Drosten sagt Herbst ab

In der "FAZ" vom 2.9.:

»VIROLOGE MAHNT ZU MEHR TEMPO:
Drosten: „Mit die­ser Impfquote kön­nen wir nicht in den Herbst gehen“
Der Berliner Virologe Christian Drosten mahnt mit Blick auf die Delta-Variante zu mehr Tempo bei den Impfungen. „Wir müs­sen unbe­dingt an der Impfquote arbei­ten“, sagt Drosten im Deutschlandfunk. In der Gesamtbevölkerung sei­en bis­lang 61 Prozent voll­stän­dig geimpft. „Mit die­ser Impfquote kön­nen wir nicht in den Herbst gehen, das reicht abso­lut nicht aus.“ Notwendig sei­en 85 Prozent der Unter-60-Jährigen, bei den Über-60-Jährigen sogar 90 Prozent.

Corona-Tests allein sei­en kei­ne Alternative. Sie sei­en nur ein Behelfsmittel gewe­sen, solang es noch kei­nen Impfstoff gege­ben habe. „Jetzt nimmt die Bevölkerung die Impfung nicht an, das ist ein gro­ßes Problem.“ Für Kinder unter 12 Jahren, für die es der­zeit noch kei­nen Impfstoff gibt, soll­ten regel­mä­ßi­ge Corona-Tests in den Schulen aller­dings bei­be­hal­ten werden.

Für Oktober und November rech­ne er außer­dem aber­mals mit Kontaktbeschränkungen. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie wer­de man zudem noch jah­re­lang spü­ren, so der Virologe…«

Sagt ja auch sel­fie­san­dra (s. Spahns letz­tes Aufgebot).

Zum Thema "Gehen" und "Lügen" hat vor lan­ger, lan­ger Zeit Christian Anders Gültiges gesun­gen ("Es ist zu spät, um zu lügen…"):

27 Antworten auf „Drosten sagt Herbst ab“

  1. Und wie­der fin­det man den Drosten-Müll hier, den man vor­her bewusst und erfolg­reich igno­riert hatte …

    Weil "Hier fin­den sich ver­öf­fent­lich­te, aber irgend­wie wenig sicht­ba­re Informationen."

    Genau!

    1. Sollen wir das jetzt 'Storz-Zitat' nen­nen, wel­ches man auch oft wie­der­holt findet…a pro­pos Redundanz…aber wie es Ihnen beliebt…Ihre sach­li­chen Beiträge schät­ze ich aber.

      1. Ich wei­se nur auf die immer wei­ter fort­be­stehen­de Diskrepanz zwi­schen Anspruch ("Hier fin­den sich ver­öf­fent­lich­te, aber irgend­wie wenig sicht­ba­re Informationen.") und Wirklichkeit (ca. 50% Mainstream-Propaganda in deren inten­sivs­ter Form) hin.

        Sie schrei­ben "oft wie­der­holt". Tatsache, das steht oft wie­der­holt, näm­lich dau­ernd und bei jedem Artikel neu über dem Blog. (Schauen Sie ein­fach mal wie­der nach rechts oben. Tut nicht weh sich hin und wie­der mal mit der Realität auseinanderzusetzen.)

        Wenn man ver­stan­den hat, dass die Hauptfunktion der gro­ßen Propaganda-Medien das Setzen der Themen-Fokusse ist, so ver­steht man auch leich­ter dass jeder, der den Fokus der Hauptmedien wei­ter trägt, im Sinne der "Eliten" und sys­tem­er­hal­tend han­delt, wenn auch viel­leicht ungewollt.

        Was wäre das wohl für ein Aufwand, sich da ein­fach mal ehr­lich zu machen?

        Ich bin kon­struk­tiv und bie­te eine Lösung an: strei­che den nächs­ten Satz unter "Es wim­melt von Infos und fake news in allen Medien."

