Denunzierung auf 450 €-Basis

Denunzierung ist eigent­lich falsch. Die Hilfssheriffs sind gar nicht anonym. So wirbt die Uni Münster:

studenta-worx.de

In Zeiten, als man an Hochschulen noch gemein­sam Denken und Kritisieren lern­te und nicht drei Semester mit sei­nem Laptop ein­ge­sperrt "Distanzlernen" simu­lier­te, wäre eine Hilfspolizei auf dem Campus undenk­bar gewe­sen. Heute gibt es sol­che Stellenanzeigen: (Von der Mailadresse kann ger­ne Gebrauch gemacht werden.)

»COV SCOUTS

        • ab sofort – Start 04.10.2021

JETZT BEWERBEN: worx@studenta.de

In Kooperation mit der WWU Münster und euch, möch­ten wir gemein­sam das Uni Leben in Präsenz sichern!
Als Cov Scout kannst du einen akti­ven Beitrag dazu leis­ten und bist Teil eines mobi­len Info Teams, dass an der WWU stich­pro­ben­ar­tig den 3G Status der Studierenden überprüft.

Dein Profil:
- Du bist Student/in
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Was wir Dir bie­ten können:
- Anstellung als Werkstudent oder in einer gering­fü­gi­gen Beschäftigung (450€ Jobber/in)
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DU FÜHLST DICH ANGESPROCHEN?

Dann freu­en wir uns sehr auf Dich und dei­ne kur­ze Bewerbung mit Lebenslauf per Mail an worx@studenta.de oder über das Bewerbungsformular.

Solltest Du noch Fragen zur Tätigkeit haben, darfst Du Dich auch ger­ne vor­ab mel­den. Wir beant­wor­ten Dir ger­ne alle dei­ne Fragen!

Arbeitsort: WWU Münster, ver­schie­de­ne und wech­seln­de Standorte
Arbeitszeiten: Flexibel von Mo-Sa, 08 – 22 Uhr«

Mir wür­de zu dem Profil noch ganz ande­res einfallen.


Das Folgende ist nicht das Gleiche wie das, was gera­de abläuft. Gelernt hat die Hochschule aber dar­aus rein gar nichts.

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) in der NS-Zeit

Die WWU kam nicht umhin, 2012 (!) den Bericht einer Expertenkommission zu die­sem Thema vor­zu­le­gen. In einer Pressemitteilung dazu lesen wir, daß alles halb so wild war, eher eine "Durchschnittsgeschichte":

»… Was sind die wesent­li­chen Ergebnisse die­ser Arbeit? "Die Universität Münster war kein Bollwerk, kein Hort des Widerstands", fass­te Kommissionsvorsitzender Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte zusam­men. "Sie war aber auch kei­ne Hochburg der NS-Ideologie." Die Ideologisierung von Lehre und Forschung und die Bereitschaft ein­zel­ner Personen, sich der Karriere wegen mit dem Regime zu arran­gie­ren, war ähn­lich aus­ge­prägt wie an ande­ren Hochschulen. "Die Geschichte der Universität in der NS-Zeit war in die­ser Hinsicht eine Durchschnittsgeschichte", resü­mier­te der Historiker. Eine Besonderheit war jedoch, dass eini­ge NS-belas­te­te Dozenten in der Nachkriegszeit an die Universität Münster beru­fen wur­den – bei­spiels­wei­se Otmar von Verschuer, Bruno K. Schultz oder Michael Lesch…«

Daß man nichts gelernt hat, mag damit zusam­men­hän­gen, daß man – wie an ande­ren Hochschulen auch – gar nicht so recht wis­sen woll­te, in was die vor­he­ri­gen Amtsträger ver­wi­ckelt waren. Im "Spiegel" war 2007 zu lesen, daß nur durch eine Examensarbeit ans Licht kam, wofür die Uni sich nie inter­es­siert hat­te, näm­lich die Information über das Institut für Hygiene:

»Während des 'Dritten Reiches' soll­te es sich zu dem Zentrum euge­ni­scher und ras­sen­hy­gie­ni­scher Lehre an der Universität Münster eta­blie­ren.«

Der Institutsdirektor eme­ri­tier­te erst 1955 und hat­te inzwi­schen das Bundesverdienstkreuz erhal­ten. Auch eine Straße wur­de nach ihm benannt.

