"Nicht länger von den Corona-„Spaziergängern“ auf der Nase herumtanzen lassen".
Alkohol und Lautsprecher verboten

Auch "wir­kungs­glei­che Audio­ge­rä­te" betroffen.

»Ulm zieht Zügel bei „Spa­zier­gän­gen“ durch neue Ver­bo­te an
Die Stadt Ulm will sich nicht län­ger von den Corona-„Spaziergängern“ auf der Nase her­um­tan­zen las­sen. Weil die Auf­mär­sche durch die Innen­stadt mit eini­gen tau­send Teil­neh­mern zuletzt einen regel­rech­ten Event­cha­rak­ter ange­nom­men haben, sind fort­an Alko­hol und Laut­spre­cher­bo­xen ver­bo­ten. Dass die „Spa­zier­gän­ge“ in Ulm sol­che Aus­ma­ße ange­nom­men haben, sei auch schuld der Stadt­spit­ze, fin­det die Ulmer SPD.

Kla­re Wor­te der SPD zum bis­he­ri­gen Vor­ge­hen der Stadt gegen­über den Coro­na-Demons­tran­ten. Die „über­aus zöger­li­che Hal­tung“ der Stadt als Orts­po­li­zei­be­hör­de habe dazu geführt, dass Ulm zu einem „Pil­ger­ort“ für die „Spa­zier­gän­ger“ gewor­den sei…

Unlängst beschlag­nahm­te die Poli­zei auch eine Axt bei einem „Spa­zier­gän­ger“. Die SPD fin­det: „Hier wer­den ein­deu­tig rote Lini­en überschritten.“

Oberbürgermeister geht die Geduld aus

Das Rat­haus um Ober­bür­ger­meis­ter Gun­ter Czisch (CDU) reagiert jetzt. Bereits vor weni­gen Tagen stell­te die­ser fest, dass eini­ge Teil­neh­mer der „Spa­zier­gän­ge“ eine neue „Eska­la­ti­ons­stu­fe“ erreicht hätten… 

Nächster „Spaziergang“ an diesem Freitag

Per Ände­rung der bestehen­den All­ge­mein­ver­fü­gung unter­sagt es die Stadt, künf­tig wäh­rend der „Spa­zier­gän­ge“ Spei­sen und Geträn­ke zu ver­zeh­ren. Es ist außer­dem unter­sagt, „alko­ho­li­sche Geträn­ke zum unmit­tel­ba­ren Kon­sum“ mit­zu­füh­ren. Auch der „Betrieb von Laut­spre­cher- bzw. Blue­tooth­bo­xen und ande­ren wir­kungs­glei­chen Audio­ge­rä­ten“ zum Abspie­len von Musik oder zur Ver­ur­sa­chung von Lärm wird verboten.

Ob sich die „Spa­zier­gän­ger“ dar­an hal­ten, wird am Frei­tag zu beob­ach­ten sein, wenn sich die nächs­te Demons­tra­ti­on durch die Innen­stadt ergießt..

Wir haben die all­ge­mei­ne Kom­men­tar­funk­ti­on unter unse­ren Tex­ten abge­schal­tet…«
schwae​bi​sche​.de (17.2.)

24 Antworten auf „"Nicht länger von den Corona-„Spaziergängern“ auf der Nase herumtanzen lassen".
Alkohol und Lautsprecher verboten“

  1. Bundesjustizminister Marco Buschmann: " alle Maßnahmen enden spätestens mit dem Frühlingsbeginn am 20. März 2022.“ sagt:

    Wenn Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter
    @MarcoBuschmann
    und die
    @fdp
    Wort hal­ten, lau­fen ALLE Maß­nah­men am 19.3. aus, und wir bekom­men einen schö­nen Sommer.

    https://​twit​ter​.com/​S​H​o​m​b​urg

    Video­clip:
    Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Mar­co Buschmann:
    „Es gibt ein abso­lu­tes Ende aller Maß­nah­men, und alle Maß­nah­men enden
    spä­tes­tens mit dem Früh­lings­be­ginn am 20. März 2022.“

  2. Bei unse­ren Spa­zier­gän­gen machen sie immer nur "Aufklärung/Lagebeurteilung", indem sie mit dem Strei­fen­wa­gen ein oder zwei­mal vor­bei­fah­ren und die "Lage checken"…

