"Volksverpetzer" mit Quatsch-Comedy

Nein, das ist zu hoch gegrif­fen. Was die "Fak­ten-Che­cker" da zur Füll­mich-Kla­ge gegen Dros­ten prä­sen­tie­ren, wür­de selbst auf KIKA abge­lehnt wer­den, weil sich der­art alber­nes Ver­hal­ten in kei­ner Kita vor­fin­den lie­ße. Da wird geis­tig Klei­nes in Groß­buch­sta­ben gefaßt: »ANWALT: QUATSCH-KLAGE VON FUELLMICH GEGEN DROSTEN IST VÖLLIG AUSSICHTSLOS & NUR “PR-AKTION”« Man liest:

»Pan­de­mie-Leug­ner Fuell­mich insze­niert sich der­zeit pro­mi­nent in der rea­li­täts­fer­nen Sze­ne der Pandemie-Leugner:innen als Star-Anwalt gegen Regie­rung, Wis­sen­schaft und alle, die die Fan­ta­sie­welt der “Quer­den­ker” und Co widerlegen…

Jetzt möch­te er im Namen einer Karao­ke-Bar den welt­weit ange­se­he­nen Coro­na-Exper­ten Dr. Dros­ten auf Scha­dens­er­satz ver­kla­gen. Die Argu­men­ta­ti­on ist nicht neu: Bereits im Som­mer sam­mel­te Fuell­mich Geld für eine “Coro­na-Sam­mel­kla­ge”, die er in den USA ein­rei­chen woll­te, um unter ande­rem gegen von Dros­ten [so im Ori­gi­nal, AA] Scha­dens­er­satz ein­zu­kla­gen. Wer sich fragt, war­um ein Gericht in den USA über­haupt anhö­ren soll­te, ob der Deut­sche Dros­ten durch sei­ne Bera­tung der Bun­des­re­gie­rung ande­ren Deut­schen Scha­den zuge­fügt hät­te, stellt bereits die rich­ti­gen Fra­gen: Es scheint sich um eine wei­te­re Quatsch-Kla­ge nur zu PR-Zwe­cken zu han­deln. Bis heu­te ist nicht bekannt, ob dar­aus über­haupt irgend­et­was gewor­den ist.

ANWALT JUN ANALYSIERT NÄCHSTE QUATSCH-KLAGEDROHUNG VON FUELLMICH
Anwalt Jun, der der­zeit regel­mä­ßig das “Quatsch-Jura” der Pan­de­mie-Leug­ner ana­ly­siert, hat sich auch die Scha­dens­er­satz­for­de­rung der Karao­ke-Bar gegen Dros­ten ange­schaut. Er stellt gleich zu Beginn rich­tig fest, dass die rea­li­täts­fer­nen Pandemie-Leugner:innen sich auf­grund ihres geschlos­se­nen Welt­bil­des von der Ana­ly­se nicht über­zeu­gen las­sen wer­den und alle ver­nünf­ti­gen Men­schen sowie­so sehen, dass es eine juris­tisch nicht halt­ba­re Quatsch-Kla­ge ist. Den­noch erklärt er die Argu­men­ta­ti­on von Fuell­mich – und war­um sie völ­lig aussichtsl0s
[so im Ori­gi­nal, AA] ist…

Anwalt Jun stellt dazu fest: “Die Argu­men­te sehen aus wie Jura, klin­gen wie Jura, aber sie sind Quatsch.” Denn damit die Kla­ge auch nur einen Ansatz an Erfolg haben könn­te, müss­te ein staat­li­ches Gericht fest­stel­len, dass die gesam­te Pan­de­mie nur Fake und insze­niert sei. Das mögen viel­leicht wir­re Querdenker:innen glau­ben, aber hier in der Rea­li­tät machen wir nicht Lock­down nur zum Spaß. Auch die tau­sen­den Toten in den letz­ten Tagen ster­ben nicht ein­fach nur aus Fake.

“SELBST DER KLÄGER WIRD ABER NICHT SO VERRÜCKT SEIN, DIE KLAGE EINZUREICHEN”
Zuerst stellt Jun fest, dass die juris­ti­sche Argu­men­ta­ti­on von Fuell­mich völ­lig an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen ist. Die Kla­gen­den müss­ten näm­lich nach­wei­sen, dass Dros­ten & Co. wis­sent­lich und vor­sätz­lich Coro­na und die gan­ze Pan­de­mie erfun­den hät­ten bezie­hungs­wei­se genau gewusst haben müs­sen, dass PCR-Tests Coro­na nicht nach­wei­sen wür­den oder der­ar­ti­ger Unsinn. Sobald das nicht nach­ge­wie­sen wer­den könn­te, ist die Kla­ge tot. Und hier in der rea­len Welt ist allen glas­klar, dass Dros­ten sich Coro­na nicht aus­ge­dacht hat, son­dern alle seriö­sen Expert:innen der gan­zen Welt und unzäh­li­ge Stu­di­en auf sei­ner Sei­te hat.

Denn selbst wenn wir in einem Jahr fest­stel­len soll­ten, dass alles nicht so schlimm gewe­sen sei, haben alle jetzt nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen gehan­delt und dar­aus kann man ihnen kei­nen juris­ti­schen Strick dre­hen…«

Sie­he dazu RA Fuell­mich for­dert Dros­ten zu Scha­dens­er­satz auf. Den "Volks­ver­pet­zern" geht ein Kör­per­teil ohne­hin auf Grund­eis. Fuell­mich hat auch sie im Namen von Dr. Wodarg ver­klagt (s. PCR-Test in Kla­ge gegen "Volks­ver­pet­zer".

