Drosten-Dissertation aus Leipzig ein Fake?

Wie berich­tet liegt nach wochen­lan­gen Bemühungen nun­mehr ein Dokument vor, das von der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in den letz­ten Tagen als Dissertation von Christian Drosten bereit­ge­stellt wur­de. Links zum Download s.u.

Dieses Dokument kann nicht jenes sein, das nach Auffassung der Frankfurter Goethe-Universität die dort ein­ge­reich­te Dissertation aus dem Jahre 2001 dar­stellt.

Es gibt eini­ge Umstände, die nicht zuein­an­der pas­sen.

Laut Universität wur­den die "Ergebnisse sei­ner Dissertation in drei Teilaufsätzen… in eng­li­scher Sprache und in eng­lisch­spra­chi­gen Fachorganen publi­ziert".
Das vor­lie­gen­de Dokument ist hin­ge­gen ein deutsch­spra­chi­ges Einzelwerk. In sei­nem Literaturverzeichnis fin­det sich kei­ner der drei Teilaufsätze.
Die 2001 gel­ten­de Promotionsordnung sah eine sol­che Form der Veröffentlichung zudem nicht vor.

Ehrenwörtliche Erklärung aus 2003

Die Seite 106 des vor­lie­gen­den Dokuments ent­hält eine "Ehrenwörtliche Erklärung" Herrn Drostens (die Promotionsordnung for­dert eine "Schriftliche Erklärung") . Sie ist in meh­rer­lei Hinsicht bemer­kens­wert.

    • Das dort genann­te Datum "Hamburg, im April 2003" irri­tiert. Nach den Angaben der Hochschule und aus­weis­lich des Titelblatts stellt das Dokument eine im Jahr 2001 ein­ge­reich­te Dissertation dar. Wie in eine sol­che Urkunde eine Erklärung aus dem Jahr 2003 gelan­gen kann, wird schwer zu ver­mit­teln sein.
    • Auffällig ist das unprä­zi­se Datum. Würde jemand unbe­an­stan­det unter sei­ne Steuererklärung eine Angabe wie "im Sommer 2020" set­zen kön­nen?
    • Das Fehlen einer Unterschrift unter einer der­ar­ti­gen Erklärung mutet merk­wür­dig an.
    • Die Erklärung ent­spricht nicht den Vorgaben der Promotionsordnung. Denn weder wird hier der Fachbereich der Hochschule genannt noch gibt es einen Hinweis dar­auf, daß die Arbeit in ande­ren Publikationsorganen ver­öf­fent­licht wur­de – was aber die Universität heu­te ja angibt.
    • Schließlich stam­men zwei der drei Aufsätze aus dem Jahr 2000 (sie­he Drosten-Diss.: Entlastungsmaterial für Uni Frankfurt?); im April 2003 waren alle drei Aufsätze, die die Hochschule benennt, bereits lan­ge ver­öf­fent­licht.

  • Woher kom­men die Kopien?

Es ist unklar, auf wel­che Weise die hier vor­lie­gen­de Kopie von wem und wann erstellt wur­de. Das gilt für alle nun ein­seh­ba­re Exemplare.
In oben erwähn­ter Erklärung der Hochschule wur­de ja doch erläu­tert, daß wegen "eines Wasserschadens in wei­ten Teilen des Universitätsklinikums vor weni­gen Jahren… kei­nes der damals von Herrn Drosten im Dekanat ein­ge­reich­ten Pflichtexemplare" für die Öffentlichkeit bereit­ge­stellt wer­den konn­te.
Von wem also wur­de das hier vor­lie­gen­de Dokument wann bezo­gen? Auf wel­chem Wege wur­de sicher­ge­stellt, daß es inhalt­lich iden­tisch ist mit den noch in der Hochschule befind­li­chen nicht mehr aus­leih­ba­ren Exemplaren, bevor es als Kopie an die Deutsche Nationalbibliothek gelang­te?