    Ist aber auch logisch, da wir nur ein klei­ner Pro­test­ort sind. Wenn in jedem Ort nur ein paar rum­lau­fen, kann das nie­mals unter­bun­den wer­den. Die Fra­ge ist halt, bringt das etwas? Ich mache das seit Wochen in einer 20.000er Gemein­de, da sind wir maxi­mal 50, das ist ja im Prin­zip lächerlich…
    Ich weiß ja auch nicht…

    1. @Mad Magic: Na klar bringt es etwas. Wir sind bei uns in Char­lot­ten­burg zwar etwas mehr, aber auch nicht vier­stel­lig. Zu wis­sen, daß über­all im Land ins­ge­samt Hun­dert­tau­sen­de dabei sind, ist ein gutes Gefühl. Daß die Poli­zei es für nötig hält, meh­re­re Wan­nen auf­zu­fah­ren, Video­auf­nah­men zu machen und immer wie­der mit Fest­nah­men zu pro­vo­zie­ren, obwohl es abso­lut fried­lich ist, zeigt: Sie neh­men uns ganz schön ernst!

      1. @ aa: Danke! 

        Wenn ich mir vor Augen füh­re, dass die­se Poli­zei­ein­satz­lei­tung auf Anwei­sung der SPD-Innen­se­na­to­rin (oder was immer da zustän­dig sein mag) es seit nun zwei Mona­ten für nötig befin­det, ihren befehl­s­exe­ku­tie­ren­den Ein­satz­kräf­ten – die wohl­ge­merkt alle­samt remo­s­trie­ren könn­ten!!! – die Anwei­sung zu ertei­len, fried­li­che Bür­ge­rIn­nen in der Fuß­gän­ger­zo­ne Wil­mers­dor­fer­stra­ße (oder drum­her­um, wo wir anfangs waren) all­mon­täg­lich wie übe­le Gewalt­ver­bre­cher zu behan­deln, dann scheint es mir auch so: 

        Unser Wider­stand bringt etwas – so ver­schwin­dend gering er im Moment auch noch aus­fal­len mag. (Und übri­gens: Andern­orts geht ja schon der hal­be Ort oder ein Sieb­tel der Stadt auf die Straße.)

        Was mir dar­über hin­aus Mut macht in die­sem zähen Ringen:
        Die Spa­zier­gän­ge­rIn­nen wis­sen fast alle, dass es mit "Locke­run­gen" (egal ob G‑Scheiß, Mas­ken oder gar "Impf"-Zwang) nicht getan ist.
        Die wis­sen fast alle, dass selbst, wenn Alof Scholz und sei­ne Kum­pa­ne nun das Ende von "Coro­na" ver­kün­den wür­den, unser Wider­stand gegen die­ses Regime kein Ende fin­den kann. Denn wir wis­sen fast alle: "Coro­na" war nur der Anfang.

        Wir Men­schen müs­sen erwir­ken, dass die­ser Anfang des Tota­li­ta­ris­mus ein Ende findet.
        Und wir müs­sen eine bes­se­re Demo­kra­tie erwirken. 

        Das Grund­ge­setz ist toll. – Aber es hat unser Gemein­we­sen nicht davor geschützt, in die nun herr­schen­den proto­fa­schis­to­iden Zustän­de hineinzugeraten.
        Hier gibt es einem Vor­schlag dazu, wie das viel­leicht im Grund­ge­setz ver­hin­dert wer­den kann:
        https://​ber​lin​.freie​-lin​ke​.su/​w​o​f​u​e​r​-​w​i​r​-​s​t​e​h​en/

        Herz­li­che Grü­ße aus dem Wit­wesk von Corinna

        PS; Viel­leicht ist's gestat­tet, auf die­se Ver­an­stal­tung am kom­men­den Sonn­tag (20.02.22) ab 13 Uhr auf dem Ber­li­ner Bebel­platz hin­zu­wei­sen, die von den Frei­en Lin­ken Ber­lins unter­stützt wird: "Kin­der der Zukunft".
        Die Ver­an­stal­te­rIn­nen informieren:
        "Für die Zukunft unse­rer Kin­der – was kön­nen wir aus der Geschich­te lernen?“
        Wie erle­ben wir die Ver­än­de­run­gen unse­rer jet­zi­gen Gesell­schaft? Wel­che his­to­ri­schen For­men der Segre­ga­ti­on, der Dis­kri­mi­nie­rung und der Abwer­tung von Men­schen ken­nen wir? Wie kam es dazu? Was kön­nen wir dar­aus ler­nen? Kann man Par­al­le­len zu ande­ren his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen erken­nen? Was erle­ben unse­re Kin­der und Jugend­li­chen in die­ser jet­zi­gen Zeit? Wel­che Wer­te wol­len wir ihnen ver­mit­teln? Wer­den ihre Bedürf­nis­se an das Leben berücksichtigt?
        Wir wer­den an die­sem Tag unse­re Gedan­ken in Reden, Gedich­ten und der Musik aus­drü­cken. Ihr seid herz­lich ein­ge­la­den euch dar­an zu beteiligen.“

