Unionspolitiker wollen Langzeitarbeitslose zum Müllsammeln und Laubfegen verpflichten

Ist das die promp­te Reaktion auf die Info, die in Hartz 4: Geringverdiener ver­wei­gern Impfung beson­ders häu­fig dar­ge­stellt wur­de? Am 9.9. berich­tet stern.de:

»Unter ande­rem in Sachsen-Anhalt, Berlin und Hamburg äußer­ten CDU-Politiker den Wunsch, Langzeitarbeitslose zu ver­pflich­ten­den Arbeitsdiensten zu ver­don­nern. Ein Vorschlag, der nicht nur auf Zustimmung stößt.

Die Umfrageergebnisse von CDU/CSU sehen der­zeit his­to­risch mager aus – da ist es offen­bar an der Zeit für öffent­lich­keits­wirk­sa­me Forderungen. Mehrere Unionspolitiker mach­ten des­halb nun den Vorschlag eines ver­pflich­ten­den Arbeitsdienstes für Langzeitarbeitslose.

So ver­kün­de­te etwa Sven Schulze, CDU-Vorsitzender in Sachsen-Anhalt, dass die Arbeitslosen etwa Laub fegen oder Müll sam­meln sol­len. Er den­ke dabei an Menschen, "die Leistungen vom Staat erhal­ten und nicht bereit sind, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren."…

Der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß lob­te die däni­sche Regierung jüngst dafür, Einwanderer aus dem Ausland zum ver­pflich­ten­den Arbeiten zu zwingen…«

Größer wäre die Zustimmung aus "ande­ren poli­ti­schen Lagern" gewiß, wenn ver­pflich­ten­de Arbeitsstunden für "Ungeimpfte" gefor­dert wür­den. Daß es in Deutschland wie­der mög­lich ist, über Arbeitsdienste zu dis­ku­tie­ren, liegt wie bei ande­ren Themen rund um die Corona-Maßnahmen an einer erschre­cken­den Geschichtsvergessenheit (oder gera­de nicht?)

Reichsarbeitsdienst

Der Begriff wird meist mit dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Faschismus in Verbindung gebracht. Dabei hat er ein bereits län­ger genutz­tes Konzept der poli­ti­schen Rechten nur zur Perfektion gebracht. In einem Wikipedia-Artikel, des­sen Quellen ich auf die Schnelle nur über­flo­gen habe, ist zu lesen (hier ohne Verweise):

»Der Reichsarbeitsdienst (RAD) war eine Organisation im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deutschen Reich. Das Gesetz für den Reichsarbeitsdienst wur­de am 26. Juni 1935 erlassen…

In Deutschland führ­te die Regierung Brüning I im Sommer 1931 einen „Freiwilligen Arbeitsdienst“ (FAD) ein, der zum Abbau der hohen, durch die Weltwirtschaftskrise beding­ten Arbeitslosigkeit bei­tra­gen soll­te. Die Maßnahme hat­te wenig Effekt; die ent­stan­de­nen Lager wur­den zum Teil als para­mi­li­tä­ri­sche Ausbildungslager für repu­blik­feind­li­che Kräfte missbraucht.

Die Rechtsparteien, dar­un­ter die NSDAP, hat­ten seit Beginn der Wirtschaftskrise immer wie­der eine Arbeitsdienstpflicht gefor­dert; der FAD war somit nicht zuletzt ein Zugeständnis an die Rechte…

Im Vordergrund stan­den Arbeiten, die der Bodenverbesserung, der Herrichtung von Siedlungs- und Kleingartenland, der ört­li­chen Verkehrsverbesserung und der Hebung der Volksgesundheit dienten…

