"Immer weniger Menschen werden ihren Atem filtern"

sued​deut​sche​.de

Dr. Chris­ti­na Berndt, "Redak­teu­rin, Gesell­schaft und Wochen­en­de" bei der Süd­deut­schen Zei­tung, ver­dan­ken wir unsterb­li­che Vide­os (s. Wirk­sa­me natür­li­che Immu­ni­tät nur nach künst­li­cher Beatmung und Neu­es von Hape Ker­ke­ling?).

Lei­der ohne Video ist ihr Auf­ruf vom 19.3. unter dem Titel "Mas­ke auf – aus Soli­da­ri­tät!":

»… Eupho­risch wird der Weg­fall der Mas­ken­pflicht in wei­ten Tei­len der Bevöl­ke­rung jetzt gefei­ert. Nur lei­der gibt es da über­haupt nichts zu fei­ern. Es wäre so klug und ein­fach, das biss­chen Stoff vor Mund und Nase noch eine Wei­le zu nut­zen, um Alte und Kran­ke zu schüt­zen und eine Wel­le von Long-Covid-Fäl­len auch unter Jun­gen und Gesun­den zu ver­hin­dern – wenigs­tens so lan­ge, wie die Inzi­den­zen so gigan­tisch sind.

Masken sind ein Ausdruck von Solidarität

Doch statt die Mas­ken als das prag­ma­ti­sche Instru­ment zu betrach­ten, das sie sind, wird ihre Ableh­nung mit einem wei­te­ren Kniff begrün­det – als Instru­ment, das eine Frei­heit ohne Rück­sicht gera­de­zu recht­fer­tigt. Dank der Mas­ken könn­ten sich Gefähr­de­te ja schließ­lich selbst schüt­zen, heißt es jetzt. Sol­len doch die­je­ni­gen sie tra­gen, die sie brau­chen, und alle ande­ren, bit­te­schön, in Ruhe las­sen…*

Wo sich nur Mas­ken­trä­ger auf­hal­ten, flie­gen zwei­fel­los weni­ger Viren her­um als dort, wo nur ein paar Frei­wil­li­ge Mund und Nase bedeckt hal­ten. Es soll­te daher selbst­ver­ständ­lich sein, dass Men­schen, die beson­ders gefähr­det sind, ande­re dar­um bit­ten kön­nen, zu ihrem Schutz bei­zu­tra­gen. Eigent­lich soll­ten sie das sogar erwar­ten dür­fen, indem der Staat die Mas­ken­pflicht aufrechterhält…

Dabei ist das Tra­gen von Mas­ken mehr als ein Zei­chen dafür, dass man sich nicht anste­cken darf oder will. Es ist ein Aus­druck von Soli­da­ri­tät. Es wäre schön, wenn vie­le Men­schen die­se Soli­da­ri­tät zei­gen wür­den. Frei­heit ist ja gut. Aber Frei­heit ohne Ver­ant­wor­tung ist kei­ne Frei­heit, son­dern Ego­is­mus.«
sued​deut​sche​.de (19.3.)

* Update: Der hier fol­gen­de Satz ist es wert, nach­ge­tra­gen zu werden:

»Am berühm­ten Mas­sa­chu­setts Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy, eine Hoch­burg der Wis­sen­schaft, ist es künf­tig gar ver­bo­ten, ande­re auch nur zu bit­ten, eben­falls eine Mas­ke auf­zu­set­zen.«

An die­ser Stel­le prä­sen­tiert Frau Berndt eine Vier­tel­wahr­heit. Das MIT hat den genann­ten Link am 23.3. upge­da­tet, aber auch zum Zeit­punkt des Erschei­nens des Arti­kels war dort zu lesen:

»Ab dem 14. März 2022 ist das Tra­gen von Gesichts­schutz in Innen­räu­men des MIT frei­wil­lig. (Sie­he die Anord­nung der Stadt Cam­bridge zur Auf­he­bung der Mas­ken­pflicht für öffent­li­che Innen­räu­me mit Wir­kung vom 13. März 2022).

