti­on" arbei­tet sicher bereits irgend­wo an einer pass­ge­nau­en Ant­wort (ich tip­pe auf irgend­wel­che "Stu­di­en" in der die nied­ri­ge­re "Virus­last" bei den Gehor­sa­men ermit­telt wur­de. Viel­leicht tun's auch syri­sche Hams­ter. In jedem Fall: aus gerin­ge­rer "Virus­last" folgt dann gerin­ge­re Anste­ckungs­ge­fahr des Virus­trä­gers folgt gerin­ge­re Kran­ken­haus­be­las­tung folgt "Her­den­im­mu­ni­tät" oder so – usw. usf.
    Und 10% reicht doch! Hat doch kei­ner von 100% gespro­chen! Wo ist also das Problem?).
    Oder es fin­det sich ein Kom­men­ta-Tor aus einer ande­ren öffent­lich-recht­li­chen Anstalt, der die Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit der MDR Wirt­schafts­re­dak­ti­on her­vor­hebt: gleich 5 hono­ri­ge Politiker:innen und einen leib­haf­ti­gen, über jeden Zwei­fel erha­be­nen Welt­ärz­te­prä­si­den­ten auf eine "Todes­lis­te" zu setzen! 

    Ich habe fertig!

  4. Die Rat­ten schei­nen tat­säch­lich das sin­ken­de Schiff ver­las­sen zu wol­len. Wer medi­al in die­ser Wei­se gehetzt hat, ver­dient kein Mit­leid, son­dern die neu­tra­le Betrach­tung der eige­nen Rol­le in die­ser Zeit.

    Ver­ges­sen wur­de die Erwäh­nung der Judi­ka­ti­ve, die jedes "Nar­ar­tiv" kri­tik­los über­nahm ohne eige­ne Unter­su­chun­gen durch­zu­füh­ren oder durch­füh­ren zu las­sen. Und wenn mit "Poli­tik" die Exe­ku­ti­ve und die Legis­la­ti­ve gemeint sein soll­ten, dann ist die Kri­tik nicht weit­rei­chend genug. Es lag letzt­lich eine feh­len­de Gewal­ten­tei­lung vor, da kon­sen­su­al alle Gewal­ten infor­mell ver­schmol­zen waren. Inklu­si­ve der Judi­ka­ti­ve. Gera­de die nahe­zu spie­lend leich­te Durch­set­zung eines dau­er­haf­ten Aus­nah­me­zu­stands zeigt u.a. die ekla­tan­te Schwä­che der reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie als Modell auf. Wür­de ech­te Kri­tik geäu­ßert, dann müss­te es Kri­tik an die­sem Sys­tem sein, das dies ermög­licht hat und jeder­zeit ermög­licht. Der Blick zurück ist eine Sache, die jedoch nicht aus­reicht, um dies zu ver­hin­dern. Man sehe sich nur den der­zei­ti­gen Zustand zum Krieg in der Ukrai­ne an und die Sanktionsmaßnahmen.

  5. „Doch statt Feh­ler zu ana­ly­sie­ren oder gar zuzu­ge­ben, beruft man sich nach wie vor dar­auf, dass Stu­di­en Hin­wei­se gege­ben hät­ten, die auf einen effek­ti­ven Fremd­schutz hof­fen ließen." 

    Hoff­nung. Dar­um geht es schon die gan­ze Zeit. Hoff­nung wur­de als Fakt aus­ge­wie­sen. Das skiz­ziert auch sehr schön, war­um „Dis­kus­sio­nen“ so sinn­frei verliefen.

    Es ist sehr erfreu­lich, dass sich ein Medi­um aus der Deckung wagt, aber ich befürch­te, das geht in dem bekann­ten Stil wei­ter. Auf dem mdr wird dann her­um­ge­hackt und es wird „dis­ku­tiert“, ob man den Sen­der nicht ver­bie­ten müs­se. Immer­hin steht die Rea­li­tät auf dem Spiel, das ist kei­ne Kleinigkeit.