        1. @A. Storz: Ich hat­te auch schon dar­auf hin­ge­wie­sen, das ein medi­en­be­glei­ten­des Format (wie hier und wie z.B. auch bei den Nachdenkseiten) bedeu­tet, dass von den Medien aus­ge­las­se­ne Themen unter­be­lich­tet blei­ben. Ebenso, da stim­me ich ihnen zu, wer­den Themen ana­log den Mainstreammedien behandelt.

          Allerdings ist es natür­lich eine Frage des 'wie', also was man 'kri­tisch' nennt. Und wie ich aa ver­ste­he, sol­len ja hier Leserkreise ange­spro­chen wer­den, wel­che erst am über­le­gen sind, ob die offi­zi­el­len Narrative und Massenmedien ggf. doch kri­ti­scher zu sehen wären. Daneben ist das eben das Format des Betreibers aa und der Machbarkeit. Ich bin nur davon aus­ge­gan­gen, dies ist den Kommentarschreibern zumin­dest ohne­hin klar. Und es ist auch klar, vie­le Kommentatoren hier nut­zen auch sys­te­ma­tisch ande­re Quellen (um sie hier teils zu pos­ten) und gehen sys­te­ma­tisch bei der Analyse/Meinungsbildung vor.

          Zur Frage, wer das System ist, sie­he ggf. https://​www​.coro​dok​.de/​d​i​e​-​g​r​e​n​z​e​-​p​a​e​d​i​a​t​r​i​e​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​7​2​120 . Da geht es aber wie­der um W. Reich – ich hat­te ihnen übri­gens (eine wei­le zurück) auf Ihre 'Reich-Hinweise' geantwortet.

          Ansonsten fin­det sich auch in der 'alter­na­ti­ven Presse' Selbstzensur und sub­jek­ti­ve Auswahl (bias), nicht nur in den Massenmedien. 2020 haben auch eini­ge Alternativmedien ver­sagt. Allerdings haben sie nicht 'Propaganda' und 'Panik' wie die Massenmedien ver­brei­tet, oder nicht in dem Maase.

        2. Es stimmt zwar, was Sie sagen: dass Anspruch und Realität des Blogs aus­ein­an­der gehen, aber ich bin den­noch froh über die Beiträge aus den MSM. Ich kon­su­mie­re die­se näm­lich nicht mehr – und auf die­se Weise bin den­noch infor­miert, was man der Bevölkerung so vorsetzt.
          Ich den­ke, ich bin da nicht die Einzige…

  2. Repost ( https://​www​.coro​dok​.de/​c​h​a​r​i​t​e​-​f​r​u​e​h​e​r​e​-​e​r​k​a​e​l​t​u​n​g​e​n​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​7​1​773 ):

    https://​www​.medi​cal​news​to​day​.com/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​s​a​r​s​-​c​o​v​-​2​-​h​o​w​-​a​-​p​a​t​i​e​n​t​s​-​i​m​m​u​n​e​-​s​y​s​t​e​m​-​d​e​f​e​a​t​e​d​-​t​h​e​-​v​i​r​u​s​-​i​n​-​3​-​d​a​y​s​#​A​n​-​i​n​f​l​u​x​-​o​f​-​k​e​y​-​i​m​m​u​n​e​-​c​e​lls

    Da hat man in Australien an der Uni Melbourne schon im März 2020 bei einem frü­hen Fall aus Wuhan ein­ge­reist nach­voll­zo­gen, wie das mensch­li­che Immunsystem auf Covid reagiert, hier aus­zugs­wei­se (Fettschrift schon im Original):

    "Wir haben die gesam­te Bandbreite der Immunreaktion bei die­sem Patienten unter­sucht und dabei das Wissen genutzt, das wir über vie­le Jahre hin­weg bei der Untersuchung von Immunreaktionen bei Patienten mit Grippe im Krankenhaus erwor­ben haben", erklärt Studienmitautor Dr. Oanh Nguyen.

    Die Forscher fan­den her­aus, dass in den Tagen 7 bis 9 nach dem Auftreten der Symptome ein Anstieg des Immunglobulins G – des häu­figs­ten Antikörpertyps – zu ver­zeich­nen war, der zur Bekämpfung des Virus ein­ge­setzt wird. Auch das Immunglobulin M war erhöht.

