Wie das RKI mit Hilfe von Olfert Landt die Mutante findet und dabei trickst

Nichts scheint für die Aufrechterhaltung der "Maßnahmen" dring­li­cher als das Aufspüren von mutier­ten Corona-Viren. Das RKI leg­te dazu am 5.2. einen Bericht vor. Er ist, sagen wir, nicht völ­lig konsistent.

»Der Bericht basiert auf Daten aus (i) einer ad-hoc-Erhebung von Laboren unter Verwendung des TIB MOLBIOL-Assays, (ii) Daten aus der Gesamtgenomsequenzierung, sowie (iii) Daten aus dem Meldesystem gemäß IfSG.«

Von Olfert Landt, dem Geschäftsführer von TIB MOLBIOL, ist sei­ne Selbstlosigkeit hin­läng­lich bekannt, wes­halb die­ses pro­duct pla­ce­ment nicht erstaunt:

»Dank gilt auch dem Hersteller TIB MOLBIOL für die kos­ten­freie Bereitstellung der Kits für die­se ad-hoc Erhebung.«

Interessant sind die unter­schied­li­chen Ergebnisse der drei Quellen.

Da haben wir zunächst die "Analyse der ad-hoc-Erhebung von Laboren auf Basis der TIB MOLBIOL-Assays".

»[Dazu] wur­den SARS-CoV‑2 posi­ti­ve Proben im Zeitraum 22. – 29. Januar (KW4, 2021) unter Verwendung des N501Y Punktmutations-Assays der Firma TIB MOLBIOL (Detektion der Mutation mit­tels Schmelzkurven­analyse) auf das Vorkommen von VOC überprüft.«

VOCs sind "Variants of Concern", in die­sem Fall die UK-Mutation.

Probenschwund und "starke Hinweise"

»Die fünf Laborverbünde führ­ten ins­ge­samt 481.912 SARS-CoV-2-PCR-Testungen von Proben aus dem Zeitraum 22. bis 29.01.2021 durch. Davon wur­den 49.962 Teste posi­tiv befun­det (Positivquote 10,3%). Von die­sen Positivtesten wur­den in einem nach­fol­gen­dem Schritt 34.442 Proben mit den genann­ten Punktmutations-Assays wei­ter unter­sucht. Die Nachtestung fand in 26 Laboren statt. Die Auswahl der Proben in den Laboren fand inner­halb des jewei­li­gen Laborverbundes statt, also mög­lichst bun­des­weit. Abbildung 1 zeigt u.a. die Verteilung der Labore, die an der Erhebung teil­ge­nom­men haben (rot mar­kiert). Im Rahmen der Nachtestung waren 30.928 der 34.442 Teste aus­wert­bar, bei 3.514 Tests war kein Ergebnis mess­bar (i.d.R. bedingt durch eine zu gerin­ge Viruslast der Ausgangsprobe). In 1.797 die­ser 30.928 Proben (5,8%) wur­de neben der N501Y-Mutation auch die Deletion delH69/V70 detek­tiert, was einen star­ken Hinweis auf das Vorliegen der VOC B.1.1.7 lie­fert. In 336 zusätz­li­chen, also ins­ge­samt in 2.133 der 30.928 aus­wert­ba­ren Proben, wur­de die N501YMutation detek­tiert. Aus dem Vorhandensein die­ser Mutation allein lässt sich nicht zwin­gend auf das Vorliegen einer VOC schlie­ßen, wenn­gleich es zum deut­li­chen Verdacht Anlass gibt, der eine Indikation zur Sequenzierung dar­stellt. Der Anteil aller Proben mit der N501Y-Mutation ent­spricht 6,9% der aus­wert­ba­ren, nach­ge­tes­te­ten Positivproben.«

Ohne Begründung wur­den von knapp fünf­zig­tau­send posi­ti­ven Proben 34.442 zur Untersuchung aus­ge­wählt. Davon muß­ten 10 Prozent aus­ge­son­dert wer­den wegen "einer zu gerin­gen Viruslast". Eine bemer­kens­wer­te Einschränkung des ursprüng­li­chen Tests! Bei 6,9 Prozent des Rests gibt es "einen star­ken Hinweis" oder Anlaß für einen "deut­li­chen Verdacht" auf die Mutation.