    • Keiner der Zeitschriftenaufsätze, die nach Ansicht der Goethe-Universität die Dissertation von Herrn Drosten aus­ma­chen, ist in deren Online-Katalog auf­ge­führt. Wie ist das zu erklä­ren?
    • Die Dissertation wur­de 2001 ein­ge­reicht. Laut Angaben der Universität war mit der Publikation von drei Aufsätzen der Veröffentlichungspflicht Genüge getan. Warum fand dann die münd­li­che Prüfung als Abschluß der Promotion erst im Jahre 2003 statt? Auch die­ser Vorgang wirkt sehr unge­wöhn­lich.

Bei all die­sen Widersprüchen kann zunächst die Frage zurück­ge­stellt wer­den, wor­in die von der Promotionsordnung gefor­der­te "selb­stän­di­ge Leistung des/der Doktorand/in" bestand.

Vorläufige Zusammenfassung

Die Lesart der Goethe-Universität ist die:

2001 leg­te Herr Drosten eine Dissertation in Form von drei Teilaufsätzen in eng­lisch­spra­chi­gen Fachzeitschriften vor. Diese Form der Publikation sei bei der Deutschen Nationalbibliothek nicht mel­de­pflich­tig gewe­sen. Auch eine Aufnahme in den Katalog der Universitäts-Bibliothek erschien ent­behr­lich. Aufgrund zahl­rei­cher Nachfragen im Jahr 2020 habe man sich ent­schlos­sen, zuerst ein Exemplar nur für den Lesesaal, dann ein zwei­tes für die Ausleihe bereit­zu­stel­len. Dabei habe man fest­ge­stellt, daß ein Wasserschaden sämt­li­che vor­han­de­ne Exemplare für die­sen Zweck unge­eig­net gemacht habe. Nunmehr wur­de auch ent­schie­den, die Dissertation der DNB nach­zu­mel­den.

De fac­to konn­ten die nun zur Verfügung gestell­ten Exemplare wochen­lang nicht ein­ge­se­hen oder vor­ge­merkt wer­den, weil sie lang­fris­tig als aus­ge­lie­hen gal­ten.

Das der Deutschen Nationalbibliothek über­las­se­ne und hier als Kopie vor­lie­gen­de Schriftstück ist eine deutsch­spra­chi­ge Einzelarbeit. In ihr deu­tet nichts auf die genann­ten drei Teilaufsätze hin. Es ist unklar, was als Original für die­se Kopie her­an­ge­zo­gen wur­de. In zahl­rei­chen Punkten wer­den die Vorgaben der Promotionsordnung nicht ein­ge­hal­ten. Insbesondere die "Ehrenwörtliche Erklärung" vom April 2003 in einer Urkunde aus dem Jahr 2001 wirft Fragen auf.

Vorliegende Kopie nicht vollständig

  • Die Deutsche Bibliothek sah sich nur in der Lage, eine Kopie im Umfang von 75% zuzu­las­sen. Deshalb sind die hier zur Verfügung gestell­ten Daten nicht voll­stän­dig. Sie wer­den wegen ihrer Größe (je ca. 8 MB) in drei Teilen als PDF bereit­ge­stellt:

Drosten-Diss Leipzig 75 Prozent 1, Drosten-Diss Leipzig 75 Prozent 2, Drosten-Diss Leipzig 75 Prozent 3

Danksagung

Ein beson­de­rer Dank geht an Benjamin Gollme (s. Foto) von der Redaktion "Basta Berlin"/sputniknews.com, der die Reise nach Leipzig auf sich genom­men hat, um die Arbeit zu kopie­ren. Hier gibt es einen Podcast von der Aktion und etwas spä­ter ein Video.

