Priorisierung für Geimpfte : Warum eigentlich nicht triagieren?

PD Dr. Martin Hoffmann lehrt an der Uni Münster Angewandte Ethik (insb. Medizinethik, Ethik der Lebens­wissen­schaften, Forschungsethik). Er ist ein wei­te­res Beispiel für die Verkommenheit der Disziplin. Unter genann­ter Überschrift macht er sich Gedanken über das Recht, nicht "Geimpften" eine Behandlung zu ver­wei­gern, und zwar am 27.9. auf faz.net (Bezahlschranke):

»… Gehen wir die Optionen ein­mal aus rechts­ethi­scher Sicht durch und neh­men wir dabei an, dass zwei ethi­sche Kernprinzipien für die Rechtfertigung allen staat­li­chen Handelns im libe­ra­len Rechtsstaat unbe­dingt lei­tend sein soll­ten: der Schutz indi­vi­du­el­ler Grundrechte und das Prinzip fai­rer Chancengleichheit.

Tragisches Übel, aber keine Grundrechtsverletzung

Grundsätzlich sind drei Optionen denk­bar: 1. die Erzwingung der Herdenimmunität durch Einführung einer staat­lich sank­tio­nier­ten Impfpflicht, 2. die Bremsung des Infektionsgeschehens durch neu­er­li­che „Maßnahmen zur Kontaktreduktion“ (vul­go: einen neu­en Lockdown) und 3. der Verzicht auf jeg­li­che zwangs­be­wehr­te staat­li­che Intervention und die Inkaufnahme einer dann wahr­schein­li­chen Überlastung der Intensivstationen. Auf den ers­ten Blick ist die letz­te Option die unat­trak­tivs­te. Aber stimmt das wirk­lich? Betrachten wir die drei Optionen genauer.

Gegen die ers­te Option spricht, dass die Einführung einer staat­lich sank­tio­nier­ten Impfpflicht einen Eingriff in die kör­per­li­che Integrität der Individuen und damit in grund­le­gen­de Individualrechte bedeu­ten wür­de. So ist nach deut­schem Recht jede ärzt­li­che Intervention bei Zustimmungsfähigen, die nicht zuvor durch eine wohl­in­for­mier­te Einwilligung erlaubt wur­de, eine Körperverletzung. Über die per­sön­li­chen Gründe, sich nicht imp­fen las­sen zu wol­len, sind Ungeimpfte nie­man­dem (schon gar nicht dem Staat) Rechenschaft schuldig…

Weitgehend das­sel­be gilt für die Option 2., einen neu­er­li­chen Lockdown…

Option 3., also der kon­se­quen­te Verzicht auf jeg­li­che zwangs­be­wehr­te staat­li­che Intervention zur Bremsung des Infektionsgeschehens, hat dem­ge­gen­über den gro­ßen Vorteil, alle bis­her dis­ku­tier­ten Grundrechtsverletzungen für Millionen von Menschen zu ver­mei­den. Und die dar­aus resul­tie­ren­de even­tu­el­le Vorenthaltung inten­siv­me­di­zi­ni­scher Versorgung stell­te auch kei­ne noch gra­vie­ren­de­re Grundrechtsverletzung dar.

Denn es ist zwar ein tra­gi­sches Übel, wenn bedürf­ti­ge Menschen auf inten­siv­me­di­zi­ni­sche Versorgung ver­zich­ten müs­sen, aber es stellt kei­ne Grundrechtsverletzung dar: Auch bei einer Naturkatastrophe wird nie­mand in sei­nen Grundrechten ver­letzt, wenn ihm die drin­gend benö­tig­te zeit­na­he Behandlung nicht zuteil wer­den kann, weil zu vie­le ande­re gleich­zei­tig der­sel­ben Behandlung bedurf­ten. Denn kein Staat hat die Pflicht, Intensivkapazitäten stets auf einem Niveau vor­zu­hal­ten, das jed­we­de Rationierung unnö­tig mach­te – unter wel­chen Bedingungen auch immer. Und ein Rechtsstaat darf auch dann nicht ohne wei­te­res in die Grundrechte eini­ger sei­ner Bürger ein­grei­fen, wenn er dadurch ein gro­ßes Übel für ande­re ver­hin­dern kann. Sonst könn­te er stets einer Minderheit grund­le­gen­de Rechte ent­zie­hen, sofern dies der Mehrheit nützt – ein Übergriff, den sich kein libe­ra­ler Rechtsstaat erlau­ben darf.

Lebensrisiken fair verteilen

Wer die­se Einschätzung teilt, wird erken­nen müs­sen, dass gegen­wär­tig kei­ne nor­ma­tiv gerecht­fer­tig­te Handlungsoption exis­tiert, die uns die dro­hen­de Triage-Situation erspart. Wenn sie ein­tritt, wird man sie aber rechts­ethisch ange­mes­sen gestal­ten müs­sen. Und dabei kommt unwei­ger­lich das Prinzip der fai­ren Chancengleichheit ins Spiel. Es besagt, etwas ver­knappt aus­ge­drückt: Individuelle Lebenschancen soll­ten in einer Gesellschaft fair auf alle ihre Mitglieder ver­teilt werden…

Ex ante trägt jeder ein­zel­ne, der schwer an Covid-19 erkrankt (ob nun geimpft oder unge­impft), das glei­che Risiko, im Überlastungsfall kein Intensivbett mehr zu bekom­men. Aber ist das eine fai­re Verteilung der Pandemierisiken? Sicherlich nicht. Denn wir haben es mit einer sehr spe­zi­el­len Notsituation zu tun. Erstens ist eine maß­geb­li­che Ursache für die Entstehung die­ser Notsituation gut bekannt und klar benenn­bar. Gegenwärtig sind zwi­schen 90 und 95 Prozent der wegen Corona behan­del­ten Intensivpatienten unge­impft. Daraus lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit schlie­ßen, dass kei­ne Überlastung ein­tre­ten wür­de, wenn genug Menschen geimpft wären. Zweitens kann die­se Ursache durch mensch­li­ches Handeln besei­tigt wer­den, näm­lich Impfung. Diese Handlung ist aber – drit­tens – wie jede ande­re ärzt­li­che Intervention auch mit einem Bündel indi­vi­du­el­ler Gesundheitsrisiken ver­bun­den, die in den meis­ten Fällen mode­rat sind, aber bei eini­gen Subgruppen erhöht sein können…

