Ernsthafter Konkurrent für Drosten

Man könn­te den­ken, was Schwurbelei und Platzieren von sich wider­spre­chen­den Äußerungen in einem Satz angeht, kön­ne nie­mand Christian Drosten das Wasser rei­chen (s. Beiträge mit Suchwort "Podcast"). Womöglich hat er nun sei­nen Meister gefunden.

»Dirk Brockmann ist Physik-Professor an der Humboldt-Universität Berlin, für das Robert Koch-Institut und die Wissenschaftsakademie Leopoldina. Er arbei­tet zu kom­ple­xen Systemen, Netzwerken und com­pu­ter­ge­stütz­ter Epidemiologie.«

erfah­ren wir über ihn im Artikel "So lässt sich die Verbreitung in Deutschland sofort stop­pen" auf t‑online.de vom 8.1. Von einem Experten, der für das Robert Koch-Institut ist (!), kann man nicht weni­ger erwar­ten. Seine Worte machen deut­lich, war­um man tun­lichst nicht mit Smartphones unter­wegs sein sollte.

»Als Leiter des "Covid-19 Mobility Projects" des Robert Koch-Instituts hat er in den letz­ten Monaten unter­sucht, wie sich die Deutschen in der Corona-Krise bewegen.

Herr Brockmann, macht die 15-Kilometer-Begrenzung für Corona-Hotspots Sinn?

Jede Bewegung, die unter­las­sen wird, macht Sinn – weil sich Menschen vor allem bewe­gen, um Kontakte zu haben. Aber wenn man alle Bewegungen in Deutschland misst, dann fin­den nur 20 bis 30 Prozent davon über eine grö­ße­re Distanz als 15 Kilometer statt. Das zei­gen unse­re Daten. 70 bis 80 Prozent aller Reisen trifft die­se Regel also gar nicht. Die Maßnahme wird Wirkung haben, davon ist aus­zu­ge­hen. Aber wie groß die­se Wirkung genau ist, wird spä­ter kaum genau nach­zu­wei­sen sein.«

So weit, so ver­ständ­lich. Aber nix Genaues was man wie­der nicht.

»Nur 20 Prozent Reisen über 15 Kilometer, die Beschränkung aber trifft in einem Hotspot 100 Prozent der Bürger. Politiker und Juristen kri­ti­sie­ren das als unver­hält­nis­mä­ßig. Es gebe bes­se­re, pass­ge­naue­re Maßnahmen – zum Beispiel das Schließen von Skigebieten.

Ich leh­ne das Wort „unver­hält­nis­mä­ßig“ in die­sem Zusammenhang ab. Da steckt „Verhältnis“ drin. Das sug­ge­riert, dass man Zahlen zum Zusammenhang zwi­schen Kontakten und Reisen kennt, als könn­te man einen Vorher-Nachher-Vergleich anstel­len. Es gibt die­se Daten nicht. Bisher wur­de der Zusammenhang zwi­schen Reisen und der Anzahl der Kontakte nur wenig bezie­hungs­wei­se unzu­rei­chend erforscht.«

Jede Reise, die nicht unternommen wird, schadet nicht

Auch hier kann man noch fol­gen. Dann wird es wirr:

»Aber es gibt Logik. Wer ins Auto steigt und mit der Familie allei­ne in den Wald fährt, ist kei­ne Infektionsgefahr.

Natürlich steckt da im Einzelfall Wahrheit drin. Aber anek­do­ti­sche Beispiele haben in der Pandemiebekämpfung kei­ne Validität. Generell gilt: Jede Reise, die nicht unter­nom­men wird, scha­det nicht. Die Maßnahmen wir­ken immer in der Gesamtbevölkerung.«

Wenn auch jeder ein­zel­ne Satz bemer­kens­wert aus­sa­ge­los ist, stellt "Jede Reise, die nicht unter­nom­men wird, scha­det nicht" doch ein beson­de­res Highlight dar. Vergleichbar wäre eines Ernährungsberaters Aussage "Jedes Stück Sahnetorte, das Sie nicht essen, scha­det nicht." Da weiß man, wo man dran ist.

»Und sie haben immer auch einen psy­cho­lo­gi­schen Effekt. Sie set­zen das Signal: Die Lage ist ernst. Je stär­ker die Regel, des­to inten­si­ver neh­men die Leute das wahr. Manchmal genügt das, damit sie sich stark ein­schrän­ken.«

Der Ernst der Lage hängt also von der Stärke der Regel ab. Die Regel "Wenn Du jetzt nicht still bist, kriegst Du sechs Wochen Handy-Verbot" sagt eben nichts aus über den päd­ago­gi­schen Sachverstand der sie aus­spre­chen­den Eltern, son­dern über die Lage als sol­che und deren Ernst. Das muß das Kind begreifen.

Zahlen gehen runter. Das heißt aber gar nichts

»Die Gesundheitsämter hin­ken mit dem Melden der Infektionsfälle hin­ter­her. Kann man auf die­ser Basis so weit­rei­chen­de poli­ti­sche Entscheidungen fällen?