Merkwürdig sind auch die­se Aussagen:

»Es lie­gen kei­ne Daten zur Herkunft der 34.442 aus­ge­wähl­ten und unter­su­chen Proben vor, son­dern nur zu den 2.133 posi­tiv auf die Mutations N501Y getesten…

Die Proben aus den regio­na­len Verbundlaboren der Laborverbünde [wur­den] an den 26 „nach­tes­ten­den“ Standorten konsolidiert.«

Zahlen der Charité wesentlich niedriger. Vor TIB MOLBIOL auch

»Abfrage zu Mutationsnachweisen an Universitätslaboren zur Nachweisrate von VOC B1.1.7 und B.1.351 durch das Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité

Durch das Konsiliarlabor für Coronaviren wur­de im Rahmen einer Abfrage in Kalenderwoche 04/2021 die Nachweisrate von B.1.1.7. und B.1.351-Varianten an Universitätskliniken erho­ben. In 1.130 posi­ti­ven Proben, die aus dem Dezember 2020 nach­ge­tes­tet wur­den, war nur eine ein­zi­ge Probe posi­tiv. Nach dem Jahreswechsel bis zur drit­ten Kalenderwoche 2021 wur­den 1.964 posi­ti­ve Proben nach­ge­tes­tet, dabei wur­de in 37 Proben (1,9%) die VOC B.1.1.7 und in 8 Proben (0,4%) die VOC B.1.351 detektiert.

Hinweise auf Mutationen in SARS-CoV-2-posi­ti­ven Proben im Herbst/Winter 2020/2021

Ab KW53, 2020 (vor Bereitstellung der Punktmutations-Assays von TIB MOLBIOL) wur­den Labore in der RKI-Testzahlerfassung befragt, ob es S‑Gen Ausfälle in ihren posi­ti­ven Proben gab, da dies ein Hinweis (wenn auch kein siche­rer Nachweis) auf die VOC B.1.1.7 ist. Kumulativ über­mit­tel­ten 7 Labore für KW53 2020 bis KW3 2021 ins­ge­samt 392 S‑Gen-Ausfälle bei 62.610 getes­te­ten Proben (0.63%). Da vie­le Labore PCR-Tests nut­zen, bei denen das S‑Gen bei Vorkommen der B.1.1.7 nicht aus­fällt, kann hier nicht davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass dies die Gesamtzahl der Proben mit S‑Gen-Ausfällen in die­sem Zeitraum darstellte. «


Zum zwei­ten gibt es den Komplex "Analyse der Virusvarianten auf Basis von Gesamtgenomsequenzierung".

»Für die Analyse des Vorkommens von SARS-CoV‑2 Virusvarianten lie­gen dem RKI Informationen zu 4767 (2020: 4.429, 2021: 338) SARS-CoV‑2 Gesamtgenomsequenzen vor…

Lediglich ein Teil der Proben des RKI-Datensatzes wur­de im Rahmen des Labornetzwerkes IMS-SARS-CoV‑2 (IMSSC2-Netzwerk) zufäl­lig aus­ge­wählt. Somit unter­lie­gen die Daten einer Verzerrung (Bias). Gesamtgenomsequenzdaten des RKI, die im Rahmen von Ausbruchsuntersuchungen erho­ben wur­den, wur­den nicht ein­ge­schlos­sen. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Anteil von VOC ins­be­son­de­re im Datensatz von 2021 über­re­prä­sen­tiert ist…

Durch Genomanalysen konn­te in Deutschland der Nachweis für sämt­li­che inter­na­tio­nal bekann­ten Kladen (Virusvarianten) von SARS-CoV‑2 geführt wer­den, u.a. auch für die VOC B.1.351, sowie für die VOC P.1…

Die in die­sem Bericht fokus­sier­te VOC B.1.1.7 wur­de im Datensatz für Gesamtgenomsequenzen auf Basis von Proben aus dem Jahr 2020 24-mal detek­tiert und im Jahr 2021 bis­her 53-mal (Datenstand 29.01.2021). Dies ent­spricht einem Anstieg, aller­dings gilt zu beach­ten, dass die Auswahl der Proben für die Gesamtgenomsequenzierung einer star­ken Verzerrung unter­liegt. Die soge­nann­ten Verdachtsproben bezeich­nen Proben, für die ein epi­de­mio­lo­gi­scher oder dia­gnos­ti­scher Hinweis auf das Vorliegen einer VOC vor­liegt. Die Anzahl der detek­tier­ten Varianten nimmt in den ver­gan­ge­nen Wochen zu. 

