Während Lauterbach den Tölpel gibt, zieht Wieler im Hintergrund die Fäden

Dem RKI-Chef kann es reich­lich egal sein, wer unter ihm Gesund­heits­mi­nis­ter ist. Wäh­rend Lau­ter­bach sich dar­an berauscht, am Zaun des Wei­ßen Hau­ses ste­hen und den Hund von Biden strei­cheln zu dür­fen, spielt Lothar Wie­ler die ihm zuge­dach­te Rol­le als bes­tens ver­netz­ter Draht­zie­her eher unauf­fäl­lig. Oder war in irgend­wel­chen Medi­en etwas von der Jah­res­ta­gung der Inter­na­tio­nal Asso­cia­ti­on of Natio­nal Public Health Insti­tu­tes zu erfah­ren? Nur die­se eine Mel­dung ist mir begegnet:

Dabei wur­den dort ent­schei­den­de Wei­chen gestellt.

Auf der Tagung, die vom 30.11. bis zum 2.12.22 statt­fand, wur­de ein "Stock­holm State­ment – Die Rol­le der natio­na­len Gesund­heits­in­sti­tu­te bei der Unter­stüt­zung der Bereit­schaft und Reak­ti­on auf Not­fäl­le, die die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung betref­fen" ver­ab­schie­det. Dort ist zu lesen:

»… Bewaff­ne­te Kon­flik­te und der Kli­ma­wan­del schä­di­gen welt­weit die Wirt­schaft, unter­bre­chen die kri­ti­sche Ener­gie­ver­sor­gung, ver­trei­ben Mil­lio­nen von Men­schen und füh­ren zu glo­ba­ler Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit. Natio­na­le Gesund­heits­in­sti­tu­te (NPHI) spie­len eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Ver­hü­tung und Lin­de­rung der Aus­wir­kun­gen die­ser Not­fäl­le. Die Mit­glie­der der IANPHI tra­gen mit wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Erkennt­nis­sen und unab­hän­gi­ger fach­li­cher Bera­tung zu stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen von Regie­run­gen in aller Welt bei…«

Selbst wo es blu­mig zugeht, wer­den Prio­ri­tä­ten und Optio­nen deut­lich. Es wer­den – in die­ser Rei­hen­fol­ge – die Wirt­schaft geschä­digt und die Ener­gie­ver­sor­gung, dann erst kom­men die mensch­li­chen Opfer. So wie Pan­de­mien als Natur­ge­wal­ten ver­kauft wer­den, geschieht es auch mit offen­bar ursa­chen­lo­sen Kon­flik­ten und Klimaveränderungen.

Natür­lich wis­sen­schaft­lich und völ­lig unab­hän­gig stem­men sich die­sen Übeln entgegen:

Prof. Dun­can Sel­bie, Pre­si­dent, IANPHI, for­mer Chief Exe­cu­ti­ve, Public Health Eng­land and Chief Advi­ser, Sau­di Public Health Aut­ho­ri­ty, Sau­di Arabia

Dr. Meer­ja­dy Sabri­na Flo­ra, Vice Pre­si­dent, IANPHI, for­mer Direc­tor, Insti­tu­te of Epi­de­mio­lo­gy Dise­a­se Con­trol and Rese­arch, Bangladesh

Prof. And­ré van der Zan­de, imme­dia­te past Pre­si­dent, IANPHI, for­mer Direc­tor- Gene­ral, Natio­nal Insti­tu­te for Public Health and the Envi­ron­ment, The Netherlands

Dr. Ebba Aba­te, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, imme­dia­te past Direc­tor Gene­ral, Ethio­pian Public Health Insti­tu­te, Ethiopia

Prof. Geneviève Chêne, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, imme­dia­te past Chief Exe­cu­ti­ve, San­té Publi­que France, France

Prof. Aamer Ikram, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, Exe­cu­ti­ve Direc­tor, Natio­nal Insti­tu­te of Health, Pakistan

Dr. Geor­ge Fu Gao, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, imme­dia­te past Direc­tor- Gene­ral, Chi­ne­se Cen­ter for Dise­a­se Con­trol and Pre­ven­ti­on, China