Genau betrach­tet, gab es zum Beispiel schon vor der Machtergreifung Hitlers in der frän­ki­schen Stadt Coburg ein von der dort bereits NSDAP-regier­ten Kommune orga­ni­sier­tes, ver­staat­lich­tes Lager des „Freiwilligen Arbeitsdienstes“, den Freiwilligen Arbeitsdienst der Stadt Coburg. Männliche Jugendliche wur­den im Januar 1932 in einem Barackenlager im Wüstenahorner Wald zwecks „vor­über­ge­hen­der Beschäftigung und Erziehung“ kaser­niert. Oberster Leitsatz: „Keine Wohlfahrtsunterstützung ohne Arbeit“. Der Bezug von Sozialleistungen wur­de somit direkt an die Notlage der Betroffenen geknüpft…

Das Coburger Arbeitslager sogar half, das städ­ti­sche Sozialsystem mit zu finan­zie­ren. Später galt es als der Prototyp für die Reichsarbeitslager des Dritten Reiches.

Adolf Hitler, gera­de zum Reichskanzler ernannt, ver­kün­de­te am 1. Februar 1933 in sei­ner ers­ten Rundfunkansprache, der Gedanke der Arbeitsdienstpflicht sei ein „Grundpfeiler“ sei­nes Regierungsprogramms…

Ein Nebeneffekt war, dass zuvor arbeits­lo­se RAD-Angehörige nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erfasst wur­den…«

23 Antworten auf „Unionspolitiker wollen Langzeitarbeitslose zum Müllsammeln und Laubfegen verpflichten“

  1. Das wur­de doch bereits vor Jahren gemacht, erin­nert sich kei­ner mehr an die armen Leute, die mit gel­ben Laibchen, Greifarm und blau­em Müllbeutel zum Müllsammeln ver­pflich­tet wur­den? Das hat­te man dann irgend­wann ein­ge­stellt, weil es ers­tens nie­man­den in Arbeit bringt, zwei­tens über­haupt nicht genug Müll rum­liegt, damit man da grö­ße­re Gruppen beschäf­ti­gen könnte.

    Zumal es ja auch irgend­wie schräg ist, dass die Armen den Wohlstandmüll weg­sam­meln sol­len. Sinnvoller wäre es, die­je­ni­gen zu bestra­fen, die den Müll dort hinwerfen.

    Es ist beängs­ti­gend, mit wel­cher Innbrunst man im Bundestag dar­über nach­denkt, wie man die Bevölkerung gegen­ein­an­der auf­hetzt und mit wel­chem Elan nach Sündenböcken gesucht wird.

    Inwiefern sol­che Ideen zur Abwehr der "Pandemie" bei­tra­gen oder deren Kosten ver­rin­gern, ver­steht auch nie­mand, der bei Verstand ist.

    1. "… Es ist beängs­ti­gend, mit wel­cher Innbrunst man im Bundestag dar­über nach­denkt, wie man die Bevölkerung gegen­ein­an­der auf­hetzt und mit wel­chem Elan nach Sündenböcken gesucht wird. …"
      Politiker, die sel­ber nicht arbei­ten wol­len, wol­len Arbeitslosen den Arbeitszwang auf­er­le­gen. Verkehrte Welt! Außerdem grundgesetzwidrig.
      Es dau­ert nicht mehr lan­ge, bis so ein cdu- oder spd- oder braungrü­den-Holzkopf (wahl­wei­se Hohlkopf) öffent­lich sagt, dass Arbeit frei mache.

  2. Herr Schulze erhält doch sel­ber Leistungen vom Staat und ist nicht
    bereit, sich in den Arbeitsmarkt zu inte­grie­ren. Sonst wäre er ja kein
    CDU-Vorsitzender…
    Also, direkt mal Schüppe in die Hand ! 🙂

  3. Was soll ich sagen? Hier sind wir doch unter uns. Nach außen dringt nicht viel. Morgen sind die, uns erlaub­ten Äußerungen unse­rer Wahl der Meinung, erkaub­ten Wahlen. Das bringt mir kei­ne Hoffnung. Ich weiß doch es wird sich nichts ändern. Wähle die Basis und hof­fe auf eine Umkehr. Lächerlich!
    Ich bin verdossen.
    Ich gehe trotz­dem wählen.
    Weiß es wird sich nicht ändern.

