Was Herr Steinmeier auch zu hören bekam

Hier wur­de über das "Gespräch zu Hass und Gewalt in der Pandemie" des Bundespräsidenten am 24.1. bereits berich­tet. In den Medien wur­de breit Steinmeiers Tenor "Deutsche, wehrt Euch gegen Maskenverweigerer" ver­mit­telt. Was die Medizinische Fachangestellte oder der Präsident der Bundesärztekammer zu sagen hat­ten, ging dabei unter. Klaus Reinhardt schil­dert sei­ne Irritation ange­sichts des Coups, den Praxen bald ablau­fen­de Moderna-Stoffe auf­zu­drü­cken und Biontech zu ver­knap­pen. Und die MFA berich­tet, daß Unzufriedenheit und Aggression nicht zuletzt durch die "Maßnahmen" her­vor­ge­ru­fen werden:

Die Polizistin sagt, was sie sagen soll, aber auch etwas mehr, z.B. über Faustschläge als mil­des­tes Mittel:

Und noch ein­mal die Frau aus der Praxis-Praxis, der Präsident ist erstaunt:

Videoquelle: bundespraesident.de

14 Antworten auf „Was Herr Steinmeier auch zu hören bekam“

  1. Der Bundespräsident als Verstärker des­sen, was bewusst über­trie­ben ist, und ohne eige­ne Orientierung? So ist es , und wohl auch im Hintergrund so geplant, die natio­na­len Politiker sol­len abge­schafft wer­den? Wir kri­ti­sie­ren die Politiker-Kaste dafür, mit Recht, aber sie sind halt nicht viel klü­ger als die meis­ten von uns. Die Firmen wir Apple, Google und Amazon anhimmeln.

  2. Eine hei­me­li­ge Gutmenschenrunde, und dass der Horizont einer Polizistin stark begrenzt ist, hat­te ich mir bereits gedacht.

    Wirklich neu, ist die Entdeckung von Frank Walter Steinmeier als unsym­pa­thischs­ter Talkshowmoderator der Republik. Und das ist wahr­lich eine Leistung.

  3. Ja, wenn man sich als "aus­füh­ren­des Organ in der Praxis begreift"

    Die Polizei wird eini­ges an Rechtfertigung zu leis­ten haben.
    https://www.berliner-zeitung.de/news/tod-bei-corona-protest-in-extremo-trauert-um-ex-bandmitglied-li.208002
    "Tod bei Corona-Protest: In Extremo trau­ert um Ex-Bandmitglied

    Boris „Yellow“ Pfeiffer hat­te ver­sucht, eine Polizeikette zu durch­bre­chen. Wenig spä­ter starb er. Die Leiche des Mannes wird nun obduziert."
    "Eine Polizeisprecherin sag­te der Berliner Zeitung: „Der 53 Jahre alte Barnimer woll­te die­se Polizeikette durch­bre­chen. Er wur­de ange­hal­ten und gab den Beamten wider­stands­los sei­ne Personalien. Im Anschluss konn­te er sei­nen Weg fort­set­zen.“ Dabei habe es laut Polizeiangaben kei­ne Handgreiflichkeiten oder Schubsereien gegeben. 

    Ein Polizist habe den Mann anschlie­ßend zu sei­nem Auto beglei­tet. „Die Kollegen woll­ten sicher­ge­hen, dass er nicht in die Menge zurück­kehrt“, so die Polizeisprecherin wei­ter. Zu die­sem Zeitpunkt habe es laut Polizei noch kei­ne Hinweise auf gesund­heit­li­che Probleme gege­ben. An sei­nem Auto ange­kom­men, sei der Mann plötz­lich zusam­men­ge­bro­chen. Polizisten sol­len sofort Erste Hilfe geleis­tet haben. Alarmierte Rettungskräfte brach­ten ihn anschlie­ßend in ein Krankenhaus, wo er kurz dar­auf starb. Zur genau­en Todesursache gebe es bis­her noch kei­ne Hinweise. Die Leiche des Mannes soll nun zeit­nah obdu­ziert werden. "
    "In sozia­len Netzwerken tauch­te unter­des­sen ein Video der rechts­ex­tre­men Splitterpartei Freie Sachsen auf, auf dem zu sehen ist, wie am Rande eines Corona-Protests ein Mann von einem Polizist geschubst wird. Der Demonstrant gerät ins Straucheln, stürzt zu Boden und schlägt mit dem Kopf auf den Asphalt auf. Einige Nutzer von Twitter und Facebook ver­mu­ten, dass die Szene im Zusammenhang mit dem Tod des 53-Jährigen aus Wandlitz ste­hen könn­te. Die Brandenburger Polizei demen­tier­te das auf Anfrage der Berliner Zeitung jedoch. Das Video stam­me dem­nach von einer ande­ren Proteste-Veranstaltung, die in Bernau statt­ge­fun­den habe. "
    Dann müs­sen sie den Polizisten, der in Bernau geschubst hat, und sein Opfer nennen.

  4. Neben ein paar Stilblüten
    (die Jesetze müs­sen halt durch­je­setzt wer­den und als Waffen jenutz­te, rum­lie­gen­de Baumstämme kann man schon mal mit mil­de­ren Faustschlägen bekämpfen)
    fällt auf, welch hohem, unver­hält­nis­mä­ßi­gen Risiko sich die "Teilnehmenden" aus­ge­setzt haben, um die­se auf­klä­re­ri­schen Gespräche füh­ren zu dür­fen (trotz unter­stell­ter Voll-Boosterung + Schnelltest vor und nach tage­lan­ger Selbstisolation für alle):

    - Mindestabstand (von Kopf zu Kopf, geschätzt) eher unter 1,5m (wäre zu des­sen Durchsetzung nicht ein "mil­des Mittel" – wie Abstandshölzer – zwecks "Jesundheizschutz" anje­messn jewesn?)
    – auf FFP2-Maske am Platz (oder, "mil­de­res Mittel": Plexiglasboxen, Austria-Style) wur­de ver­zich­tet (hät­te man zum Schwätzen ja abneh­men "dür­fen" – aber das war dem Veranstalter dann wohl doch zu lächerlich)
    – wegen der Schwätz-Aerosole wur­de es mir schon beim Zugucken mulmig
    – wie oft wohl gelüf­tet wur­de? (bei den grus­li­gen Haupstadts- "Inzidenzen" besteht aller­dings die Gefahr, dass sich gemei­ne, kon­ta­mi­nier­te Aerosole von drau­ßen einnisten)

    Die Spätfolgen des Events sind noch unklar.
    Um es mit einem bay­ri­schen Philosophen zu sagen: "Schaunmermal"

  5. Steinmeier müss­te doch nun schon lan­ge wis­sen, wie das ist, wenn ande­re sei­ne Gesetze umset­zen müssen…
    Er hat doch HartzIV auf den Weg gebracht.
    Die Arbeitsvermittler in den Jobcentern füh­ren acht Stunden täg­lich Streitgespräche (= ver­harm­lo­send „Beratungen“ genannt) und wer­den oft bedroht. Aber kein Wunder: Durch die­se Gesetze sind Menschen (= ver­harm­lo­send „Kunden“ genannt) total am Ende und haben nichts mehr zu verlieren.
    Den glei­chen Ablauf fin­den wir doch jetzt bei der Corona-Gesetzgebung…

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