Die eben­falls unter Beobachtung ste­hen­de VOC B.1.351 wur­de sowohl im Datensatz für das Jahr 2020, als auch im bis­he­ri­gen Datensatz für 2021 je 10-mal detek­tiert. Auch für B.1.351 gel­ten die oben beschrie­be­nen Einschränkungen hin­sicht­lich der Aussagekraft auf Grund der vor­ein­ge­nom­me­nen Probenauswahl für die Sequenzierung. 

In den seit dem 26.01.2021 bis ein­schließ­lich 01.02.2021 über DESH (Deutscher Elektronischer Sequenzdaten-Hub) hoch­ge­la­de­nen und aus­wert­ba­ren Sequenzen für 2021 (ins­ge­samt 1308) wur­de die VOC B.1.1.7 75-mal detek­tiert, das ent­spricht einem Anteil von 5,73%. DESH ist die Plattform über die Labore die SARS-CoV‑2 Genomsequenzen im Rahmen der CoronavirusSurveillanceverordnung an das RKI über­mit­teln können. 

Rein rech­ne­risch ergibt sich aus der Zahl ver­füg­ba­rer Genomsequenzen und bekann­ter labor­be­stä­tig­ter Infektionen in Deutschland (18.01.2021: 2.040.659) ein Anteil sequen­zier­ter Proben an posi­tiv getes­te­ten Proben von ca. 0.2%. Allerdings ist hier­bei zu beach­ten, dass sich nicht jede RT-PCR posi­ti­ve Patientenprobe tech­nisch für eine Sequenzierung eignet.«


Den drit­ten Bestandteil der Untersuchung bil­den die "Meldungen über Nachweise von Variants of Concern (VOCs) aus den Bundesländern".

»Die Informationen stam­men aus dem Meldesystem gemäß IfSG sowie aus direk­ten Benachrichtigungen der Bundesländer an das RKI. Mit Stand 31.01.2021 (21:00 Uhr) hat das RKI Kenntnis über 168 SARS-CoV-2-Nachweise der VOC B.1.1.7 in Deutschland (dar­in ent­hal­ten sowohl PCR-basier­te Nachweise bzw. Hinweise, als auch Nachweise mit­tels Teil- und Gesamtgenomsequenzierung)…

Darüber hin­aus hat das RKI Kenntnis über 27 SARS-CoV-2-Nachweise der VOC B.1.351…

Einige der von den Bundesländern an das RKI gemel­de­ten COVID-19-Fälle der Varianten B.1.1.7 und B.1.351 sind PCR-posi­ti­ve Fälle und es besteht ein Verdacht für eine bestimm­te Variante (z. B. durch Punktmutations-Assay), jedoch erfolg­te kei­ne Genomsequenzierung.«

Ist die Frage abwe­gig, wor­um es sich bei den Fällen han­delt, die über­wie­gend nicht "PCR-posi­ti­ve Fälle" dar­stel­len?


Unzutreffendes Fazit

Angesichts der zuge­ge­be­nen Limitierungen ist das dar­aus gezo­ge­ne Fazit unzutreffend:

»Der Anteil der Virusvarianten, die als Variants of Concern (VOCs) bezeich­net wer­den, ins­be­son­de­re die Varianten B.1.1.7 und B.1.351, ist nach den bis­her vor­lie­gen­den Daten in den letz­ten Wochen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 

Der Anteil der Variante B.1.1.7 an PCR-bestä­tig­ten SARS-CoV-2-Nachweisen, die erfolg­reich einer Punktmutations-Assay Analyse von nicht spe­zi­fisch aus­ge­wähl­ten SARS-CoV‑2 posi­ti­ven Proben unter­zo­gen wer­den konn­ten, beträgt nach der ad-hoc-Erhebung von über 30.000 Proben in der KW4 in Deutschland ca. 5,8%. Dieses Ergebnis wird unter­stützt von der vor­läu­fi­gen Analyse der, via DESH an das RKI über­mit­tel­ten Genomsequenzen, in der der Anteil von Genomsequenzen der VOC B.1.1.7 5,73% beträgt.«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

24 Antworten auf „Wie das RKI mit Hilfe von Olfert Landt die Mutante findet und dabei trickst“

  1. Das Ganze ist eine rei­ne PR-Aktion und uner­heb­lich, solan­ge nicht klar ist, ob die­se Varianten beim Menschen über­haupt irgend­et­was verursachen.