    Dieser Anstieg der Immunglobuline hielt den Analysen zufol­ge bis zum Tag 20 nach Auftreten der Symptome an.

    An den Tagen 7 bis 9 nach Ausbruch der Symptome war in den Blutproben des Patienten auch eine gro­ße Anzahl spe­zia­li­sier­ter T‑Helferzellen, T‑Killerzellen und B‑Zellen – alle­samt wich­ti­ge Immunzellen – aktiv.

    Dies deu­tet dar­auf hin, dass der Körper des Patienten vie­le ver­schie­de­ne "Waffen" wirk­sam gegen das neue Virus ein­ge­setzt hat.

    "Drei Tage nach der Einlieferung des Patienten sahen wir gro­ße Populationen ver­schie­de­ner Immunzellen, die bei einer sai­so­na­len Grippeinfektion oft ein ver­rä­te­ri­sches Zeichen für die Genesung sind, so dass wir vor­her­sag­ten, dass sich der Patient inner­halb von drei Tagen erho­len wür­de, was auch ein­trat", so Dr. Nguyen.'

    Übersetzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

    -> Wieso braucht man bei sol­chen Immunreaktionen 'Massnahmen' und sog. 'Impfungen'?

    Anderer Vorschlag – https://​nullus​lo​cus​sine​ge​nio​.com/​2​0​2​1​/​0​3​/​2​3​/​t​h​e​-​m​o​n​o​t​t​i​-​p​r​o​t​o​c​ol/ :

    1. Asymptomatische nicht mehr testen
    2. Mind. 2000 IE Vitamin D im Winter einnehmen
    3. Frühbehandlungs-Sets in Apotheken

    1. Man soll­te den Vitamin D Spiegel mes­sen las­sen und nach dem Ergebnis und der sons­ti­gen koer­per­li­chen Verfassung beur­tei­len, wie viel Vitamin D gege­ben wer­den soll­te. Ich brau­che z.Zt. 5000 IE um einen Vitamin D Spiegel von ca. 60 ng/ml zu hal­ten. Ich bin aller­dings auch ueber­ge­wich­tig und bin eher weni­ger oft in der Sonne. Und der skan­d­aloes nied­ri­ge Wert von 20 ng/ml in den Empfehlungen des Bundesamts fuer Risikobewertung soll­te drin­gend an die aktu­el­len Erkenntnisse ange­passt und auf 40–60 ng/ml erhoeht wer­den. Zusaetzlich ist auch aus­rei­chend Vitamin C hilf­reich. Wer sich das nicht durch viel Obst und Gemuese zufuehrt, soll­te ggfs. hoch­do­sier­tes Vitamin C ein­neh­men. Ansonsten soll­te man statt der gan­zen Tests wie­der vor­wie­gend Wert auf kli­ni­sche Diagnosen legen und Tests nur zur Differentialdiagnose (wel­cher Erreger ist fuer die Symptome wirk­lich ver­ant­wort­lich) ein­set­zen. Niemand weiss, wie vie­le Personen welt­weit durch Fehlbehandlungen auf­grund fal­scher Covid-19 Diagnosen zu Tode the­ra­piert wur­den, und das wird wohl auch nie­mals auf­ge­kla­ert werden.

  3. »Corona-Tests allein sei­en kei­ne Alternative. Sie sei­en nur ein Behelfsmittel gewe­sen, solang es noch kei­nen Impfstoff gege­ben habe.« Aha.
    Den Zahn hat Streecks Argumentation zum Testen bei Lanz dem Dr. Drosten und sei­nen Jüngern längst gezo­gen. Dass unser Bundesverdienstkreuzträger das nicht ein­sieht – wen wun­dert es? Da ist die Impfpflicht nicht mehr weit.