Wer unter die­sen Bedingungen in einer Triage-Situation Geimpfte und Ungeimpfte gleich­stellt, igno­riert sowohl das indi­vi­du­el­le Risiko, dass der Geimpfte durch die Impfung in Kauf genom­men hat, als auch den kau­sa­len Beitrag, den der Geimpfte zur Vermeidung der Triage leis­tet. Deshalb wür­de eine Gleichstellung zu einer unglei­chen Verteilung der Pandemierisiken füh­ren, die den ein­zel­nen zuge­mu­tet wer­den. Will man eine fai­re Verteilung von Pandemierisiken zwi­schen Geimpften und Ungeimpften her­stel­len, muss man des­halb bei einer unter die­sen Bedingungen ein­tre­ten­den Triage Geimpfte cete­ris pari­bus gegen­über Ungeimpften priorisieren…

Durch kol­lek­tiv koor­di­nier­tes Handeln kann die Triagierung also ohne wei­te­res ver­mie­den wer­den. In die­ser Hinsicht unter­schie­de sich eine Triagierung in der gegen­wär­ti­gen Situation radi­kal von der Triagierung, die uns wäh­rend der ers­ten und der zwei­ten Corona-Welle droh­te, als es noch kei­nen wirk­sa­men Impfstoff gab. Es kommt hin­zu: Wenn wir im Fall der Triagierung, wie hier vor­ge­schla­gen, imp­f­un­wil­li­ge Ungeimpfte pos­te­rio­ri­sie­ren wür­den, hät­te jeder Einzelne die Möglichkeit, durch indi­vi­du­el­les Handeln sei­ne indi­vi­du­el­len Risiken bei der Triagierung zu mini­mie­ren. Warum also unter die­sen Bedingungen eigent­lich nicht triagieren?«

Ex ante und cete­ris pari­bus: Mit Verlaub, Herr Hoffmann, Sie sind, was Joschka Fischer 1984 dem Alt-Nazi Richard Stücklen zurief.

59 Antworten auf „Priorisierung für Geimpfte : Warum eigentlich nicht triagieren?“

  1. Sauber. Darf so einer in D/ EU tat­säch­lich noch arbeiten?
    Der muss schon ganz schön einen im Kanal gehabt haben als der den Text ver­fasst hat. Lass dich imp­fen sonst.… und sagt dann: "hät­te jeder Einzelne die Möglichkeit, durch indi­vi­du­el­les Handeln sei­ne indi­vi­du­el­len Risiken bei der Triagierung zu mini­mie­ren." Aha… zu mini­mie­ren … um wie­vie­le % … ich hau mich weg. Schwerkrank auf der Intensiv und da wird natür­lich erst mal auf das mit PIN Code gesperr­te Handy geguckt … wegen Piks und so. Nur falls das nicht alle ken­nen soll­ten von 1984 … hier nach zu lesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/M#Mit_Verlaub,_Herr_Pr%C3%A4sident,_Sie_sind_ein_Arschloch.

  2. Die Verkommenheit der Disziplin ist auf die Verkommenheit der ihr ange­hö­ren­den Elemente zurück­zu­füh­ren. Mit Argumenten kommt man da nicht wei­ter. Vielmehr gilt hier, wie auch im Fall von Buyx und Eigenlob-Pudelwohl, das Diktum Nietzsches:

    "Im Kampf mit der Dummheit wer­den die bil­ligs­ten und sanf­tes­ten Menschen zuletzt bru­tal. Sie sind damit viel­leicht auf dem rech­ten Wege der Verteidigung, denn an die dum­me Stirn gehört, als Argument, von Rechts wegen die geball­te Faust. Aber weil, wie gesagt, ihr Charakter sanft und bil­lig ist, so lei­den sie durch die­se Mittel der Notwehr mehr, als sie Leid zufügen."

  3. Innerhalb der Struwwelpetermoral von Hoffmann (der Name passt):
    Der Ungeimpfte hät­te die Milliarden Steuergelder, die für die Entwicklung und Beschaffung des (unsi­che­ren und unwirk­sa­men) Gen-Therapeutikums bezahlt wur­den, und die Energie, die für Testerei und Impferei ver­lo­ren­ge­gan­gen ist, lie­ber für Erkrankte und die Verbesserung des Gesundheitssystems und die Entwicklung von Medikamenten benutzt.
    Wieso soll das Bett jetzt jemand bekom­men, der schon so viel Geld in Anspruch genom­men hat?

  4. "… Gegen die ers­te Option spricht, dass die Einführung einer staat­lich sank­tio­nier­ten Impfpflicht einen Eingriff in die kör­per­li­che Integrität der Individuen und damit in grund­le­gen­de Individualrechte bedeu­ten wür­de. So ist nach deut­schem Recht jede ärzt­li­che Intervention bei Zustimmungsfähigen, die nicht zuvor durch eine wohl­in­for­mier­te Einwilligung erlaubt wur­de, eine Körperverletzung. …"
    Jetzt wur­de das Scheunentor sperr­an­gel­weit geöff­net und wird nie wie­der zugehen.
    Damit hat der Gefälligkeits-"Ethiker" aus Münster alles, was die Regierung bis­her an Impfdingsbums durch­ge­peitscht hat, als straf­ba­re Handlung bezeich­net. Nicht mit direk­ten Worten, son­dern in der Begründung des von ihm Gesagten liegt die äußers­te Sprengkraft, die in Gerichtsverfahren Wirkung erzie­len könnte.
    Bitte, Herr Aschmoneit, archi­vie­ren Sie die­se Veröffentlichung die­ses Möchtegern-Ethikers sehr gut. Die Worte die­ses Ethikers kön­nen noch­mal eine gro­ße Rolle "spie­len", ein oder das Zünglein an der Waage der "Impf"fanatiker sein.

    1. Die Integrität des Körpers fin­det sich in der EMRK unter Privatheit und Familie, wel­che D rati­fi­ziert hat, womit Artikel 46 Absatz 1 GG für die Maskenpolitiker nicht greift. Leider wer­den zur Zeit ent­spre­chen­de Klagen schlicht nicht ange­nom­men … was bleibt zu tun?

      Nach der Logik des Arztes müss­ten bei einem Massenunfall auch alle Unangeschnallten Triagiert werden?

  5. So haben sie ja auch im "Dritten Reich" alles für sich plau­si­bel erklärt. Alles war geset­zes­kon­form – bis zum letz­ten Buchstaben. Alles war ethisch gerecht­fer­tigt – bis zum letz­ten Gedanken. Und sie schrie­ben herr­li­che Aufsätze über das, was gebo­ten wäre. Und ande­re haben auf die­ser Basis alle Untaten unwi­der­spro­chen durch­set­zen können.

    Leider hat man nach dem Krieg nicht wirk­lich kur­zen Prozeß gemacht… als Mahnung an die kom­men­den Generationen. Ein paar Alibihälse wur­den gebro­chen… das Gros der Unmenschen durf­te weiterwurschteln.