Mehrfach über­ar­bei­tet wur­de diese

»Erklärung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu Maßnahmen der Universität während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft«

Darin wird bekannt, daß – man ach­te auf das Passiv -

»Unrecht began­gen wor­den ist, indem

        • Doktorgrade ent­zo­gen,
        • Relegationen von Studierenden vorgenommen,
        • Studierende zum Studienabbruch gezwun­gen wurden,
        • Studierende nicht zu Prüfungen zuge­las­sen wur­den oder ihnen bestan­de­ne Prüfungen nicht beschei­nigt wur­den, Denunziationen vor­ge­nom­men und Verfolgungen ein­ge­lei­tet wor­den sind, die zu Entlassungen, dem Entzug von Lehrbefugnissen, früh­zei­ti­gen Versetzungen in den Ruhestand, Vertreibungen, Relegationen oder Gefährdungen von Leib und Leben geführt haben,
        • Lehrende in den Selbstmord getrie­ben wurden;

… Diese Akte der poli­ti­schen Verfolgung ver­let­zen die Menschenrechte. Sie sind will­kür­lich, men­schen­ver­ach­tend und einer Universität unwür­dig. Sie wider­spre­chen zutiefst den huma­nis­ti­schen Idealen, denen sich die Westfälische Wilhelms-Universität Münster ver­pflich­tet fühlt…«
uni-muenster.de

38 Antworten auf „Denunzierung auf 450 €-Basis“

  1. Auch hier noch­mal, weil der Link so inter­es­sant ist, es geht um ein Hygiene-Urgestein:

    Über das Dilemma der «Medizinischen Polizei»

    "..Frank war Sozialmediziner, für den das Volkselend die Mutter der Krankheiten war. Sein «System» for­der­te gesun­de Lebensbedingungen, gute Ausbildung der Ärzte etc. Die ande­re Seite sei­ner «Sozialhygiene» waren Kontrolle und Intervention. Frank bau­te eine Drohkulisse des gesund­heit­li­chen Niedergangs auf. Für sei­ne Idee von Volks­gesundheit woll­te er das Verhalten der Untertanen bis in intims­te Details gere­gelt, ver­ord­net und nöti­gen­falls ver­bo­ten wis­sen. Ein paar Beispiele: Er woll­te bei Fami­lienfeiern die in sei­nen Augen unge­sun­de «Völlerei» bestra­fen las­sen und Beobachter zur Denunziation verpflichten. .."

    https://saez.ch/article/doi/saez.2021.20077

    1. Hygiene-basier­ter Faschismus. Der größ­te Wunsch der Merkel-Fasch… wird wahr!
      Schade, dass es eine Justizministerin, wie es Frau Dr. Hilde Benjamin war, nicht (mehr) gibt. Frau Dr. iur. Benjamin hät­te "kur­zen" Prozess mit der Merkel und ihrer Verbrecherbande gemacht und auch mit den Stasi-ähn­li­chen Spitzeln und Blockwarten an der "NS"-"Universität" Münster (Westfalen).
      Dr. iur. Hilde Benjamin, sie­he https://www.hdg.de/lemo/biografie/hilde-benjamin.html
      Kann für Merkel (als Einsitzende) und für die Stasi- und Blockwart-Firma in Münster (Westfalen) (als Einsitzende) und die Blockwart-Studenten (als Einsitzende) nicht das "Gelbe Elend" wie­der in Funktion genom­men werden(?)
      "Gelbes Elend", sie­he https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/foto-gedenkstaette-bautzen.html

        1. Nein, kei­ne kaput­te Idee.
          Bei Dr. iur. Benjamin wur­den auch und gra­de (was in Westdeutschland unter­las­sen wur­de) Nazis streng abgeurteilt.
          Außer Nazi-"Ärzte". Die erfuh­ren in der DDR die Absolution und durf­ten unge­straft wei­ter "arbei­ten".