    Und: Nicht mal die Wahl zu einem nicht-gen­ba­sier­ten Impfstoff hat man aktu­ell in Deutschland … Ich bin mal gespannt, ob der in den Medien so ver­pön­te Sinovac-Impfstoff der Chinesen (der deut­lich weni­ger Risiken ber­gen dürf­te) über­haupt noch eine Zulassung erhal­ten wird …

  4. https://​swprs​.org/​d​i​e​-​s​c​h​w​e​i​z​-​i​m​-​c​o​r​o​n​a​-​s​c​h​w​i​n​d​el/

    'Die Daten aus Israel und England haben es längst gezeigt: Der Schutz der Corona-Impfung vor Infektion und Übertragung schwin­det bereits nach weni­gen Wochen, und selbst der Schutz vor schwe­rer Erkrankung hält nur weni­ge Monate. Impfzertifikate und Impfpflichten sind medi­zi­nisch und epi­de­mio­lo­gisch des­halb unsin­nig oder sogar kontraproduktiv.

    Konkret zei­gen die inter­na­tio­na­len Daten, dass der Impfschutz gegen Infektion und Übertragung inner­halb weni­ger Monate auf 0% sinkt, wäh­rend der Schutz gegen schwe­re Krankheit von über 95% auf unter 50% fällt. Der Grund dafür ist die bei Geimpften feh­len­de Schleimhaut-Immunität, der viel rascher als erwar­tet abfal­len­de Antikörperspiegel, sowie die neue Delta-Variante.

    Deshalb sind von den “3G” – ent­ge­gen der poli­tisch-media­len Darstellung – aus­ge­rech­net die Geimpften die bei wei­tem ris­kan­tes­te Gruppe, die bereits zahl­rei­che Masseninfektionen an Konzerten, in Pflegeheimen und auf Kreuz­fahrt­schiffen aus­ge­löst hat und daher bei man­chen Veranstaltungen und Flügen bereits wie­der einen PCR-Test vor­wei­sen muss.

    Es sind die Genesenen – also bereits etwa ein Drittel der Schweizer Bevölkerung – die laut neu­en Studien eine lang­fris­ti­ge Immunität auf­bau­en und damit zum Ausklingen der Pandemie bei­tra­gen. Zu die­sem Ergebnis kam zuletzt auch der Chef-Epidemiologe von Island, das trotz einer Rekord-Impfquote von über 90% bei Erwachsenen sei­ne bis­her stärks­te Infektionswelle erlebt hat.

    …Dieser Schutz ist indes nicht mehr so hoch, wie BAG und Medien sug­ge­rie­ren: In Genf sind bereits 20% der hos­pi­ta­li­sier­ten Corona-Patienten geimpft. Bei einer Impfquote von knapp 80% unter Senioren ergibt sich dar­aus eine Schutzwirkung von höchs­tens noch 75% statt 95% – ein fünf­fach höhe­res Risiko. Bis im Herbst wird die­ser Schutz zudem wie in Israel auf unter 50% absinken.

    Die angeb­li­che “Pandemie der Ungeimpften” ist des­halb ein längst wider­leg­tes PR-Märchen. Die Entwicklung in Israel und ande­ren “Impf-Pionieren” ist für die Schweizer Politik so unan­ge­nehm, dass der Schweizer Gesundheitsminister in einer Talksendung nicht dar­über spre­chen woll­te (https://www.srf.ch/play/tv/sendung/arena?id=09784065–687b-4b60-bd23-9ed0d2d43cdc ab Minute 56). Man dür­fe die Impfung “nicht infra­ge stel­len”. Eine Bankrotterklärung.'

  5. Interessanter Artikel:

    https://​www​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​p​m​c​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​P​M​C​7​5​7​7​4​3​9​/​#​!​p​o​=​4​.​7​0​085

    Das Immunglobulin G ist bei nur mild erkrank­ten bis asym­pto­ma­ti­schen PCR-Positiven erst deut­lich spä­ter im Blut nach­weis­bar als bei schwer an COVID Erkrankten! Im Durchschnitt ist das Immunglobulin bei der wenig sym­pto­ma­ti­schen Gruppe nach einer Studie erst 22 Tage (im Einzelfall erst 79 Tage) nach der Infektion im Blut nach­weis­bar (Serokonversion)

    => to whom it may con­cern: Wer nach posi­ti­vem PCR zunächst (1–2 Wochen nach PCR) noch kei­ne Antikörper hat, kann es spä­ter noch­mals mit einer Blutabnahme ver­su­chen, falls in irgend­ei­ner Weise nützlich …

    Weiterhin: Es gibt einen qua­li­ta­ti­ven Antikörpertest, mit dem Geimpfte klä­ren kön­nen, ob sie außer­dem auch schon ein­mal ech­ten Erregerkontakt hat­ten (Nukleokapsid-Abtikörper statt AK gegen das Spikeprotein) – falls inter­es­sant für irgend­wen oder sein Umfeld.