Besag­ter "Anwalt Jun" war übri­gens jah­re­lang für die Unter­neh­mens­be­ra­tung McK­in­sey tätig. Ob da sei­ne Abnei­gung gegen Fuell­mich her­rührt? Er hat übri­gens einen voll­stän­di­gen Namen: Chan-jo Jun und betreibt in Würz­burg eine Kanz­lei mit elf AnwältInnen.

53 Antworten auf „"Volksverpetzer" mit Quatsch-Comedy“

  1. Haha, das ist das Geständnis:
    "Denn selbst wenn wir in einem Jahr fest­stel­len soll­ten, dass alles nicht so schlimm gewe­sen sei, haben alle jetzt nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen gehan­delt und dar­aus kann man ihnen kei­nen juris­ti­schen Strick drehen…"
    Und ja, man kann ihnen Vor­satz vor­wer­fen. Denn die seriö­sen Stu­di­en und Wis­sen­schaft­ler stüt­zen die Aus­sa­gen von Wodarf und Füll­mich. Aus­ser­dem gilt: Unwis­sen­heit schützt vor Stra­fe nicht. Wer kei­ne Ahnung hat, hält die Klap­pe und dif­fa­miert nicht frem­de Menschen.

    1. Die Regie­rung hat sich schon schul­dig gemacht, in dem Moment, wo sie inter­ne Kri­tik abblockt. In dem Moment, als das Papier von Ste­phan Kohn beim Minis­ter war, hät­te ange­mes­sen reagiert wer­den müs­sen. Bekannt­lich hat ja See­ho­fers Sekre­tär das gan­ze abge­blockt, dass es nicht zum Minis­ter kommt. Und der woll­te auch das offen­bar auch nicht lesen.

      Wer beim Mili­tär war, kennt den Satz: "Mel­den macht frei." Mel­det man unan­ge­neh­mes, ist es im Anschluss ein Pro­blem des Vor­ge­setz­ten. Gilt für eigent­lich für alle hier­ar­chi­schen Struk­tu­ren. Und dafür kann See­ho­fer belangt werden.

      Den ande­ren Gano­ven muss man vor­hal­ten, war­um sie nur auf eine klei­ne Grup­pe von Viro­lo­gen und Epi­de­mio­lo­gen gehört habe. Also wenn ein Prof. Bhak­di und ein Dr. Wodarg sich schon mel­den und ihre Exper­ti­se anbie­ten, die­se aber aus­ge­schla­gen wird, statt­des­sen man eine Inzucht von Exper­ten­mei­nun­gen (also nur Hard­li­ner) betreibt, dann kann man nicht sagen, dass die nach bes­ten Wis­sen und Gewis­sen gehan­delt haben.

      Da Covid-19 eine Lun­gen­krank­heit ist, aber kei­ne Pneu­mo­lo­gen kon­sul­tiert wur­den, kann dies rele­vant in einem Straf­pro­zess sein. Es kann nicht sein, dass man als Bau­herr zig Gut­ach­ten von ver­schie­dens­ten Exper­ten ein­ho­len muss, aber die Bun­des­re­gie­rung trifft Ent­schei­dun­gen von bil­lio­nen­schwe­rer Trag­wei­te und hört nur auf Dros­ten, Cie­sek und die­sen Her­mann-Mey­er oder Mey­er-Her­mann. Lus­ti­ger Name. Ich den­ke da sofort an den dicken Goldfasan.

    2. …zumal Dros­ten bei der Schwei­negrip­pe 2009 das sel­be trau­ri­ge Zerr­bild abge­ge­ben hat. Damals schwa­dro­nier­te er auch (wohl damals schon in dubio­ser Mis­si­on) von Mil­lio­nen Toten, schluss­end­lich war dies eine der mil­des­ten Grup­pe­wel­len. Wer ein­mal lügt, dem glaubt man nicht. Zumin­dest nicht ohne sei­ne The­sen auf den Prüf­stand zu zel­len. Und wenn man dann das sel­be Mus­ter wie 2009 erkennt, bleibt nur ein Schluß… Dros­ten ist höchst unse­ri­ös und stützt sei­ne The­sen wei­ter­hin auf längst wider­leg­te Rechen­mo­del­le. Wodarg hat ihn damals sau­ber ent­zau­bert, hat sei­ne Feg­ler zer­legt und er hat es dies­mal wie­der getan. Und weil das sich wohl lang­sam rum­ge­spro­chen hat, kommt jetzt – wen wun­dert es eigent­lich noch- der nächs­te ganz schlim­me Virus aus Groß­bri­tan­ni­en daher. Viel anste­cken­de, viel töd­li­cher, noch gruseliger. 

      Ich fin­de, dass ein Gericht genau der rich­ti­ge Ort ist um die Umtrie­be die­ses beson­de­ren Wis­sen­schaft­lers ein­mal genau unter die Lupe zu neh­men. Inso­fern bin ich Herrn Dr. Fuell­mich sehr dank­bar dass er die­sen Weg geht.