    Meine Kinder!
    Was soll ich sagen?
    Die ältes­te ist 15, bekommt kei­ne Retorik zu stan­de, müss­te sie auch nicht, bei den Retorischen angrif­fen ihrer Schulkameraden in der ?Waldorfschule?
    Die sind, dass sie nicht geimpft ist.
    Die Argumentation ist ein­fach wenn man das Gemeinwohl unter­stützt. Umso schwie­ri­ger, wenn man ent­kräf­ten muss, war­um nicht!
    Wer will sich lan­ge, kom­pli­zier­te Dinge mer­ken, was die Mode streng geteilt her­zu­ge­ben mag. Ich kann es ihr nicht abverlangen.
    Es wird so aus­ge­hen. Machen wir uns nichts vor.
    Dieser Blog wird Wahrheiten spre­chen die zu weni­ge höhe­ren und höhe­ren können.
    Es ist der Mensch.
    Als ich jung war und die Welt ver­ste­hen woll­te war ich unwei­ger­lich gezwun­gen den Menschen zu ver­stehn. Ich griff wei­ter, und habe erkannt, dass ich nicht der ein­zi­ge war.
    Es ist ein Plan. Der ist hervorragend.
    Gewalt spielt ihne in die Karten, Anteilnahmslosigkeit auch. Schachmatt!

    Mit `` ihnen `` ist der Mensch gemeint.

    Pessimismus in Zeiten des Faschismus ist Realität.

    1. @Nameless: Selbst im Faschismus, den wir nicht haben – oder wie pas­sen zehn­tau­sen­de für unter­schied­li­che Ziele heu­te Demonstrierende in die­ses Bild? -, gab es wider­stän­di­ge Menschen. Wir haben ler­nen sol­len, auf die Stauffenbergs zu sehen, nicht aber auf das, was "unten" pas­sier­te. Das waren oft klei­ne Gesten wie das zuge­steck­te Brot an ZwangsarbeiterInnen, der "ver­ges­se­ne" Zünder bei der Produktion von Handgranaten, manch­mal wahr­haft muti­ge wie das Verstecken von jüdi­schen oder aus ande­ren Gründen Verfolgten. Es stimmt schon, das waren Minderheiten, zu vie­le Deutsche hat­ten sich zumin­dest ein­ge­rich­tet im Terrorregime und muß­ten sich nie­mals dafür ver­ant­wor­ten. Für Deutsche muß­te des­halb die Befreiung von außen kom­men. Doch es gibt ande­re Beispiele. Der Faschismus in Portugal, Spanien, Griechenland, Chile muß­te schließ­lich, nach viel zu lan­ger Zeit, in der er von der NATO gestützt wur­de, einer demo­kra­ti­sche­ren Entwicklung weichen.
      Noch haben wir ent­schie­den bes­se­re Möglichkeiten zum Widerstand. Wir soll­ten sie nut­zen und uns nicht ein­re­den las­sen, wir könn­ten nichts bewir­ken. Ich bin sicher, hät­te es uns mit unse­ren Blogs, Videos, Demos, Flyern nicht gege­ben, wür­de heu­te die Glaubwürdigkeit der Herrschenden nicht so schrump­fen. Sie sind in der Defensive und kön­nen noch wild um sich schla­gen. Doch jeden Tag wird der Kreis der Gläubigen kleiner.

      1. Ach @aa .. immer noch am Festzurren Deines per­sön­li­chen 'Faschismus Begriffes", i.e. Faschismus ist nur was sich damals im 3. Reich abge­spielt hat.

