"Ich vögle auch Kinder unter 12 Jahren"

Selbst­ver­ständ­lich gäbe es bei einer sol­chen Über­schrift empör­te Auf­schreie. Schließ­lich ist das ver­bo­ten, außer­dem tut man das Kin­dern nicht an. Nor­mal soll hin­ge­gen sein, was unter der Über­schrift »"Ich imp­fe auch Kin­der unter 12 Jah­ren"« heu­te in der "Ber­li­ner Mor­gen­post" zu lesen ist, hier zitiert nach der Online-Ver­si­on unter ande­rem Titel. Ein ver­bre­che­ri­scher Halb­gott packt anonym aus:

»Ich bin Fach­arzt in Süd­deutsch­land und habe bereits früh damit begon­nen, Pati­en­ten gegen Coro­na zu imp­fen. Außer­dem bin ich noch in einem Impf­zen­trum im Ein­satz. Seit weni­gen Wochen imp­fe ich auch Kin­der unter zwölf Jah­ren. Man nennt das „Off-Label-Imp­fun­gen“, weil die Impf­stof­fe für unter Zwölf­jäh­ri­ge bis­lang noch kei­ne Zulas­sung haben.

Ich wer­be nicht öffent­lich dafür, dass ich Kin­der unter zwölf imp­fe. Aber weil ich bereits Jugend­li­che geimpft habe, als es die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on noch nicht emp­foh­len hat, haben vie­le Eltern mich ange­spro­chen: Mein Kind ist jün­ger als zwölf. Wür­den Sie es trotz­dem impfen?

Ich habe das erst abge­wehrt, weil ich Fäl­le von Impf­ärz­ten ken­ne, die öffent­lich für Imp­fun­gen gewor­ben haben und des­halb bedroht wur­den und von Impf­geg­nern mas­sen­haft nega­ti­ve Beur­tei­lun­gen auf Online-Por­ta­len beka­men. Die­sem Stress woll­te ich mich und mein Team eigent­lich nicht aussetzen.

Aber die Nach­fra­gen wur­den immer dring­li­cher, dar­un­ter auch Eltern von Kin­dern mit schwe­ren Vor­er­kran­kun­gen. Des­halb habe ich mich ent­schlos­sen, sol­che Imp­fun­gen durch­zu­füh­ren.«

"Auch" Kin­der mit schwe­ren Vor­er­kran­kun­gen. Die nächs­te Zwi­schen­über­schrift ist völ­lig irreführend:

»Arzt trägt bei Off-Label-Impfungen Verantwortung

Das Risi­ko für den Arzt bei Off-Label-Imp­fun­gen liegt dar­in, dass er in der Ver­ant­wor­tung ist für alles, was pas­siert. Ein sol­ches Risi­ko kann man als ein­zel­ner Arzt aber nicht ein­ge­hen. Ich mache mit den Eltern des­halb eine Ver­ein­ba­rung, dass sie die Haf­tung über­neh­men. Außer­dem unter­schrei­ben sie eine Ver­schwie­gen­heits­klau­sel, weil ich sonst mit Dro­hun­gen rech­nen muss.

Aber es spricht sich natür­lich her­um. Die Klau­sel gilt selbst­ver­ständ­lich nicht, wenn es zu Impf­re­ak­tio­nen kommt, die ärzt­lich behan­delt wer­den müs­sen. Da müs­sen Eltern ja ange­ben, dass das Kind geimpft wur­de, damit es rich­tig behan­delt wer­den kann. Mit mei­ner Haft­pflicht-Ver­si­che­rung habe ich einen neu­en Ver­trag abge­schlos­sen. Er ist 400 Euro im Jahr teu­rer, aber Off-Label-Behand­lun­gen sind jetzt in der Ver­si­che­rung inklu­diert…«

Die­se Inves­ti­ti­on wird sich schon lan­ge amor­ti­siert haben.

»Impfungen für Säuglinge ab 2022?

Es ist nicht nur ein Abwä­gen zwi­schen Imp­fung und Infek­ti­on, son­dern auch zwi­schen Imp­fung und Iso­la­ti­on. Ich ken­ne den Fall einer Inten­siv­me­di­zi­ne­rin, die jeden Tag mit Coro­na-Pati­en­ten kon­fron­tiert ist. Sie hat sich des­halb ent­schie­den, ihren neun Mona­te alten Säug­ling imp­fen zu las­sen, weil sie wuss­te, dass sie ihn auf­grund ihrer Arbeit nicht vor Anste­ckung schüt­zen kann.

Gegen Coro­na ist ein Impf­stoff da. Und die Stu­di­en zur Zulas­sung für unter 12-Jäh­ri­ge lau­fen schon in den USA. Gera­de hat eine Rei­he von ame­ri­ka­ni­schen Kin­der­ärz­ten die Zulas­sungs­be­hör­de FDA auf­ge­for­dert, den Vor­gang zu beschleu­ni­gen. Auch wir in Deutsch­land rech­nen damit, dass spä­tes­tens 2022 Imp­fun­gen gegen Coro­na selbst für Säug­lin­ge zuge­las­sen wer­den. Alle Stu­di­en wei­sen bis­lang in die­se Rich­tung. Auch inter­es­sant: Coro­na-Frei­zeit­bo­nus – Tau­sen­de Kin­der gehen leer aus

Und da ver­ste­he ich, dass Eltern sagen: Wenn es einen Impf­stoff gibt und kei­ne Warn­mel­dun­gen für schwe­re Impf­re­ak­tio­nen, war­um soll ich mein Kind dann der Gefahr aus­set­zen, sich in der Schu­le anzu­ste­cken und even­tu­ell Long Covid zu bekommen?…«

75 Antworten auf „"Ich vögle auch Kinder unter 12 Jahren"“

  1. @aa Ich fin­de die­se Gleich­set­zung bzw. Anspie­lung ziem­lich geschmack­los um ehr­lich zu sein. Sowohl gegen­über dem Arzt als auch gegen­über den Eltern. Wirklich.

    Aber den­noch: »Ich mache mit den Eltern des­halb eine Ver­ein­ba­rung, dass sie die Haf­tung über­neh­men«. + Ver­schwie­gen­heits­klau­sel … Es ist ein Ver­bre­chen. Und sie schei­nen zu wis­sen, was sie tun. Schä­den schei­nen ihnen so wahr­schein­lich zu sein, dass sie sich ganz genau absi­chern … Muss man mehr wis­sen? Aber klar, was ist das gegen das gefähr­lichs­te und töd­lichs­te Lebens­ri­si­ko der Welt – Covid-19 – nicht wahr? Irrenhausmäßig.

    1. @Felix: Jemand, der einem Kind sexu­el­le Gewalt antut, beschä­digt es für sein gan­zes Leben. Was tut die­ser "Arzt", wenn er Klein­kin­der "impft" mit Stof­fen, von denen zahl­rei­che Schä­di­gun­gen bereits bekannt sind, ganz zu schwei­gen von lang­fris­ti­gen Fol­gen, von denen nie­mand etwas wis­sen kann?

      1. @aa Ich sehe die Gemein­sam­kei­ten, aber auch die Unter­schie­de: Die Eltern und der Arzt wol­len den Kin­dern kei­ne Gewalt antun oder sie aus­nut­zen, son­dern sie vor einer Erkran­kung schüt­zen(!) … Ob ein­zel­ne Kin­der (geschwei­ge denn alle) für den Rest ihres Lebens geschä­digt sind, wis­sen wir im Gegen­satz zur sexua­li­sier­ten Gewalt nicht.
        Ich hal­te es daher für eine Ver­harm­lo­sung sexua­li­sier­ter Gewalt und für einen schlicht fal­schen Vor­wurf an die Beteiligten.
        Man muss nicht immer die größt­mög­li­chen Geschüt­ze auf­fah­ren, um etwas Schlim­mes zu kri­ti­sie­ren. Stroh­män­ner tau­gen nichts.
        Nicht nur läuft man Gefahr zu ver­harm­lo­sen, son­dern man beein­träch­tigt womög­lich auch sei­ne eige­ne Glaub­wür­dig­keit in der Debat­te mit Men­schen, die ande­re Über­zeu­gun­gen haben. Das scha­det dem Anlie­gen mehr als dass es nützt. Genau so wie Men­ge­le-Ver­glei­che oder Mas­sen­mord-Vor­wür­fe. Man geht damit immer weg von dem kri­ti­k­ablen, was wirk­lich pas­siert – um etwas ganz ande­res da reinzulesen.
        Ich ver­ste­he die Inten­ti­on, aber that's not it.