  6. Herr Osten, wan­dern Sie ein­fach aus ; machen Sie es ein­fach den vie­len Menschen nach, die ob Ihrer Machenschaften bereits aus­wan­der­ten . Das wäre ein wah­rer Segen für die­ses durch Sie gebeu­tel­te Land!

    1. Wie kommt er auf die Zahlen? Es müss­ten 96,123% sein. Erst dann darf bit­te der Herbst kommen.
      Gut, dass hier im Södermannsland gera­de Altweibersommer ist 🙂

      P.S. Die Wichtigtuer soll­ten mal eine gen­der­ge­rech­te Form für den Altweibersommer fin­den. Das geht so nicht.

    2. @ Lucy

      Argentinien war mal in, oder irgend­was in Südamerika. Vielleicht muss er mal beim Vatikan nach­fra­gen, ob die "rat-lines" noch aktiv sind.

      1. @FS, muß ja nicht gleich Südamerika sein, denn ganz so schlimm wie ein gewis­ser, dort­hin mit­hil­fe des genann­ten, sich als "reli­gi­ös" beken­nen­den, sou­ve­rä­nen Staates expe­dier­ten Herrn Eich.…. ist er ja nun doch nicht, ich den­ke, die Wüste reicht auch.

  7. „Mit die­ser Impfquote kön­nen wir nicht in den Herbst gehen, das reicht abso­lut nicht aus.“

    "Reicht nicht aus" – für was denn herr­gott­noch­mal!? Die Erlösung? Die Zahnfee? Olfert Landts Kontostand?

    „Mit die­ser Drostenquote kön­nen wir nicht in den Herbst gehen, das ist abso­lut zuviel.“

    Hah! Dummlall kann ich auch…

  8. Beim Thema Impfen hat doch jemand Bekanntes mit­zu­re­den. Neues Spiel, neu­es Glück?
    oder
    Wiederholung der erfolg­rei­chen PR?

    "STIKO sieht unge­nü­gen­de Datenlage für Auffrischimpfungen
    Freitag, 30. Juli 2021"
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​2​6​0​3​5​/​S​T​I​K​O​-​s​i​e​h​t​-​u​n​g​e​n​u​e​g​e​n​d​e​-​D​a​t​e​n​l​a​g​e​-​f​u​e​r​-​A​u​f​f​r​i​s​c​h​i​m​p​f​u​n​gen
    (Mit Einleitung und Abschlusssatz.)
    "Berlin – Nach der Entscheidung zu einer drit­ten Coronaimpfdosis für älte­re Menschen in Israel …"

    "… hat der Chef der Ständigen Impfkommission (STIKO) bekräf­tigt, dass Auffrischimpfungen das Gremium wei­ter inten­siv beschäf­ti­gen. Die STIKO brau­che für eine Empfehlung aber eine Datengrundlage, sag­te STIKO-Chef Thomas Mertens heu­te. Diese gebe es noch nicht.
    Den unab­hän­gi­gen Experten gehe es bei den Daten um zwei Aspekte: ob die mess­ba­re Immunantwort im Labor nach­las­se und ob trotz Impfung ver­mehrt Infektionen mit Erkrankung aufträten.
    Laboruntersuchungen zu Antikörperspiegeln gebe es bereits, die­se erlaub­ten aber nicht die direk­te Schluss­folgerung, dass auch die Schutzwirkung beim Menschen nach­lässt, erläu­ter­te Mertens. Es gehe auch noch um die Frage, wel­che Gruppen eine Auffrischung bekom­men könn­ten: ob zum Beispiel Immunsupprimierte, Alte oder alle.
    Der Virologe beton­te wei­ter, dass nichts dage­gen spre­che, wenn ein Staat aus Fürsorgepflicht sol­che Impf­angebote mache – auch ohne Evidenz. Aufgabe der STIKO sei­en jedoch Empfehlungen auf der Grundlage wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnisse. Insofern war­te man eine Datengrundlage ab. Wenn es Neuigkeiten gebe, wer­de die STIKO dies berück­sich­ti­gen, beton­te Mertens."