        +++

        Kontrovers
        ============
        Nun, das 3. Reich hat­te einen Anfang noch vor Hitler. "Made in Germany" war eines die­ser Anlaeufer. Manche mun­keln ja gar, das der 2. Weltkrieg sozu­sa­gen Programm war und Deutschland so wie die USSR die Opfer. Da kam es den Herrschaften gera­de recht eine so wahn­sin­ni­ge Partei finan­zie­ren zu können.
        Siehe Bush seni­or-seni­or, ohne Öl kei­ne Panzer, etc.

        Hier der Vorläufer zu WW1
        https://www.corbettreport.com/wwi/

        Hier James's letz­te Episode 407 re Origins of Al Quaeda
        https://www.corbettreport.com/episode-407-false-flags-the-secret-history-of-al-qaeda-part-1-origin-story/

        +++

        Ich will hier kein Menschenverbrechen vergleichen
        und somit kei­nes als viel­leicht "weni­ger schlimm" einstufen.
        Dies eben gera­de um kei­ne Opfer zu verunglimpfen.
        Sie alle haben gelit­ten, "Araber", Armenier, Chinesen, Iraker, Iraner, Japaner, Koreaner, Libyer, Russen, Ukrainer, Vietnamesen – und und und und.

        Nach der mora­li­schen Messlatte, müss­ten wir eigent­lich sofort ein Embargo gegen UK (füh­rend bis zum WW2) und die USA (füh­rend so ab Mitte WW2) vor­neh­men und selbst unse­re Regierung i.d. Knast ste­cken – Kriegsverbrechen noch und noecher mit hun­dert-tau­sen­den bis zig-Millionen von Opfern. 

        Bei genaue­rer Betrachten stel­len wir fest, das all die­se Gräueltaten von weni­gen geplant aber von vie­len getra­gen wurden.
        Deutschland war nie­mals eine Ausnahme, es geht lei­der bis heu­te so.

        Ja, auch wir Deutsche haben schon wie­der Blut an unse­ren Händen.
        Dies offi­zi­ell seit "die grü­ne Friedensbewegung" an die Regierung kam.

        https://jausoft.com/blog/2013/03/06/reinstatingdemocracy/

        +++

        Nun ste­cken wir gera­de in den Kinderschuhen einer neu­en faschis­ti­schen Weltordnung, wel­che sich dies­mal gegen die eig­nen Menschen richtet.

        Wie der WW1, WW2 und 'Kampf gegen den Terror', ist die Weltgemeinschaft hier qua­si 'ver­eint'.
        Mehr noch als bei den vor­an­ge­gan­ge­nen 'Ereignissen'.
        Zielgruppe: Die eige­ne (Welt-)Bevölkerung.

        Manche, so wie @aa, erwäh­nen immer noch, das man ja demons­trie­ren kann. Ja, man­che kön­nen dies – wenn sie ent­we­der selbst­stän­dig sind oder Alg2 beziehen.

        Die demo­kra­ti­schen Prozesse sind aber schon abge­schafft wor­den. Die Regierung ver­han­delt direkt mir den Ländern hin­ter ver­schlos­se­nen Türen – Parlament & Länder bie­ten kei­ne Kontrolle mehr.
        Keine öffent­li­che Diskussion.
        Der Notstand.

        In ande­ren Staaten sieht es ähn­lich aus. In den USA wird noch ein offe­ner Kampf zwi­schen Staat und man­chen anders­den­ken­den Staaten geführt.
        Interessant, man­che EU Länder haben die Krise schon abge­schafft, bzw. pla­nen dies.

        Wollen wir hof­fen, das DE die­se Krise auch bald als
        nicht mehr exis­tent deklariert.
        Aber wir sind noch nicht in einer sol­chen Realität ange­kom­men, im Gegenteil.

        Familien ver­lie­ren Ihre Arbeit, sie wer­den zum Impfen aus dem Hinterhalt gezwun­gen – vie­le zer­bre­chen, man­che ster­ben deswegen.

        Es gibt kei­nen akzep­tier­ten öffent­li­chen Diskurs.
        Maßnahmen Gegner wer­den dif­fa­miert, ent­las­sen und gar noch als das Übel der Gesellschaft gebrandmarkt.