        1. @Felix
          Das was Sie vor­tra­gen, ist letzt­lich das Tot­schlag­ar­gu­ment "Nichts hat mit Nichts zu tun". 

          So ist ein Men­ge­le­ver­gleich durch­aus ange­bracht. Es war ja nicht nur Men­ge­le, der hin­ter dem Natio­nal­so­zia­lis­mus stand, son­dern fak­tisch die gesam­te orga­ni­sier­te Ärz­te­schaft die­ser Zeit. Men­ge­le ist nun­mal der Bekannteste. 

          Und soll­te zukünf­tig wei­ter­ge­impft wer­den, wer­den auch wei­ter­hin Tote durch die Imp­fung anfal­len (das sind ja noch nicht die mög­li­chen Lamgzeit­fol­gen) und die sum­mie­ren sich. Es sind jetzt schon tau­sen­de. Und wenn alle infi­ziert waren und Immu­ni­tät haben, wer­den die Imp­fun­gen sehr schnell mehr Tote pro­du­zie­ren, als die Erkran­kung selbst. 

          Das kann man Mas­sen­mord nen­nen, ob nun durch Pfi­zer oder die Regierung. 

          Die­ses "das darf man so nicht sagen" führt zu den Miss­stän­den auf die­ser Welt. Es bedeu­tet eigent­lich nur "ich will das nicht wahrhaben".

          1. @Lars: Der Kampf gegen ein "Das darf man so nicht sagen" ist im bes­ten Fall inhalts­leer. Sagen darf man so viel: Daß es eine unbe­fleck­te Emp­fäng­nis gibt, daß Jung­frau­en auf Mär­ty­rer war­ten, daß die NATO die Men­schen­rech­te ver­tei­digt. Inso­fern darf man sagen, "Imp­fun­gen" sei­en ein Holo­caust und die heu­ti­ge Ärz­te­schaft eine Ansamm­lung von Mengeles.

            Ich für mei­nen Teil hal­te für ent­schei­dend, wo Gesag­tes zu Erkennt­nis­sen bei­trägt. Das wird in Glau­bens­din­gen schwie­rig sein, bei allem ande­ren soll­ten Fak­ten eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Auch die­se unter­lie­gen Inter­pre­ta­tio­nen; was auf die­sem Blog und an vie­len ande­ren Stel­len unter­nom­men wird, ist dem Lügen­ge­we­be der meis­ten Medi­en zunächst Tat­sa­chen ent­ge­gen­zu­stel­len. Die wer­den auch hier unter­schied­lich bewer­tet. Es ist dage­gen eine nai­ve Aus­blen­dung oder eine bewuß­te Ver­harm­lo­sung der Nazi­ver­bre­chen, wenn in die Dis­kus­si­on ein Men­ge­le ein­ge­führt wird, der sich bewußt in den Dienst einer ras­sis­ti­schen Mord­ma­schi­ne­rie gestellt hat und per­sön­lich für das Aus­lö­schen zehn­tau­sen­der Men­schen­le­ben ver­ant­wort­lich war. Zu oft höre ich das Men­ge­le-Argu­ment aus Krei­sen, für die „die Jah­re zwi­schen 1933 und 1945“ ein Vogel­schiß der deut­schen Geschich­te waren.

          2. @aa Dazu

            Es ist dage­gen eine nai­ve Aus­blen­dung oder eine bewuß­te Ver­harm­lo­sung der Nazi­ver­bre­chen, wenn in die Dis­kus­si­on ein Men­ge­le ein­ge­führt wird, der sich bewußt in den Dienst einer ras­sis­ti­schen Mord­ma­schi­ne­rie gestellt hat und per­sön­lich für das Aus­lö­schen zehn­tau­sen­der Men­schen­le­ben ver­ant­wort­lich war.

            eine Fra­ge:

            Wie wür­den Sie vor die­sem Hin­ter­grund das "Wir­ken" eines Ugur Sahin beurteilen?

            1. @some1: Mir sind kei­ne ent­spre­chen­den Plä­ne des Herrn bekannt. Ihnen auch nicht. Was wir ken­nen, sind sei­ne Auf­trit­te vor den Aktio­närs­ver­samm­lun­gen, sein durch die "Impf­stof­fe" explo­dier­tes Ver­mö­gen, das Gehät­schel der Medi­en, das wir im übri­gen auch bei ande­ren Bran­chen erle­ben. Sie­he z.B. Tes­la und die Auto­mo­bil­in­dus­trie ins­be­son­de­re. Auch deren Opfer wären berich­tens­wert, auch hier gab es sehr lang­fris­tig wir­ken­de Plä­ne zur Durch­set­zung ihrer Pro­duk­te auf der gan­zen Welt.

          3. @aa Wie­so Plä­ne? Wel­che Plä­ne hat­te denn Men­ge­le ande­re, als sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Arbeit nach­zu­ge­hen? Sahin hat den Laden gegrün­det und forscht seit lan­gem an sol­chen Stof­fen. Eben­so wie Men­ge­le ist sein Plan, einen guten Job zu machen – wel­che Plä­ne ande­re haben ist bei­den gleich­gül­tig. Ein wei­te­res Merk­mal: sie hören auch dann nicht auf damit, wenn sie anfan­gen, die Wir­kun­gen zu sehen.

            Was glau­ben Sie eigent­lich, wie ein "Böse­wicht" funk­tio­niert? Dass der sich hin­setzt und sagt: "so, und jetzt bin ich mal rich­tig böse"? Sie alle haben die lei­der ver­brei­te­te Eigen­schaft, sich ihre Moti­ve schön­zu­re­den. Selbst ein Paul R. Ehr­lich, der den Club of Rome so nach­drück­lich befruch­tet hat wie der die UN und den WEF, will die Mensch­heit ret­ten indem er auf eini­ge Ein­zel­ex­em­pla­re ver­zich­tet. Auch Hit­ler, der Ihnen wohl als Mons­ter­bei­spiel behagt, woll­te die ari­sche Ras­se vor dem Unter­gang bewah­ren, indem er die Kon­kur­renz dezi­miert. Uschis Krieg gegen Russ­land wür­de nur dem Zweck die­nen, die Demo­kra­tie zu ver­brei­ten und einen Umwelt­schäd­ling zur Sus­taina­bi­li­täts­re­li­gi­on zu bekeh­ren – schließ­lich geht es um den Pla­ne­ten, und da ist jedes Mit­tel recht. Es sind immer die "höhe­ren Zie­le", die Ver­bre­chen mög­lich machen und legi­ti­mie­ren. Für Sahin ist es viel­leicht die Aus­sicht, Men­schen­le­ben zu ret­ten. Wenn das nicht gleich so funk­tio­niert … Pech, muss man eben weitermachen.

        2. Die­ser Arzt will nur eins: Abkassieren!
          Und was die­sen Ver­gleich im Titel betrifft, so ist er harm­los im Ver­gleich zu den Belei­di­gun­gen, Bedro­hun­gen und Erpres­sun­gen, der Impf­skep­ti­ker seit einem 3/4 Jahr durch alle mög­li­chen Krea­tu­ren von der Stra­ße bis hin­auf zu den Reprä­sen­tan­ten die­ses Staa­tes aus­ge­setzt sind. Immer schön freund­lich blei­ben isch over! Wer hat denn in die­sem gan­zen Wahn­sinn sei­ne Glaub­wür­dig­keit verloren?

        3. Men­ge­le war Zeit sei­nes Lebens sehr betrübt dar­über, dass man sei­ne wis­sen­schaft­li­chen Leis­tun­gen nicht zu wür­di­gen wuss­te. Er selbst habe nie jeman­den umge­bracht und zudem nur Befeh­le befolgt. Sein Vor­ge­setz­ter war der rela­tiv unbe­kann­te Frei­herr von Ver­schuer.