  2. Man soll­te Herrn RA Jun die Ehre antun, auf sei­nen ori­gi­na­len Pod­cast zu ver­lin­ken, von dem hier die Rede ist:
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​O​9​U​3​W​b​N​n​oko

    Herr Jun ist ein Anwalt mit Schwer­punkt IT-Recht und zu einer gewis­sen Bekannt­heit gelangt, weil der vor 3 Jah­ren Face­book ver­klagt hat – wegen Fake-News. Die FAZ hat ein etwas aus­führ­li­che­res Pro­fil von ihm berichtet:
    https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​f​e​u​i​l​l​e​t​o​n​/​m​e​d​i​e​n​/​a​n​w​a​l​t​-​c​h​a​n​-​j​o​-​j​u​n​-​k​a​e​m​p​f​t​-​g​e​g​e​n​-​f​a​c​e​b​o​o​k​-​m​a​r​k​-​z​u​c​k​e​r​b​e​r​g​-​1​4​8​0​7​9​9​7​.​h​t​m​l​?​p​r​i​n​t​P​a​g​e​d​A​r​t​i​c​l​e​=​t​r​u​e​#​p​a​g​e​I​n​d​e​x_2

    Kurz zur Sache:

    Im og. YT-Video hebt er vor allem dar­auf ab, dass "man" kei­ne Kau­sa­li­tät zwi­schen den Ver­lus­ten der Karao­ke-Bar und den Aus­sa­gen von Herrn Dros­ten her­stel­len kön­ne, weil es ja Amts­trä­ger und deren Ver­ord­nun­gen gewe­sen sei­en, die dazu geführt haben. Dabei fällt aus sei­nem Mun­de nach­hör­bar der inter­es­san­te Satz:
    "Glau­ben Sie wirk­lich, dass die Jus­tiz in die­sem Staat die­je­ni­gen sein wer­den, die sagen, das war alles nur aus­ge­dacht, eine Verschwörung?"
    Ich las­se das so ste­hen, denn es spricht für sich.

    Zudem hebt er dar­auf ab, dass man Dros­ten selbst ja ohne­hin kei­nen Vor­satz nach­wei­sen könne.

    Für Kau­sa­li­tät wen­det man im Juris­ti­schen die sog. Aqui­va­lenz­theo­rie an,:

    "Danach liegt ein Kau­sal­zu­sam­men­hang immer dann vor, wenn ein direk­ter, ursäch­li­cher und ange­mes­se­ner Zusam­men­hang zwi­schen der Hand­lung eines Schä­di­gers und dem dadurch ent­stan­de­nen Scha­den gege­ben ist. Der Schä­di­ger muss also nicht für sol­che Ereig­nis­se ein­ste­hen, die nach der nor­ma­len Lebens­an­schau­ung eines objek­ti­ven, infor­mier­ten Drit­ten völ­lig außer­halb der Erfah­rung und Erwar­tung liegen. "
    https://www.juraforum.de/lexikon/adaequanztheorie#:~:text=voneinander%20abzugrenzen%20sind%3A‑,Nach%20der%20Äquivalenztheorie%20sind%20Handlung%20und%20Schaden%20dann%20kausal%20zueinander,zusätzlich%20die%20Adäquanztheorie%20Anwendung%20findet.

    Das bedeu­tet kon­kret, dass der­je­ni­ge, der einem Mör­der ein Mes­ser ver­kauft, nicht damit rech­nen muss, dass er belangt wird, sofern man ihm nicht nach­wei­sen kann, dass er von der Tat­ab­sicht wusste.

    Wie aber ist es bei Drosten:?

    Erlebt seit Mona­ten die Aus­wir­kun­gen, die sei­ne (!) PCR-Tests auf die Ent­schei­dun­gen der Poli­tik haben – sie sind die Basis für die RKI-Zah­len – und wie­der­holt den­noch fal­sche Aus­sa­gen über deren Relevanz.

    Damit besteht nicht nur eine evi­den­te Kau­sa­li­tät zwi­schen dem Scha­den des Bar­be­sit­zers, son­dern man ersieht hier auch einen Vor­satz, denn selbst wenn er aus Fahr­läs­sig­keit zu Anfang nicht geahnt haben soll­te, wie "erfolg­reich" die Sache ist, hat­te er inzwi­schen vie­le Mona­te Zeit zu begrei­fen, was dar­aus wur­de und die Mög­lich­keit es zu ver­hin­dern. Die­ses Dul­den ist also vor­sätz­lich, und man mag ihm zusätz­lich eine Berei­che­rungs­ab­sicht nach­wei­sen kön­nen, da er an der Test­pro­duk­ti­on ja auch finan­zi­ell betei­ligt zu sein scheint.

    Im Ergeb­nis irrt RA Jun hier also.

  3. Wenn ich das von die­sem Volks… lese, da stellt sich mir immer und immer wie­der die­se Frage:
    Wel­che Fak­ten wider­le­gen Sie den eigentlich? 

    Wenn Herr Füll­mich so ein Quatsch­kopf wäre, war­um schenkt man im sol­che Beachtung? 

    Irgend­wann wer­den die gan­zen Lügen auf dem Tisch kommen. 

    Die­ser Volks… Agu­men­tiert ja noch nicht mal auf irgend­ei­ner rich­ti­gen Grund­la­ge. Das ist ein­fach nur Geschwafel.

  4. Noch ein letz­tes zu Anwalt Jun – mei­ne Einschätzung:
    er sucht die Öffent­lich­keit, aber er über­nimmt sich fach­lich nicht nur bei Face­book, son­dern auch hier.

