Ein „Impfstoff“ mit drei Namen

Nachdem geklärt ist, dass die C19-„Impfstoffe“ kei­ne Infektionen ver­hin­dern kön­nen und – zumin­dest in den USA – ihre Zulassung auf­grund von weder neu­en noch gra­vie­ren­den Grippesymptomen erfolgt ist [1], soll nun ver­sucht wer­den, etwas Ordnung in ein ver­mut­lich gezielt ange­rich­te­tes Durcheinander zu brin­gen. Thema ist ein „Impfstoff“ mit zwei Handelsnamen von zwei Pharmafirmen auf zwei Kontinenten mit zwei Zulassungsbehörden, was in die­sem Bildausschnitt optisch kon­zen­triert ist [2]:

Zu sehen ist eine Ampulle der in der EU nicht zuge­las­se­nen Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine mit dem Vermerk der US-ame­ri­ka­ni­schen Notfallzulassung (For use under Emer­gen­cy Use Authorization) auf dem Etikett, wäh­rend im deut­schen Impfpass der in der EU bedingt zuge­las­se­ne „Impfstoff“ COMIRNATY® der BioNTech Manufacuring GmbH aus der Mainzer Goldgrube beschei­nigt wurde.

In den Vereinigten Staaten

Am 11. Dezember 2020 erhielt das Präparat Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine / BNT162b2 die Notfallzulassung für die USA: „Dieses Schreiben ist eine Antwort auf den Antrag von Pfizer Inc., dass die Food and Drug Administration (FDA) eine Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) für die Notfallverwendung der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine zur Prävention der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) für Personen ab 16 Jahren erlässt.“ [3] Die EUA erhielt der US-Pharmariese: „Die Notfallzulassung erlaubt den Vertrieb der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine in den USA. […] Die EUA für die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine wur­de Pfizer Inc. erteilt.“ [4]

Am 23. August 2021 wur­de dage­gen der BioNTech Manufacturing GmbH (mit Sitz An der Goldgrube in Mainz) die regu­lä­re FDA-Zulassung für Comirnaty (COVID-19 Vaccine, mRNA) erteilt. Dieser ver­mut­lich sehr teu­re Name war schon zum Jahresende 2020 ver­kün­det wor­den: „Brand Institute, das welt­weit füh­ren­de Unternehmen für die Entwicklung von Namen im Pharma- und Gesundheitsbereich, ist stolz dar­auf, sei­ne Rolle bei der Namensgebung für den COVID-19 Impfstoff von Pfizer und BioNTech bekannt zu geben: COMIRNATY® (koe mir' na tee). Der Name wur­de zuerst von der Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic bekannt gege­ben. Kurze Zeit spä­ter wur­de er in die von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) ver­öf­fent­lich­te beding­te Marktzulassung auf­ge­nom­men.“ [5]

In einem Schreiben, das die FDA nach der Zulassung von Comirnaty an Pfizer schick­te, heißt es: „Der zuge­las­se­ne Impfstoff hat die­sel­be Zusammensetzung wie der von der EUA zuge­las­se­ne Impfstoff und die Produkte kön­nen für die Impfserie aus­tausch­bar ver­wen­det wer­den, ohne dass Bedenken hin­sicht­lich der Sicherheit oder Wirksamkeit bestehen. Die Produkte sind recht­lich unter­schied­lich, mit gewis­sen Unterschieden, die kei­ne Auswirkungen auf die Sicherheit oder Wirksamkeit haben.“ [6]

„In der Praxis gibt es einen gro­ßen Unterschied zwi­schen Produkten, die im Rahmen der Notfallzulassung zuge­las­sen sind, und sol­chen, die von der FDA voll­stän­dig zuge­las­sen wurden.
Notfallzulassungsprodukte sind nach ame­ri­ka­ni­schem Recht expe­ri­men­tell. Sowohl der Nürnberger Kodex als auch die Bundesvorschriften sehen vor, dass nie­mand einen Menschen zwin­gen kann, an die­sem Experiment teil­zu­neh­men. […] Vielmehr haben die poten­zi­el­len Empfänger ein abso­lu­tes Recht, EUA-Impfstoffe abzulehnen.
Die US-Gesetze erlau­ben es jedoch Arbeitgebern und Schulen, von Studenten und Arbeitnehmern voll­stän­dig zuge­las­se­ne Impfungen zu verlangen.
Für über eine Notfallzulassung zuge­las­se­ne COVID-Impfstoffe gilt […] ein außer­or­dent­li­cher Schutz vor einer Haftbarkeit. Hersteller, Vertreiber, Anbieter und staat­li­che Planer von Impfstoffen sind von der Haftung befreit. Eine geschä­dig­te Partei kann nur dann kla­gen, wenn sie ein vor­sätz­li­ches Fehlverhalten nach­wei­sen kann und wenn die US-Regierung eben­falls eine Ermittlungsklage gegen die Partei wegen vor­sätz­li­chen Fehlverhaltens erho­ben hat. Keine der­ar­ti­ge Klage war jemals erfolg­reich.“ [7]

In dem FDA-Schreiben an Pfizer heißt es wei­ter: „Die EUA bleibt für die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine für die zuvor geneh­mig­ten Indikationen und Verwendungszwecke bestehen“, was aus­ge­spro­chen prak­tisch ist, denn: „Obwohl COMIRNATY (COVID-19-Impfstoff, mRNA) zur Vorbeugung von COVID-19 bei Personen ab 16 Jahren zuge­las­sen ist, ist zum Zeitpunkt der Neuveröffentlichung die­ser EUA nicht genü­gend zuge­las­se­ner Impfstoff für die Verteilung an die­se Bevölkerungsgruppe ver­füg­bar.“ Und nun der Trick: „COMIRNATY (COVID-19-Impfstoff, mRNA) ist jetzt für Personen ab 16 Jahren zuge­las­sen. Es ver­bleibt jedoch eine beträcht­li­che Menge der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine, die gemäß die­ser Notfallzulassung her­ge­stellt und eti­ket­tiert wur­de.“ [6]

„Und so kön­nen die Altbestände noch abge­baut werden […]
Die Fläschchen des Markenprodukts, auf deren Etikett ‚Comirnaty‘ steht, unter­lie­gen den­sel­ben Produkthaftungsgesetzen wie ande­re Produkte in den USA. […]
Für voll­stän­dig zuge­las­se­ne Impfstoffe für Erwachsene, dar­un­ter auch der neue Comirnaty-Impfstoff, gibt es […] kei­nen Haftungsschutz. Genau wie bei Fords explo­die­ren­dem Pinto oder Monsantos Herbizid Roundup könn­ten Menschen, die durch den Comirnaty-Impfstoff geschä­digt wur­den, poten­zi­ell auf Schadenersatz klagen.
Und da Erwachsene, die durch den Impfstoff geschä­digt wur­den, nach­wei­sen kön­nen, dass der Hersteller von den Problemen mit dem Produkt wuss­te, könn­ten die von den Geschworenen zuge­spro­che­nen Entschädigungen astro­no­misch hoch sein. […]
Die ein­deu­ti­ge Motivation der FDA besteht dar­in, Pfizer in die Lage zu ver­set­zen, die Bestände eines Impfstoffs, der von der Wissenschaft und dem Vaccine Adverse Events Reporting System [VAERS] als unzu­mut­bar gefähr­lich ent­larvt wur­de und der durch die Delta-Variante über­flüs­sig gewor­den ist, schnell abzu­bau­en.
Die Amerikaner, die erfah­ren, dass der COVID-Impfstoff von Pfizer jetzt end­gül­tig zuge­las­sen ist, wer­den ver­ständ­li­cher­wei­se davon aus­ge­hen, dass die COVID-Impfpflicht recht­mä­ßig ist. In den nächs­ten Wochen, in denen vie­le Stichtage für die Impfpflicht an Schulen anste­hen, wer­den jedoch nur von der EUA zuge­las­se­ne Impfstoffe ver­füg­bar sein, für die nie­mand wirk­lich haftet.
Die FDA scheint die ame­ri­ka­ni­schen Bürger absicht­lich dazu zu ver­lei­ten, auf ihr Recht zu ver­zich­ten, ein expe­ri­men­tel­les Produkt abzu­leh­nen. […] Die FDA spielt mit der ame­ri­ka­ni­schen Öffentlichkeit ein fal­sches Spiel – aber wir müs­sen nicht mit­spie­len. Wenn nicht ‚Comirnaty‘ dar­auf steht, wur­de Ihnen kein zuge­las­se­ner Impfstoff ange­bo­ten.“ [7]

Sollte der Plan auf­ge­hen, wür­de Pfizer sei­nen EUA-„Impfstoff“ ohne Risiko und mit mas­siv erhöh­tem Druck im Windschatten der Comirnaty-Zulassung wei­ter ver­tei­len kön­nen, wäh­rend irgend­wann das Risiko auf eine Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung aus dem fer­nen Deutschland über­tra­gen wird. Auf eine GmbH, die zu einer bis vor kur­zem kaum bekann­ten Firma gehört, sie hat­te ja auch kein ein­zi­ges Produkt auf dem Markt. Und Pfizer ruht sich auf sei­nem EUA-Schutz aus – oder doch nicht?

„Children's Health Defense (CHD) reich­te am 31. August Klage […] gegen die US Food and Drug Administration (FDA) und deren amtie­ren­de Direktorin, Dr. Janet Woodcock ein […].
Das Gesetz […] über die ‚Zulassung von Medizinprodukten für den Einsatz in Notfällen‘ schreibt vor, dass die EUA-Bestimmung nur ver­wen­det wer­den darf, wenn ‚es kei­ne ange­mes­se­ne, zuge­las­se­ne und ver­füg­ba­re Alternative zu dem Produkt für die Diagnose, Vorbeugung oder Behandlung einer sol­chen Krankheit oder eines sol­chen Zustands gibt‘.
Der Klage zufol­ge hat die FDA gegen Bundesrecht ver­sto­ßen, als sie gleich­zei­tig die Zulassung für den Impfstoff ‚Comirnaty‘ […] erteil­te und die EUA für den Impfstoff von Pfizer ver­län­ger­te, der laut FDA ‚die­sel­be Rezeptur‘ hat und ‚aus­tausch­bar ver­wen­det wer­den kann‘.
Laut Beschwerde gibt es auch kei­ne Grundlage, den EUA-Status für ande­re COVID-Impfstoffe für die­sel­be Anwendung und für die­sel­be Bevölkerung wie den Comirnaty-Impfstoff von Pfizer beizubehalten. […]
Am 16. Mai reich­te CHD eine Bürgerpetition bei der FDA ein, in der die Behörde unter ande­rem auf­ge­for­dert wur­de, alle EUAs für den COVID-Impfstoff zu wider­ru­fen und kei­ne zukünf­ti­gen EUAs, Anträge für neue Arzneimittel oder bio­lo­gi­sche Lizenzanträge für COVID-Impfstoffe für alle Bevölkerungsgruppen zu geneh­mi­gen, da die Risiken schwer­wie­gen­der uner­wünsch­ter Ereignisse oder Todesfälle den Nutzen über­wie­gen und vor­han­de­ne, zuge­las­se­ne Arzneimittel eine hoch­wirk­sa­me Prophylaxe und Behandlung gegen COVID bie­ten, wodurch die EUAs hin­fäl­lig werden. […]
Am 23. August, dem glei­chen Tag, an dem die FDA […] Comirnaty zuließ, ant­wor­te­te die Behörde auf die Petition von CHD. Diese Zulassung und die Antwort der FDA mach­ten den admi­nis­tra­ti­ven Weg für die Klage von CHD frei.“ [8]

In der Europäischen Union

Am 21. Dezember 2020 erhielt der Comirnaty COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modi­fi­ziert) der BioNTech Manufacturing GmbH die beding­te EMA-Zulassung für die EU. Im ANNEX III / LABELLING AND PACKAGE LEAFLET der EMA sind die Minimal-Anforderungen an die Etikettierung der Umkartons und der Ampullen genannt. [9]

Unter ande­rem der Name COMIRNATY muss immer ent­hal­ten sein und im Beschlussverzeichnis der EU erschien die Bekanntgabe der beding­ten Zulassung für Comirnaty [10]; es ist unklar, ob Groß- und Kleinschreibung eine Bedeutung haben:

Da ist sie also wie­der, die deut­sche Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung und ihrem „Impfstoff“ unter dem „EU-Markennamen für den COVID-19-Impfstoff von Pfizer & BioNTech, der vom Brand Institute ent­wi­ckelt wur­de“ [6]: Comirnaty. In die­ser Übersicht des Paul-Ehrlich-Insituts (PEI) [11], das in Deutschland für Impfstoffzulassung und ‑über­wa­chung zustän­dig ist, ist dies auch der Name für alle EU-Mitgliedsstaaten, wäh­rend außer­halb der EU im wesent­li­chen zwei Namen anzu­tref­fen sind (was auch immer es damit auf sich haben mag, dass „der wirk­li­che Name“ angeb­lich „dif­fe­rie­ren“ kann).