          1. @SoSo: Und schon hät­ten wir das Haar in der Suppe! Es lebe die Kommunikation .… El Viva!

    2. @info

      Klasse, danke.

      Johann Peter Frank gilt als Pionier auf dem Gebiet der Sozialmedizin sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes[6] und einer der Begründer der Hygiene als universitäres Fach.[7] Das sechsbändige „System einer vollständigen medicinischen Polizey“ ist sein Hauptwerk. Für die Abfassung benötigte Frank nahezu vier Jahrzehnte.[8] Es war der bis dahin umfassendste Versuch, das gesamte öffentliche und auch private Leben unter gesundheitlichen Gesichtspunkten regeln zu wollen.[9] Sein Eintreten für eine bessere Ausbildung von Ärzten, Schwestern und Hebammen, eine bessere Finanzierung des Gesundheitswesens sowie für ein verpflichtendes Medizinstudium der Wiener Chirurgen machten aus Frank einen als unbequem geltenden Zeitgenossen.

      Frank trat für eine grundlegende Verbesserung der Hygiene in öffentlichen Gebäuden, mehr Licht in Krankensälen, Grünanlagen in Städten, Sport und Gymnastik in Schulen und Pausen in den Arbeitszeiten ein. Er scheute sich auch nicht, dies den Herrschern, für die er tätig war, deutlich zu machen. Alexander von Humboldt sagte über ihn: „(Ich) gestehe, daß selten ein Mann solchen Eindruck auf mich gemacht hat.“

      Durch die Arbeiten von Frank zur „medizinischen Polizey“ wurde die bis heute irreversible und nur schwer zu durchbrechende Entwicklung der „Medikalisierung“ eingeleitet, in der sich die Medizin die Deutungshoheit über nahezu alle gesellschaftlichen Fragen von Gesundheit und Krankheit erarbeitete.[10] Bei der Entwicklung einer „Sozialen Hygiene“ im frühen 20. Jahrhundert wurden die Gedanken und Ideen Franks aufgegriffen.[11]
      https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Peter_Frank

      Flexner, der den Medical Report im Auftrag von Carnegie und Rockefeller verfasst hat, soll ein großer Bewunderer des deutschen Gesundheitswesens gewesen sein.
      http://archive.carnegiefoundation.org/publications/pdfs/elibrary/Carnegie_Flexner_Report.pdf
      Kapitel X und IVX über med. Sekten und die Med. Behandlung von "Negros" sind recht aufschlussreich. Scheint, als hätten sich deutsches "Organisationstalent" und angloamerikanische technokratische Eugenik schon länger unglücklich in ihren Bestrebungen ergänzt.

      >The Flexner-Report – 100 Years later"
      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3178858/ (2011)

      1. @some1: Gern 🙂 Ob sich die vie­len Linken, Grünen, SPDlern usw. die­ser Wurzeln bewusst sind? Ich ver­mu­te nein. Es ist mir noch immer unbe­greif­lich, wie sich aus­ge­rech­net das grün-lin­ke 68er Milieu (in dem ich auf­ge­wach­sen bin) sich so irre­lei­ten las­sen konnte.

        Ich hof­fe, dass noch mehr Menschen die­se Verbindungen auf­fal­len wer­den und sie dar­über nachdenken. 

