Debatte (I)

Haben wir es bei der Corona-Krise mit einem Plan zu tun oder nut­zen ver­schie­de­ne Akteure die Situation ledig­lich für ihre Interessen aus? Wessen Plan wäre das ggf. und was wären des­sen Ziele?


Dieser Beitrag soll ledig­lich dazu die­nen, eine Debatte über das Thema anzu­sto­ßen. Diskussionsanreize:

Wurde die Corona-Krise geplant?
Psychologische Kampagne zu Impfungen lan­ge geplant
Weltwirtschaftsforum droht mit "Great Reset"
Bill Gates: vier Jahre Maßnahmen und zehn Jahre Wiederaufbau


Kommentare bit­te hier (unten im Kommentar-Formular) abge­ben, nicht unter Einzelartikeln.

Besser wäre sicher eine Forum-Lösung, für die ich zur Zeit den Kopf nicht frei­ha­be. Versuchen wir es erst mal so! Debatten-Beiträge soll­ten künf­tig unter die­ser Kategorie zu fin­den sein.

63 Antworten auf „Debatte (I)“

  1. Ich hal­te es für ein Netzwerk der mäch­tigs­ten, reichs­ten Leute und ihrer Konzerne und NGOs, die vom WEF seit Jahrzehnten und erfolg­reich koor­di­niert wer­den. Dafür spricht, dass sie kon­zi­se seit Jahrzehnten welt­weit auf ihr Ziel hin­ar­bei­ten, das dar­in besteht, wirk­lich alles unter ihre Kontrolle zu bekom­men, zuletzt auch die Menschen (die über­le­ben dür­fen). Das ist von 2014:
    https://www.youtube.com/watch?t=1090&v=VnOF6XnxE2M&feature=youtu.be

    Ein wesent­li­ches Anliegen ist das Umweltproblem, zu dem sie ja selbst bei­getra­gen haben. Sie wol­len aber nicht die Umwelt, die Natur oder das Natürliche schüt­zen, son­dern es erset­zen. Biotech und Bioterrorismus sind letzt­lich das selbe.

    Menschen sind eben­so wie Tiere und Pflanzen danach zu qua­li­fi­zie­ren, ob sie nütz­lich oder schäd­lich im Sinne des "Bauern" sind. Für Nutzen opti­mier­te Kreaturen erset­zen die feh­ler­an­fäl­li­gen, der Rest kann weg oder wird eben als Biomasse ver­wer­tet. Versuchsobjekt für Impfungen / Medikation ist eine Verwertung, die nicht nur die Nazis immer schon sehr ver­lo­ckend fan­den und durchführten.

    Menschenrechte gal­ten immer nur für die, die die Machthaber als Menschen defi­nier­ten, Kolonialismus und Ausbeutung bau­en auf die­ser Unterscheidung auf. Nun wer­den wir auch in Europa Kolonie. Keine Bodenschätze, kein wesent­li­ches Know-How, aber einen ziem­li­chen öko­lo­gi­schen Fußabdruck.

    Wozu also kann man einen Europäer zuletzt noch verwenden?

      1. »Schwab glaubt, die Verschmelzung unse­rer phy­si­schen, digi­ta­len und bio­lo­gi­schen Identitäten wer­de die neu­en Technologien auch in den bis­her pri­va­ten Raum unse­res Geistes ein­drin­gen las­sen, unse­re Gedanken lesen und unser Verhalten beein­flus­sen. Bereits 2020/21 beru­he ein Großteil der COVID-19-Pandemiebekämpfung auf Technologien der Vierten Industriellen Revolution, etwa die gene­ti­schen Sequenzierung, die Biotechnologie zur Impfstoffentwicklung (mRNA- und Vektorplattformen) oder die Apps und Software zur Kontaktverfolgung (Massenüberwachung). Schwab pro­gnos­ti­ziert, dass bis 2025 implan­tier­ba­re Handys auf den Markt kom­men, syn­the­ti­sche Organe, wie Lebern, im 3D-Druck pro­du­ziert und trans­plan­tiert wer­den und die ers­ten Konzerne durch Künstliche Intelligenz geführt werden.«

        https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Schwab

        »die neu­en Technologien auch in den bis­her pri­va­ten Raum unse­res Geistes ein­drin­gen las­sen, unse­re Gedanken lesen und unser Verhalten beein­flus­sen« Da träumt ganz offen­sicht­lich jemand davon, dass das Lied »Die Gedanken sind frei« sei­ne Gültigkeit ver­liert. Plant da jemand den glo­ba­len Überwachungskapitalismus mit dem Vorbild China und aller Gewalt, die tech­nisch mög­lich ist?
        Wenn dies nicht von einem solch ein­fluss­rei­chen Mann käme, wür­de man glatt abwin­ken, weil … nun­ja Verschwörungstheorie.

  2. Die Debatte dar­über, ob hin­ter der Covid-Krise ein PLAN steckt, soll wohl hier (nicht in den Einzelartikeln) geführt werden?

    Ich lege mal vor, und nen­ne Einige, die m.E. hin­ter "dem" Plan ste­cken könn­ten (Mehrfachnennungen möglich):
    (A) China
    (B) US-Big-Tech
    © nie­mand (das Virus ist aus einem Labor "ent­fleucht")
    (D) Big-Pharma
    (E) Militär/Deep State
    (F) US-Demokraten/EU

    Wer noch? Mit wel­chem Ziel?

    1. Ausgehend vom Prinzip »Geld ist Macht« wür­de ich den­ken: Die reichs­ten 200–300 Familien und ihre Seilschaften.
      Das sind so weni­ge Menschen mit so viel Einfluss und Macht … Wenn die was pla­nen, dann löst das etwas aus.
      Ich den­ke immer mit Gruseln an den Satz von Warren Buffet, dass sinn­ge­mäß die Reichen den Klassenkampf füh­ren und gewin­nen. Auf genü­gend Strukturen kön­nen sie zurück­grei­fen. Immerhin leben wir schon im glo­ba­len Kapitalismus. Hier gel­ten ohne­hin deren Spielregeln. Kein unge­fähr­li­ches Spiel, denn immer­hin ist der Kapitalismus wider­sprüch­lich und nie sta­bil, aber es ist sozu­sa­gen immer­hin ein Heimspiel für die­se Leute.

      1. … und mit dei­ner schö­nen Feststellung zum Sozialismus vs Kapitalismus – Framing sind wir genau an einem wich­ti­gen Punkt: Die Herrschaftssysteme sind nicht zuletzt der Spiegel des innen Zustandes der Menschen/Menschheit. Erkenntnisfähigkeit beginnt mit Selbsterkenntnis. Die Faktoren und Mechanismen die Selbsterkenntnis ver­hin­dern, sind die Faktoren, die von den Herrschenden ein­ge­setzt und geför­dert wer­den. Der Mensch, der sich nicht zum ethi­schen Ideal hin­auf ent­wi­ckelt, bleibt in Gier, Triebbefriedigung und Verblendung gefangen.

        1. Sich zu einem ethi­schen Ideal hoch­ent­wi­ckeln zu sol­len scheint mir recht viel ver­langt zu sein und Gier als rein mora­li­sche Verfehlung zu begrei­fen etwas unprak­tisch … Ich wür­de das nüch­ter­ner betrach­ten: So sieht es eben aus, wenn die Menschen unter die­sen kapi­ta­lis­ti­schen Bedingungen etwas vom Leben haben wol­len. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was hier mit Selbsterkenntnis gemeint ist?
          Ich lese da einen Verweis auf den Entfremdungs-Zusammenhang her­aus. Dem möch­te ich zustim­men. Dazu kann man auch ger­ne noch mal Erich Fromm befra­gen, der in sei­ner Zeit bereits viel zu berich­ten wuss­te, was heu­te noch genau so aktu­ell ist (Haben und Sein etc.).
          Wie man die­se Entfremdung auf­bricht ist die ent­schei­den­de Frage, auf die ich kei­ne Antwort habe außer: Stabil blei­ben und immer wie­der den Finger auf die Wunde legen = dar­auf bestehen die Probleme zu the­ma­ti­sie­ren. Da reagie­ren die meis­ten all­er­gisch drauf, wenn man nur lan­ge genug dran bleibt. Das löst etwas aus. Ich schät­ze da wird viel akti­viert von dem, was sonst ver­drängt blei­ben muss ange­sichts der unan­ge­neh­men Lage. In die Richtung muss man es versuchen.

      2. Der Kapitalismus ist im Prinzip sta­bil und eigtl. unbe­sieg­bar, da mit ihm letzt­end­lich alle Beziehungen der Verwertbarkeit unter­wor­fen sind, ohne Ausnahme. Alles, was auf eige­nen Beinen ste­hen kann oder jeman­dem ermög­licht, auf eige­nen Beinen zu ste­hen, muss weg!
        Familie, Landbesitz, Immunsystem, Fortpflanzung, gesun­der Menschenverstand, Wasser, etc. pp.
        Es kann kei­ne Tabus geben, wenn der Rubel rol­len soll.
        In ein paar Jahren wer­den die Menschen nicht mehr wis­sen, dass Menschen ein­mal selbst Kinder zeu­gen konn­ten, oder, dass es ein Immunsystem gab.
        Meine Nichten fra­gen jetzt schon, ob es ein­mal eine Zeit gab ohne Corona. Sie sind sechs.

    2. 3Dinge waren fuer mei­ne Erkenntnisse wichtig.
      Das Verhaeltnis von soge­nann­ter Zivilgesellschaft zu MilitaerKontrollgesellschaft
      und 2. der Stand der Technik und die Konvergenz von NBIC Nano-Bio-Info-Cogno (NBIC) tech­no­lo­gien.( wofu­er die MRNA Impfung not­wen­dig sind) und 3. die Verschuldung derWeltwirtschaft
      Die ers­ten zwei Punkte sind kom­plex: Langsam wur­de mir klar ‑ent­ge­gen mei­ner urspru­eng­li­chen Annahme, dass es in der Nachkriegszeit einen Punkt gege­ben hat – wo eine Parallel Realitaet sich kom­plett – aller­dings eher im Schatten- mani­fes­tiert hat. Nachdem ich Yasha Levine 'sur­veil­lan­ce val­ley' las, wur­de mir klar dass die­se 'mili­tae­ri­sche Realitaet' 85 %oder mehr der Realitaet aus­macht und die soge­nann­te 'Zivil/ Unterhaltungs/Demokratie gesell­schaft' einen unbe­deu­ten­den Anteil an der Realitaet hat. Die Kombination von Blockchain, K.I. , 5 bzw 6G Datennetze kom­bi­niert mit den Moeglichkeiten von NBIC ist den wenigs­ten Leuten klar, wird aber die Macht- und Kontrollsystem der naechs­ten hun­dert Jahre bestim­men. Die tota­le Geld- ent­wer­tung der Druckgelder wird durch die Corona Verschuldung extrem beschleu­nigt Richtung digi­tal Waehrung. China faellt dabei eine gewis­se Vorreiter Funktion zu. Die ein­zi­ge Frage die wir stel­len koen­nen: wo wer­den all die­se Daten ver­wal­tet und wie­viel Zugang/ unter wel­chen Bedingungen wird der Einzelne haben?