Tendenziell gehen die Zahlen run­ter, aber dar­auf ist noch ein paar Tage kein Verlass. Die Infektionszahlen sind zur­zeit nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Es wird weni­ger getes­tet, die Gesundheitsämter mel­den noch Fälle von den Feiertagen nach. Aber eines gilt: Die Infektionszahlen kön­nen gera­de nur unter­schätzt wer­den, nicht über­schätzt. Wenn, dann wird zu wenig gemel­det. Die Situation ist ent­we­der so, wie sie sich jetzt dar­stellt – oder schlim­mer. Und schon die Zahlen, wie sie sich jetzt dar­stel­len, recht­fer­ti­gen weit­rei­chen­de Maßnahmen.«

Deshalb ist der Mann Modellierer gewor­den. Die Zahlen gehen run­ter, aber was heißt das schon? Dafür gibt es schließ­lich in der Software Parameter, mit denen man das gewünsch­te Ergebnis her­bei­füh­ren kann. Evidenz ist da nichts, mit dem man ihm kom­men sollte.

»Ein Virologe merk­te heu­te an: Wenn man den Raum begren­ze, lau­fe man Gefahr, dass sich die Menschen inner­halb des erlaub­ten Raums bal­len – zum Beispiel im ein­zi­gen Park in der Umgebung.

Das klingt erst­mal plau­si­bel. Aber eine Evidenz gibt es dafür nicht. Es gibt aber auch kei­ne Evidenz dafür, dass es nicht so ist. Dasselbe Problem hat­ten wir am Anfang bei den Masken. Da hieß es, es gebe kei­ne Evidenz dafür, dass Masken tat­säch­lich hel­fen, Infektionen zu ver­hin­dern. Was man nicht dazu­ge­sagt hat: Dass es auch kei­ne Evidenz dafür gibt, dass sie nicht hel­fen. Das war nicht so cle­ver, wie wir an der Akzeptanz und den anhal­ten­den Diskussionen sehen.«

Kontakte gibt es im Restaurant, weiß die App

Gesunder Menschenverstand scheint in sei­nen Modellen nicht abbild­bar zu sein. Mit der Evidenz ist es eben wie mit Allem: Die Einen sagen so, die Anderen so. Masken kön­nen sinn­voll sein oder auch nicht. Hängt letz­ten Endes von den Parametern ab.

»Wird es denn die Evidenz jemals geben, also in die­sem Fall: kon­kre­te Zahlen zum Zusammenhang zwi­schen Reisen und Kontakten?

Man kann erhe­ben, wo Kontakte statt­fin­den, über Apps geht das recht gut. Daher weiß man, dass zum Beispiel Orte wie Restaurants und Fitnesscenter eine gro­ße Rolle bei der Kontaktreduzierung spie­len. Es gibt auch ver­schie­de­ne Studien aus den USA, die das zei­gen. In Deutschland macht der Datenschutz sol­che Erhebungen schwie­ri­ger, aber nicht unmög­lich.«

Da braucht der Professor also Apps, um fest­zu­stel­len, daß es zu Kontakten kommt an "Orten wie Restaurants und Fitnesscenter", wozu es sogar Studien gibt. Von denen auch Karl Lauterbach mal eine Überschrift gele­sen hat. Ein wenig stö­rend ist noch der Datenschutz, der Erkenntnisse dar­über ver­hin­dert, was die Menschen dort z.B. bespro­chen haben. Wer mit wem sich wie lan­ge wo auf­ge­hal­ten hat, dar­über weiß er schon ganz gut Bescheid. Interessant wäre natür­lich aus­zu­wer­ten, wel­che Kontakte auf wel­chem Smartphone dabei auf wel­chen Kanälen genutzt wer­den. Auch dazu gibt es übri­gens bereits Studien. Aber noch haben wir lei­der Datenschutz. Wir arbei­ten daran.

»Taugt die Corona-App dazu? 

Eine Erweiterung der Corona-App könn­te erfas­sen, wo Risikobegegnungen statt­fin­den. Vielversprechender sind aber ande­re Ansätze wie bei­spiels­wei­se die Luca-App, bei der Nutzer sich par­ti­zi­pa­tiv in Orte "ein­log­gen", ein Kontakttagebuch füh­ren und – wenn gewünscht – Daten sofort an die Gesundheitsämter wei­ter­ge­ge­ben wer­den.«

Wo Gehorsam "Solidarität" genannt wird, ist die Preisgabe von Überwachungsdaten "par­ti­zi­pa­tiv".

»Wie hat sich die Mobilität in der Krise verändert?

