Drosten-Diss: Von Dr. Markus Kühbacher forensisch untersucht – Titel zu Unrecht

corona-transition.org berich­tet heu­te über Ergebnisse eines Besuchs von Markus Kühbacher im Universitätsarchiv der Frankfurter Goethe-Universität:

»Eines der nach Angaben des Pressesprechers der Universität wegen eines ver­meint­li­chen Wasserschadens ver­meint­lich nicht aus­leih­ba­ren Exemplare der Dissertation aus dem Kellerarchiv des Promotionsbüros, das vor eini­gen Wochen dem Universitätsarchiv in Frankfurt zur Archivierung über­ge­ben wur­de, war nun Gegenstand einer foren­si­schen Untersuchung des auf Wissenschaftsbetrug spe­zia­li­sier­ten Naturwissenschaftlers Dr. Markus Kühbacher. Neben der Untersuchung des Schadensbildes des ver­meint­li­chen Wasserschadens wid­me­te sich der Wissenschaftler auch der Untersuchung des soge­nann­ten Machine Identification Codes (MIC) des Farblaserausdrucks und der Unterschrift unter der ehren­wört­li­chen Erklärung.

Kühbacher war nach eige­nen Angaben seit April die­ses Jahres auf der Suche nach der Promotionsschrift Drostens. Trotz zahl­rei­cher Anfragen blieb die­se Suche über Monate ohne Erfolg. In den letz­ten drei Wochen gelang ihm nun end­lich die Einsichtnahme in gleich drei Exemplare der inzwi­schen stark nach­ge­frag­ten Dissertation, deren Veröffentlichung laut der damals gül­ti­gen Promotionsordnung neben dem erfolg­reich abge­schlos­se­nen Prüfungsverfahren und der Abgabe von Pflichtexemplaren der Dissertation zu den Voraussetzungen für die Verleihung des Doktorgrades zähl­te. Das Prüfungsverfahren war aus­weis­lich der Angaben auf Seite 2 der Dissertation mit der Disputation (münd­li­che Prüfung) am 22. März 2003 – einem Samstag – erfolg­reich been­det worden.

Kühbacher zufol­ge habe ihm der Leiter des Archivs der Universität Frankfurt, wo die Promotionsakte zu dem Promotionsverfahren von Drosten bereits seit Jahren archi­viert sein soll, bestä­tigt, dass man dort erst im Sommer 2020 ein Exemplar der Dissertation von der Leiterin des Dekanats des Fachbereichs Medizin an der Universität Frankfurt erhal­ten habe, das zuvor angeb­lich 17 Jahre im Kellerarchiv des Promotionsbüro lager­te und dort durch einen Wasserschaden erheb­lich beschä­digt wor­den sei.

"Von den im Jahr 2001 ein­ge­reich­ten Exemplaren der Dissertation fehlt aller­dings jede Spur.", behaup­tet Kühbacher, der sich natür­lich fragt, war­um sich kein Exemplar in der Promotionsakte befin­den soll.

Das Fehlen der Exemplare über einen Zeitraum von 17 Jahren könn­te für Drosten weit­rei­chen­de Konsequenzen haben, erklärt Dr. Kühbacher gegen­über Corona Transition:

"Die Verleihung einer Promotionsurkunde darf erst dann erfol­gen, wenn alle Voraussetzungen für die­se Promotion erfüllt wor­den sind, und das beinhal­tet sowohl die frist­ge­rech­te Veröffentlichung der Dissertation und Abgabe der Pflichtexemplare."
Dr. Kühbacher ver­weist auf die Promotionsordnung, in der die sei­ner Meinung nach bereits ein­ge­tre­te­ne Rechtsfolge der aus sei­ner Sicht schuld­haft ver­säum­ten Frist für die Veröffentlichung der Dissertation unmiss­ver­ständ­lich for­mu­liert ist. Im Absatz 4 des Paragraphen 12 der damals gül­ti­gen Promotionsordnung heißt es:

"Der/die Doktorand/in ist ver­pflich­tet, spä­tes­tens ein Jahr nach der Disputation (münd­li­che Prüfung) die Veröffentlichung gemäß Abs. 1 vor­zu­neh­men. Wird die Frist schuld­haft ver­säumt, so erlö­schen alle durch die Prüfung erwor­be­nen Rechte und die Gebühren ver­fal­len.«

Siehe auch Wie konn­te Drostens "Dissertation"aus dem UB-Katalog ver­schwin­den?Drosten-Dissertation: Weitere MerkwürdigkeitenDrosten-Dissertation aus Leipzig ein Fake?

6 Antworten auf „Drosten-Diss: Von Dr. Markus Kühbacher forensisch untersucht – Titel zu Unrecht“

  1. Die "wich­tigs­ten" Fragen rund um die­se bald "voll­jäh­ri­ge" Dissertation – also ers­tens von wegen der Forensik : Gab's denn über­haupt 'nen Wasserfleck ? Und : Hat Dr. Kühbacher einen Abstrich genom­men ? Man mun­kelt über Sars-Viren, Anfang die­ses Jahrtausends, in der Frankfurter Wasserwirtschaft …

    ' bin echt auf­ge­regt … Fragen über Fragen …

  2. ich wun­dert schon lan­ge Nichts mehr. Der erfin­det ja stän­dig auch die hoch gefähr­li­chen Viren, auf Grund eines Fake, Facebook Augenarztes aus Wuhan, der plötz­lich starb, an Coroan. Lächerlicher geht es nicht mehr, auch sei­ne erfun­de­nen Kollegen, wel­che angeb­lich die PCR Tests in Wuhan mach­ten, wohl auch frei erfun­den, weil er kei­ne Namen nen­nen will

  3. Der Herr Dr. Kuehbacher ist wohl frus­trier­ter Rentner und ver­wen­det sei­ne wis­sen­schaft­li­che Ausbildung nun um kri­mi­na­lis­tisch zu recher­chie­ren und Herr Drosten zu dis­kre­di­tie­ren. Ein Fall übler Nachrede, da das alles Spekulationen sind. Eine lücken­haf­te Dokumentation der Uni ist nicht das Problem von Herrn Drosten!
    Aber offen­bar gibt die dün­ne Promotion eines Dr. med. kei­nen Grund zur Annahme, dass nicht wis­sen­schaft­lich kor­rekt gear­bei­tet wur­de. Sonst hät­te Herr Kuehbacher dies sicher schon herausgefunden!
    Also mitt­ler­wei­le muss sich ja bald jeder Sorgen, dass die Abi-Unterlagen her­aus­ge­sucht wer­den und öffent­lich ange­zwei­felt wird, dass vor 30 Jahren da alles rich­tig lief!
    Herr Drosten macht aus mei­ner Sicht einen guten Job und hat die­se üble Nachrede nicht ver­dient. Seine Studien aus Heinsberg sind erhel­len­der als alle ande­ren Spekulationen.

    1. Herr Dr.-Ing Marcus Weber Wenn es Ungereimtheiten gibt, dann ist es durch­aus legi­tim die­sen nach­zu­ge­hen – und die­se gibt es im Fall Drosten durch­aus, .….…im Übrigen wur­den die durch­aus auf­schluss­rei­chen Studien zu Heinsberg nicht von Herrn Drosten durch­ge­führt, son­dern von dem Virologen Dr. Streek

  4. Offensichtlich weißt der Dr.-Ing. Marcus Weber nicht um wel­chen Professor es sich han­delt .….. er soll lie­ber schwei­gen und nicht sich lächer­lich machen

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