      1. Darüber wür­de ich ger­ne mehr erfah­ren. Was hat es genau mit Nano-Bio-Info-Cogno Innovations auf sich und wo ist die Verbindung mit der MRNA-Impfung? Ich habe etwas recher­chiert, aber wenig hand­fes­tes dazu gefun­den. Ein Link auf Springer.com scheint nicht mehr zu funktionieren.

      2. @Klaus Kadur

        Danke für den Hinweis.
        Yasha Levine 'sur­veil­lan­ce valley'
        Können Sie das in gro­ben Zügen für die Unkundigen ausführen?

  3. - es fan­den regel­mäs­sig Pandemieübungen statt, wo vom neu­en Übervirus fan­ta­siert wur­de. Je öfter man das macht des­to eher glaubt man daran
    – die Pharmakonzerne sind stets bereit auf einen neu­en Trend, eine neue Panik aufzuspringen
    – die Leute haben zu vie­le Horrorschocker movies a la "Contagion" gesehen
    – die WHO will China in gutem Licht daste­hen lassen
    – es gibt poli­ti­sche Gruppierungen die die Pandemie für sich nut­zen zu kön­nen glauben
    – an ent­schei­den­den Stellen sit­zen Menschen mit star­ken Visionen und reli­giö­sem Eifer (Merkel, Gates)
    – nach­dem der ers­te lock­down zu lan­ge gedau­ert hat, kön­nen die Regierungen nicht mehr zurück, denn das wäre ihr Untergang (zu vie­le Teillionen ver­sem­melt, um jetzt noch ein­ge­ste­hen zu kön­nen, dass es doch nicht so schlimm war)
    – vor der Smartphone-Ära hät­te man die Bevölkerung nie­mals so lan­ge ein­schlies­sen können
    – die Krise 2009 hat die Regierungen ent­de­cken las­sen dass man zur Zeit unend­lich viel Geld dru­cken kann um sämt­li­che Probleme mit Geld zuzu­scheis­sen ("Euch scheiss ich zu mit mei­nem Geld!", berühm­tes Filmzitat). Ohne die­se Option hät­te der Lockdown maxi­mal 3 Wochen gedau­ert. Eher 3 Tage. In Italien 1 Tag.

  4. Das bringt doch schon mal ein wenig Struktur hier rein! Finde ich gut. Gerade die­ses Thema ist ja sehr umstrit­ten und wird schnell abwer­tend als Verschwörungstheorie titu­liert … Ich argu­men­tie­re im Folgenden für eine nüch­ter­ne Form einer sol­chen Theorie, die mir nicht ganz so arg an den Haaren her­bei­ge­zo­gen erscheint, wie man­che meinen.
    Häufig wird argu­men­tiert, dass man eine sol­che glo­ba­le und qua­si medi­zi­nisch begrün­de­te Ausnahmesituation unmög­lich pla­nen kön­ne. Angesichts der vie­len Expert*innen die es auf dem Feld gibt und des zuerst ein­mal wis­sen­schaft­li­chen Hintergrunds scheint dies auch plau­si­bel zu sein. Aber:
    1). Bei genaue­rer Betrachtung sieht man schnell, dass kei­nes­wegs wis­sen­schaft­lich klar oder gar trans­pa­rent gere­gelt ist, ab wann eine Pandemie aus­ge­ru­fen wer­den muss. Viel mehr folgt die­ser Ausnahmefall Definitionen, die zB von der WHO fast nach Gusto ver­än­dert wer­den kön­nen (was auch gesche­hen ist). Ab dann fol­gen wei­te Teile des Geschehens ohne­hin Automatismen die in dem Moment nicht mehr über­prüft wer­den, son­dern im Notmodus nach vor­ge­fer­tig­ten Programmen ablau­fen (wie bei­spiels­wei­se auch beim Rettungsdienst). Ökonomische Anreize besor­gen dann in die­sem System den Rest, was gera­de von Linken eigent­lich nicht unter­schätzt wer­den sollte.
    2). Neben den Pandemie-Übungen und ‑Planspielen die es seit meh­re­ren Jahrzehnten gibt, bahn­te sich auch immer deut­li­cher eine Wirtschaftskrise epo­cha­len Ausmaßes an, die – davon darf man aus­ge­hen – eben­falls Thema bei Gesprächen der Regierenden und ihrer Vertrauten gewe­sen ist. Dass es sich dabei mit Marx gespro­chen im Prinzip um eine klas­si­sche Überakkumulation han­delt, dürf­te auch rela­tiv klar sein. (Ich tei­le nicht die Meinung man­cher kom­mu­nis­ti­scher Gruppen und Lesekreise, dass die Verantwortlichen ihr eige­nes System nicht ver­stan­den haben. Selbst die Libertären spre­chen ja zB von »schöp­fe­ri­scher Zerstörung«, die sein muss.)
    3). Es drängt sich gera­de­zu auf, dass die Expert*innen also wuss­ten und wis­sen, dass eine Zerstörung von Kapital der ein­zi­ge Ausweg und Weg zu neu­em Wachstum ist. Diese Zerstörung gilt es also aus deren Sicht kon­trol­liert (poli­tisch und öko­no­misch) durch­zu­füh­ren. Eine Pandemie scheint mir für eine sol­che kon­trol­lier­te Zerstörung ide­al zu sein. Politisch hat man die Bürger*innen im Klammergriff aus Angst und Verantwortungsbewusstsein (Verständnis für die Zerstörung, die lei­der sein muss) und öko­no­misch kann man nach Belieben und sehr prä­zi­se ein­zel­ne Wirtschaftssektoren her­un­ter­fah­ren und ande­re mit »Sonderrechten« ausstatten.
    4). Die Art und Weise wie die Menschen 2007 in der Finanzkrise »ver­arscht« wur­den (die Spareinlagen sind sicher; wir machen ein paar Regeln, dann wird alles gut; es waren nur ein paar »Bankster« – nichts Systematisches) gibt nicht gera­de Anlass zur Vermutung, dass ehr­li­che poli­ti­sche Kommunikation und jour­na­lis­ti­sche Aufarbeitung in irgend­ei­ner Qualität statt­ge­fun­den haben. Nicht alle Macht geht vom Volke aus, son­dern das Volk soll durch die Krise(n) durch­re­giert wer­den. Man täuscht sich vor allem in den west­li­chen Demokratien nur all­zu ger­ne über die feh­len­de Transparenz und Teilhabe der Bevölkerung an Entscheidungen hin­weg. Es ist ja schließ­lich alles okay, okay?
    5). Von wem die Krise exakt geplant wur­de, ist fast egal. Theoretisch kann es auch bloß eine Handvoll super­rei­cher Cliquen gewe­sen sein, die sich das aus­ge­dacht hat und mit­hil­fe eines Virus und geziel­ter Einflussnahme ver­deckt den poten­zi­el­len Panikapparat in Gang gesetzt hat. Mir scheint das wahr­schein­li­cher als ein gemein­sa­mer Plan von aber­tau­sen­den Politiker*innen welt­weit. Die Mehrheit der Menschen in den Institutionen scheint eben jenen Plänen zu fol­gen, die für einen sol­chen Fall in der Schublade lagen (wie *genau* sie dahin gekom­men sind wäre noch interessant).
    6). Dass ein­zel­ne Politiker*innen in einen sol­chen Plan teil­wei­se ein­ge­weiht sind (nach Art der Geheimdienste schön auf­ge­schlüs­selt nach dem Prinzip »nie­mand weiß alles«?), liegt aller­dings rela­tiv nahe. Und da kommt dann die nächs­te Stufe der Krisengestaltung ins Spiel. Denn gro­ße Krisen des Kapitalismus geben immer eine gute Gelegenheit für gro­ße Umbrüche und Veränderungen ab.
    7). Hier scheint mir das Agenda-Setting sehr klar zu sein: Umweltschutz (Digitalisierung, Energiewende), Kontrolle der Bevölkerung (Überwachung) und Abbau des demo­kra­ti­schen »Instabilität-Risikos« (»poli­ti­sche Wahlen dür­fen öko­no­mi­sche Entscheidungen nicht gefähr­den« [Schäuble zu Varoufakis im Zuge der Griechenland-Kreditierung]) schei­nen mir seit lan­gem ein Thema der soge­nann­ten Eliten zu sein. Alles was es eben braucht um die­ses System und vor allem die mit ihm bestehen­den Eigentumsverhältnisse zukunfts­fä­hig zu machen.
    8). Es wird zwar wei­ter zu beob­ach­ten sein, wie sich die Dinge nun ent­wi­ckeln bzw. in wel­che Richtung sie ent­wi­ckelt wer­den, den­noch scheint sich mir als bis­he­ri­ger Eindruck auf­zu­drän­gen, dass genau das Beschriebene gera­de ange­bahnt wird. Wie genau das orga­ni­siert ist, wer was weiß, wer beson­ders gro­ßen Einfluss aus­übt etc. ist nicht ganz klar, aber sicher auch eige­nen Dynamiken und Machtkämpfen unter­wor­fen, die gera­de in den Parlamenten, Hinterzimmern und bei Zusammenkünften der Eigentümer*innen statt­fin­den werden.

    Fazit: Seien wir nicht so naiv zu glau­ben, dass das alles ein Unfall oder ein Versehen ist. Mit jedem Tag wird das unwahr­schein­li­cher. Das Ding ist ober­faul und vie­le Akteur*innen mehr als zwei­fel­haft (min­des­tens aus öko­no­mi­schen oder mensch­li­chen Interessen her­aus). Ich rech­ne noch mit gro­ßen Kanonen, die auf­ge­fah­ren wer­den. Wenn erst­mal die Spareinlagen der Bevölkerungen in Gefahr sind oder ver­schwin­den, ist poli­tisch alles mög­lich. Ich rech­ne mit einer blitz­ar­ti­gen Einführung eines neu­en Geldsystems. Ehe die Menschen sich über geschlos­se­ne Banken auf­re­gen kön­nen, wird ihr Konto bei der Zentralbank schon bereit­ste­hen. Wer weiß, womög­lich mit etwas Startkapital. Dann heißt es im Sinne von Monopoly mal wie­der »Gehen Sie zurück auf Los und zie­hen Sie 10.000 ein!«. Und der Kapitalismus ist mal wie­der auf Kosten der brei­ten Bevölkerung geret­tet wor­den. Wie hieß es in dem einen Szenario der Rockefeller-Foundation? Breiter Widerstand wird erst nach über zehn Jahren ent­ste­hen? Die Sache ist also auf län­ge­re Zeit ange­legt. Vielleicht lässt man ja mit­ten­drin (im Sommer) noch mal etwas die Luft raus, damit die Leute noch mal Dampf ablas­sen kön­nen, bevor es dann wie­der los­geht. Schritt für Schritt. Wie der Frosch im hei­ßen Wasser.