        Robert Koch auf der Suche nach dem Feind

        https://www.youtube.com/watch?v=wTQD4xzVKRQ

      2. Für die­je­ni­gen, die zuvor noch nie etwas über den Flexner-Report gehört hat­ten, es gibt dazu ein kur­zes Video (Podcast) von 7min auf:

        https://bewusst.tv/der-flexner-report/

        "Dieses Video zeigt auf, wie finan­zi­el­le Interessen von Rockefeller und Co. die Ausbildung von Ärzten an den Universitäten bestimmten.
        Vor über hun­dert Jahren wur­de die medi­zi­ni­sche ­Ausbildung durch ein Zusammentreffen wis­sen­schaft­li­cher, sozia­ler, poli­ti­scher und öko­no­mi­scher Umstände tief­grei­fend ver­än­dert. Seither wird ihr vor­ge­wor­fen, sich zu sehr am wissenschaft­lichen Stand zu ori­en­tie­ren und das ganz­heit­li­che Menschenbild sowie die öffent­li­che Gesundheit zu ­ver­nach­läs­si­gen.
        "

  2. "Sehr geehr­te Damen und Herren,

    zu Ihrer geschätz­ten Kenntnis:

    Eine Pandemie, die anders als in den letz­ten Dekaden gewe­sen wäre, hat es nicht gege­ben. Somit gab und gibt es kei­ne gefähr­li­che Krankheit und somit ist die gesam­te Affengrippeshow (sie­he unten Foto), die nicht zuletzt Sie geflis­sent­lich mit­auf­füh­ren, nichts ande­res als, sagen wir, Ausweis Ihrer Disparatheit.

    Aber schau­en Sie doch mal hier [Link zum Artikel] nach. Da wer­den Ihre faschis­to­iden Anwandlungen im Interesse, sagen wir, des Klassenfeinds und des­sen Krank- und Totspritzorgie, akku­rat gewürdigt.

    Für Ihren unwür­di­gen Gang wer­den Sie der­einst hof­fent­lich zur Rechenschaft gezo­gen wer­den. Merke: Ihre Unmündigkeit ist selbstverschuldet.

    [Unterschrift und Bild, auf dem man einen Affen sieht, der mit einem win­zi­gen Kopf und einem Gesicht in der Farbe der KP Chinas ein Gebilde in den Umrissen Chinas auf sei­ner Schulter fortträgt.]"

    1. @sv: Das Problem haben Sie erkannt. Das hier ist aber mit Nichten das Kanzleramt! Falscher Kontakt vieleicht?
      Teilen Sie bei koreck­ter Adresse-Anwendung bit­te gleich mit: "Alle Viren sind gefähr­lich!" MFG

  3. Tagesaktuelle Meldung auf https://www.muenster.de/corona.html

    "Impfaktionen in Münster

    Die neu geschaf­fe­ne "Koordinierende Covid-Impfeinheit" der Stadt bie­tet in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) und der FH Münster Impfaktionen mit den Impfstoffen Biontech und Johnson & Johnson an. Nächster Termin ist Mittwoch, 13. Oktober, von 10 bis 13 Uhr im Schloss (Haupteingang , 1. Etage, Anmeldung im Raum S6). Mitzubringen sind ledig­lich ein Ausweisdokument und, falls vor­han­den, der Impfpass. 

    – –
    Zugang zu die­sem Universitäts-Gebäude ver­mut­lich nur nach 3G-Regel.

  4. https://www.antennemuenster.de/artikel/uni-regeln-fuer-praesenz-semester-1088392.html:

    Es ist der exter­ne Kooperationspartner der Uni "stu­den­ta worx", der hier Minijobbers sucht. Diese sol­len im Auftrag der Uni die 3 G Regel "an den Gebäudeeingängen bezie­hungwei­se vor den Hörsälen" überprüfen. 

    Und trotz alle­dem: "In allen Gebäuden und Lehrveranstaltungen der Universität Münster gilt wei­ter­hin die Pflicht, eine medi­zi­ni­sche Maske zu tragen." 

    Die Verirrten mer­ken offen­bar gar nichts mehr. Und das sind die angeb­lich hells­ten Köpfe unse­rer Gesellschaft, alles Studierende. Die uns viel­leicht künf­tig mal regie­ren wer­den. Und sie mei­nen das alles super­su­per­gut, dar­an kann gar kein Zweifel bestehen. 