          In der Spät­pha­se des Zwei­ten Welt­kriegs begann Ver­schuer direkt oder indi­rekt, im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz gewon­ne­nes For­schungs­ma­te­ri­al zu ver­wen­den, vor allem über sei­nen ehe­ma­li­gen Schü­ler Josef Men­ge­le, der dort als Lager­arzt tätig war.[6]
          Ver­schuer wur­de nie wegen Kriegs­ver­bre­chen ange­klagt, obwohl vie­les dar­auf hin­deu­tet, dass er nicht nur von Men­ge­les Arbeit in Ausch­witz wuss­te, son­dern Men­ge­le sogar ermu­tig­te und mit ihm zusam­men­ar­bei­te­te. In einem Bericht an die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) aus dem Jahr 1944 spricht Ver­schuer von Men­ge­les Hil­fe bei der Ver­sor­gung des KWI­fA mit eini­gen "wis­sen­schaft­li­chen Mate­ria­li­en" aus Auschwitz: […]
          In sei­ner Ent­na­zi­fi­zie­rungs­an­hö­rung wur­de Ver­schuer als Mit­läu­fer ein­ge­stuft (eine rela­tiv mil­de Ein­stu­fung für jeman­den, der weder Anhän­ger oder Mit­glied des Regimes noch ein akti­ver Geg­ner war) und zu einer Geld­stra­fe von 600 Reichs­mark ver­ur­teilt. Für sei­ne Nach­for­schun­gen wäh­rend des Krie­ges wur­de er nie straf­recht­lich ver­folgt. Leo Alex­an­der, der den Fall unter­such­te, kam zu dem Schluss, dass kei­ne stich­hal­ti­gen Bewei­se gefun­den wer­den konn­ten, und hielt es für wahr­schein­lich, dass Ver­schuer jeg­li­ches mög­li­cher­wei­se belas­ten­de Mate­ri­al ver­nich­tet hatte.

          https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​O​t​m​a​r​_​F​r​e​i​h​e​r​r​_​v​o​n​_​V​e​r​s​c​h​uer

          Schon bald wur­de Ver­schuer wie­der zu einem ange­se­he­nen Wis­sen­schaft­ler in Deutsch­land und in der gan­zen Welt. 1949 wur­de er kor­re­spon­die­ren­des Mit­glied der neu gegrün­de­ten Ame­ri­can Socie­ty of Human Gene­tics, die von ame­ri­ka­ni­schen Euge­ni­kern und Gene­ti­kern orga­ni­siert wurde.
          Im Herbst 1950 bot die Uni­ver­si­tät Müns­ter Ver­schuer eine Stel­le an ihrem neu­en Insti­tut für Human­ge­ne­tik an, wo er spä­ter zum Dekan ernannt wur­de. Anfang und Mit­te der 1950er Jah­re wur­de Ver­schuer zum Ehren­mit­glied zahl­rei­cher ange­se­he­ner Gesell­schaf­ten ernannt, dar­un­ter die Ita­lie­ni­sche Gesell­schaft für Gene­tik, die Anthro­po­lo­gi­sche Gesell­schaft Wien und die Japa­ni­sche Gesell­schaft für Humangenetik.

          https://​www​.sfga​te​.com/​o​p​i​n​i​o​n​/​a​r​t​i​c​l​e​/​E​u​g​e​n​i​c​s​-​a​n​d​-​t​h​e​-​N​a​z​i​s​-​t​h​e​-​C​a​l​i​f​o​r​n​i​a​-​2​5​4​9​7​7​1​.​php

          In den 1950er und 1960er Jah­ren lei­te­te Ver­schuer wich­ti­ge For­schungs­pro­jek­te über die Aus­wir­kun­gen der nuklea­ren Strah­lung auf den Men­schen. Als tief reli­giö­ser Mensch beschäf­tig­te er sich auch mit Fra­gen der christ­li­chen Ethik und ver­trat die Ansicht, dass die Euge­nik auf der Men­schen­wür­de und der Lie­be zum Men­schen beru­hen müs­se; laut der His­to­ri­ke­rin Shei­la F. Weiss wand­te er sich von den natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Über­zeu­gun­gen ab". In den 1960er Jah­ren warn­te er vor Human­ge­ne­ti­kern, die ver­such­ten, "wis­sen­schaft­lich ver­bes­ser­te" Men­schen zu schaffen. 
          https://​iley​.de/​?​a​r​t​i​c​l​e​=​U​N​T​E​R​_​V​I​E​R​_​A​U​G​E​N​-​b​e​r​_​e​i​n​e​n​_​f​a​u​s​t​i​s​c​h​e​n​_​p​akt

          Über­setzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

          Also alles ganz nor­mal. Men­ge­le war tat­säch­lich der Gearsch­te, aber Ver­schuer wur­de zum Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker, der wirk­lich glaub­te, Human­ge­ne­ti­ker wür­den ver­su­chen, den wis­sen­schaft­lich ver­bes­ser­ten Men­schen zu schaf­fen. So ein Unsinn, nicht wahr? Alles ganz harm­los … sicher 

          Eine Fra­ge noch…

          Was pas­siert denn "wirk­lich"?

          1. Dan­ke, some1 für die­se kon­kre­ten Hin­wei­se dar­auf, dass "Wis­sen­schaft" immer schon unter poli­ti­schem+ öko­no­mi­schem Ein­fluss stand und daher nicht "objek­tiv" sein kann. Nur der inter­na­tio­na­le wis­sen­schaft­li­che Dis­kurs unter wider­strei­ten­den Ansät­zen und dem Aus­schluss finan­zi­el­ler Inter­es­sen­kon­flik­te kann zu zweck­frei­en, seriö­sen und men­schen­freund­li­chen Ergeb­nis­sen führen.

          2. @ D.D. auch Wis­sen­schaft­ler müs­sen essen. Sofern Regie­run­gen nicht eige­ne For­schun­gen bezah­len und statt des­sen sowohl die Auf­ga­be als auch die Koh­le über lasche Regu­lie­run­gen an "die Wirt­schaft" durch­lei­ten, wird das nichts. Inzwi­schen sind sie aller­dings so aus­ge­blu­tet, dass sie das über Jah­re nicht mehr kön­nen, es sei denn, sie schaf­fen Regeln und set­zen die um, indem sie die Betrü­ger schlicht ent­eig­nen und ver­haf­ten samt Hof­staat. Der Trick, damit das gelingt, ist sim­pel: Ehr­lich­keit und Pflicht­be­wusst­sein, kon­se­quen­te fai­re Regeln für JEDEN und eben­so kon­se­quen­te Bestra­fung derer, die betrü­gen und kor­rum­pie­ren. Aber woher nimmt man so eine Ein­stel­lung? In den Men­schen­rech­ten ist die nicht ver­an­kert, und das Chris­ten­tum hat lei­der die Nei­gung, vor allem den Sün­der zu bewir­ten und die Scha­fe zu opfern.

        4. @Felix: Naja. Das Argu­ment mit den guten Absich­ten ist sehr zwei­fel­haft. Eigent­lich ist es eher zum Haa­re rau­fen. Schlimms­te Ver­bre­chen sind mit guten Absich­ten gesche­hen. Dem Opfer hel­fen die Absich­ten nichts.

          1. @Hartmann

            Nie­mand hat je böse Absich­ten. Hit­ler woll­te die ari­sche Ras­se vor der Infek­ti­on mit frem­dem unrei­nen Blut schüt­zen, und wer nicht mit­mach­te, galt als Volks­schäd­ling, der den Fort­be­stand der ari­schen Ras­se gefähr­det. Heu­te behaup­ten neue Füh­rer ("Lea­der"), sie müss­ten alle Men­schen von Viren befrei­en und wer nicht mit­ma­che, sei ein Men­schen­feind, also ein Rech­ter und Nazi. Selbst Euge­ni­ker des Club of Rome, die sich des­sen bewusst sind, dass es dar­um geht, die Men­schen zu "redu­zie­ren", haben die "gute" Absicht, so den Pla­ne­ten zu ret­ten, damit sie und die Rest­mensch­heit auch künf­tig dar­auf leben kön­nen. Jeder redet sich sei­ne Moti­va­ti­on schön, nie­mand hat je böse Absichten …

      2. @aa
        In dem Fal­le fin­de ich Ihre Argu­men­ta­ti­on irgend­wie wider­sprüch­lich. Jemand, der unglaub­lich gro­ßen Wert dar­auf legt,
        Faschis­mus und die Nazi-Zeit nicht mit den heu­ti­gen Verhältnissen
        gleich­zu­set­zen und dies auch immer wie­der betont, benutzt hier
        eine Rhe­to­rik, die er sonst rund­her­um ablehnt ?
        Ich bin ja nun wirk­lich ein vehe­men­ter Geg­ner der Sprit­zung und
        fin­de es abso­lut unver­ant­wort­lich, was z.Zt. mit vie­len Kin­dern gemacht wird, aber da muss ich Felix recht geben.
        Das ist für mich deut­lich über's Ziel hinausgeschossen.
        Auch wenn ich der Mei­nung bin, daß die­sem Arzt die Approbation
        ent­zo­gen gehört und er nie wie­der in die­sem Beruf arbei­ten sollte.