  2. Das sind eine Menge Angaben, die man als Laie nicht über­prü­fen kann.
    Ich bemü­he mich wei­ter­hin um eine Dokumentation, aus der glaub­wür­dig her­vor­geht, dass die­ses "neu­ar­ti­ge" Virus über­haupt exis­tiert und als Erreger einer "neu­ar­ti­gen" Krankheit ein­deu­tig iden­ti­fi­ziert wurde.
    Solange ich das nicht fin­de, nei­ge ich zu der Annahme, dass Virus und Krankheit eine Fantasie sind. Wenn es so ist, kann man auch belie­big vie­le Mutanten her­bei fan­ta­sie­ren oder lukra­ti­ver her­bei tes­ten und noch lukra­ti­ver wegimpfen.

    1. @gast
      "Das sind eine Menge Angaben, die man als Laie nicht über­prü­fen kann."
      Genau dafür ist es auch gemacht 🙂
      Der Fake mit den Mutanten soll ver­schlei­ern, dass es es egal ist, was der PCR war­um zu fin­den glaubt: er ist dazu nicht in der Lage, ist es nie gewe­sen! Zudem hilft er, den Pfizeropfern eine Mutante anzu­dich­ten, die die wah­re Todesursache – die Pfizerbrühe, die als Impfung getarnt ist – verschleiert.
      Es lohnt m.E. nicht, sich mit dem Unsinn zu befassen.

  3. Dolores Cahill ist nun eine mehr, die sich auch der PCR-Komödie annimmt, das geht aus einem Interview von James Corbett mit Cahill (ab ca. Min 14) hervor:
    https://soundcloud.com/user-222860353/professor-dolores-cahill-on-freedom-airway-with-james-corbett

    Cahill erläuterte, dass es unabdingbar sei, die Testmessungen zu sequenzieren, um eine wasserdichte Diagnose zu stellen. Laut der Professorin seien im Oktober 2020, 1500 positive Corona-PCR-Tests sequenziert worden. Wie sich herausgestellt habe, sei keiner an Covid-19 erkrankt gewesen, sondern an Influenza A und B. Auch bekannt als normale Grippe.

    Prof. Dr. Cahill wörtlich:
    „Ich starte ein Projekt um den PCR-Test zu sequenzieren, da dieser gesamte Lockdown auf positiven PCR-Tests beruht. Doch in der diagnostischen Welt würden Sie niemals nur anhand einem Positiv oder Negativ eine Diagnose stellen. Genau genommen müssen Sie sequenzieren was die Testmessung ist und im Oktober 2020 hat man 1500 PCR-Tests sequenziert und alle stellten sich als Influenza A und B heraus, kein einziger SARS CoV2. Die Gesetzgebung des Lockdowns und der sogenannten pandemischen und gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite basiert darauf, dass der Krankheitserreger COVID-19 ein Coronavirus ist, was aus meiner Sicht im Januar 2021 unmöglich der Fall sein kann *[siehe Anmerkung]. Was wir und ich persönlich tun werde ist die Sequenzierung der PCR mit Einverständniserklärung von Menschen in Irland und Groß-Britannien durchführen.

    Ich beabsichtige eine einstweilige Verfügung vor dem Obersten Gerichtshof in Irland zu erwirken, wenn die Sequenzen als Influenza zurückkommen sollten. Die Regierung kann nicht solche Fälle als COVID-19 oder Coronavirus vermelden. Ärzte können keine Todesursache festlegen, weil sie dazu verpflichtet sind Menschen auf der Grundlage des tatsächlichen Erregers zu behandeln. Und sie können nicht nur aus dem Ärzteregister gestrichen, sondern auch der ärztlichen Fahrlässigkeit angeklagt werden."

    Die og. Übersetzung basiert auf dem grundlegenden Transkript, das hier verschriftlicht ist:
    https://orbisnjus.com/2021/01/27/todesstoss-fuer-corona-pcr-test-regime-video/?fbclid=IwAR2XW9Iueq4Mmu6q1ZWJVlHCz5NJilHu6QAyP6hO0Pl6ZfCnz_gW5I4LzqE
    Ich habe das Interview angehört und das og. Transkript entsprechend korrigiert.

