Merkel "glaubt daran, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die real sind"

Auf der heu­ti­gen Bun­des­pres­se­kon­fe­renz fragt Boris Reit­schus­ter, ob die Bun­des­re­gie­rung bei ihren Ent­schei­dun­gen die Stu­die von John Ioann­idis berück­sich­ti­ge, der zufol­ge Lock­downs kei­nen beweis­ba­ren Nut­zen haben. Dazu will Regie­rungs­spre­che­rin Dem­mer nichts sagen, aber zu Frau Mer­kel grund­sätz­lich: "Sie hat gesagt, sie glau­be dar­an, dass es wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se gibt, die real sind und an die man sich bes­ser hal­ten soll­te."

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Als Prof. Ioann­idis 2019 die Cha­ri­té besuch­te, fühl­te man sich sich geehrt:

»Prof. Dr. John Ioannidis von der Universität Stanford kommt nach Berlin

Er ist einer der bekann­tes­ten For­scher welt­weit: Prof. Dr. John Ioann­idis von der Uni­ver­si­tät Stan­ford ver­öf­fent­lich­te 2005 ein tau­send­fach zitier­tes Paper mit dem pro­vo­kan­ten Titel: „Why most published rese­arch fin­dings are false“…

Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­rin Anja Kar­lic­zek zeig­te sich erfreut über den inter­na­tio­nal hoch geach­te­ten For­schungs­gast: „Medi­zi­ni­sche For­schungs­er­geb­nis­se müs­sen qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig, ver­läss­lich und ver­wert­bar sein, damit neue The­ra­pien und Medi­ka­men­te schnel­ler den Pati­en­ten zugu­te­kom­men. Mit dem METRIC-Ber­lin wird Pro­fes­sor John Ioann­idis sei­ne Initia­ti­ve zur Qua­li­täts­si­che­rung in der medi­zi­ni­schen For­schung wei­ter vor­an­trei­ben. Damit leis­tet er einen wich­ti­gen Bei­trag, um die­sen Trans­fer zu ver­bes­sern. Ich freue mich, dass Pro­fes­sor John Ioann­idis für das Ber­li­ner Insti­tut für Gesund­heits­for­schung als Ein­stein Visi­ting Fel­low gewon­nen wer­den konn­te. Dies belegt erneut, dass der For­schungs­stand­ort Deutsch­land eine gro­ße inter­na­tio­na­le Anzie­hungs­kraft aus­übt. Ich wün­sche Pro­fes­sor John Ioann­idis und sei­nen Kol­le­gen am Ber­li­ner Insti­tut für Gesund­heits­for­schung viel Erfolg!“…

Auch Prof. Dr. Mar­tin Loh­se, Wis­sen­schaft­li­cher Vor­stand am Max-Del­brück-Cen­trum für Mole­ku­la­re Medi­zin in der Helm­holtz-Gemein­schaft (MDC), freut sich über die Ankunft von Prof. Ioann­idis in Ber­lin: „Die Glaub­wür­dig­keit und Ver­läss­lich­keit von Wis­sen­schaft ist für uns Grund­la­gen­for­scher essen­ti­ell. Des­halb freu­en wir uns, wenn in Ber­lin die Qua­li­täts­si­che­rung unse­rer Leis­tun­gen auf die­sem Weg her­aus­ge­stellt wer­den kann.“«

Womög­lich erfüllt Ioann­idis inzwi­schen nicht mehr die Erwartungen:

»Nun kommt Prof. Ioann­idis ans Ber­li­ner Insti­tut für Gesundheits­forschung / Ber­lin Insti­tu­te of Health (BIH), geför­dert von der Ein­stein Stif­tung und der Stif­tung Cha­ri­té…

Die Stif­tung Cha­ri­té för­dert seit 2014 den inter­na­tio­na­len Aus­tausch am BIH über meh­re­re Pro­gram­me ihrer Pri­va­ten Exzel­lenz­in­itia­ti­ve Johan­na Quandt.«

Zum BIH und der Stif­tung Cha­ri­té sie­he neben vie­len ande­ren Beiträgen:

Stif­tung Cha­ri­té – fest in der Hand der Wirtschaft
C. Dros­tens wun­der­sa­mer Weg auf die Lehr­stüh­le der Charité
Rhe­to­ri­sche Nebel­schwa­den um Ber­lin Insti­tu­te of Health der Charité
Wie war das noch… mit den Coro­na­fol­gen-Leug­nern an der Charité?

6 Antworten auf „Merkel "glaubt daran, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die real sind"“

  1. Und wie­der ein Geimpf­ter Corona-TOT
    https://​www​.weser​-kurier​.de/​r​e​g​i​o​n​/​r​e​g​i​o​n​a​l​e​-​r​u​n​d​s​c​h​a​u​_​a​r​t​i​k​e​l​,​-​8​9​j​a​e​h​r​i​g​e​-​v​e​r​s​t​i​r​b​t​-​r​u​n​d​-​e​i​n​e​-​s​t​u​n​d​e​-​n​a​c​h​-​c​o​r​o​n​a​i​m​p​f​u​n​g​-​_​a​r​i​d​,​1​9​5​3​7​0​7​.​h​t​m​l​#​n​f​y​-​r​e​l​oad

    War­um bemerkt (wie­der mal) kaum einer was geschieht?

    Dros­ten, Grund­rech­te weg, Mit­tel­stand tot – aber hier wer­den (wie­der mal) mut­wil­lig Men­schen für Expe­ri­men­te getötet!!

    @Markus: alles Zufall, oder was? Oder ist das egal, wenn es Alte betrifft, Haupt­sa­che man ver­bes­sert damit den Stoff bis Sie dann dran sind? Gehe ich recht in der Annah­me, dass Ihnen das eben­so gleich­gül­tig ist als wenn es sich um Tier­ver­su­che han­deln wür­de? Sagen Sie es wenigs­tens offen und ohne die übli­che Show abzuziehen.

  2. Von ca. Minu­te 2.26 – Minu­te 2.52.
    Es scheint einen gro­ßen Unter­schied zwi­schen wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen und poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen zu geben. Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se grun­die­ren poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen, erset­zen sie aber nicht. Frau Mer­kel glaubt, dass es rea­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se gibt, aber die wer­den zu Guns­ten poli­ti­scher Ent­schei­dun­gen igno­riert. Sie gibt ja zu, dass rea­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se nicht zur Grund­la­ge genom­men werden.
    Viel­leicht ver­ste­he ich es aber auch falsch!

  3. Eigent­lich muss man den Bei­trag gar nicht kom­men­tie­ren, er spricht klar und deut­lich was hier passiert. 

    Wir haben beim Der­by auf ein Holz­pferd gesetzt und blei­ben jetzt dabei, weil wir dar­an glau­ben, dass auch ein Holz­pferd gewin­nen könnte. 

    Es ist ein­fach uner­träg­lich wie resis­tent die Regie­rung ist.

  4. Die schie­re Arro­ganz und Über­heb­lich­keit trieft gera­de­zu aus die­sen Leu­ten raus. Eine trie­fen­de, grün­sch­lei­mi­ge, zäh­flüs­si­ge Arro­ganz. Unfassbar! 

    Wenn ich die­sen Leu­ten zuse­he und zuhö­re, den­ke ich an einen Klas­si­ker von Frank Zap­pa: I`m the slime oozing out from your TV set.….…

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​t​d​t​G​o​2​I​b​9​o​I​&​a​b​_​c​h​a​n​n​e​l​=​Z​o​r​a​n​B​a​cic

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