      3. @aa Nach­trag :
        Und sie "hal­ten es für ent­schei­dend, wo Gesag­tes zu Erkennt­nis­sen beiträgt" ?
        Wo trägt denn ihr Ver­gleich zu Erkennt­nis­sen bei ?
        Die ein­zi­ge Gemein­sam­keit ist die, daß in bei­den Fäl­len deutlich
        Gren­zen über­schrit­ten werden.
        Was den­ken Sie, wird ein Mensch von die­sem Ver­gleich hal­ten, der
        von Miß­brauch betrof­fen war/ist ?

        1. @Brian: Sie spre­chen in ihrem letz­ten Satz aus mei­ner Sicht das wich­tigs­te Argu­ment gegen die­sen Ver­gleich an – näm­lich dass der Ver­gleich für Men­schen, die von Miß­brauch betrof­fen sind, sehr ungut und ver­let­zend sein kann. Und letzt­lich nützt der Ver­gleich niemandem.

    2. Die­se bewuss­te Off­La­bel Imp­fung iaus­ser­halb geneh­mig­ter Stu­di­en soll­te eigen­tich bei die­sem Arzt zu einem Ver­lust der Appro­ba­ti­on fueh­ren. Und ich haet­te in dem Fall nicht das gerings­te Mit­leid mit die­sem Arzt.

    3. Ich fän­de als Anrei­ßer pas­sen­der: "Ich ficke auch Kin­der unter 12 Jah­ren". Die­ses "häss­li­che" Wort unter­streicht mir bes­ser den Betrug durch – den Arzt. Oder gar die Ärz­te!? Soll­te die­ser hier tat­säch­lich "im guten Glau­ben" han­deln, so sei an sei­ne wün­schens­wert WIS­SEN­schaft­li­che Aus­bil­dung erin­nert. Und wenn er NICHT WEIß, dann ist er ein Schar­la­tan und ver­dient es nicht, UNSER ANSEHEN als Arzt zu genie­ßen, son­dern soll­te unse­re gan­ze Ver­ach­tung SPÜREN.
      Die "Ver­fech­ter" schlei­chen­der Gren­zen zwi­schen Gut und Böse wol­len sich bit­te dem Beginn der Euge­nik Ende des 19. Jahr­hun­derts erin­nern, den dar­in feder­füh­ren­den Ärz­ten. Das indus­tri­el­le Töten nahm bei den Nazis mit der T(iergartenstr.)4‑Aktion ihren Anfang, dem VERNICHTEN "unwer­ten" Lebens. Bei die­sen Mas­sen­tö­tun­gen muss­ten ÄRZTE(!) auf per­sön­li­ches Geheiß Hit­lers (anfäng­lich) die Sprit­zen set­zen, dann den Gas­hahn auf­dre­hen bzw. spä­ter das Zyklon B ein­wer­fen. Und sie alle ver­sa­hen ihre Ver­leug­nung des ärzt­li­chen Eides ohne (mir) über­lie­fer­te Skrupel.
      Die­se beka­men sie nicht ein­mal nach Ende des Krie­ges, als sie alle wie­der ihre GUTE SEITE wie­der­fan­den, man­che auch erst in Südamerika.
      Wei­ße Kit­tel sind alles ande­re als wei­ße Wes­ten. Ich hing selbst noch vor weni­gen Jah­ren dem Glau­ben an DIE "Weiß­kit­tel" an, bis ich lern­te und seit­her weiß: Cha­rak­ter, "Far­be", und Weiß­kit­tel gehen sel­te­ner zusam­men. Die Ärz­te brau­chen ihren Kit­tel sehr, man­che sind ohne gar nicht mehr rich­tig zu erkennen.

  2. Ich hof­fe es wird mal Leak beim Finanz­amt geben, dann wer­den wir die wah­re Moti­va­ti­on von sol­chen Ver­bre­chern im wei­ßen Kit­tel erfah­ren. Ich muss. mich wirk­lich zusam­men­neh­men, sonst wür­de ich noch ande­re Hoff­nun­gen for­mu­lie­ren. Ein Dreckschwein!

  3. "Ich vög­le auch Kin­der unter 12 Jah­ren": Guter Ver­gleich, aa. Die blind­wü­ti­ge Impf­e­rei ist ver­mut­lich als sexu­el­le Ersatz­hand­lung für Sadis­ten zu deuten.

    1. Ich kann dem nichts hin­zu­fü­gen – bin ein­fach nur entsetzt.
      Unse­re Zukunft – vor allem die der Kin­der wird zum Alp­traum, ohne das die Kin­der in der Lage sind, dies zu begreifen.

      Es gab vor eini­gen Tagen einen Brief von jüdi­schen Bür­gern, auch aus Isra­el, die von einen neu­en Holo­caust durch die­se Imp­fung sprechen.
      Die­ser Auf­fas­sung bin ich auch – schon seit län­ge­rer Zeit, aber bei man­chen muss das Unheil erst vor der eige­nen Tür ste­hen, bevor sie begrei­fen, was sich in die­sem Land und sicher­lich auch in ande­ren abspielt. 

      Nur haben wir eine ande­re Ver­gan­gen­heit und müss­ten umso wacher sein. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.

        1. Ich ver­ste­he das unter Holo­caust, was auch die jüdi­schen Bür­ger unter Holo­caust ver­ste­hen. Bewuss­tets Töten von Menschen.
          Da die­se Men­schen es Ihnen aber weit­aus bes­ser erklä­ren können,empfehle ich Ihnen, den Brief zu lesen und auch an Chris­sie w. u. eine Ant­wort zu schreiben.

          ich weiß, dass Sie ein Urge­stein der Demo­kra­tie sind, was aber, wie ich hier jeden Tag aufs neue fest­stel­len kann, immer weni­ger mit­ge­tra­gen wird.

            1. @Weißer Rabe: Ehr­li­che Ant­wort? "Bewuss­tets Töten von Men­schen" ist mir ein biss­chen dünn für die Erklä­rung von Holo­caust. (Sie haben gefragt.)

        2. Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker haben damals behaup­tet, die rau­chen­den Schorn­stei­ne kämen davon, dass in den KZs Juden ver­gast und in Kre­ma­to­ri­en ver­brannt wür­den. Nor­ma­le Men­schen haben sich über eine sol­che Spin­ne­rei selbst­ver­ständ­lich lus­tig gemacht und haben den Unsinn nicht geglaubt. 

          Vie­le die­ser Nor­ma­len haben nach dem Krieg, hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand, gesagt, dass sie immer noch nicht glau­ben, dass die Deut­schen so weit gegan­gen sind, son­dern dass die Alli­ier­ten den Unter­le­ge­nen mit die­ser Behaup­tung nur eins rein­drü­cken woll­ten. Aber man dür­fe das ja nun nicht mehr aussprechen.

          Das war der Holo­caust aus Sicht der Nor­ma­len, die kei­ne Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker waren.

          1. "Vie­le die­ser Nor­ma­len.…" glau­ben auch heu­te, dass alles mit "rech­ten Din­gen zugeht" und es Spahn, Lau­ter­bach, Mer­kel – die eher ihrem Dün­kel zum Opfer fällt – um das gesund­heit­li­che Wohl der Bür­ger geht.
            Sie müs­sen schließ­lich die Lügen der Phar­macie ver­kau­fen. Manch­mal für eine Bratwurst.

            Es gibt wie immer nur weni­ge Men­schen, die die ein­tre­ten­den Gräu­el vor der Tat erken­nen. Z.B.Jaspers, der den bös­ar­ti­gen Schwin­del­cha­rak­ter des NS Sys­tems­von Anfang an durch­schau­te, eben­so wie Tucholsky.
            Aber es gab auch unter den ein­fa­chen Men­schen wel­che, die erkannt haben, wohin die Rei­se gehen wür­de. Nur zu wenige.
            Dazu gehör­te auch mein Vater.

      1. Ver­mut­lich mein­ten Sie die­sen Brief vom 26.8.2021
        Holo­caust Sur­vi­vors Wri­te to the Euro­pean Medi­ci­nes Agency

        https://​doc​tor​s4​co​vid​ethics​.org/​h​o​l​o​c​a​u​s​t​-​s​u​r​v​i​v​o​r​s​-​w​r​i​t​e​-​t​o​-​t​h​e​-​e​u​r​o​p​e​a​n​-​m​e​d​i​c​i​n​e​s​-​a​g​e​n​cy/

        Dort ist auch eine deut­sche Über­set­zung und ein län­ge­res Video von der Über­ga­be des Briefes.