    * [Anmerkung] Es gibt einige Wissenschaftler, die sagen, dass die heutigen SARS CoV2-positiven Tests allesamt falsch-positiv sind. Dazu muss man wissen, dass Tests nie 100% zuverlässig sind, sondern deren Zuverlässigkeit mit Sensitivität, Spezifität angegeben wird, die stark von der jeweiligen Prävalenz abhängt. Cahill verfügt über ein computergestütztes Modell, mit dem man diese Werte aus den jeweils untersuchten Fällen berechnen kann. Das dürfte der Grund sein, weshalb sie sich in diesem Interview ihrer Sache so sicher ist, dass sie bei der Sequenzierung nicht auf SARS CoV2 stoßen wird. Das bedeutet nicht, dass das Virus "ausgerottet" ist, sondern, dass es als vermehrungsfähiger Erreger so selten ist, dass es statistisch nicht mehr erfassbar ist. Und die Aussage eines PCR ist REINE Statistik, nichts weiter. Statistik, die die Wahrscheinlichkeit angibt, dass er "etwas" getroffen hat. Er könnte Ihre "Genspuren" in einem Hotel finden, in dem Sie vor einem Jahr übernachtet haben, so empfindlich ist er. Sein Fehler ist, daraus zu schließen, dass Sie immer noch dort sind 😉

    Wer des Englischen mächtig ist, kann es selbst nachhören.

    Nur EIN Mosaik, aber ein weiteres ...

  4. Apropos "Mutanten"– ua: Ist "Mutation" über­haupt der kor­rek­te Terminus?

    1) Is it True that the New Variants are Very Dangerous?
    https://www.rosemaryfrei.ca/laying-out-the-evidence/

    2) Wacklige Wissenschaft schafft Panik
    Covid-19 Die Behauptung einer schnel­len Verbreitung der bri­ti­schen Mutante wider­spricht den ver­füg­ba­ren Daten.
    https://www.freitag.de/autoren/gunnar-jeschke/wacklige-wissenschaft-schafft-panik

  5. Jaja, alles merk­wür­dig, und des­halb muss es auch in gro­ßer epi­scher Breite aus­ge­walzt werden.

    Merke: gequirl­te Scheiße ist nichts, aber breit­ge­tre­te­ne ist dage­gen schon irgend­wie, angeb­lich beachtenswert.

  6. „Sie sequen­zie­ren was die Testmessung ist und im Oktober 2020 hat man 1500 PCR-Tests sequen­ziert und alle stell­ten sich als Influenza A und B her­aus, kein ein­zi­ger SARS CoV2“.
    Das Problem ist dass man in o.g. Quelle lei­der kei­nen Beleg für die­se Sequenzierung im Oktober 2020 fin­den kann. Orbisnjus.com ist in einem Einfamilienhaus am Rand einer nord­deut­schen Stadt und ent­hält wohl kein mole­ku­lar­bio­lo­gi­sches Labor.

  7. @ Albrecht Storz – 9. Februar 2021 um 9:36 Uhr
    Es wird ärger­lich. Sie schei­nen nicht zu durch­schau­en wie die­ser Putsch ver­schlei­ert wird, geschwei­ge denn dass Sie in der Lage wären zu hel­fen den fal­schen Schein weg­zu­wi­schen. Das Einzige was von Ihnen kommt ist der Hinweis dass Sie am lau­tes­ten Sch… rufen und man sich Ihnen anschlie­ßen sollte.
    Viel zu wenig, für mich.
    Politische Phantasie bei Leuten, die es kön­nen, muss jetzt Anknüpfungspunkte fin­den, mit deren Hilfe man mit den Betroffenen, den Zeugen Coronas, Im Gespräch blei­ben kann. Um den Schleier weg­zu­neh­men. Mit Leuten wie Ihnen wird ein Stöcker mit links fer­tig. Verschwörungstheoretiker, der nichts zu sagen hat und in irgend­ei­ner unbe­kann­ten Ecke des Internet inhalts­los rumkrakeelt.

  8. @ Dr. Kassandra Pari – 9. Februar 2021 um 11:30 Uhr
    Gute Idee! 😉 Werde ich gleich versuchen.
    Aber Sie stim­men mir doch gewiß zu: für solch eine weit­rei­chen­de Behauptung in die­sem momen­ta­nen Umfeld muss man sofort hieb-und stich­fes­te Quellenangaben mit­lie­fern. Niemand kann so naiv sein nicht zu wis­sen was sonst passiert.