Neben zahl­rei­chen wei­te­ren Menschen, die an der Recherche betei­ligt waren, ist Dr. Markus Kühbacher zu dan­ken, der sich sehr früh und beharr­lich auf die Suche nach der Doktorarbeit gemacht hat. Nach vie­len ergeb­nis­lo­sen Wochen war er ver­wun­dert, war­um der preis­ge­krön­te Wissenschaftskommunikator die Dissertation nicht wenigs­tens jetzt im Internet ver­öf­fent­lich­te. Es ist Prof. Dr. Christian Drosten selbst, der an ande­rer Stelle maxi­ma­le Transparenz im Umgang mit wis­sen­schaft­li­chen Daten for­dert:

»Doch Drosten bleibt bei sei­ner Forderung nach maxi­ma­ler Transparenz. Dass die Patientin trotz Erkrankung noch Vorträge habe hal­ten und Kollegen habe infi­zie­ren kön­nen, zei­ge, dass das Virus sich leich­ter ver­brei­te als zunächst ver­mu­tet. Aber die Panne mit dem Artikel im NEJM bele­ge eine ande­re bedenk­li­che Entwicklung. "Die Journale machen heu­te aktiv Druck auf die Geschwindigkeit und wol­len Sensation." Und das gel­te auch für die hoch­ran­gi­gen Publikationen.

Drosten ver­öf­fent­lich­te die aller­ers­te Arbeit über das neu­ar­ti­ge Coronavirus in Eurosurveillance, der wis­sen­schaft­li­chen Fachzeitschrift des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten. "Wir hät­ten das auch im NEJM publi­zie­ren kön­nen", sagt er, "haben das aber absicht­lich nicht getan." Ihm war es wich­ti­ger, dass alle Daten voll­stän­dig online ver­füg­bar gemacht wer­den, damit sie jeder lesen kann.«

Wie aber die in meh­re­ren Beiträgen hier zitier­te E‑Mail-Korrespondenz von Dr. Kühbacher mit der Universität Frankfurt belegt (sie­he z.B. Drosten-Dissertation: An wel­cher Stelle lügt die Goethe-Universität?, Weiteres wird fol­gen), ist im Fall der Dissertation des Herrn Prof. Dr. Drosten alles ande­re als ein Bemühen um "Transparenz" erkenn­bar.

25 Antworten auf „Drosten-Dissertation aus Leipzig ein Fake?“

  1. Na dann hof­fen wir mal das die Sache nicht in einer "Badewanne" im Genfer Hotel Beau-Rivage per "Ehrenwort" mit Quitscheentchen und Medikamentenvergiftung endet!

    Alleine die Verbindungen zu Landt soll­ten jedoch schon rei­chen um die heh­ren Absichten zu offen­ba­ren.

    1. In die­sem Fall wird es wohl eine Corona-Infektion sein, die sich Herr Prof. Drosten in hel­den­haf­ter Aufopferung für sein Vaterland bei sei­ner täg­li­chen Arbeit mit den so töd­li­chen Viren zuge­zo­gen hat.

  2. Jetzt!
    Ist es Zeit Klage zu erhe­ben. Das ist die gute Nachricht. Die schlech­te ist: Die Stärke des gigan­ti­schen Kapitals sieg­te in der Vergangenheit meis­tens. Wie könn­ten die neu­en Tricks von David aus­se­hen im Kampf gegen Goliath?

  3. Nach Durchsehen die­ser Arbeit stel­le ich fest: Das ist Zweifellos eine Arbeit die einer Doktorwürde ent­spricht. Für eine Arbeit in Medizin ist sie sogar über­aus gehalt­voll. Da hät­te die hal­be Mühe gereicht, wie ich mich an frü­her gele­se­ne Arbeiten erin­ne­re. Bei der Ehrenwörtlichen Erklärung von Herrn Drosten von 2003 muss zum offen­sicht­lich fal­schen Datum natür­lich wei­ter nach­ge­fragt wer­den.
    Das sind aber Kleinigkeiten, da die Veröffentlichung sei­ner Arbeit offen­sicht­lich fehlt.
    Eine Veröffentlichung bedeu­tet nicht zwei Exemplare oder ähn­li­ches in eine Bibliothek zu stel­len. Sonst ist das aber eine sehr selt­sa­me Promotionsordnung.