        Zusätzlich gibt es dann noch die stil­le Mehrheit der Opfer die­ser Weltweiten Maßnahmen: Hungertote.

        Dies alles haben die Regierenden mit­zu­ver­ant­wor­ten, wel­che die­se Corona-Welt-Massnahmen geför­dert haben.

        Und bis dato wur­de kein bil­li­ges und ein­fa­ches Medikament gegen die Symptome zur Linderung gefördert.
        Im Gegenteil, Journals, MSM & Co haben gar ver­sucht vie­le die­ser Versuche gleich im Anfangsstadium der Wahrheitsfindung zu torpedieren.

        Denn das Programm für die Welt stand schon lan­ge fest.

        Dies alles beden­kend, 'faschis­tisch' ist eigent­lich ein noch viel zu mil­des Adjektiv für die­ses Regime.

        Amen.

        PS: Vielleicht etwas extrem – pola­ri­sie­rend dargestellt.
        Ich bean­spru­che natür­lich nicht, das mei­ne Meinung geteilt wird.

        1. @Sven: Wir sind uns gar nicht so unei­nig in vie­len Punkten. Mir liegt fern, Faschismus auf den Nationalsozialismus oder gar nur den Holocaust zu ver­en­gen. Auch des­halb habe ich auf die Beispiele Portugal, Spanien, Griechenland und Chile ver­wie­sen. Ich stim­me auch zu, daß wir Blut an unse­ren Händen haben, spä­tes­tens seit dem rot-grü­nen Jugoslawienkrieg, aber auch als ein Land, das zu den größ­ten Rüstungsexporteuren der Welt gehört. Ebenso sehe ich, daß die BRD natür­lich nicht der ein­zi­ge Verbrecher auf der Welt ist. Briten, Franzosen, Belgier, US-Amerikaner und ande­re haben mit Kolonialismus und völ­ker­rechts­wid­ri­gen Kriegen grau­en­vol­les Unheil zu ver­ant­wor­ten. Kapitalismus ist für mich mit sei­nem Expansionsstreben per se mör­de­risch. Nur läßt sich damit nicht die Monstrosität des Holocaust verkleinern.

          Auch in der Beurteilung der Schleifung der demo­kra­ti­schen Prinzipien sind wir uns nahe. Nicht zuletzt des­halb mache ich seit andert­halb Jahren die­sen Blog. Eben auch, weil ich ver­tei­di­gen will, was an demo­kra­ti­schen Regungen noch vor­han­den ist. Dazu gehö­ren die in einem faschis­ti­schen Regime (nach den mir bekann­ten Definitionen) undenk­ba­re Möglichkeit, hier zu schrei­ben und die Tatsache, daß ich ges­tern Mittag mit vie­len tau­send ande­ren Menschen demons­triert habe. Ich sehe sehr wohl den zuneh­men­den Druck, begin­nen­de Berufsverbote, Aushebelung des Demonstrationsrechts und der Meinungsfreiheit an vie­len Stellen, die Verbrechen an Kindern und alten Menschen. Doch ich blei­be dabei, wem das schon faschis­tisch ist, der hat sich nicht aus­rei­chend beschäf­tigt mit den zehn­tau­sen­den ver­schlepp­ten, ein­ge­sperr­ten, tot­ge­schla­ge­nen Opfern in den genann­ten ehe­ma­li­gen faschis­ti­schen Ländern.

          1. Ein Merkmal des Handelns wäh­rend des Hitler-Faschismus waren die med. Experimente an Dritten ohne deren Einwilligung. Dieses Merkmal des Hitler-Faschismus haben wir in Deutschland und den ande­ren Ländern bereits vorhanden.
            Deshalb kann es nie­mand von der Hand wei­sen, dass in Deutschland und ande­ren Ländern bereits wie­der faschis­ti­sche Strukturen vor­han­den sind und faschis­tisch gehan­delt wird.
            In den mehr als zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen Veröffentlichungen von Ernst Klee ist dies nachzulesen.
            Ohne Einbindung der phar­ma­zeu­ti­schen und che­mi­schen Industrie wäre der zwei­te Weltkrieg Jahre vor dem Mai 1945 been­det wor­den, hät­te es nicht so vie­le Tote geben kön­nen, wie es Tote gab.