    Kyrie elei­son! Christe elei­son! Kyrie eleison!

  5. Unamtliche Bekanntmachung: Das Grundgesetz ist jetzt auch an den Universitäten durch die auf unbe­wie­se­nen Behauptungen basie­ren­de, aber für alle ver­bind­lich zu machen­de GRUNDGESINNUNG abge­löst. Das angeb­li­che Denken darf des­halb nur noch auf den äußers­ten rech­ten Fahrspuren von Einbahnstraßen statt­fin­den, die trotz der erlaubt abwechs­lungs­rei­chen Beschilderung als sozi­al, demo­kra­tisch, christ­lich, libe­ral, öko­lo­gisch, ethisch usw. jede Hinterfragung sofort als unso­li­da­ri­schen Angriff gegen die Verfassung durch­schau­en und der unan­fecht­ba­ren gesin­nungs­po­li­zei­li­chen Bestrafung zufüh­ren haben.

  6. Wenn die schon im Flyer und Begleittext kein rich­ti­ges Deutsch ver­wen­den, wür­de ich eher die Uni wech­seln und die Dummköpfe sich selbst überlassen.

  7. Faschismus (National"sozialismus") Vergleiche vom Blogbetreiber aa?
    War da nicht mal was von wegen das kann und darf man alles nicht mit Faschismus vergleichen?
    …Ich bin überrascht.

    1. @Andi67: Wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, habe ich nie gesagt, man dür­fe nicht ver­glei­chen, son­dern habe den Vergleich für falsch gehal­ten. Das den­ke ich immer noch. Es gibt unüber­seh­ba­re faschis­to­ide Tendenzen. Aber heu­te die BRD für faschis­tisch zu hal­ten, wäre mei­ner Meinung nach immer noch eine gefähr­li­che Verharmlosung des­sen, was im "Nationalsozialismus" gesche­hen ist. Außerdem unter­schätzt es unse­re Handlungsmöglichkeiten enorm und kann zu Resignation bei­tra­gen. Mir liegt das fern.

      1. @aa:
        "Es gibt unüber­seh­ba­re faschis­to­ide Tendenzen. Aber heu­te die BRD für faschis­tisch zu hal­ten, wäre mei­ner Meinung nach immer noch eine gefähr­li­che Verharmlosung des­sen, was im "Nationalsozialismus" gesche­hen ist. "

        Nach die­ser Logik dürf­te man erst dann etwas als faschis­tisch bezeich­nen, wenn es die glei­chen Ausmasse des NS hät­te. Das Problem ist m.E. eher die lie­der­li­che syn­ony­me Verwendung von "Faschismus" und "Nationalsozialismus".

      2. @aa, ok, den Vergleich für falsch gehal­ten. Und ich schrei­be es noch ein­mal, das Faschismus nicht nur am National"sozialismus" fest­zu­ma­chen ist, denn dann bräuch­te man ja nie und nim­mer vor Faschismus war­nen, weil es die­sen nur im National"sozialismus" gab.

        Es gibt zum Faschismus Vergleich von Linken auch ande­re ansich­ten, sie ken­nen Fr Bonath (Junge Welt)?
        Ich erlau­be mir mal hier einen ihrer Facebook Posts zu über­neh­men – wenn sie das nicht möch­te und ich bin mir sicher sie liest hier, kann sie sich ja bei dir mel­den und die­sen Post löschen las­sen. Es ist kei­ne böse Absicht von mir.