    1. Nachtrag: Ich hal­te es ohne­hin für eine gro­ße Ironie der Geschichte und eine Beleidigung für den Verstand, dass aus­ge­rech­net der Kapitalismus (immer­hin das System in dem es bekann­ter­ma­ßen weni­ge obs­zön Reiche neben mas­sen­haf­ter bit­te­rer Armut gibt) so erfolg­reich als demo­kra­tisch und offen und vol­ler Beteiligung – eben mit lau­ter posi­ti­ven Bildern – geframet wer­den konn­te. Während aus­ge­rech­net sozia­lis­ti­sche Ideen, die der Vernunft nach genau das Gegenteil von den übli­chen Herrschaftssystemen anstre­ben, nun weit­hin als Wegbereiter in dik­ta­to­ri­sche und abso­lut unmensch­li­che Systeme daste­hen. Als Werbecoup für den Kapitalismus hat das Scheitern des rea­len Sozialismus und des­sen öffent­li­che wie kom­plet­te ideo­lo­gi­sche Bankrotterklärung unver­gleich­lich stark gewirkt. Es wür­de mich wun­dern, wenn da kei­ne Planungen der Besitzenden und das von Beginn an im Hintergrund lie­fen. Auch da hat­ten die­se Leute zwar rela­tiv leich­tes Spiel, aber ich ver­mu­te eini­gen haben dann doch die Knie geschlot­tert ange­sichts der rei­nen Möglichkeit und Vorstellung einer Weltrevolution. Ab und zu las­sen Reiche (eher die aus dem unte­ren Bereich) ja sogar mal Testballons los in Form ihrer Interessenvertreter (oft Ökonomen) wie Hans-Hermann Hoppe und co., die dann mal ganz radi­ka­le Abgesänge auf demo­kra­ti­sche Ideen oder Loblieder auf den Feudalismus ver­brei­ten. Werden da schon Stimmungsbilder ein­ge­holt, wie das Volk reagie­ren wird? Es bleibt fest­zu­hal­ten: Die trau­en sich was.

      1. Danke, Felix, Ihre Einschätzungen decken sich mit mei­nen. Diese immer wie­der völ­lig sinn­los ver­län­ger­ten Einschränkungen unse­rer Bewegungsfreiheit sind m.E. dem Umstand geschul­det, dass das Kapital die Bevölkerung ruhig­ge­stel­len will, wäh­rend sich die Reichsten hem­mungs­los am unter­ge­hen­den Finanzmarkt bedie­nen und so das Gros der Bevölkerung mas­siv betrügen.
        Solange die­se in Angst und Schrecken gehal­ten wird (Wieler: Jetzt wis­sen wir, wie man die Bevölkerung füh­ren kann.), kön­nen die Betrüger sicher sein vor Aufruhr und Protest.

        Faszinierend fin­de ich die unter den MdBs weit ver­brei­te­te Ahnungslosigkeit, mit der sie nicht bemer­ken, dass sie eben­so am Nasenring durch die Manege geführt wer­den wie alle anderen.

        1. Vielleicht ist es an die­ser Stelle sinn­voll sich noch ein­mal zu ver­ge­gen­wär­ti­gen, dass die meis­ten Menschen – und ganz beson­ders die in höhe­ren Positionen – mit Kapitalismuskritik ein­fach nicht mehr viel zu tun haben. Da liegt ein­fach ein ganz ande­res Denken vor. Und ich mei­ne auch das die­ses Denken sehr funk­tio­nal aus­ge­rich­tet ist. Man schaut eben, dass der Laden läuft und betreibt best­mög­li­che Flickschusterei.
          Der Zeitgeist hat schon etwas von Antikritik pur. Wer kri­ti­siert, ver­un­si­chert und scha­det ja bloß. Außerdem gibt es dadurch schlech­te Stimmung. Das hat man heu­te nicht gern. Beinahe so als wür­den vie­le Menschen immer auf der Kippe ste­hen und Gefahr lau­fen depres­siv zu wer­den, sobald sich die Realität ernst­haft nega­tiv bemerk­bar macht. Positive thin­king hält ja vie­le über Wasser, wie es scheint. Es ist schon eine selt­sa­me Geschichte.

      2. @Felix
        Ich bin bei Ihrem 1., den Analyseteil, sehr weit­ge­hend Ihrer Auffassung.

        Allerdings hade­re ich mit Ihrem Sozialismusteil – außer einer idea­len Vorstellung hat er ja bis­lang doch weder beson­ders Umwelt- noch beson­ders Menschenfreundliches zustan­de gebracht – auch wenn er mit den Lockungen des Kapitalismus und sei­nen fal­schen Versprechungen zu Fall gebracht wur­de, ist den­noch evi­dent, dass er nie funk­tio­niert hat.

        Ich wür­de mich im II. Teil sehr freu­en, wenn SIE und ande­re Vertreter die­ser Richtung – auch Aschmoneit! – mal kon­kret (!) dar­auf ein­ge­hen, inwie­fern die­ses Konzept denn JETZT eine Lösung sein könn­te. Mir ist das näm­lich nicht klar.

        Ich mache im 2. Teil eine klei­ne Vorlage dazu und wür­de mich freu­en, wenn sich dort links und kon­ser­va­tiv mit ihren Konzepten äußern und die­se etwas dar­le­gen könnten.

        1. Also ne Diskussion ist das hier nicht rich­tig, die­ses neue Folder ist halt ne Sammelbörse; scheint mir eher, dann muss aa da nicht mehr bei den Tagesthemen drü­ber­le­sen und kei­ne Angst mehr haben, ein erst neu die Dinge hin­ter­fra­gen­der Leser könn­te von einer Grundsatzdiskussion ver­schreckt werden.

          Ich möch­te auch nicht die an ande­rer Stelle gege­be­nen Beiträge/Kommentare hier wie­der­ho­len oder ein­fach reinwerfen.

          Hier noch zum 'Sozialismusteil' von Felix:
          @Felix; @some1:

          a) gibt es über­haupt d e n einen Kapitalismus und den einen Kommunismus, oder gibt es da ver­schie­de­ne Ausprägungen?

          b) Eine Frage ist, was über­haupt an 'Werten', 'Gütern', 'Dienstleistungen' etc. vor­han­den ist bzw. geschaf­fen wird, soz. a) im Sozialismus und b) in Kapitalismus; und wenn Sozialismus schon weni­ger 'produzieren/schaffen' soll­te, dann gibt es auch weni­ger zu ver­tei­len, besit­zen, kon­su­mie­ren etc.

          c) auch in Zusammenhang mit b): wel­che 'Vibes', wel­che Anmutung hat das Geschaffene und das Lebensgefühl? Einerseits ist in Industriegesellschaften vie­les 'low ener­gy' und Einheitsbrei und eine Kopie der Kopie der Kopie. Im Sozialismus scheint aber mehr noch zu gel­ten: Maggie-Suppe für alle. Einheitsbrei für alle.

          d) Der Sozialismus/Kommunismus scheint mir vor allen indus­tri­ell und cor­po­ra­tiv ange­legt gewe­sen zu sein. Damit hat man auto­ma­tisch die Handwerkerschaft, Manufaktur, Kleinunternehmen, Mittelstand aus­ge­schal­tet und ver-appa­rat­schikt. Diese Innovationstreiber und Qualitätsgaranten fal­len dann weg.

          e) Unabhängig von der Gesellschafts-/Wirtschaftsform ist die Frage für mich, wel­che Werte zäh­len. Und das war frag­lich gera­de auch im Kommunismus. Ich erin­ne­re mich an eine Dokumentation, bei der ein Adliger auf sein Schloss in Tschechien zurück konn­te nach der Wende: da waren alte Pissoirs und an die Wand der Schriftzug gesprüht 'Nicht auf den Boden pis­sen'. Das hät­te es vor­her nicht gebraucht, nur wäh­rend der 'Schweinezeit' sag­te er. Ich mei­ne Ihn zu verstehen…

          f) Wem was das gehört und zuge­teilt wird von dem was da ist: also ich weiss aus ers­ter Hand, dass auch vie­le Dinge im Volksbesitz dann effek­tiv der Parteibonzen etc. zur Nutzung zur Verfügung stand. Das Jagdschlösschen in Ungarn war der Nutzung der Parteigrössen etc. vor­be­hal­ten mit der Jagd u.s.w. Und nach der Wende wur­de es eben ver­sucht zu pri­va­ti­sie­ren, und lan­de­te in der Bilanz von Unternehmen, oder als die Wirtschaftsprüfer kamen, als Kapitalgesellschaft rausverkauft…Aber vor­her haben es auch schon nur die weni­gen nut­zen kön­nen. Es hat sich nur die Organisation verändert.

          g) Im Westen – hat nicht die SPD die Arbeiterschaft von vor­ne­her­ein ver­ra­ten und sich nur gegen­über den 'Machteliten' als die zustän­di­gen Verwalter der Arbeiter, wel­che die­se mana­gen, posi­tio­niert? Wenn ich Wilhelm Reich lese z.B. erhal­te ich den Eindruck, und auch sonst… Kapital war steu­er­frei, Arbeit hat die Steuern bezahlt (insb. die selbst­stän­di­ge), in der BRD, und die SPD etc. haben dafür gesorgt, die­se maxi­mal hoch sind und das halt umver­teilt; dadurch haben sie auch dafür gesorgt, dass es mög­lichst weni­ge in bes­se­re Verhältnisse schaf­fen und Konkurrenz für den Nachwuchs der Vermögenden werden…

          h) der Heuschrecken-Kapitalismus, Neoliberalismus etc. ist eben auch ein Niedergang des Kapitalismus oder der Privatorganisation, wobei die Grenzen Staat-Privat flies­send sind. Was Corporates und Oligarchen 'trei­ben' ist etwas ande­res als was der Mittelständler etc. macht und wofür er sich einsetzt.

          i) im Westen haben wir kei­ne fähi­gen Politiker, Leute mit guten Abschlüssen etc. sind in die Wirtschaft gegan­gen, die meis­ten Parlamentarier waren Lehrer und Beamte. Und wir haben nie­man­den mit stra­te­gi­scher Bildung und Ausrichtung wie noch in China oder Russland. Weshalb im Westen eben Think Tanks und Lobbyisten die Strategie bestim­men (ich bin kein Fan von Söder, wenn ich aber höre, er sage die Europäer müss­ten erst­mal sich klar wer­den, was denn der euro­päi­sche Standpunkt sein sol­le, liegt er wohl rich­tig und bringt für die­sen Punkt i) ein Beispiel).

          Soweit mal.