Das typi­sche Bewegungs-Profil ist 2020 total auf­ge­weicht. Früher war die Mobilität an Freitagen und Sonntagen sehr hoch. Wir gehen davon aus: Weil vie­le Menschen von ihrem Arbeitsort nach Hause gepen­delt sind, zu ihren Familien. Jetzt ist sie ins­ge­samt nied­ri­ger, an Freitagen und Sonntagen ist sie beson­ders stark gesun­ken. Das dürf­te dar­an lie­gen, dass vie­le Leute schon dort arbei­ten, wo sie das Wochenende ver­brin­gen wol­len.«

In sei­nen Modellen haben die PendlerInnen also gekün­digt, um für­der­hin am Wohnort zu arbei­ten. Könnte es anders­her­um näher­lie­gend sein? Daß Menschen gar nicht mehr zu ihren Familien fah­ren? Gemeint sind ver­mut­lich nicht die PolizistInnen, die in den Wintersportgebieten ein­ge­setzt werden.

Wenn man alles einstellt, funktionieren vielleicht bestimmte Prozesse nicht mehr

»Verboten wer­den sol­len in Hotspots nur Privatreisen, Berufspendeln bleibt wei­ter erlaubt. Auch in vie­len Büros wird noch gear­bei­tet. Ist das nicht absurd in Zeiten der 1‑Personen-Regel – und Wirtschaft auf Kosten des Infektionsschutzes?

Es gibt lei­der kei­ne kon­kre­ten Daten dazu, wie hoch der Anteil von pri­va­tem und beruf­li­chem Reisen in der Krise ist. Natürlich wür­de es noch mehr brin­gen, alles ein­zu­stel­len. Aber dann wür­den viel­leicht auch bestimm­te Prozesse nicht mehr funk­tio­nie­ren, die eine Gesellschaft am Laufen hal­ten. Ich hal­te es aber für wich­tig alle Berufsaktivitäten, die auch im Homeoffice gemacht wer­den kön­nen, dort auch zu machen.«

Wieder mal kei­ne Daten im Modell. Bei den Leuten, die ihn mit Lebensmitteln ver­sor­gen, ihn womög­lich zu sei­nen Auftritten fah­ren, die ihm den Müll weg­räu­men, wäre er bereit, Ausnahmen vom Infektionsschutz zu machen. Schließlich müs­sen "bestimm­te Prozesse funk­tio­nie­ren".

Nicht mehr auf den Kalender schauen

»Hohe Zahlen und Appelle schei­nen nicht mehr zu wir­ken. Wie will man die Leute noch zum Mitmachen bewegen?

Das ist die Gretchenfrage. Wir brau­chen einen System-Switch, glau­be ich. Die Dauer des Lockdowns wür­de ich nicht mehr von einem Datum abhän­gig machen – son­dern von der Inzidenz. Man sagt nicht mehr, wie bis­her: Der Lockdown dau­ert vier Wochen und dann gucken wir mal, ob wir’s geschafft haben. Sondern man sagt: Erst wenn die Inzidenz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist, wird der Lockdown been­det. Dann wür­den Menschen mor­gens auf die Infektionszahlen schau­en, nicht auf den Kalender, und Krisenbewältigung viel­leicht stär­ker als gemein­sa­me Kraftanstrengung ver­ste­hen.«

Wieso ist die Kanzlerin auf die­se gute Idee nicht gekom­men? Ist sie doch? Stimmt. In der Tat erüb­rigt sich damit ein Blick auf den Kalender. Und ist es nicht so gedacht?

Ein-Personen-Regel ist Top!

»Neben der Bewegungsbeschränkung hat die Bundesregierung auch die Ein-Personen-Regel eingeführt.

Das ist die sinn­volls­te Regel über­haupt! Andere Länder, zum Beispiel Belgien, haben das auch gemacht und gute Erfahrungen gemacht. Es sprengt die Kontaktnetzwerke, zer­stü­ckelt sie. Das ist das wich­tigs­te.«

(Die guten Erfahrungen sehen so aus: Belgien hat mit 19.936 "Corona-Toten" einen Anteil von 174 pro 100.000 Ew., Deutschland mit 38.795 Toten einen von Anteil von 46. Erfolgreiche Lockdowns waren das im Nachbarland!)

»Viele Menschen hand­ha­ben es so, dass sie nur eine Person pro Tag tref­fen – aber jeden Tag eine andere.

Auch das hilft schon. Man kann das gut berech­nen: Treffe ich mich ein­mal am Tag mit 10 Leuten, kann ich 10 anste­cken. Treffe ich mich nur mit einer, kann ich an die­sem Tag nur eine anste­cken. Wir müs­sen aber noch wei­ter gehen. Eigentlich müss­ten wir uns so ver­hal­ten, als sei­en wir alle infi­ziert. Zwei Wochen lang, ein tota­ler Stopp von Kontakten, deutsch­land­weit – dann hat das Virus kei­ne Chance.«

Sagt das Modell. Denn wenn Deutschland viren­frei ist, kön­nen uns die Tschechen mal.

Siehe auch Professor Brockmann weiß es eigent­lich bes­ser und Darf man Prof. Brockmann einen Dummschwätzer nennen?

(Hervorhebungen nicht im Original.)