    Denn von sowas kommt sowas. Und wenn das Pendel mal kippt, dann muß jeg­li­ches Handeln auch Konsequenzen nach sich ziehen.

    Nebenbei fän­de ich es ethisch durch­aus beden­kens­wert, wenn man für Fehlverhalten im staat­li­chen Handeln und Auftrag (also: als Beamter oder Politiker) wie­der kapi­ta­le Strafen verhängt.

    Denn wie wir gese­hen haben: Auch Artikel 1 vom Grundgesetz unter­liegt nur einem Zeit-un-geist.

    1. @Martin Korn " .……das Gros der Unmenschen durf­te weiterwurschteln."
      Und nicht nur dass. Diese Ungeheuer haben dann im Ausland ein feu­da­les Leben in Saus und Braus geführt, ohne ein­ge­locht oder an Deutschland aus­ge­lie­fert zu werden.
      Fragt sich, ob der deut­schen Regierung dar­an über­haupt etwas lag.

      Dieser Mister Hoffmann kommt aus dem­sel­ben Gestüt.
      Das zeigt. doch, dass wir längst wie­der im Nazi System ange­langt sind und "Arschloch" ist für den doch eine ganz harm­lo­se Bezeichnung.

      Ich kapie­re auch nicht, was für "Taten" da noch kom­men müs­sen, aber der größ­te Teil der Deuschen wagt ja nicht mehr den Mund aufzumachen.
      Und gera­de der deut­sche Bürger soll­te das tun.

  6. Also hier haben wir einen Psychologen und Philosophen, der lt. CV sei­ne gesam­te Studien- und Arbeitszeit als Student oder wis­sen­schaft­li­cher Mitarbeiter im uni­ver­si­tä­ren Umfeld ver­bracht hat und sich lt. CV über 'Menschliche Individualität' habi­li­tiert hat.

    Und in drei kur­zen Absätzen, unter fal­schen ver­ein­fach­ten Annahmen (die er schon ohne Ueberprüfung über­nimmt), mit ein biss­chen Scholastik klärt er die Frage der Triage zeit­geis­tig dahin­ge­hend, dass Geimpfte vor Ungeimpften zu prio­ri­sie­ren seien.

    Ich möch­te hier jetzt gar nicht auf sei­ne fal­schen Annahmen ein­ge­hen und dar­auf, ob eine Triagesituation über­haupt rea­li­si­tisch ist, die Sinnhaftigkeit von Intensivbehandlungen bei Covid und Bettenabbau.

    Sondern auf den ein­fa­chen Sachverhalt des sta­tus quo, den er schein­bar igno­riert: es ist eine Entscheidung der behan­deln­den Aerzte im kon­kre­ten Einzelfall, Personen die den hip­po­kra­ti­schen Eid geleis­tet haben.

    Zudem gilt Folgendes (Fettschrift von mir):

    'Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hat Empfehlungen mit kon­kre­ten Kriterien ent­wi­ckelt und die­se – auf 14 Din-A-4-Seiten – im Frühjahr ver­öf­fent­licht. Dort heißt es „die Priorisierung von Patienten“ sol­le sich „am Kriterium der kli­ni­schen Erfolgsaussicht ori­en­tie­ren“. Sie dür­fe sich aber nicht an Kriterien wie dem Lebensalter, das an sich und jen­seits von Vorerkrankungen und aktu­el­lem Gesundheitszustand noch nichts über die Erfolgsaussichten aus­sagt, fest­ma­chen. Auch Covid-Patienten dürf­ten nicht gegen­über ande­ren prio­ri­siert wer­den oder umgekehrt.'

    https://www.tagesspiegel.de/politik/ueberlastete-kliniken-wer-entscheidet-im-extremfall-welche-patienten-sterben-muessen/26726148.html

    Aber der Herr Privatdozent möch­te den Medizinern vor­schrei­ben, und zwar ohne Einzelfallentscheidung, und medi­zi­ni­sche Einzelbeurteilung, wie sie pau­schal ent­schei­den müss­ten. Und dazu hat er ein Lebtag lang Ethik stu­diert und wis­sen­schaft­lich assis­tiert, bezahlt durch unse­rer Steuergelder…

    Fällt mir nur das alt­be­kann­te sprich­wört­li­che 'Assi' ein…

    1. @A‑w-n:

      "ob eine Triagesituation über­haupt rea­li­si­tisch ist"

      Das fata­le ist mei­ner Meinung nach lei­der dass sie das spä­tes­tens mit­tel­fris­tig durch­aus ist. Nich weil Corona so ein Unheilsbringer wäre son­dern weil flei­ßig immer wei­ter Intensivbetten abge­baut wer­den. Irgendwann ist dann wirk­lich das Ende der Fahnenstange erreicht und es wird öffent­lich als Bestätigung für die gan­zen unsin­ni­gen Prognosen prä­sen­tiert. Ist doch toll wenn die Leute dann schon dar­auf ein­ge­stimmt sind wie das gan­ze zu lau­fen hat.

      1. @d: ich woll­te eben spe­zi­ell dar­auf hin­wei­sen, dass hier ein über 'mensch­li­che Individualität' habi­li­tier­ter Ethiker Medizinern mit hip­po­kra­ti­schem Eid vor­schrei­ben möch­te, wie sie zu ent­schei­den haben, nach pau­scha­ler Einstufung ohne das indi­vi­du­el­le Kranheitshild und Gesundungsprognose (wie sta­tus quo) zu berücksichtigen. 

        Ansonsten gibt es natür­lich vie­le Unbekannte. Er schreibt ja von der 'fai­ren Verteilung von Pandemierisiken'. Haben wir tat­säch­lich eine Pandemie/Epidemie? Wie lan­ge wird die jet­zi­ge noch offi­zi­ell bestehen oder been­det? Ist die ste­ti­ge vor­sätz­li­che Verknappug von Intensivbetten ein 'Pandemierisiko'? Wer gilt jetzt und zukünf­tig als 'Geimpft' und wer nicht (wie unten von jeman­den kom­men­tiert, mit Symptomen ist man ggf. kein Geimpfter mehr in der offi­zi­el­len Definition, wür­den nur 5% Gimpfte auf den Intensivstationen sein, wäre Triage ein Sonderfall)? Sind Geimpfte ohne Booster und sai­so­na­ler Auffrischung kei­ne Geimpften mehr? Werden es zukünf­tig eher Geimpfte mit ADE etc sein? Wie steht es um Genesene? Wird die Realität des Immunsystems 'aner­kannt' und Antikörpertests und insb. T‑Zellentests als Immunitätsnachweis aner­kannt? Wenn sich wie Lauterbach & Co sagen in den nächs­ten Monaten bis einem Jahr ohne­hin jeder 'ansteckt' der noch nicht geimpft ist, gäbe es (abge­se­hen von Anerkennung/Defintion) kei­ne 'rei­nen Ungeimpften' mehr, son­dern nur noch Geimpfte und Genesene. Will man bei neu­en Varianten mit Immunescape das Spiel neu spie­len? Bei wei­te­ren Viren, ande­ren Viren?

