Steinmeier gibt Verschwörungstheorien Futter

Was mein­te der Bundespräsident, als er am 26.1. in einer Videokonferenz mit Studierenden sei­ne Begrüßung been­de­te mit die­sen Worten?

"Sie wer­den gebraucht, gera­de in einer Zeit, in der wich­ti­ge, wich­ti­ge Transformationen vor uns ste­hen!"

Am glei­chen Tag erör­ter­te das Weltwirtschaftsforum sei­nen "Great Reset", von dem sich Frau Merkel vor­sich­tig abzu­set­zen schien (s. Merkel zum Rapport beim Weltwirtschaftsforum). Siehe dazu auch
Weltwirtschaftsforum droht mit"Great Reset",
Bill Gates: vier Jahre Maßnahmen und zehn Jahre Wiederaufbau,
Wurde die Corona-Krise geplant?,
Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II).

Übrigens: "Founder and Executive Chairman" des WEF ist kein jüdisch-ame­ri­ka­ni­scher Oligarch, son­dern der deut­sche Professor Klaus Schwab.

Das gan­ze Video hier: bundespraesident.de.

26 Antworten auf „Steinmeier gibt Verschwörungstheorien Futter“

  1. Natürlich wer­den pseu­do-intel­lek­tu­el­le Miet-Wissenschaftler und Wissenschafts-Prostituierte gebraucht; der Bedarf dar­an wird in den nächs­ten Jahren durch die Decke gehen, wenn die Verbrecherbande damit durch­kommt, zum Zweck post­fak­ti­scher Legitimierung und Rationalisierung ex post. Nur mit Wissenschaft hat das eben nichts mehr zu tun.

  2. Und war­um eigent­lich mit sei­ner Ollen? Bekleidet die ein Amt? Oder ist das ein Vorgeschmack auf die ange­streb­te Feudalordnung? Fürstenersatz (m/w/whatever) nebst Lebensabschnittsgefährtin (m/w/whatever) hören sich die Klagen des Pöbels an?

    1. Haha, sehr rich­tig! Er ori­en­tiert sich offen­bar an Prince Charles, der hat auch immer Camilla dabei. Am Totensonntag waren die alle mit Schäuble in Berlin.

  3. Ich wür­de sagen, das ist zu spät
    https://reitschuster.de/post/corona-politik-stimmung-ist-gekippt/

    Das hät­ten sie am Anfang machen müs­sen. Aber nicht Steinmeier, son­dern jemand, der etwas ändern will an der Situation der Studenten. Es ist rein kos­me­tisch und Wahlkampf.

    Bis vor Lockdown hat­ten Absolventen eines Studiums NULL Problem einen Berufseinstieg in Anschluss an das Studium zu fin­den. Jetzt ja. Auch die gro­ßen Firmen bau­en ab und stel­len nicht ein.
    https://www.moment.at/story/auch-akademikerinnen-und-akademiker-finden-derzeit-keinen-job
    https://www.handelsblatt.com/karriere/berufseinstieg-in-coronazeiten-wie-firmen-an-guenstige-topkraefte-kommen-und-neueinsteiger-ihre-chancen-verbessern/26232800.html?ticket=ST-5390676-uDjV2cDxVSsf37QOhmYM-ap4

    Meine Hoffnung ist, dass die Absolventen ohne Chancen in der Wirtschaft jetzt in die Politik gehen und die­se alte Garde end­lich ablösen.

    1. @ B.M.Bürger

      Das stimmt nicht. Schon seit Jahren haben Absolventen mas­si­ve Probleme auf dem soge­nann­ten Arbeitsmarkt – Ingenieure, Juristen, Mediziner und Lehrämtler even­tu­ell aus­ge­nom­men, ent­spre­chen­de Noten vor­aus­ge­setzt. Die meis­ten Geisteswissenschaftler machen gar nicht mehr, was sie gelernt haben, son­dern irgend­ei­nen "Bullshit-Job" (David Graeber) in der Verwaltung oder Dauerbefristung im Kulturbetrieb.

  4. Es heisst STUDENTEN!
    "Studierende" ist der Anfag die­ser Transformation zum "bes­se­ren MEnschen" zur "bes­se­ren Wirtschaft".Ausgedacht von Salonkommunisten.