49 Antworten auf „Ernsthafter Konkurrent für Drosten“

    1. Sein Traum ist die Gesamtbevölkerung wochen­lang in Einzelhaft zu neh­men. Obwohl er Physik stu­diert hat, ja sogar Professor ist, also der Logik zuge­tan sein soll­te, fehlt ihm die Fantasie dass es Bereiche gibt, die nicht geschlos­sen wer­den kön­nen (Polizei, Krankenhäuser, Kanzleramt,…), wo sich das Virus unwei­ger­lich wei­ter aus­brei­ten wird. Und was pas­siert dann nach der Phase der Einzelhaft? Gehen die Werte mun­ter wie­der rauf. Ist das Schwachsinnigkeit?

      Hinter all dem Regierungshandeln das wir uns nicht erklä­ren kön­nen, steckt die Fantasie des 0‑Corona-Landes von Anfang an. Die Regierung führt ein gigan­ti­sches noch nie dage­we­se­nes Experiment mit der Bevölkerung durch, sagt ihr aber nicht was in Wahrheit das Endziel ist: "das Virus muss weg. Und zwar ganz." Ohne Rücksicht auf Verluste. Warum berech­net die­ser Eierkopf nicht auch noch die Schäden die er anrichtet?

  1. Wer ist die­ser Mann – viel­leicht ein Kybernetiker? Dann sei ihm gesagt, daß er es mit MENSCHEN zu tun hat, und nicht mit Maschinen, die man bei Nichtgebrauch ein­fach abschal­tet. Vielleicht ist für ihn die mensch­li­che Psyche auch nur eine Störgröße, die es best­mög­lich zu eli­mi­nie­ren gilt, damit sein ste­ri­les Weltbild nicht ins Wanken gerät. Wer aber rei­hen­wei­se vor die Hunde geht, das ist nicht sein kom­ple­xes System, son­dern das sind wir, die stän­dig mit neu­en Maßnahmen drang­sa­liert wer­den – und das nur mit mäßi­gem Erfolg. Wie vie­le Leute müs­sen sich noch das Leben neh­men, bis ein Umdenken geschieht? Soll das etwa die "neue Normalität" sein?

  2. Sehr schön. Jetzt habe ich die Erklärung war­um soviel Weichware (Software) nicht anstän­dig funk­tio­niert. Alle "Regeln" haben bis­her nicht funk­tio­niert und wer­den das auch in Zukubft nicht. Ist aber auch zu blöd das so ein Virus/ Krankheitserreger sich nicht an Gesetze hält.
    Glaskugelgucken – Stochastik kommt aus dem Griechischen und bedeu­tet „Kunst des Vermutens“ oder „Ratekunst“.
    Mal wie­der unglaub­lich wel­chen Menschen ein Portal gebo­ten wird.….

    1. Über die­sen Lebensfremden und offen­sich­tich Lebenshasser, der dazu noch Prof. für Physik an der Humboldt-Universität ist, wür­de sonst nicht bekannt wer­den, was das für ein Vogel, ein Verrückter, ist. Es ist bes­ser, die im Beruf Dummen, wenn auch hoch bezahl­ten, als Beamte arbei­ten­den, auf Staatskosten Stuss abson­dern­den Leute zu kennen.
      Merkel scheint sich nur mit so genann­ten Virologen ("Wirrologen") und Physiker/innen abzu­ge­ben. Auch eine Form prak­ti­zier­ter Engstirnigkeit und geleb­ter Dummheit.

  3. Wie lebt die­ser Soziopath denn so? Im Kellerverließ drau­ßen im Wald? Oder ist er evtl. maul­korb­los bei den Fressorgien der Elite dabei und kann sich vor lachen kaum hal­ten wenn er an den wil­len­lo­sen Pöbel denkt?

  4. Meines Erachtens lei­der sehr treffend: 

    "Aber noch haben wir lei­der Datenschutz. Wir arbei­ten daran." 

    Corona … It's not about health. It's about control.

  5. Warum soll man irgend­wel­che Dinge, die ein Physiker, der sich offen­bar in einem Paralleluniversum befin­det ( von leben möch­te ich hier gar nicht spre­chen) über­haupt noch kommentieren.?

  6. Modelle und Theorien sind ja ne total duf­te Sache, aber meis­tens kol­li­die­ren sie an der Realität.

    Jeden Tag ren­nen duzen­de Menschen an der Verkäuferin vor­bei die hin­ter einer Plexiglaswand sitzt, bei der man sofort denkt „was soll die bewirken“. 

    Zu Hause nur ein Kontakt? Ja klar macht viel­leicht Sinn, aber auf Arbeit habe ich per­sön­lich Kontakt mit 50–100 Kollegen. Ich arbei­te im Hafen . Hier wer­den Kontakte nur halb­her­zig ver­folgt, denn nie­mand hat Interesse, dass mal eben ein Hafen dicht macht. Die Regelungen, wann wo eine Maske zu tra­gen ist, sind absurd. 

    Solche Beispiele begeg­nen einem Tag für Tag und wenn man inne­hält und schaut wel­che Masken getra­gen wer­den und wie, wo die Menschen bei­ein­an­der ste­hen um ein Plausch zu hal­ten usw usw, dann erkennt man wie die Menschen die Pandemie war neh­men. Das ist viel­leicht eine sub­jek­ti­ve Wahrnehmung, aber in mei­nem pri­va­ten Umfeld höre ich nur sehr sel­ten Zustimmung zu den Maßnahmen. 