State/Community of States/Organisation Name under which pro­duct is gene­ral­ly known (real name may differ)
Albania COMIRNATY
Algeria Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Argentina COMIRNATY
Australia COMIRNATY
Bahrain Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Brazil COMIRNATY
Canada Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Chile Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Colombia Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Costa Rica Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Dom. Republic Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Ecuador Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
El Salvador Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
EU (all mem­ber states) Comirnaty
Georgia Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Honduras Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
HongKong COMIRNATY
Iceland Comirnaty
Iraq Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Israel Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Japan COMIRNATY
Jordan Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Kosovo COMIRNATY
Kuwait Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Lebanon Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Liechtenstein Comirnaty
Macau COMIRNATY
Malaysia COMIRNATY
Mexico Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Moldova COMIRNATY
Mongolia Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
New Zealand COMIRNATY
Northern Macedonia COMIRNATY
Norway Comirnaty
Oman Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Pakistan COMIRNATY
Palestine COMIRNATY
Panama Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Paraguay Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Peru COMIRNATY
Philippines Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Qatar Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Rwanda COMIRNATY
Saudi Arabia Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Serbia COMIRNATY
Singapore Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
South Africa COMIRNATY
South Korea COMIRNATY
Sri Lanka COMIRNATY
Swaziland COMIRNATY
Switzerland COMIRNATY
Tunisia Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Turkey Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Ukraine COMIRNATY
United Arab Emirates Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
United Kingdom COMIRNATY/Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
United States of America Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Uruguay Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine
Vietnam COMIRNATY
WHO EUL (Emergency Use Listing) BNT162b2/COMIRNATY, Tozinameran (INN)

Die eti­ket­tier­te Ampulle sieht so aus:

Die mRNA-Verkäufer

Aber min­des­tens in Deutschland ist offen­bar noch ein wei­te­rer „Impfstoff“ von Pfizer und BioNTech in Umlauf, was auf Fotos zu sehen ist, mit Ortsangaben wie „Die Ampullen mit dem Impfserum. Foto: Stadthalle Braunschweig / Kerstin Lange“ [12], „Geimpft wird unter ande­rem mit BioNTech. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna“ [13], „Leere Impfstoffampullen von Biontech im Klinikum Südstadt Rostock“ [14] oder „Foto von unbrauch­ba­ren Covid-19-Impfstoffen aus dem Universitätsklinikum in Erlangen, Deutschland (Foto: Krankenhaus 8. Januar 2021)“. [15] Diese Ampullenetiketten tra­gen nicht den Namen Comirnaty, son­dern Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine und genau die­ser Präparatname prang­te schon über­di­men­sio­niert auf dem unsäg­li­chen stern-Titel im Dezember 2020 anläss­lich der beding­ten EMA-Zulassung. [16]

Außer dem ande­ren Namen ist auf dem Ampullenetikett zu lesen: „Zum Gebrauch unter der Notfallgenehmigung [For use under Emergency Use Authorization]“, es han­delt sich also hier um das Präparat, für das Pfizer im Dezember 2020 die EUA erhal­ten hat. Nun ist die aus­stel­len­de FDA eine US-Einrichtung, wäh­rend für die EU die EMA zustän­dig ist, die die­ses kon­kre­te Präparat in Europa nicht ein­mal bedingt zuge­las­sen hat. Im Gegensatz dazu kur­sie­ren von Moderna, einem wei­te­ren mRNA-„Impfstoff“-Hersteller aus den USA, Ampullen mit und ohne Etiketten-Aufdruck For use under Emer­gen­cy Use Authorization sowie NDC-Nummer (NDC steht in den USA für National Drug Code).

Die bei­den obe­ren Etiketten sind auch in der DailyMed-Datenbank ver­zeich­net, wo die US-Medikamentenkennzeichnung, die von den Herstellern der FDA über­mit­telt wird, gesam­melt sind. [17] Beide Etiketten tra­gen den EUA-Hinweis und auf der Rückseite den Vermerk der Herstellung für Moderna US, Inc., der Unterschied liegt in der Dosis von 10 bzw. der Maximaldosis von 15, auf die auch der NDC hin­weist. Eine Bildersuche bei get­ty­images [18] för­der­te eine Fülle von Fotos mit les­ba­ren Etiketten und Ortsangaben zu Tage und so wur­de NDC 80777–273-10 in den USA und beim US-Militär in Japan gefun­den sowie in Guatemala („gespen­det von den USA“). In Guatemala ist aber auch NDC 80777–273-15 unter­wegs, wie auch in Indonesien, El Salvador, Tunesien, Bangladesch und in der Ukraine, wo der EUA-Hinweis aller­dings nicht hingehört.

Bei den bei­den unte­ren Etiketten gibt es kei­nen sol­chen Hinweis und auch kei­nen NDC, sie wur­den per Online-Bildersuche in zwei Handvoll EU-Ländern, Taiwan, Japan, Großbritannien (Wales) sowie Ostjerusalem ent­deckt. Für den EU-Markt wird von Moderna im Gegensatz zu Pfizer/BioNTech also kor­rek­ter­wei­se ein eige­nes Etikett ohne den EUA-Hinweis ver­wen­det, denn für die USA ist es eine Pflichtangabe, in der EU hat die­ser Zusatz nichts zu suchen. Außerdem fällt hier der Vermerk auf Moderna Biotech Spain SLU auf der lin­ken Seite auf. Dieses Unternehmen exis­tiert erst seit 2020 und bei der Abkürzung S.L.U. han­delt es sich um eine Einpersonen-Gesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung nach spa­ni­schem Recht. Aufgabe sind „ENTWICKLUNG, EINFUHR, HERSTELLUNG, VERMARKTUNG UND VERTRIEB VON BOTENSTOFFEN, IMPFSTOFFEN UND ARZNEIMITTELN AUF RNA-BASIS“ [19], man teilt sich die Adresse in einem unauf­fäl­li­gen Gebäude mit Firmen wie Columbia Sportswear, Idealista, Pulpomatic sowie einer mäßig belieb­ten Steuerberatung und es ist erstaun­lich, dass hier die EU-Zentrale eines Milliardenkonzerns ansäs­sig ist.

Produziert wird in der Schweiz und in Spanien: „Um die Impfstoffe her­zu­stel­len, braucht es bei­de Standorte: Nach der Fertigung im Wallis gelangt der Corona-Impfstoff von Moderna zu Rovi und wird dort fer­tig­ge­stellt, abge­füllt und aus­ge­lie­fert. Die fer­ti­gen Dosen rei­sen dann in ein Logistik-Verteilzentrum in Belgien. Von dort aus wird der Impfstoff in ganz Europa ver­teilt.“ [20] Und sie gehen sogar bis nach Fernost, denn aus den Laboratorios Farmaceuticos Rovi SA stamm­ten die im August in Japan ent­deck­ten Verunreinigungen (wahr­schein­lich Stahl und Gummi), die zur Vernichtung von über einer Million Dosen und mög­li­cher­wei­se zwei Todesfällen führ­ten. [21] Die Firma Rovi in Madrid pro­du­ziert für alle Länder außer­halb der USA, Vorprodukte wer­den zudem in einem wei­te­ren spa­ni­schen Rovi-Werk her­ge­stellt. [22]

Wenn schon Haftung, dann beschränkt

Die ande­re Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung ist die bereits genann­te Biontech Manufacturing GmbH mit der beding­ten EMA-Zulassung für Comirnaty. Sie ist für die­sen „Impfstoff“ der Market Authorization Holder und wird zusam­men mit Pfizer - kon­kret Pfizer Manufacturing Belgium NV im bel­gi­schen Puurs – als Hersteller genannt [9]. NV ist das flä­mi­sche Kürzel für Naamloze Vennootschap (direkt über­setzt: „Unbenannte Partnerschaft“) und bezeich­net eine Aktiengesellschaft. Nach aktu­el­lem Recht wer­den für die­se Gesellschaftsform min­des­tens 61.500 Euro Eigenkapital benö­tigt, eine Mindestanzahl Gesellschafter, die nur in der Höhe ihrer Einlagen haf­ten, ist inzwi­schen nicht mehr erfor­der­lich. [23] Das sind ange­sichts der Dimensionen kei­ne gro­ßen Ansprüche.

Von Pfizer Manufacturing Belgium NV führt der Weg zur über­ge­ord­ne­ten C.P. Pharmaceuticals International C.V. (CPPI) in den Niederlanden, wobei das Kürzel Commanditaire Vennootschap (direkt über­setzt: „Begrenzte Partnerschaft“) eine Kommanditgesellschaft bezeich­net, mit min­des­tens einem per­sön­lich haf­ten­den Komplementär und dem geld­ge­ben­den, aber nur mit sei­ner Kapitalanlage haf­ten­den Kommanditisten [24] – was auch nicht wirk­lich anspruchs­voll ist. Die ange­ge­be­ne CPPI-Adresse in Capelle aan den IJssel führt wie­der­um direkt zu Pfizer:

„Wenn man vor die­sem unschein­ba­ren Backsteingebäude in einem Büropark in Capelle aan den IJssel steht, wür­de man nie ver­mu­ten, dass es ein mil­li­ar­den­schwe­res Unternehmen beherbergt. […]
Dies ist der Sitz der nie­der­län­di­schen Niederlassung des Pfizer-Konzerns. Das Unternehmen rech­net mit einem Rekordergebnis: Im Jahr 2021 hofft Pfizer, durch den gemein­sam mit dem deut­schen Unternehmen BioNTech ent­wi­ckel­ten Covid-Impfstoff einen Umsatz von über 21 Milliarden Euro zu erzie­len.“ [25]

„Der ame­ri­ka­ni­sche Pharmakonzern Pfizer hat eine Briefkastenfirma in Capelle aan den IJssel in Südholland genutzt, um 36 Milliarden Dollar Jahresumsatz zu steu­ern und so die Zahlung von Unternehmenssteuern auf sei­ne Gewinne zu ver­mei­den, berich­tet die inves­ti­ga­ti­ve Journalismusplattform Follow the Money. Obwohl das Unternehmen mit Hilfe von Forschungsgeldern und öffent­li­chen Mitteln Medikamente und Impfstoffe ent­wi­ckelt, zahlt es dem Bericht zufol­ge nur sehr wenig Steuern, in den Niederlanden sogar fast keine.
Viele der Aktivitäten von Pfizer außer­halb der USA wer­den auf dem Papier von einer Briefkastenfirma namens CP Pharmaceuticals International CV (CPPI) ver­wal­tet. CPPI hat welt­weit über 350 Beteiligungen, dar­un­ter Dutzende in den Steuerparadiesen Irland und Luxemburg. In den ers­ten drei Monaten die­ses Jahres ver­zeich­ne­te das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 42 Prozent.“ [26]