    "Israel hat­te ange­sichts stei­gen­der Infektionszahlen als ers­tes Land mit­ge­teilt, 60-Jährigen und älte­ren Jahr­gängen eine drit­te Impfung gegen das Coronavirus zu geben. Dies gel­te für Patienten, die vor min­des­tens fünf Monaten ihre zwei­te Impfdosis erhal­ten haben, hieß es."

    So wirk­lich über­zeu­gen kann mich das alles nicht.
    Besteht nicht, unter ande­rem, die Aufgabe der Stiko dar­in, zu prü­fen, ob ein Mittel scha­den kann? Da gab es doch mal sowas wie eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Trotz vor­han­de­ner Daten wird ledig­lich ver­sucht, die­se zu rela­ti­vie­ren. Auch der gang­ba­re Weg wird mit den "Immunsupprimierte (Gefährdete), Alte oder alle" wird nachvollzogen.
    Am meis­ten ver­wun­dert mich, dass "Der Virologe beton­te wei­ter, dass nichts dage­gen spre­che, wenn ein Staat aus Fürsorgepflicht sol­che Impf­angebote mache – auch ohne Evidenz. Aufgabe der STIKO sei­en jedoch Empfehlungen auf der Grundlage wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnisse. Insofern war­te man eine Datengrundlage ab." Das ist qua­si ein Blankoschein für jedes expe­ri­men­tel­le Mittel. Ohne Grund und mög­li­che Gafahrenabwähgung wird dem Staat zuge­stan­den, aus "Fürsorgepflicht" zu tun, was ihm beliebt.

    Dazu die pas­sen­de Aufmerksamkeit. Pöse Stiko, sitz.
    "Bundesärztekammer kri­ti­siert Auffrischungs­impfungen ohne STIKO-Empfehlung
    Donnerstag, 2. September 2021"

    "Berlin – In der Diskussion um Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV‑2 hat der Präsi­dent der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt, das Fehlen einer ent­spre­chen­den Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) kritisiert."
    "Er kön­ne daher alle Kollegen ver­ste­hen, die sich mög­lichst schnell eine kla­re Positionierung der STIKO wünsch­ten. Reinhardt erklär­te, die Problemlage sei der STIKO bewusst.
    Die STIKO arbei­tet der­zeit inten­siv an Empfehlungen für Auffrischungsimpfungen, wie sie ges­tern mit­teilte. Eine Entscheidung könn­te in den kom­men­den ein bis wei Wochen fallen."
    (Da geht die Datenbeschaffung dies­mal doch schnel­ler voran.)

    "Die Krankheitsbekämpfungsbehörde der Europäischen Union (EU) sieht für die all­ge­mei­ne Bevölkerung der­zeit „kei­ne drin­gen­de Notwendigkeit“ einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus, wie sie ges­tern Abend in einem Vermerk mit­teil­te. Demnach emp­fiehlt das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kon­trolle von Krankheiten (ECDC) sol­che zusätz­li­chen Dosen aller­dings für Menschen mit ge­schwächtem Immunsystem."

    "Mehrere Bundesländer haben damit begon­nen, Pflegebedürftigen, über 80-Jährigen und Men­schen mit Immunschwäche soge­nann­te Boosterimpfungen anzu­bie­ten. Der Start der Auffrischimpfungen geht auf eine ent­spre­chen­de Entscheidung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) von Anfang August zurück. Das Angebot gilt danach auch für Menschen, die eine voll­stän­di­ge Impfung mit Vektor-Impfstoff­en von Astrazeneca oder Johnson & Johnson erhal­ten haben."

