Ernsthafter Konkurrent für Drosten

Man könn­te den­ken, was Schwur­be­lei und Plat­zie­ren von sich wider­spre­chen­den Äuße­run­gen in einem Satz angeht, kön­ne nie­mand Chris­ti­an Dros­ten das Was­ser rei­chen (s. Bei­trä­ge mit Such­wort "Pod­cast"). Womög­lich hat er nun sei­nen Meis­ter gefunden.

»Dirk Brock­mann ist Phy­sik-Pro­fes­sor an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin, für das Robert Koch-Insti­tut und die Wis­sen­schafts­aka­de­mie Leo­pol­di­na. Er arbei­tet zu kom­ple­xen Sys­te­men, Netz­wer­ken und com­pu­ter­ge­stütz­ter Epi­de­mio­lo­gie.«

erfah­ren wir über ihn im Arti­kel "So lässt sich die Ver­brei­tung in Deutsch­land sofort stop­pen" auf t‑online.de vom 8.1. Von einem Exper­ten, der für das Robert Koch-Insti­tut ist (!), kann man nicht weni­ger erwar­ten. Sei­ne Wor­te machen deut­lich, war­um man tun­lichst nicht mit Smart­phones unter­wegs sein sollte.

»Als Lei­ter des "Covid-19 Mobi­li­ty Pro­jects" des Robert Koch-Insti­tuts hat er in den letz­ten Mona­ten unter­sucht, wie sich die Deut­schen in der Coro­na-Kri­se bewegen.

Herr Brock­mann, macht die 15-Kilo­me­ter-Begren­zung für Coro­na-Hot­spots Sinn?

Jede Bewe­gung, die unter­las­sen wird, macht Sinn – weil sich Men­schen vor allem bewe­gen, um Kon­tak­te zu haben. Aber wenn man alle Bewe­gun­gen in Deutsch­land misst, dann fin­den nur 20 bis 30 Pro­zent davon über eine grö­ße­re Distanz als 15 Kilo­me­ter statt. Das zei­gen unse­re Daten. 70 bis 80 Pro­zent aller Rei­sen trifft die­se Regel also gar nicht. Die Maß­nah­me wird Wir­kung haben, davon ist aus­zu­ge­hen. Aber wie groß die­se Wir­kung genau ist, wird spä­ter kaum genau nach­zu­wei­sen sein.«

So weit, so ver­ständ­lich. Aber nix Genau­es was man wie­der nicht.

»Nur 20 Pro­zent Rei­sen über 15 Kilo­me­ter, die Beschrän­kung aber trifft in einem Hot­spot 100 Pro­zent der Bür­ger. Poli­ti­ker und Juris­ten kri­ti­sie­ren das als unver­hält­nis­mä­ßig. Es gebe bes­se­re, pass­ge­naue­re Maß­nah­men – zum Bei­spiel das Schlie­ßen von Skigebieten.

Ich leh­ne das Wort „unver­hält­nis­mä­ßig“ in die­sem Zusam­men­hang ab. Da steckt „Ver­hält­nis“ drin. Das sug­ge­riert, dass man Zah­len zum Zusam­men­hang zwi­schen Kon­tak­ten und Rei­sen kennt, als könn­te man einen Vor­her-Nach­her-Ver­gleich anstel­len. Es gibt die­se Daten nicht. Bis­her wur­de der Zusam­men­hang zwi­schen Rei­sen und der Anzahl der Kon­tak­te nur wenig bezie­hungs­wei­se unzu­rei­chend erforscht.«

Jede Reise, die nicht unternommen wird, schadet nicht

Auch hier kann man noch fol­gen. Dann wird es wirr:

»Aber es gibt Logik. Wer ins Auto steigt und mit der Fami­lie allei­ne in den Wald fährt, ist kei­ne Infektionsgefahr.

Natür­lich steckt da im Ein­zel­fall Wahr­heit drin. Aber anek­do­ti­sche Bei­spie­le haben in der Pan­de­mie­be­kämp­fung kei­ne Vali­di­tät. Gene­rell gilt: Jede Rei­se, die nicht unter­nom­men wird, scha­det nicht. Die Maß­nah­men wir­ken immer in der Gesamt­be­völ­ke­rung.«

Wenn auch jeder ein­zel­ne Satz bemer­kens­wert aus­sa­ge­los ist, stellt "Jede Rei­se, die nicht unter­nom­men wird, scha­det nicht" doch ein beson­de­res High­light dar. Ver­gleich­bar wäre eines Ernäh­rungs­be­ra­ters Aus­sa­ge "Jedes Stück Sah­ne­tor­te, das Sie nicht essen, scha­det nicht." Da weiß man, wo man dran ist.

»Und sie haben immer auch einen psy­cho­lo­gi­schen Effekt. Sie set­zen das Signal: Die Lage ist ernst. Je stär­ker die Regel, des­to inten­si­ver neh­men die Leu­te das wahr. Manch­mal genügt das, damit sie sich stark ein­schrän­ken.«

Der Ernst der Lage hängt also von der Stär­ke der Regel ab. Die Regel "Wenn Du jetzt nicht still bist, kriegst Du sechs Wochen Han­dy-Ver­bot" sagt eben nichts aus über den päd­ago­gi­schen Sach­ver­stand der sie aus­spre­chen­den Eltern, son­dern über die Lage als sol­che und deren Ernst. Das muß das Kind begreifen.

Zahlen gehen runter. Das heißt aber gar nichts

»Die Gesund­heits­äm­ter hin­ken mit dem Mel­den der Infek­ti­ons­fäl­le hin­ter­her. Kann man auf die­ser Basis so weit­rei­chen­de poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen fällen?