    Mit der "geball­ten" Erfah­rung eines juris­ti­schen Netz­werks, die Füll­mich um sich ver­sam­melt, kann er nicht mit­hal­ten. Er ist auch weit davon ent­fernt, Füll­mi­chs gesam­te Stra­te­gie auch nur im Ansatz zu über­bli­cken. Bin gespannt, ob die sich in Füll­mi­chs Wodarg-Kla­ge von ihm ver­tre­ten lassen.

  5. Wenn man bedenkt, mit wel­cher Ener­gie, mit wel­chem Hass ,mit wel­chem Poli­zei­auf­wand, mit wel­cher Bru­ta­li­tät , mit wel­chen Lügen und Ver­leum­dun­gen , mit wel­chen Falsch­dar­stel­lun­gen in den "Light­me­di­en" die Regie­rung mit ihren Hof­schran­zen bemüht ist, die "Quer­den­ken Bewe­gung" zu unter­wan­dern und still­zu­le­gen, könn­te man bei eini­gem Nach­den­ken even­tu­ell fast auf die Ver­mu­tung sto­ßen, dass kla­res Den­ken und Han­deln, Fair­ness und Mensch­lich­keit, Wahr­heits­lie­be und ein ent­spre­chen­der "Rea­li­täts­be­zug" , wie von "Quer­den­kern" reprä­sen­tiert, nicht so sehr gefragt ist und mit Kraft unter­drückt wer­den soll, es wird nicht gelin­gen. Zur klä­ren­den Sicht­wei­se sei ein Video von Herrn Tho­mas Wüp­pe­sahl, Pres­se­spre­cher und Mit­be­grün­der der "Kri­ti­schen Poli­zis­ten", emp­foh­len. Herr Wüp­pe­sahl war bei den Demos vor Ort und ich den­ke, auch Poli­ti­ker kön­nen von Poli­zis­ten die­ser Art noch vie­les lernen.

  6. Ist all­seits bekannt: die "Volks­ver­pet­zer" fabu­lie­ren regel­mä­ßig nach "bes­tem Wis­sen und Gewis­sen" – echt langweilig!
    Deren Aus­wurf kehrt stets in sata­ni­scher Wei­se das Unters­te zuoberst und das Obers­te zuunterst.

  7. Hier wer­den wie­der ver­schie­de­ne Din­ge mit­ein­an­der ver­knüpft, die nichts mit­ein­an­der zu tun haben. Es geht um Öffent­lich­keit Aus­sa­gen Dros­tens, die nach­weis­bar falsch sind und die sowohl die Ent­schei­dun­gen der Regie­rung als auch die oef­fent­li­che Mei­nung nah­hal­tig beein­flusst haben.
    Natür­lich wird die Kla­ge kei­nen Erfolg haben in dem Sin­ne, dass Dros­ten Scha­dens­er­satz bezah­len müss­te. Aber es wird eine Bericht­erstat­tung über den Pro­zess geben und damit eine Dis­kus­si­on über den Unsinn nicht stan­dar­di­sier­ter PCR-Tests und der unsin­ni­gen Test­stra­te­gie kommen.

  8. Rela­tiv erkennt­nis­reich, wenn man sich die Vide­os auf dem Kanal bei You­tube von die­sem Anwalt Jun mal ansieht… Er lobt da unter ande­rem das ver­schärf­te NetzDG vom Früh­jahr. Also das mit der Pass­wor­t­her­aus­ga­be­pflicht und Bestands­da­ten­bank usw, das letz­tens nicht mal von BuPrä Stein­mei­er unter­schrie­ben wur­de, weil es klar ver­fas­sungs­wid­rig war. 

    Das soll nicht hei­ßen, dass die­ser Anwalt gene­rell einen schlech­ten Job macht, aber das alles passt ja zum Dunst­kreis von "Volks­ver­pet­zer" und Kom­par­sen, die ganz ver­liebt in den auto­ri­tä­ren Obrig­keits­staat zu sein scheinen.

  9. Auch Coro­dok ist übri­gens ein Medi­um, wel­ches nichts über die all das ver­ur­sa­chen­de Absur­di­tät der mit Völ­ker­recht und mit davon abge­lei­te­ter Ver­fas­sung kol­li­die­ren­den super­im­pe­ri­ale­li­ta­ris­ti­schen 'Indem­ni­tät' – "grund­sätz­li­cher Genuss von Straff­frei­heit" für Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te – berich­tet, son­derm das ganz ein­fach unbe­wusst lässt.

    Begriffs­er­klä­rung 'Indem­ni­tät'

    https://​www​.jura​fo​rum​.de/​l​e​x​i​k​o​n​/​i​n​d​e​m​n​i​t​aet

  10. Der Anwalt trifft den: Dros­ten erhebt kei­ne Kla­ge, weder wegen der Behaup­tung er hät­te kei­nen ech­ten Dok­tor, noch wegen der Behaup­tung von Füll­mich, er hät­te absicht­lich die Test­pan­de­mie her­bei­ge­führt. War­um wohl? Weil dann ein Gericht die Vor­wür­fe klä­ren müss­te. Genau das ist das Ziel der Stra­te­gie von Füllmich.

  11. "(…) bezie­hungs­wei­se genau gewusst haben müs­sen, dass PCR-Tests Coro­na nicht nach­wei­sen würden(…)"

    Na, da legen die "Fak­ten-Che­cker" und Anwalt Jun die Mess­lat­te ja nicht sehr hoch.
    Obi­gen Sach­ver­halt hat Dros­ten ja sogar selbst schon ein­ge­stan­den, vor­aus­ge­setzt, die Fak­ten­che­cker und Anwalt Jun bestehen auf einem "zwei­fels­frei­en" Nachweis.