    1. Lieber @gelgentlich, die Quelle ist die Aussage von Cahil in einem Interview, das ich ver­linkt habe und das Sie höchst­per­sön­lich anhö­ren können. 

      Orbisnjus hat­te ein gro­bes deut­sches Transkript, das ich anhand des von mir ange­hör­ten Interviews über­prüft, berich­tigt und hier ver­öf­fent­lich habe. Das war effi­zi­en­ter, als selbst ein kon­kur­rie­ren­des anzu­fer­ti­gen. Ich habe das ja auch AUSDRÜCKLICH aus­ge­wie­sen – what else …?

      Cahill bin ich frei­lich nicht, kann über deren Hintergrund nur mut­ma­ßen, tue das und kenn­zeich­ne auch das (!), hier als mei­ne Mutmaßung.

      Sie soll­ten schon so freund­lich sein, Quelle und Arbeitsmaterial aus­ein­an­der hal­ten zu wol­len, dann klappt das auch 🙂

  9. @ Dr. Kassandra Pari – 9. Februar 2021 um 11:30 Uhr
    Schade, man kann ihr kei­ne Mail schi­cken. Weil man dafür die eige­ne Telefonnummer ein­ge­ben muss, das System aber nur ant­wor­tet „plea­se match the desi­red for­ma­te“. Die Mail geht dann nicht raus. Ich bin erstaunt. Sie ist kein durch­ge­knall­tes Greenhorn zu dem unser Mainstream-Medien sie sogleich machen wer­den, falls es nicht gelingt ihre Aussage ein­fach zu verschweigen/auszusitzen:
    https://dolorescahill.com/pages/experience
    Hat ver­mutlch mehr drauf als ein Christian Drosten. Was das nützt wird man sehen. Andererseits: wie kann so jemand solch einen Fehler machen?

  10. @ some1 – 9. Februar 2021 um 12:30 Uhr
    Das Problem ist nicht dass Sie Quelle und Arbeitsmaterial nicht aus­ein­an­der gehal­ten hät­ten son­dern dass Cahill sel­ber in den wie­der­ge­ge­be­nen Passagen kei­ne Quelle nennt.
    https://dolorescahill.com/pages/experience
    Die ist schon ein Kaliber, groß­vo­lu­mi­ger wohl als ein Drosten. Ich begrei­fe nicht dass der solch ein Lapsus pas­siert ist. Die muss doch wis­sen was los ist.
    Wir leben ja in irren Zeiten, in wel­chen selbst eine Frau Prof. Ciesek durch vor­ei­li­ge Lobbyisten-Statements zum gefal­le­nen Mädchen wurde.

    1. @gelegentlich
      Von wel­chem Lapsus spre­chen Sie? Dass sie kei­ne Quellen nennt? Sie spricht von einem Projekt, das sie vor­hat. Da ist es m.E. rich­tig, nicht alle Prämissen vor der Zeit preis­zu­ge­ben. Im Grunde war es viel­leicht bei­na­he schon ver­kehrt, dar­über über­haupt schon zu spre­chen. Andererseits ver­lei­tet genau das die "ande­ren" zu vor­schnel­lem Zerpflücken, weil sie nicht wis­sen (kön­nen), was sie im Köcher hat.
      https://www.reuters.com/article/uk-factcheck-sequencing-idUSKBN29R2NR
      Abwarten.
      Ich hal­te es vor dem Hintergrund einer kaum wahr­nehm­ba­ren Prävalenz durch­aus für denk­bar, dass die heu­ti­gen Positiven sta­tis­tisch (!) gar kei­ne sind, son­dern ein­zel­ne Fälle unter­halb die­ses sta­tis­ti­schen Rauschens. Vielleicht wird sie nach ihrem Projekt in der Lage sein, genau das zu präsentieren?