    Ich weiß nicht wo und wie unse­re Politiker leben, aber offen­sicht­lich Realitätsfern.

    1. Die Masken! Absolut per­vers ekel­haft, den eige­nen Rotz und Atem per­ma­nent wie­der ein­zu­at­men. Speziell wenn man kör­per­lich arbeitet.

  7. Ein phan­tas­ti­scher Ansatz: "Man sagt nicht mehr, wie bis­her: Der Lockdown dau­ert vier Wochen und dann gucken wir mal, ob wir’s geschafft haben. Sondern man sagt: Erst wenn die Inzidenz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist, wird der Lockdown been­det." Alles was bis­her an kalen­da­ri­sche Daten gebun­den war, wird ent­spre­chend modi­fi­ziert. Beispiele: "… der vor­lie­gen­de Vertrag gilt bis Inzidenz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist …" , oder Sie wer­den zu einer Freiheitsstrafe ver­ur­teilt bis die Inzidenz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist" usw.
    Wobei letz­te­res Beispiel den Ansatz böte, den gan­zen Zirkus zu been­den, wenn man die poli­tisch Handelnden genau so behan­deln würde.

  8. Bewertung:
    Dr.echt beats Dr.osten (mal abge­se­hen davon, dass man eine Dr.rer.nat. in theo­re­ti­scher Physik nicht mal eben so hin­rot­zen kann wie einen Dr.med.)
    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-805979.html
    Medial schwe­rer ver­mit­tel­bar als Klausibär (auch eher nicht Grimmepreisverdächtig).
    eig­net sich her­vor­ra­gend als Einwechselspieler bei der nächs­ten MinisterpräsidentInnenkonferenz-ExpertInnenanhörung

  9. Der Mann ist nicht durch den Wind. Entsprechender Spott geht fehl. Er denkt „sein Ding“ zu Ende und kommt zum rich­ti­gen Schluß: man muss einen rich­ti­gen Lockdown machen wenn man das Virus los sein will. – Und dann ver­ließ ihn sein Verstand. Dass und war­um das in Deutschland und sonst­wo in Europa nicht geht, jeden­falls nicht wegen CoV‑2, kriegt sei­ne unzu­rei­chen­de Intelligenz oder mei­net­we­gen sein Tunnelblick auf sein Modell nicht mehr mit.

    1. @gelegentlich
      Einspruch Euer Ehren ! Es gibt KEINEN Weg einen Virus ein­fach mal los­zu­wer­den. Zumindest nicht mit irgend­wel­chen aber­wit­zi­gen Maßnahmen. (dafür müss­ten alle poten­ti­el­len Wirte eli­mi­niert, bzw. deren Wirtsfunktion dau­er­haft unter­bun­den werden).
      Wenn ich es recht erin­ne­re trägt jeder Mensch ca. 1,5 kg Viren schad­los durchs Leben – Viren sind nicht per se unse­re "Feinde".
      Die Akzeptanz einer Koexistenz hal­te ich für einen rea­lis­ti­sche­ren und kon­struk­ti­ve­ren Ansatz.
      (dar­an soll­ten sich auch sinn­vol­le Maßnahmen zur Gefahrenreduktion orientieren)

  10. Einerseits ist es natür­lich wich­tig dies alles zu sam­meln und zu doku­men­tie­ren, falls noch ein­mal eine ande­re, bes­se­re Zeit kom­men soll­te. Andererseits fra­ge ich mich schon, inwie­fern uns das noch wei­ter­bringt, den immer glei­chen Unsinn zu lesen, zu sezie­ren und uns dar­über zu mokie­ren, was das für ein Unsinn ist.

    Dies ist kei­nes­wegs als Kritk an die­sem oder irgend­ei­nem ande­ren Blog zu ver­ste­hen, son­dern eher einer Ausdruck mei­ner eige­nen Ratlosigkeit. Allein die Tatsache, dass die­se unsäg­li­chen Wortmeldungen noch in Blogs kri­ti­siert wer­den, bewahrt wohl vie­le Menschen vor der völ­li­gen Verzweiflung und dem schie­ren Verrücktwerden.

  11. Medizinische Hypothesen
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7177061/
    Oxytocin as a poten­ti­al defence against Covid-19?

    Oxytocin ent­steht bei Körperkontakt. Sollte drin­gend geklärt wer­den. Intuitiv weiß eigent­lich jeder, dass Verliebtheit vor Erkältungen schützt.

    Aus 2018
    "Can You Kiss and Hug Your Way to Better Health? Research Says Yes.
    So what’s the sci­ence behind the power of Xs and Os? It has almost ever­ything to do with a hor­mo­ne cal­led oxytocin.