          2. @Bolle: Das Argument ist schief. Daß im "Hitler-Faschismus" medi­zi­ni­sche Experimente ohne Einwilligungen durch­ge­führt wur­den, ist so rich­tig wie, daß Mengele einen Pimmel hatte.
            Das beschrie­be­ne Verbrechen ist gera­de kei­nes, das Faschismus aus­zeich­net. Die Medizingeschichte nicht nur in Deutschland ist vol­ler sol­cher Beispiele, vor 1933 und lei­der auch lan­ge nach 1945. Wie rich­tig bemerkt, spielt die "Einbindung der phar­ma­zeu­ti­schen und che­mi­schen Industrie" eine Rolle; nach mei­ner Beobachtung ist auch das kein Alleinstellungsmerkmal des Faschismus. Wie an ande­rer Stelle aus­ge­führt: Für den Profit fal­len sehr schnell mora­li­sche Schranken, da geht man auch über Leichen. Für den "Nationalsozialismus" waren die aller­dings ein Ziel, kein "Kollateralschaden". Insofern sind die Menschenversuche Mengeles abscheu­lich, aber lei­der ein Klacks zu den Zehntausenden, die er dar­über hin­aus ins Gas geschickt hat.

          3. Ein sehr gro­ßes Problem sehe ich vor allem bei den Ärzten. 

            Eine Bekannte berich­te­te mir ges­tern aber­mals von einem Fall. Ein Ehepaar Mitte 50 ließ sich die Spritze geben, Frau starb 3 Tage spä­ter plötz­lich, sie war fit und gesund. Der Mann ver­lang­te eine Obduktion. Vergeblich. Ein Zusammenhang wur­de aus­ge­schlos­sen. Es dürf­te vie­le geben, die dann auf­ge­ben. Schließlich wer­den die Toten nicht wie­der leben­dig, wenn man die Ursache kennt. Das wür­de "nur" den Überlebenden nüt­zen. So altru­is­tisch sind wohl die Wenigstens, gera­de in solch emo­tio­nal belas­ten­den Situationen.

            Es wäre die Aufgabe der Politik dar­auf zu ach­ten, dass die Medizin in die Schranken gewie­sen wird, nicht alles was auch mach­bar ist auch zu machen. Doch die­ser Zug ist wahr­schein­lich schon vor vie­len Jahren abge­fah­ren. Insbesondere wenn ein Land wie Deutschland, des­sen Regierung davon träumt zum 1. Biotechstandort zu wer­den und gleich­zei­tig sich an die Spitze der kom­men­den "Pandemie-manage­ments" zu setzen. 

            Ich kann nur hof­fen, dass die­se unheil­vol­le Entwicklung gera­de auch im Ausland erkannt wird und dem etwas ent­ge­gen­ge­sezt wird. 

            Ich bin nicht sicher, wie sich die­se bio­po­lit­sche Ausrichtung mit den her­kömm­li­chen Politikbegriffen in Worte fas­sen lässt. 

            Heute mor­gen kam im DLF ein Diskurs einer femi­nis­ti­schen Philosophin. Es ging um Gerechtigkeit. Als Beispiel wur­de die I‑stoffverteilung und das "Versagen" von Covax auf­ge­führt, den armen Ländern die heils­brin­gen­den I‑stoffe zu über­las­sen. Es wird nicht gefragt, ob sie dort nicht ganz ande­re Probleme haben, und ob sie über­haupt inter­es­siert sind. Es wird ein­fach vor­aus­ge­setzt. Und inner­halb die­ser Logik stimmt der Diskurs ja. Das macht es so schwierig. 