    1. Es gibt da einen fei­nen gram­ma­ti­ka­li­schen Unterschied. Studenten sind nicht unbe­dingt stu­die­rend. Auch Studentinnen sind nicht unbe­dingt stu­die­rend. Seit 1900 sind in Deutschland auch Frauen Studenten, so wie schon immer eine Lehrkraft auch ein Mann sein kann. Grundsätzlich ist die unter­schied­li­che Ansprache von Studenten und Studentinnen Diskriminierung im eigent­li­chen Sinn des Wortes. Akzeptabel ist von Studentinnen zu spre­chen und still­schwei­gend davon aus­zu­ge­hen, das das auch für Männer oder Neutren gilt.

    1. Nimmst du das Geblubber ernst?
      Wenn ich Frau Merkel auf dem WEF rich­tig ver­stan­den habe, ritt sie auf dem Wort "mul­ti­la­te­ral" her­um, wäh­rend Putin von "mul­ti­po­lar" spricht.
      Herr Söder erklärt rea­lis­ti­scher­wei­se Folgendes:
      https://www.wirtschaftskurier.de/titelthema/artikel/markus-soeder-interview-wir-geraten-international-in-immer-mehr-abhaengigkeiten.html
      "Das Wichtigste wäre, dass wir in Deutschland über­haupt mal über­le­gen, was unse­re Interessen und Ziele sind. Das Kernproblem besteht doch dar­in, dass wir inter­na­tio­nal in immer mehr Abhängigkeiten gera­ten. Wir sind abhän­gig von den Amerikanern in der Sicherheitsfrage, wir sind abhän­gig von den Russen in der Energiefrage, wir sind abhän­gig von China in der Wirtschaftsfrage und, wenn wir ehr­lich sind, auch von der Türkei in der Migrationsfrage. Die Aufgabe ist, end­lich zu defi­nie­ren, was denn unse­re euro­päi­schen Interessen sind."
      Für mich hört sich das an wie die Quadratur des Kreises. Die bei­den – Söder und Merkel – sind das Personal mit dem wir "The New World Order" gestal­ten wol­len? Mit "unse­re euro­päi­schen Interessen" hat Söder die euro­päi­sche Einigung ver­wor­fen (ent­spricht den der­zei­ti­gen Grenzschließungen und letzt­lich auch NordStream 2)?
      Also rea­lis­tisch gese­hen – sie haben ganz ein­fach kei­nen Plan, tun aber so, als wür­de irgend jemand auf sie hören.

  5. Für mei­ne Wenichkeit hat­te FWS mit Murnat Kurnaz schon end­ge­löst fer­tich. Vor weni­chen Jahren. Ein wahr­haft auf­rech­ter zeit­ge­nös­si­scher Politikdarsteller. Bewundernswert skru­pel­be­freit. Ungeimpft?

  6. Schwab - man sollte sich in der Tat mit seiner Vita etwas beschäftigen - ist vor allem eins: ein Netzwerker und Plattformmanager.

    Seine Herkunft ist schwäbisch-schweizerisch.
    Anfang der 1930er Jahre siedelten sich Schwabs Eltern in der Schweiz an. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler suchte Jacob Schmidheiny einen Fachmann mit deutsch-schweizerischen Wurzeln für die Leitung seiner Turbinenfabrik und Schwabs Vater wurde kaufmännischer Direktor des Zürcher Maschinenbauers Escher Wyss AG. Deshalb zog die Familie zurück nach Deutschland, ins oberschwäbische Ravensburg. Hier kam Klaus Schwab gut ein Jahr vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zur Welt. Als deutsch-schweizerische Familie waren die Schwabs privilegiert und durften z. B. in den Ferien in die Schweiz reisen. Die Familie zog zurück in die Schweiz, wo Schwab die 1. und 2. Klasse der Primarschule in Au ZH, einem Ortsteil von Wädenswil, besuchte. Später zog die Familie erneut nach Deutschland. Schwab besuchte bis zum Abitur 1957 das Spohn-Gymnasium in Ravensburg.

    Er studierte Maschinenbau an der ETH Zürich und wurde dort 1965 zum Doktor der technischen Wissenschaften (Dr. sc. techn.) promoviert. An der Universität Freiburg studierte er bis 1963 Betriebswirtschaftslehre und wurde dort 1967 zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) promoviert. 1966/67 absolvierte er ein akademisches Jahr an der Harvard Business School, dass er mit der Graduierung zum Master of Public Administration (MPA) beendete. Zurück in Europa wurde er bei Escher Wyss tätig, wo er im Vorstand bis 1970 die Integration in die Sulzer AG in Winterthur zu verantworten hatte.