  12. die Argu­men­ta­ti­on die­ses Anwalts Jun ist so, wie sie dar­ge­stellt wird, sehr selt­sam. So argu­men­tiert kein Jurist. Was den Vor­satz betrifft: Ein Star­vi­ro­lo­ge, der wis­sent­lich und wil­lent­lich den CT-Wert auf 45 setzt und zulässt, das damit Mil­lio­nen von Gesun­den getes­tet wer­den, weiß genau, dass er damit zig­tau­send falsch"Infizierte" fabriziert.
    Abge­se­hen davon sind die Volks­ver­het­zer ein Kin­der­gar­ten, ein­fach nur lächerlich.

  13. Oh, der letz­te Satz ist tat­säch­lich sehr inter­es­sant. Dan­ke für die Arbeit. Ich konn­te dies­mal aus nerv­li­chen Grün­den den gan­zen Scheiss nicht mehr lesen 😉

  14. Das ist jetzt haupt­säch­lich zu dem Video von RA Jun:

    Auf den ers­ten Blick hört es sich wirk­lich abwe­gig an, auf Basis des Delikts­rechts, und dar­auf läuft es ja hin­aus, gegen Prof. Dros­ten kla­gen zu wol­len. Es käme § 823 Abs. II BGB in Fra­ge, aber mir fällt kein Schutz­ge­setz ein, gegen das ver­sto­ßen wur­de. Bleibt also tat­säch­lich nur § 826 BGB (vor­sätz­lich sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung). Nun lie­fen aber die Die­sel­pro­zes­se gegen VW auch über § 826 BGB.

    Der BGH begrün­de­te wie folgt:
    „Nach Auf­fas­sung des BGH hat das Beru­fungs­ge­richt zu Recht ange­nom­men, dass die Beklag­te dem Klä­ger aus vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung gemäß §§ 826, 31 BGB haf­tet. Das Ver­hal­ten der Beklag­ten im Ver­hält­nis zum Klä­ger ist objek­tiv als sit­ten­wid­rig zu qua­li­fi­zie­ren. Die Beklag­te hat auf der Grund­la­ge einer für ihren Kon­zern getrof­fe­nen grund­le­gen­den stra­te­gi­schen Ent­schei­dung bei der Moto­ren­ent­wick­lung im eige­nen Kos­ten- und damit auch Gewinn­in­ter­es­se durch bewuss­te und gewoll­te Täu­schung des KBA sys­te­ma­tisch, lang­jäh­rig und in Bezug auf den Die­sel­mo­tor der Bau­rei­he EA189 in sie­ben­stel­li­gen Stück­zah­len in Deutsch­land Fahr­zeu­ge in Ver­kehr gebracht, deren Motor­steue­rungs­soft­ware bewusst und gewollt so pro­gram­miert war, dass die gesetz­li­chen Abgas­grenz­wer­te mit­tels einer unzu­läs­si­gen Abschalt­ein­rich­tung nur auf dem Prüf­stand ein­ge­hal­ten wur­den.“ (Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 25.05.2020
    – VI ZR 2528/19 -)

    Was man mit § 826 BGB alles machen kann, ist immer wie­der erstaun­lich. Man muss beden­ken, es war nicht ver­bo­ten, eine sol­che Motor­steue­rungs­soft­ware ein­zu­bau­en. Es doch schon eine Men­ge gegen Prof. Dros­ten auf dem Tisch, ins­be­son­de­re bezüg­lich des PCR-Tests, der die Grund­la­ge für alle Maß­nah­men sind. 

    Was den Vor­satz angeht : Es reicht beding­ter Vor­satz aus (in Abgren­zung zur gro­ben Fahr­läs­sig­keit). Wer mag, kann sich da ja mal rein­goo­geln. Aber als RA Jun von "blan­kem Vor­satz" rede­te, muss­te ich doch ein biss­chen schmun­zeln:-) Min 7:57

    Es ist auch nicht so, dass ein Gericht fest­stel­len müss­te, dass die Pan­de­mie ein fake war. Es wür­de um den PCR-Test und die Äuße­run­gen von Prof. Dros­ten gehen, die natür­lich dann auch auf dem PCR-Test beru­hen. Und über den PCR-Test oder das Test­pro­to­koll wird dann Beweis erho­ben. Und zur Ver­tei­dung wird Prof. Dros­ten nicht auf sein eige­nes Test­pro­to­koll ver­wei­sen kön­nen mit der Behaup­tung, das sei richtig.

    Was die teil­wei­se Gel­tend­ma­chung angeht, ist das außer­ge­richt­lich üblich. So unter dem Mot­to: "Wir kön­nen es noch güns­tig aus der Welt schaf­fen, wenn du die Chan­ce nutzt." Naja, und wenn die Frist ver­streicht, dann wird halt geklagt, und zwar voll. Abso­lut üblich.

    RA Jun meint, den Rechts­streit wird es nicht geben. Ich wäre mir da nicht so sicher. Was soll­te RA Füll­mich davon abhal­ten, die Kla­ge zu erhe­ben? Das gilt für den Volks­ver­pet­zer und für Prof. Drosten.