    “Sometimes cal­led the “cudd­le hor­mo­ne” or “feel-good hor­mo­ne,” oxy­to­cin is pro­du­ced by the hypo­tha­la­mus and released by the pitui­ta­ry gland when we’re phy­si­cal­ly affec­tio­n­a­te, pro­du­cing what some descri­be as warm fuz­zi­es – fee­lings of con­nec­tion, bon­d­ing, and trust,” said Paula S. Barry, MD, phy­si­ci­an at Penn Family and Internal Medicine Longwood. Another defi­ning cha­rac­te­ris­tic of oxy­to­cin is its com­po­un­ding natu­re: The more oxy­to­cin you release by being affec­tio­n­a­te, the more you want to hug, touch, and hold hands. It’s a snow­ball effect that can spell gre­at things not only for mea­ning­ful rela­ti­ons­hips, but for your long-term per­so­nal well-being and over­all health.

    “Oxytocin levels are often hig­her in women than in men. In addi­ti­on, oxy­to­cin also plays a role in the mater­nal-infant bond. It is asso­cia­ted with child-birth and lac­ta­ti­on. In cer­tain situa­tions, it is pre­scri­bed by phy­si­ci­ans during child­birth and deli­very,” said Dr. Barry. Dr. Barry fur­ther exp­lai­ned that, “It is important to note that the phy­si­cal touch or hug effects are posi­ti­ve only in tho­se that the­re is a caring rela­ti­ons­hip not from unwan­ted tou­ch­ing. In fact, unde­si­red phy­si­cal con­ta­ct can have the oppo­si­te effect by incre­a­sing cor­ti­sol levels and stress.”"

    1. ät B‑M-Bürger: Sie sehen gar­nicht, was sich da für die Pharma-Industrie für Perspektiven zu unse­rer Rettung auftun?
      syn­th. Oxytocin + Roboter = die Lösung des Menschheitsproblems
      Sie haben nur noch nicht den rich­ti­gen Blickwinkel, war­ten Sie mal noch ein paar Monate …

      ;-(

      [Bitte nicht als tota­le Resignation verstehen]

  12. 2016

    „Einem Erreger ist die Entfernung zwi­schen zwei Orten egal“ 

    Nationales Symposium für Zoonosenforschung mit mehr als 300 Teilnehmern in Berlin 

    19.10.2016. „Indem wir ver­su­chen, die Welt aus der Perspektive des Erregers zu sehen, kön­nen wir uns auf die Ausbreitung von neu auf­tre­ten­den Infektionen bes­ser vor­be­rei­ten“, sag­te Prof. Dr. Dirk Brockmann (Robert Koch-Institut und HU Berlin) in sei­ner Keynote zur Eröffnung des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung, das mit über 300 Teilnehmern am 13. und 14. Oktober 2016 in Berlin statt­fand. Mit Hilfe von Netzwerktheorie könn­ten Muster sicht­bar gemacht wer­den, die sonst schwer zu erken­nen wären. Es folg­ten wei­te­re Keynotes und Vorträge mit aktu­ells­ten Ergebnissen der Zoonosenforschung – unter ande­rem zu One Health, zu Zika-Impfstoffen und zur Verbreitung alter Seuchenzüge, wie Pest und Tuberkulose, in den ver­gan­ge­nen Jahrhunderten. […] 

    2014 hat­te Brockmann mit sei­nem Team die mög­li­che Ausbreitung von Ebola über den Luftverkehr model­liert und für die 1.227 größ­ten Flughäfen welt­weit das rela­ti­ve Risiko für den Import des Erregers berech­net. (…) Interner Beirat der Zoonosenplattform neu gewählt (…) Prof. Dr. Christian Drosten 

    https://www.tmf-ev.de/News/articleType/ArticleView/articleId/3023.aspx

  13. Die kurz vor Schluss ste­hen­de Bemerkung 

    „Es sprengt die Kontaktnetzwerke, zer­stü­ckelt sie. Das ist das Wichtigste“

    sagt für mich alles. Wenn ich dies nicht nur auf per­sön­li­che Kontakte bezie­he, son­dern zum Beispiel dazu auch noch die elek­tro­ni­sche Kommunikation unter­bin­de (was man einem geis­tig umge­pol­ten Physiker wie ihm glatt unter­stel­len könn­te), könn­te unse­re Regierung all das machen, was sie möch­te, der­zeit aber nicht kann.

    Interessant sind auch die Äußerungen zu den Apps. Mir war von Anfang an klar, dass die­se nur funk­tio­nie­ren kön­nen, wenn auch (und zur­zeit noch anonym) Ortsdaten gespei­chert sind und es ent­ge­gen den Aussagen der Entwickler doch Möglichkeiten gibt, Bewegungsprofile zu erstel­len und somit auch Aufenthaltsorte zu identifizieren.

    Man gibt halt immer mehr Daten preis, als einem lieb ist. Deshalb soll­te man auf sol­che „tol­len“ Angebote verzichten.

    1. @Helmi2000
      Ich habe das gele­sen als "die Gesellschaft, die Menschen, zer­stü­ckeln. Das ist das wich­ti­ges­te." Sagt alles.

      Bzgl. Apps: der Staat kann mit Sicherheit auf sämt­li­che Daten jedes Mobiltelefons zugrei­fen, schon immer.