        1. @ Wit­wesk:

          presse-information@senatskanzlei.berlin.de

          Mal anfra­gen – und über­haupt an alle: das ist eine gute Adres­se, um die Threads

          https://​www​.coro​dok​.de/​e​s​-​p​l​a​n​-​p​a​n​d​e​m​ie/

          https://​www​.coro​dok​.de/​l​a​g​e​b​e​r​i​c​h​t​-​r​k​i​-​in/

          https://​www​.coro​dok​.de/​w​a​s​-​p​a​u​l​-​e​h​r​l​i​ch/

          dort per Email hin zu sen­den. Ein Klick, Link kopie­ren und Mail abschicken.

          Oder ganz nach Bedarf wei­te­re The­men, was jeder hier so fin­det. Dann kön­nen sie in der Senats­kanz­lei Ber­lin nicht sagen, sie hät­ten nicht gewusst, wie falsch und gefähr­lich das Nar­ra­tiv "Coro­na-Pan­de­mie" für Ber­lin und ganz Deutsch­land war. Und sie hät­ten nur ganz aus Ver­se­hen all die "Ver­ord­nun­gen" ange­ord­net oder weil sie dazu ange­hal­ten waren, all den G1-G2-G3-G4-Schwach­sinn, all die Schi­ka­ne für ganz Ber­lin in Ver­ord­nungs­tex­te zu über­set­zen und juris­tisch abzusegnen.

          Viel Erfolg!

        2. @ Wit­wesk

          Ich sehe das ähn­lich, nur was das Grund­ge­setz betrifft, sind wir, fürch­te ich, grund­sätz­lich unter­schied­li­cher Ansicht.

          Ich könn­te mich dazu durch­rin­gen, die ers­ten 20 Arti­kel als brauch­bar anzu­er­ken­nen, wenn nicht mit der einen Hand gege­ben wür­de, was mit der ande­ren zurück­ge­nom­men wird – außer natür­lich im Fal­le des Eigen­tums­rechts, wenn die Olig­ar­chie betrof­fen ist. Und damit mei­ne ich nicht mal die all­ge­gen­wär­ti­ge ille­ga­le Unter­wan­de­rung, son­dern die ganz lega­le Aus­höh­lung des Grund­ge­set­zes, die seit fast zwei Jah­ren für jeder­mann offen­sicht­lich ist, aber damit nicht ange­fan­gen hat.

          Das Grund­ge­setz hat aller­dings wesent­li­che Schwä­chen. Und es soll­te nicht ver­ges­sen wer­den, dass es eigent­lich als Pro­vi­so­ri­um ange­kün­digt wur­de. Wie gesagt, die ers­ten 20 Arti­kel wären gut, wenn sie gel­ten wür­den, die Glie­de­rung des Bun­des in Län­der wäre gut, wenn sie funk­tio­nie­ren wür­de und dem Sub­si­dia­ri­täts­prin­zip – ins­be­son­de­re auch hin­sicht­lich der Gemein­den, bei Groß­städ­ten auch der Vier­tel – stär­ker Rech­nung tra­gen wür­de, der grund­le­gen­de Satz, dass "[a]lle Staats­ge­walt […] vom Vol­ke" aus­geht, wäre gut, wenn er gel­ten würde.

          Es ist kon­sti­tu­tiv für die bür­ger­li­che Gesell­schaft, die ihr unter­wor­fe­nen Sub­jek­te – Bür­ger genannt, eigent­lich sind es Unter­ta­nen – fak­tisch recht­los zu stel­len, sie der Mit­tel zu berau­ben, die ihnen nomi­nell zuge­stan­de­nen Rech­te ein­zu­for­dern und jeden Ver­such das zu tun, unter Stra­fe zu stellen.