  6. Ges­tern wie­der so ein erfolg­rei­cher Tag auf dem Weg zur Nor­ma­li­tät: Wei­te­re 431 Indi­vi­du­en konn­ten erfolg­reich beimpft und in eine Grund­im­mu­ni­sie­rung gegen das Coro­na-Virus über­führt werden.
    So kamen drei Jugend­li­che aus Hasen­ho­bel, die im Suff eine Wet­te ver­lo­ren haben, in die­sen Genuss. Und die Ukrai­ni­sche Natio­nal­mann­schaft im Syn­chron­schwim­men sowie ein kom­plet­tes Base­ball­team von eben­da, wel­che bis­lang ledig­lich zwei bis neun Imp­fun­gen des Vak­zins Sput­nikV inje­ziert bekom­men haben. Dann noch eini­ge vor­be­las­te­te, gefähr­de­te Fünf­jäh­ri­ge mit einem RKI von 39–45. Zudem 26 Tritt­brett­fah­rer, die sich zum ach­ten Mal eine Bock­wurst für die zwei­te 'Imp­fung' abge­holt haben. Wei­ter­hin ein älte­rer Herr, wel­cher nach knapp drei Jah­ren aus dem Robin­son­club im Sene­gal wie­der in sei­ne Hei­mat Markt Mit­tel­bergl zurück­ge­kehrt ist, weil sein Bru­der plötz­lich und uner­war­tet ver­stor­ben ist. Die ande­ren wur­den nicht detail­liert erfasst, hat­ten vier Bei­ne und kei­ne Aus­wei­se verfügbar.

  7. Klas­si­sche Trick- (bzw. Kapitalanlage-)betrugstechnik, Schritt für Schritt erklärt:

    Zitat mdr: "Den Impf­stoff­her­stel­lern Biontech/Pfizer wird vor­ge­wor­fen, sie hät­ten den Men­schen vor­ge­gau­kelt, ihr Impf­stoff wür­de die Wei­ter­ga­be des neu­en Coro­na­vi­rus verhindern."
    Kom­men­tar: Zumin­dest expli­zit behaup­tet (statt 'vor­ge­gau­kelt') haben sie es ver­mut­lich wirk­lich nicht (soweit sie von guten Juris­ten bera­ten waren UND auf­ge­passt haben). 

    Zitat mdr: "Dass dies nicht stimmt, zei­gen schon die Ergeb­nis­se der Zulas­sungs­stu­di­en, die für jeder­mann öffent­lich zugäng­lich waren und sind. Wer sie gele­sen hat, wuss­te also Bescheid."
    Kom­men­tar: Je mehr Exper­ti­sen, in denen zur Sache sel­ber NICHTS drin­steht, des­to besser.

    Zitat mdr: "Der Biontech-Chef bezog sich aller­dings bei die­ser Aus­sa­ge nicht auf die eige­ne Zulas­sungs­stu­die, son­dern auf eine Erhe­bung in Isra­el, die in einem wei­te­ren Bild-Arti­kel vom 21. Febru­ar 2021 sogar als "Hoff­nungs­stu­die" beti­telt wurde."
    Kom­men­tar: Noch bes­ser sind natür­lich Exper­ti­sen von unab­hän­gi­ger Sei­te, in denen ETWAS drin­steht. Aber um wel­che 'Erhe­bung' aus Isra­el ging es?

    mdr schreibt dazu: "Doch die ange­prie­se­ne Hoff­nungs­stu­die war kei­ne wis­sen­schaft­li­che Arbeit im her­kömm­li­chen Sinn, son­dern ein vor­läu­fi­ger Bericht des israe­li­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums und der Her­stel­ler Biontech und Pfizer."
    Bleibt zu klä­ren, wel­che 'die­se Aus­sa­ge' dort und in ähn­li­chen Papie­ren drinstand. 