          1. @A‑w-n

            a) Ich wür­de schon sagen dass »der Kapitalismus« auf gewis­sen Grundprinzipien beruht und »Kommunismus« eben auf ganz ande­ren. Grundlegend ist da sicher­lich der Produktionszweck: Wofür und wie wird gewirt­schaf­tet? Für Gewinn oder für die Versorgung? Gegeneinander bzw. in Konkurrenz zuein­an­der oder in gemein­sa­mem Interesse?
            Wie das kon­kret umge­setzt wird mag sich unter­schei­den. Da gibt es sicher eini­ge Möglichkeiten, die aber durch die Grundprinzipien ein­ge­grenzt wer­den. In die­sem Sinne blei­ben Kapitalismus und Kommunismus in jedem Fall Gegensätze (inwie­fern der real­exis­tie­ren­de Sozialismus da hin­ein­passt ist ein ande­res Thema).

            b) Die Vorstellung, dass es im Sozialismus weni­ger gibt, scheint mir eine rela­ti­ve Betrachtung zu sein. Es gibt eben ande­re Dinge und man­ches auch nicht mehr. Man muss sich eben schon ent­schei­den, ob man Ausbeutung und ent­spre­chen­de Produkte haben oder auf sie ver­zich­ten möch­te. Wenn in einem gemein­schaft­li­chen Interesse gear­bei­tet wird, wird man das – was man sich vor­ge­nom­men hat – schon hin­be­kom­men. Sonst soll­te man es sich bes­ser nicht vornehmen.
            Wer hin­ge­gen ein Problem mit öko­no­mi­scher Angleichung hat – für den ist das eben nichts.

            c) Welche Vibes das gan­ze hat, kön­nen die Leute ent­schei­den. Wenn vie­len was nicht passt, muss es eben anders gemacht werden.
            Grundsätzlich fän­de ich es aller­dings zweck­dien­li­cher, wenn Gebrauchsgegenstände wie­der Gebrauchsgegenstände wären und kei­ne »ganz beson­de­ren« Sammelobjekte, mit deren Hilfe man sich von den ande­ren abset­zen möch­te. (Warum eigent­lich? Man kann ja auch ein­fach was malen oder so, wenn man das Bedürfnis hat.)
            Zum Thema Maggi-Suppe für alle (kapi­ta­lis­tisch über­setzt McDonalds für alle): Ich den­ke, man soll­te durch eine Verteilung der als wün­schens­wert anerkannten
            Arbeiten auf mög­lichst vie­le Schultern viel mehr übri­ge Aktivitäten in die Freizeit der Menschen ver­la­gern: Wer mehr Freizeit hat, kann sich ja auch selbst oder mit sei­nen Liebsten was kochen (das wäre dann ziem­lich das Gegenteil von Maggi-Suppe für alle). 

            d) Nun gut, die real­so­zia­lis­ti­schen Staaten muss­ten eben auch im wesent­li­chen erst­mal die Industrialisierung nach­ho­len. Das muss man wirk­lich beden­ken. Und Innovationstreiberei ist so eine Sache. Da ist der bru­ta­le Konkurrenzkampf der Kapitalisten schon unschlag­bar. Bloß ist es nicht irgend­wann mal genug? Oder kann man mal vor­über­ge­hend eine Pause machen? Die letz­ten 200 Jahre Menschheitsgeschichte haben ja mehr tech­no­lo­gi­schen Fortschritt gebracht als die letz­ten 300.000 Jahre davor zusammen …
            Ich wäre für das Prinzip »das Wichtigste zuerst« und dann muss die Entwicklung von Micro-LED-Technologien für Fernseher eben vor dem Welthunger-Problem zurück­ste­hen. Im Kapitalismus sind sol­che Prioritäten undenkbar.

            e) Ob die Sitten und Werte nun aus­ge­rech­net an der Wirtschaftsweise hän­gen, hal­te ich zumin­dest im Bezug auf die Reinlichkeit für eine gewag­te These.
            Rücksichtnahme und gegen­sei­ti­ger Respekt wird sicher­lich nicht durch gemein­sa­mes Wirtschaften unter­gra­ben. Ganz im Gegenteil wür­de ich ger­ne auf die ver­lo­ge­nen Inseln der Höflichkeit ver­zich­ten, die sich im Kapitalismus zum Teil ein­ge­bür­gert haben. Es nützt jeman­dem der ent­las­sen oder in den Ruin getrie­ben wird nichts, wenn er vor­her noch freund­lich gefragt wird, »wie es denn der Familie geht« …
            Ansonsten tei­le ich ihre Sorge um einen gewis­sen Sittenverfall den­noch, aber in anti­ka­pi­ta­lis­ti­scher Form. Ich fin­de es ein­fach bru­tal, wie heut­zu­ta­ge gedacht und mit­ein­an­der umge­gan­gen wird.

            f) Zugeteilt klingt mir schon zu fest­ge­legt. Das sind Einigungsprozesse, die bes­ten­falls gemein­sam ent­schie­den wer­den. Auch bei kul­tu­rel­len Fragen kann man ja Diskussionsforen grün­den etc. Es muss eben grund­sätz­lich die Bereitschaft zur Einigung geben (sonst geht es sowie­so nicht) und wer Angst vor Massenkultur hat, muss dafür sor­gen, dass gewis­se Inseln bestehen blei­ben. Muss man sich halt zusam­men­tun. Dass ein­zel­ne sich ein Schloss bau­en las­sen, wird am Ende jeden­falls sicher nie­mand ver­mis­sen, außer die­je­ni­gen die kein eige­nes Schloss mehr bekommen …

            g) Die SPD war halt nie wirk­lich anti­ka­pi­ta­lis­tisch. Das kann man ja ganz nüch­tern fest­hal­ten. Und die haben ihre his­to­ri­sche Aufgabe – wenn man so daher reden will – erfüllt (jeder Arbeiter hat ein Badezimmer). Das ist sowie­so alles vor­bei. SPDler wis­sen doch selbst nicht mehr genau wofür sie ste­hen bzw. sind die Unterschiede zu ande­ren Parteien ja wirk­lich mitt­ler­wei­le mit der Lupe zu suchen.

            h) Das mag schon stim­men. Bloß: Auch der Mittelständler kommt aus der Konkurrenzsituation nicht her­aus. Im Gemeinsamen Interesse der Gesellschaft ist da über­haupt nichts. Im wirt­schaft­li­chen Zweck unter­schei­den sich Mittelstand und Großkonzerne nicht wesent­lich – höchs­tens in ihrer Machtstellung und Moral. Was Handfestes ist mir aller­dings lie­ber als mora­li­sche Herumeiferei.
            i) Für Berufspolitiker*innen ist mei­nem Verständnis nach in einem Sozialismus kein Platz. Da bedarf es ande­rer Organisations- und Entscheidungsformen. Ich per­sön­lich den­ke da an eine Art Räterepublik.

            Ich erin­ne­re dar­an, dass ich mit Sozialismus nicht ein­fach eine ande­re Form der Koordination zwi­schen Angebot und Nachfrage mei­ne (wie es irr­tüm­lich zu Zeiten des kal­ten Krieges all­ge­mein auf­ge­fasst wur­de), son­dern eine völ­lig ande­re Gesellschaft. Da geht es um etwas ganz ande­res als bei uns heu­te. Das ist regel­recht eine Frage des zivi­li­sa­to­ri­schen Fortschritts (in Absetzung zum Technischen). Mir scheint eins der Hauptprobleme die star­ke Konkurrenz-Mentalität zu sein und ein immer wei­ter­ge­hen­des Abhandenkommen von Kommunikations- und Einigungsfähigkeit.

        2. Ihre Skepsis ist mir erst ein­mal sym­pa­thisch. Immerhin zeugt sie von grund­sätz­lich kri­ti­schem Denken.
          Ich wer­de etwas Zeit brau­chen um das im 2. Teil kurz(!) aus­zu­füh­ren. Nur so viel: Ich habe den Eindruck, dass vie­le Menschen sich ange­wöhnt haben öko­no­mi­sche und poli­ti­sche Konzepte zu begut­ach­ten wie Waren im Supermarkt nach dem Motto »Was ist denn im Angebot?«. 

          Der Sozialismus ist kein Produkt, das fer­tig im Schrank liegt und nur noch ange­wen­det wer­den muss. Es ste­hen ledig­lich Grundprinzipien im Raum. Zum Beispiel soll­ten die Menschen ver­nünf­ti­ger­wei­se nicht in Konkurrenz zuein­an­der arbei­ten für die abs­trak­te Geldvermehrung, son­dern eben *direkt* im Sinne ihrer gemein­sa­men Interessen (über die man sich – und das macht eine der Schwierigkeiten und Unfreiheiten aus – eini­gen muss). Das ist aber ein Prozess, der im bes­ten Sinne gemein­sam zu gestal­ten wäre. Da ist jeder Einzelne gefragt. Es braucht über­haupt Strukturen für sol­che Einigungen. Solange die meis­ten Menschen dar­auf kei­ne Lust haben oder den Aufwand nicht für nötig oder sinn­voll hal­ten, kann es die­sen Sozialismus auch nicht geben. Die meis­ten hal­ten ja schon eine sol­che Einigung für die Unfreiheit in Reinform und leh­nen sie momen­tan ab.

          Inwiefern der soge­nann­te Realsozialismus einen Fall einer sol­chen Einigung dar­stellt, ist äußerst frag­wür­dig – um es mal vor­sich­tig zu for­mu­lie­ren. Ich tei­le die Einschätzung, dass es sich beim real­exis­tie­ren­den Sozialismus zum einen um ein his­to­ri­sches Missverständnis gehan­delt hat und zum ande­ren ganz ande­re Prozesse abge­lau­fen sind als der Übergang in eine sozia­lis­ti­sche Gesellschaft (Befreiung von feu­da­len Machtstrukturen, Übergang in eine Form von »Staatskapitalismus«, Industrialisierung). Anklänge an die alten Ideale des Kommunismus hat es zwar immer gege­ben, aber die dien­ten mehr als Feigenblätter.
          Gewisse öko­no­mi­sche Dinge kann man aber zB auch an der DDR zei­gen: Wie vie­le Existenzängste gab es, wie vie­le Obdachlose? Wie war das gesell­schaft­li­che Klima? Wie könn­te eine Gesellschaft ohne Ausbeutung aus­se­hen (zumin­dest in die Richtung)?
          Politisch ist die Frage nach Demokratie und Diktatur am Ende eine Frage der Einigung der Menschen und kei­nes­falls eine fest­ge­schrie­be­ne Sache, die mit der Art der Produktion steht oder fällt.

    2. Da he Felix. Klingt unauf­ge­regt und plau­si­bel und puz­zelt sich auch in mir so zusam­men. Der nächs­te Schritt nach der Analyse: Was kann kon­struk­tiv getan wer­den: Netzwerke, Freigeld, Tauschbörsen, Lebensgemeinschaften .… Ideen?