Ten­den­zi­ell gehen die Zah­len run­ter, aber dar­auf ist noch ein paar Tage kein Ver­lass. Die Infek­ti­ons­zah­len sind zur­zeit nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Es wird weni­ger getes­tet, die Gesund­heits­äm­ter mel­den noch Fäl­le von den Fei­er­ta­gen nach. Aber eines gilt: Die Infek­ti­ons­zah­len kön­nen gera­de nur unter­schätzt wer­den, nicht über­schätzt. Wenn, dann wird zu wenig gemel­det. Die Situa­ti­on ist ent­we­der so, wie sie sich jetzt dar­stellt – oder schlim­mer. Und schon die Zah­len, wie sie sich jetzt dar­stel­len, recht­fer­ti­gen weit­rei­chen­de Maß­nah­men.«

Des­halb ist der Mann Model­lie­rer gewor­den. Die Zah­len gehen run­ter, aber was heißt das schon? Dafür gibt es schließ­lich in der Soft­ware Para­me­ter, mit denen man das gewünsch­te Ergeb­nis her­bei­füh­ren kann. Evi­denz ist da nichts, mit dem man ihm kom­men sollte.

»Ein Viro­lo­ge merk­te heu­te an: Wenn man den Raum begren­ze, lau­fe man Gefahr, dass sich die Men­schen inner­halb des erlaub­ten Raums bal­len – zum Bei­spiel im ein­zi­gen Park in der Umgebung.

Das klingt erst­mal plau­si­bel. Aber eine Evi­denz gibt es dafür nicht. Es gibt aber auch kei­ne Evi­denz dafür, dass es nicht so ist. Das­sel­be Pro­blem hat­ten wir am Anfang bei den Mas­ken. Da hieß es, es gebe kei­ne Evi­denz dafür, dass Mas­ken tat­säch­lich hel­fen, Infek­tio­nen zu ver­hin­dern. Was man nicht dazu­ge­sagt hat: Dass es auch kei­ne Evi­denz dafür gibt, dass sie nicht hel­fen. Das war nicht so cle­ver, wie wir an der Akzep­tanz und den anhal­ten­den Dis­kus­sio­nen sehen.«

Kontakte gibt es im Restaurant, weiß die App

Gesun­der Men­schen­ver­stand scheint in sei­nen Model­len nicht abbild­bar zu sein. Mit der Evi­denz ist es eben wie mit Allem: Die Einen sagen so, die Ande­ren so. Mas­ken kön­nen sinn­voll sein oder auch nicht. Hängt letz­ten Endes von den Para­me­tern ab.

»Wird es denn die Evi­denz jemals geben, also in die­sem Fall: kon­kre­te Zah­len zum Zusam­men­hang zwi­schen Rei­sen und Kontakten?

Man kann erhe­ben, wo Kon­tak­te statt­fin­den, über Apps geht das recht gut. Daher weiß man, dass zum Bei­spiel Orte wie Restau­rants und Fit­ness­cen­ter eine gro­ße Rol­le bei der Kon­takt­re­du­zie­rung spie­len. Es gibt auch ver­schie­de­ne Stu­di­en aus den USA, die das zei­gen. In Deutsch­land macht der Daten­schutz sol­che Erhe­bun­gen schwie­ri­ger, aber nicht unmög­lich.«

Da braucht der Pro­fes­sor also Apps, um fest­zu­stel­len, daß es zu Kon­tak­ten kommt an "Orten wie Restau­rants und Fit­ness­cen­ter", wozu es sogar Stu­di­en gibt. Von denen auch Karl Lau­ter­bach mal eine Über­schrift gele­sen hat. Ein wenig stö­rend ist noch der Daten­schutz, der Erkennt­nis­se dar­über ver­hin­dert, was die Men­schen dort z.B. bespro­chen haben. Wer mit wem sich wie lan­ge wo auf­ge­hal­ten hat, dar­über weiß er schon ganz gut Bescheid. Inter­es­sant wäre natür­lich aus­zu­wer­ten, wel­che Kon­tak­te auf wel­chem Smart­phone dabei auf wel­chen Kanä­len genutzt wer­den. Auch dazu gibt es übri­gens bereits Stu­di­en. Aber noch haben wir lei­der Daten­schutz. Wir arbei­ten daran.

»Taugt die Coro­na-App dazu? 

Eine Erwei­te­rung der Coro­na-App könn­te erfas­sen, wo Risi­ko­be­geg­nun­gen statt­fin­den. Viel­ver­spre­chen­der sind aber ande­re Ansät­ze wie bei­spiels­wei­se die Luca-App, bei der Nut­zer sich par­ti­zi­pa­tiv in Orte "ein­log­gen", ein Kon­takt­ta­ge­buch füh­ren und – wenn gewünscht – Daten sofort an die Gesund­heits­äm­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den.«

Wo Gehor­sam "Soli­da­ri­tät" genannt wird, ist die Preis­ga­be von Über­wa­chungs­da­ten "par­ti­zi­pa­tiv".

»Wie hat sich die Mobi­li­tät in der Kri­se verändert?

Das typi­sche Bewe­gungs-Pro­fil ist 2020 total auf­ge­weicht. Frü­her war die Mobi­li­tät an Frei­ta­gen und Sonn­ta­gen sehr hoch. Wir gehen davon aus: Weil vie­le Men­schen von ihrem Arbeits­ort nach Hau­se gepen­delt sind, zu ihren Fami­li­en. Jetzt ist sie ins­ge­samt nied­ri­ger, an Frei­ta­gen und Sonn­ta­gen ist sie beson­ders stark gesun­ken. Das dürf­te dar­an lie­gen, dass vie­le Leu­te schon dort arbei­ten, wo sie das Wochen­en­de ver­brin­gen wol­len.«

In sei­nen Model­len haben die Pend­le­rIn­nen also gekün­digt, um für­der­hin am Wohn­ort zu arbei­ten. Könn­te es anders­her­um näher­lie­gend sein? Daß Men­schen gar nicht mehr zu ihren Fami­li­en fah­ren? Gemeint sind ver­mut­lich nicht die Poli­zis­tIn­nen, die in den Win­ter­sport­ge­bie­ten ein­ge­setzt werden.