Dr. Mar­tha Lucia Ospi­na, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, Direc­tor, Natio­nal Insti­tu­te of Health, Colombia

Dr. Sabin Nsan­zi­ma­na, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, imme­dia­te past Direc­tor, Rwan­da Bio­me­di­cal Cen­ter, Minis­ter of Health, Rwanda

Dr. Juan Angel Rive­ra Dom­m­ar­co, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, imme­dia­te past Direc­tor-Gene­ral, Natio­nal Insti­tu­te of Public Health, Mexico

Dr. The­re­sa Tam, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, Chief Public Health Offi­cer of Cana­da, Public Health Agen­cy, Canada

Dr. Mark­ku Ter­va­hauta, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, Direc­tor-Gene­ral, Natio­nal Fin­nish Insti­tu­te for Health and Wel­fa­re, Finland

Prof. Lothar H. Wie­ler, Exe­cu­ti­ve Board Mem­ber, IANPHI, Pre­si­dent, Robert Koch Insti­tu­te, Germany

Die meis­ten Genann­ten dürf­ten bis­her eher unbe­kannt sein. Anders steht es mit dem Leo­pol­di­na-Mit­glied und Teil­neh­mer von "Event 201", Geor­ge Fu Fao. Er hat­te uns schon im Mai 2021 auf die "kom­men­den Pan­de­mien" vor­be­rei­tet (s. Eine hal­be Mil­li­on poten­zi­el­le Pan­de­mien, Kuschel-Virus von Event 201?). Nähe­res zu den Damen und Her­ren gibt es auf ian​phi​.org.

Wir lesen wei­ter von Phra­sen nach Art einer Sonn­tags­re­de an Verantwortungslosigkeit:

»… In den Dis­kus­sio­nen wur­de her­vor­ge­ho­ben, dass die Aus­wir­kun­gen zahl­rei­cher Not­fäl­le auf die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung, ins­be­son­de­re der schwächs­ten Bevöl­ke­rungs­grup­pen, ungleich ver­teilt sind, was zu einer Abnah­me der gesund­heit­li­chen Chan­cen­gleich­heit führt, wie zuletzt bei der COVID-19-Pan­de­mie deut­lich wur­de…«

Da traut sich Wie­ler was! Es waren die von ihm und Sei­nes­glei­chen durch­ge­setz­ten Maß­nah­men wie Lock­downs, Schul­schlie­ßun­gen und wirt­schaft­li­che Rui­nie­rung zahl­rei­cher Bran­chen bei gleich­zei­tig maxi­ma­len Pro­fi­ten für Gesund­heits- und Tech­no­lo­gie­kon­zer­ne, die die­se schwe­ren Schä­den her­vor­ge­ru­fen haben. Bevor­zug­te Opfer waren und sind dabei nicht nur die Men­schen in armen Län­dern, son­dern eben­so die wirt­schaft­lich benach­tei­lig­ten im rei­chen Wes­ten. Deren Mög­lich­kei­ten, Resi­li­enz gegen die Maß­nah­men auf­zu­bau­en, waren ent­schie­den beschränk­ter als in den Krei­sen, in denen die Ver­fas­se­rIn­nen der Erklä­rung es sich wohl sein lassen.

»Die Gleich­heit inner­halb und zwi­schen den Län­dern muss immer im Mit­tel­punkt unse­rer Arbeit ste­hen, und wir müs­sen das Ver­trau­en zwi­schen den Bür­gern und den Gesund­heits­be­hör­den stärken.