„Die Gewinne von CCPI schwank­ten in den letz­ten zehn Jahren zwi­schen 10 Milliarden Dollar im Jahr 2010 und fast 20 Milliarden Dollar im Jahr 2017. Zusammengenommen belau­fen sich die Gewinne auf die astro­no­mi­sche Summe von 169,5 Milliarden Dollar über zehn Jahre.
Pfizer macht kei­nen Hehl dar­aus, dass es im Verhältnis deut­lich weni­ger Steuern zahlt als die Bäckerei an der Ecke. In sei­nem Jahresbericht 2020 wird ein ‚effek­ti­ver Steuersatz‘ von 13,5 Prozent ange­ge­ben […]. Der Jahresbericht der CPPI Corporation in Capelle aan den IJssel gibt für 2018/19 einen ‚effek­ti­ven Steuersatz‘ von 14,7 Prozent an. Mit ande­ren Worten: CPPI zahl­te 2 Milliarden Dollar an Steuern. Im Vorjahr waren es noch 17,4 Prozent gewe­sen, was über 3 Milliarden Dollar an Steuern bedeutete.
Das klingt nach einem statt­li­chen Beitrag für den nie­der­län­di­schen Fiskus, ist es aber lei­der nicht: Diese Zahlen bezie­hen sich auf das, was die aus­län­di­schen Tochtergesellschaften in ihrem Herkunftsland zah­len. Ein paar Seiten wei­ter unten wird deut­lich, dass CPPI in den Niederlanden über­haupt nichts zahlt. Im Jahresbericht heißt es: In Übereinstimmung mit den nie­der­län­di­schen Steuergesetzen gilt CPPI CV in Bezug auf nie­der­län­di­sche Steuern als trans­pa­rent und unter­liegt daher nicht der nie­der­län­di­schen Körperschafts- oder Dividendensteuer. Der 10-Milliarden-Euro-Gewinn ist daher steu­er­frei. Der gesam­te Gewinn kann als Dividende an die Aktionäre aus­ge­schüt­tet wer­den, ohne besteu­ert zu wer­den.“ [25]

Die Online-Suche nach der CPPI-Adresse för­dert zudem eine Fülle von Pfizer-Firmen mit beschränk­ter Haftung zu Tage wie Pfizer Ltd (Limited für „haf­tungs­be­schränkt“), Pfizer Global Holdings B.V. – das Kürzel steht in den Niederlanden für bes­lo­ten ven­noot­schap met beperk­te aans­pra­ke­li­jk­heid, über­setzt: „Private Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung“ – und Pfizer Production LLC – das Kürzel steht in den USA für Limited Liability Company, über­setzt: „Unternehmen mit beschränk­ter Haftung“. [27] Die Firmen, die der­zeit mit mRNA Milliarden ver­die­nen, ver­schwin­den letzt­lich in unspek­ta­ku­lä­ren Gebäuden – gern im Steuerparadies – hin­ter der beschränk­ten Haftung, sei es nun Moderna, BioNTech oder Pfizer – immer­hin einer der größ­ten Pharmakonzerne der Welt.

Aus Puurs in die Welt

Im bel­gi­schen Werk von Pfizer Manufacturing Belgium NV wer­den die­je­ni­gen Etiketten ver­klebt, die in der Dailymed-Datenbank hin­ter­legt sind und dem­entspre­chend auch US-ame­ri­ka­ni­sche NDCs haben [28]:

Die letz­te Ziffer im NDC bezeich­net jeweils den Druck: ‑1 für die Ampulle, ‑2 für die Umverpackung und ‑3 für die Versandbox. Bei der kei­ne Vollständigkeit bean­spru­chen­den Suche auf get­ty­images [18] gab es kei­ne ein­zi­ge Ampulle der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine mit einem ande­ren Etikett als dem des Titelblatts vom Weihnachts-stern, also NDC 59267–1000‑1. Vertreten waren auf den gefun­de­nen Bildern EU-Länder (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Spanien, Ungarn, Zypern) sowie Serbien, Großbritannien, Chile, Kolumbien, Israel und die USA – alle wur­den von Belgien aus ver­sorgt, alle mit EUA-Hinweis, und nur in den USA zurecht.

Nach der ers­ten Ankündigung im Mai, dass Pfizer Puurs an der COVID-19-Impfstoffproduktion betei­ligt sein könn­te, begann der Standort sofort mit den Vorbereitungen […]. Seitdem haben die Kollegen am Standort, wie sie sagen, ‚mit der Geschwindigkeit der Wissenschaft‘ gear­bei­tet, um Dosen unse­res COVID-19-Impfstoffs für alle Märkte außer­halb der USA her­zu­stel­len.“ [29] Und Pfizer schreibt zu den Geschäften mit der EU und den bei­den Präparaten:

COMIRNATY® wird in den Produktionsstätten von BioNTech und Pfizer in Europa her­ge­stellt wer­den. Die Verteilung von COMIRNATY® durch die EU-Mitgliedsstaaten wird wei­ter­hin nach den in den EU- und natio­na­len Richtlinien fest­ge­leg­ten Populationen bestimmt. Pfizer und BioNTech gaben am 11. November 2020 bekannt, dass sie mit der Europäischen Kommission eine Vereinbarung über die Lieferung von 200 Millionen Dosen getrof­fen haben, mit einer Option für die Europäische Kommission, wei­te­re 100 Millionen Dosen anzu­for­dern. Die Unternehmen hat­ten zuvor erklärt, dass sie bis Ende 2021 welt­weit bis zu 1,3 Milliarden Dosen lie­fern kön­nen (abhän­gig von der Produktionskapazität).
Die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine ist nicht von der US-ame­ri­ka­ni­schen Food and Drug Administration (FDA) zuge­las­sen oder lizen­ziert, son­dern wur­de von der FDA im Rahmen einer Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) zur Prävention der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) für die Verwendung bei Personen ab 16 Jahren geneh­migt.“ [30]

Hier wird nicht behaup­tet, die bei­den Präparate sei­en in irgend einer Form iden­tisch oder aus­tausch­bar. Und ein wei­te­res Mal Pfizer zu die­sem „Impfstoff“ in noch kla­re­ren Worten: „PFIZER-BIONTECH COVID-19 VACCINE (AUCH BEKANNT ALS BNT162B2) Diese Produktinformation ist nur für Einwohner der USA bestimmt. Dieses Produkt wird aus­schließ­lich inner­halb der USA unter einer Notfallgenehmigung [Emergency Use Authorization] der FDA ver­trie­ben.“ [31] Doch was Pfizer zu Weihnachten 2020 in einem Video mit dem Titel „Puurs ver­schickt nach der Genehmigung der Europäischen Union COVID-19-Impfstoffdosen“ prä­sen­tiert, ist genau die­ses Präparat, das in einer Szene für den Versand unter ande­rem nach Griechenland, Italien, Portugal, Estland, Spanien, Bulgarien, Rumänien sowie Norwegen bereit steht. [32]

Zufall oder nicht? Dem bel­gi­schen König wur­den am 30. März 2021 bei sei­ner Firmenvisite Verpackungen mit Comirnaty-Aufklebern prä­sen­tiert. [33] Welche Aufkleber dem kana­di­schen Premierminister bei sei­nem Besuch am 15. Juni gezeigt wur­den, ist kaum zu erken­nen, es sieht aber eher nach Comirnaty aus und Trudeau wur­de vor ein Comirnaty-Plakat mit dem Motto „SCIENCE WILL WIN“ plat­ziert [34], das zusam­men mit dem Namen Pfizer (von BioNTech ist weit und breit nichts zu sehen) in die­sem Kontext nicht nur falsch, son­dern durch­aus bedroh­lich wirkt.

Auch der offi­zi­el­le EU-Besuch in Puurs bekam Verpackungen mit Comirnaty-Aufklebern zu sehen, zumin­dest ein Kommissar am 22. Februar [35 ] und die Kommissionspräsidentin am 23. April, die zudem eben­falls vor ein Corminaty-Plakat mit Pfizer-Motto gestellt wur­de. [36]

Anlässlich die­ses Besuchs gab es eine „Erklärung von Präsidentin von der Leyen, des bel­gi­schen Premierministers De Croo, des CEO von Pfizer Bourla und des Mitbegründers und Chief Medical Officer von BioNTech Türeci nach dem Besuch der Pfizer-Produktionsstätte in Puurs, Belgien“:

„Vielen Dank, Dr. Bourla, lie­ber Albert. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft. Es war in der Tat eine beein­dru­cken­de Führung durch die Produktionsstätte. Also vie­len Dank dafür.
Herr Ministerpräsident, lie­ber Alexander,
Liebe Özlem Türeci,
wir tref­fen uns heu­te hier an einem Ort, der drei wah­re euro­päi­sche Geschichten sym­bo­li­siert. Erstens: die euro­päi­sche Impfkampagne, die gera­de jetzt an Fahrt auf­nimmt. Zweitens: Europa ist welt­weit füh­rend bei der Entwicklung revo­lu­tio­nä­rer, lebens­ret­ten­der mRNA. Und drit­tens ist Europa inmit­ten einer noch nie dage­we­se­nen Gesundheitskrise der glo­ba­le Impfstoff-Champion, der dem Rest der Welt Impfstoffe zur Verfügung stellt. […] Der wich­tigs­te Impfstoff, der bis­her in der Europäischen Union ver­wen­det wur­de, wird hier in Puurs, in Belgien, her­ge­stellt – ein wah­res Kraftzentrum für Impfstoffe. Und dank der enor­men Anstrengungen von BioNTech-Pfizer und der Beschleunigung ihrer Impfstofflieferungen bin ich nun zuver­sicht­lich, dass wir bereits im Juli über aus­rei­chen­de Dosen ver­fü­gen wer­den, um 70 % der erwach­se­nen Bevölkerung in der Europäischen Union zu imp­fen. […] Diese Produktionsstätte war die ers­te, die einen mRNA-Impfstoff in gro­ßem Maßstab in Europa her­stell­te. Ich habe vor­hin den Lipid-Nanopartikel-Skid gese­hen – das war beein­dru­ckend, als wir die Anlage besich­tig­ten. Und mir wur­de gesagt, dass dies eine Maschine ist, die eine ent­schei­den­de Rolle bei der Herstellung von mRNA-Impfstoffen spielt. Die ers­te Maschine über­haupt wur­de letz­ten Sommer hier in Puurs gebaut, in die­sem Labor. Eine bahn­bre­chen­de Innovation. […] In nur einem Jahr wer­den in die­ser Produktionsstätte eine Milliarde Dosen her­ge­stellt. In die­sem Zusammenhang habe ich eine gute Nachricht: Unsere Europäische Arzneimittelagentur hat soeben die Erhöhung der Produktionskapazität die­ses Standorts um wei­te­re 20 % geneh­migt. Damit wird er zu einem der größ­ten Standorte für die Abfüllung und Fertigstellung von Impfstoffen in Europa.“ [37]

In Europa kommt erst BioNTech, dann Pfizer und die sprach­li­che Vollendung über­nimmt ein deut­sches Online-Medium: „Die Partnerunternehmen Biontech und Pfizer dür­fen die Impfstoffproduktion in ihrem bel­gi­schen Werk wei­ter aus­wei­ten.“ [38]

Irgendwas mit Bio

In der Praxis scheint es auch nicht so genau genom­men zu wer­den, was ver­spritzt wird. Unter der Überschrift „Impfstart im Posener Altenheim“ ist eine Fotoserie aus der Zeit um die Jahreswende zu sehen. Es wird doku­men­tiert, wie das mobi­le „Impf“-Team vom Arbeiter-Samariter-Bund ankommt, wie es sei­ne Vorbereitungen trifft und zeigt eine Bewohnerin nach der „Impfung“. Direkt neben ihrem Bild folgt ein Foto, auf dem deut­lich Ampullen der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine zu sehen sind, sogar mit les­ba­rer Chargennummer Ch.-B. EJ6796. Kurz dar­auf sieht man Aufkleber mit eben die­ser Nummer und dem Namen COMIRNATY und im nächs­ten Foto klebt die­ser Aufkleber im Impfpass. [39]

Einzig im öster­rei­chi­schen St. Pölten war mit dem Mittel der Online-Bildersuche unter die­ser Chargennummer eine kor­rek­te Bescheinigung über die Pfizer BioNTech Covid-19 Vaccine auf­find­bar, alle ande­ren Fundstücke von EJ6796 waren im Impfpass als Comirnaty beschei­nigt wor­den – es muss eine Unmenge die­ser Charge gege­ben haben, die nicht nur bun­des­weit, son­dern auch in wei­te­ren EU-Ländern wie der Slowakei sowie in der Schweiz anzu­tref­fen war. Die Fehldeklarierung von EJ6796 wur­de auch von Bertelsmann-Firmen durch­ge­führt [40], bebil­der­te die Warnung der Polizeiinspektion Stade vor gefälsch­ten Impfpässen [41], und unter dem Foto mit einer Ampulle Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine und Comirnaty-Etiketten für den Impfpass erfährt man beim Tagesspiegel: „Der Impfstoff ist eine Diva“. [42] Was dann auch nicht wei­ter verwundert.