    "Besorgt zeig­te sich der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lau­terbach. „Ich befürch­te, dass jetzt vie­le mit einer drit­ten Impfung ver­se­hen wer­den, die davon nicht pro­fi­tie­ren, wäh­rend die­je­ni­gen, die sie drin­gend benö­ti­gen wür­den, sie nicht bekom­men“, sag­te Lauterbach der Rheinischen Post."

    "Auch der Bonner Virologe Hendrik Streeck bekräf­tig­te sei­ne Zweifel am Sinn einer durch­gän­gi­gen drit­ten Impfung. „Es gibt kei­nen belast­ba­ren Hinweis, dass die Wirkung von zwei Impfungen der­art nach­lässt, dass sie das Hauptziel des Schutzes vor einem schwe­ren Verlauf prin­zi­pi­ell nicht mehr gewähr­leis­ten“ sag­te er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Nur bei Patienten mit hohem Risiko kön­ne eine Boosterim­pfung sinn­voll sein."

    Niemand weiß nix genau­es, aber immer nur rein mit der Spritze. Erstmal an den "Gefährdeten"testen, damit es sich der Allgemeinheit andre­hen läßt. Siehste wohl, dies­mal nur die Hälfte umge­kippt: is sicher.

  9. "Notwendig sei­en 85 Prozent der Unter-60-Jährigen, bei den Über-60-Jährigen sogar 90 Prozent."
    Das ist ver­mut­lich aus Sicht von Dr.Osten die Quote die erfor­der­lich ist, damit an einer aus­rei­chend gro­ßen und damit repre­sen­ta­ti­ven unge­impf­ten Vergleichsgruppe in der Bevölkerung Nutzen und Schaden der "Impfung" nicht mehr über­prüft wer­den können.

  10. Wessen Intelligenz akzep­tiert ihre Beleidigung durch die­sen Schwätzer noch?

    Wenn es nicht so vie­le (auch Intelligente!) gäbe, die ihn hei­lig gespro­chen haben, weil er im Frühjahr 2020 mit sze­ne­af­fi­nem Wuschelkopf, Teddybärblick und sei­ner jah­re­lang igno­rier­ten Nischenexpertise omni­prä­sent war und bereit­wil­lig als DER Virenerklärer akzep­tiert wurde?
    Und es seit­her kei­ner der Platzhirsch(kühe) des ÖR und sons­ti­gen "Leitmedien" wag­te (auch beim offen­sicht­lichs­ten Stuss, sogar für Nicht-Virologen leicht erkenn­bar) ihm in den Arm zu fallen … ?

    https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​v​i​r​o​l​o​g​e​-​c​h​r​i​s​t​i​a​n​-​d​r​o​s​t​e​n​-​z​u​r​-​c​o​r​o​n​a​-​l​a​g​e​-​m​i​t​-​d​i​e​s​e​r​.​6​9​4​.​d​e​.​h​t​m​l​?​d​r​a​m​:​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​5​0​2​517

    Die (rhe­to­ri­sche?) Eingangsfrage im Deutschlandfunk wirkt da schon fast wie eine Provokation …
    "Sandra Schulz: War es das jetzt mit der Pandemie?"
    Ansonsten traut sie sich auch nicht, dem Schwätzer die "Erfolge" der schö­nen 90% Impfquoten-Mikro-Universen (von Gibraltar bis Island) um die Ohren zu hauen.
    Auch bei sei­nen "Ausführungen" ("Geschwurbel" passt da wesent­lich bes­ser – aber der Begriff ist ja von Volxver:tzern ver­brannt) zu England wagt es Frau Schulz nicht dazwischenzugrätschen:
    "Aber es gibt noch was ande­res, und zwar man hat dort ja vie­le Fälle gehabt."
    Dass dort (immer noch!) ca. 15 (FÜNFZEHN) mal mehr getes­tet wur­de (wird!), muss eine "Juristin und Redakteurin beim Deutschlandfunk" wohl nicht wis­sen. Was eine "Dunkelziffer" ist, aller­dings schon.
    Diese Pointe darf Dr.osten (des­we­gen?) unge­straft anfügen:
    "Die wur­den wirk­lich auch erkauft zu dem Preis vie­ler Verstorbener."
    Bei aller Geringschätzung des "Hofvirologen": so dumm kann er gar nicht sein, die­ses mor­sche Gerüst sei­ner Argumentation nicht zu ken­nen. Obwohl selbst das nicht mehr aus­zu­schlie­ßen ist.