Selbst unse­re Erfol­ge sind Teil­erfol­ge. Die COVID-19-Pan­de­mie führ­te zu einer raschen Ent­wick­lung wirk­sa­mer Impf­stof­fe, Dia­gnos­ti­ka und Medi­ka­men­te, doch gelang es nicht, eine gerech­te Ver­tei­lung und einen gerech­ten Zugang zu gewähr­leis­ten, ins­be­son­de­re in Län­dern mit nied­ri­gem Ein­kom­men, was die seit lan­gem bestehen­den glo­ba­len Ungleich­hei­ten inner­halb und zwi­schen den Län­dern deut­lich macht.«

Auch hier ist Wie­ler als Ver­tre­ter deut­scher Insti­tu­tio­nen ein Schein­hei­li­ger vor dem Herrn. Selbst die von ihm so vehe­ment gepush­ten Impf­stof­fe sind nicht zuletzt wegen des Wider­stands der BRD eben nicht für güns­ti­ge Pro­duk­tio­nen frei­ge­ge­ben wor­den, ande­re als die west­li­chen Medi­ka­men­te wur­den und wer­den ziel­stre­big aus dem Markt gedrängt. Daß in der Fra­ge der Corona-"Impfstoffe" sich dies als Segen für einen gro­ßen Teil der Welt­be­völ­ke­rung her­aus­stellt, ist ein ande­res Thema.

»In vie­len Län­dern spie­len die NPHI eine wich­ti­ge Rol­le bei den Reak­tio­nen von Regie­run­gen und Bevöl­ke­rung. Je nach Auf­ga­be und Man­dat ermög­li­chen ihre wis­sen­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit, die Part­ner­schaf­ten zwi­schen den Betei­lig­ten und die rasche Anwen­dung von Wis­sen und Tech­no­lo­gie die in einer Kri­se not­wen­di­ge Echt­zeit­über­wa­chung und schnel­le Ent­schei­dungs­fin­dung. Vie­le NPHI haben auch eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ver­mitt­lung von Gesund­heits­bot­schaf­ten an die Öffent­lich­keit gespielt und geziel­te Maß­nah­men für Grup­pen durch­ge­führt, die von Kri­sen unver­hält­nis­mä­ßig stark betrof­fen sind, um die Her­aus­for­de­run­gen für die gesund­heit­li­che Chan­cen­gleich­heit zu mildern.«

Ver­brämt mit der offen­sicht­li­chen Unwahr­heit der "wis­sen­schaft­li­chen Unab­hän­gig­keit" wird hier zutref­fend die Ent­mach­tung poli­tisch-demo­kra­ti­scher Mei­nungs­bil­dung durch die Natio­na­len Gesund­heits­in­sti­tu­te (NPHI), für uns das RKI, beschrie­ben. Es ist eine unver­hüll­te Dro­hung, wenn der Text so fort­ge­führt wird:

»Die Kon­fe­renz­teil­neh­mer kamen zu dem Schluss, dass es drin­gend not­wen­dig ist, die aus COVID-19 gewon­ne­nen Erkennt­nis­se auch auf ande­re Gesund­heits­be­dro­hun­gen anzu­wen­den, z. B. auf die Aus­wir­kun­gen des Klimawandels…

Deshalb fordern wir, die Internationale Vereinigung der Nationalen Gesundheitsinstitute (IANPHI), die in Stockholm zur IANPHI-Jahrestagung 2022 zusammengekommen sind, unsere Mitgliedsorganisationen dringend auf:

        • die Län­der dabei zu unter­stüt­zen, ihre Fähig­kei­ten zur Vor­her­sa­ge, Bereit­schaft, früh­zei­ti­gen Erken­nung von Bedro­hun­gen und schnel­len Reak­ti­on unter Anwen­dung des One-Health-Ansat­zes zu stär­ken und eine schnel­le Ent­schei­dungs­fin­dung zu unter­stüt­zen, um Kri­sen, ein­schließ­lich der aktu­el­len Pan­de­mie, wirk­sa­mer zu bewältigen;
        • … Stär­kung der Rol­le, des Man­dats, der Lei­tung, der Human­res­sour­cen, der Leis­tungs­er­brin­gung und der Infra­struk­tur der natio­na­len Gesund­heits­in­sti­tu­te, die wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Erkennt­nis­se lie­fern und im Zen­trum der Kri­sen­re­ak­ti­ons­sys­te­me in den Län­dern stehen;
        • Stär­kung der Lob­by­ar­beit für die Gesund­heit und das Wohl­erge­hen der Bevöl­ke­rung, die im Mit­tel­punkt der Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del steht;
        • Ein­satz digi­ta­ler Sys­te­me, offe­ner Stan­dards, gemein­sa­mer Daten­nut­zung und daten­wis­sen­schaft­li­cher Metho­den zur Stär­kung der Bereit­schaft für gesund­heit­li­che Not­fäl­le, zur För­de­rung der Gesund­heit und zur Prä­ven­ti­on von Krank­hei­ten im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter.Ver­ab­schie­det am 2. Dezem­ber 2022 in Stockholm
          durch den IAN­PHI-Vor­stand im Namen der IANPHI-Mitgliedschaft«