        OK, Fr Bonath schreibt:

        "Der Krieg gegen Covid ist in Wirklichkeit eine Form des Faschismus. Die extre­me poli­zei­staat­li­che Repression in Australien und in unter­schied­li­chem Ausmaß in Neuseeland, Europa und den USA lässt sich kaum anders beschrei­ben. Der Faschismus ist kein sepa­ra­tes System, das in sich selbst ent­hal­ten ist; es ist nur eine Fortsetzung des Kapitalismuswenn es ein Stadium einer extre­men Krise erreicht hat. Ab einem gewis­sen Stadium wird die libe­ra­le Demokratie zu einem Hindernis für die pri­va­te Produktion für pri­va­ten Profit mit sozia­li­sier­ter Arbeit. Alle Formen des Faschismus zie­len letzt­lich dar­auf ab, die Kosten der Arbeitskraft (Löhne) dras­tisch auf das abso­lu­te Minimum zu redu­zie­ren. Die Nutznießer sind Finanzkapital und die­je­ni­gen, die der Regierung skla­visch die­nen – dar­un­ter ver­rä­te­ri­sche Gewerkschaftsfunktionäre wie die Kabale an der Spitze der vik­to­ria­ni­schen CFMEU und des ACTU (Australian Council of Trade Unions). Diese „Unionisten“ prä­sen­tie­ren sich als pro-Arbeiterklasse, mili­tant, pro­gres­siv und „links“. Das ist schlicht absurd. Gewerkschaftsfunktionäre, die jede Form von Lockdown-Faschismus unter­stüt­zen, kön­nen nicht behaup­ten, einen lin­ken Knochen in ihrem Körper zu haben.…
        sie­he auch hier: https://t.me/dfs904/272 "

  8. Die Universität Münster wird durch den Rektor der Universität ver­tre­ten, Herr Prof. Dr. Johannes Wessels. Der ist für die ver­fas­sungs­wid­ri­ge Aktion ver­ant­wort­lich, neben vie­len ande­ren Personen, die sich hin­ter einer Verwaltung ver­ste­cken. Es wird Zeit, dass alle Verantwortlichen genannt und für ihre Taten vor Gericht gestellt werden.

  9. "Wenn Du das tust, machst Du alles richtig."
    – und sie taten es, bis zum LETZTEN. Ich bin erschüt­tert, dass das die Leute nicht mer­ken können/wollen wie sie wie­der zu Tätern gemacht wer­den. MILGRAM läßt grüßen!

  10. Da isses das Kapo System. Was ist nur in den Unis los? Gibt es kei­ner­lei Bewusstsein? Ich könn­te nur noch schrei­en oder resi­gnie­ren, wenn ich sowas lese.

  11. Nur damit klar ist wie gut wir es haben. Bitte nicht als Vergleich auf­fas­sen. Vergleichen lässt sich ja schliess­lich belie­big alles mög­li­che. Steht da:

    [Aus Wikipedia, 13.10.2021;11:00MEZ]

    ZITATANFANG

    "Vom Hauptschulungsamt der NSDAP wur­den die Aufgaben eines Blockleiters 1940 so beschrie­ben: „Der Hoheitsträger muss sich um alles küm­mern. Er muss alles erfah­ren. Er muss sich über­all ein­schal­ten.“ Seine Aufgaben waren tat­säch­lich umfassend:

    Als Propagandist der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ideologie muss­te er für deren Verbände wer­ben, Schulungsmaterial aus­ge­ben, Beiträge kas­sie­ren, für Winterhilfswerk und Eintopfsonntag sam­meln las­sen sowie als Vermittler für die Volkswohlfahrt auftreten.
    Zur Durchsetzung der Rassenpolitik mel­de­te er „Judenfreunde“ und ach­te­te auf die genaue Befolgung schi­ka­nö­ser Vorschriften wie des Verbots für Juden, ein Haustier zu hal­ten. Auch lis­te­te er jüdi­schen Besitz und jüdi­sche Wohnungen auf.
    Als Organisator der „Inneren Front“ besorg­te er die Verteilung von Lebensmittelkarten, sorg­te für das Entrümpeln der Dachböden und das Einhalten der Verdunkelung im Rahmen des Luftschutzes. Er betreu­te die Ausgebombten und orga­ni­sier­te in der Endphase des Krieges den Volkssturm.
    Zur poli­ti­schen Überwachung führ­te er eine nor­mier­te Haushaltskartei, notier­te Unmutsäußerungen und das Verhalten bei Beflaggung, gab Leumundszeugnisse ab und war all­ge­gen­wär­ti­ger Ansprechpartner für Denunziationen.