      1. Ich wer­de mich vor­erst dar­auf beschrän­ken wo ich auch hin­ge­he Kritik zu üben und Diskussionen los­zu­tre­ten. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, wie man Denkprozesse in Menschen ansto­ßen kann ohne Ihnen direkt etwas Genaues auf­zu­drän­gen. Darum geht es für mich.
        Die Menschen müs­sen sich fra­gen, was die Probleme sind, wo sie leben, was ihrem (gemein­sa­men) Auskommen im Weg steht. Dann den­ken sie schon ganz von allei­ne dar­über nach, was zu tun ist. Und wer sich die­se Fragen stellt, kommt ziem­lich sicher zu Ergebnissen über die sich gemein­sam berat­schla­gen lässt.
        Wir müs­sen da Stand jetzt, den­ke ich, lei­der bei nahe­zu 0 anfangen.
        Netzwerke sind immer gut, aller­dings plä­die­re ich da immer zuerst für regio­na­les Engagement. Freigeld, Tauschbörsen oder Kommunen sind mir zu kon­kret und zu fest­ge­legt. Der Prozess, den es aus mei­ner Sicht in Gang zu set­zen gilt, ist im ers­ten Schritt viel abs­trak­ter. Die Menschen müs­sen doch erst­mal gedank­lich aus ihrer arbeits­über­la­de­nen, ange­streng­ten, furcht­vol­len, kapi­ta­lis­ti­schen Konkurrenz-Blase her­aus, in der alles knapp ist und alle gegen­ein­an­der Kämpfen müs­sen, damit etwas gelin­gen kann. Die »sozia­le Kälte« ist ein har­ter Brocken für Linke, der oft unter­schätzt wird.
        Ich bin da für eine sanf­te Form der Bildungsarbeit (im eige­nen sozia­len und regio­na­len Umfeld kri­ti­sche Fragen auf­wer­fen, rück­sichts­voll auf die­sen Themen behar­ren, Interesse wecken, infor­mie­ren, Zugänge schaf­fen usw).
        Mit dem fal­schen Bewusstsein, das die meis­ten haben (das sage ich auch im Rückblick über mich selbst) kommt bei unmit­tel­bar Konkretem haupt­säch­lich Mist raus.

        1. @ Felix

          word!

          Aus mei­nen Begegnungen mit jun­gen Irakern weiß ich, dass es im Irak unter Saddam Hussein von diesem/ vom Staat bereit­ge­stell­te Infrastruktur gab. Öffentlicher Personentransport war genau­so frei wie Strom, Wasser und Bildung uvm. Bezahlt wur­de das alles aus den Ölverkäufen.
          Und Miete zahl­te man nicht, weil die Familien ent­we­der in Familienbesitz leben oder in gro­ßen Städten in von ent­fern­ten Verwandten zur Verfügung gestell­tem Wohnraum.
          Der Koran hat zudem die Vorschrift "Helfe sechs Nachbarn", und das Verbot der Zinswirtschaft, was zu einem völ­lig ande­ren Umgang mit finan­zi­el­ler Unterstützung führ­te. Das, was man bei uns nur noch in Bierzelten und Discotheken kennt, näm­lich das einer die ers­te Runde und ein ande­rer die zwei­te Runde Getränke zahlt usw. lebt dort in allen Bereichen und mit Beträgen, die sich die meis­ten hier wohl nicht vor­stel­len kön­nen, z.B. als Unterstützung beim Kauf eines Autos. Immer im Vertrauen dar­auf, dass einem selbst eben­falls gehol­fen wird.

          Ich erin­ne­re mich gut an die fas­sungs­lo­sen Gesichter, als ich denen erklärt habe, dass nicht Angela Merkel für uns alles bereit­stellt, son­dern hier sol­che Dinge mit Steuern und Gebühren finan­ziert werden.

          Warum ich das so aus­führ­lich beschrei­be? Weil es in m.A. ein gutes Beispiel dafür ist, dass Gemeinschaft und der Umgang mit Geld auch ganz anders denk­bar ist als in unse­rer gegen­wär­ti­gen Gesellschaftsform.

          1. Ja, ein gutes Beispiel. Das deckt sich auch mit mei­nen Erfahrungen. Menschen die unmit­tel­bar oder fami­li­är mit einem ande­ren kul­tu­rel­len Erfahrungshorizont aus­ge­stat­tet sind, neh­men Deutschland und »den Westen« oft als im über­tra­ge­nen Sinne kalt war.
            Und so ist es ja auch. Ohne ande­re Orte auf der Welt beschö­ni­gen oder gar einen pseu­do-roman­ti­schen Rückweg in vor­in­dus­tri­el­le Zeiten andeu­ten zu wol­len: Dort scheint ein gewis­ses Gefühl für das Menschliche häu­fig noch weni­ger abhan­den­ge­kom­men zu sein als »bei uns«. Das deckt sich wun­der­bar mit der These, dass tech­ni­scher Fortschritt in der Vergangenheit nicht sel­ten mit mensch­li­chem Rückschritt ein­her­ge­gan­gen ist. Ich den­ke da an Günther Anders (»Die Antiquiertheit des Menschen«) oder auch Erich Fromm (der von der »mensch­lich unter­ent­wi­ckel­ten Gesellschaft« gespro­chen hat) … Da ist schon etwas dran. Und es erklärt vie­les, was wir heu­te erle­ben. Das gilt es alles zu berück­sich­ti­gen bei der Formulierung wün­schens­wer­ter zukünf­ti­ger Entwicklungen.

          2. @Felix:
            "Die Menschen müs­sen doch erst­mal gedank­lich aus ihrer arbeits­über­la­de­nen, ange­streng­ten, furcht­vol­len, kapi­ta­lis­ti­schen Konkurrenz-Blase her­aus, in der alles knapp ist und alle gegen­ein­an­der Kämpfen müs­sen, damit etwas gelin­gen kann."

            Ich habe mal ver­sucht, in dem Viertel, in dem ich woh­ne ein Projekt der gegen­sei­ti­gen Hilfe anzu­lei­ern. Freundlicherweise durf­te ich in einem sehr gro­ßen Wohnblock in allen Häusern ein gro­ßes selbst­ge­stal­te­tes Plakat auf­hän­gen, mit Möglichkeiten, wie Nachbarn mit­ein­an­der in Kontakt tre­ten könn­ten, Ideen, was jeder evtl. an Kleinigkeiten für ande­re ein­brin­gen bzw. auch pro­fi­tie­ren könn­te. Erschreckend vie­le Argumente der Bewohner gin­gen in die Richtung: "Mir hat auch noch nie einer gehol­fen.", "Ich habe schon genug für ande­re gemacht." oder Schimpfen über Nachbarn, die sich nicht an Regeln hal­ten oder über die Hausverwaltung.
            Zu einem ers­ten Treffen kamen drei Menschen, die aber auch eher die Haltung hat­ten, dass sie eigent­lich nichts von ande­ren brau­chen und jeder für sich selbst ver­ant­wort­lich ist – an dem Punkt habe ich dann (viel­leicht zu früh) aufgegeben.
            Eine Frau, die mich gefragt hat­te, ob ich ihr beim Ausfüllen von Formularen hel­fen kann, hat mich sofort gefragt, was ich dafür haben will (sie mein­te Geld!) – da steckt auch Mißtrauen dahin­ter, daß jeder, der einem hilft, auch eine Gegenleistung haben will und es des­halb bes­ser ist, gar nichts von ande­ren zu wollen.
            Müßte es zuerst so etwas wie eine brei­te Solidarität und Mitgefühl für ande­re geben, bevor sich die Gesellschaft über­haupt ver­än­dern kann – oder ist es umge­kehrt, dass das Sein das Bewußtsein ver­än­dert? Aber wer ver­än­dert dann das Sein???

        2. @Felix

          Sie müs­sen auch noch aus der Blase raus­kom­men, in der man glaubt, dass die Dinge nicht knapp sind.

          Überleben hieß immer, für sein Überleben zu sor­gen. Mittels der Energie der Sonne.
          Das wur­de den wohl­stands­ver­blö­de­ten Konsummenschen des fos­si­len Energiezeitalters in den letz­ten 50 Jahren gehö­rig aus­ge­trie­ben. Aber das sind 50 Jahre von hun­der­tau­sen­den bis Millionen Jahre Menschheitsgeschichte. Das Schlaraffenland endet nun.
          Wir sind ohne Rundumversorgung nicht mehr über­le­bens­fä­hig. Das weiß der WEF. Die Eliten sind nicht dumm, wir sind es.

          1. @I.B. Ich den­ke mir : Wenn ich etwas mer­ken oder den­ken kann, dann kön­nen es die ande­ren auch. Die Frage ist nur: Was gibt den Anstoß? Bei war es ein Buch von Patrick Spät (»Und was machst du so?«), das mir mein grund­le­gen­des Unbehagen erklär­ba­rer mach­te, und anschlie­ßend eine hohe Dosis Marxistischer Gruppen in Verbindung mit einem immer brei­te­ren Interesse an allem möglichen.
            Ich wür­de auch die Kunst nicht unter­schät­zen, die zB explo­si­ons­ar­tig Erkenntnis zulas­sen kann (man den­ke an den berühm­ten Schnitt aus »2001: Odyssee im Weltraum« oder an die Todesfolge von Paul Celan).
            Es ist ein­fach Fingerspitzengefühl gefragt. Und das stellt sich mit etwas Übung immer mehr ein.

            Ich den­ke: Die Verhältnisse sind der­ar­tig absurd … und ange­sichts die­ser Tatsache haben wir eine Menge Rückenwind, den wir nut­zen können.

          2. @fabianus I

            Nun, die Knappheit ist rela­tiv. Angesichts der heu­ti­gen Produktivkräfte auf­grund des immer­hin bereits exis­ten­ten Wissens, wäre ein beque­mes Leben für alle sehr wohl mög­lich, wenn eben alle (oder die meis­ten) ver­nünf­ti­ger­wei­se zusam­men­tun würden.
            Niemand träumt hier von gebra­te­nen Tauben, die einem in den Mund flie­gen. Aber die bestehen­de Technologie lie­ße sich ganz anders nut­zen: Eben für ein bes­se­res Leben, statt für Profitzwänge.

            Sie haben eins ver­ges­sen: Die Rundumversorgung leis­ten ratio­nell genom­men immer noch die Menschen »für­ein­an­der« – eben zur Zeit unter absur­des­ten Bedingungen und sehr ungleich »ver­teilt«. Mir wäre jeden­falls nicht bekannt, dass die Menschheit von außer­halb (Aliens von Mars oder Venus?) eine Rundumversorgung genie­ßen wür­den. Und selbst die Wohlstandsverwahrlosten (Marketing-Leute etc.) haben nicht die Fähigkeit ein­ge­büßt doch noch mal was sinn­vol­les zu tun …

  5. China wäre ein mög­li­cher Täter.Trump muss­te unbe­dingt weg.

    Was beim Event201 bespro­chen wur­de kam komi­scher­wei­se auch fast genau so.

    Zumindest am Anfang stie­gen die % für alle Regierungen die "irgend etwas" machten.Logisch das die Parteien dann wei­ter­ma­chen auch wenn sie nichts mit China/Event201 zu tun haben.

    Pharmafirmen könnten(wie frü­her Mers,Sars,Schweinegrippe…)versucht haben mal wie­der Impfungen zu ver­kau­fen und dann nahm es viel­leicht ein biss­chen Überhand.Wissen sie wie die Zeitungen ihre Nachrichten bekommen?
    Die Nachrichtenagenturen SIEBEN Nachrichten aus,bei der gröss­ten sind es 750 Nachrichten die täg­lich an Zeitungen gehen.Wenn sie genug geld haben und immer wie­der die sel­ben Nachrichten rein­drü­cken hat irgend wann jede Zeitung dar­über berichtet.