Update: Lothar Wie­ler fin­det gut, daß jemand gut fin­det ("inspi­ring"), was er schreibt:

twit​ter​.com (5.12.22)

22 Antworten auf „Während Lauterbach den Tölpel gibt, zieht Wieler im Hintergrund die Fäden“

  1. Herr Stein­mei­er behaup­tet mal ein­fach irgendwas
    https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​p​o​l​i​t​i​k​/​i​n​l​a​n​d​/​f​r​a​n​k​-​w​a​l​t​e​r​-​s​t​e​i​n​m​e​i​e​r​-​w​e​h​t​-​i​n​-​s​a​c​h​s​e​n​-​e​i​n​-​r​a​u​e​r​-​w​i​n​d​-​e​n​t​g​e​g​e​n​-​1​8​5​1​8​2​0​0​-​p​2​.​h​tml
    "Am Tisch sitzt eine Alten­pfle­ge­rin, die sich nicht imp­fen ließ, und die Stig­ma­ti­sie­rung durch die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht beklagt. „Bin ich eine schlech­te­re Kran­ken­schwes­ter, weil ich unge­impft bin?“ Nein, sagt Stein­mei­er. „Das nicht. Aber nach Mei­nung einer Mehr­heit der Immu­no­lo­gen sind Sie ein höhe­res Risi­ko für die Patienten.“"

    Es ist eine abso­lu­te Unver­schämt­heit Pfle­gen­de als Gefahr zu bezeichnen.

    1. @b.m.buerger
      "Am Tisch sitzt eine Alten­pfle­ge­rin, die sich nicht imp­fen ließ, und die Stig­ma­ti­sie­rung durch die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht beklagt. „Bin ich eine schlech­te­re Kran­ken­schwes­ter, weil ich unge­impft bin?“ Nein, sagt Stein­mei­er. „Das nicht. Aber nach Mei­nung einer Mehr­heit der Immu­no­lo­gen sind Sie ein höhe­res Risi­ko für die Patienten.“

      Das ist nicht nur feist und unver­schämt, son­dern auch eine dem­ago­gi­sche Falsch­be­haup­tung. Für mich ist er nur noch "Frank-Wal­ter, der I., offi­zi­el­ler Fake-News-Präsi". 

      Glaub nicht, dass er so des­in­for­miert sein kann, nicht mit­be­kom­men zu haben, dass auch in D die Immu­no­lo­gen nicht mehr von einem Fremd­schutz durch die" "Imp­fung" ausgehen.

  2. Als Über­schnei­dungs­punkt hin­ter Wie­ler und der EU dann die WHO mt der "One Health"-Initiative.

    "WHO will wei­te­re Über­wa­chungs­be­fug­nis­se im Pan­de­mie­ver­trag festschreiben
    8. Dezem­ber 2022 von Dr. Peter F. Mayer"
    https://​tkp​.at/​2​0​2​2​/​1​2​/​0​8​/​w​h​o​-​w​i​l​l​-​w​e​i​t​e​r​e​-​u​e​b​e​r​w​a​c​h​u​n​g​s​b​e​f​u​g​n​i​s​s​e​-​i​m​-​p​a​n​d​e​m​i​e​v​e​r​t​r​a​g​-​f​e​s​t​s​c​h​r​e​i​b​en/