Für EJ6796 sind sogar Fotos der Umverpackung auf­zu­trei­ben. Erkennbar ist auf dem Aufkleber das Verfallsdatum 04/2021, wor­aus geschlos­sen wer­den kann, dass die­se Charge im Herbst 2020 her­ge­stellt wor­den war. Außerdem steht auf die­ser Versandbox die Angabe „Hergestellt von Pfizer Inc. New York […] Hergestellt für BioNTech Manufacturing GmbH“ und der Begleittext zum Video, aus dem die­ses Standbild stammt, erläu­tert: „107'000 Dosen des Covid-Impfstoffs ‚Comirnaty‘ befin­den sich seit ver­gan­ge­nem Dienstag [22.12.2020] in der Schweiz. Bereits am Tag nach der Lieferung der ers­ten Dosen begann der Kanton Luzern mit dem Impfen. Für den Prozess zwi­schen Abnahme der Vakzine der Produzenten bis zur Verteilung an die Kantone ist die Armeeapotheke ver­ant­wort­lich. ‚Comirnaty‘ von Pfizer und Biontech bedarf einer Lagerung von ‑70 bis ‑90 Grad. Der ame­ri­ka­nisch-deut­sche Impfstoff gehört damit zur her­aus­for­dernds­ten Temperaturkategorie.“ [43]

Gut eine Woche nach dem Eintreffen der ers­ten „Impfstoff“-Lieferung in der Schweiz erschien die Meldung: „Todesfall in Luzerner Pflegeheim: Geimpfter 91-Jähriger stirbt – Swissmedic gibt Entwarnung Im Kanton Luzern ist ein Mann nach der Covid-Impfung gestor­ben. Für Swissmedic und die kan­to­na­len Behörden ist ein Zusammenhang mit dem Vakzin nicht ersicht­lich.“ [44] Swissmedic ist die Zulassungs- und Kontrollbehörde für Heilmittel in der Schweiz, ent­spricht also dem bun­des­deut­schen PEI. Sie hat Comirnaty con­cen­tra­te for disper­si­on for injec­tion COVID-19 mRNA Vaccine (nucleosi­de modi­fied) für die „Zulassungsinhaberin Pfizer AG, Zürich“ (der Name BioNTech ist im gan­zen „Swiss Public Assessment Report“ von 50 Seiten nicht ein­mal ent­hal­ten) befris­tet zuge­las­sen. [45]

Etikettenschwindel?

Ganz kuri­os wird es beim fol­gen­den Foto einer Versandbox: ein teil­wei­se mit Comirnaty-Zettel über­kleb­ter Aufkleber mit dem Haltbarkeitsdatum 1.1.2020 – zu dem Zeitpunkt gab es noch nicht ein­mal die „Drosten-PCR“. Doch auch der ver­mut­lich ernst gemein­te 1.1.2021 wirft min­des­tens die Frage auf, was an die­sem Tag um 8:28 anders sein soll als eine Minute zuvor. [46]

Überklebt wur­den ver­mut­lich in gro­ßem Stil auch Ampullenetiketten: Im fol­gen­den Foto, das von Joerg Boethling / Alamy Stock Photo / Image ID: 2E5BK6E stammt und am 27. Januar 2021 in Hamburg auf­ge­nom­men wur­de, fällt das nicht EMA-kon­for­me Comirnaty-Etikett auf. Die Charge EL1491 gehört eben­falls zur Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine, die Ampullen wur­den im größ­ten Impfzentrum Deutschlands mit Etiketten über­klebt, durch die der ursprüng­li­che Text noch durch­scheint. Laut Online-Bildersuche ist die Charge über­wie­gend mit dem Originalnamen unter­wegs, wird aber in Impfpässen vor allem als Comirnaty beschei­nigt, ledig­lich in Wien wur­de der rich­ti­ge Name auch im Impfpass ent­deckt. Auf den Hamburger Ampullen fällt zudem auf, dass das Haltbarkeitsdatum von „04/2021“ im Original zum „Verwendbar bis 30.01.2021“ ver­än­dert wur­de; wei­te­re Fotos vom sel­ben Tag zei­gen Spritzen mit Aufklebern und dem Haltbarkeitsdatum „27.01.2021“. [47]

2E5BK6E GERMANY, Hamburg, coro­na pan­de­mic, lar­gest vac­ci­na­ti­on cen­ter in Germany, for dai­ly max 7000 peop­le, vac­ci­ne Comirnaty of Biontech Pfizer / DEUTSCHLAND, Hamburg, Corona Pandemie, Impfzentrum der KVH und Sozialbehorde Hamburg in den Messehallen, groess­tes Impfzentrum Deutschlands fuer bis zu 7000 Menschen tae­g­lich, Zubereitung, Aufziehen der Impfdosen Comirnaty EL 1491 von Biontech Pfizer

Erwartungsgemäß ist die Bundesregierung auch auch hier kei­ne Hilfe. Auf der Website des Gesundheitsministeriums (BMG) zusammengegencorona.de prangt ein Bild der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine direkt unter der Überschrift „Impfstoffe gegen COVID-19: Comirnaty® von BioNTech/Pfizer“ und weiter unten auf der Seite heißt es: „Wirksamkeit: Comirnaty® bie­tet unter Einhaltung des von der Ständigen Impfkommission (STIKO) emp­foh­le­nen Abstands von drei bis secht [sic] Wochen zwi­schen bei­den Impfungen eine Wirksamkeit von bis zu 95 Prozent bei geimpf­ten Personen in allen Altersgruppen.“ [48] Wogegen, wird nicht ver­ra­ten – Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen fra­gen Sie Ihre PR-Agentur [49], denn die Website wird von der seit April 2020 für das BMG täti­gen Scholz & Friends Berlin GmbH rea­li­siert, die zu WPP plc gehört, einem der welt­größ­ten PR- und Marketingkonzerne: „WPP gewann neue Aufträge, indem es Kunden bei der Entwicklung ihrer E‑Commerce- und digi­ta­len Fähigkeiten unter­stütz­te. Es sag­te, es habe sich ein ‚markt­füh­ren­des‘ Netto-Neugeschäft in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar gesi­chert“. [50]

Die Aufteilung der Welt

Ein gro­bes Verteilungsmuster lässt sich anhand eines wei­te­ren Merkmals erken­nen, das jeweils meh­re­re Chargen umfasst. Nur auf den Ampullenetiketten und Karton-Aufklebern der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine und von Comirnaty waren pro­mi­nent sechs­stel­li­ge Nummern mit vor­an­ge­stell­ter Buchstabenkombination PAA auf­ge­druckt. Ihre Bedeutung ist unklar, man kann daher nur fest­stel­len, dass sie für Pfizer und BioNTech Bedeutung haben und ihre Verteilung – wie­der mit get­ty­images [18] – lässt ein wenig auf die Verteilung der Präparate schließen.

Gefunden wur­de PAA156051 seit Dezember 2020 nur in den USA und nur die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine war ins­ge­samt schon dem­nach so früh im Umlauf: als PAA156571 in EU-Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Spanien) sowie Kanada, Mexiko, Dubai, Israel, Großbritannien und wie­der­um in den USA. Im Jahr 2021 folg­ten unter die­ser Nummer Portugal, Ungarn, Kolumbien und Jordanien. PAA165969 war in Paraguay, Brasilien und den USA zu fin­den; PAA166078 in Thailand; PAA166221 in Costa Rica, Kolumbien, Panama, Israel und Großbritannien – bei­de letzt­ge­nann­ten Länder wech­sel­ten von PAA156571 zu PAA166221.

Bei Comirnaty gab es die ers­ten Funde erst im Februar 2021 in Italien (PAA165994) und Japan (PAA165994, PAA164811) und ins­ge­samt war die­ser „Impfstoff“ in EU-Ländern (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Portugal, Spanien) sowie Südafrika, Peru, Sri Lanka, Südkorea und Australien ver­tre­ten, es scheint also ansons­ten wenig Überschneidungen zwi­schen den bei­den Unternehmen zu geben, aber auf dem lukra­ti­ve EU-Markt sind bei­de zu finden.

In Brasilien kur­siert zwar neben der Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine (PAA165969) ent­spre­chend der PEI-Liste Comirnaty, jedoch über­ra­schen­der­wei­se weder von BioNTech noch von Pfizer, son­dern von der Wyeth Industria Farmaceutica Ltda. in Sao Paulo. [51] Die ange­ge­be­ne Adresse führt zu einem Monument aus Stahl und Glas, in dem Wyeth und Upjohn Brasil Importadora E Distribuidora De Medicamentos Ltda. – bei­de sind Teil von Pfizer – zusam­men mit Pfizer Medicamentos Genericos E Participacoes Ltda., Pfizer Biossimilares Participacoes Ltda. und eini­gen wei­te­ren beschränkt haf­ten­den Gesellschaften resi­die­ren. [52]

Andererseits ist in Singapur und in Kanada nach der PEI-Liste die Pfizer-BioNTech COVID-19 vac­ci­ne unter­wegs, doch plötz­lich gab es Comirnaty:

„Singapur wird in Kürze eine Charge von Covid-19-Impfstoffen mit der Bezeichnung Comirnaty erhal­ten, da die Republik die Lieferungen erhöht, um so vie­le Menschen wie mög­lich zu impfen.
In einer Erklärung vom Mittwoch (23. Juni) teil­te das Gesundheitsministerium (MOH) mit, dass die Impfstoffe mit den Impfstoffen von Pfizer-BioNTech iden­tisch sind, die der­zeit im natio­na­len Impfprogramm ver­wen­det werden.
Der Impfstoff trägt den­sel­ben Forschungsnamen BNT162b2, so das MOH.
Die Impfstoffe von Comirnaty wer­den nach den glei­chen Prozessen und Verfahren her­ge­stellt und erfül­len die glei­chen Spezifikationen für das Endprodukt wie die Impfstoffe von Pfizer-BioNTech, so das Ministerium weiter.
Sie wer­den in ähn­li­cher Weise in Europa her­ge­stellt und direkt nach Singapur ver­schifft. Der ein­zi­ge Unterschied ist das Etikett.
Dies liegt dar­an, dass der in Singapur ver­wen­de­te Impfstoff von Pfizer-BioNTech an ver­schie­de­nen Standorten in Europa her­ge­stellt und ent­spre­chend der behörd­li­chen Zulassung in den ver­schie­de­nen Märkten eti­ket­tiert wird, so das MOH.
Daher wird das Ministerium die HealthHub-Einträge von Personen anpas­sen, die den Impfstoff von Pfizer-BioNTech oder Comirnaty erhal­ten haben oder erhal­ten werden.
Der Impfstoff wird in den Datensätzen als Pfizer-BioNTech/Comirnaty gekenn­zeich­net sein.“ [53]