        Im Fall der Fälle, egal wie, müss­te ganz ein­fach eine Triage Entscheidung getrof­fen wer­den. Wenn's nicht anders geht, geht's nicht anders. Aber: eben durch Mediziner und nach deren Grundsätzen im kon­kre­ten Fall in der Praxis. Nicht nach dem Gusto eines welt­frem­den Schreibtischtäters, der selbst den'Göttern in weiss' noch Gott spie­len und die Gesetzestafeln vor­le­gen möchte.

    2. @A‑w-n

      Ich wür­de ja Brillenträger, Krampfaderngeplagte und Großnasige prin­zi­pi­ell nicht behan­deln und schwe­re Strafen ver­hän­gen, wenn sie es wag­ten, sich fortzupflanzen.

  7. "Gegenwärtig sind zwi­schen 90 und 95 Prozent der wegen Corona behan­del­ten Intensivpatienten ungeimpft."

    Dafür möch­te ich Belege sehen. Dieser Kausalzusammenhang scheint schlicht herbeifantasiert.
    Ich ken­ne 0 Beispiele. Zero.
    Der Intensivpfleger, neben dem ich vor Kurzem noch wohn­te, sag­te mir, dass die Menschen, die da angeb­lich mit C auf Intensiv gequält wer­den, ohne­hin nicht mehr zu ret­ten waren.

    Laut Infektionsschutzgesetz gilt im Umkehrschluss wie­der als unge­impft, wer geimpft ist und Symptome zeigt. Menschen, die wegen weiß der Teufel was ope­riert wer­den und auf der Intensivstation einen posi­ti­ven Coronatest haben, am bes­ten mit CT 45, gel­ten als Coronafälle.
    Wer innert 14 Tagen nach oder an der Sumpfung abkackt, ist ein Ungeimpfter.
    Menschen, die hus­ten, sind auch ohne Test Coronafälle.
    Den Blödsinn kann man doch nur noch Idioten weißmachen.

    1. @fabianus I:

      Sehe ich ähn­lich. Es kommt auch noch­mal dazu dass Geimpfte wohl regel­mä­ßig auch im Krankenhaus gar nicht erst getes­tet wer­den und somit gar nicht coro­na­po­si­tiv sein kön­nen – egal ob jetzt auf Intensiv oder anderswo.

    2. Bei Genesung nach Impfdurchbruch ver­län­gert sich der Status als Immunisierter und der Betreffende gilt als bes­ser geschützt.

    3. Denke auch, dass sei­ne Argumentation mit den 95 Prozent Ungeimpfter auf ITS steht und fällt.

      "Erstens ist eine maß­geb­li­che Ursache für die Entstehung die­ser Notsituation gut bekannt und klar benenn­bar. Gegenwärtig sind zwi­schen 90 und 95 Prozent der wegen Corona behan­del­ten Intensivpatienten unge­impft. Daraus lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit schlie­ßen, dass kei­ne Überlastung ein­tre­ten wür­de, wenn genug Menschen geimpft wären."

      Da die­se Zahl nicht gelegt wer­den kann, ist der Rest Schwachsinn.

    4. @fabianusI. Es gibt lei­der genug Leute, die das alles glau­ben. Meine gesam­te Nachbarschaft ist ge*mpft und unter­hielt sich neu­lich LAUTSTARK über den Gartenzaun. Natürlich ging es drum, dass noch so vie­le unge*mpft und wohl ziem­lich däm­lich sind, weil sie es nicht tun. Man sel­ber sei nun schon seit einem hal­ben Jahr auf der Seite der Guten…

  8. In dem Land, in die­sem gesell­schaft­li­chen System, gibt es das Prinzip fai­rer Chancengleichheit nicht. Vielleicht auf dem Papier, aber nicht im rea­len Leben. Wie sieht dann ihre Argumentation aus?

  9. wel­che rol­le nimmt ein mensch ein, wenn er über leben und tod ande­rer men­schen ent­schei­den will? wer hat eine sol­che rol­le inne?
    um was geht es hier wirk­lich? der mann recht­fer­tigt, daß inten­siv­bet­ten abge­baut wer­den, trotz "pan­de­mie".
    inten­siv­bet­ten wer­den nicht vor­ge­hal­ten, nur weil "pan­de­mie" ist.
    inten­siv­bet­ten wer­den ange­bo­ten, wenn es wirt­schaft­lich ist und nicht, weil die leu­te krank sind.
    es gibt kein recht auf ein inten­siv­bett. für keinen.
    es ist abs­trakt, über tria­ge nach­zu­den­ken, es ist nicht abs­trakt, inten­siv­bet­ten­ka­pa­zi­tä­ten abzubauen.
    die­ser blog hier läßt mich einen leser­brief, kom­men­tar schrei­ben, an einen autor, den mei­ne mei­nung über­haupt nicht inter­es­siert, für den mei­ne mei­nung irrele­vant, bedeu­tungs­los ist.
    der blog-wart hier ist dadurch, daß er kom­men­ta­re frei­schal­tet, der wah­re emp­fän­ger jedes ein­zel­nen leser­briefs an ande­re autoren, die nie­mals mei­nen leser­brief zur kennt­nis neh­men wer­den. der blog-wart hier ist die brief­kas­te­noma der sesam­stra­ße. und karl lau­ter­bach ist graf zahl.

  10. Schon 95 % unge­impf­te auf der Intensiv? Das kor­re­liert ganrnicht mit den Zahlen ande­rer Länder. Die Impfung wirkt in Deutschland wohl beson­ders gut. Warum muss man bei der Triage dann noch­mal geimpf­te vorziehen?

    Egal, mei­ne Forderung: Impfpflicht sofort!