          Hier muss man anset­zen. Ich weiß, dass das in sich als links ver­ste­hen­den Milieus wenig oppor­tun ist, sei es aus auto­ri­tä­rer, sei es aus pazi­fis­ti­scher Per­spek­ti­ve, aber so lan­ge die­se Fra­ge nicht gelöst ist, gibt es, wie schon der Genos­se Aris­to­te­les wuss­te, kei­ne Demo­kra­tie. Demo­kra­tie gibt es übri­gens auch nicht, so lan­ge die Abge­ord­ne­ten nur ihrem Gewis­sen unter­wor­fen sind (das sind sie natür­lich nicht mal, son­dern Lob­by­ver­bän­den und der Par­tei­füh­rung) und nicht abbe­ru­fen wer­den können.

          So lan­ge die Gewalt nicht fak­tisch in den Hän­den der Bür­ger liegt – und zwar nicht nur in instru­men­tel­ler, son­dern vor allem auch in orga­ni­sa­to­ri­scher Hin­sicht – ist der Satz, dass "[a]lle Staats­ge­walt […] vom Vol­ke" aus­geht, hoh­les Gere­de und pure Ideologie.

          1. @FS: Ver­zei­hung, aber mein Link auf unse­re Ber­li­ner Pro­kla­ma­ti­on zum Sys­tem­wan­del wur­de wohl nicht gelesen.
            https://​ber​lin​.freie​-lin​ke​.su/​w​o​f​u​e​r​-​w​i​r​-​s​t​e​h​en/

            Wir Frei­en Lin­ken Ber­lins wol­len das Grund­ge­setz um einen wesent­li­chen Arti­kel ergänzen:
            Um die Ein­set­zung (aus­ge­los­ter und von einem brei­ten Sach­ver­stän­di­gen­gre­mi­um bera­te­ner) Bür­ger­rä­te als gesetz­ge­ben­des, dem Par­la­ment und der Regie­rung über­ge­ord­ne­tes Verfassungsorgan.
            Eine Skiz­ze zu die­sem Kon­zept hier: https://​ber​lin​.freie​-lin​ke​.su/​2​0​2​2​/​0​2​/​0​8​/​d​a​s​-​k​o​n​z​e​p​t​-​d​e​r​-​b​u​e​r​g​e​r​r​a​e​t​e​-​i​n​-​d​e​r​-​p​o​l​i​t​ik/

    2. @Mad Magic: Ja, das bringt was. Unse­re Meinungsäußerung/Ausübung der Bür­ger­rech­te rich­tet sich ja nicht an die Ein­satz­kräf­te. In Muc kos­tet Spa­zie­ren­ge­hen nach 16.00 Uhr mit­ler­wei­le bis zu 3000.- – und Woche für Woche schreckt das nie­man­den ab – weil es so wich­tig ist.
      Ich hab´ nen neu­en Zun­gen­bre­cher: In Ulm, um Ulm und über­all Ulm!!!!

  3. Die berühm­te "Deut­sche Grrr­ründ­lich­keit" nimmt ihren Lauf! Ich war­te wei­ter auf die End­lö­sung der Spaziergangsterfrage!

  4. Es ist alles so abgrund­tief erbärm­lich und lächer­lich. Es tut so weh. "Das ist doch nicht mehr nor­mal", hät­te ich in einer ande­ren Zeit geschrie­ben. Aber heu­te ist anschei­nend nichts mehr normal. 

    Dass es bei alle­dem aber längst nicht mehr um unse­re Gesund­heit geht, dürf­te jede*m klar sein (?).

  5. Heut­zu­ta­ge wird man schon zum Ver­bre­cher, wenn man ein­fach nur ein Mensch und sich sei­nes Lebens erfreut. Man soll gefäl­ligst dafür dank­bar sein, dass man über­haupt noch am Leben ist und wer Spass haben will ist ent­we­der ein Nazi oder Terrorist.

  6. In einer Pil­ger­stadt trägt man Fackeln, singt from­me Lie­der und trinkt Bier zur Fas­ten­zeit. Viel­leicht soll­ten die Pil­ger ihrer­seits "Brauch­tums­zo­nen" einrichten.