„Auf Wiedersehen Pfizer, hal­lo Comirnaty: Die wich­tigs­ten COVID-19-Impfstoffe wer­den in Kanada umbenannt
Der Impfstoff von Pfizer-BioNTech trägt nun den Namen Comirnaty, der nach Angaben des Unternehmens eine Kombination aus den Begriffen COVID-19, mRNA, Community und Immunität darstellt. […]
Obwohl die Namensänderung geneh­migt wur­de, wer­den in Kanada in den nächs­ten Monaten noch Fläschchen mit der Bezeichnung Pfizier-BioNTech erhält­lich sein.“ [54]

Und so gelang­te der „Impfstoff“ mit dem teu­ren Namen aus uner­klär­ten Gründen im Juni nach Singapur und im September nach Kanada. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist als Hersteller wie­der­um Pfizer, hier als „Europäische wirt­schaft­li­che Interessenvereinigung“ zur Erleichterung und Förderung der grenz­über­schrei­ten­den Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten zustän­dig – und die WHO ver­rät genau­so wenig wie die PR-Agentur, woge­gen der „Impfstoff“ zu 95% wirk­sam sein soll [55]:

Dieses heil­lo­se Durcheinander ver­wun­dert umso mehr, da der Markt der Welt laut Unterlagen, die BioNTech der US-Börse vor­leg­te, recht ordent­lich auf­ge­teilt wur­de: „Im Rahmen unse­rer Zusammenarbeit mit Pfizer sind wir welt­weit die desi­gnier­te behörd­li­che Zulassung. Pfizer besitzt welt­weit Marketing- und Vertriebsrechte mit Ausnahme von China, Deutschland und der Türkei. Fosun Pharma besitzt Marketing- und Vertriebsrechte in China.“ [56]

Der drit­te Name

Als wäre das nicht schon ver­wor­ren genug, gibt es für die­sen „Impfstoff“ sogar noch einen wei­te­ren teu­ren Namen: „Der vor­ge­schla­ge­ne Freiname (pINN) des COVID-19-Impfstoffs, Tozinameran (toe zi na' mer an), wur­de eben­falls vom Brand Institute und sei­ner hun­dert­pro­zen­ti­gen Tochtergesellschaft, dem Drug Safety Institute, ent­wi­ckelt. Der ‚vor­ge­schla­gen‘ Status des Namens weist auf die stan­dard­mä­ßi­ge 4‑monatige Kommentarfrist hin, bevor er zu einem emp­foh­le­nen INN (rINN) wird. Das Suffix ‑meran deu­tet dar­auf hin, dass es sich um einen mRNA-Impfstoff han­delt.“ [6]

Im Oktober wur­de die Bezeichnung „tozin­ame­ran“ den Vorgaben für die Comirnaty-Auszeichnung von Umkartons und Ampullen der EMA hin­zu­ge­fügt. [57] Sie fin­det sich schon län­ger auf EudraVigilance, der Datenbank der EMA, in der die Impfschadensmeldungen gespei­chert sind. Während die drei ande­ren in der EU im Umlauf befind­li­chen C19-„Impfstoffe“ unter ihren kon­kre­ten Bezeichnungen und Herstellernamen gelis­tet sind, wer­den also das bedingt zuge­las­se­ne Comirnaty und die nicht zuge­las­se­ne Pfizer-BioNTech COVID-19 vac­ci­ne unter die­sem Überbegriff zusam­men­ge­fasst [58]:

Es fol­gen drei Graphiken, die zwar auf­grund der unter­schied­li­chen Datengrundlage nicht direkt mit­ein­an­der ver­gleich­bar sind, aber einen gro­ben visu­el­len Eindruck geben können.

In Graphik 1 aus EudraVigilance geht es um die Anzahl der ein­zel­nen Schadensfälle seit Beginn der „Impfung“ mit Tozinameran in der EU sowie in Island, Norwegen, Liechtenstein und Großbritannien: es gibt einen ste­ti­gen Anstieg der Meldungen von Nebenwirkungen.

Graphik 2 aus World in Data [59] zeigt für den Verlauf der „Impfungen“ mit allen vier in EudraVigilance gelis­te­ten Präparaten in der EU sei­nen Höhepunkt im Juni, um dann kon­ti­nu­ier­lich zu sin­ken, die Entwicklung ist also gegen­läu­fig zu Graphik 1, denn es gibt trotz sin­ken­der Anzahl der „Impfungen“ eine stei­gen­de Anzahl von Schadensmeldungen. Die Niederlande und Deutschland wur­den in die­se Graphik auf­ge­nom­men, um die Relation der ver­ab­reich­ten „Impfdosen“ in die­sen Ländern zu zeigen.

Aus Graphik 3 aus EudraVigilance ist die Anzahl der gemel­de­ten Schadensfälle ersicht­lich, die Tabelle füh­ren die Niederlande mit ca. 80.000 an, wäh­rend Deutschland mit nur gut der Hälfte davon ver­tre­ten ist, obwohl hier sehr viel mehr Dosen inji­ziert wur­den als im Nachbarland. Da nicht anzu­neh­men ist, dass es in den Niederlanden ein Zuviel an Meldungen gibt, zeigt die­se Graphik zusam­men mit Graphik 2, dass die ver­gleichs­wei­se weni­gen Meldungen hier­zu­lan­de nicht stim­men können.

Wie sag­te noch ein Arzt in Deutschland: „Wenn ich das alles mel­den soll­te, könn­te ich die Praxis zuma­chen. Dafür habe ich kei­ne Zeit.“ [60]

Auch wenn nicht genau klar ist, wie hoch der Anteil von Tozinameran an die­ser Katastrophe ist, kann man begrün­det von einem Löwenanteil ange­sichts der von der EU "gesi­cher­ten Dosen" aus­ge­hen [61]:

Fragen über Fragen

In den USA dürf­te die beschrie­be­ne recht­li­che Unterscheidung zwi­schen den EUA- und den regu­lär zuge­las­se­nen „Impfstoffen“ bei gleich­zei­ti­ger Ausnutzung der elas­ti­schen Handhabung in der Praxis der Grund für die bei­den ver­wen­de­ten Namen sein. Vieles hängt dann vom „Impfling“ ab: weiß er das, traut er sich, nach­zu­fra­gen? Gibt es dort über­haupt Comirnaty, oder wird in des­sen Windschatten immer wei­ter die Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine ver­kauft? Insgesamt funk­tio­niert vie­les auf der Ebene der Verkündigung des Präsidenten oder der Empfehlung von Behörden, was auf der aus­füh­ren­den Ebene als Gesetz betrach­tet und ent­spre­chend durch­ge­setzt wird – und das Prinzip ist nicht auf die USA beschränkt.

Das Durcheinander in der EU fasst die­se Darstellung aus Irland sehr gelun­gen zusam­men [62]:

Es mag dar­an lie­gen, dass der Verfasser sel­ber nicht durch­schaut, was los ist. Das dürf­te aber weder für Pfizer noch für BioNTech gel­ten, daher die Frage: Was ist der Zweck der Namens-Scharade, was sind die Vorteile für die Konzerne? Bei Pfizer in Puurs wird für den Weltmarkt pro­du­ziert, mit einem Aufkleber für alle oder wird dazwi­schen auch das ande­re Präparat her­ge­stellt, der ande­re Aufkleber ver­klebt? Und was kommt aus Deutschland, dem BioNTech-Stammland, wie ist die Verteilung? Offenbar ist hier­zu­lan­de ein gro­ßer Anteil Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine unter­wegs, dem ers­ten Eindruck nach mehr als Comirnaty, das wie­der­um laut PEI-Liste in Rwanda, Macau und Albanien vor­han­den sein soll. Wer ent­schei­det, was wohin gelie­fert wird, und war­um? Machen das die Konzerne unter sich aus oder haben staat­li­che bzw. über­staat­li­che Kontrollbehörden auch etwas zu kontrollieren?

Offiziellen Besuchern in Puurs wer­den Comirnaty-eti­ket­tier­te Versandboxen vor­ge­führt – oder lässt man sie sich vor­füh­ren? Was wis­sen die EU und ihre Granden von den unter­schied­li­chen Etikettierungen, dem Umlauf eines nicht zuge­las­se­nen Präparats in ihrem Zuständigkeitsbereich? Bei der EMA zumin­dest dürf­te die unter­schied­li­che Etikettierung bekannt sein, da schon vor der offi­zi­el­len Änderung der über­ge­ord­ne­te Name Tozinameran ver­wen­det wur­de. Ist das, was Pfizer und BioNTech machen legal, und wenn ja, wer hat ihnen das Recht dazu gege­ben, wo ist das doku­men­tiert? Und wenn es nicht legal ist, war­um kön­nen sie es dann offen­bar unbe­hel­ligt tun? Auf der loka­len Ebene, also dort, wo „Impfling“ und „Impfender“ zusam­men­tref­fen, gin­ge es dann um die Frage, ob recht­li­che Unterschiede bestehen, wenn nicht das, was inji­ziert wur­de, auch beschei­nigt wird, son­dern etwas ande­res. Das dürf­te dann vor allem den „Impfenden“ betref­fen, da ihm die Sorgfaltspflicht obliegt. Und was ist, wenn auf die­ser Ebene ganz gezielt Etiketten über­klebt werden?

Was hier geschieht, ist unüber­sicht­lich, wider­sprüch­lich und vor allem nur bruch­stück­haft erkenn­bar. Das Wort Etikettenschwindel drängt sich auf, trifft das zu oder nicht, viel­leicht ein biss­chen? „Der deut­sche Wortschatz von 1600 bis heu­te“ [63] wird zu Rate gezo­gen und bie­tet für den Begriff eine Auswahl an Synonymen an – wenn end­lich die Aufarbeitung statt­fin­det, wird sich zei­gen, wel­ches das pas­sends­te ist.

- Hervorhebungen in blau von mir -

[1] Nein, C19-„Impfungen“ kön­nen Infektionen nicht verhindern
https://www.corodok.de/nein-c19-impfungen/
Was soll die C19-„Impfung“ verhindern?
https://www.corodok.de/was-c19-impfung/

[2] Katja Nauck: Impf-Termin steht, aber Impfausweis ver­lo­ren? Das könnt ihr jetzt tun (familie.de 3.5.2021)
https://archive.md/DKuCf

[3] https://web.archive.org/web/20201212022704/https://www.fda.gov/media/144412/download

[4] FDA Takes Key Action in Fight Against COVID-19 By Issuing Emergency Use Authorization for First COVID-19 Vaccine (FDA news release 11.12.2020)
https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-takes-key-action-fight-against-covid-19-issuing-emergency-use-authorization-first-covid-19

[5] Einführung von COMIRNATY®, dem EU-Markennamen für den COVID-19-Impfstoff von Pfizer & BioNTech, der vom Brand Institute ent­wi­ckelt wur­de (28.12.2020)
https://www.prnewswire.com/news-releases/einfuhrung-von-comirnaty-r-dem-eu-markennamen-fur-den-covid-19-impfstoff-von-pfizer-amp-biontech-der-vom-brand-institute-entwickelt-wurde-862875790.html

[6] https://www.fda.gov/media/150386/download

[7] Zwei Dinge, die Ihnen die Mainstream-Medien über die FDA-Zulassung des Pfizer-Impfstoffs nicht berich­tet haben (The Defender 24.8.2021)
https://childrenshealthdefense.org/defender/zwei-dinge-die-ihnen-die-mainstream-medien-ueber-die-fda-zulassung-des-pfizer-impfstoffs-nicht-berichtet-haben/?lang=de

[8] Children’s Health Defense Sues FDA Over Approval of Pfizer Comirnaty Vaccine (7.9.2021)
https://childrenshealthdefense.org/defender/childrens-health-defense-sues-fda-pfizer-comirnaty-covid-vaccine/

[9] https://web.archive.org/web/20210102090605/https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_en.pdf

[10] Amtsblatt der Europäischen Union (24.12.2020)
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:C:2020:447I:FULL&from=EN