        Gefun­den über den kur­ze Clip auf:

        https://t.me/s/VerruecktesJahr202Q/29445

        1. @We For Huma­ni­ty: Ich sehe in dem Video zwei Damen etwa in mei­nem Alter. Sind das die "Holo­caust-Über­le­ben­den"? Die­ser Brief trägt übri­gens kei­ne ein­zi­ge Unterschrift.

          1. @aa

            Ich für mei­nen Teil hal­te für ent­schei­dend, wo Gesag­tes zu Erkennt­nis­sen bei­trägt. Das wird in Glau­bens­din­gen schwie­rig sein, bei allem ande­ren soll­ten Fak­ten eine ent­schei­den­de Rol­le spielen.

            Wie fin­den Sie denn den Inhalt, die Argu­men­ta­ti­on des Brie­fes? War­um spre­chen Sie nicht dar­über, wider­spre­chen dem sach­li­chen Inhalt, anstatt sich auf Glau­bens­fra­gen zu beschrän­ken, die Erkennt­nis­se verhindern?

            Der Inhalt des Brie­fes ist nicht sakrosankt.

            Er han­delt – grob gespro­chen – davon, dass es welt­weit zu vie­le Imp­f­op­fer gibt, die von den Behör­den igno­riert wer­den, wäh­rend sie wei­ter­ma­chen, als wäre nichts vor­ge­fal­len und ver­bie­ten, dar­über zu spre­chen. Sie mah­nen die Frei­wil­lig­keit die­ser Behand­lun­gen an, die in vie­len Län­dern durch Ver­schwei­gen, Dis­kri­mi­nie­rung, Gewalt und Zwang unter­bun­den wird.

            Sage Sie doch mal dazu was: stimmt es oder nicht? Was dar­an ist so anders als beim Holo­caust und des­sen Anfän­gen? Das wür­de zu Erkennt­nis­sen beitragen.

            1. @some1: Die von Ihnen genann­ten Punk­te stim­men. Sie sind seit Mona­ten der Anlaß für die­sen Blog. Eine Instru­men­ta­li­sie­rung zur Ver­harm­lo­sung des Holo­caust wie hier tra­ge ich nicht mit. Ich könn­te Ihnen vie­le Stim­men von Juden und Jüdin­nen nen­nen, die die "Coro­na-Kri­tik" schmä­hen. Auch dabei han­delt es sich um eine Instru­men­ta­li­sie­rung. Wir soll­ten es las­sen, uns jeweils geneh­me Juden zu zitie­ren. Die Nazis konn­ten übri­gens auch ihren per­sön­lich geschütz­ten Juden vorweisen.

          2. Ich höre in dem Video, daß die Damen als Ver­tre­ter einer grö­ße­ren Grup­pe von Leu­ten den Brief über­brin­gen und vor­le­sen. Er ist nach ihrem Bekun­den von Überlebenden/Angehörigen/Kindern die­ser Über­le­ben­den unterschrieben.
            Das dif­fe­ren­ziert die Aus­sa­ge ein wenig, gell. Gleich­wohl: eine Unter­schrift sehen! kann ich auch nicht.

          3. @aa Rich­tig ist, dass die Brief­schrei­ber nicht für alle Holo­caust-Opfer spre­chen und dass die­se wie jeder auch ande­rer Ansicht sein kann. Dass sie für alle spre­chen, haben die Brief­schrei­ber m.E. aber auch nicht behauptet.

            Der Holo­caust darf sich einem Ver­gleich nicht ent­zie­hen, denn die­se ewi­ge Unver­gleich­lich­keit ver­hin­dert die Prü­fung, ob es ein eben­so schlim­mes Mor­den wie ihn je gab oder geben wird. Die­se Auf­fas­sung der ewi­gen Unver­gleich­bar­keit ist irra­tio­nal und ich tei­le sie nicht.
            https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​S​e​c​o​n​d​_​B​o​e​r​_​W​a​r​_​c​o​n​c​e​n​t​r​a​t​i​o​n​_​c​a​mps

            Dane­ben bin ich der Auf­fas­sung, dass Men­schen, die (z.T.) die­sen aner­kann­ten Holo­caust selbst über­lebt haben, den Ver­gleich als Mei­nung ver­tre­ten dür­fen, ohne dafür eine wis­sen­schaft­li­che Begrün­dung lie­fern zu müs­sen. Für sie ist das Merk­mal der Expe­ri­men­te ohne vor­he­ri­ge infor­mier­te Ein­wil­li­gung Grund genug, sich an die Men­schen­ver­su­che eines KZs erin­nert zu füh­len – was ich legi­tim finde.

            1. @some1: Man darf alles füh­len, ohne dafür eine wis­sen­schaft­li­che Begrün­dung lie­fern zu müs­sen. Die Täte­rIn­nen haben sich durch­weg unschul­dig gefühlt. Das führt also kaum wei­ter. Wenn mir hier, ohne einen ein­zi­gen Namen zu nen­nen, eine Geschich­te von "Holo­caust-Über­le­ben­den" prä­sen­tiert wird, um den Holo­caust zu rela­ti­vie­ren, blei­be ich hellhörig. 

              Das so unpo­li­tisch daher­kom­men wol­len­de "Man muß doch wohl noch sagen dür­fen / Nichts darf sich einem Ver­gleich ent­zie­hen" beför­dert genau die Ver­harm­lo­sung. Mit "kei­ne Tabus!" kön­nen wir auch dis­ku­tie­ren, ob Skla­ve­rei nicht viel­leicht doch eine akzep­ta­ble Gesell­schafts­form sei oder das Dog­ma der Gleich­be­rech­ti­gung der Geschlech­ter hinterfragen.

          4. @aa Das zeigt, dass Sie den Brief tat­säch­lich nicht gele­sen haben – denn er behaup­tet nicht, aus­schließ­lich von Über­le­ben­den zu sein. Der Grund, wes­halb Sie das alles aus­blen­den (so wie jedes Argu­ment, das nicht "passt") ist ledig­lich die Über­schrift: STOP HOLOCAUST. Das allein genügt, und Sie haben ein (Vor)urteil, dass es falsch sein muss, weil Ihr Tabu berührt ist, jemand anders dar­über denkt. 

            Dass Ihnen nicht mal klar wird, dass es genau die­ses Ver­hal­ten ist, das sol­che Ent­wick­lun­gen ermög­licht, wie wir sie heu­te sehen: dass kei­ne Argu­men­te getauscht wer­den, son­dern Per­so­nen erst mal beur­teilt, ob man ihnen über­haupt zuhö­ren DARF. Das ist DER zen­tra­le Feh­ler die­ser Gesell­schaft, den Sie lei­der teilen.

            Wer nicht argu­men­tiert, son­dern blockt, hat kei­ne Argu­men­te oder ist sich sei­ner Schwä­che bewusst, die er als Tugend aus­gibt. So ist auch die man­geln­de Sorg­falt und Aus­kunfts­be­reit­schaft der Staats­ge­walt ein Zei­chen von Schwä­che. Im Ergeb­nis bil­det man sich Mei­nun­gen im Dis­kurs und ent­wi­ckelt sie dort wei­ter. Je unter­schied­li­cher die Stand­punk­te, des­to bes­ser. "Mama, ich mag die Tan­te nicht" ist hin­ge­gen kin­di­sches Verhalten.

            Mit "kei­ne Tabus!" kön­nen wir auch dis­ku­tie­ren, ob Skla­ve­rei nicht viel­leicht doch eine akzep­ta­ble Gesell­schafts­form sei oder das Dog­ma der Gleich­be­rech­ti­gung der Geschlech­ter hinterfragen.

            Autsch. Dog­ma? 😉 Skla­ve­rei ist kei­ne Gesell­schafts­form, son­dern die Begleit­erschei­nung unter­schied­li­cher Gesell­schafts­for­men, auch der uns­ri­gen. War­um dar­über nicht reden? Der Staat soll­te immer jeden gleich gerecht behan­deln, dass das lan­ge nicht so war, hat man Ali­ce Schwar­zers Enga­ge­ment zu den­ken. Was nicht heißt, dass alles rich­tig war, was sie tut oder sagt – aber in die­ser Hin­sicht lag sie rich­tig. Wie sich hin­ge­gen Men­schen unter­ein­an­der eini­gen, ist deren Sache, dort hat der Staat null ver­lo­ren. Nicht wir schul­den dem Staat die Ein­hal­tung von Dog­men, er schul­det uns die Ein­hal­tung von Neu­tra­li­tät und Gerechtigkeit.