  14. Ich bin schon seit Jahren der Überzeugung, daß immer mehr sog. Wissenschaftler mit wirk­li­cher Wissenschaft rein gar nichts mehr am Hut haben, son­dern nur an ihre Karriere den­ken, indem sie mas­sen­haft Artikel ver­öf­fent­li­chen, deren Wert das Papier nicht wert ist, auf dem es evtl. noch gedruckt wird. Veröffentlichen auf Teufel komm raus, um dann wie­der von irgend­ei­nem ande­ren kar­rie­re­g­ei­len Eierkopf in des­sen Veröffentlichung zitiert oder auch nur erwähnt zu wer­den, das ist anschei­nend heu­te Wissenschaft. Da bringt ein Klempner, der in 5 Minuten eine Leckage behebt, ein Vielfaches an Relevanz und Bedeutung in die Welt als die meis­ten Wissenschaftsschwurbler. Ich höre jetzt auf, sonst schrei­be ich mich noch in Rage.

    1. @Fietje
      Exakt. Und die­se Irren bil­den auch Netzwerke wo sie sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen in ihrem pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Nichts. Z.B. peer-review-Kameradschaften. So konn­te Drostens PCR-paper in einer Nacht "peer-review­ed" werden.

      Und die geball­te deut­sche Wissenschaft in Staatsdiensten tut+sagt nur das was der Dienstherr hören möchte.

  15. Das sind Dummschwätzer wie auch Viola Priesemann an der Technischen Universität Darmstadt, Angela Merkel Beraterin.

    Alle frü­he­ren Mathematischen Modelle, waren gefakt, falsch. A) müss­te es erst ein­mal einen gefähr­li­chen Virus geben B) Eine mathe­ma­ti­sche Ausbreitung, eines Virus ist Unfug, weil Immunität, Hygiene, die jewei­li­gen Umstände nicht Mathematisch erfasst bar sind. Die Computer ver­blö­de­ten Deppen arbei­ten so: 2–4‑8–16-32 usw.. und das kann nicht funk­tio­nie­ren, es besteht auch kei­ne Evidenz dafür. Die 10 Millionen Studie, zeigt das es kei­ne asym­me­tri­sche Ausbreitung gibt. Frei erfun­den, für Angela Merkel Show des Pharma Betruges

  16. Autofahren soll­te ver­bo­ten wer­den, bis die Zahl der Verkehrstoten auf unter xy sinkt.
    Jede Autofahrt die nicht statt­fin­det ret­tet Leben.
    Außerdem soll­te nie­mand mehr sei­ne Wohnung ver­las­sen dür­fen, solan­ge es Gewaltverbrechen im öffent­li­chen Raum gibt.
    Überhaupt soll­te die­ses lebens­ge­fähr­li­che Leben soweit wie mög­lich ein­ge­stellt werden…
    Herr, wirf Hirn vom Himmel!!

    1. Am Hirn liegt es nicht.
      Diese Leute sind ent­we­der skru­pel­lo­se Karrieristen, die auch nach dem Großen Reset an den Fleischtöpfen der Macht sit­zen wol­len, oder sie sind erpress­bar. Bei den meis­ten wird es Ersteres sein.
      Mit Widerstand kann man nichts gewin­nen. Man macht sich nur das eige­ne Leben kaputt und ver­säumt die Chance, in höhe­re Sphären auf­zu­stei­gen. Als Querkopf bekommt man schon gar kei­ne Professur.

  17. "Es sprengt die Kontaktnetzwerke, zer­stü­ckelt sie."

    Keine Worte.

    Mensch sozia­les Wesen Kontaktnetzwerk "spren­gen, zer­stü­ckeln" Mensch als sozia­les Wesen tot Mensch tot

    Wieviele Soziopathen wer­den die noch fin­den und in den Medien groß raus bringen?

  18. „ Eigentlich müss­ten wir uns so ver­hal­ten, als sei­en wir alle infiziert.“

    Das ist Schwachsinn. Wenn alle infi­ziert sind, braucht man doch die gan­zen Regeln gar nicht mehr, denn wenn alle infi­ziert sind, kann man kei­nen mehr anste­cken. Merken die eigent­lich sel­ber noch, was die für einen Bullshit absondern?

  19. Es ist schlech­ter­dings unfass­bar, dass ein Mensch von weit über­durch­schnitt­li­cher Begabung so einen Dünnschiss von sich geben kann. Er kann das nicht selbst glauben.

  20. Sofortiges dau­er­haf­tes Einstellen der Atmung könn­te die Verbreitung des Virus ver­hin­dern, Herr Professor Brockmann. Warum sind Sie noch nicht dar­auf gekom­men, Sie klu­ges Köpfchen?

  21. "… »Als Leiter des "Covid-19 Mobility Projects" des Robert Koch-Instituts hat er in den letz­ten Monaten unter­sucht, wie sich die Deutschen in der Corona-Krise bewegen."