    1971 veröffentlichte er das Buch Moderne Unternehmensführung im Maschinenbau, in dem er erklärt, dass Unternehmen, um langfristig erfolgreich zu sein, nicht nur die Interessen der Aktionäre, sondern aller Interessenten (Stakeholder) bedienen müssen. Im selben Jahr, 1971, wurde er für das Fach Business Policy als Professor an die Universität Genf berufen, wo er bis 2002 tätig war....
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Schwab

    Das ist nur Wiki, aber man kann zumindest sagen, dass seine Eltern und er mit dem Faschismus in Deutschland positive Erfahrungen machen durften: es ging den Schwabs gut mit und unter Hitler. Intellektuell ist er Jacques Attali verwandt, dem französischen Netzwerker ohne Plattform, aber mit großem machtstrategischem Einfluss in Frankreich, ein "Königsmacher" - hierzulande wenig bekannt.

    Ich kenne Attalis Denkansatz besser als den von Schwab: Ausgangspunkt ist, dass nur ein potentes neues "Ökonomisches Herz" den Planeten vor dem Zerfall schützen kann und dass dieses Herz nicht (allein) China sein sollte.

    Beiden gemeinsam, dass ihre Macht in der Koordination besteht und vor allem darin, den "Mächtigen" das passende weltanschauliche Rüstzeug zu geben und sie zu versammeln. Er ist ein Koordinator. Eine graue Eminenz. Und er ist 82 Jahre alt. Man sollte ihn vorrangig impfen, falls man ihm in aller Sorgfalt nicht bereits einen speziellen Cocktail verabreicht hat.

  7. @aa: 'Übrigens: "Founder and Executive Chairman" des WEF ist kein jüdisch-ame­­ri­­ka­­ni­­scher Oligarch, son­dern der deut­sche Professor Klaus Schwab.'

    Ist die Feststellung nicht genau­so 'pein­lich', wie das Niveau vie­ler sog. Verschwörungstheoretiker? Haben deut­sche Linke gene­rell ein Problem dabei, real exis­tie­ren­de inter­na­tio­na­le Zusammenhänge nicht aus­zu­blen­den? Selbst wenn ein jüdisch-ame­ri­ka­ni­scher Oligarch WEF Founder und Chairman wäre, wäre dann etwas wesent­lich anders?

    Hier ein neue­res Interview mit Klaus Schwab: https://www.youtube.com/watch?v=PQa3jyiMVYY
    Sein Studienjahr in Harvard hät­te sein Leben ver­än­dert, weil er dort all die Leute wie Henry Kissinger, John Kenneth Galbraith ken­nen­ge­lernt hät­te. 12:12–12:22.

    In einem Interview in 1/2020 mit der NZZ erzählt er zur Geschichte des WEF:

    'So ging ich dann an die spä­te­re Kennedy School of Public Administration, habe aber vor allem betriebs­wirt­schaft­li­che Vorlesungen der Business School besucht. Dort lern­te ich den Dean George Baker, den Oekonomen Kenneth Galbraith und Henry Kissinger ken­nen. Baker hat dann spä­ter das Präsidium des ers­ten Jahrestreffens in Davos über­nom­men, Galbraith trat als Redner auf, und auch mit Kissinger blieb ich in Kontakt.'

    Zur ers­ten Veranstaltung sag er:

    'Wir hat­ten 444 Teilnehmer, und der Höhepunkt war sicher die hoch­ka­rä­ti­ge Zusammensetzung. Kenneth Galbraith war da, Herman Kahn und Otto von Habsburg.'

    'Weltverbesserungen' durch das WEF habe es auf drei Ebenen gege­ben; zur drit­ten Ebene erklärt er:

    'Die betrifft Public-Private-Partnerships. Stolz bin ich, dass aus einem Frühstück von Bill Gates, der Weltgesundheitsorganisation und mir in Davos vor zwan­zig Jahren die Idee für die Global Alliance for Vaccines and Immunisation ent­stan­den ist…'

    Zu sei­ner Nachfolgeregelung sagt er: 

    'Wenn mei­ne Stelle frei wird, wird der bes­te Nachfolger gewählt. Die Organisation ist inzwi­schen so auf­ge­stellt, dass sie in jedem Fall funk­tio­niert. Das World Economic Forum ist nicht der Klaus Schwab, und es ist auch nicht da, weil der Klaus Schwab eine gute Idee gehabt hat. Das Forum ist die Antwort auf das Bedürfnis nach einer Zusammenarbeit der ver­schie­de­nen Stakeholder zu glo­ba­len Zukunftsfragen.'