    Nach einem Rundschreiben vom 31. Januar 1941 soll­ten die Blockleiter ver­mer­ken, „seit wann der Völkische Beobachter bezo­gen wird, ob die Familie bereits vor dem Flaggengesetz von 1935 eine Hakenkreuzfahne besaß und wel­cher Volksempfänger in dem Haushalt vor­han­den ist. […] Die poli­ti­sche Beurteilung ist […] mit dem zustän­di­gen Block- oder Zellenleiter vorzunehmen.“[1] Mitte 1941 erhiel­ten die Blockleiter den Auftrag, alle Wohnungen auf­zu­su­chen und an den Rundfunkgeräten oder an den Bedienungsknöpfen eine Karte anzu­brin­gen, die fol­gen­de Warnung ent­hielt: „Das Abhören aus­län­di­scher Sender ist ein Verbrechen gegen die natio­na­le Sicherheit unse­res Volkes. Es wird auf Befehl des Führers mit schwe­ren Zuchthausstrafen geahn­det. Denke daran!“[2]

    Als rang­nied­rigs­ter Parteifunktionär genoss der Blockleiter kein hohes Ansehen und wur­de im Volksmund, beson­ders in den Städten, ver­ächt­lich als „Treppenterrier“ bezeichnet.[3] Er war mit sei­nen Funktionen ein all­ge­gen­wär­ti­ges Instrument der Überwachung und Unterdrückung. [sic]

    ZITATENDE

    Verglichen wir, so sähen wir gleich schon dass es sich mit Nichten dar­um han­deln kann. Aber wir ver­glei­chen ja nicht ein­mal. Das ist auch gar nicht not­wen­dig. Jedem fällt ja sofort auf dass es so nicht ist. Aber die­se Leute wer­den ja nicht müde zu unter­stel­len und zu unter­stel­len … – WIR wür­den Vergleiche ziehen.

    Ach – ich bin es ein­fach Leid! Seht ihr nun Leute, dass es so gar nicht sein kann – Von Wegen Erbsensuppe!! ‑Rülps, mit Verlaub-

      1. @PetraS.:

        " .…. alles gelo­gen .…. sag­te bereits der alte Obersturmbannführer im Altersheim für Beuchterere an der Cote d'azur .…. "

        Den "Witz" kann­te ich schon. HAHA

      2. @PetraS.: Muss lei­der wg Rechtsschreibfehler berich­ti­gen. Den "Witz" falsch wie­der­ge­ge­ben. Gemeint ist das "Nobelaltersheim Cote d'azur". Leute wie ich machen lau­fend Rechtsschreibfehler und so. Es zwingt uns aber kei­ner ! 😉 Wir leben in der frei­es­ten Bundesrepublik Deutschland die es echt je gab! 🙂 Smiley!!!!

  12. Ich weiß über­haupt nicht was die Aufregung soll. Die bei stu­den­ta-worx sind total sozi­al ein­ge­stellt und haben voll ein Herz für von der Pandemie Betroffene. Der Beweis:

    https://www.studenta-worx.de/der-gute-zweck/

    Merke: "Man kann noch so ver­lo­gen, heuch­le­risch und amo­ra­lisch sein, ein Münsteraner wird einen immer über­tref­fen." (Osnabrücker Volksweisheit)

  13. Wenn die Studi-Sherriffs die Möglichkeit hät­ten, auch Professoren oder Verwaltungsangestellte vom Campus bzw. zur Teststation zu schi­cken oder direkt ins nächs­te Impfzentrum per Eilsendung zu ver­schif­fen, hät­te das ja noch eine beson­de­re Komik. Ist aber wohl nicht vor­ge­se­hen. Stimmt, man will ja die vul­nerablen Gruppen schützen.