Wenn man alles einstellt, funktionieren vielleicht bestimmte Prozesse nicht mehr

»Ver­bo­ten wer­den sol­len in Hot­spots nur Pri­vat­rei­sen, Berufs­pen­deln bleibt wei­ter erlaubt. Auch in vie­len Büros wird noch gear­bei­tet. Ist das nicht absurd in Zei­ten der 1‑Per­so­nen-Regel – und Wirt­schaft auf Kos­ten des Infektionsschutzes?

Es gibt lei­der kei­ne kon­kre­ten Daten dazu, wie hoch der Anteil von pri­va­tem und beruf­li­chem Rei­sen in der Kri­se ist. Natür­lich wür­de es noch mehr brin­gen, alles ein­zu­stel­len. Aber dann wür­den viel­leicht auch bestimm­te Pro­zes­se nicht mehr funk­tio­nie­ren, die eine Gesell­schaft am Lau­fen hal­ten. Ich hal­te es aber für wich­tig alle Berufs­ak­ti­vi­tä­ten, die auch im Home­of­fice gemacht wer­den kön­nen, dort auch zu machen.«

Wie­der mal kei­ne Daten im Modell. Bei den Leu­ten, die ihn mit Lebens­mit­teln ver­sor­gen, ihn womög­lich zu sei­nen Auf­trit­ten fah­ren, die ihm den Müll weg­räu­men, wäre er bereit, Aus­nah­men vom Infek­ti­ons­schutz zu machen. Schließ­lich müs­sen "bestimm­te Pro­zes­se funk­tio­nie­ren".

Nicht mehr auf den Kalender schauen

»Hohe Zah­len und Appel­le schei­nen nicht mehr zu wir­ken. Wie will man die Leu­te noch zum Mit­ma­chen bewegen?

Das ist die Gret­chen­fra­ge. Wir brau­chen einen Sys­tem-Switch, glau­be ich. Die Dau­er des Lock­downs wür­de ich nicht mehr von einem Datum abhän­gig machen – son­dern von der Inzi­denz. Man sagt nicht mehr, wie bis­her: Der Lock­down dau­ert vier Wochen und dann gucken wir mal, ob wir’s geschafft haben. Son­dern man sagt: Erst wenn die Inzi­denz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist, wird der Lock­down been­det. Dann wür­den Men­schen mor­gens auf die Infek­ti­ons­zah­len schau­en, nicht auf den Kalen­der, und Kri­sen­be­wäl­ti­gung viel­leicht stär­ker als gemein­sa­me Kraft­an­stren­gung ver­ste­hen.«

Wie­so ist die Kanz­le­rin auf die­se gute Idee nicht gekom­men? Ist sie doch? Stimmt. In der Tat erüb­rigt sich damit ein Blick auf den Kalen­der. Und ist es nicht so gedacht?

Ein-Personen-Regel ist Top!

»Neben der Bewe­gungs­be­schrän­kung hat die Bun­des­re­gie­rung auch die Ein-Per­so­nen-Regel eingeführt.

Das ist die sinn­volls­te Regel über­haupt! Ande­re Län­der, zum Bei­spiel Bel­gi­en, haben das auch gemacht und gute Erfah­run­gen gemacht. Es sprengt die Kon­takt­netz­wer­ke, zer­stü­ckelt sie. Das ist das wich­tigs­te.«

(Die guten Erfah­run­gen sehen so aus: Bel­gi­en hat mit 19.936 "Coro­na-Toten" einen Anteil von 174 pro 100.000 Ew., Deutsch­land mit 38.795 Toten einen von Anteil von 46. Erfolg­rei­che Lock­downs waren das im Nachbarland!)

»Vie­le Men­schen hand­ha­ben es so, dass sie nur eine Per­son pro Tag tref­fen – aber jeden Tag eine andere.

Auch das hilft schon. Man kann das gut berech­nen: Tref­fe ich mich ein­mal am Tag mit 10 Leu­ten, kann ich 10 anste­cken. Tref­fe ich mich nur mit einer, kann ich an die­sem Tag nur eine anste­cken. Wir müs­sen aber noch wei­ter gehen. Eigent­lich müss­ten wir uns so ver­hal­ten, als sei­en wir alle infi­ziert. Zwei Wochen lang, ein tota­ler Stopp von Kon­tak­ten, deutsch­land­weit – dann hat das Virus kei­ne Chan­ce.«

Sagt das Modell. Denn wenn Deutsch­land viren­frei ist, kön­nen uns die Tsche­chen mal.

Sie­he auch Pro­fes­sor Brock­mann weiß es eigent­lich bes­ser und Darf man Prof. Brock­mann einen Dumm­schwät­zer nennen?

(Her­vor­he­bun­gen nicht im Original.)

49 Antworten auf „Ernsthafter Konkurrent für Drosten“

    1. Sein Traum ist die Gesamt­be­völ­ke­rung wochen­lang in Ein­zel­haft zu neh­men. Obwohl er Phy­sik stu­diert hat, ja sogar Pro­fes­sor ist, also der Logik zuge­tan sein soll­te, fehlt ihm die Fan­ta­sie dass es Berei­che gibt, die nicht geschlos­sen wer­den kön­nen (Poli­zei, Kran­ken­häu­ser, Kanz­ler­amt,…), wo sich das Virus unwei­ger­lich wei­ter aus­brei­ten wird. Und was pas­siert dann nach der Pha­se der Ein­zel­haft? Gehen die Wer­te mun­ter wie­der rauf. Ist das Schwachsinnigkeit?