  7. @ Mad Magic
    Klar bringt das was. Ich sel­ber woh­ne in einem Dorf, ohne eige­nen Spa­zier­gang. Im Nach­bar­ort Kork (zu Kehl) gibt es ein Dia­ko­nie Kran­ken­haus, mit hard­core Chef, der möch­te auch die Gärt­ner imp­fen las­sen. Ich ver­mu­te mal, damit sich die Rosen nicht anste­cken. Haup­säch­lich zur Unter­stüt­zung der unge­impf­ten Dia­ko­nie­mit­ar­bei­ter spa­zie­re ich gern in Kork rum. Seit die Sache sich ein­ge­lau­fen hat­te, tref­fen sich ca. 50 – 100 Leu­te. Vor Kur­zem haben die ört­li­chen Ober­impf­be­führ­wor­ter eine Gegen­de­mo orga­ni­siert, natür­lich mit gro­ßer Ankün­di­gung in den ört­li­chen Qua­li­täts­me­di­en. Lei­der, oder absicht­lich, man hät­te die genaue Zeit ja bei der Poli­zei erfra­gen kön­nen, haben sich die Gegen­de­mons­trat­nen kal­te Füße geholt. Als unser Zug, der an die­sem Tag, dank Unter­stüt­zung auf 275 Spa­zier­gän­ger ange­wach­sen war, in die Ziel­ge­ra­de ein­schwenk­te, war von der Gegen­de­mo nur noch der har­te Kern von 5 Leu­te übrig. Selbst­ver­ständ­lich hat­te jeder von ihnen sei­nen per­söhn­li­chen Poli­zei­schutz. Die Schrei­ber­lin­ge einer Lokal­zei­tung berich­te­ten von Feig­heit vor'm Feind, da der Lauf­weg etwas geän­dert wur­de. Das ist jetzt lei­der kein Witz !
    Fazit: Auch < 100 Leu­te, die durch die ja deut­lich enge­ren Stra­ßen eines klei­nen Ortes spa­zie­ren, erzeu­gen Aufmerksamkeit.

  8. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/ulm-corona-demo-schaerfere-regeln-gemeinderat-ob-czisch-100.html

    Dabei findet die Stadt nur, dass es ungesund ist, 1 Stunde lang "Leberkäswecken" zu essen...

    Ulm ist im Übrigen die Herkunft von Markus Haintz, der inzwischen weltweit unterwegs ist.

    Der Protest auf der Straße wird weitergehen: Ein bloßes Aussetzen der gesetzlichen Impfpflicht mit der Option, sie im kommenden Herbst „scharfzustellen“, ist nicht akzeptabel. Am 27. Februar findet die nächste Mega-Demo in Wien statt - auch Prof. Dr. Sucharit Bhakdi wird vor Ort sein.
    https://t.me/s/Haintz

    Zivilcourage in Baden-Württemberg hat zudem Tradition, eine, die ausgerechnet mit dem Vater des Bgm. von Tübingen verbunden ist: mit Helmut Palmer, dem sog. "Remstalrebell". Der war genauso stur wie sein Kloiner, und da er selbst nie den Bgm.-Sessel eroberte, machte er sich nicht selten mit drastischen Aktionen selbst auf den Weg:

    Er wetterte gegen die Stadtverwaltung und deren vermeintliche Faulheit, beleidigte auf das heftigste politische Mitbewerber und sonstige Palmer-Gegner („Schleimscheißer“; „Lausbub“; „Sudelsäue“). Doch Palmer war auch ein Visionär: Er forderte den Bau einer Seilbahn, eines Parkhauses über dem Fluss Kocher, eine autofreie Innenstadt und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit (wenn auch mit fraglichen Mitteln, wenn er eigenmächtig zum Fällen von Bäumen an Straßen aufrief). Menschen, die sich von den etablierten Politikern nicht gehört und ernstgenommen fühlten, setzten ihre Hoffnung auf den Unabhängigen. Zudem erfuhr der Remstalrebell finanzielle Unterstützung durch einen lokalen Unternehmer, der noch eine Rechnung mit der Stadtverwaltung offen hatte.
    https://www.des-volkes-stimme.de/der-remstalrebell-wie-helmut-palmer-fast-oberbuergermeister-wurde/

    Palmers erste Buchveröffentlichung 1977 trug den Titel "Mein Kampf und Widerstand im Filbingerland". Auf dem Buchumschlag waren die ersten zwei Wörter groß gedruckt, sodass der Eindruck entstand, der Titel sei Mein Kampf wie das gleichnamige Werk von Adolf Hitler. Die zweite Ausgabe 1979 behielt diese Gestaltung bei, trug aber den Untertitel Späth-Lese, was einerseits auf ein Weinprädikat, andererseits auf den damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth anspielte.

    Palmer musste sich vor allem wegen Beleidigung in zahlreichen Gerichtsverfahren verantworten. Wiederholt saß er Gefängnisstrafen ab.