  11. PD Dr. Martin Hoffmann kommt zum fal­schen Schluss: es müs­sen die Ungeimpften prio­ri­siert wer­den und nicht die Geimpften, denn sei­ne Prämissen sind falsch. 1.Er weiß nicht, dass es nie­mals eine Überlastung der Intensivs gege­ben hat, auch nicht in dem COVID Jahr Nr.1 ohne „Impfung“, 2. er weiß nicht, was die EMA z.B. über Comirnaty sagt, Zitat wört­lich: “Kann Comirnaty das Übertragungsrisiko von Mensch zu Mensch ver­rin­gern? Die Auswirkungen der Comirnaty-Impfung auf die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus in der Bevölkerung sind bis­her nicht bekannt. Es ist noch nicht bekannt, inwie­weit geimpf­te Personen das Virus mög­li­cher­wei­se wei­ter­hin in sich tra­gen und ver­brei­ten können.Wie lan­ge hält der Schutz durch Comirnaty an? Derzeit ist nicht bekannt, wie lan­ge der Schutz durch Comirnaty anhält. Die Studienteilnehmer wer­den noch wei­te­re 2 Jahre beob­ach­tet, damit wei­te­re Erkenntnisse über die Dauer der Schutzwirkung gewon­nen wer­den kön­nen.“ Zitat Ende. ABER:
    3. Er weiß auch nicht, dass die­se Rätsel inzwi­schen gelöst sind: im durch­impf­ten Israel ist wie­der eine COVID Welle in Bewegung gesetzt wor­den, von den Geimpften! Und in UK sind ca. die Hälfte der PCR-Infizierten geimpft und fast ¾ der an COVID Verstorbenen sind geimpf­te, bei 65 % Impfquote!
    Nach kur­zer Studie in vivo mit zig Mio. Teilnehmern in aller Welt ist evi­dent: es gibt kei­nen wirk­sa­men Impfstoff gegen COVID. Deshalb: Will man eine fai­re Verteilung von Pandemierisiken zwi­schen Geimpften und Ungeimpften her­stel­len, muss man des­halb bei einer even­tu­el­len Triage Ungeimpfte cete­ris pari­bus gegen­über Geimpften priorisieren.

        1. Natürlich ist das eine Unterstellung.

          Ich den­ke er sucht krampf­haft nach einer Rechtfertigung. Das ist eben unser Wesen. Er ist Opfer des Harmoniestrebens und einer man­geln­den Fehlerkultur. Wir wis­sen es (und: er ist in der Position es “wis­sen zu kön­nen”; es ist kein intel­lek­tu­el­les Defizit!) — aber bege­hen hier und da die fal­schen Pfade. Eine Umkehr wäre nötig. Aber nein! Es wür­de doch die eige­ne Integrität ankrat­zen. Ausserdem machen die meis­ten Drumherum so pri­ma mit. Können die etwa auch irren? Nein! 

          Der Irrtum bleibt also in Geißelhaft.
          So neh­men sol­che Sachen ihren irren Lauf.

    1. @Bernhard Anton: Er weiß das alles. 

      Das System Corona ist – auch – ein Überbietungswettbewerb in der Kunst, sich dumm zu stel­len. Damit die Wenigen Gewinn machen und herr­schen, geht es dar­um, die Vielen zu belü­gen. Schamlos, ent­hemmt. Die unwirk­sa­me und krank machen­de oder töten­de expe­ri­men­tel­le pro­phy­lak­ti­sche gen­tech­ni­sche Injektion ("Impfung") gelan­ge in die Körper der huma­nen Herde, nicht unbe­dingt mit Gewalt, aber Tag für Tag mit vie­len, vie­len Lügen.

  12. 1. die Erzwingung der Herdenimmunität durch Einführung einer staat­lich sank­tio­nier­ten Impfpflicht, 2. die Bremsung des Infektionsgeschehens durch neu­er­li­che „Maßnahmen zur Kontaktreduktion“ (vul­go: einen neu­en Lockdown) und 3. der Verzicht auf jeg­li­che zwangs­be­wehr­te staat­li­che Intervention und die Inkaufnahme einer dann wahr­schein­li­chen Überlastung der Intensivstationen.

    1. Fehler 1
    Nicht immu­ni­sie­ren­de Impfungen bewir­ken kei­ne Herdenimmunität.

    2. Fehler 2
    Die Maßnahmen brem­sen nichts.

    3. Fehler 3
    Die Intensivstationenbelastung wird durch den Abbau von Krankenhäusern, Betten und Personal künst­lich herbeigeführt.

    Der Nicht-Jurist und Nicht-Naturwissenschaftler soll­te Hoffmann soll­te sei­ne fach­li­chen Informationen prüfen.

    zwei ethi­sche Kernprinzipien für die Rechtfertigung allen staat­li­chen Handelns im libe­ra­len Rechtsstaat unbe­dingt lei­tend sein soll­ten: der Schutz indi­vi­du­el­ler Grundrechte und das Prinzip fai­rer Chancengleichheit.

    Sollten sie – wer sagt das, Hoffmann? Leitprinzip der Grundrechte ist der Schutz VOR dem Staat nicht durch ihn! Leider ver­ra­ten die Grundrechte nicht, wie man das gegen den Staat durch­set­zen kann, wenn es not täte – also jetzt. Zwänge sind zudem nicht das glei­che wie Pflicht und bei­des zusam­men ist vor allen eins nicht: eine "Chance".

    Es ist irr, wie uner­müd­lich sich die­se sys­te­misch gene­rier­ten Irgendwas-Experten Dinge aus­den­ken, die angeb­lich "so sind", obgleich sie selbst sie gera­de eben erst erfun­den haben nach Lust, Laune und Phantasie.

    1. "Leider ver­ra­ten die Grundrechte nicht, wie man das gegen den Staat durch­set­zen kann, wenn es not täte – also jetzt."

      Artikel 20 Absatz 4 GG
      Nach Ausschöpfung des Rechtsweges besteht das Recht auf Widerstand, z. B. durch Verweigerung oder Komponieren/Dichten/Schreiben .… oder Fahnenschwenken auf den Barrikaden

    2. hen­ning rosenbusch
      @rosenbusch_
      ·
      2 Std.
      Klaus Stöhr, Virologe und Epidemiologe, ehe­mals SARS-Forschungskoordinator bei der WHO (Servus-TV):

      „Für mich wäre bei­spiels­wei­se der zwangs­wei­se Schwimmunterricht an der Schule bes­ser als die Corona-Impfung, da mehr Kinder an Ertrinken sterben.“

    3. "…1. Fehler 1
      Nicht immu­ni­sie­ren­de Impfungen bewir­ken kei­ne Herdenimmunität. …"
      Vielen Dank für den Hinweis. Den Fakt, den Sie beschrei­ben, wuss­te ich noch nicht.