    "Die neu­en Über­wa­chungs­be­fug­nis­se sind in Arti­kel 10 („Stär­kung und Auf­recht­erhal­tung der Kapa­zi­tä­ten für die Pan­de­mie­prä­ven­ti­on, ‑vor­sor­ge, ‑reak­ti­on und ‑wie­der­her­stel­lung der Gesund­heits­sys­te­me“) und Arti­kel 17 („One Health“) des Ver­trags­ent­wurfs detail­liert auf­ge­führt. Dar­in wer­den die Mit­glied­staa­ten der WHO auf­ge­for­dert, „Über­wa­chungs­sys­te­me“ sowohl im öffent­li­chen als auch im pri­va­ten Sek­tor auf­zu­bau­en und zu ver­stär­ken und die „One Health“-Überwachungssysteme der WHO zu stärken."

  3. Dass sich eine Hor­de Beam­ter trifft, also Ver­tre­ter der Exe­ku­ti­ve, um aus­drück­lich Metho­den zu ent­wi­ckeln, den eige­nen Ein­fluss (auch) auf die Legis­la­ti­ve aus­zu­bau­en, ist – höf­lich for­mu­liert – demo­kra­tie­theo­re­tisch bedenklich. 

    Übri­gens machen die das nicht nur auf Kon­fe­ren­zen. Auf deren Sei­te fin­det man Web­i­na­re (unter ande­rem zu wis­sen­schaft­li­cher Eivi­denz und Gesund­heits­be­hör­den – was darf Sati­re?), Anlei­tun­gen für den "Bau" von Gesund­heits­be­hör­den, Ideen­samm­lun­gen, wie man die "Unter­stüt­zung" von Medi­en und Unter­neh­men gewinnt (z.B. durch die Lie­fe­rung von Daten und zu ver­brei­ten­der Sto­rys), Men­to­ren­pro­gram­me für aktu­el­le und zukünf­ti­ge Füh­rer von Gesund­heits­be­hör­den, um "ihr vol­les Poten­ti­al zu ent­fal­ten" (übri­gens ursprüng­lich finan­ziert von Dr. David Heymann, einem der Prot­ago­nis­ten des eben­falls megat­öd­li­chen SARS-Aus­brüch­leins von 2003), und natür­lich möch­te man so etwas in Zukunft auch beim Kli­ma­wan­del einsetzen.

    Es gibt sogar eine Stra­te­gie 2021–2025 und einen Akti­ons­plan 2022–2023, in dem z.B. die Pro­pa­gan­da für die Behör­den und das (völ­lig absurd) Beto­nen ihrer "wis­sen­schaft­li­chen Unab­hän­gig­keit" vor allem gegen­über der Öffent­lich­keit eines der Zie­le ist. Was man in den Plä­nen hin­ge­gen kaum fin­det sind kon­kre­te Ideen Zusam­men­ar­beit, um Cho­le­ra oder ähn­li­chem zu begeg­nen, da bleibt man lie­ber vage.

    Regie­rungs­be­hör­den ver­sam­melt in einer Lob­by­or­ga­ni­sa­ti­on, die eis­kalt die schimms­ten Metho­den der Wirt­schaft ein­setzt, um die eige­ne Bedeu­tung zu meh­ren. Pfui Teufel!

    1. Wenn sie schon beim Hun­ger, Zugang zu sau­be­rem Was­ser und bei den Sani­tär­an­la­gen anfin­gen, könn­te das Meis­te v.a. Cho­le­ra Geschich­te sein. Aber wie auch die NATO kein Inter­es­se an Frie­den und Abrüs­tung hat, wer­den die­se Orga­ni­sa­tio­nen mit ihren vie­len Mul­ti­pli­ka­to­ren nicht ohne immer neue Infek­ti­ons­krank­hei­ten aus­kom­men können.

      One Health, One Love …one​.org— Impe­ria­lis­mus tarnt sich.