  15. Kei­ne der Kla­gen wird irgend­was brin­gen, weder gegen Dros­ten noch gegen den Volks­ver­pet­zer. Die Rich­ter bil­den eine geschlos­se­ne Gesell­schaft. Die Begrün­dung wur­de zuletzt in einem Urteil gelie­fert. Es ist voll­kom­men uner­heb­lich, was die­ser Test nach­weist oder nicht, solan­ge das RKI eine Gefah­ren­la­ge sieht. Und so wird auch geur­teilt. Das Gericht wird sich nicht 1 Sekun­de mit dem Gam­mel­test von Dros­ten befas­sen, weil die Dia­gno­se der Arzt fällt! Selbst wenn die Ärz­te aus dem Kaf­fee­satz der Pati­en­ten Coro­na dia­gnos­ti­zie­ren spielt es für die Rich­ter kei­ne Rol­le, weil es Kon­sens ist u. weil es alle tun. Das ist die bit­te­re Rea­li­tät. Die­se Akti­on wird nur noch ein wei­te­rer Sarg­na­gel für die Maß­nah­men­kri­ti­ker sein.

    1. @KN
      Was die deut­sche Jus­tiz (und Ver­wal­tung) angeht, stim­me ich Ihnen zu.

      Aller­dings ist Füll­mi­chs Stra­te­gie eine inter­na­tio­na­le, und man wird abwar­ten müs­sen, inwie­weit aus­län­di­sche Gerich­te wie z.B. ita­lie­ni­sche (die erfah­ren sind mit mafiö­sen Struk­tu­ren und ggf. moti­viert durch die Tat­sa­che, dass die Drosto­ma­nie gera­de in ihrem Land schlim­me Wir­kun­gen zeigt) und ame­ri­ka­ni­sche, die nicht ganz so gläu­big bezo­ge­ne auf WHO sind, nicht auch deut­sche Gerich­te "moti­vie­ren", denn gera­de aus dem genann­ten Oppor­tu­nis­mus deut­scher Gerich­te wer­den die­se auch nicht den Mumm haben, sich mit dem Kaf­fee­satz inter­na­tio­nal gegen "die Welt" zu positionieren.

      Daher bin ich nicht so pes­si­mis­tisch wie Sie: es wird zwar kaum einen 100 % igen Sieg geben, aber ich mei­ne schon, dass es ihm gelin­gen könn­te, die Legen­de nach­hal­tig zu beschä­di­gen – die Sache wird welt­weit längst nicht so artig hin­ge­nom­men, wie man es in D glau­ben machen möch­te. Aller­dings wer­den die Hoff­nun­gen eines "zurück zur Nor­ma­li­tät" durch Füll­mich den­noch ent­täuscht wer­den. Was seit März zer­stört wur­de, ist nicht mehr auf­hol­bar, und auch die ver­mehr­te Kon­zern­macht lässt sich nicht mehr zurück­dre­hen. Es hilft beim Ver­ste­hen, wenn man mal die Ideo­lo­gie der Glo­bal­kon­zer­ne – den Objek­ti­vis­mus von Ayn Rand – ver­stan­den hat.

    2. Recht ist immer noch Ein­zel­fall-Recht. Zivil­rech­t/-rich­ter sind anders als Straf­rich­ter sind anders als Ver­wal­tungs­rich­ter sind anders als Sozialrichter.

      Zivil­rich­ter müs­sen Behaup­tun­gen klä­ren. Es wird laaaaaan­ge dau­ern, wird aber Akteu­re vor­sich­ti­ger machen, denn sie kön­nen nicht wis­sen, wie sich der poli­ti­sche Wind dreht.

      Aber klar, ohne dass sich der poli­ti­sche Wind dreht, wird nichts pas­sie­ren. Das müs­sen Men­schen sel­ber machen, die Jus­tiz wird sie nicht retten.

  16. Falls die­se Ane­ma­rie noch mit­liest (ist ja sicher Volks­ver­pet­zer-Fan) dann soll sie sich doch mal mit Fak­ten aus­ein­an­der­set­zen kön­nen, bit­te sehr:

    "Der­zeit pur­zelt alles durch­ein­an­der, Weih­nach­ten ist bedroht, das Cha­os steht vor der Tür, scheint es. Denn es ster­ben jeden Tag so vie­le Leu­te an Coro­na, heißt es, wie bei einem Flug­zeug­ab­sturz ums Leben kommen.
    […]
    Ist also die Anzahl der Men­schen, die der­zeit ster­ben, grö­ßer als man es aus frü­he­ren Jah­ren kennt? Denn das ist ja wohl die ent­schei­den­de Fra­ge. Die habe ich mir gestellt. Die kur­ze Ant­wort ist: nein."

    https://​harald​-wala​ch​.de/​2​0​2​0​/​1​2​/​1​4​/​m​o​r​t​a​l​i​t​a​e​t​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​2​0​2​0​-​u​n​d​-​d​i​e​-​l​e​t​z​t​e​n​-​v​i​e​r​-​j​a​h​re/

    Aber so etwas will eine "lin­ke" Ane­ma­rie ja nicht wis­sen. Denn: die Nazis sind auf den Stra­ßen und die Lei­chen­ber­ge tür­men sich in den Kühl­con­tai­ne­ren – wie doch jeder weiß, der sich unab­hän­gig in den Haupt- und Lei(d)t‑Medien "infor­miert".

  17. "zur Füll­mich-Kla­ge gegen Dros­ten präsentieren"
    Wür­de aa mir zustim­men, dass es noch (Stand 21.12.2020) kei­ne sol­che Kla­ge in Deutsch­land gibt?