    Helmut Palmer wurde 2002 kurzzeitig Mitglied der SPD. Nach eigener Aussage trat er aber nur in die Partei ein, weil er sich von einer Parteimitgliedschaft mehr Schutz vor der Justiz und anderen Institutionen erhoffte, die ihn seiner Meinung nach verfolgten.[6] Er trat aber bald wieder aus und blieb dann bis zu seinem Lebensende parteilos. Palmer selbst bezeichnete sich wegen des gegen ihn verübten Justizterrors als „schwäbischen Sacharow“, letzten Alt-68er und wegen seiner teils derb-heftigen Sprache als „schwäbischen Strauß“. Palmers zahlreiche Bewunderer nannten Helmut Palmer auch den „Andreas Hofer Württembergs“.

    Am 24. Dezember 2004 erlag Helmut Palmer einer Krebserkrankung.

    Der Journalist Alfred Biolek bezeichnete ihn in der ARD-Sendung Boulevard Bio als „Vater der Bürgerinitiativen“. Palmers Bürgerinitiative Anfang/Mitte der 1970er Jahre gegen die geplante Neckar-Alb-Autobahn, die das gesamte Remstal zerschnitten und größte ökologische Schäden verursacht hätte, war von Erfolg gekrönt. Die NAAB wurde nicht gebaut. Baden-Württembergs CDU-Ministerpräsident Lothar Späth soll gesagt haben: „Helmut Palmer war der Totengräber der Neckar-Alb-Autobahn!“[7]. Diese verhindert zu haben, gilt als Palmers größter politischer Erfolg.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Palmer

    Manche Württemberger können also tatsächlich ... alles außer Hochdeutsch. Nur Mut, auch wenn ab und an die Söhne die geerbte Sturheit auf die verkehrten Dinge richten ....

    1. @some1: Dan­ke für die­se Erin­ne­rung an einen schwä­bi­schen Quer­den­ker. Er hät­te auch Stuttgart21 ver­hin­dert. Hof­fent­lich besinnt sich der Sohn irgend­wann noch auf sei­ne Her­kunft. Kann doch nicht sein, dass sich der Sohn eines Hel­mut Pal­mer fünf mal boos­tern lässt.

  9. Emp­feh­le Tril­ler­pfei­fen, Töp­fe, Pfan­nen, Blech­t­as­sen, Trö­ten, Hupen, Klin­geln, Glo­cken, Rat­schen, Peit­schen, Wasch­bret­ter, Ras­seln, Blech­do­sen unter den Schu­hen (zwei lee­re Geträn­ke­do­sen auf den Boden, jeweils in die Mit­te hin­ein­tre­ten, so dass sich Boden und Deckel leicht um die Schu­he seit­lich herumbiegen), …

    … wenn die mit den Rechts­än­de­run­gen mei­nen, sie könn­ten immer vor uns her lau­fen, dann soll­te man mal zei­gen, was die Phan­ta­sie so aller her­ge­ben kann, bei gutem Willen

    😉

    Sol­len die mal nur ALLES ver­bie­ten, womit man Krach machen könnte .…

  10. Erin­nert mich an die Zeit der Prohibition.
    Und die Men­schen haben auch zu die­ser Zeit ihren Weg gefunden,
    die Maß­nah­men zu umgehen.
    Mit Zwangs­maß­nah­men erreicht der Staat meist das Gegenteil.

    Es ent­schei­det sich gerade:
    Rebell oder Untertan

  11. Hats das schon jemals irgend­wo auf der Welt gege­ben das SPEISEN auf einer Demo ver­bo­ten sind?Das hät­te sich nicht mal Sta­lin ein­fal­len lassen.

    1. Die franz. Revo­lu­ti­on erreich­te auch immer neue Höhe­punk­te, bis sie umkipp­te. Das Ende ken­nen wir.
      Schaun mer ma, was mit unse­ren Akti­vis­ten pas­sie­ren wird.
      Zwar harzt es noch etwas, aber passt scho.
      Die Zahl der " Wan­nen " ist ein Tem­pe­ra­tur­füh­ler, wie es dem
      Poli­ti­ker­pack unter dem Hin­tern brennt.
      In Reut­lin­gen, im Poli­zei­staat Baden-Würt­em­berg ist wohl
      Back­ofen­tem­pe­ra­tur erreicht. sie­he betr. Videos.
      Das Blau­licht reich­te zum Fir­ma­ment und zeig­te nicht die Stärke,
      son­dern Schwä­che und Infan­ti­li­tät der Polizei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.