      Hin­ter all dem Regie­rungs­han­deln das wir uns nicht erklä­ren kön­nen, steckt die Fan­ta­sie des 0‑Co­ro­na-Lan­des von Anfang an. Die Regie­rung führt ein gigan­ti­sches noch nie dage­we­se­nes Expe­ri­ment mit der Bevöl­ke­rung durch, sagt ihr aber nicht was in Wahr­heit das End­ziel ist: "das Virus muss weg. Und zwar ganz." Ohne Rück­sicht auf Ver­lus­te. War­um berech­net die­ser Eier­kopf nicht auch noch die Schä­den die er anrichtet?

      1. Mer­kel ist doch auch Phy­si­ke­rin. Der hat das ers­te Newton'sche Gesetz so gut gefal­len, dass sie es zu ihrer Regie­rungs­de­vi­se erho­ben hat.

  1. Wer ist die­ser Mann – viel­leicht ein Kyber­ne­ti­ker? Dann sei ihm gesagt, daß er es mit MENSCHEN zu tun hat, und nicht mit Maschi­nen, die man bei Nicht­ge­brauch ein­fach abschal­tet. Viel­leicht ist für ihn die mensch­li­che Psy­che auch nur eine Stör­grö­ße, die es best­mög­lich zu eli­mi­nie­ren gilt, damit sein ste­ri­les Welt­bild nicht ins Wan­ken gerät. Wer aber rei­hen­wei­se vor die Hun­de geht, das ist nicht sein kom­ple­xes Sys­tem, son­dern das sind wir, die stän­dig mit neu­en Maß­nah­men drang­sa­liert wer­den – und das nur mit mäßi­gem Erfolg. Wie vie­le Leu­te müs­sen sich noch das Leben neh­men, bis ein Umden­ken geschieht? Soll das etwa die "neue Nor­ma­li­tät" sein?

  2. Sehr schön. Jetzt habe ich die Erklä­rung war­um soviel Weich­wa­re (Soft­ware) nicht anstän­dig funk­tio­niert. Alle "Regeln" haben bis­her nicht funk­tio­niert und wer­den das auch in Zukubft nicht. Ist aber auch zu blöd das so ein Virus/ Krank­heits­er­re­ger sich nicht an Geset­ze hält.
    Glas­ku­gel­gu­cken – Sto­chas­tik kommt aus dem Grie­chi­schen und bedeu­tet „Kunst des Ver­mu­tens“ oder „Rate­kunst“.
    Mal wie­der unglaub­lich wel­chen Men­schen ein Por­tal gebo­ten wird.….

    1. Über die­sen Lebens­frem­den und offen­sich­tich Lebens­has­ser, der dazu noch Prof. für Phy­sik an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät ist, wür­de sonst nicht bekannt wer­den, was das für ein Vogel, ein Ver­rück­ter, ist. Es ist bes­ser, die im Beruf Dum­men, wenn auch hoch bezahl­ten, als Beam­te arbei­ten­den, auf Staats­kos­ten Stuss abson­dern­den Leu­te zu kennen.
      Mer­kel scheint sich nur mit so genann­ten Viro­lo­gen ("Wir­ro­lo­gen") und Physiker/innen abzu­ge­ben. Auch eine Form prak­ti­zier­ter Eng­stir­nig­keit und geleb­ter Dummheit.

  3. Wie lebt die­ser Sozio­path denn so? Im Kel­ler­ver­ließ drau­ßen im Wald? Oder ist er evtl. maul­korblos bei den Fress­or­gi­en der Eli­te dabei und kann sich vor lachen kaum hal­ten wenn er an den wil­len­lo­sen Pöbel denkt?

  4. Mei­nes Erach­tens lei­der sehr treffend: 

    "Aber noch haben wir lei­der Daten­schutz. Wir arbei­ten daran." 

    Coro­na … It's not about health. It's about control.

  5. War­um soll man irgend­wel­che Din­ge, die ein Phy­si­ker, der sich offen­bar in einem Par­al­lel­uni­ver­sum befin­det ( von leben möch­te ich hier gar nicht spre­chen) über­haupt noch kommentieren.?

  6. Model­le und Theo­rien sind ja ne total duf­te Sache, aber meis­tens kol­li­die­ren sie an der Realität.

    Jeden Tag ren­nen duzen­de Men­schen an der Ver­käu­fe­rin vor­bei die hin­ter einer Ple­xi­glas­wand sitzt, bei der man sofort denkt „was soll die bewirken“. 

    Zu Hau­se nur ein Kon­takt? Ja klar macht viel­leicht Sinn, aber auf Arbeit habe ich per­sön­lich Kon­takt mit 50–100 Kol­le­gen. Ich arbei­te im Hafen . Hier wer­den Kon­tak­te nur halb­her­zig ver­folgt, denn nie­mand hat Inter­es­se, dass mal eben ein Hafen dicht macht. Die Rege­lun­gen, wann wo eine Mas­ke zu tra­gen ist, sind absurd. 

    Sol­che Bei­spie­le begeg­nen einem Tag für Tag und wenn man inne­hält und schaut wel­che Mas­ken getra­gen wer­den und wie, wo die Men­schen bei­ein­an­der ste­hen um ein Plausch zu hal­ten usw usw, dann erkennt man wie die Men­schen die Pan­de­mie war neh­men. Das ist viel­leicht eine sub­jek­ti­ve Wahr­neh­mung, aber in mei­nem pri­va­ten Umfeld höre ich nur sehr sel­ten Zustim­mung zu den Maßnahmen. 