  4. Die Rol­le des nar­ziss­tisch-ver­blen­de­ten "Gesund­heits­mi­nis­ters" ist bekannt. Wie oft­mals erwähnt, weiß die Füh­rungs­eta­ge der Impf­stoff­in­dus­trie und Krei­se, denen an zuneh­men­der Ein­däm­mung einer frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Gesell­schaft gele­gen ist, das Per­sön­lich­keits­pro­fil von Lau­ter­bach aus­zu­nut­zen. Und der Minis­ter der (ent­zün­de­ten) Her­zen glaubt noch selbst an sei­ne Kom­pe­tenz. Die Phar­ma­bon­zen und die "Hin­ter­zim­mer­ent­schei­der" der Finanz­olig­ar­chie und der Phil­an­thro­pen lachen sich schlapp über den "Minis­ter" der ent­zün­de­ten Herzen.

    Im Übri­gen kann dies durch­aus auch für den Rest der Regie­rung genannt wer­den. Vor­han­de­ne begrenz­te Sou­ve­rä­ni­tät wur­de und wird mas­siv auf supra­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen über­tra­gen. Es ver­bleibt ein wenig Kom­pe­tenz, um die Ter­mi­ne der Müll­ab­fuhr zu koor­di­nie­ren. Und selbst hier­bei sind sicher­lich erheb­li­che Vor­ga­ben zu beachten.

  5. Dan­ke aa für die­se Recher­che mit pas­sen­den Kom­men­ta­ren. So geht inves­ti­ga­ti­ver Jour­na­lis­mus. Die fins­te­ren Machen­schaf­ten die­ser One-Health-Ideo­lo­gen müs­sen ans Licht der Öffent­lich­keit. Auch der RKI-Tier­arzt ist ein mora­lisch des­ori­en­tier­ter Vakzinist. 

    Vak­zi­nis­mus ist eine Form von Sadis­mus. Viel zu lan­ge haben wir die Gefahr igno­riert und den Tätern frei­es Spiel gelas­sen. Schon bei der Masern­impf­pflicht hät­te es einen Auf­schrei geben sol­len. Wir hät­ten vie­len Men­schen das Leben gerettet.

    Bereits das Imp­fen von Tie­ren ist bedenk­lich. Ich ken­ne Bio­bau­ern, die immer so dach­ten und ihr Vieh unge­impft lie­ßen. Sie hal­ten die grü­nen Impf­fa­na­ti­ker für Wahn­sin­ni­ge oder für gelenk­te Opposition. 

    Ein Tier­arzt, der zudem noch Vak­zi­nist ist, soll­te eine Regie­rung nicht in Fra­gen der mensch­li­chen Gesund­heit bera­ten dürfen.

      1. @aa:

        Bes­ser zu viel als zu wenig Ehre. Aber ok, wich­tig war es, den Fokus auf die­se obsku­re One Health-Bewe­gung gerich­tet zu haben. 

        Der geht es nicht nur (@Roswitha Rip­ke) um Medi­ka­men­ten­ver­su­che und Pro­fit, son­dern zual­ler­erst um Kon­trol­le, sie­he https://www.togev.de/unsere-arbeit/so-helfen-wir/one-health‑2/: Sie wol­len "res­sour­cen­über­grei­fend Ver­wal­tungs­sys­te­me" stär­ken und aufbauen. 

        Es sind die "Tier­ärz­te ohne Gren­zen", die sich da zusam­men­tun. Und sie sind hoch­ge­fähr­li­che, pro­fes­sio­nel­le Vak­zi­nis­ten, vgl. deren Kam­pa­gne "Imp­fen für Afri­ka", für die – wen wundert's? – eine grü­ne Staats­se­kre­tä­rin die Schirm­herr­schaft über­nom­men hat.

  6. Die­sen Leu­ten ging und geht es Ein­zig und Allein um Medi­ka­men­ten­ver­su­che und Pro­fit­ge­winn. Das da Men­schen dran ster­ben muss man bei Tests eben hin­neh­men, dafür sind es ja Ver­su­che oder Tests.

  7. … and also the apfelbäimchen .…

    Man soll ja bekann­ter­mas­sen die Hoff­nung nie­mals auf­ge­ben. Wer K‑L der geis­ti­gen Unge­sund­heit bezich­tigt, ist unbe­wusst so eine Art wie-so-Ras­sist so.

    K‑L ist ein Kas­per. Das ist eine Figur! We remem­ber? Die Figur sorgt für Ablen­kung. Eltern wis­sen das, nicht wahr?