[11] https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/EN/newsroom-en/dossiers/namen-covid-19-impfstoffe-ausland-en.html?nn=164146

[12] In Braunschweig haben die Corona-Impfungen begon­nen (31.12.2020)
https://regionalheute.de/in-braunschweig-haben-die-corona-impfungen-begonnen-1609429246/
https://archive.md/ksA7h

[13] Impfung ohne Termin – Neuer Weg im Impfzentrum (7.6.2021)
https://www.kreis-unna.de/nachrichten/n/impfung-ohne-termin/
https://archive.md/BAoam

[14] Toni Cebulla: Versprechen auf Impfungen drin­gend ein­hal­ten (25.1.2021)
https://www.svz.de/lokales/rostock/hansestadt-rostock/Kommentar-von-Toni-Cebulla-Versprechen-auf-Impfungen-einhalten-id31040327.html
https://archive.md/3Kfs5

[15] Nie, do Polski szc­ze­pion­ki prze­ciw­ko Covid-19 tra­fia­ją pros­to z fab­ry­ki w Belgii (AFP 5.1.2021)
https://sprawdzam.afp.com/nie-do-polski-szczepionki-przeciwko-covid-19-trafiaja-prosto-z-fabryki-w-belgii

[16] Impfen: Ein Akt der Nächstenliebe
https://www.corodok.de/impfen-ein-akt/

[17] https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=e0651c7a-2fe2-459d-a766-0d59e919f058

[18] https://www.gettyimages.de

[19] https://www.axesor.es/Informes-Empresas/9888651/MODERNA_BIOTECH_SPAIN_SL.html

[20] Lonza and Moderna ver­dop­peln Impfstofffabrikation in Visp (29.4.2021)
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/LONZA-GROUP-AG-2956013/news/Lonza-and-Moderna-verdoppeln-Impfstofffabrikation-in-Visp-33105072/

[21] Kevin Dunleavy: Moderna reve­als source of COVID-19 vac­ci­ne con­ta­mi­na­ti­on as Japan finds yet ano­t­her suspect vial (FIERCE Pharma 1.9.2021)
https://www.fiercepharma.com/pharma/amid-another-report-contaminants-japan-moderna-s-covid-19-vaccine-faces-increased-scrutiny

[22] Rovi to manu­fac­tu­re the acti­ve sub­s­tance of the Moderna vac­ci­ne in Granada 26.4.2021)
https://www.investinspain.org/en/news/2021/rovi-moderna-vaccine

[23] https://www.gtai.de/gtai-de/trade/recht/portal-21/belgien/gesellschaftsrecht-87394

[24] Onno Hennis: Die Gründung eines Unternehmens in den Niederlanden
https://www.amsadvocaten.de/blog/gesellschaftsrecht/die-gruendung-eines-unternehmens-in-den-niederlanden/

[25] Henk Willem Smits: Pfizer avoids taxes via the Netherlands and makes a pro­fit worth bil­li­ons (Follow the Money 15.5.2021)
https://www.ftm.eu/articles/pfizer-avoids-taxes-via-the-netherlands

[26] Pfizer using Dutch let­ter­box com­pa­ny to avoid taxes: Report (NL Times 11.5.2021)
https://nltimes.nl/2021/05/11/pfizer-using-dutch-letterbox-company-avoid-taxes-report

[27] https://www.google.com/search?client=firefox-b‑d&q=Rivium+Westlaan+142+2909+LD%2C+Capelle+Aan+Den+Ijssel

[28] https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=908ecbe7-2f1b-42dd-94bf-f917ec3c5af8

[29] Pfizer Global Supply/COVID-19 Site Feature: Puurs, Belgium
https://annualreview.pfizer.com/site-feature-puurs-belgium

[30] Pfizer and BioNTech to Supply the European Union with 100 Million Additional Doses of COMIRNATY® (29.12.2020)
https://www.pfizer.com/news/press-release/press-release-detail/pfizer-and-biontech-supply-european-union-100-million#:~:text=Pfizer%20and%20BioNTech%20announced%20on,an%20additional%20100%20million%20doses.

[31] Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine (also known as BNT162b2)
https://www.pfizer.com/products/product-detail/pfizer-biontech-covid-19-vaccine

[32] https://www.youtube.com/watch?v=lP_z9CjblXo

[33] https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/pfizer-workers-empty-vaccine-fridge-during-a-visit-to-nachrichtenfoto/1232020364?adppopup=true

[34] https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/prime-minister-of-canada-justin-trudeau-and-prime-nachrichtenfoto/1233466455?adppopup=true
https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/canadas-prime-minister-justin-trudeau-and-his-belgian-nachrichtenfoto/1233467445?adppopup=true
https://www.youtube.com/watch?v=QovH7Kqn8wA

[35] Visit of Thierry Breton, European Commissioner, of Pfizer Manufacturing Belgium, in Puurs-Sint-Amands
https://audiovisual.ec.europa.eu/en/video/I‑202435
https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/this-picture-taken-on-february-22–2021-shows-a-view-of-nachrichtenfoto/1231328543?adppopup=true

[36] https://www.youtube.com/watch?v=i6rugU22G9A
https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/european-commission-president-ursula-von-der-leyen-and-nachrichtenfoto/1232477251?adppopup=true

[37] 23 April 2021 Puurs / Statement by President von der Leyen, Prime Minister of Belgium De Croo, CEO of Pfizer Bourla, and co-foun­der and Chief Medical Officer of BioNTech Türeci, fol­lowing the visit to the Pfizer manu­fac­tu­ring plant in Puurs, Belgium
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/STATEMENT_21_1929

[38] "Schnellere Lieferung in alle Welt" Biontech und Pfizer dür­fen mehr Impfstoff in Belgien pro­du­zie­ren (1.6.2021)
https://archive.ph/vy5sU

[39] Impfstart im Posener Altenheim
https://www.posener-altenheim.de/aktuelles.html
https://archive.is/M3QoU

[40] Kampf gegen das Corona-Virus – mit Hilfe von Bertelsmann (14.1.2021)
https://www.bertelsmann.de/news-und-media/nachrichten/kampf-gegen-das-corona-virus-mit-hilfe-von-bertelsmann.jsp

[41] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59461/5053061

[42] Hannes Heine: „Der Impfstoff ist eine Diva“: Warum die Ampullen so schlep­pend ver­teilt wer­den – und manch­mal im Müll lan­den (Tagesspiegel 5.1.2021)
https://archive.ph/8Vgh0

[43] Coronavirus: In die­sen Ultrakühlschränken lagern die Covid-Impfdosen
https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-in-diesen-ultrakuhlschranken-lagern-die-covid-impfdosen-65840030

[44] Todesfall in Luzerner PflegeheimGeimpfter 91-Jähriger stirbt – Swissmedic gibt Entwarnung (Tagesanzeiger 30.12.2020)
https://www.tagesanzeiger.ch/todesfall-im-kanton-luzern-nach-covid-impfung-673823646284

[45] https://www.swissmedic.ch/dam/swissmedic/de/dokumente/zulassung/swisspar/68225-comirnaty-01-swisspar-20210430.pdf.download.pdf/20210430_SwissPAR%20Comirnaty.pdf

[46] Hildburg Bruns: Impf-Hammer! Berlin bekommt 17.550 Impfdosen weni­ger als ein­ge­plant (BZ Berlin 19.1.2021)
https://archive.ph/9Kkjn

[47] https://www.alamy.com/search/imageresults.aspx?imgt=0&qt=biontech%20hamburg&pn=1&ps=100&qt_raw=biontech%20hamburg&pl=#BHM=foo%3Dbar%26st%3D0%26pn%3D1%26ps%3D100%26sortby%3D2%26qt%3Dbiontech%2520hamburg%26qt_raw%3Dbiontech%2520hamburg%26qn%3D%26lic%3D3%26edrf%3D0%26mr%3D0%26pr%3D0%26aoa%3D1%26creative%3D%26videos%3D%26nu%3D%26ccc%3D%26bespoke%3D%26apalib%3D%26ag%3D0%26hc%3D0%26et%3D0x000000000000000000000%26vp%3D0%26loc%3D0%26ot%3D0%26imgt%3D0%26dtfr%3D%26dtto%3D%26size%3D0xFF%26blackwhite%3D%26cutout%3D%26archive%3D1%26name%3D%26groupid%3D%26pseudoid%3D%26userid%3D%26id%3D%26a%3D%26xstx%3D0%26cbstore%3D1%26resultview%3DsortbyPopular%26lightbox%3D%26gname%3D%26gtype%3D%26apalic%3D%26tbar%3D1%26pc%3D%26simid%3D%26cap%3D1%26customgeoip%3D%26vd%3D0%26cid%3D%26pe%3D%26so%3D%26lb%3D%26pl%3D%26plno%3D%26fi%3D0%26langcode%3Den%26upl%3D0%26cufr%3D%26cuto%3D%26howler%3D%26cvrem%3D0%26cvtype%3D0%26cvloc%3D0%26cl%3D0%26upfr%3D%26upto%3D%26primcat%3D%26seccat%3D%26cvcategory%3D*%26restriction%3D%26random%3D%26ispremium%3D1%26flip%3D0%26contributorqt%3D%26plgalleryno%3D%26plpublic%3D0%26viewaspublic%3D0%26isplcurate%3D0%26imageurl%3D%26saveQry%3D%26editorial%3D1%26t%3D0%26filters%3D0

[48] https://archive.ph/71vx8
https://www.zusammengegencorona.de/

[49] Corona-PR: hip, teu­er, destruktiv
https://www.corodok.de/corona-pr-hip-teuer-destruktiv/
Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen fra­gen Sie Ihre PR-Agentur
https://www.corodok.de/zu-chancen-risiken/

[50] Kate Holton: Digital shift and vac­ci­nes help WPP plot path to reco­very (Reuters 11.3.2921)
https://www.reuters.com/article/us-wpp-results-idUSKBN2B311T

[51] https://consultas.anvisa.gov.br/#/medicamentos/q/?nomeProduto=comirnaty

[52] https://transparencia.cc/dados/cep/04717904-rua-rua-alexandre-dumas-1860-bairro-chacara-santo-antonio-zona-sul-sao-paulo-sp/

[53] Michelle Ng: Singapore to recei­ve batch of Covid-19 vac­ci­nes, cal­led Comirnaty, that are same as Pfizer's: MOH (Straits Times 23.6.2021)
https://www.straitstimes.com/singapore/singapore-to-receive-new-batch-of-vaccines-called-comirnaty-same-as-pfizer-moh

[54] Goodbye Pfizer, hel­lo Comirnaty: top COVID-19 vac­ci­nes ren­a­med in Canada (National Post 16.9.2021)
https://nationalpost.com/pmn/news-pmn/canada-news-pmn/goodbye-pfizer-hello-comirnaty-top-covid-19-vaccines-renamed-in-canada

[55] https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/act-accelerator/20h20_18-jan_comirnaty_20235b_jobaids_vaccine-explainer.pdf?sfvrsn=66d512c6_3&download=true

[56] https://investors.biontech.de/node/9571/html

[57] https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_en.pdf

[58] https://dap.ema.europa.eu/analyticsSOAP/saw.dll?PortalPages&PortalPath=%2Fshared%2FPHV%20DAP%2F_portal%2FDAP&Action=Navigate&P0=1&P1=eq&P2=%22Line%20Listing%20Objects%22.%22Substance%20High%20Level%20Code%22&P3=1+42325700

[59] https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020–03-01..latest&facet=none&pickerSort=asc&pickerMetric=location&Metric=Vaccine+doses&Interval=7‑day+rolling+average&Relative+to+Population=false&Align+outbreaks=false&country=DEU~NLD~European+Union

[60] Philippe Debionne: Nach Impfung erkrankt: Berliner Opernsängerin erhebt schwe­re Vorwürfe gegen Arzt (Berliner Zeitung 17.9.2021)
https://www.berliner-zeitung.de/news/nach-impfung-erkrankt-berliner-opernsaengerin-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-arzt-li.183431