  11. some1 – 9. Februar 2021 um 14:57 Uhr

    „Laut der Professorin sei­en im Oktober 2020, 1500 posi­ti­ve Corona-PCR-Tests sequen­ziert wor­den. Wie sich her­aus­ge­stellt habe sei kei­ner an Covid-19 erkrankt, son­dern an Influenza A und B.“ – Nun, da steht „sei­en im Oktober 2020…“, also Vergangenheit. Und dafür gibt es kei­ne Quelle. Wenn ein Leser nun sagt „ok, könn­te ich für mög­lich hal­ten. Bevor ich das tue wür­de ich mir aber die Quelle anse­hen wol­len!“ – was kann man dem sagen?
    Fachlich ist es natür­lich klar: man macht eine kom­plet­te Gensequenzierung von CoV-2-Viren und von Influenza-Viren. Wenn ein Forscher nun bei CoV‑2 kur­ze Stücke fin­det die man genau­so auch in Influenza-Viren fin­det könn­te man einen CoV-2-Test bau­en der sol­che Influenza-Viren als CoV‑2 bezeich­net, „nach­weist“. – Das Problem ist die Validierung des Tests. Dabei müß­te geprüft wer­den dass die aus­ge­such­te Zielsequenz wirk­lich nur bei CoV‑2 vor­kommt. Gute Validierer wür­den die­sen Fehler fin­den und den Test nicht zulas­sen; schlech­te eben nicht. Oder „geschmei­di­ge“, die einen viel­fach ein­setz­ba­ren Test für klan­des­ti­ne poli­ti­sche Zielsetzungen brauchen.
    Drosten hat das schlam­pig gemacht, Zeitdruck als Grund ange­führt. Andere haben das nicht nach-vali­diert. Im Juni fiel dann in Italien auf dass das E‑Gen sich aus die­sen Gründen nicht zur Detektion eig­net. Vermutung in die­ser Richtung waren schon Anfang Mai geäu­ßert wor­den, auch von mir. Weil ein­fach die Validierung des Drosten-Tests im Nebel war und ich zum Beispiel die­sem schmie­rig-glat­ten Typen nicht traue. Als es dann ernst wur­de, jetzt bei dem Eurosurveillance-Verfahren, hat er wie­der geknif­fen und auf Gewalt gesetzt.
    Daher sage ich seit 14–18, und erneut sei Mai: wir brau­chen end­lich und sofort ehr­li­che und trans­pa­ren­te Tests. Mit den jet­zi­gen, zusam­men mit der Art und Weise wie die Ergebnisse kom­mu­ni­ziert wer­den (gar nicht!), kann man die­se „Pandemie“ belie­big lan­ge wei­ter­füh­ren. Positive PCR-Resultate las­sen sich damit immer fin­den. Zur Not tes­tet man ein­fach mehr.

    1. @gelegentlich: Genau die­se feh­len­den Quellen, die bei allen wei­ter­ver­brei­ten­den Medien auch nicht ange­fragt wer­den, waren der Grund, wes­halb ich bis­lang auf eine Veröffentlichung hier­zu ver­zich­tet habe.

  12. „…die bei allen wei­ter­ver­brei­ten­den Medien auch nicht ange­fragt wer­den, waren der Grund, wes­halb ich bis­lang auf eine Veröffentlichung hier­zu ver­zich­tet habe.“ – Recht so. Denn hier wird mit Dynamit han­tiert. Professionelle Lügner (cor­rec­tiv, Psiram, Volksverpetzer, ehe­ma­li­ge lin­ke und links­li­be­ra­le sozia­le Medien) stür­zen sich auf so etwas. Wenn die ein­zi­ge Quelle dann jenes Einfamilienhaus im Vorort ist dann ist die „Enthüllung“ fer­tig. Und dann sind die „Covidioten“ wie­der mal über­führt. Dafür braucht man nicht ein­mal Ironie.
    @ some.1: ich bin da skep­tisch. Die zahl­rei­chen Fälle in Heimen, wo Leute nach der Impfung auf ein­mal meß­bar posi­tiv oder gar Covid-19 krank sind, läßt mich ver­mu­ten dass das Virus noch häu­fi­ger unter der Kontrolle der jewei­li­gen Immunsysteme ver­brei­tet ist. Und nur wegen der bekann­ten schä­di­gen­den Wirkung der Impfung an die Oberfläche kom­men kann.