    Die Welt ist abso­lut verschuldet.
    Hans Werner Sinn sag­te vor 8 Jahren das in 20 Jahren(als noch 12)Deutschland die gröss­te Krise aller Zeiten droht und zwar weil es zu wenig Kinder gibt die ja die Rente zah­len müssen.Dies könn­te auch durch kei­ne noch so gros­se Einwanderung geän­dert werden.
    Ausserdem muss Deutschland für 12 BILLIONEN EURO Schulden der Südländer haften.Und die­se Länder haben auch zu wenig Kinder.
    https://www.youtube.com/watch?v=Ui0NOk_lSbU

    Also muss eine Währungsreform her.Und die wird man wahr­schein­lich Corona in die Schuhe schieben.Könnte das sein?

  6. kurz und bündig ;
    Klaus Schwaab s Ideen zum gre­at Reset mit dem EU Aktionsplan Kreislaufwirtschaft zusam­men­den­ken und dann hat man Motive und Player ziem­lich schnell zusam­men. Plansspiele und Simulationen gab es dazu ja auch ( Event 201). Und her­aus­kommt eine Monopolisierung der Macht auf weni­ge Grosskonzerne. Plus eine Totalüberwachung der Bürger, nach chi­ne­si­schem Vorbild. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit. Staat und Großkonzerne wer­den mit­ein­an­der ver­schmel­zen. Eine ein­heit­li­che Erfassung der Bürger der west­li­chen Hemisphäre hat man ja auch mit der ID 2020 und schwupps hat man so etwas wie eine Staatskapitalistische super­na­ti­on wo der Bürger zwar nichts mehr besitzt aber glück­lich ist ( Werbeslogan zu fin­den auf der Website des WEF) .

  7. Schöner Kommentar von Felix zum posi­ti­ven Framing Kapitalismus vs Sozialismus. Ich den­ke, die Herrschaftssysteme spie­geln nicht zuletzt den inne­ren Zustand der Menschheit wie­der. Erkenntnisfähigkeit wird mit der Anwendung der Selbsterkenntnis geschult. Daraus fol­gen Kritikfähigkeit und auch die mög­li­che Hinwendung zu einem ethi­schen Ideal und zur “Selbstbefreiung”. Mit die­sem Blick ist es auch mög­lich zu ver­ste­hen, war­um es die Ethik nicht zum Volksgut schafft, war­um unethi­scher und gesund­heits­schäd­li­cher Konsum wei­ter­hin geför­dert wird und Prophylaxe und die Gesundheit der Psyche nicht im Vocabulary der Hüter der Gewalt und Dumpfheit vor­kom­men. Positiv gese­hen liegt aber gera­de in die­sen Mechanismen die Chance der Menschheit: Die Evolution des Bewusstseins.

  8. Für mich ist die Genese der "Corona-Krise" als chao­ti­sches, admi­nis­tra­tiv-gesell­schaft­li­ches Geschehen voll­auf erklär­bar, Zusatzhypothesen benö­tigt man erst­mal nicht. Die auf­ge­kom­me­ne Tendenz zur Überbehütung hat schon man­che Blüten getrie­ben, und "Helikopter-Mutti" Merkel und ihre Crew, die Medienöffentlichkeit, und die Bevölkerung haben sich auch zu die­sen Gelegenheiten eben­so verhalten.

    Die Pharmalobby als Hintergrundkraft der Entwicklung ist im Fall der "Schweinegrippe" wahr­schein­lich, bei der "Vogelgrippe" zuvor aber nicht erkenn­bar gewesen.
    Für die "Vulkankrise" 2010 kann Lobbyeinfluss kom­plett aus­ge­schlos­sen wer­den – in der Tat roll­te das Geschehen ganz gegen den Willen mög­li­cher Lobbyisten ab.

    Diese "Krise" hat wenig Beachtung gefun­den, ist aber so etwas wie die "Generalprobe" der jet­zi­gen. Im Unterschied zu heu­te haben sich öffent­li­che Meinung/mediale Darstellung dem Administrativversagen ange­schlos­sen. Dass die Reihenfolge jetzt anders­her­um ist, ist weni­ger wich­tig als die zu beob­ach­ten­den Parallelen:
    – Unfähigkeit, Naturphänomene "in sca­le" zu sehen;
    – Abwesenheit logi­schen Denkens, oder Initiative dazu, in Entscheidungsprozessen;
    – Unfähigkeit, auf der Hand lie­gen­de Widersprüche zwi­schen "Meinung" und beob­acht­ba­ren / zu mes­sen­den Tatsachen zu erkennen;
    – Präferenz von Simulationen gegen­über natur­wis­sen­schaft­li­cher Untersuchung bei der Begründung und Anleitung des Handelns;
    – Unfähigkeit der Adminstration, den ein­mal ein­ge­schla­ge­nen Weg des behaupteten/imaginierten "Lebensschutzes" zu verlassen;
    – Affirmation der "Krise", Ökoromantik, und Unwillen zum Anhören von Kritik;
    – Diffamierung der Kritiker als Menschenfeinde.
    Wie gesagt, alles ein Selbstlauf ohne Akteure im Hintergrund; des­halb lohnt sich eine genaue Betrachtung um zu erken­nen, was sich alles ohne "Verschwörung" ent­wi­ckeln kann. Ganz leicht.

    Ich habe am Tag der poli­ti­schen Entscheidung zum groun­ding kei­ne Nachrichten gehört, und abends von einem Freund davon erfahren:
    F: "Weißt Du schon – es flie­gen kei­ne Flieger mehr!"
    B: "Nee – Warum?"
    F: "Wegen dem Vulkan auf Island, Asche geht auf die Triebwerke."
    [Ich: Blick zum Himmel, in der Hoffnung einen der spek­ta­ku­lä­ren Sonnenuntergänge bei asche­hal­ti­ger Atmosphäre zu sehen – ver­ge­bens, ganz normal …]
    B: "F, das ist Bullshit, was die da machen!"
    F: "Bist Du Flugzeugingenieur – woher willst Du das bit­te wissen?"
    B: "Nö. Aber: Wenn rich­tig wäre, was die machen, hät­ten wir die letz­ten 20 Jahre mal davon gehört, dass zwi­schen Australien, Thailand, Indien nichts mehr fliegt, weil in Indonesien ein Vulkan raucht. Ist fast jedes Jahr einer am aus­bre­chen, da. Ist nie pas­siert, also muss es Mist sein."

    Am Folgetag fünf Minuten gegoo­gelt, und ich hat­te einen Artikel von Boeing "inst­ruc­tions for pilots" zum Thema auf dem Schirm, wo alles Wissensnotwendige stand, und mei­ne Spontaneinschätzung bestä­tig­te. Ich erkann­te einen Kernsatz, zitiert von der Presse, wieder.
    In die­sem war von feh­len­den Grenzwerten die Rede, ab denen Fliegen garan­tiert sicher sei, und dar­um im Zweifelsfall jeder Bewölkung aus­zu­wei­chen wäre – mit dem Zusatz: "sicht­ba­rer". Dieses Wort wur­de offen­bar in die rela­tiv neu­en EU-wei­ten Richtlinien nicht über­tra­gen, so dass auch blau­er Himmel zur "Wolke" erklärt wer­den konnte.
    Im Originaltext war klar, dass "unsicht­ba­re Wolken" sich auf genau zwei Fälle bezog: A) all­ge­mei­ne Bewölkung, die eine Aschewolke ver­deckt; B) Fliegen bei Nacht. Usus in die­sen Fällen ist die Festlegung eines Sicherheitsradius um den Vulkan durch die Flugsicherung, 500 Meilen gilt als Daumenwert.
    Die neue Fassung hebt "visi­ble ash" eben­falls her­aus: https://www.boeing.com/commercial/aeromagazine/articles/2011_q3/2/

    Die Isländer als Nicht-EU-Mitglied konn­ten tun, was sie für rich­tig hiel­ten – und sperr­ten den Flugbetrieb mal ein paar Stunden, als die Aschewolke wet­ter­be­dingt einen Schwenk durch den Anflugkorridor vollzog.
    Es hät­te nur mal jemand in Island (oder Indonesien, dar­an dach­te ich) anru­fen müs­sen, so leicht hät­te die "Krise" sich auf­lö­sen las­sen. Machte aber nie­mand, dach­te kei­ner dran – naja, ich, aber auf mich hört ja keiner!

    Die ein­zi­ge eini­ger­ma­ßen erschöp­fen­de Darstellung des dama­li­gen Administrativversagens:
    https://www.pilotundflugzeug.de/artikel/2010–04-19/Vulkanausbruch_und_die_Folgen

    Politische Aufarbeitung? Null!
    Vergessen, nichts draus gelernt.
    Drum kein Wunder, dass sowas sich wiederholt.

    Soweit zur These einer Nicht-Verschwörung. Den Gedanken, die @Felix ent­wi­ckelt, kann ich mich anschlie­ßen, inso­fern im zwei­ten Schritt durch man­che die "güns­ti­ge Gelegenheit" ergrif­fen wird.
    Ich gebe zu, dass mir die­ser Weg der Wertevernichtung bes­ser gefällt als ein glo­ba­ler Krieg – wenn es sys­tem­im­ma­nent nur die­se bei­den Alternativen gäbe. Dass wie­der­keh­ren­de Krisen die­ser Art zum Kapitalismus gehö­ren wie die Mauser zum Federvieh, wird gern ver­schwie­gen, ist aber klar.

    Im Nachgang ist weder ein Krieg aus­ge­schlos­sen, noch muss die Trittbrettverschwörung Erfolg haben. Verschwörungen kön­nen eigent­lich nur erfolg­reich sein, wenn die Zielsetzungen, und die Kreise der Verschwörer begrenzt bleiben.

    1. Die tota­le Denkunfähigkeit, Denkfaulheit und Feigheit der unte­ren Riegen ist sicher­lich eine Tatsache.
      Die viro­lo­gi­schen Prediger wis­sen aber ganz genau, dass sie völ­li­gen Unsinn erzäh­len und neh­men die Zerstörung des Lebens fast aller in Kauf. Das ist kei­ne Inkompetenz.