  4. Zitat:
    "1.3 Aufgabenstellung
    Aufgabe die­ser Arbeit war die Entwicklung und Validierung von NAT-Testsystemen, die zur Massentestung von Blutspenden auf HIV‑1 und HBV geeig­net sind.
    Die Systeme soll­ten dabei den FD-appro­bier­ten indus­tri­el­len Verfahren für HCV ent­spre­chen, ins­be­son­de­re in Bezug auf die ana­ly­ti­sche Sensitivität, die Hochdurchsatzfähigkeit und die inter­ne Kontrolle der Validität."

    Diese Aufgabenstellung kann nie­mals für eine Promotion aus­rei­chend sein. Die Arbeit ist offen­sicht­li­che Routine-Arbeit für einen Laboranten. Um das zu erken­nen muss man die Arbeit auch nicht "durch­se­hen". Die Aufgabenstellung reicht voll­auf. Selbst wenn man annimmt, dass Herr Drosten im Zuge die­ser Laborarbeiten neu­ar­ti­ges ent­deckt hät­te, wür­de das einer Promotion nicht genü­gen. Es müss­te dann eine sepa­ra­te Studie zu die­ser Entdeckung gefer­tigt wer­den.

    Also egal, was als Ergebnis bei der Studie raus­kam: der Abfasser ist auf­grund die­ser Arbeit nicht pro­mo­ti­ons­wür­dig gewor­den.

    1. Das sehe ich genau­so. Was bis­her vor­liegt, ist eine Hausaufgabe aus dem Labor – zu einer Promotion kei­nes­wegs aus­rei­chend.
      Ich glau­be, daß der "Chefvirologe" der BRD jetzt von über­all­her unbe­dingt mit allen nur erdenk­li­chen (unglaub­wür­di­gen) Argumenten geschützt wer­den muß, um die Blamage der Regierung, des RKI, der Charite u.a. zu ver­mei­den.

  5. Neben der sehr dürf­ti­gen Aufgabenstellung, die ein Laborant durch­füh­ren kann und die ohne jeden wis­sen­schaft­li­chen Gehalt ist, ist auch selt­sam, dass es nur eine Zusammenfassung in eng­li­scher Sprache gibt – bei einer deutsch­spra­chi­gen Arbeit.

    Interessant wäre, wor­in die "New stra­te­gies … have been worked out …" bestehen, was dar­in so neu sein soll, und inwie­fern sie sich von den übli­chen Methoden, sol­che Strategien aus­zu­ar­bei­ten, abhebt.

    Auch stellt sich mir die Frage, auf wel­che Weise gesi­chert wur­de, dass das "dia­gnos­ti­sche Fenster" (dia­gnostic win­dow peri­od")) um "17, 10 und 11 Tagen … oder 9 und 12 Tage" "redu­ziert wur­de".

    Und auf­grund sei­ner Methode wur­den als 6 HBV-Positive und 2 HIV-1-Positive gefun­den – inner­halb von wie viel Blutspendern eigent­lich?

    1. Wir kön­nen nicht aus­schlie­ßen, daß in den nicht zur Verfügung gestell­ten 25% der Arbeit eine deutsch­spra­chi­ge Zusammenfassung vor­han­den ist.

    2. "Und auf­grund sei­ner Methode wur­den also 6 HBV-Positive und 2 HIV-1-Positive gefun­den – inner­halb von wie viel Blutspendern eigent­lich?"

      Und die noch wich­ti­ge­re Frage: wie vie­le wur­den auch mit die­sem zusätz­li­che Mittel NICHT gefun­den? Und wie vie­le waren falsch-posi­tiv?

      Wissenschaftlich wäre, die Zuverlässigkeit der Methode zu ermit­teln und anzu­ge­ben. Also wie bei den PCR-Tests ja in aller Munde: Sensitivität und Selektivität.

      Kann es sein, dass man hier durch­gän­gi­ge Methode erkennt: trotz medi­zi­ni­scher Fragestellungen feh­len die kli­ni­schen Tests zur Validierung? Sowohl beim Drosten-NAT-System als auch beim Drosten-PCR-Test.