            Es ist ein­fa­cher zu sagen "Impfen ist Liebe" (Film: "Eine ande­re Freiheit") als das Gegenteil zu bewei­sen. Dafür muss man dann schon in die Tiefe gehen. Das Narrativ ins­ge­samt infra­ge stel­len und genau da haben die aller­meis­ten eine sehr star­ke Denkblockade.

        2. @Sven: "Bush: "Ohne Öl kei­ne Panzer" , Hitler: "Ohne Erdöl kei­nen Krieg" : " Die USA belie­fern Adolf Hitler mit Erdöl"(Quelle: Daniele Ganser: Imperium USA , S. 140 ff)Auch die Bücher : "Hitlers ame­ri­ka­ni­sche Lehrer", sowie : " Die Macher hin­ter den Kulissen" von Hermann Ploppa sind in die­ser Beziehung äußerst lesens­wert .Ich habe mich beim Lesen der Geschichte über die Familie Mann, ins­bes. Thomas Mann , gewun­dert, wie naiv und blau­äu­gig er ob sei­ner Emigration nach "GOD´S OWN COUNTRY "
          die Amerikaner für loy­al hielt und alle Informationen
          preis­gab. Vermutlich war das zu der Zeit schwie­rig, die Machthaber dort zu durchschauen.

  4. Das ist der ver­zwei­fel­te Versuch der CDU, ihre Stammwählerschaft zu mobi­li­sie­ren, sprich Omma und Oppa, die den Adolf noch per­sön­lich kann­ten, und in ihrem Rollstuhl das Eisere Kreuz in den Klauen halten.

    Diese Alten sind von ihren Eltern mit dem Rohrstock zu anstän­di­gen Menchen erzo­gen wor­den, des­halb fin­den sie das nur gerecht, wenn man die "Asozialen" mit schwar­zer Pädagogik zu wert­vol­len Mitgliedern der Gesellschaft macht, die auf Kommando den Besen in der Hand, Gewehr bei Fuß und die Spritze im Arm haben.

    1. @taspie: Dummerweise imp*t die Union ihre Stammwählerschaft (Omma und Oppa) gera­de tot.
      (Sieht für mich jeden­falls so aus. Kann aber auch sein, dass ich die Drittimp*ung im Altenheim falsch ver­stan­den habe… Meines Wissens zog sie zwei Tote, meh­re­re Wiederbelebungen und neun Krankenhauseinweisungen nach sich.)

  5. Im Winter 2009/10 soll­ten Arbeitslose in Berlin zum Schneeschippen ver­plich­tet wer­den. Ich weiß gar nicht mehr was dar­aus gewor­den ist. Wahrscheinlich hat­te man das im Sommer ausdiskutiert.

  6. Ich scheue mich, sol­che "Vergleiche" zu zie­hen, aber: "Sozial ist, wer/was Arbeit schafft" ist alt. Und "Impfung macht frei" zieht wohl lang­sam nicht mehr so. Ich hof­fe, die­se Menschen haben wenigs­tens noch den Restanstand, nicht bei­des zu "ver­qui­cken".

  7. A pro­pos Coburg – obwohl es eine 'brau­ne' Hochburg war wur­de es im 2. Weltkrieg nicht bombardiert…weil insb die Familie Windsor vor­her 'von Coburg-Sachsen-Gotha' bis 1917 zum Namen hatte…

  8. Dass zuvor arbeits­lo­se RAD-Angehörige nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erfasst wur­den, war kein ange­neh­mer Nebeneffekt, son­dern – wie bei den heu­ti­gen Arbeitslosen, die zur Schönung der Statistik in "Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen" gesteckt wer­den – einer der inten­dier­ten Hauptzwecke.