    1. @Ana-Marie Lei­perz: Da es in der BRD kei­ne der­ar­ti­gen Sam­mel­kla­gen gibt: Ja. Der PCR-Test wird Gegen­stand der Kla­gen von Wodarg und der geschä­dig­ten Unter­neh­men auch in der BRD sein. Die Kla­gen sind eingereicht.

      1. @aa Vie­len Dank. Wo kann ich nach­le­sen, dass die " Kla­gen von Wodarg und der geschä­dig­ten Unter­neh­men auch in der BRD" bereits ein­ge­reicht sind?

            1. @Ana-Marie Lei­perz: ist eigen­lich nicht so schwer zu fin­den. Hier ist die Unter­las­sungs­for­de­rung mit der Ankün­di­gung, ggf. nach dem 22.12. zu kla­gen. So viel Zeit muß sein, auch für Herrn Drosten.
              Und hier ist die ein­ge­reich­te Kla­ge von Wodarg.

  18. Mei­ner Mei­nung nach ist es gut rich­tig zu kla­gen aber ich den­ke durch die kla­gen wird die PANDEMIE nicht been­det wer­den das kön­nen nur wir wen wir Mil­lio­nen­fach in jeder groß­stadt auf die stra­ße gehen aber ich glau­be auch das wird nicht (noch) pas­sie­ren da die mehr­heit sich für mich aus uner­klä­ri­schen grün­den von mor­gens bis abend unun­ter­bro­chen die Pro­pa­gand im TV,RADIO,ZEITUNG,etc. gibt und was dazu führt das die­se Leu­te qua­si nicht mehr ansprech­bar sind und Leu­te die eine ande­re mei­nung haben in eine rech­te ecke stellen.

    1. @MARV

      Eigent­lich ist es ganz einfach.
      Die Boli­via­ner machen es ja vor.
      Die boli­via­ni­sche Regie­rung unter­stützt die Gabe von 0.3 pro­zen­ti­ger Chlor­di­oxid­lö­sung zur Pro­phy­la­xe als auch zur Behand­lung von Pati­en­ten mit selbst schwers­ten Sym­pto­men. Mit Erfolg.
      In vie­len latein­ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten gibt es inzwi­schen Ärz­te, die sich in ihrem Lan­de die­ser Vor­ge­hens­wei­se ange­nom­men haben.
      Eben­falls mit Erfolg.
      Fragt sich nur, war­um in unse­ren Medi­en dar­über Still­schwei­gen herrscht?
      Die "Pan­de­mie" könn­te, wenn gewollt, in weni­gen Wochen Geschich­te sein.

  19. Es stimmt, dass sich die Regie­rung schul­dig gemacht hat und dafür schwers­tens bestraft wer­den muss – eben­so auch alle Kol­la­bo­ra­teu­re wie z.B. Poli­zis­ten, die "nur Befeh­le aus­füh­ren". Denn es gab nie­mals einen Anlass und damit auch nie­mals eine Rechts­grund­la­ge für die "Coro­na-Maß­nah­men", weil nie­mals Bewei­se für a) über­haupt eine beson­de­re Gefahr und b) für eine Schutz­wir­kung von Mas­ken, Lock­downs, Social Distancing etc. vor­la­gen. Dass noch Lügen wie der "PCR-Test" mit den "Fäl­len" oben­drauf gepappt wur­den, min­dert die Schuld nicht.
    Es war und ist immer ein Ver­bre­chen, unan­tast­ba­re Frei­hei­ten wie z.B. Reli­gi­ons­frei­heit (Got­tes­dienst­be­such etc.) grund­los ein­zu­schrän­ken resp. aufzuheben.
    Hin­ge­gen von vie­len mit Recht ver­neint wird, dass Füll­mich mit die­ser Art von Kla­ge (Inhalt und Geg­ner) der guten Sache einen Dienst erwie­sen hat. Auf einen Nobo­dy wie den Volks­ver­pet­zer los­zu­ge­hen, wirkt bereits völ­lig dane­ben, und Auf­blä­hun­gen wie die AfD-Fra­ge len­ken nur ab.

    1. @Pater Rolf Her­mann Lin­gen: Was ist falsch an der Kla­ge? Ent­we­der sie wider­ru­fen, dann ist das gut. Oder sie las­sen es, dann muß das Gericht prü­fen, wer Recht hat. Und damit, wie es um den PCR-Test steht.

    2. Ob Herr Dr. Füll­mich der Sache einen Dienst erweist, wird sich ja noch zei­gen. Wohin­ge­gen die Kir­che ihren Anhän­gern bis­lang kei­nen guten Dienst erwie­sen hat und ihre Gläu­bi­gen wei­test­ge­hend im "Regen ste­hen läßt". Ich habe bis­lang von Inter­ven­tio­nen der Kir­che gegen die Beschlüs­se unse­res "Rechts­staa­tes" weder gele­sen noch gehört.Nun denn, ein fro­hes "Christ­fest"!

    3. wodarg klagt gegen die volks­ver­het­zer und das aus einem guten grund, ver­leum­dung und üble nach­re­de. der volks­ver­het­zer mag ein geis­ti­ger tief­flie­ger sein unter sei­nem chef laschyk aber die­se kri­tik an wodarg war unters­te schub­la­de und ist in mei­nen augen rufmord..
      im übri­gen ist vokls­ver­pet­zer immer auf der sei­te der regie­rung ,so lan­ge es ,,geis­ti­ge rücken­de­ckung,, gibt und so etwas ist schon mehr als fragwürdig..