    S'war ja auch nur den­je­ni­gen ange­dacht, die das "Nar­ra­tiv des Einen Ver­rück­ten" bewusst/unbewusst stär­ken woll­ten. Ein Taschenspielertrick!

    Kas­per mag Kin­der, the Oma's & the Opas, Hun­de (aber kei­ne die flie­gen kön­nen) und er liebt die Lebens­ver­bes­se­rung durch unse­re lie­be Tan­te Gen­tech­no­lo­gie – Cris­per­Cris­per­Knäu­schen, wer knab­bert an mei­nem Klein-Häuschen???

    … und ande­re Märhärhärrchen!

  8. Durch die auch von Wie­ler pro­pa­gier­ten Maß­nah­men wie Mas­ken­pflicht, über­bor­den­de Hygie­ne mit Des­in­fek­ti­ons­mit­t­len, Redu­zie­rung sozia­ler Kon­tak­te usw. ver­hin­dert man gezielt den Auf­bau einer natür­li­chen Immu­ni­tät bei ganz nor­ma­len Erkäl­tungs­krank­hei­ten, die in der Ver­gan­gen­heit nie ein all­zu­gro­ßes Pro­blem waren. Das natür­li­che Immun­sys­tem kam damit ganz gut zurecht und braucht die­sen Input ab und zu für Trainingszwecke.
    Es gibt ein Grund­ge­setzt der Natur – alles was nicht (schein­bar) benö­tigt wird / trai­niert wird, baut der Kör­per radi­kal zurück – gilt für Mus­keln, Gehirn, Immuns­sys­tem usw.
    Im Fal­le des Immun­sys­tems behin­dert man die­ses Trai­ning nun gezielt und im Nu wer­den ganz nor­ma­le Erkäl­tungs­wel­len zu "Pan­de­mien" und der wis­sen­schafts­gläu­bi­ge Nor­mal­bür­ger mar­schiert schön im media­len Gleich­schritt mit.
    Das ist schon teuf­lisch. Die Wis­sen genau was sie tun. Von Fau­ci ging mal die Mel­dung durch Netz, dass er täg­lich 6000 IE Vit­amin D3 einnimmt.

      1. Der täg­li­che Bedarf an Vit­amin D beträgt mit 2,5 µg (zwei­kom­ma­fünf Mikro­gramm) 1/20 (ein Zwan­zigs­tel) des täg­li­chen Bedarfs an Vit­amin C. Hier­zu ist anzu­mer­ken, daß Vit­amin D prak­tisch in allen Fet­ten tie­ri­scher Her­kunft vor­kommt, also in Wurst, Fleisch, Eiern, Milch, But­ter, Käse usw. Und auch hier sehen wir, wie ver­lo­gen Wer­bung im Fern­se­hen ist. Da wer­den ja die Fak­ten total auf den Kopf gestellt, denn Man­gel­er­schei­nun­gen an Vit­amin D sind bei einer aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung prak­tisch gar nicht möglich!

      2. Na ja, ist viel­eicht ein miss­glückt Ver­gleich die oft prak­ti­zier­te Metho­de – Was­ser pre­di­gen und heim­lich Wein trin­ken – in die­sem Zusam­men­hang als Bei­spiel aufzuzeigen. 🙂
        Die Dis­kus­si­on ging schon 2020 durchs Netz, als die "Chef­vi­ro­lo­gen" mit Fau­ci an der Spit­ze alles medi­al kreu­zig­ten, was nur in den Ver­dacht kam, gegen Coro­na zu hel­fen und man dadurch Gefahr lief, die Impf­kam­pan­ge nicht an den Mann (Frau – Divers) zu bringen.

    1. Sie kön­nen Ihr Immun­sys­tem sowohl trai­nie­ren als auch tes­ten indem Sie ganz ein­fach die Hei­zung abdrehen.

      Ich selbst habe bis zu mei­nem 18. Lebens­jahr in einem unbe­heiz­ten Zim­mer direkt unter dem Dach geschla­fen und: War nie krank.