  9. Bevor auch die­se men­schen­freund­li­che Aktion für para­mi­li­tä­ri­sche Zwecke(s.o.) miß­braucht wird, emp­feh­le ich den müll­sam­meln­den Opfern, sämt­li­che in den letz­ten 18 Monaten gedruck­ten Falschberichte und Lügengeschichten ein­zu­sam­meln, ins­be­son­de­re über die"Impfung" , um die­se unend­li­chen Papierberge dann soge­nann­ten "Politikern" wie zB. Herrn Schulze vor die Tür zu kip­pen. Folgt jetzt als Nächstes die Bücherverbrennung kri­ti­scher Autoren?
    Den Parteien wün­sche ich, dass soli­da­ri­sche Bürger, falls sie noch zu fin­den sind, die Quoten durch Ignoranz ihrer Angebote wei­ter­hin ver­rin­gern ;die ein­zi­ge Möglichkeit, sich von gewis­sen Hetzern zu befreien.

  10. Wenn die­ser Arbeitseinsatz etwas brin­gen wür­de – könn­te man ja viel­leicht mal dar­über­nach­den­ken das auszuweiten .….…..

    Aber – die Menschen die das machen sol­len bekom­men dafür (zumin­dest hier bei mir) nicht­mal ver­nünf­ti­ge Ausrüstung dafür
    Auch – die dabei ent­ste­hen­den Kosten wer­den nicht über­nom­men und Anträge für Schuhwerk und Arbeitskleidung mit Argumenten abge­lehnt wie – Sie erhal­ten ja ALG II da ist Kleidung bereits ent­hal­ten ( kein Witz)
    Und – noch viel wich­ti­ger – diver­se Arbeitsplätze bei der Stadt – bzw. Dienstleistern für die Stadt – wur­den gestri­chen da die Reinigung von Straßen und Parks ja nun von Arbeitslosen über­nom­men wird / wurde
    (tat­säch­lich lan­de­te ein so frei­ge­setz­ter 1,5 Jahre danach in so einer Maßnahme vor­her 2150 € danach (damals) hartz IV plus 1 € je Std Arbeitseinsatz

    Sorry aber wenn man etwas sinn­vol­les für und mit Arbeitslosen tun will dann soll­te man sinn­vol­le Fortbildungen anbie­ten damit Sie für den Arbeitsmarkt inter­es­sant sind / wer­den und nicht drauf rum prü­geln ohne Sinn und Verstand

    Und ganz ganz wich­tig .…. gera­de wie­der in der Kostenlosen Wochenzeitung gele­sen alle müs­sen geimpft wer­den mit einem nur bedingt­zu­ge­las­se­nen Impfstoff der zich­fa­che Nebenwirkungen hat wie ande­re Impfstoffe (sie­he PaulEhrlichInstitut und ob die alle Nebenwirkungen erfas­sen?!?!) aber die GanzSeitige Anzeige teilt mit "die Impfung wirkt und Sie ist Sicher" auf Nebenwirkungen wird nicht­mal hin­ge­wie­sen und soge­nann­te Impfdurchbrüche sind dank nicht statt­fin­den­der Tests bei den Geimpften ja auch sehr selten

    Diese Wahl wird nichts ändern .….. trotz­dem gehe ich wäh­len .…… und da mir "mein" AFD – Kandidat nicht garan­tie­ren will das die die­sen Schwachsinn been­den – muß ich wohl Basis wählen .….……

    Und da man nicht abklat­schen und wei­ter­ma­chen kann ist für den Fall der Fälle die Anleitung des Henkersknoten ( eine der weni­gen Sachen die auf Wikipedia nicht mani­pu­liert sind) bereits down­gel­oa­det und der Strick gekauft .….…. nur mit der Deckenhöhe gibt es noch Probleme .….… man soll­te doch Altbau woh­nen ( 2,08 Meter Deckenhöhe ist ein ech­tes Problem für einen anstän­di­gen Knoten (soll ja auch gut aus­se­hen)) Mist muß ich doch weitermachen .….…..

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