    Ich weiß nicht wo und wie unse­re Poli­ti­ker leben, aber offen­sicht­lich Realitätsfern.

    1. Die Mas­ken! Abso­lut per­vers ekel­haft, den eige­nen Rotz und Atem per­ma­nent wie­der ein­zu­at­men. Spe­zi­ell wenn man kör­per­lich arbeitet.

  7. Ein phan­tas­ti­scher Ansatz: "Man sagt nicht mehr, wie bis­her: Der Lock­down dau­ert vier Wochen und dann gucken wir mal, ob wir’s geschafft haben. Son­dern man sagt: Erst wenn die Inzi­denz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist, wird der Lock­down been­det." Alles was bis­her an kalen­da­ri­sche Daten gebun­den war, wird ent­spre­chend modi­fi­ziert. Bei­spie­le: "… der vor­lie­gen­de Ver­trag gilt bis Inzi­denz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist …" , oder Sie wer­den zu einer Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt bis die Inzi­denz wie­der unter 50 oder bes­ser noch unter 25 ist" usw.
    Wobei letz­te­res Bei­spiel den Ansatz böte, den gan­zen Zir­kus zu been­den, wenn man die poli­tisch Han­deln­den genau so behan­deln würde.

  8. Bewer­tung:
    Dr.echt beats Dr.osten (mal abge­se­hen davon, dass man eine Dr.rer.nat. in theo­re­ti­scher Phy­sik nicht mal eben so hin­rot­zen kann wie einen Dr​.med.)
    https://​www​.tages​schau​.de/​m​u​l​t​i​m​e​d​i​a​/​v​i​d​e​o​/​v​i​d​e​o​-​8​0​5​9​7​9​.​h​tml
    Medi­al schwe­rer ver­mit­tel­bar als Klau­si­bär (auch eher nicht Grimmepreisverdächtig).
    eig­net sich her­vor­ra­gend als Ein­wech­sel­spie­ler bei der nächs­ten MinisterpräsidentInnenkonferenz-ExpertInnenanhörung

  9. Der Mann ist nicht durch den Wind. Ent­spre­chen­der Spott geht fehl. Er denkt „sein Ding“ zu Ende und kommt zum rich­ti­gen Schluß: man muss einen rich­ti­gen Lock­down machen wenn man das Virus los sein will. – Und dann ver­ließ ihn sein Ver­stand. Dass und war­um das in Deutsch­land und sonst­wo in Euro­pa nicht geht, jeden­falls nicht wegen CoV‑2, kriegt sei­ne unzu­rei­chen­de Intel­li­genz oder mei­net­we­gen sein Tun­nel­blick auf sein Modell nicht mehr mit.

    1. @gelegentlich: Ein­ver­stan­den! Da es hier tol­le Men­schen bei den Kom­men­ta­ren gibt, dach­te ich, ich muß nicht alles machen 🙂

    2. @gelegentlich
      Ein­spruch Euer Ehren ! Es gibt KEINEN Weg einen Virus ein­fach mal los­zu­wer­den. Zumin­dest nicht mit irgend­wel­chen aber­wit­zi­gen Maß­nah­men. (dafür müss­ten alle poten­ti­el­len Wir­te eli­mi­niert, bzw. deren Wirts­funk­ti­on dau­er­haft unter­bun­den werden).
      Wenn ich es recht erin­ne­re trägt jeder Mensch ca. 1,5 kg Viren schad­los durchs Leben – Viren sind nicht per se unse­re "Fein­de".
      Die Akzep­tanz einer Koexis­tenz hal­te ich für einen rea­lis­ti­sche­ren und kon­struk­ti­ve­ren Ansatz.
      (dar­an soll­ten sich auch sinn­vol­le Maß­nah­men zur Gefah­ren­re­duk­ti­on orientieren)

  10. Einer­seits ist es natür­lich wich­tig dies alles zu sam­meln und zu doku­men­tie­ren, falls noch ein­mal eine ande­re, bes­se­re Zeit kom­men soll­te. Ande­rer­seits fra­ge ich mich schon, inwie­fern uns das noch wei­ter­bringt, den immer glei­chen Unsinn zu lesen, zu sezie­ren und uns dar­über zu mokie­ren, was das für ein Unsinn ist.

    Dies ist kei­nes­wegs als Kritk an die­sem oder irgend­ei­nem ande­ren Blog zu ver­ste­hen, son­dern eher einer Aus­druck mei­ner eige­nen Rat­lo­sig­keit. Allein die Tat­sa­che, dass die­se unsäg­li­chen Wort­mel­dun­gen noch in Blogs kri­ti­siert wer­den, bewahrt wohl vie­le Men­schen vor der völ­li­gen Ver­zweif­lung und dem schie­ren Verrücktwerden.

  11. Medi­zi­ni­sche Hypothesen
    https://​www​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​p​m​c​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​P​M​C​7​1​7​7​0​61/
    Oxy­to­cin as a poten­ti­al defence against Covid-19?

    Oxy­to­cin ent­steht bei Kör­per­kon­takt. Soll­te drin­gend geklärt wer­den. Intui­tiv weiß eigent­lich jeder, dass Ver­liebt­heit vor Erkäl­tun­gen schützt.

    Aus 2018
    "Can You Kiss and Hug Your Way to Bet­ter Health? Rese­arch Says Yes.
    So what’s the sci­ence behind the power of Xs and Os? It has almost ever­y­thing to do with a hor­mo­ne cal­led oxytocin.