  14. Schreibt die­sen Münsteraner Gutmenschen ein­fach alle eine Mail. Ich ken­ne die Stadt, sie war schon vor 10 Jahren an Engstirnigkeit und Biederkeit, sowie Konformismus kaum zu top­pen in Deutschland.
    Natürlich sind die nun ganz weit 'oben' mit dabei.
    Es ist ein Trauerspiel.
    Versucht, den Verantwortlichen ins Gewissen zu reden. Die müs­sen doch irgend­wann mal begrei­fen, was sie da tun!!!!

  15. @aa: "Denuzierung" ist nicht der richtige Begriff, denn es ist kaum Widerstand erkennbar. Bereitwillige Kollaboration beschreibt es wohl eher.

    -- -- --

    Tagesbericht unter persönlicher Inaugenscheinnahme:

    1. Impfaktion am Schloss

    Nein, es gab keine Bratwurst, sondern die "beliebte Umhängetasche im WWU-Look". (Zitat von der Ersti-Begrüßung im Preußenstadion letzte Woche , wo sich 133 Personen impfen liessen.)

    2. Cov-Scouts

    Reger Zulauf am Juridicum vor dem Tisch bei dem Mini-Jobbern von studenta-worx, wo sich die Studenten den Sticker zu ihrem 2G-Nachweis abzuholen. (Hier sind es keine Bändchen.)

    Nein, der Aufkleber für den Studentenausweis ist nicht gelb, sondern magenta-farbig und trägt die Aufschrift in weiss "WS 2021/22".

    (Also maximal sechs Monate gültig.)

    3. Zugang zu Gebäuden

    Das Foyer der Universitätsbibliothek kann man derzeit auch ohne 3G-Nachweis betreten, um dort Bücher auszuleihen / zurückzugeben.

    Jedoch wird man von den willfährigen studentischen Hilfskräften (noch nicht mal studenta-worx) zurechtgewiesen, falls - ihrer Ansicht nach - die Maske nicht korrekt sitzt.
    -- -- -- --

    Bonus Meldung im Newsticker:
    https://www.antennemuenster.de/artikel/der-antenne-muenster-newsticker-618851.html

    "12:39 Uhr: Uni Münster zu gesperrten Räumen: Nehmen Sie es mit Humor

    Die Uni Münster hat den Studierenden in einer Anweisung empfohlen, das Raumchaos wegen der Corona-Pandemie mit Humor zu nehmen. Einige Seminarräume seien wegen schlechter Belüftung gesperrt, aufgestellte Container als Ersatz noch nicht verfügbar, heißt es von der Uni. Aktuell finde deshalb eine muntere Landverschickung statt. Für alle Kurse seien Räume gefunden worden. Allerdings seien die Institute mit Seminarräumen und die Hörsäle der Uni Münster über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

  16. Hinweis der bay­ri­schen Langzeit-Regierungspartei CSU zum Volksbegehren zur Abberufung des Landtags vom 14. – 22. Oktober 2021:
    „Sie soll­ten das Volksbegehren auf kei­nen Fall bewer­ben oder gar unter­stüt­zen. Wenn Sie Personen ken­nen, die eine Unterzeichnung beab­sich­ti­gen, infor­mie­ren Sie sie über die wah­ren Hintergründe des Volksbegehrens und die dahin­ter­ste­cken­den Organisatoren. Das Volksbegehren ist eine radi­ka­le Täuschung: Hinter dem Volksbegehren ste­cken vor allem Querdenker-Gruppen, die bereits durch ras­sis­ti­sche, volks­ver­het­zen­de und anti­se­mi­ti­sche Ausfälle auffielen.
    ..
    BiTTE TEiLEN SiE UNS miT, WENN BEi iHNEN VOR ORT FüR DAS
    VOLKSBEGEHREN GEWORBEN WiRD ODER ES zU AKTiONEN KOmmT:

    https://corona-blog.net/2021/10/14/csu-macht-selbst-mit-einem-flyer-werbung-fuer-das-volksbegehren-buendnis-landtag-abberufen-vom-14–27-oktober/

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