  6. Kennt Filipp Piatov von Bild, der die Artikel über die Drosten-Kinderstudie geschrie­ben hat, Ihre Recherchen? Ist ein unfei­nes Blatt, die Bild, aber mit Reichweite…

  7. ist euch auf­ge­fal­len, dass auf die­sem Exemplar KEINE Seitenzahl auf der ers­ten Seite ist, jedoch aber in der einen Veröffentlichung, wel­che nur das Inhaltsverzeichnis ent­hält.

    1. @Mimimo
      Die "ers­te" Seite der Leipziger Kopie ist wohl der Pappumschlag des Einbandes, der nicht pagi­niert wird. Üblicherweise ist des­sen Layout auf der fol­gen­den ers­ten Papierseite noch ein­mal wie­der­ge­ge­ben und hier mit 1 pagi­niert. ( sie­he ers­te Seite des "Inhaltsverzeichnis")
      Auf deren Rückseite (S. 2) wer­den nor­ma­ler­wei­se die Namen des Gutachters bzw. Referenten und des Kogutachters bzw. Koreferenten sowie das Datum der münd­li­chen Prüfung ver­zeich­net. Lezteres wird erst nach erfolg­ter posi­ti­ver Begutachtung von der Prüfungsstelle fest­ge­legt.
      S. 3 bleibt leer oder ist für eine Widmung gedacht. Da die Seiten 2 und 3 bei dem "Inhaltsverzeichnis" als auch der Leipziger Kopie feh­len, kann das hier nur gemut­maßt wer­den. Die feh­len­den Seiten 4 und 5 der Leipziger Kopie soll­ten den Seiten 4 und 5 des "Inhaltsverzeichnis" ent­spre­chen.
      Da die "Ehrenwörtliche Erklärung" vom April 2003 nicht unter­schrie­ben ist, kann ange­nom­men wer­den, dass es sich bei der Leipziger Kopie um ein (vor­läu­fi­ges) Exemplar han­delt, das nicht der Prüfungsstelle vor­ge­legt wur­de.
      Wichtig wäre es, das Datum der münd­li­chen Prüfung zu erfah­ren, des­sen Jahreszahl dann auch auf dem Umschlag und ers­ten Seite der begut­ach­te­ten Exemplare ange­ge­ben sein müss­te.
      Die Diskrepanz zwi­schen den Jahreszahlen 2001 auf Deckblatt und ers­ter Seite sowie 2003 der ehren­wört­li­chen Erklärung in der Leipziger Kopie ist zumin­dest "merk­wür­dig".

      1. Liebe Nutzer,
        ich bin Benjamin Gollme vom Youtube-Podcast Basta Berlin von Sputniknews.
        Ich habe die Kopie von Leipzig erstellt und Herrn Aschdomeit zur Verfügung gestellt.
        Zu Ihren Anmerkungen:
        Die Auswahl der 75% war für mich nicht ein­fach. Ich habe dar­um Seiten nicht gescant und kopiert, die den wis­sen­schaft­li­chen Teil betra­fen. Auch das Inhaltsverzeichnis habe ich weg­ge­las­sen da dies vor­her abruf­bar schien.
        Das in den nicht vor­han­de­nen 25% eine Zusammenfassung ist kann ich nach bes­tem Gewissen aus­schlie­ßen.
        Da es in Leipzig kei­ne Kontrollen gab hät­te ich 100% für Sie sichern kön­nen- habe ich aber nicht. Darüber habe ich mich bereits geär­gert aber ich hal­te es den­noch für rich­tig.
        Ich wer­de Ihre Einschätzungen und Recherchen mit gro­ßem Interesse ver­fol­gen. Gerne kön­nen Sie mich über basta­ber­lin at sputniknews.com kon­tak­tie­ren.
        Ich bin jedoch zwei Wochen im Urlaub (schlech­te Zeit für Urlaub, ich weiß).
        Alles Gute und dan­ke für Ihre Arbeit
        Benjamin Gollme

        1. Hier wird deut­lich, wie absurd die 75%-Regel ist. Herr Gollme könn­te mit sei­nem Jahresausweis ein­fach ein zwei­tes Mal die Arbeit aus­lei­hen und die rest­li­chen 25% kopie­ren.