[61] Sichere Corona-Impfstoffe für die Menschen in Europa
https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans_de

[62] https://www.hse.ie/eng/health/immunisation/hcpinfo/covid19vaccineinfo4hps/pres5.pdf

[63] https://www.dwds.de/wb/Etikettenschwindel

27 Antworten auf „Ein „Impfstoff“ mit drei Namen“

  1. Ich den­ke mal, es geht um Marketing. Vermutlich bekommt jede Zulassungsbehörde einen ande­ren Namen für die Zulassung. Sollte dann eine Zulassungsbehörde das Produkt vom Markt neh­men, erken­nen die Leser der Pressemeldung den Zusammenhang nicht sofort.
    Es geht eigent­lich nur um Benennungen und was beim eili­gen Leser hän­gen bleibt. Die Grippe wur­de in Corona umeti­ket­tiert, jetzt wird wie­der in Grippe zurücketikettiert.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article234585718/Grippe-und-Erkaeltungswelle-Oekonomen-rechnen-mit-Milliardenkosten.html
    "Klaus Wahle, ehe­ma­li­ges Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) und Initiator vom „Projekt Grippeschutz“, erklär­te gegen­über WELT AM SONNTAG, der Anstieg in der lau­fen­den Erkältungs- und Grippewelle ent­wi­cke­le sich noch wie in den Jahren 2018/2019 und 2019/2020.
    Auch wegen der gelo­cker­ten Corona-Maßnahmen hält der Experte einen Anstieg der Erkranktenzahlen über das Niveau hin­aus für mög­lich. Hinzu kom­me, dass eine Immunitätslücke ent­stan­den sei, weil es im ver­gan­ge­nen Jahr kei­ne ech­te Grippewelle gege­ben habe, erklär­te Wahle."
    Sollte es ADE geben, ist es "die Grippe" und die "Immunitätslücke".
    Schnell noch die Kontrollgruppe auf­lö­sen, damit es nicht auffällt.

  2. Herzlichen Dank, was für eine gute Recherche ! Deine Fragen, die ich als sehr gut begrün­det ver­ste­he, gehö­ren drin­gend einer ehr­li­chen Klärung zuge­führt. Und das es die irgend­wann geben wird, ist nicht nur mei­ne hoff­nungs­fro­he Gewissheit. Diese Typen kom­men damit nicht durch. Deine groß­ar­ti­ge Arbeit trägt uner­müd­lich dazu bei. Danke Artur, herz­li­chen Dank. Wir sind viele!

  3. direk­te Erpressung, Abnahme des Mülls, durch Al Capone von Europa: Angela Merkel, Markus Söder und die jewei­li­gen Länder kas­sier­ten das EU Geld, ver­kauf­ten dem Impf Müll sofort weiter

  4. @Illa
    Vielen Dank. sehr detail­lier­te Arbeit.
    (wow, gefühlt von krass über hef­tig nach unglaub­lich und zurück.)

    (Bischen muti­ger am Schluß, vielleicht. 😉 )
    Das Wort Etikettenschwindel drängt sich auf, trifft das zu oder nicht, viel­leicht ein bisschen?
    Klar. Ja. Genau. Das ist DAS Paradebeispiel für den Etikettenschwindel "Der Ausschluß der Haftung, auf jeden Fall und unbe­dingt", Dudenwürdig.

    das Etiket "Unternehemn" ("BioNTech Manufacturing GmbH" zusam­men mit "Pfizer Inc", "C.P. Pharmaceuticals International C.V. (CPPI)", "Pfizer Manufacturing Belgium NV", "welt­weit über 350 Beteiligungen, dar­un­ter Dutzende in den Steuerparadiesen Irland und Luxemburg", …)
    das Etiket "Name" ("COMIRNATY®", "Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine" und "Tozinameran")
    das Etiket "Bereich" (Bsp.: USA, Europa, inkl. der ein­zel­nen Länder mit unter­schied­li­chen Gesetzen und Justizsytemen.)
    das Etiket "Zulassung" (Nicht‑, Teil- oder Voll-)
    (und jetzt jeder für sich, sogar das Etiket "Zeit" passt rein)

    Jede mög­li­che Schadensersatzklage geht doch allein schon wegen Formfehler unter.
    Praktische Frage:
    An wen wen­det sich jemand, der mit "Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine" gespritzt wor­den ist und in sei­nem Pass ein "COMIRNATY®" Aufkleber hat, mit sei­nem Schaden?
    Da gehts doch schon los. Welcher defi­nier­te Schaden eigent­lich? Sind denn die 2 Wochen nach der 2. Spritze schon um, dass es über­gaupt als Spritzenschaden pro­kla­miert wer­den könn­te? (Und das ist nur die Definition von Deutschland, nicht­mal die der WHO!)
    Den Aufkleber hat ein Arzt rein­ge­klebt. Der Aufkleber wur­de aber mit der Ampulle mit­ge­lie­fert. Zusammengepackt wur­de es in Land a. Der Aufkleber kommt aus Land b. Die Ampulle wur­de in Land c fer­tig­ge­stellt mit der Lieferung aus Land d.
    Dann wird jetzt also der Hersteller des Aufklebers ver­klagt, weil der sich an sei­ne Vorgaben gehal­ten hat, die er aus Land e bekom­men hat, …
    Das alle Ampullen aus dem glei­chen Bottich stam­men und der Gewinn, abzüg­lich den Betriebskosten für umständ­li­che Unternehmensgestalltung, letzt­end­lich an einem Ort gesam­melt wird, spielt bei all dem schein­bar kei­ne Rolle.

    (klei­ne Kritik zum Text:
    Der Absatz über Moderna ist nicht klar abge­grenzt. "Moderna" und "Pfizer-BioNTech" sind unter­schied­li­che Themen. Beim Lesen kann es dadurch zur Verwechslung kommen.

    Der gesamm­te Abschnitt "Wenn schon Haftung, dann beschränkt" behan­delt BioNTech oder Pfizer, daher ist der ein­zi­ge Hinweis auf "Moderna" im Abschnitt, irreführend.
    "Die Firmen, die der­zeit mit mRNA Milliarden ver­die­nen, ver­schwin­den letzt­lich in unspek­ta­ku­lä­ren Gebäuden – gern im Steuerparadies – hin­ter der beschränk­ten Haftung, sei es nun Moderna, BioNTech oder Pfizer – immer­hin einer der größ­ten Pharmakonzerne der Welt.")

  5. Die über­schie­ßen­de Immunreaktion des einen, ist die "Super-Immunität" des anderen.
    Ein, mal wie­der, noch­viel­toll­neu­deut­sche­re­re­rer Ausbruch der wor­d­ing-PR-Abteilung, die "Hybridimmunität".

    ""Sehr wahr­schein­lich gegen jede Variante wirksam"
    Erst infi­ziert, dann geimpft: Forscher fin­den Super-Immunität gegen Corona
    FOCUS-Online-Redakteurin Paula Schneider
    Donnerstag, 21.10.2021, 13:35"
    https://www.focus.de/gesundheit/news/sehr-wahrscheinlich-gegen-jede-variante-wirksam-erst-infiziert-dann-geimpft-forscher-entdecken-super-immunitaet-gegen-covid-19_id_24347150.html

  6. hier ist es offen­bar jeman­dem lang­wei­lig: die Quintessenz die­ser däm­li­chen Zitiererei und Kopiererei ist folgende:
    "Der zuge­las­se­ne Impfstoff hat die­sel­be Zusammensetzung wie der von der EUA zuge­las­se­ne Impfstoff und die Produkte kön­nen für die Impfserie aus­tausch­bar ver­wen­det werden" -
    Fazit: egal was drauf­steht (Name), die INHALTSSTOFFE sind IDENTISCH !
    Der gan­ze Betrag macht also nur eins, näm­lich VIEL HEIßE LUFT, die nie­man­den inter­es­siert außer ein paar ver­spreng­ten Lesern die­ses Blogs (Motto: chi­ne­si­scher Sack Reis), oder VIEL LÄRM UM NICHTS !!

    1. @Ps ? ->xkst­szpst­szksxxxksxxksxxt­szzzzt­szzzzts ! PS??

      lol
      Wenn auch Ihnen ins Auge sticht, dass "egal was drauf­steht (Name), die INHALTSSTOFFE sind IDENTISCH", war­um sind dann all die­se umständ­li­chen Unternehmenskonstrukte und die­se kom­pli­zier­ten Gesetze nötig?
      Niemand hier auf die­sem Block hat dar­an sei­nen Anteil und nicht jedem fällt es so leicht, wie Ihnen, dies zu verstehen. 😉

    2. Oh – es ist schon sehr, sehr inter­es­sant, was da genau auf den Etiketten steht. Davon hängt näm­lich ab, bei wem und unter wel­chen Umständen Schadenersatz im Falle einer uner­wünsch­ten Arzneimittelwirkung ver­langt wer­den kann.
      Bei bedingt zuge­las­se­nen und Notfall zuge­las­se­nen Medikamenten ist der zulas­sen­de Staat oder die zulas­sen­de mul­ti­na­tio­na­le Organisation in der Pflicht für Ausgleich zu sor­gen. Damit einer sol­chen Organisation oder so einem Staat nun nicht jede x‑beliebige Dosis auch nach der regu­lä­ren Zulassung unter die Nase gerie­ben wer­den kann, wird bei (Not/Bedingter/regulärer)Zulasssung jeweils exakt fest­ge­schrie­ben was auf den Labels für den Impfpass exakt zu sehen sein muss. Bei regu­lär zuge­las­se­nen Medikamenten ist der Hersteller in der Pflicht und die Label müs­sen sich ab dem Moment natür­lich deut­lich von denen vor­her unter­schei­den. Im ers­ten Teil wird das ja auch noch­mal deut­lich aus­ein­an­der­ge­setzt. Es wäre nun inter­es­sant, ob die Label für den Impfpass bei den Pfizer-Chargen in US jetzt aus­ge­tauscht und an den regu­lär zuge­las­se­nen Namen ange­passt wer­den. Die Label auf den Ampullen sind egal … die sind spä­ter dann eh nicht mehr zuord­nungs­fä­hig weil ja meh­re­re Dosiseinheiten pro Ampulle rauskommen.
      Nix mit chi­ne­si­scher Sack Reis – eher was mit Containerschiffen voll Bargeld.

  7. Auch die ande­ren Hersteller haben die Namen geändert. 

    Der von Moderna in Spikevax.

    AstraZeneca in Vaxrevia.

    Und der von Johnson & Johnson läuft beim PEI unter Janssen.

    Sehr son­der­bar.

  8. fdik schreibt:
    ttps://blog.fdik.org/2021–10/#s1635080665
    Am Mittwoch schick­te das NIH ein Schreiben an die Mitglieder des Energie- und Handelsausschusses des Repräsentantenhauses, in dem zwei Tatsachen ein­ge­räumt wur­den. Zum einen hat EcoHealth Alliance, eine in New York City ansäs­si­ge gemein­nüt­zi­ge Organisation, die mit weit ent­fern­ten Labors zusam­men­ar­bei­tet, um den
    Ausbruch neu auf­tre­ten­der Krankheiten zu erfor­schen und zu ver­hin­dern, tat­säch­lich ein Fledermaus-Coronavirus so ver­bes­sert, dass es für den Menschen poten­zi­ell infek­tiö­ser wird. Das NIH-Schreiben beschreibt dies als “uner­war­te­tes Ergebnis” der von ihm finan­zier­ten Forschung, die in Zusammenarbeit mit dem
    Wuhan Institute of Virology durch­ge­führt wur­de. Der zwei­te Grund war, dass EcoHealth Alliance gegen die Bedingungen ihrer Finanzhilfe ver­sto­ßen hat, wonach sie berich­ten muss­te, wenn ihre Forschung das vira­le Wachstum eines Krankheitserregers um das Zehnfache erhöht hat.