          5. Kor­rek­tur

            Der Staat soll­te immer jeden gleich gerecht behan­deln, dass das lan­ge nicht so war, hat man Ali­ce Schwar­zers Enga­ge­ment zu denken

            Der Staat soll­te immer jeden gleich gerecht behan­deln, auf­zu­de­cken und zu bekämp­fen, dass das lan­ge nicht so war, hat man Ali­ce Schwar­zers Enga­ge­ment zu denken

            soll­te es heißen.

      2. Genau­er gesagt waren es sogar Holo­caust Über­le­ben­de (!) die einen recht emo­tio­nel­len und ein­dring­li­chen Brief an die EMA über­ge­ben haben: 

        https://​dir​ty​worl​d1​.word​press​.com/​2​0​2​1​/​0​9​/​0​5​/​h​o​l​o​c​a​u​s​t​-​u​b​e​r​l​e​b​e​n​d​e​-​s​c​h​r​e​i​b​e​n​-​a​n​-​d​i​e​-​e​u​r​o​p​a​i​s​c​h​e​-​a​r​z​n​e​i​m​i​t​t​e​l​-​a​g​e​n​t​ur/

        https://tube.doctors4covidethics.org/videos/watch/95dbef18-3010–4c48-a7be-06e49ce0d8aa?start=0s

        Lei­der wur­de das wie­der mal von den Main­stream­m­e­di­en Totgeschwiegen :/ 

        @aa: Kennst Du die Geschich­te schon?

        Vie­le Grüße,
        Der Ösi

          1. Hast voll­kom­men recht aa! Ich hör­te von der Geschich­te beim #wir­zei­gen­un­ser­ge­sicht-Akti­ons­tag.
            Doch die dürf­ti­gen Such­tref­fer, alle­samt von merk­wür­di­gen Sei­ten, samt dem Video das weit unter mei­nen Erwar­tun­gen blieb, haben mich ob der Echt­heit die­ser Vor­komm­nis­se nach­denk­lich gestimmt…

            Vie­le Grüße,
            Wal­ter aka Der Ösi

    2. "Das Kind hat es doch nicht anders gewollt." Es wur­de umfang­reich auf­ge­klärt und es ent­stand der Ein­druck, dass es genau ver­ste­he, wor­um es geht und da brauch­ten auch die Eltern nicht mehr zuzustimmen.
      Die pas­sen­den Aus­flüch­te dürf­ten in bei­den Fäl­len etwa gleich sein.

        1. Wer hat in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on die Formulierung
          "sexu­el­le Gewalt gegen Kin­der" eingeführt?
          War­um heißt es nicht ein­fach "Sex mit Kindern"? 

          Fällt das denn nicht auf?

  4. Ähnlicher/gleicher Arti­kel im Ham­bur­ger Abendblatt(print), ist aber auch bei­des Fun­ke Medi­en Grup­pe soweit ich weiß.

    evt. etwas für die Kate­go­rie wenig beachtet?

    "Euro­pa­par­la­ment und EMA abge­mahnt: Haft­bar für Schä­den der Impfung

    Als das Euro­päi­sche Par­la­ment am Mon­tag, den 13. Sep­tem­ber 2021, mit einer Debat­te über Gesund­heit und Krank­heits­vor­beu­gungs­ei­ne sei­ne Arbeit wie­der auf­nahm (Abstim­mung dazu am Diens­tag), wur­de zeit­gleich allen Mit­glie­dern des Euro­päi­schen Par­la­ments ein Mahn­schrei­ben zuge­stellt, wel­ches sie über die per­sön­li­che Haft­bar­keit für Schä­den und Todes­fäl­le durch COVID-19-Impf­stof­fe in Kennt­nis setz­te. Auch die Direk­to­rin der Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel-Agen­tur wur­de ent­spre­chend abgemahnt.

    https://​alsch​ner​-klar​text​.de/​2​0​2​1​/​0​9​/​1​4​/​e​u​r​o​p​a​p​a​r​l​a​m​e​n​t​-​u​n​d​-​e​m​a​-​a​b​g​e​m​a​h​n​t​-​h​a​f​t​b​a​r​-​f​u​e​r​-​s​c​h​a​e​d​e​n​-​d​e​r​-​i​m​p​f​u​ng/

    1. Nö, und sei­ne Ver­si­che­rung wird da auch nicht ein­sprin­gen. Off Label geht nur mit zuge­las­se­nen Medi­ka­men­ten. Er spritzt ja etwas, was mög­li­cher­wei­se nie eine erhal­ten wird. Und wenn die Zulas­sung nicht kommt, dann wird die Ver­si­che­rung das als Exit nehmen. 

      Mal davon ab, off oder on Label ist nicht so wich­tig, son­dern die Gefahr der Erkran­kung. Die hat sich für Kin­der nicht geän­dert, inso­fern kann er kaum mit medi­zi­ni­schen Grün­den argumentieren.

      Kin­dern wegen para­no­ider Eltern oder wegen sozia­lem Druck irgend­ein Medi­ka­ment zu geben, ist letzt­lich immer straf­bar, wenn es zu Schä­den kom­men soll­te. Da haf­tet immer der, der spritzt.

    2. Mit abso­lu­ter Sicher­heit *nicht*. Weder der Teil mit der "Haf­tungs­ueber­nah­me durch die Eltern" noch die Ver­schwie­gen­heits­er­klae­rung. Bei­de Klau­seln duerf­ten (bei *objek­ti­ver* juris­ti­scher Beur­tei­lung, die es lei­der in die­sen Zei­ten in extrem vie­len Fael­len im "Coro­na-Umfeld" nicht mehr gibt) sit­ten­wir­d­rig und damit Null und Nich­tig sein …

      1. Bei die­sen bis­her bekann­ten Neben­wir­kun­gen und sogar Todes­fäl­len müss­ten die Impfp­stof­fe längst vom Markt genom­men wor­den sein.
        Aber was macht die Phar­ma­in­dus­trie ? Sie piekst flei­ßig wei­ter und nicht nur Erwach­se­ne, nein, inzwi­schen neh­men sie sich auch die Kin­der vor – die schwächs­ten unse­rer Gesellschaft.

        Bald wer­den es die Föten im Mut­ter­lei­be sein.

        Und das alles , weil die­se Kri­mi­nel­len sich so sehr um die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung sorgen.

    3. Bei die­ser unse­rer Rechts­spre­chung zur Zeit? Aber sicher doch.
      Schützt es doch die Wehr­lo­sen vor der grau­sa­men Pan­de­mie, die die Welt­be­völ­ke­rung aus­lö­schen wird.
      Oder in etwa so.
      Fragt man sich, wie groß noch der Unter­schied zu den Ärz­ten "von damals" ist.
      Auch wenn eini­ge das anders sehen: mir schmeckt der von aa gemach­te Ver­gleich auch nicht.
      Aller­dings aus ande­ren Grün­den: Wenn wir in einem Pro­pa­gan­da­staat leben, wem soll­ten wie dann ver­trau­en? Genau: nie­man­dem. Think about it.

  5. Der Ver­bre­cher ist bekannt (hier natür­lich nicht genannt). Ich habe gehört, er hat sich aus Sicher­heits­grün­den in Abson­de­rung bege­ben. Pfizer/Bio hat sich auf­grund sei­ner Ver­diens­te bereit erklärt ihn bis zum Lebens­en­de mit Lebens­mit­teln zu belie­fern. Herr Stein­mei­er wird ihm das trans­hu­ma­nis­ti­sche Kreuz verleihen.

  6. Den Eltern, die ihre Kin­der für die Teil­nah­me einem gen­tech­ni­schen Expe­ri­ment her­ge­ben, soll­te man das Sor­ge­recht ent­zie­hen. Viel­leicht ist es jedoch nur noch eine Fra­ge der Zeit, bis das Regime in die nächs­te Pha­se sei­ner Per­ver­si­on tritt und aus­ge­rech­net jenen Eltern droht, die ihre Kin­der vor dem Expe­ri­ment und dem Ter­ror mit Tests und Mas­ken schüt­zen. Die "Schul-Imp­fun­gen" sind nur ein Teil der Vor­be­rei­tun­gen dahin.
    https://​www​.coro​dok​.de/​s​c​h​u​l​-​i​m​p​f​u​n​g​-​e​i​n​s​t​w​e​i​l​i​ge/

    Notiert Euch die Namen der Ver­ant­wort­li­chen, doku­men­tiert deren Aus­sa­gen, Dro­hun­gen und Taten – Poli­ti­ker, Rich­ter, Beam­te, Ärz­te, Leh­rer usw.