  13. Ich dach­te, Ge"impfte" haben kei­ne schwe­ren Verläufe mehr? Sie sind doch vor schwe­ren Verläufen geschützt.
    Dann ist doch auch kei­ne Beatmung und wohl auch kei­ne Triage mehr nötig?
    Wenn 30% Ungeimpfte übrig sind die­sen Winter und schon im letz­ten Winter kei­ne flä­chen­de­cken­de Überlastung der Intensivstationen ent­stan­den ist, soll­te das die­sen Winter auch nicht pas­sie­ren, nicht?

    Ganz abge­se­hen von der Verschiebung der roten Linien – Leute, die ver­ant­wort­lich sind für ihre Lage, denen soll dann nicht mehr oder nur nach­ran­gig gehol­fen wer­den. Merkt er was?

    Mit Logik hat der Ethiker es nicht so?
    Mit Moral auch nicht.
    Und mit Statistik (gar­ba­ge in – gar­ba­ge out) offen­sicht­lich schon gar nicht.

      1. @ aa: Wenn auch nur eine mar­gi­nal rech­ne­ri­sche Chance auf einen Politikwandel bestan­den hät­te, wären die­se Wahlen nicht durch­ge­führt wor­den. Die "Föhrung" hat mitt­ler­wei­le soviel Dreck am Stecken, dass sie eine Aufarbeitung unter allen Umständen ver­hin­dern muss. Sie gleicht damit dem Geiselnehmer in der Bank, der bereits eine Geisel erschos­sen hat – aber halt noch acht ande­re hat.

        1. @Tricouleur. Welche Aufarbeitung bit­te? Und durch wen?
          Wenn ‑wie von so man­chem in Kameras spre­chen­den Rechtsanwalt behaup­tet wird- die Judikative in Deutschland „total kaputt“ ist.… wer soll dann die­se Leute bit­te bestrafen?

  14. "Wer unter die­sen Bedingungen in einer Triage-Situation Geimpfte und Ungeimpfte gleich­stellt, igno­riert sowohl das indi­vi­du­el­le Risiko, dass der Geimpfte durch die Impfung in Kauf genom­men hat"

    Ach! Da gibt er also sel­ber zu, daß die Impfung ris­kant ist? Warum soll­te ich also das Risiko eingehen?

    Ansonsten bin ich dafür, daß Ungeimpfte mit schwe­rer Erkrankung bei knap­pen Intensivkapazitäten zurück­ste­cken müs­sen – wenn das glei­che auch für Geimpfte mit Impfschäden gilt!

    1. @Jo:

      "Ansonsten bin ich dafür, daß Ungeimpfte mit schwe­rer Erkrankung bei knap­pen Intensivkapazitäten zurück­ste­cken müs­sen – wenn das glei­che auch für Geimpfte mit Impfschäden gilt!"

      Mir ist bewusst dass du das eher scherz­haft meinst aber ich wäre da trotz­dem vor­sich­tig. Genau die­ses Mit-Dem-Finger-Auf-Die-Andere-Gruppe zei­gen ist gewünscht und es sind nicht "die Geimpften" per se die die­sen unter­ir­di­schen Müll pro­pa­gie­ren son­dern Politik und Medien. Das darf man bei der gan­zen Sache ein­fach nie vergessen.

  15. Einfach mal schön zurück leh­nen und abwar­ten. Ab Dezember ver­lie­ren die 1sten ihren Impfstatus. Wenn sich die­se dann nicht neu imp­fen las­sen zäh­len sie als unge­impft. Das glei­che gilt für Geimpfte die mit Symptomen ,also mit Impfdurchbrüchen ein­ge­wie­sen wer­den ,gel­ten als Ungeimpfte. Das heißt also die Geimpften wer­den auto­ma­tisch immer weni­ger. Also kei­ne Aufregung es erle­digt sich alles von selbst.

  16. Das ist ja inter­es­sant. Ich zitie­re: "Auch bei einer Naturkatastrophe wird nie­mand in sei­nen Grundrechten ver­letzt, wenn ihm die drin­gend benö­tig­te zeit­na­he Behandlung nicht zuteil wer­den kann, weil zu vie­le ande­re gleich­zei­tig der­sel­ben Behandlung bedurften."

    Eine Viruspandemie wäre ja so eine Naturkatastrophe. Niemand wäre in sei­nen Grundrechten ver­letzt gewe­sen, wenn das Virus wüten gedurft hät­te (so wie in Schweden und Belarus, haha!).

    Mit ande­ren Worten: Für die Pandemiepolitik gab es von Anfang an in die­sem Maße kein Mandat, denn es gibt kei­ne ein­klag­ba­re Garantie auf einen Intensivplatz. Wer an in einer Flut unter­geht oder vom Virus umge­nie­tet wird, der ist sei­nen Grundrechten nicht ver­letzt worden. 

    Schlage ich einen Politiker zusam­men und der hat einen gebro­che­nes Nasenbein, dann habe ich sein Recht auf kör­per­li­che Unversehrtheit ver­letzt. Holt er sich die glei­che Verletzung beim Sport, dann ist er auch nicht mehr unver­sehrt, aber das war halt Pech.

  17. Das sind die Leute, die meinen, dass sie künftig für die Gesundheit der menschlichen Viehherde zuständig sind:

    Gavi, the Vaccine Alliance

    Global Financing Facility for Women, Children and Adolescents (the GFF)

    The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria (The Global Fund)

    International Labour Organization (ILO)

    Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS)

    Unitaid

    United Nations Development Fund (UNDP)

    United Nations Population Fund (UNFPA)

    United Nations Children’s Fund (UNICEF)

    United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women (UN Women)

    World Bank Group

    World Food Programme (WFP)

    World Health Organization (WHO)

    https://www.who.int/news/item/27-09-2021-all-principals-video-to-mark-two-year-anniversary-of-the-launch-of-the-sdg3-global-action-plan

    Ich habe diese Arschlöcher weder gewählt noch sonstwie beauftragt.

    Sie?

    Die Idioten von der WHO führen GAVI an erster Stelle.

    Wer ist GAVI?

    GAVI wurde vor über 20 Jahren gegründet und ist heute der Verhandlungsführer für COVAX.