    “Some­ti­mes cal­led the “cudd­le hor­mo­ne” or “feel-good hor­mo­ne,” oxy­to­cin is pro­du­ced by the hypo­tha­la­mus and released by the pitui­ta­ry gland when we’re phy­si­cal­ly affec­tion­a­te, pro­du­cing what some descri­be as warm fuz­zi­es – fee­lings of con­nec­tion, bon­ding, and trust,” said Pau­la S. Bar­ry, MD, phy­si­ci­an at Penn Fami­ly and Inter­nal Medi­ci­ne Longwood. Ano­ther defi­ning cha­rac­te­ristic of oxy­to­cin is its com­poun­ding natu­re: The more oxy­to­cin you release by being affec­tion­a­te, the more you want to hug, touch, and hold hands. It’s a snow­ball effect that can spell gre­at things not only for meaningful rela­ti­onships, but for your long-term per­so­nal well-being and over­all health.

    “Oxy­to­cin levels are often hig­her in women than in men. In addi­ti­on, oxy­to­cin also plays a role in the mate­r­nal-infant bond. It is asso­cia­ted with child-birth and lac­ta­ti­on. In cer­tain situa­tions, it is pre­scri­bed by phy­si­ci­ans during child­birth and deli­very,” said Dr. Bar­ry. Dr. Bar­ry fur­ther explai­ned that, “It is important to note that the phy­si­cal touch or hug effects are posi­ti­ve only in tho­se that the­re is a caring rela­ti­onship not from unwan­ted tou­ch­ing. In fact, unde­si­red phy­si­cal cont­act can have the oppo­si­te effect by incre­asing cor­ti­sol levels and stress.”"

    1. ät B‑M-Bür­ger: Sie sehen gar­nicht, was sich da für die Phar­ma-Indus­trie für Per­spek­ti­ven zu unse­rer Ret­tung auftun?
      syn­th. Oxy­to­cin + Robo­ter = die Lösung des Menschheitsproblems
      Sie haben nur noch nicht den rich­ti­gen Blick­win­kel, war­ten Sie mal noch ein paar Monate …

      ;-(

      [Bit­te nicht als tota­le Resi­gna­ti­on verstehen]

  12. 2016

    „Einem Erre­ger ist die Ent­fer­nung zwi­schen zwei Orten egal“ 

    Natio­na­les Sym­po­si­um für Zoo­no­sen­for­schung mit mehr als 300 Teil­neh­mern in Berlin 

    19.10.2016. „Indem wir ver­su­chen, die Welt aus der Per­spek­ti­ve des Erre­gers zu sehen, kön­nen wir uns auf die Aus­brei­tung von neu auf­tre­ten­den Infek­tio­nen bes­ser vor­be­rei­ten“, sag­te Prof. Dr. Dirk Brock­mann (Robert Koch-Insti­tut und HU Ber­lin) in sei­ner Key­note zur Eröff­nung des Natio­na­len Sym­po­si­ums für Zoo­no­sen­for­schung, das mit über 300 Teil­neh­mern am 13. und 14. Okto­ber 2016 in Ber­lin statt­fand. Mit Hil­fe von Netz­werk­theo­rie könn­ten Mus­ter sicht­bar gemacht wer­den, die sonst schwer zu erken­nen wären. Es folg­ten wei­te­re Key­notes und Vor­trä­ge mit aktu­ells­ten Ergeb­nis­sen der Zoo­no­sen­for­schung – unter ande­rem zu One Health, zu Zika-Impf­stof­fen und zur Ver­brei­tung alter Seu­chen­zü­ge, wie Pest und Tuber­ku­lo­se, in den ver­gan­ge­nen Jahrhunderten. […] 

    2014 hat­te Brock­mann mit sei­nem Team die mög­li­che Aus­brei­tung von Ebo­la über den Luft­ver­kehr model­liert und für die 1.227 größ­ten Flug­hä­fen welt­weit das rela­ti­ve Risi­ko für den Import des Erre­gers berech­net. (…) Inter­ner Bei­rat der Zoo­no­sen­platt­form neu gewählt (…) Prof. Dr. Chris­ti­an Drosten 

    https://​www​.tmf​-ev​.de/​N​e​w​s​/​a​r​t​i​c​l​e​T​y​p​e​/​A​r​t​i​c​l​e​V​i​e​w​/​a​r​t​i​c​l​e​I​d​/​3​0​2​3​.​a​spx

  13. Die kurz vor Schluss ste­hen­de Bemerkung 

    „Es sprengt die Kon­takt­netz­wer­ke, zer­stü­ckelt sie. Das ist das Wichtigste“

    sagt für mich alles. Wenn ich dies nicht nur auf per­sön­li­che Kon­tak­te bezie­he, son­dern zum Bei­spiel dazu auch noch die elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­bin­de (was man einem geis­tig umge­pol­ten Phy­si­ker wie ihm glatt unter­stel­len könn­te), könn­te unse­re Regie­rung all das machen, was sie möch­te, der­zeit aber nicht kann.

    Inter­es­sant sind auch die Äuße­run­gen zu den Apps. Mir war von Anfang an klar, dass die­se nur funk­tio­nie­ren kön­nen, wenn auch (und zur­zeit noch anonym) Orts­da­ten gespei­chert sind und es ent­ge­gen den Aus­sa­gen der Ent­wick­ler doch Mög­lich­kei­ten gibt, Bewe­gungs­pro­fi­le zu erstel­len und somit auch Auf­ent­halts­or­te zu identifizieren.

    Man gibt halt immer mehr Daten preis, als einem lieb ist. Des­halb soll­te man auf sol­che „tol­len“ Ange­bo­te verzichten.

    1. @Helmi2000
      Ich habe das gele­sen als "die Gesell­schaft, die Men­schen, zer­stü­ckeln. Das ist das wich­ti­ges­te." Sagt alles.