  9. A.
    der Brunzestag (ääääääääh, Tippfehler, ich mei­ne Brundzestag, äääääh.…. !) wuss­te jeden­falls schon 2012/13 SEHR GUT von den bzgl. Corona schon damals WEIT GEDIEHENEN Plänen der WHO sowie der Herren
    Bill Gëits + Dr.DDR (äääääh Dr.Osten) abzu­pin­nen hin­sicht­lich des­sen was der­zeit abläuft, wie z.b. die Fußnoten zu fol­gen­dem BAUPLAN DER (gem. S. 61 angeb­lich DREI ALSO NOCH 2 JAHRE DAUERNDE) DOITSHE CORONA-SCHEIßE auf die­sem Link AB Seite 55 nachweisen:
    https://dserver.bundestag.de/btd/17/120/1712051.pdf
    B.
    Cui Bono, so fragDer Latinist:
    Wem nützt es ?
    1. China nützt es GEWALTIG.
    Das hat der VOLLPFOSTEN D. Trumpf ver­kannt, als er davon blub­ber­te, China habe das Virus ver­harm­lost – China hat das Virus nicht ver­harm­lost, son­dern AUFGEBAUSCHEN !!! (Oder wie­so ent­deckt AUS-GE-RECHNET ein offen­sicht­lich tod­kran­ker erst ca 30 Jahre alda AUGEN(!!!)-Arzt in China das Virus, der kurz dar­auf sowie­so tot ist und wo dann eine SHOW abge­zo­gen wur­de, wie ÜBELST er angeb­lich von Staat China chi­ka­ni­siert wur­de (wenn ein jun­ger Arzt in China wirk­lich vomStaat chi­ka­ni­siert wird, so erfährtDas im Westen bei uns eh keyne/r weil es der Geheimdienst geheim als geheim-Chikanisierung durch­führt, womit bewie­sen wäre, dass China uns von Anfang an wie ein MÄRCHENONKL gearscht hat ????
    Wenn bei uns alles den Bach run­ter geht, so profitierDoch v.a. China, wer­sonz ? außer­dem ver­scher­beln sie bei uns hau­fen­wei­se ihre stin­ken­den Plastik-Masken- pfui Teufel. außer­dem hat China vie­le afri­ka­ni­sche Staaten via Geldspenden in der Hand, z.b. Äthiopien, wo China z.b. einen rie­si­gen Nil-Staudamm bezahlt, wel­cher den Loiten am unte­ren Nil das Wasser abgräbt, so dass Ägyptien, fast zur Weißglut gereizt, bei­na­he einen Krieg mit Äthiopien anzu­zet­teln bereit ist – und wer war frü­her äthio­pi­scher Gesundheiz- und Außenminister ?? der jet­zi­ger WHO-Chef Haile Gebreselassiesus Mariam unTedros !! und wer betreibt seit mind. 10 Jahren die­se Pandemie-Scheiße in Bezug auf Corona ? die WHO ? und wel­che Staaten haben den Afrikanisten Tedros in der WHO gewähl­ten ? afri­ka­ni­sche ! und wer finan­zier­te sel­big-letz­te­re ? CHINAAAA(siehe oben Staudamm) !!!
    Und wie­so hat die WHO 2008/09 vor der miss­glück­ten Schweinegrippe- Hysterie, wel­che man damals zum Glück erfolg­los unter die Leute zu streu­en unter­nom­men hat, die Definizon einer sog. Pandemie geän­dert, indem das zuvo­ri­ge Jahrhunderte-alte Erfordernis einer SCHWEREN um die Welt Krankheit hächeln­den Krankheit erset­zen wur­de durch ein­fach irgend­ei­ne Popel- Krankheit wel­che um die Welt geht ? Weil China und 2. Bill Gates und 3. die Farma-Lobby das wollten!
    also Cui bono zum 2. Bill Gates und 3. Pharma- Lobby .
    zunächst ad 2. Bill Gates: hier­zu folgDie Forzezung soo­ner or later.

    1. Unterhaltsam. Vielleicht um das Profil hier zu schär­fen: Die geo­po­li­ti­schen Konflikte und Machtverschiebungen in die­sem lau­fen­den Umbruch sind in der Tat eine genaue­re Betrachtung wert. Da soll­ten wir zukünf­tig ein ganz beson­de­res Auge drauf haben und bei Zeiten viel­leicht einen eige­nen Diskussionsartikel zu star­ten (@aa) – also, wenn sich dann zukünf­tig an die­ser »Front« etwas tut, mei­ne ich.

  10. Da fällt mir noch etwas Lustiges ein: Meine ande­re Vorstellung war kürz­lich, dass womög­lich doch alles ganz anders kommt, als wir den­ken … Nämlich: Wir wer­den die wahr­haf­te sozia­lis­ti­sche Weltübernahme erle­ben. Als Fortschritt.
    Hintergrund: Die Sozialisten haben ihren Ostblock damals bloß so frei­gie­big auf­ge­ge­ben, um den Kapitalisten das Gefühl des Sieges zu geben und im Geheimen(!) – qua­si under­co­ver – den Marsch durch die Institutionen anzu­tre­ten. Das Ziel: Bei güns­ti­ger Gelegenheit (Krise) die Kontrolle zu über­neh­men und den end­gül­ti­gen Sieg des Sozialismus mas­ter­mind­mä­ßig vor­an­zu­trei­ben. Aber die­ses Mal rich­tig. Quasi eine Art »fried­li­che Revolution«. Das wäre natür­lich ein inter­es­san­ter Schachzug.
    Und auch wenn ich da grund­sätz­lich genau so skep­tisch wäre, wie bei einem kapi­ta­lis­ti­schen Umbau: Die Vorstellung lässt sich leicht roman­ti­sie­ren. Man darf ja manch­mal träu­men … Nur so zum Spaß ver­steht sich.

    1. @klandestine Weltübernahme durch "die Linke":

      Vorgestern habe ich nach einem Zitat von H.Frahm ali­as Brandt gesucht, und dabei die­sen Artikel von kurz-vor-Corona gefunden:
      https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article204352852/Ein-Mann-ein-Wort-Not-kennt-viele-Gebote.html

      "51 Jahre spä­ter spielt die Ausrufung des Notstandes die Hauptrolle in diver­sen Fantasien über die Einschränkung der Freiheit, und kein SPDler geht gegen sol­che Gedankenspielchen auf die Barrikaden. Im Gegenteil: Man applau­diert ihnen und stimmt in den Parlamenten dafür."

      Wenn man ein­mal annäh­me, von SPD bis wei­ter links bestün­den der­ar­ti­ge Absichten zur Nutzung der Krise: Dann ver­wun­dert nicht, war­um gera­de "Linke" die übels­ten Maskenbürger und Anhänger des Covid-Glaubens sind.

  11. Ich möch­te hier nicht die unend­li­chen Details der Plandemie breit­tre­ten, son­dern eigent­lich etwas wei­ter ausholen.
    Natürlich gibt es "einen Plan" oder bes­ser gesagt eine Zielvorstellung. Nur der dum­me Pöbel hat kei­nen Plan, weil ihm ja gesagt wird, was er im Büro zu tun hat.
    Um die­se zu errei­chen gibt es vie­le Organisationen und Pläne.
    Aldous Huxley und George Orwell haben vie­les erah­nen kön­nen, nicht zuletzt, weil sie auch per­sön­li­che Erfahrungen und Insiderkenntnisse hatten.

    Um den glo­ba­len Handel zu ermög­li­chen müs­sen alle Hemmnisse aus­ge­räumt wer­den. Jede Einzigkartigkeit der Völker, Kulturen und Länder stört und muss wei­chen. Gleichzeitig müs­sen alle nor­ma­len Menschen ent­eig­net und ent­rech­tet wer­den, um den Planeten zu ret­ten und die herr­schen­de Kaste in ihrer Allmacht nicht zu gefähr­den. Das ist para­dox, aber so ist es.

    Es gibt unglaub­lich bös­ar­ti­ge Zirkel (sie­he Dutroux) und es gibt wohl auch Menschen, die den Rest der Menschheit mehr oder weni­ger ver­skla­ven und ver­nich­ten wol­len. Das alles zu recher­chie­ren dau­ert vie­le Jahre, macht einen nicht glück­li­cher und ändert nichts. Ich weiß es aus Erfahrung.

    Damit ist man eigent­lich in weni­gen Tagen auf einem sehr guten Kenntnisstand:

    https://www.sarmela.net/postlocal-culture/
    https://sarmela.net/_files/200000185–5a8485b7f4/postmoral-culture.pdf
    https://sarmela.net/_files/200000199–1720718199/development-religion‑6.pdf

    Überdies:
    Sieferle, Rolf Peter: Die indus­tri­el­le Transformation. In Hamm, Manfred (ed.): Die anti­ken Stätten von mor­gen : Ruinen des Industriezeitalters. Berlin : Nicolai, 2003, S. 7–17.

    Wer die Akteure und round tables der Power Elite ken­nen will, muss das lesen:
    https://isgp-studies.com/
    Man kann das alles kaum in einem Leben verarbeiten.

    Rainer Mausfeld oder Bernays hims­elf wäre auch noch eine Anlaufstelle.

    Koire, Rosa: Behind the Green Mask

    oder Claudia von Werlhof

    Ich hal­te Sarmelas und Sieferles Texte für gut geeig­net, um zu ver­ste­hen, war­um es nicht in ers­ter Linie um Organisationen geht, die Geld und Macht anhäu­fen, und deren Pläne (bspw. Agenda 21), son­dern um Gründe und den Zweck der unheil­vol­len und ent­mensch­li­chen­den Entwicklung, die uns als ALTERNATIVLOS ver­kauft wird.
    Das erspart die Lektüre vie­ler dicker Wälzer.

    Die Alternative zu so einer Welt ergibt sich auto­ma­tisch aus der Lektüre.

    1. Da kann ich nur Pfeffer/Nemitz emp­feh­len: "Prinzip Mensch" – eine gute, fak­tisch sau­ber recher­chier­te Übersicht der aktu­el­len Vorgänge und Hintergründe. Transhumanismus ist auch "De-Humanisierung", ist das Versprechen einer "Evolution" eines tech­no­lo­gie­ba­sier­ten "bes­se­ren" Wesens. Der "ana­lo­ge Mensch", das Wesen aus Fleisch und Blut – es ist end­lich, ver­gäng­lich; das Mysterium des Lebens scheint den Technokraten uner­träg­lich. Für mich liest sich das alles wie Hass auf die Schöpfung, wie Hass auf das Leben. Die Hybris des "Gottesmodus", der die Treiber des Transhumanismus vor­wärts drängt, ist hof­fent­lich auch ihr Stolperstein. Uns wird noch erklärt wer­den, dass die "Maschine" in ihrer Perfektion die bes­ten Lösungen für das Leben auf der Erde bereit­stel­len wird. Der Mensch wird degra­diert (man­che wer­den es als Befreiung von der Last des Lebens emp­fin­den und dank­bar sein, "gelebt" zu wer­den), die Maschinen sol­len ler­nen und selbst ent­schei­den in ihrer "Singularity". Wenn ich mir eines aus die­sem "Pandemie"-Horror wün­sche, so ist es eine lie­be­vol­le Renaissance des Lebendigen. Allerdings, die lau­fen­de "Zwangsdigitalisierung" unse­res Handelns und Wandelns scheint mir dar­auf aus­ge­legt, uns immer mehr zum Teil der Maschinenwelt wer­den zu las­sen und das mensch­li­che, das sozia­le Lernen und Reifen zu ver­drän­gen. Ich bin ana­log, fehl­bar und end­lich und behaup­te mei­ne Würde damit. Leben ist schöp­fe­risch und krea­tiv, ein Wunder.

    1. @fabianus I

      Ich bin ziem­lich über­zeugt, dass es dazu kom­men wird. Was aber Ludwig ver­kennt ist, dass die Initiative der Juristen dar­auf kei­nen Einfluss haben wird, in kei­ner Weise, denn: wir sind heu­te schon insol­vent, auch wenn es uns noch nicht klar ist. Das nächs­te wird ver­mut­lich die Abschaltung von Kanälen und Militär auf den Straßen sein. 