  9. "Bal­la­de zur Beach­tung der Begleit­um­stän­de beim Tode von Des­po­ten, aus wel­cher man erse­hen kann, wie man nicht nur die Des­po­ten, son­dern auch deren Lakai­en auf ein­fa­che und doch wir­kungs­vol­le Wei­se gleich mit­erle­di­gen kann." 

    Wolf Bier­mann

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​o​O​m​h​P​u​L​j​y2s

    Dezem­ber 2022, Wolf­gang Wodarg liest Wolf Biermann 

    https://​twit​ter​.com/​C​o​r​o​n​a​A​u​s​s​c​h​u​s​s​/​s​t​a​t​u​s​/​1​6​0​1​6​9​6​2​7​8​4​9​6​5​7​9​584

    Wolf Bier­mann

    Bal­la­de zur Beach­tung der Begleit­um­stän­de beim Tode von Des­po­ten, aus wel­cher man erse­hen kann, wie man nicht nur die Des­po­ten, son­dern auch deren Lakai­en auf ein­fa­che und doch wir­kungs­vol­le Wei­se gleich mit­erle­di­gen kann. 

    Wenn end­lich ein Despot
    Erschla­gen ist und tot
    Dann muss man auch sofort
    Sofort am sel­ben Ort
    Mit Nadel und mit Faden
    Sein Arsch­loch fest verschnürn
    Ver­nä­hen und verriegeln
    Ver­klam­mern und heiß bügeln
    Ver­ram­meln ganz und gar
    Ver­nie­ten und verlöten
    Schön luft- und wasserdicht
    Damit die gan­ze Schar
    Damit all die Laka’in
    Die kro­chen da hinein
    – für ewig drin­nen bleiben!

    Dann nimmt man schnell den toten
    Ver­sie­gel­ten Despoten
    Und legt ihn tief ins Grab
    Und oben­auf mehr Steine
    Als damals Jesus seine
    Damit nicht auferstehn
    Die Heuch­ler und die Kriecher
    Die mit dem Schnüffelriecher
    Die Ses­sel­fur­zer! Laffen!
    Die Bon­zen und die Pfaffen!
    Die Spit­zel und die Henker!
    Die Dich­ter auch und Denker
    Die mit dem Heilgenschein
    Gekro­chen tief hinein
    – ins unge­heu­re Arschloch

    Es war in alten Zeiten
    Ein viel geüb­ter Brauch
    Dass man den hohen Herrn
    Ins reich ver­zier­te Grab
    Auch Die­ner, Frau’n und Hunde
    Leben­dig mit rein gab
    – wir wolln in die­sem Falle
    die Tra­di­ti­on nicht schmähn:
    Es solln auch mit den Herren
    die Knecht’ zugrun­de gehn!

    https://books.google.de/books?id=bzoDEAAAQBAJ&pg=PT178&lpg=PT178&dq=%22Ballade+zur+Beachtung%22+%22Wenn+endlich+ein+Despot%22&source=bl&ots=rYP49gxtDw&sig=ACfU3U2VhJkagrEWTIRQw5m9yqO6jn4dlg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjR_J-L-fH7AhUaxQIHHTyWCOwQ6AF6BAglEAM#v=onepage&q=%22Ballade%20zur%20Beachtung%22%20%22Wenn%20endlich%20ein%20Despot%22&f=false

    Coro­na Aus­schuss / Sit­zung 134: Begleitumstände 

    https://​ody​see​.com/​@​C​o​r​o​n​a​-​A​u​s​s​c​h​u​s​s​:​3​/​s​1​3​4​d​e:6

      1. @aa … wich­ti­ger Hin­weis. Nichts vergessen. 

        (Drei­gro­schen­oper – Neu­fas­sung (1948) der Bal­la­de, Macheath bit­tet aller­seits um Ver­zei­hung. … "Und die da reden von Ver­ges­sen und die da reden von Verzeihn")

        (1777), and rough­ly 150 years later in Ber­tolt Brecht's The Three­pen­ny Ope­ra (1928)

        https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​a​p​t​a​i​n​_​M​a​c​h​e​ath

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