    Ah ja, Stasimethoden. Das, was Brockmann macht, näm­lich Bewegungsprofile erstel­len, Leute auf Schritt und Tritt nach­zu­ver­fol­gen, das machen Stalker. Für sol­che Taten gehör­te Brockmann vors Gericht und für sein Stalking verurteilt.

    (Weiterim Interview)
    "Herr Brockmann, macht die 15-Kilometer-Begrenzung für Corona-Hotspots Sinn? – Jede Bewegung, die unter­las­sen wird, macht Sinn – weil sich Menschen vor allem bewe­gen, um Kontakte zu haben. " – Ein Soziopath, wie so jemand, der sozio­pa­thisch lebt, hndelt und denkt, im Lehrbuch beschrie­ben wird.

    Ist jemand da, der Brockmann erklä­ren kann, dass Menschen sozia­le Wesen sind und den Kontakt (von Ausnahmen, wie Brockmann abge­se­hen) zu ande­ren Menschen suchen und haben und leben (wol­len)? Alles ande­re ist Folter. Brockmann ist in mei­nen Augen wegen dem, was er vor­schlägt und tut, ein Folterer, ein Sadist.
    Vom Sadist-Sein bis Faschist-Sein ist es nur noch ein kur­zer Sprung.

    1. Wenn man aus­blen­det, dass alle Hochkulturen irgend­wie sozio­pa­thisch sind, ist das ein Fehler. Es sind eben nicht die Einzelnen das gro­ße Problem. Die Guten sind die Ausnahme.
      Siehe Milgram oder Arno Gruen, Erich Fromm.

  22. Am 29.05.2020 hat Prof. Dr. Dirk Brockmann der Deutschen Welle ein Interview gegeben
    (DW Nachrichten, Höheres Corona-Risiko durch Fortbewegung?)
    https://www.dw.com/de/h%C3%B6heres-corona-risiko-durch-fortbewegung/av-53613791
    In die­sem Interview hat er am 29.05.2020 gesagt
    (Video ab Minute 01:36):
    Man muss zur Mobilität fol­gen­des sagen: Wir haben jetzt eine Situation in der das Virus über­all auf der Welt zirkuliert.
    In vie­len Regionen sind die Fallzahlen heruntergegangen.
    Mobilität, wenn das Virus über­all zir­ku­liert, ist eigent­lich nichts, was das beson­ders ver­stär­ken kann.
    Oder anders­her­um gespro­chen, das Einschränken von Mobilität macht die Situation nicht deut­lich besser.

    Jetzt sagt er: Jede Bewegung, die unter­las­sen wird, macht Sinn

  23. "… »Als Leiter des "Covid-19 Mobility Projects" des Robert Koch-Instituts hat er in den letz­ten Monaten unter­sucht, wie sich die Deutschen in der Corona-Krise bewegen."

    Ah ja, Stasimethoden. 

    (Weiter im Interview)
    "Herr Brockmann, macht die 15-Kilometer-Begrenzung für Corona-Hotspots Sinn? – Jede Bewegung, die unter­las­sen wird, macht Sinn – weil sich Menschen vor allem bewe­gen, um Kontakte zu haben. " – Ein Soziopath, wie so jemand, der sozio­pa­thisch lebt, hndelt und denkt, im Lehrbuch beschrie­ben wird.

    Ist jemand da, der Brockmann erklä­ren kann, dass Menschen sozia­le Wesen sind und den Kontakt (von Ausnahmen, wie Brockmann abge­se­hen) zu ande­ren Menschen suchen und haben und leben (wol­len)? Alles ande­re ist Folter. Brockmann ist in mei­nen Augen wegen dem, was er vor­schlägt und tut, ein Folterer, ein Sadist.
    Vom Sadist-Sein bis Faschist-Sein ist es nur noch ein kur­zer Sprung.

  24. …noch'n Modellierer – was für Schwachmaten sich in der "Expertenecke" ver­lau­fen haben und dann beim Amoklauf auch noch öffent­lich Beifall erhalten.

  25. Wenn sol­che Damen und Herren unse­re wis­sen­schaft­li­chen Eliten sein sol­len, dann möch­te ich gar nicht erst sehen wie die wis­sen­schaft­lich "Leichtmatrosen" aussehen.
    Selten so einen welt­frem­den Schmarrn gele­sen, in wel­cher Welt lebt der Herr, Wolkenkuckucksheim vielleicht ?!

  26. Ein phan­ta­sie­be­gab­ter Physiker. Interessante Kombination… Es wäre lang­sam an der Zeit, die Leopoldina z.B. beim Bastei-Verlag einzugliedern.

  27. Brinkmann , Brockmann , Priesemann etc. alle zusam­men in einen Stoffbeutel stopfen.
    Wie hieß noch mal die­se Geschichte der Gebrüder Grimm
    "Knüppel auf den Sack"?

  28. Ingenieure hal­ten ihre Gleichungen für Näherungen der Wirklichkeit. Physiker hal­ten die Wirklichkeit für eine Näherung ihrer Gleichungen. Mathematiker inter­es­sie­ren sich für sol­che Zusammenhänge über­haupt nicht.

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