    The Annual Meeting 2000 was also the occasion when the Global Alliance for Vaccines and Immunization (GAVI) was born. GAVI today serves as a vital coordinator of the global network of governments international financial institutions and development organizations, philanthropic organizations, and private sector actors in the effort to maintain the world’s commitment to vaccines and immunization, which are essential to global public health and development, espe-cially for children. Among the early supporters of GAVI was Microsoft founder Bill Gates, who has been a regular Davos participant since 1996, missing only one year. In 2000, among the many grants made by the Bill & Melinda Gates Foundation was a donation to GAVI of US$ 750 million that was to be given over five years (see box)/em>
    http://www3.weforum.org/docs/WEF_First40Years_Book_2010.pdf (Treffen 2000)

    Die Allianz wurde am 29. Januar 2000 beim Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gavi,_die_Impfallianz#Arbeitsweise

    Die Gründung und die Rolle der Gates-Stiftung dabei wird so beschrieben:
    The Foundation's initial five-year pledge of US$ 750 million in 1999 provided the seed money to launch Gavi. Since then, additional pledges have brought the Foundation's total commitment to Gavi to date to over US$ 4 billion.
    By supporting Gavi, the Foundation – which has a permanent seat on the Gavi Board – aims to accelerate access of developing countries to vaccines and support research into health solutions for these countries that are effective, affordable and sustainable.

    https://www.gavi.org/operating-model/gavis-partnership-model/bill-melinda-gates-foundation

  18. Der so von aa ver­bal ge-aadel­te Leerkörper hat immer­hin durch­aus Interessante Diskussionsbeiträge gelie­fert! Nämlich, dass eine Impfpflicht:

    - einen Eingriff in die kör­per­li­che Integrität der Individuen und damit in grund­le­gen­de Individualrechte bedeu­tet und
    – nach deut­schem Recht im Grunde einer Körperverletzung gleichkommt,

    sowie, dass man über "die per­sön­li­chen Gründe, sich nicht imp­fen las­sen zu wol­len" nie­man­dem Rechenschaft schul­dig ist.

    Außerdem weiß die­se Blüte der Gelehrsamkeit, dass "ein neu­er­li­cher Lockdown" (also etwas, das – glaubt man recht­gläu­bi­gen Apologeten "har­ter Maßnahmen" – nie statt­ge­fun­den hat) "weit­ge­hend" ein eben­so (wohl eben­so "rechts­wid­ri­ger"?) "Eingriff" wäre (ent­spre­chend also nie­man­dem Rechenschaft über die per­sön­li­chen Gründe schul­dig ist, sich nicht dar­an zu hal­ten – geschwei­ge denn, damit einen Rechtsbruch zu begehen).

    Insofern: Applaus für bei­de (im Grunde tri­via­len) Aussagen.
    Dass "der Verzicht auf jeg­li­che zwangs­be­wehr­te staat­li­che Intervention" die "Inkaufnahme einer dann wahr­schein­li­chen Überlastung der Intensivstationen" dar­stellt ist (bis auf das Glaubensbekenntnis: "dann wahr­schein­li­che") eine Dumm-Binse auf dem Niveau der still­schwei­gen­den "Inkaufnahme" von Über- oder nur Be-las­tun­gen des Gesundheizsystems durch Autounfälle, falls man auf die zwei­fels­frei wirk­sa­me, "zwangs­be­wehr­te staat­li­che Intervention", Autofahrverbot, "ver­zich­tet".
    (da bin ich voll bei @Bolle)

    Der Rest ist rei­ne Hirnwixerei (obwohl zu befürch­ten ist, dass der pole­mi­sche Beitrag des Herrn Professor ernst gemeint ist).

    Abgesehen davon ist mir per­sön­lich der Verzicht auf unge­frag­te Intubation wesent­lich sym­pa­thi­scher, als das zwei­fel­haf­te "Privileg" die­ser eben­so unge­fragt zu Un(?)gunsten einer wesent­lich jün­ge­ren, schö­ne­ren Person teil­haf­tig zu wer­den – nur weil ich über die ein­zig wah­re, gut doku­men­tier­te Gesinnung verfüge … .

  19. Und wie macht der Triange-Scherge bei aus­schließ­lich Gentherapierten? Geht das nach "Impfstoff"? Oder geht das nach Buchstaben? Muss man eine Wartemarke zie­hen? Entscheidet die Schuhgröße, Haarfarbe, Maskentyp oder der Wochentag, an dem man gebo­ren wur­de? Fragen über Fragen.

  20. Solche Aussagen und der Umstand, dass ein Lauterbach Gesundheitsminister wer­den könn­te, las­sen mei­nen küm­mer­li­chen Restglauben an eine Wende zum Besseren von mir abfal­len, wie die Nadeln an einer ver­trock­ne­ten Kiefer.
    Hat jemand ein Häuschen in Schweden zu ver­mie­ten? Dänemark gin­ge auch.

  21. Model Doutzen Kroes
    „Ich wer­de mich nicht zur Impfung zwin­gen lassen“

    "..„Ich wer­de mich nicht zur Impfung zwin­gen las­sen. Ich wer­de mich nicht dazu zwin­gen las­sen, mei­ne Gesundheit unter Beweis zu stel­len, um an der Gesellschaft teil­zu­ha­ben. Ich wer­de den Ausschluss von Menschen auf Basis ihres medi­zi­ni­schen Status‘ nicht akzep­tie­ren“, schreibt das nie­der­län­di­sche Model in einem län­ge­ren Post. Darin heißt es auch, dass sie nun „mei­ne Wahrheit“ spre­chen wol­le und es nicht län­ger aus­hal­te, die „Ungerechtigkeit, die vor unser aller Augen geschieht“ zu ignorieren. .."

    https://t.me/s/barucker/2172

    https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article234049906/Model-Doutzen-Kroes-Ich-werde-mich-nicht-zur-Impfung-zwingen-lassen.html

    https://www.instagram.com/p/CT7uQ2CsgzS/

  22. Wie ger­ne unter­schrei­be ich eine Verzichtserklärung für ITS in Sachen Corinna, sie­he Marco Caimi, wenn die Waxxer mich dann in Ruhe las­sen. Bisher habe ich den Schnupfen immer besiegt, eine Grippeimpfungsnadel hat mein sport­li­cher Körper noch nie gese­hen. Ich spen­de bis an mein Ableben alle für mich geplan­ten Dosen (inkl. Coca Cola und dem Flügelteil) jed­we­den Interessenten, ger­ne auch dem Hoffendenmann.

    Und jetzt, shut up Wichtigtuer!