      Das Gefährliche an Ludwigs Überlegung "ken­nen wir" schon, und zwar bezo­gen auf Rechte / AfD: die Tabuisierung, die dar­in resul­tiert, das System stüt­zen zu müs­sen, damit die ande­ren nicht die Macht bekom­men. Sich in die­sen ima­gi­nä­ren Zugzwang brin­gen zu wol­len ist jedoch fatal, weil man dann hand­lungs­un­fä­hig wird – so, wie die Dämonisierung der AfD zum Verbot JEDER wirk­sa­men Opposition deut­lich bei­getra­gen hat.

      Man kann nicht genug vor Denkverboten jeder Art war­nen – denn sie ver­hin­dern, dass man den wah­ren Gegner klar sieht, len­ken auf Pappkameraden ab.

      1. @some1: Ich habe etwas gegen Denkverbote. Sympathien könn­te ich ent­wi­ckeln für Tabuisierung von "Militär auf den Straßen", Euthanasie, Ausländer anzün­den, Holocaust nicht schlimm fin­den, um ein paar Themen zu nennen.

        1. @aa

          Ein TABU IST ein Denkverbot . Sie möch­ten also auch wei­ter­hin ERLEBEN, wor­über nach­zu­den­ken und zu reden VERBOTEN ist? 

          Ich fürch­te, der "Wunsch" geht in Erfüllung.

          Was man dem Denken (und Reden) ent­zieht, wird ohne Diskussionsmöglichkeit umge­setzt. Denkverbote ver­hin­dern nichts, son­dern sank­tio­nie­ren das Gewahrwerden. Verleugnung ist kein Weg. Die Waffe der Täter ist das Schweigen.

      2. Die alt­her­ge­brach­te Ordnung saß rechts. Die pro­gres­si­ve Utopie saß links. Rechts/links bezieht sich auf eine Sitzordung und nicht auf den Holocaust.

        Ich ver­wei­se ja gern auf Harrison Bergeron.
        Dort wird die Zweischneidigkeit schön gezeigt:
        Eine Diktatur der tota­len Gleichheit ist unerträglich.
        Die unge­zähm­te Dominanz der Übermächtigen ist der dro­hen­de Untergang für die Unterlegenen.
        Wir haben von bei­den Seiten momen­tan fast nur das Schlechte.
        Der Handicapper General zen­siert und unter­drückt, lässt aber die Mächtigen rück­sichts­los wal­ten. In HB fun­giert der Handicapper als Gegenpol zur Macht von Menschen wie Harrison und erschießt ihn, als der sich anschickt alle zu unter­jo­chen. Unsere Handicapper sind dage­gen die Handlanger der Finanzoligarchie, die nun alles ent­eig­net und zer­tram­pelt, was die Reste der alten Ordnung waren. Das wird uns als Utopie verkauft.
        So ein Pech für uns.

  12. Lesenwerter Text zu 

    Die Psychologie der Gedankenkontrolle, des Mentizids und der Gehirnwäsche 

    https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/02/Die-Psychologie-der-Gedankenkontrolle.-Meerloo-Hirsch-.pdf

    Auszug:
    Der Mensch hat zwei Gesichter. Er möch­te sich in Richtung Mündigkeit und Freiheit entwickeln,
    ande­rer­seits ver­langt das klei­ne Kind in ihm nach kom­plet­tem Schutz und Verantwortungslosigkeit.
    In einem tota­li­tä­ren Staat dür­fen Zweifel, Verwirrung und Konflikt nicht gezeigt wer­den. Totalitäre
    Führungspersonen zei­gen ein über­wäl­ti­gen­des Bedürfnis, ande­re Menschen zu kon­trol­lie­ren und
    unli­mi­tier­te Macht aus­zu­üben, oft ver­wur­zelt in fest ver­an­ker­ten Gefühlen von Angst, Erniedrigung
    und Minderwertigkeit. Jede Form von Führung ohne effek­ti­ve Kontrolle kön­ne sich nach und nach
    in eine Diktatur ent­wi­ckeln. Eine Führungsperson zu sein, viel Macht zu haben und verantwortlich
    zu sein für das Leben ande­rer Menschen, sei ein monu­men­ta­ler Test für die mensch­li­che Psyche.
    Was pas­siert mit dem ein­fa­chen Menschen in einer sol­chen Gesellschaft? Die Einwohner eines
    sol­chen tota­li­tä­ren Staates kom­mu­ni­zie­ren nicht wirk­lich mit­ein­an­der. Ihre inne­re Stille ist in
    star­kem Kontrast zum offi­zi­el­len ver­ba­len Bombardement. Der Bürger spürt nicht mehr sein Ich,
    hat kein Ego mehr, kei­ne Persönlichkeit. Er ist ledig­lich das Objekt des offi­zi­el­len Wortschwalls
    und des psy­chi­schen Zwangs. Massenekstase und Massenfanatismus erset­zen ruhi­ge individuelle
    Gedanken und Überlegungen. Die indi­vi­du­el­le Persönlichkeit kann sich in einem tota­li­tä­ren Staat
    nicht ent­wi­ckeln. Die gro­ße Masse der Bürger befin­det sich in einem per­sön­li­chen und politischen
    Dämmerzustand

    1. Ich wür­de sagen, wir befin­den uns hier:

      Die Kernstrategie des Mentizids ist, alle Hoffnung, alle Vorfreude, jeg­li­chen Glauben an eine Zukunft zu zer­stö­ren. Kräfte zur Förderung desMentizids kön­nen sowohl inner­halb als auch außer­halb der Psyche anset­zen. Die moder­nen Möglichkeiten der Massenkommunikation brin­gen die gesam­te Welt täg­lich in das eige­ne Wohnzimmer, es gibt kaum einen Rückzugsort von den stän­di­gen ver­ba­len und visu­el­len Angriffen auf die Psyche. Der Druck des täg­li­chen Lebens treibt mehr und mehr Menschen an, einen ein­fa­chen Ausweg von der Selbstverantwortung und Mündigkeit zu suchen.

    1. @halbirr :
      Ob natür­lich oder künst­lich, ob Unfall oder Absicht, fin­de ich sekun­där. Eine brauch­ba­re Biowaffe sähe anders aus, und inter­es­sant wird es erst nach der "Freisetzung".

      Das Verhalten von Gesellschaften ist zu gewis­sem Grad chao­tisch, und Vorhersagen und Pläne nur bedingt mög­lich. Man sieht ja an z.B. Tansania, dass es auch ganz anders gin­ge – und an China selbst.
      "China" hat einen gro­ßen Vorteil: Medien in Hand und Kontrolle der Partei. Wenn es etwas nicht geben soll, gibt es das nicht, und wer anders redet, dem droht Denunziation durch den Nachbarn, das LAGER.
      Meinungsmobs wie bei uns kön­nen sich nicht ausbilden.

      Dass der eigent­li­che Träger des Virus in der Tierwelt unbe­kannt blieb, heißt gar nichts. Für Ebola ken­nen wir ihn auch nicht, bis heute.
      (Affen gel­ten, wie Menschen, als Ausnahmewirt)

  13. Man soll­te die Frage mal stel­len … Warum funk­tio­niert Schwabs Stakeholder-Konzept eigent­lich bei so vie­len (wenn nicht allen) poli­ti­schen Richtungen? Es ist ja doch zu beob­ach­ten, dass alle, ob Liberale, Linke, Grüne oder auch man­che Rechten im Gänsemarsch und eif­rig der neu­en "Pandemiereligion" huldigen.
    https://www.corodok.de/lindner-biontech-impfstoff/#comment-22643

    Stakeholder kenn­zeich­net ja gera­de das Konzept, für jede Interessengruppe "etwas" im Köcher zu haben – hier exem­pla­risch zu beob­ach­ten: https://www.corodok.de/bonner-studenten-fakten/

    Was begeis­tert die Studenten daran?
    Sie wer­den gebraucht, sind nütz­lich, arbei­ten gemein­sam an einer gro­ßen Mission – die Menschheit ret­ten. Jedenfalls hat man ihnen das gesagt.

    Mag der eine libe­ral sein, dann träumt er viel­leicht davon, ein Startup zu grün­den wie Sahin und einen neu­en, noch bes­se­ren Impfstoff zu erfin­den. Der Grüne will, dass es Natur und Mensch gut­geht, und das geht nur ohne die­ses Virus, das weiß er, weil er es gelernt hat. Der Linke sorgt sich um Gleichverteilung, will, dass sol­che nütz­li­chen Dinge allen ver­füg­bar sind. Alle die­se Leute sind unter dem gemein­sa­men Dach des WEF als Stakeholder vereint …

    Was aber allen abhan­den kam ist der Respekt vor denen, die es betrifft. Keiner zwei­felt auch nur eine Sekunde, dass es GUT FÜR ALLE ist, was er tut, und dass man sehr dumm oder böse sein muss, um das Gute, was er tut, nicht anzunehmen.

    D.h. alle die­se Leute glau­ben, sie wüss­ten am bes­ten, was für alle gut ist, ohne sie zu fragen.

    Gemeinsam ist ihnen, dass sie kei­ne Vorstellung von Würde oder Respekt haben und dass es kei­ne Demokraten sind. Sie sehen sich in einem höhe­ren Auftrag, der nichts mit den Menschen zu tun hat, die es betrifft – auch wenn sie gera­de davon über­zeugt sind.

    Das ist die Hybris, die sie ver­bin­det, und es ist eine, die Schwab zu nut­zen weiß.

    Woher aber kommt es, dass die­ser Respekt vor der Selbstbestimmung ande­rer par­tei­über­grei­fend ver­lo­ren ging?

    Das ist m.E. die eigent­li­che Frage.

    Ich den­ke, sie ging ver­lo­ren, weil sie sie selbst nie erlebt haben – sie ken­nen das nicht.
    .…?

    Pfluger erklärt die "Verlorene Seele" hier sehr gut am Schluss
    https://corona-transition.org/13-die-doppelangst-vor-der-k-impfung

  14. Schon am Anfang, sei­tens der Pandemie Ausrufung, kamen fol­gen­de Gerüchte über Covid, die jedoch sogleich in die Ecke der Aluhut und Verschwörungsschwurbler lan­den muss­ten. Nun schei­nen sich aber lang­sam die Wolken zu ver­zie­hen und der Plan zuneh­mend kla­rer und deut­li­cher zu werden.

    COVID = Certifikation Of Vaccination ID = Impfbescheinigung!

    Und was nicht alles erfun­den wer­den muss, um den Plan einzuhalten;
    https://uncutnews.ch/covid-impfpaesse-koennen-das-risiko-der-krankheitsausbreitung-erhoehen-gates-und-rockefeller-finanzieren-who-ratgeber/

  15. @aa
    Zitat: " In der dort genann­ten Quelle gibt es die Zitate nicht"
    Welche Zitate?
    Wenn ich ein Zitat wei­ter lei­te, ist es auch als Zitat gekenn­zeich­net. Was ich jedoch nicht in mei­nem Kommentar ange­ge­ben habe.

    "Und zu Gates und Rockefeller fin­det sich erst recht nichts."

    ?? Nur wer auch suchet, der fin­det in dem Bericht!

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