      Bzgl. Apps: der Staat kann mit Sicher­heit auf sämt­li­che Daten jedes Mobil­te­le­fons zugrei­fen, schon immer.

  14. Ich bin schon seit Jah­ren der Über­zeu­gung, daß immer mehr sog. Wis­sen­schaft­ler mit wirk­li­cher Wis­sen­schaft rein gar nichts mehr am Hut haben, son­dern nur an ihre Kar­rie­re den­ken, indem sie mas­sen­haft Arti­kel ver­öf­fent­li­chen, deren Wert das Papier nicht wert ist, auf dem es evtl. noch gedruckt wird. Ver­öf­fent­li­chen auf Teu­fel komm raus, um dann wie­der von irgend­ei­nem ande­ren kar­rie­re­gei­len Eier­kopf in des­sen Ver­öf­fent­li­chung zitiert oder auch nur erwähnt zu wer­den, das ist anschei­nend heu­te Wis­sen­schaft. Da bringt ein Klemp­ner, der in 5 Minu­ten eine Lecka­ge behebt, ein Viel­fa­ches an Rele­vanz und Bedeu­tung in die Welt als die meis­ten Wis­sen­schafts­schwurb­ler. Ich höre jetzt auf, sonst schrei­be ich mich noch in Rage.

    1. @Fietje
      Exakt. Und die­se Irren bil­den auch Netz­wer­ke wo sie sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen in ihrem pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Nichts. Z.B. peer-review-Kame­rad­schaf­ten. So konn­te Dros­tens PCR-paper in einer Nacht "peer-review­ed" werden.

      Und die geball­te deut­sche Wis­sen­schaft in Staats­diens­ten tut+sagt nur das was der Dienst­herr hören möchte.

  15. Das sind Dumm­schwät­zer wie auch Vio­la Prie­se­mann an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Darm­stadt, Ange­la Mer­kel Beraterin.

    Alle frü­he­ren Mathe­ma­ti­schen Model­le, waren gefakt, falsch. A) müss­te es erst ein­mal einen gefähr­li­chen Virus geben B) Eine mathe­ma­ti­sche Aus­brei­tung, eines Virus ist Unfug, weil Immu­ni­tät, Hygie­ne, die jewei­li­gen Umstän­de nicht Mathe­ma­tisch erfasst bar sind. Die Com­pu­ter ver­blö­de­ten Dep­pen arbei­ten so: 2–4‑8–16-32 usw.. und das kann nicht funk­tio­nie­ren, es besteht auch kei­ne Evi­denz dafür. Die 10 Mil­lio­nen Stu­die, zeigt das es kei­ne asym­me­tri­sche Aus­brei­tung gibt. Frei erfun­den, für Ange­la Mer­kel Show des Phar­ma Betruges

  16. Auto­fah­ren soll­te ver­bo­ten wer­den, bis die Zahl der Ver­kehrs­to­ten auf unter xy sinkt.
    Jede Auto­fahrt die nicht statt­fin­det ret­tet Leben.
    Außer­dem soll­te nie­mand mehr sei­ne Woh­nung ver­las­sen dür­fen, solan­ge es Gewalt­ver­bre­chen im öffent­li­chen Raum gibt.
    Über­haupt soll­te die­ses lebens­ge­fähr­li­che Leben soweit wie mög­lich ein­ge­stellt werden…
    Herr, wirf Hirn vom Himmel!!

    1. Am Hirn liegt es nicht.
      Die­se Leu­te sind ent­we­der skru­pel­lo­se Kar­rie­ris­ten, die auch nach dem Gro­ßen Reset an den Fleisch­töp­fen der Macht sit­zen wol­len, oder sie sind erpress­bar. Bei den meis­ten wird es Ers­te­res sein.
      Mit Wider­stand kann man nichts gewin­nen. Man macht sich nur das eige­ne Leben kaputt und ver­säumt die Chan­ce, in höhe­re Sphä­ren auf­zu­stei­gen. Als Quer­kopf bekommt man schon gar kei­ne Professur.

  17. "Es sprengt die Kon­takt­netz­wer­ke, zer­stü­ckelt sie."

    Kei­ne Worte.

    Mensch sozia­les Wesen Kon­takt­netz­werk "spren­gen, zer­stü­ckeln" Mensch als sozia­les Wesen tot Mensch tot

    Wie­vie­le Sozio­pa­then wer­den die noch fin­den und in den Medi­en groß raus bringen?

  18. „ Eigent­lich müss­ten wir uns so ver­hal­ten, als sei­en wir alle infiziert.“

    Das ist Schwach­sinn. Wenn alle infi­ziert sind, braucht man doch die gan­zen Regeln gar nicht mehr, denn wenn alle infi­ziert sind, kann man kei­nen mehr anste­cken. Mer­ken die eigent­lich sel­ber noch, was die für einen Bull­shit absondern?

  19. Es ist schlech­ter­dings unfass­bar, dass ein Mensch von weit über­durch­schnitt­li­cher Bega­bung so einen Dünn­schiss von sich geben kann. Er kann das nicht selbst glauben.

  20. Sofor­ti­ges dau­er­haf­tes Ein­stel­len der Atmung könn­te die Ver­brei­tung des Virus ver­hin­dern, Herr Pro­fes­sor Brock­mann. War­um sind Sie noch nicht dar­auf gekom­men, Sie klu­ges Köpfchen?

  21. "… »Als Lei­ter des "Covid-19 Mobi­li­ty Pro­jects" des Robert Koch-Insti­tuts hat er in den letz­ten Mona­ten unter­sucht, wie sich die Deut­schen in der Coro­na-Kri­se bewegen."