  23. Warum ein­fach, wenn es auch umständ­lich geht.
    Wenn der Autor denn damit rech­net, dass bei Einstellung der Maßnahmen die schwe­ren Erkrankungen zuneh­men, war­um nicht ein­fach, in der Zeit der Maßnahmen, ein paar Betten dazu­stel­len? Dann sind beim Beenden der Maßnahmen aus­rei­chend Betten vor­han­den. Das lie­ße sich halb­wegs pla­nen und bei den Einsparungen für Tests, Spritzen und Masken ist, auf jeden Fall, mehr als genug Geld vorhanden.
    (Typisch Prof.Dr.Chefe. Je kom­pli­zier­ter, des­to bes­ser, aber auf ein­fa­che Lösungen kom­men, unmöglich. 😉 )

  24. "Will man eine fai­re Verteilung von Pandemierisiken zwi­schen Geimpften und Ungeimpften her­stel­len, muss man des­halb bei einer unter die­sen Bedingungen ein­tre­ten­den Triage Geimpfte cete­ris pari­bus gegen­über Ungeimpften priorisieren…"

    Man könn­te sicher­lich auch Mord mit­tels irgend­ei­nes hoch­tra­ben­den Gefasels für rich­tig erklären..
    Da sieht man mal wie­der, dass die­je­ni­gen, die sich zu sehr auf ihren Intellekt kon­zen­trie­ren, die aller­größ­te Gefahr sind, denn sie haben ihre Intuition ver­lo­ren, den Bezug zu sich selbst und zu ihren Mitmenschen und sind offen­bar voll­kom­men gewis­sen­los. Abscheulich, so etwas zu lesen.

  25. "Si tacuis­ses phi­lo­so­phus man­sis­ses" – der Satz wur­de genau für sol­che Schwätzer erfunden.

    Das sind mehr Brüche in der Logik als bei einem Roland-Emmerich-Film. Eine fal­sche Grundvoraussetzung ("Man kann anneh­men" ist als wis­sen­schaft­li­che Grundlage unge­fähr so gut geeig­net wie "Mami hat gesagt") wird so unter Beimischung eines in die­sem Zusammenhang unzu­läs­si­gen "cete­ris pari­bus" (ein Prinzip, wel­ches grund­sätz­lich nicht benutzt wer­den darf, wenn es um die Beschreibung von Individuen geht) zu einem wider­wär­ti­gen Eintopf aus Pseudodenken, der Negation des Solidarprinzips, der Entindividualisierung jeg­li­cher Entscheidung und einer Verkennung rechts­staat­li­cher Prinzipien (tat­säch­lich ist der Staat näm­lich ver­pflich­tet, bei der Sicherstellung der medi­zi­ni­schen Versorgung "gewöhn­li­che" Naturkatastrophen zu berück­sich­ti­gen, und der Ausbruch einer Atemwegserkrankung ist einer "gewöhn­li­chen" Naturkatastrophe gleich­zu­set­zen). Handelt der Staat also im übli­chen Rahmen ver­ant­wort­lich, und fragt nach Möglichkeit nicht Philosophen und Ethiker, was er ein­pla­nen soll, son­dern Menschen die sich mit der Bewältigung des Alltagsgeschehens aus­ken­nen, dann kann und wird es zu einer grö­ße­ren Triagesituation außer bei Jahrhundertereignissen nicht kom­men. Und davon sind wir sehr weit weg.

    Wird wirk­lich Zeit, im Rahmen einer fai­ren Lastenverteilung die­se unpro­duk­ti­ven Geisteswissenschaften end­lich aus dem uni­ver­si­tä­ren Kanon her­aus­zu­neh­men und sämt­li­che Absolventen die­ser Disziplinen umge­hend aus allen öffent­li­chen Ämtern zu ent­fer­nen. Hätten ja was anstän­di­ges stu­die­ren kön­nen, selbst Schuld, die­se ver­damm­ten Schmarotzer!
    Upps… 😀

  26. Also, wenn ich als Arzt zwi­schen der Rettung eines Autorasers oder der Rettung sei­nes Opfers ent­schei­den müss­te, natür­lich wür­de ich das Opfer bevorzugen.
    Aber bei oben aus­ge­führ­ter Fragestellung wird es extrem schwierig.
    Inwiefern leis­tet denn der "Geimpfte" einen kau­sa­len Beitrag zur
    Vermeidung der Triage? ( zwangs­ge­impf­te wie die Alten in den Heimen und Kinder etc im fol­gen­den natür­lich aus­ge­nom­men): Er geht in jedem Fall bei einer expe­ri­men­tel­len Impfung ein hohes gesund­heit­li­ches Risiko ein ( das übri­gens wesent­lich teu­rer wer­den kann als 3 Wochen I‑Bett ) und hat damit vor­setz­lich sei­ne Gesundheit gefähr­det. Wegen der vie­len erns­ten Nebenwirkungen kos­ten sie ja auch schon reich­lich. Und sogar im Focus online hat ein gewis­ser Dr Spinner zuge­ge­ben , das jeder zehn­te einen Impfdurchbruch hat und, wie wir ja wis­sen, im ech­ten Leben weni­ger als einer von hun­dert in die Bredruille kommt. Auch die Motivation der meiss­ten Geimpften ist nicht hehr, son­dern Bequemlichkeit, Denkfaulheit, Mitläufertum, Pragmatismus, auch die Lebensgier bzw. feh­len­de Bereitschaft auf ober­fläch­li­ches Vergnügen mal zu ver­zich­ten etc. (vgl dazu Prof. Maaz), sel­te­ner die Angst vor Erkrankung. Und gera­de weil die­se beque­me Gruppe unter den Geimpften den Moralapostel
    spielt, bewer­te ich das jetzt auch mora­lisch. Hinzu kommt dass
    nach allem was wir jetzt wis­sen, sie nun auch noch
    anste­ckend sind und flie­gen als Krönung unter dem Radar. Ich per­sön­lich hal­te die­se Leute für ziem­lich anste­ckend, da sie eine Lebendimpfung erhal­ten haben und bin für 1G, wenn schon, damit man mal genau sieht was dann pas­siert und Infektionswellen nicht mehr im Zweifelsfall den Ungeimpften in die Schuhe gescho­ben wer­den kön­nen. Ich mei­ne es wird Zeit da mal anders auf­zu­tre­ten- Warum möch­te aus­ge­rech­net Herr Spahn da keine
    "Spaltung"? Ich ver­mu­te damit die Pandemie wei­ter­geht. Und dann lan­den die Ungeimpften , die recher­chiert haben, die sich Gedanken gemacht haben, die Häme aus­ge­setzt sind, am Ende
    auch im Krankenhaus wegen der Impffluchtmutanten? Was jetzt , Herr Professor ! Ihre Ausführungen sind, abge­se­hen von anderer
    Fragwürdigkeit, müs­sig, denn sie haben die angeb­li­che Realität nicht hin­ter­fragt son­dern als Grundlage der Betrachtung blind übernommen.

  27. Gräbt AA die­se Irren eigent­lich irgend­wo aus – oder wer­den die spe­zi­ell für ihn hergestellt?

    Was ich nicht ver­ste­he: war­um hält man sich bei so was auf? Was ist das für eine per­ver­se Lust, sich mit Behauptungen und "Argumenten" von Irren aus­ein­an­der zu setzen?

    Dadaismus? Pataphysik?

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