  20. @Ana Aarie Leipertz 

    Jetzt haben sie bewie­sen, dass sie gog­geln können.
    Haben Psi­ram gefun­den und mit deren Recher­chen einen ad homi­nem Angriff gestartet.
    Glück­wunsch. Als Denun­zi­ant geeignet.

    1. @FreiMut Ja, ich stö­re ger­ne ihre deut­sche Behag­lich­keit 🙂 Sie kön­nen mich ger­ne Denun­zi­an­tin nen­nen, wenn ich auf den extrem rech­ten Hin­ter­grund von hier schrei­ben­den Men­schen auf­merk­sam mache, aber was nützt ihnen das?

      1. @Ana-Marie Lei­perz: Kommt da irgend­wann noch etwas? Ein Argu­ment viel­leicht? Bis­her beschrän­ken sich die Kom­men­ta­re auf das Ent­lar­ven eines rech­ten Hin­ter­grunds eines Schrei­bers. Das darf ja sein. Aber eine eige­ne Posi­ti­on wäre schon auch interessant.

        1. Ein Argu­ment für/gegen was? Ich habe in die­sem Blog schon dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ein Urteil für dich und ande­re nur dann akzep­ta­bel ist, wenn es die eige­ne Posi­ti­on bestä­tigt. Du hast dage­gen argu­men­tiert. Ich habe in die­sem Blog eben­falls dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Coro­na-Leug­ner/­Co­ro­na-Skep­ti­ker-Sze­ne eine Misch­sze­ne mit hohem Anteil an extre­men Rech­ten ist. Du hast dage­gen argumentiert. 

          Mei­ne Hal­tung ist klar: Weder Burg­frie­den noch Quer­front. Dir unter­stel­le ich, dass du extrem rech­ten Posi­tio­nen den Anschein des Nor­ma­len gibst. Also eine Dis­kurs­ver­schie­bung nach rechts. Den­noch habe ich die Hoff­nung, auf der Basis von Klas­sen­kampf­po­si­tio­nen ein paar Gemein­sam­kei­ten mit dir zu ent­wi­ckeln. Um auf der Basis dann an dei­ne von dir ange­führ­ten frü­he­ren Kämp­fe gegen rechts anzuknüpfen.

          Zur kon­kre­ten Ange­le­gen­heit selbst: Falls Fuell­mich wirk­lich klagt, wird er kra­chend schei­tern. Selbst die bür­ger­li­che Klas­sen­jus­tiz muß einen Schein von Ratio­na­li­tät wah­ren und kann des­halb den Irra­tio­na­lis­men von Fuell­mich, Wodarg und Co nicht ein­fach nach­ge­ben. In die­ser Fra­ge erwar­te ich kei­ne Über­ein­stim­mung, des­halb wäre es mir lie­ber, wir könn­ten ent­lang der Fra­ge des Klas­sen­kamp­fes eini­ge Gemein­sam­kei­ten entwickeln.

          1. @Ana-Marie Lei­perz: Sor­ry, das ist inhalts­leer und reich­lich unbe­leckt von dem, was hier seit Mona­ten zu lesen ist. In zahl­lo­sen Bei­trä­gen ver­su­che ich hier jen­seits von "Nazis raus"- und "Wir imp­fen Euch alle"-Geschrei dafür zu argu­men­tie­ren, daß sich die berech­tig­te Bewe­gung gegen Mei­nungs­ma­ni­pu­la­ti­on und Demo­kra­tie­schlei­fung nicht vor den Kar­ren der Rech­ten span­nen läßt. 

            Dum­mer­wei­se bie­tet die Lin­ke kei­ne Alter­na­ti­ven für einen eman­zi­pa­to­ri­schen Pro­test. Im Gegen­teil beför­dert sie Posi­tio­nen, die in der AfD (irri­ger­wei­se, wie ich mei­ne) einen Ver­bün­de­ten sehen. Es ist ja nicht nur das Schwei­gen der offi­zi­el­len Lin­ken, die es einer durch und durch frem­den­feind­li­chen, het­ze­ri­schen und unde­mo­kra­ti­schen Rech­ten ermög­licht, sich als ein­zi­ge Oppo­si­ti­on zu gerie­ren. Schlim­mer noch, die Rufe nach här­te­rem Lock­down, mehr Kita­schlie­ßun­gen und dras­ti­sche­ren Demons­tra­ti­ons­ver­bo­ten kom­men aus der Links­par­tei. Sie ver­rät in die­ser Fra­ge alles, was links ist: Soli­da­ri­tät mit den Schwächs­ten der Gesell­schaft, übri­gens und nicht zuletzt mit denen außer­halb der west­li­chen Wohl­stands­in­seln, und die Ver­tei­di­gung demo­kra­ti­scher Rech­te. Das geht inzwi­schen über Burg­frie­den hin­aus. Es ist de fac­to eine Quer­front mit dem Großkapital.

      2. Psi­ram liegt auf ähn­li­cher Wel­len­län­ge wie Cor­rec­tiv. Es sind mei­ner Ansicht nach U‑Boote "des Estab­lish­ments", um uner­wünsch­te Per­so­nen und Gedan­ken zu stigmatisieren.
        Im Zwei­fel bin ich dann immer auf der Sei­te des Ange­grif­fe­nen. Auch wenn es mir Bauch­grim­men bereitet.

        Wenn das für sie deut­sche Behag­lich­keit ist – Bitteschön.

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