  7. Hmmmmmm… Herr Asch­mon­eit, lei­der passt da was nicht.
    Pädo­se­xu­al­kri­mi­na­li­tät ist mM durch­wegs etwas kom­plett ande­res, näm­lich va. ein hormonell/triebgesteuerter, oder reli­go­ider kri­mi­nel­ler Ver­ge­wal­ti­gungs­akt an wehr­lo­sen Kindern/Heranwachsenden/Schutzbefohlenen -> sa. sog. "Oden­wald­schu­le", "Kin­der­lä­den", "Stadt­in­dia­ner", aktu­ell sog. "Loli­ta Express" , inze­stö­se Ver­ge­wal­ti­gun­gen, in reli­giö­sen Krei­sen von Priestern/Nonnen zT. mas­sen­haft began­ge­ne Vergewaltigungen/Verletzungen, auch in sog. Waisenhäusern/ Ein­rich­tun­gen für "gefal­le­ne Mäd­chen", und nicht zu ver­ges­sen, die ver­stüm­meln­den Beschnei­dun­gen = Amp­tu­ta­tio­nen von Tei­len gesun­der Geschlechts­or­ga­nen aus "kulturellen/ reli­giö­sen" Grün­den, etc.
    Vor­an­ge­gan­ge Miß­bräu­che in der Kind­heit an den Tätern selbst , -> iS trau­ma­ti­sier­te Täter, könn­ten auch eine Rol­le spie­len, und so zu einer sich fort­set­zen­den Gewalt­spi­ra­le über Gene­ra­tio­nen füh­ren.… -> Dres. Maaz uva. haben auch schon dar­über referiert
    Hier, bei der C19-Imp­fung an der am wenigs­ten bedroh­ten Bevöl­ke­rungs­grup­pe, den Kin­dern, han­delt es sich wohl um VORSÄTZLCHE Miß­ach­tung medi­zi­ni­scher Stan­dards -> Nürn­ber­ger Kodex`47, Gen­fer Gelöb­nis beru­hend auf dem Hip­po­kra­ti­schen Eid. Neben den vor­geb­li­chen Infek­ti­ons­schutz­grün­den, könn­ten auch nied­ri­ge Beweg­grün­de wie Macht-/ Kon­troll­wahn, Geld­gier, Ruhm­sucht, etc., eine Rol­le spie­len, da ein für Kin­der indi­vi­du­el­les Nut­zen : Risi­ko­ver­hält­nis wohl sehr zu Unguns­ten des Impf­ri­si­kos der schutz­be­foh­le­nen Kin­dern besteht.
    Die Daten von EMA, CDC/VAERS zei­gen es zu neh­mend, im Gegen­satz zu bewähr­ten Imp­fun­gen gegen MMR, Polio, Pocken, Td, Per­tus­is, Pneu­mo­kok­ken, uva.….
    Was die­se "Ver­schwie­gen­heits­ab­ma­chun­gen" angeht, sehr frag­wür­dig, va. was das Berufs­recht, ua. §§(?) angeht.
    Übri­gens, soweit bekannt, kön­nen Kin­der uU. ihre Eltern aber auch den Impf-Medi­zi­ner im Nach­hin­ein ver­kla­gen, falls sich Spät­fol­gen ein­stel­len, oder auch uU. wegen nicht vor­hand­er­ner medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on bei feh­len­der Evi­denz. Die Ver­jäh­rungs­frist beträgt mW bis 25J? Die "Zusatz-ver­si­che­run­gen" die­ses Impf­me­di­zi­ners könn­ten da uU. nicht ganz ausreichen?
    Btw. wie wird da eigent­lich bei sol­chen Off-label-use-Imp­fun­gen abgerechnet?

  8. Einen Arti­kel ähn­li­chen Inhalts hat der Tages­spie­gel schon vor etli­chen Wochen auf sei­ner Web­site gehabt und meh­re­re Wochen auf sei­ner Start­sei­te belassen.

    Ich den­ke, dass es sich hier um Test­bal­lons han­delt und der Autor Relo­ti­us heißt. Jeden­falls hört sich die Geschich­te mit der Ver­si­che­rung sehr unglaub­wür­dig an. Eben­so kann ich nicht glau­ben, dass Ärz­te die­ses Risi­ko auf sich neh­men – es geht hier ja nicht um eine lebens­ret­ten­de The­ra­pie, son­dern um eine angeb­li­che Pro­phy­la­xe bei Kin­dern, die gar nicht bedroht sind.

    Ich hal­te das Gan­ze für Fake von ver­kom­me­nen Journalistendarstellern.

  9. Auch die 3. Imp­fung ist ein off label use. Weder durch die EMa zuge­las­sen noch von der Sti­ko empfohlen. 

    Wie auch immer. Falls Men­schen zu scha­den kom­men, wird die Beweis­last bei ihnen lie­gen. Und dazu brau­chen sie Ärz­te die ihnen dabei hel­fen und Anwäl­te. Die Eltern bzw. Ange­hö­ri­gen oder Betreu­er, die das zuge­las­sen bzw. dazu gedrängt haben, wer­den wohl im sel­tens­ten Fall unterstützen. 

    Auch ich fin­de den Ver­gleich zu sex. Miss­brauch fragwürdig. 

    Der Ver­gleich zum Holo­caust hinkt aber noch mehr, denn der unter­teil­te Men­schen in lebens­wert und unwert. Es wur­den gezielt Men­schen getö­tet, die als unwert bzw. schäd­lich ange­se­hen wur­den. Das ist bei der Sump­fe­rei nicht der Fall, zumin­dest dann nicht, wenn alle die glei­chen Mit­tel gespritzt bekom­men. Und es geht ja um Eta­blie­rung einer neu­en Tech­no­lo­gie. Für die Phar­ma­in­dus­trie sind also Tote unan­ge­neh­me Begleit­erschei­nung, die mög­lichst unter dem Radar blei­ben sol­len. Sie haben pri­mär ein Inter­es­se an der Schaf­fung neu­er Märk­te, d.h. für sie sind vie­le Kran­ke am lukrativsten.

    1. @ak"Das ist bei der Sump­fe­rei nicht der Fall,.…"

      Woher wssen Sie das?

      Heu­te habe ich eine Auf­for­de­rung bekom­men – ohne Datum – mich zum 3. Mal imp­fen zu lassen.
      Ich rief im Impf­zen­trum an, um mich auf­klä­ren zu lassen.
      Man stell­te mich zu einem Arzt durch.
      Er war Jor­da­ni­er, äußerst lie­bens­wür­dig aber von Auf­klä­rung kei­ne Ahnung. Ich hät­te auch mei­nen Schus­ter anru­fen können.
      Er konn­te mir nicht ein­mal etwas zu den Wech­sel­wir­kun­gen epi­ge­ne­ti­scher Fak­to­ren sagen. (zusätz­lich­zur Genetik)

      Aber er war auf jeden Fall für die Imfung.

      Auf mei­ne Fra­ge, war­um man Kin­der mit den Tes­ten pies­akt, was außer­dem nicht ohne Auf­sicht durch­ge­führt wer­den darf, (was aber statt­fin­det) anstatt jeden Tag eine Tem­pe­ra­tur­mes­sung durch­zu­füh­ren – es gibt schon die Sekun­den-Mes­sun­gen, war er völ­lig ratlos. 

      So ein Arzt sitzt in einem Impf­zen­trum, um Pati­en­ten aufzuklären.

      Ich hat­te trotz allem ein gute Gespräch mit ihm und habe ihn gebe­ten, mei­ne Vor­schlä­ge , es gab noch eini­ge davon, mit einem Kol­le­gen in der Kaf­fee­pau­se bei einem guten Kaf­fee ohne E605, zu diskutieren.

      Auf jeden Fall habe ich ihm zum nach­den­ken gebracht.

      Aber ein Gutes hat­te es, man woll­te mir das Taxi für Hin–und Rück­fahrt bezahlen.

      1. War­um der freund­li­che jor­da­ni­sche, aber anschei­nend eher uner­fah­ren wir­ken­de Medi­zi­ner da sitzt? Sind 150–175€ pro Stun­de(!) viel­leicht eine Erklä­rung? Eine eben­falls jun­ge Imp­pf­ärz­tin erzähl­te irgendw­wo auf YT, sie bekä­me so locker 15.000 € pro Monat zusammen.
        Mei­ner­sei­ti­ge Fra­gen wegen Pha­se III/IV Moni­to­ring, vor­he­ri­ge Schu­lung in Epidemiologie/Impfmedizin, spe­zi­el­les Not­fall­ma­nag­ment, etc. wur­den vom Betrei­ber, bzw. Headhunter/Gesundheitsamt lei­der nicht beantwortet.
        Im Klar­text, ein Impf­ge­schä­dig­ter wird sich an so einen Medi­zi­ner hal­ten müs­sen, weil der Betrei­ber ‑bekommt angeb­lich 150€ pro Schuß?- für die­se per­sön­lich durch den Arzt zu erbrin­gen­de münd­li­che Auf­klä­rung, die zudem doku­men­tiert wer­den muß(!), die Ver­ant­wor­tung idf zu Recht, abschiebt.
        Ob dabei des­sen Berufs­haft­pflicht wie­der­um uU. wegen gro­ben Auf­klä­rungs., bzw. Behand­lungs­feh­ler, bzw. Betei­li­gung an medi­zi­ni­schen Stu­di­en Pha­se III/IV mitspielt?