  13. In der Zwischenzeit hat @some.1 freund­li­cher­wei­se eine klei­ne Beispielliste sol­cher „Faktenchecker“ zusam­men gestellt:
    https://checkerchecken.blogger.de/stories/2778641/#2796598
    – es lohnt sich das auf­zu­he­ben. Die Hauptaufgabe jeg­li­cher wis­sen­schafts­ori­en­tier­ter Kommunikation ist immer die Falsifizierung von Behauptetem. Auf die Sprache genau zu ach­ten ist dabei die wesent­li­che Voraussetzung. Denn „Faktenchecker“ leben davon Worte unmerk­lich umdre­hen zu kön­nen. Frau Cahill hat dem­nach gesagt PCR-posi­tiv Getestete hät­ten im Krankenhaus Influenza gehabt, aber kein Wort dar­über, ob dies mit­tels PCR geprüft wor­den ist. Das hat man ihr bloß unter­stellt. Aber gut, kann ja noch kommen! 😉

  14. Wenn man mit den Zeugen Coronas im Gespräch blei­ben will, es führt kein Weg dar­an vor­bei, muss man genau genug sein. Und darf sich nicht mit Unrichtigem erwi­schen lassen.
    In die­sem Fall ist es so dass Prof. Cahill die Aussage, die erwähn­ten 1500 posi­tiv-getes­te­ten Fälle sei­nen sequen­ziert wor­den und hät­ten sich dann per PCR als Influenza erwie­sen, nicht gemacht hat. Das kam durch die Wiedergabe bei orbis­jn­jus erst „auf die Welt“. Eine absicht­li­che Verfälschung läßt sich nicht erkennen.
    Wenn sich Frau Ciesek „Professorin“ nen­nen darf, cor­rec­tiv „Faktenchecker“ dann darf sich auch orbisnjus „Autorenkollektiv“ nen­nen. Und wer von Oligarchen kein Geld nimmt hat auch beschei­de­ne­re Büroausstattungen und Adressen als corec­tiv oder Volksverpetzer, von genann­ter Prof. Ciesek mal abgesehen.
    Zur Erinnerung: die­se lügt hier. Das ist kein „Fehler“, son­dern Absicht. Ich bin da ein wenig alt­frän­kisch: wer aka­de­mi­sche Titel der­ma­ßen miß­braucht und sich damit erwi­schen läßt – dem soll­te man sie aberkennen.

  15. Als abso­lu­ter Laie, bit­te, wenn jemand Ahnung hat, fol­gen­des zu beantworten:
    1, Wir wis­sen, dass man bei der PCR-Bestimmung von Viren
    von 30.000 Nukleotiden (Basen) aus­geht. Diese wur­den per Sotfware zum Virus zusammengefügt.
    [CLC Genomics Software, Version 4.6.1 (CLC Bio), zu Contig-Maps (ein Satz über­lap­pen­der DNA-Segmente) assem­bliert.” (3i)]
    https://peds-ansichten.de/2021/01/pcr-methode-missbrauch-betrug/
    Auch wis­sen wir, dass der Drosten-PCR-Test nach dem E2-Gensequenz (76 Basen) sucht, Quelle, ebenda.
    Nun, mei­ne Frage:
    1, Wurde die­se E2-Gensequenz von den chi­ne­si­schen Wissenschaftlern Na Zhu, Dingyu Zhang et al. nach­ge­wie­sen, oder gehört es zu der Gruppe, wel­che im Alignment-Verfahren dem SARS-COV‑2 Virus zuge­ord­net wurde?
    2, Der eng­li­sche PCR-Test mist hingegen:
    "Drei Ziele im Genom von SARS-CoV‑2 wer­den anvi­siert, das S‑Gen, das N‑Gen und ORF1."
    https://sciencefiles.org/2020/12/23/b‑1–1‑7-hysteriebringer-oder-viel-larm-um-nichts/
    Für mich sieht es so aus, dass der eng­li­sche und deut­sche PCR-Test grund­sätz­lich unter­schied­lich sind.
    Im letz­ten link wird beschrie­ben, dass
    bei Proben, in denen das N‑Gen und ORF1 nach­ge­wie­sen wer­den konn­te, nicht aber das S‑Gen, als b.1.1.7‑Mutanten gelten.
    Wie wer­den die­se in Deutschland bestimmt?

  16. „Wie wer­den die­se in Deutschland bestimmt?“
    Das ist ja der Witz in Deutschland: nie­mand weiß das. Die Labore tei­len es dem Gesundheitsamt ver­mut­lich im Regelfall nicht mit. Vermutlich wür­de die Frage beant­wor­tet falls das Gesundheitsamt beim Labor rück­fragt. Ob das pas­siert und wie oft – weiß niemand.
    Ergebnis: alle Zahlen sind Deutschland sind „mür­be“, nicht beur­teil­bar, weil eben nicht ehr­lich und trans­pa­rent getes­tet wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.