    Hier­zu der mdr: "Der Grün­der und Vor­stands­vor­sit­zen­de von Biontech, Ugur Sahin, äußer­te sich kurz nach dem Impf-Start: 'Die Zahl der Men­schen, bei denen der Coro­na-PCR-Test posi­tiv aus­fällt und die SOMIT poten­zi­ell anste­ckend sind, geht nach der Imp­fung um 92 Pro­zent zurück', sag­te er der Bild-Zei­tung am 27. Febru­ar 2021. Die Bild-Zei­tung fol­ger­te dar­aus: 'Bedeu­tet: Geimpf­te sind nicht mehr ansteckend!' "
    Kom­men­tar: Das von mir her­vor­ge­ho­be­ne Wort 'somit' schiebt ver­deckt die Tat­sa­chen­be­haup­tung "geimpft=nichtansteckend" unter und die BILD springt dar­auf exakt so an, wie es Kapi­tal­an­la­ge­be­trü­ger bei ana­lo­gen Gedanken(?)führungen von ihren Kun­den erwar­ten. Das kur­ze Wort müß­te den Tätern das Genick bre­chen, falls die Jus­tiz über mehr Grips und ins­bes. mehr Mumm ver­fügt als die Journaille.

  8. hen­ning rosenbusch
    @rosenbusch_
    #Lau­ter­bach im Juni 2020: 

    “Ich bin sehr gespannt, wir eine Imp­fung eta­blie­ren kön­nen, von der wir bis­her nie­mals gese­hen haben, wie sie gegen irgend eine ande­re Krank­heit funktionierte.”

    Er und die ande­ren haben so gut wie nichts unver­sucht gelassen.

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    1. @Lauterbach-Interview: Wie­der­ho­lung scha­det nicht. Über das Inter­view, die Hin­ter­grün­de und Lau­ter­bachs Rol­le in der omi­nö­sen Har­vard T.H. Chan School of Public Health wur­de im Sep­tem­ber 2021 aus­führ­lich auf coro­dok berich­tet in "Manch­mal haben wir Mist gebaut oder uns dumm ange­stellt, und wir machen uns kei­ne Illu­sio­nen dar­über, dass das nicht wie­der pas­sie­ren wird… und wie­der.".

  9. "Zwar hel­fen die Coro­na-Impf­stof­fe, schwe­re Krank­heits­ver­läu­fe zu ver­hin­dern, doch sie schüt­zen nicht vor der Anste­ckung anderer."

    Die Redak­tio­nen soll­ten sich schon bemü­hen, die ers­te Aus­sa­ge mit Ver­wei­sen auf Stu­di­en kon­kret zu bele­gen, um die­se Behaup­tung zu stüt­zen. Sonst ist sie eben­falls nur ein Mantra.

    P.S.: "Aber genau das war lan­ge das Man­tra, das vie­le Poli­ti­ker, Wis­sen­schaft­ler und Medi­en pos­tu­lier­ten. " Auch der MDR. Und zwar massiv.

  10. War zu erwar­ten, daß sich jetzt all die­je­ni­gen, die bei der politischen
    und media­len Het­ze an vor­ders­ter Front mit dabei waren, raus­re­den. Jaja, wir waren ja eigent­lich schon immer dagegen…

  11. Wow … und so etwas im öffent­lich-schreck­li­chen Rund­funk. Der MDR ist in der Ver­gan­gen­heit immer mal wie­der posi­tiv auf­ge­fal­len. Aber schon komisch, dass so ein Arti­kel von der "Wirt­schafts­re­dak­ti­on" kommt, und nicht vom "Team Wissenschaft".

    Wirk­lich mutig wäre es jedoch gewe­sen, hät­te man auch die abschlie­ßen­de Fra­ge des Arti­kels beant­wor­tet. Und zwar mit einem kla­ren "Nein".

  12. Die Dis­kus­si­on birgt eine Gefahr. Denn selbst wenn es die­sen Fremd­schutz gege­ben hät­te, wäre die Dis­kri­mi­nie­rung unrecht gewe­sen. Schließ­lich gab es noch ande­re wich­ti­ge Grün­de, sich mit die­sen in Rekord­zeit ent­wi­ckel­ten und nur wenig erprob­ten Sub­stan­zen nicht imp­fen zu lassen.

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