    Zu den Teilnehmern sag­te er vorher:

    '…Von der poli­ti­schen Seite her ist jeweils prak­tisch aus jedem wich­ti­gen Land eine minis­te­ri­el­le Delegation da, und von der Wirtschaftselite sind allei­ne von den 300 wich­tigs­ten Unternehmen welt­weit über 200 durch den Chef vertreten.'

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/klaus-schwab-zur-geschichte-des-wef-greta-thunberg-und-trump-ld.1534540?reduced=true
    Ich hab's abge­tippt, ich kann's nur auf dem Handy lesen ohne Log-In.

    1. @A‑w-n: Danke für die zusätz­li­chen Infos. Ich habe das Problem nicht ver­stan­den. Der bemän­gel­te Satz wen­det sich gegen die im Netz nicht sel­ten anzu­tref­fen­de Argumentation gegen die "Globalisten der Rothschild (!), Gates und Soros", um eine ver­meint­li­che Bedrohung des deut­schen Volks abzu­wen­den. Da erscheint mir sinn­voll, den Blick auch auf die natio­na­len Akteure und Profiteure zu lenken.

  8. @aa: sor­ry, dann hab ich Ihr Niveau miss­ver­stan­den, das vie­ler Verschwörungstheoretiker sehen sie dann wohl wie ich. Mir scheint es den­noch so zu sein, dass vie­le Deutsche, nicht nur Linke, son­dern eher gene­rell, inter­na­tio­na­le rea­le Zusammenhänge aus­blen­den. Es bedarf aber einer ande­ren Ebene, um die­se zu eru­ie­ren und zu analysieren. 

    Auf Wiki-de heisst es, eine Verschwörung ist eine gehei­me Zusammenarbeit meh­re­rer Personen zum Nachteil Dritter.

    Private-Public-Partnerships sind ihrer Natur nach eine Zusammenarbeit meh­re­rer Personen. Nachteile Dritter sind nicht aus­zu­schlies­sen, wenn wie beim WEF insb. Politiker aus­ser­halb des 'demo­kra­ti­schen Prozesses' und die 'wich­tigs­ten' 300 Unternehmen = Corporates sich abstim­men, aber der Mittelstand, Kleinunternehmen, Zivilgesellschaft etc. nicht ver­tre­ten ist. Und 'geheim' ist so eine Sache, die Frage ist 'wem ist was wann wie bekannt'. Dort ist der Trend seit lan­gem wohl so, dass durch 'MTV Generation' und ande­re Dinge, vie­le Menschen kei­ne län­ge­ren Passagen an Informationen ver­ar­bei­ten kön­nen und die Standardpresse, viel­fach aber auch alter­na­ti­ve Presse vie­le Informationen nicht bringt, insb. wenn stra­te­gi­scher oder grund­sätz­li­cher Natur, auch wenn die Informationen (zumin­dest teil­wei­se) öffent­lich zugäng­lich sind.

    'International' heisst ja zwi­schen Nationen, das schliesst die Deutsche nicht aus. 

    Es kann ja auch gut gemeint sein, und Teilnehmer kön­nen gute Intentionen haben, bekannt­lich gilt: der Weg zur Hölle ist gepflas­tert mit guten Vorsätzen, nicht mit schlechten.

    Der Schweizer 'Gesundheitsminister' sag­te nach dem letzt­jäh­ri­gen WEF in Davos: 

    'Berset bezeich­ne­te das WEF in Davos als Zentrum der inter­na­tio­na­len Gesundheitspolitik. So vie­le Akteure in so kur­zer Zeit zu tref­fen, sei sonst nur in Genf und New York mög­lich. Auch sei­ne ach­te Teilnahme als Bundesrat sei sehr posi­tiv ver­lau­fen.' https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/berset-aeussert-sich-in-davos-zu-virusausbreitung/story/31637328

    Nationale demo­kra­ti­sche Entscheidungswege, Gremien und Epidemiepläne mögen in ein­zel­nen Ländern rein aus Begeisterung für inter­na­tio­na­le Abstimmung nicht beach­tet wer­den (solan­ge kei­ne natio­na­le Konkurrenz um Einzelpunkte entsteht).

    Was ich nicht ver­ste­he: das Ausrufezeichen hin­ter dem Namen Rothschild (!), war­um mit Ausrufezeichen?