    Ah ja, Sta­si­me­tho­den. Das, was Brock­mann macht, näm­lich Bewe­gungs­pro­fi­le erstel­len, Leu­te auf Schritt und Tritt nach­zu­ver­fol­gen, das machen Stal­ker. Für sol­che Taten gehör­te Brock­mann vors Gericht und für sein Stal­king verurteilt.

    (Wei­te­rim Interview)
    "Herr Brock­mann, macht die 15-Kilo­me­ter-Begren­zung für Coro­na-Hot­spots Sinn? – Jede Bewe­gung, die unter­las­sen wird, macht Sinn – weil sich Men­schen vor allem bewe­gen, um Kon­tak­te zu haben. " – Ein Sozio­path, wie so jemand, der sozio­pa­thisch lebt, hndelt und denkt, im Lehr­buch beschrie­ben wird.

    Ist jemand da, der Brock­mann erklä­ren kann, dass Men­schen sozia­le Wesen sind und den Kon­takt (von Aus­nah­men, wie Brock­mann abge­se­hen) zu ande­ren Men­schen suchen und haben und leben (wol­len)? Alles ande­re ist Fol­ter. Brock­mann ist in mei­nen Augen wegen dem, was er vor­schlägt und tut, ein Fol­te­rer, ein Sadist.
    Vom Sadist-Sein bis Faschist-Sein ist es nur noch ein kur­zer Sprung.

    1. Wenn man aus­blen­det, dass alle Hoch­kul­tu­ren irgend­wie sozio­pa­thisch sind, ist das ein Feh­ler. Es sind eben nicht die Ein­zel­nen das gro­ße Pro­blem. Die Guten sind die Ausnahme.
      Sie­he Mil­gram oder Arno Gruen, Erich Fromm.

  22. Am 29.05.2020 hat Prof. Dr. Dirk Brock­mann der Deut­schen Wel­le ein Inter­view gegeben
    (DW Nach­rich­ten, Höhe­res Coro­na-Risi­ko durch Fortbewegung?)
    https://www.dw.com/de/h%C3%B6heres-corona-risiko-durch-fortbewegung/av-53613791
    In die­sem Inter­view hat er am 29.05.2020 gesagt
    (Video ab Minu­te 01:36):
    Man muss zur Mobi­li­tät fol­gen­des sagen: Wir haben jetzt eine Situa­ti­on in der das Virus über­all auf der Welt zirkuliert.
    In vie­len Regio­nen sind die Fall­zah­len heruntergegangen.
    Mobi­li­tät, wenn das Virus über­all zir­ku­liert, ist eigent­lich nichts, was das beson­ders ver­stär­ken kann.
    Oder anders­her­um gespro­chen, das Ein­schrän­ken von Mobi­li­tät macht die Situa­ti­on nicht deut­lich besser.

    Jetzt sagt er: Jede Bewe­gung, die unter­las­sen wird, macht Sinn

  23. "… »Als Lei­ter des "Covid-19 Mobi­li­ty Pro­jects" des Robert Koch-Insti­tuts hat er in den letz­ten Mona­ten unter­sucht, wie sich die Deut­schen in der Coro­na-Kri­se bewegen."

    Ah ja, Stasimethoden. 

    (Wei­ter im Interview)
    "Herr Brock­mann, macht die 15-Kilo­me­ter-Begren­zung für Coro­na-Hot­spots Sinn? – Jede Bewe­gung, die unter­las­sen wird, macht Sinn – weil sich Men­schen vor allem bewe­gen, um Kon­tak­te zu haben. " – Ein Sozio­path, wie so jemand, der sozio­pa­thisch lebt, hndelt und denkt, im Lehr­buch beschrie­ben wird.

    Ist jemand da, der Brock­mann erklä­ren kann, dass Men­schen sozia­le Wesen sind und den Kon­takt (von Aus­nah­men, wie Brock­mann abge­se­hen) zu ande­ren Men­schen suchen und haben und leben (wol­len)? Alles ande­re ist Fol­ter. Brock­mann ist in mei­nen Augen wegen dem, was er vor­schlägt und tut, ein Fol­te­rer, ein Sadist.
    Vom Sadist-Sein bis Faschist-Sein ist es nur noch ein kur­zer Sprung.

  24. …noch'n Model­lie­rer – was für Schwach­ma­ten sich in der "Exper­ten­ecke" ver­lau­fen haben und dann beim Amok­lauf auch noch öffent­lich Bei­fall erhalten.

  25. Wenn sol­che Damen und Her­ren unse­re wis­sen­schaft­li­chen Eli­ten sein sol­len, dann möch­te ich gar nicht erst sehen wie die wis­sen­schaft­lich "Leicht­ma­tro­sen" aussehen.
    Sel­ten so einen welt­frem­den Schmarrn gele­sen, in wel­cher Welt lebt der Herr, Wol­ken­ku­ckucks­heim vielleicht ?!

  26. Ein phan­ta­sie­be­gab­ter Phy­si­ker. Inter­es­san­te Kom­bi­na­ti­on… Es wäre lang­sam an der Zeit, die Leo­pol­di­na z.B. beim Bas­tei-Ver­lag einzugliedern.

  27. Brink­mann , Brock­mann , Prie­se­mann etc. alle zusam­men in einen Stoff­beu­tel stopfen.
    Wie hieß noch mal die­se Geschich­te der Gebrü­der Grimm
    "Knüp­pel auf den Sack"?

  28. Inge­nieu­re hal­ten ihre Glei­chun­gen für Nähe­run­gen der Wirk­lich­keit. Phy­si­ker hal­ten die Wirk­lich­keit für eine Nähe­rung ihrer Glei­chun­gen. Mathe­ma­ti­ker inter­es­sie­ren sich für sol­che Zusam­men­hän­ge über­haupt nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.