    Wenn man tum­be RKI-Modellierungen, das "Delta"-Phantom et al immer noch unwi­der­spro­chen aus dem Mottenkistenzylinder
    klau­ben darf – ohne Hohngelächter (oder zumin­dest ein müdes Augenrollen) zu ern­ten – ist die Versuchung wohl zu groß, zumal die Trickkiste sich ansons­ten durch gäh­nen­de Leere auszeichnet.

    Immerhin ein Disclaimer des DLF zum Schluss.
    "Äußerungen unse­rer Gesprächspartner geben deren eige­ne Auffassungen wie­der. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen sei­ner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen."

  11. Ich bin auch dafür Herbst und Winter epi­de­mio­lo­gisch ein­fach zu über­sprin­gen. Ich weiß nicht, wie ich noch eine Saison die­ses Absurditätenkarusell ertra­gen soll.

    1. @FS:
      die sel­be Canaille hat im März 2020 erklärt, wie vie­le Jahre es daue­re, die damals vor­han­de­ne Testkapazität von ~130000 pro Woche auch nur zu verdoppeln,
      Keine Woche spä­ter lag die schon (je nach Pressekonferenz) bei über einer Million – die natür­lich, als man im Juli die "Teststrategie" änder­te, noch im November auf 2 Millionen aufquoll.
      (aktu­ell sollen's ca. 2,4 Millionen sein)
      https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​D​a​t​e​n​/​T​e​s​t​z​a​h​l​e​n​-​g​e​s​a​m​t​.​x​l​s​x​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​ile

      Nun, um die "100.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag" (die der seit­her häu­fi­ger ver­nom­me­nen 7‑Tage-"Inzidenz" von 800 ent­spre­chen) zu errei­chen müss­te die der­zei­ti­ge 2,4 Millionen Testkapazität aus­ge­schöpft (Rekord bis­her: KW51/2020 mit 1,7Mio Tests) UND eine "Positivquote" von ca. 33% erreicht (Rekord bis­her: KW53/2020 mit ca. 16%) werden.
      DIE schaf­fen DAS! Wetten?

      Es fällt schwer, NICHT zu glau­ben, dass die Labor- und Impflobby bereits dar­an arbei­tet das alles noch zu top­pen und eng­li­sche Verhältnisse zu kon­stru­ie­ren. (Aufblähung der "Testkapazität" auf über 10 Millionen).
      Die hirn­ris­si­gen "Inzidenzzahlen" haben sich schließ­lich der­art in vie­le infi­zier­te Hirne ein­ge­nis­tet, dass sie hoch gehal­ten wer­den müs­sen: zwecks Erhöhung der "Impfquote".
      Es ist zu befürch­ten, dass sämt­li­che Protagonisten die­ser "Strategie" sich des­sen nicht nur voll bewusst, son­dern gar dar­an betei­ligt sind.
      (Dass sie intel­li­gent genug sind, sich das selbst aus­ge­dacht zu haben, bezweif­le ich allerdings)

  12. Christian Anders ? War das nicht der­je­ni­ge, der mal vor ewi­ger Zeit
    sei­ne Gewalt- und Sex-Fantasien als Drehbuchautor, Regisseur und
    Hauptdarsteller auf die Leinwand gebracht hat ? Und der auch danach nicht gera­de durch Eloquenz, Differenziertheit und v.a.
    Intelligenz auf­ge­fal­len ist ?
    Ok, inso­fern passt die Verbindung. Zwei kru­de Schwafler, die v.a.
    durch erhöh­tes Sendungsbewußtsein auffallen.

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