    Den Bericht gibt's hier:
    https://www.vanityfair.com/news/2021/10/nih-admits-funding-risky-virus-research-in-wuhan
    Der ande­re Financier der EcoHealth Alliance ist übri­gens die Bill & Melinda Gates Foundation, die mit ihrer GAVI Alliance einer der Hauptprofiteure der COVID-19-Pandemie ist.

    Wer jetzt noch bestrei­tet, dass SARS-CoV‑2 men­schen­ge­macht ist, ist ein Idiot. Interessant wird nun das per­fek­te Timing. Wie nach einem fein abge­stimm­ten Drehbuch lief das Projekt 201, die Corona-Generalprobe ab. Genau zur rich­ti­gen Zeit hat­te Drosten sei­nen Test parat. Und die Peer Review dazu fand in Rekordzeit
    statt. All das deu­tet dar­auf hin, dass das Virus kei­nes­falls ver­se­hent­lich an die Öffentlichkeit gelangt ist. Im Gegenteil, jedes ein­zel­ne Puzzleteil passt in einen Plan. Und der­sel­be wur­de ja auch öffent­lich dis­ku­tiert: ein “Pearl-Harbour-Effekt” sei gefragt, so Fauci und Diskutanten in einer Podiumsdiskussion, um die Welt zu ändern. Mit Corona ist das gelun­gen, das muss man schon sagen.

    Eine juris­ti­sche Aufarbeitung ist nun drin­gend ange­zeigt. Typen wie Fauci, Gates oder Drosten gehö­ren vor Gericht.
    ———————————–
    Wer kann dies verifizieren?
    Zusatz: Falls dies stimmt, wie sieht es mit Schadensersatz aus?

    1. @Neues zu…: Vor einer Thesenbildung wäre es gut, die­sen Brief mal im Wortlaut zu lesen, zumal die Modezeitschrift sich auf einen Vorgang von April 2018 bezieht.

    2. Schadenersatz?
      Prof. Dr. Drosten ist sein Name. Das "Prof." am Anfang weist ihn als einen Beamten bzw. jeman­den mir einem gleich­ge­stell­ten Status aus. Anders als das "Dr." kann das "Prof." aus dem Namen ver­schwin­den, wenn er aus die­sem Dienstverhältnis ent­las­sen wird. Jedoch wird jede sei­ner Aktionen wäh­rend sei­nes Dienstes durch den Bildungsträger (in die­sem Falle die Stadt Berlin, die für die Humboldt Universität, also für die Charité zustän­dig ist) abge­si­chert – vor­der­grün­dig hat er ja nur sei­nen Job gemacht und wenn er am Geldsammeln war, dann folgt dies dem Auftrag Drittmittel zu beschaffen.
      Fauci ist wohl auch ein Beamter, der nicht direkt ange­klagt wer­den kann son­dern ledig­lich irgend­wel­che Senatsanhörungen über sich erge­hen las­sen muss. Letztlich kann er auch nur gefeu­ert wer­den. Schadenersatz müss­te auch hier wie­der die Allgemeinheit in Form staat­li­cher Institutionen leisten.
      Gates selbst wird natür­lich alles von sich wei­sen. Mit dem Tagesgeschäft sei­ner Stiftung hat er ja nix zu tun. Er hat ganz sicher kei­ne ein­zi­ge Handlungsaufforderung selbst ver­fasst son­dern ledig­lich getan, was von ihm ver­langt wird: das Stuftungskapital ver­meh­ren indem in die rich­ti­gen Industrien inves­tiert wird.

      Es wird letzt­lich dar­auf hin­aus­lau­fen, dass all die­se Täter sich zum Schluss hin­stel­len, mit dem Finger auf die Allgemeinheit zei­gen und was von "ihr habt mich doch förm­lich dar­um ange­bet­telt" labern. Dass ihre gekonn­te Propaganda erst dazu führ­te, dass sie ange­bet­telt wur­den, steht auf einem ande­ren Blatt und "Volksverhetzung" ist nur in Deutschland straf­bar (passt aber eben auch nicht wirk­lich … Bangemachen gil­det eben doch und ist auch nicht strafbar).

    3. "Wer jetzt noch bestrei­tet, dass SARS-CoV‑2 men­schen­ge­macht ist, ist ein Idiot."

      Punkt A: Sie behaup­ten damit, dass der Mensch/Wissenschaftler Viren irgend­wie "ver­bes­sern" (also irgend eine Eigenschaft gezielt ver­än­dern) könn­te. Das zu behaup­ten zeich­net den Idiot aus. Es ist die pure Hybris des "homo sci­en­tis­si­mus futu­ricus" zu glau­ben, er könn­te irgend etwas, was er noch nicht ein­mal ver­steht, in irgend einer Hinsicht "verbessern"(Viren sind bis­her noch gänz­lich unver­stan­den, fast alles "Wissen" dar­über sind pure Hypothesen. Das ein­zi­ge, was wir wirk­lich "sehen" sind gewis­se Infektionskrankheiten, anschei­nend ohne sicht­ba­re Keime (Bakterien, Pilze, Parasiten). "Virus" ist nichts als eine vor­läu­fi­ge Bezeichnung für ein ver­mu­te­tes, bis­her weit­ge­hend spe­ku­la­ti­ves Wirkprinzip.).

      Punkt B: Sie ver­wech­seln Absicht ("gain-of-func­tion-Forschung") mit Erfolg (angeb­lich "ver­bes­ser­te Viren her­stel­len"). Sie ver­wech­seln pure Marketing-Aussagen ("Wir machen ganz tol­le Forschung, und des­halb brau­chen wir ganz viel Geld") mit sicht­bar vor­weis­ba­ren Ergebnissen.

      Punkt C: Sie hal­ten die Virologie für eine Wissenschaft. Und das ist der alberns­te Punkt. Die "Virologie" ist das Sammelbecken für Theoretiker, Täuscher, Blender und Vermarkter bei den Mikrobiologie-Sparten. (Es gibt kein "Viren-Isolat" im Kochschen Sinne. Im Gegensatz zB zu Bakterien-Isolaten, die es gibt. Ein angeb­li­ches "Viren-Isolat" ist eine wil­de Mixtur aus allem mög­li­chen, und damit alles ande­re als ein Isolat im Wortsinn. Viren kön­nen, im Gegensatz etwa zu Bakterien, nicht "in Aktion" beob­ach­tet wer­den. Damit sind alle Hypothesen über deren Verhalten pure Spekulationen. Das liegt dar­an, dass Viren nicht im Lichtmikroskop sicht­bar gemacht wer­den kön­nen. Und das E‑Mikroskop lie­fert nur Bilder von unter­kühl­ten oder was­ser­frei­en Szenen im Vakuum. Macht also nur bewe­gungs­lo­se, tote Materie sichtbar.)

      Punkt D: Sie wol­len damit das Märchen von dem "neu­ar­ti­gen, gefähr­li­chen Virus" wie­der auf den Tisch brin­gen. Und das, obwohl schon tau­send­mal belegt wur­de, dass Covid19 sich im völ­lig übli­chen Spektrum der jähr­li­chen, sai­so­na­len "Grippe"-Ausbreitung bewegt. Das ein­zi­ge "neu­ar­ti­ge" seit 2020 sind ein irr­sin­ni­ges, völ­lig unsin­ni­ges Testregime und unglaub­li­che, nie dage­we­se­ne Zumutungen an die Gesellschaften durch die jewei­li­gen Obrigkeiten, die töten. Sowie eine völ­lig ent­hemm­te, völ­lig infor­ma­ti­ons­be­frei­te PR-Maschinerie.

  9. Sagenhaft! Mir bleibt die Spucke weg. Danke an Illa und Herrn Aschmoneit.
    Ich fra­ge mich, ob Geschädigte bei die­sem Vorgehen der Pharmaindustrie über­haupt her­aus­fin­den kön­nen, WER sie mit WELCHEN Substanzen kaputt ge*mpft hat.
    Was sagen Juristen?

  10. Der zen­tra­le Punkt scheint mir zu sein, dass wir­kungs­glei­che Impfstoffe durch die unter­schied­li­chen Namen recht­lich ver­schie­den von­ein­an­der gemacht wur­den. Wenn in den USA Comirnaty zuge­las­sen wird, aber kaum für die von der Impfpflicht betrof­fe­nen erhält­lich ist, dann kann der Arzt sagen, es ist doch wir­kungs­gleich. Spannend wird sein, ob Gerichte den Aspekt der Wirkungsgleichheit oder den der recht­li­chen Verschiedenheit höher gewich­ten werden. 

    Wobei es in den USA auch die Möglichkeit gibt, sich neben medi­zi­ni­schen Gründen auch aus reli­giö­sen Gründen von der Impfpflicht befrei­en zu las­sen, was die Schlupflöcher für die­je­ni­gen, die sich auf kei­nen Fall imp­fen las­sen wol­len, vergrößert.

  11. Chapeau!!! Was für eine Recherche! Wow!
    Sie, liebe/r Illa, machen, was einst v.a. in den Printmedien geschah: Mühselige jour­na­lis­ti­sche Recherche-Arbeit im Dienste der Aufklärung. 

    Mir ist beim Lesen Ihrer groß­ar­ti­gen Reportage mehr­fach blü­merant gewor­den (das hat nichts mit Ihrer jour­na­lis­ti­schen Höchstleistung zu tun) ob der Etiketten- und ande­rer "Schwindel"-Aktionen der Pharma-Produzenten, die die Menschen in Dauerschwindelgefühle ver­set­zen, um ihre pro­fit­in­ter­es­sen­ge­steu­er­ten Betrugshandlungen durch­füh­ren zu kön­nen und dabei Versehrung und Tötung von Menschen fahr­läs­sig in Kauf nehmen.

    Früher hät­te man gesagt: Du musst damit an die Presse gehen. Oder auch, wenn ein im Journalismus täti­ger Mensch die­se Recherchearbeit getan hät­te: Das ist ein Scoop.
    Heute ist mir nur mein unbe­deu­ten­der Dank an Sie, liebe/r Illa, mög­lich. Aber der kommt von Herzen.

    Zutiefst dan­ke!
    Und herz­li­che Grüße von Corinna aus dem Witwesk

  12. Mache ein Verbrechen nur groß genug (und betei­li­ge mög­lichst vie­le skru­pel­lo­se, geld­gie­ri­ge Leute dar­an) und es wird unsichtbar.

    Das größ­te Verbrechen der Menschheit (gemes­sen an der Anzahl der Betroffenen und Geschädigten) wird unbe­kannt und unge­sühnt blei­ben, wenn die herr­schen­de Mischpoke an der Macht bleibt und wei­ter per gesteu­er­ten Medien die "herr­schen­de Meinung" und die ver­kün­de­te "Wahrheit" bestimmen.

    Hoffnung geben so Menschen wie Kimmich, die nicht nur ver­mut­lich in der Lage (finan­zi­el­le Absicherung, Halt geben­des Umfeld) son­dern auch Willens sind, das offen­sicht­lich Wahre aus­zu­spre­chen. (Natürlich hat Kimmich nichts Neues gesagt. Aber dafür mit Breitenwirkung. Und dann trau­en sich auch ande­re wie etwa Thomas Eglinski aus der Deckung.)
    In mei­nen Worten:
    es liegt kei­ner­lei sach­li­cher Grund für die­sen irr­sin­ni­gen Impfdruck und Impfwahn vor (außer die aus­drück­li­chen Anordnungen/Befehle von Bill Gates und Angela Merkel und ande­ren Interessenten). Vielmehr ist die Wirksamkeit und sind die gesund­heit­li­chen Folgen die­ser Impfstoffe mehr als fragwürdig.

    Vielleicht nimmt Kimmich hier die Rolle des Kindes von "Des Kaisers neue Kleider" ein. Irgendwann muss doch die­se Verblendung ein­fach auffliegen.

    Aber zurück zum Artikel: mei­nen Dank an Illa für die­se neu­er­li­che groß­ar­ti­ge Arbeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.