          Warum eine Dissertation, deren aus­drück­li­cher Zweck es ist, die wis­sen­schaft­li­che Welt zu berei­chern, nicht voll­stän­dig ver­viel­fäl­tigt wer­den darf, ist eben­falls nicht nach­voll­zieh­bar und juris­tisch frag­wür­dig. Bei digi­ta­li­sier­ten Werken wer­den auch nicht irgend­wel­che 25% weg­ge­las­sen.

          @Benjamin Gollme: Ihr alten Russen soll­tet Euch mal die Namen mer­ken! Aschmoneit heißt das, nicht Aschdomeit. War wohl der Urlaubs-Abendschoppen…

      2. @Schulze: "Die Diskrepanz zwi­schen den Jahreszahlen 2001 auf Deckblatt und ers­ter Seite sowie 2003 der ehren­wört­li­chen Erklärung in der Leipziger Kopie ist zumin­dest 'merk­wür­dig'."

        Mir erscheint das nicht nur als merk­wür­dig, son­dern sogar als "smo­king gun". Hier soll­te wegen Urkundenfälschung ermit­telt wer­den..

  8. Was ich an der gan­zen Sache nicht so ganz ver­ste­he, mir feh­len aller­dings auch ein paar Informationen, ist der Umstand, das das Thema der Dissertation doch genau das gleich ist, wie das wofür sein Doktorvater und des­sen Team in Frankfurt einen Preis beka­men?
    Ich hab zwar "nur" einen Magister Abschluss, aber ich fin­de das schon die größ­te Merkwürdigkeit über­haupt.
    Oder irre ich mich voll­kom­men?

  9. Eine net­te Luxus-Diskussion. Ach, der ach­so böse Dr. Dortsten …
    Worum geht es ?
    Weltweite Massen-Arbeitslosigkeit droht.
    50% aller Jobs fal­len auf ewig weg. Die Innenstädte ver­öden.

    1. @Eugene Walche:
      Worum es geht? Es geht dar­um, die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft zu zie­hen und her­aus­zu­fin­den, was hier tat­säch­lich im Gange ist. Alle öffent­lich ver­füg­ba­ren Zahlen erge­ben zusam­men­ge­nom­men ein ganz kla­res Bild: es gibt bis heu­te, und es gab zu kei­nem Zeitpunkt vor­her, eine gro­ße gesund­heit­li­che Gefahr für die Menschheit. Es han­delt sich in kei­ner Weise um ein win­zi­ges Ding, dass in der Lage sein könn­te, die Menschheit in Gänze in Gefahr zu brin­gen, so, wie es uns, ange­führt von G+M, täg­lich ins Hirn sug­ge­riert wird. Im Gegenteil zeigt sich ein­deu­tig, dass unser Immunsystem bereits nach zwei Wochen dem Ding den Garaus gemacht hat – genau so, wie 2009 und wie bei allen ande­ren hoch geju­bel­ten, ach so schreck­lich gefähr­li­chen Belästigungen vor­her. Es geht dar­um, dass irgend­et­was ande­res hin­ter all dem ste­cken muss – das, was wirk­lich gefähr­lich für uns alle wer­den könn­te, wenn wir es nicht bald zu Tage för­dern.

      An die­ser Stelle aber­mals mei­nen Dank an alle, die auf­op­fe­rungs­voll dafür ein­ste­hen, den Dingen auf den wah­ren Grund zu gehen und sich nicht unter­krie­gen las­sen von der Hetze von ganz oben und dem süf­fi­san­ten, über­heb­li­chen Grinsen eines selbst­er­nann­ten Weisen…

  10. Hoffentlich ist der gan­ze Spuk bald vor­bei. Diese Figuren, gesteu­ert vom Kapital, (Quandt, Gates etc) müs­sen zur Verantwortung gezo­gen wer­den. Vielleicht haben sie vor Gericht den Mut, reich­lich aus­zu­pa­cken, damit die eigent­li­chen Verbrecher, fest­ge­setzt wer­den kön­nen! Die Wahrheit wird sie­gen!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.