      1. @aa Erzählen Sie das Wikipedia Rothschild ist der Name einer jüdi­schen Familie, deren Stammreihe sich in Deutschland ab 1500 urkund­lich bele­gen lässt.https://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild_(Familie)
        Oder ver­wech­seln Sie das mit Rockefeller? DER war nun eigent­lich und ohne jüdi­schen Stammbaum mit deut­schem Hintergrund, so wie Schwab eigent­lich Schweizer ist.
        Allerdings fin­de ich den vor­aus­ei­len­den Anti-Antisemitismus bei Ihnen auch – kuri­os. Kommt in mei­ne Sammlung lin­ker Steckenpferde: 1. Ahmed und die pol­ni­sche Pflegekraft, 2. Primat sozia­ler vor vita­ler Gerechtigkeit, 2. Anti-Antisemitismus …

        1. @some1: Sie haben natür­lich Recht mit Rockefeller. Ich soll­te schla­fen gehen. Danke für die Korrektur! Nicht nur der Anschlag von Halle ist mir Grund genug, mei­nen "Anti-Antisemitismus" ger­ne in Ihre Sammlung auf­neh­men zu lassen.

          1. @aa Der ver­krampf­te Umgang mit Kulturen und Religionen liegt mir nicht. Ich bin in mei­nem Leben stets wiss­be­gie­rig gewe­sen und fand und fin­de es toll, wenn Menschen unter­schied­lich den­ken und glau­ben und auch ableh­nen. Auch die Abneigungen gehö­ren zum Menschen und sol­len es dür­fen, solan­ge sie mit Respekt vor dem jewei­li­gen MENSCHEN ver­bun­den wer­den kön­nen und ihn nicht zum Freiwild erklä­ren. Ich könn­te auch mit den Impf- und gene­ti­schen Optimierungsfanatikern ent­spannt umge­hen, wenn sie nicht an der MACHT wären und die Alleingeltung und Allgemeinverbindlichkeit mit Gewalt durch­set­zen wür­den. Aber es hat sich lan­ge vor Corona abge­zeich­net, die­se Todesangst vor der Verwundbarkeit des Natürlichen.

  9. @aa und some1:
    Danke für die Klärung.
    Bei Nennung von Rothschild, Gates und Soros, wäre Gates nicht jüdisch.
    ! Nur bei Rothschild wür­de so da schon kei­nen Sinn machen. 'Er' im Singular macht bei Rothschild kei­nen Sinn, weil es eine Familiendynastie ist. Zudem ist ver­brei­tets­te Definition von 'jüdisch', wer eine jüdi­sche Mutter hat. Vater reicht nicht bzw. Ist nicht rele­vant, aber die Nazis hat­ten Leute als Juden ein­ge­stuft und ver­folgt, die sich selbst nicht als Juden ver­stan­den hat­ten. Es gibt auch Familienmitglieder bei Rothschilds, die nicht jüdisch sind. Zu Gates liesst man, er soll katho­lisch sein ohne beson­ders reli­gi­ös zu sein. Aber nie­mand wür­de von einem 'katho­li­schen Oligarchen' spre­chen generell…
    Das gesagt, wenn Sie katho­li­sche Kirche und den Namen Rothschild zusam­men in Verbindung mit dem Attribut 'inklu­siv' wie beim Thema Great Reset sehen möch­ten, das gibt es hier auch mit dem Papst: https://www.inclusivecapitalism.com/about/

    1. @Josef

      Zum einen ist zu sagen, dass deut­sche Personalausweise schon lan­ge einen Chip zur Identifikation haben. Früher konn­te man den noch deak­ti­vie­ren las­sen, seit unge­fähr letz­tem Jahr geht das nicht mehr. Diesen Schritt in die ID2020 ist man also schon längst gegangen!

      Was der BT JETZT neu beschlos­sen hat, ist, die SteuerID als regis­ter­über­grei­fen­den ein­deu­ti­gen Schlüssel zu verwenden. 

      Sicher ein wesent­li­cher Meilenstein auf dem Weg zur ID2020, aber noch nicht ganz die Erfüllung. Warum? Die Registerführung der Behörden ist kei­ne ein­heit­li­che. Man wird also noch war­ten müs­sen – wor­auf? Sebastian Friebel hat es neu­lich schön formuliert:

      Die Lockdowns enden, wenn alle Marktanteile an Amazon geflos­sen sind, das glo­ba­le Passwesen von Microsoft ver­wal­tet wird (ID2020) und die Bevölkerung so ver­armt ist, dass sie das beding­te Grundeinkommen wider­spruchs­los schluckt. Also, habt noch ein wenig Geduld.

      Dabei den­ke ich, dass er das sogar noch zu opti­mis­tisch sieht, denn die Lockdowns als Führungsmethode (Hammer und dance) wer­den nicht enden. Irgendein Virus gibt es immer …

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