        1. D. h. wenn ich nach einer Imo­fung krank wer­de, küm­mert sich kein Arsch um mich.

          Aber so etwas habe ich ja bereits erlebt.
          Ich hat­te Anfang 2020 eine Grip­pe (?) oder war es bei­reits Cor­vid 19 – kei­ner weiß es.
          Ich dacg­te, ich wür­de kre­pie­ren. Hohes Fie­ber, Hus­ten wie eine Tbc-Kran­ke etc.
          Ende Janu­ar habe ich, als es es mir ein wenig bes­ser ging, bei allen mög­li­chen städ­ti­schen Insti­tu­tio­nen ange­ru­fen und gebe­ten und gebet­telt, mich doch zu testen.
          Wis­sen Sie , was die Arsch­gei­er mir z. T. sag­ten. "Sei­en sie froh, dass sie es hin­ter sich haben."
          Obwohl doch kei­ner wuss­te, was ich hin­ter mir hatte.

          Den übri­gen war ich voll­kom­men wurst.

          Und dar­um wer­de ich mich auch in Zukunft nicht imp­fen lassen.
          Wenn ich dann an mei­nen "Vorerkrankungen"sterbe, dann weiß ich wenigs­tens, an was ich ein­ge­gan­gen bin.

  10. Selbst­ver­ständ­lich gäbe es bei einer sol­chen Über­schrift empör­te Auf­schreie. Schließ­lich ist das ver­bo­ten, außer­dem tut man das Kin­dern nicht an. 

    @aa: Sie spre­chen ein drän­gen­des Pro­blem an, zugleich ver­nei­nen Sie es. Daher nur ein klei­ner Hin­weis. Es gibt so viel mehr zu fin­den, wenn man es sehen will.

    https://t.me/News1G/20090

  11. https://​www​.phar​ma​zeu​ti​sche​-zei​tung​.de/​s​t​u​d​i​e​-​a​u​s​-​i​s​r​a​e​l​-​b​e​t​o​n​t​-​b​e​d​e​u​t​u​n​g​-​d​e​r​-​z​w​e​i​t​i​m​p​f​u​n​g​-​1​2​5​4​6​3​/​S​t​art
    /
    Medizin
    Biontech-Impfstoff
    Stu­die aus Isra­el betont Bedeu­tung der Zweitimpfung

    Eine neue Stu­die aus Isra­el unter­streicht die Not­wen­dig­keit, sich mit bei­den vor­ge­se­he­nen Impf­do­sen des Biontech-Impf­stoffs Comirna­ty gegen das Coro­na­vi­rus imp­fen zu lassen.
    PZ
    dpa
    06.05.2021 10:54 Uhr
    Daten­schutz bei der PZ
    Neue Daten aus Isra­el bele­gen, wie wich­tig ist, sich die zwei­te Impf­do­sis geben zu las­sen. / Foto: Ado­be Stock/erika8213

    Neue Daten aus Isra­el bele­gen, wie wich­tig ist, sich die zwei­te Impf­do­sis geben zu las­sen. / Foto: Ado­be Stock/erika8213

    Eine lan­des­wei­te Unter­su­chung des israe­li­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums und Biontech und Pfi­zer beschei­nig­te dem Impf­stoff Tozin­ame­ran (Comirna­ty®, BNT162b2) zwi­schen sie­ben und 14 Tagen nach Erhalt der ers­ten Dosis eine Schutz­wir­kung von 58 Pro­zent vor einer Infek­ti­on, von 76 Pro­zent vor einer Kran­ken­haus­ein­wei­sung und 77 Pro­zent vor dem Tod. Sie­ben Tage nach der vom Her­stel­ler emp­foh­le­nen zwei­ten Dosis redu­ziert sich das Risi­ko einer Anste­ckung mit dem Coro­na­vi­rus, einer Kran­ken­haus­ein­wei­sung oder des Todes dem­nach jeweils um mehr als 95 Pro­zent – also deut­lich höher.

    Die Ver­fas­ser der im Fach­ma­ga­zin «The Lan­cet» ver­öf­fent­lich­ten Stu­die beton­ten, dass noch wenig über die Dau­er der Wirk­sam­keit der ers­ten Dosis bekannt sei. Der Erhalt nur einer Sprit­ze könn­te einen kür­ze­ren Schutz-Zeit­raum bedeu­ten, ins­be­son­de­re in Gegen­den mit neu­en Coro­na­vi­rus-Vari­an­ten. Gene­rell gebe es wei­ter­hin auch noch Unklar­hei­ten über die Dau­er der Immu­ni­tät nach der zwei­ten Impfung.

    Die Unter­su­chung stützt sich auf Daten, die zwi­schen dem 24. Janu­ar und dem 3. April 2021 in Isra­el erho­ben wur­den. Am 24. Janu­ar hat­ten rund 2,6 Mil­lio­nen Men­schen die Erst- und 1,2 Mil­lio­nen auch die Zweit­imp­fung erhal­ten. Am 3. April waren etwa 4,8 Mil­lio­nen Men­schen dop­pelt geimpft, 5,3 Mil­lio­nen einfach.

    In Isra­el leben rund 9,3 Mil­lio­nen Men­schen. Isra­el hat­te am 19. Dezem­ber damit begon­nen, den Impf­stoff zu ver­ab­rei­chen. Die Kam­pa­gne ver­lief sehr erfolg­reich und rasch. Eine Ver­ein­ba­rung der israe­li­schen Regie­rung mit Biontech und Pfi­zer sah eine Über­mitt­lung von Impf­da­ten als Teil von Impf­stoff­lie­fe­run­gen vor. Das Land gilt somit als «Modell-Land» für die Ana­ly­se von Impfdaten.
    DOI: 10.1016/S0140-6736(21)00947–8
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    Seit 2002 sind Coro­na­vi­ren auch Nicht-Fach­leu­ten bekannt. Ver­tre­ter die­ser Virus­fa­mi­lie lös­ten damals eine Pan­de­mie aus: SARS. Ende 2019 ist in der ost­chi­ne­si­schen Mil­lio­nen­stadt Wuhan eine wei­te­re Vari­an­te auf­ge­tre­ten: SARS-CoV‑2, der Aus­lö­ser der neu­en Lun­gen­er­kran­kung Covid-19. Eine Über­sicht über unse­re Bericht­erstat­tung fin­den Sie auf der The­men­sei­te Coronavirus.
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  12. die­ser Arzt hat haupt­säch­lich die Sor­ge, dass er nicht kri­ti­siert wird, in Haf­tung genom­men oder finan­zi­ell geschä­digt. Mit Impf­schä­den bei den Kin­dern rech­net er ja schon.
    Er stellt sich als jemand hin, der besorg­ten Eltern entgegenkommt.
    Sei­ne Auf­ga­be wäre es, die­se Eltern zu beru­hi­gen und auf­zu­klä­ren, dass für ihre Kin­der ohne Imp­fung kei­ne Gefahr besteht. Mir fal­len nur ganz weni­ge Krank­heits­bil­der ein, die eine "Imp­fung" mit die­sen expe­ri­men­tel­len Stof­fen recht­fer­ti­gen wür­de. Mike Yea­don hat für die­se Sor­te von Medi­zi­nern einen tref­fen­den Aus­druck gefun­den: "reck­less idiots".

  13. Also ganz gesund sind Sie ja wohl auch nicht. Allein schon so einen Satz raus­zu­hau­en, natür­lich dies­mal sogar fähig, Anfüh­rungs­zei­chen-Regeln zu beach­ten – im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Gelegenheiten.

    Was stimmt bei Ihnen ganz und gar nicht?

    Das kann doch nicht mehr nur das übli­che Auf­merk­sam­keits-Erhei­schungs-Syn­drom von Medi­en­leu­ten sein …

    Irgend­wo hapert es da echt ganz gewaltig …

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