Per­so­nen, die nicht geimpft sind oder deren Imp­fun­gen nicht auf dem neu­es­ten Stand sind, wird drin­gend emp­foh­len, gemäß den Richt­li­ni­en des Mas­sa­chu­setts DPH wei­ter­hin Mas­ken zu tra­gen.

Der Com­mon­wealth of Mas­sa­chu­setts und die Stadt Cam­bridge ver­lan­gen wei­ter­hin das Tra­gen von Gesichts­schutz in bestimm­ten Berei­chen auf unse­rem Cam­pus, dar­un­ter im MIT Medi­cal (ein­schließ­lich der Test­ein­rich­tun­gen) und in den MIT-Shut­tle­bus­sen. Dar­über hin­aus ist das Tra­gen von Gesichts­mas­ken in Berei­chen auf dem Cam­pus, in denen dies bereits vor der Pan­de­mie vor­ge­schrie­ben war, wei­ter­hin erfor­der­lich (z. B. in bestimm­ten Labor­be­rei­chen, in Ein­rich­tun­gen für Tie­re und in Berei­chen mit Gefahr­stof­fen). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die Ver­wen­dung von Mas­ken in Labor­be­rei­chen fin­den Sie in der PSA-Richt­li­nie des MIT.

Abtei­lun­gen, Labors und Zen­tren (DLCs) dür­fen kei­ne eige­nen Richt­li­ni­en oder Anfor­de­run­gen in Bezug auf Gesichts­be­de­ckun­gen fest­le­gen. Die aktu­el­le Richt­li­nie gilt für die gesam­te Insti­tuts­ge­mein­schaft und darf auf loka­ler Ebe­ne nicht geän­dert wer­den. Die DLCs kön­nen vom Insti­tut geneh­mig­te Schil­der über das Tra­gen von Mas­ken auf­stel­len, dür­fen aber kei­ne loka­len, raum­spe­zi­fi­schen Schil­der erstel­len oder auf­stel­len. Ein­zel­per­so­nen dür­fen das Tra­gen von Mas­ken nicht ver­lan­gen oder einfordern.

Bit­te respek­tie­ren Sie die Ent­schei­dun­gen ande­rer in Bezug auf das Tra­gen von Mas­ken, unab­hän­gig davon, ob Sie selbst eine Mas­ke tra­gen oder nicht, und sei­en Sie bit­te freund­lich und ver­ständ­nis­voll gegen­über Men­schen, die eine ande­re Ent­schei­dung als Sie tref­fen…«
web​.archi​ve​.org

In der Ver­si­on vom 23.3. heißt es nach den gleich geblie­be­nen Vorschriften:

»Alle Mit­glie­der der Gemein­schaft wer­den gebe­ten, die Ent­schei­dun­gen ande­rer in Bezug auf das Tra­gen von Mas­ken zu respek­tie­ren und die­se Ent­schei­dun­gen zu respek­tie­ren, wenn sie über die Ver­wen­dung von Mas­ken dis­ku­tie­ren. Ein­zel­per­so­nen, DLCs oder Orga­ni­sa­tio­nen dür­fen ande­re nicht dazu auf­for­dern, zwin­gen oder unter Druck set­zen, Mas­ken zu tra­gen. In Situa­tio­nen, in denen ein Macht­ge­fäl­le besteht, soll­ten Ein­zel­per­so­nen beson­ders vor­sich­tig sein, wenn sie eine ande­re Per­son auf­for­dern, ihre Mas­kie­rungs­pra­xis zu ändern, da selbst gut gemein­te Auf­for­de­run­gen als Druck oder Nöti­gung emp­fun­den wer­den kön­nen. Wenn Sie auf­ge­for­dert wer­den, eine Mas­ke in einem Bereich zu tra­gen, in dem dies nicht erfor­der­lich ist, oder die Mas­ke in einer bestimm­ten Situa­ti­on abzu­le­gen, steht es Ihnen frei, dies abzulehnen.«


Die "Süd­deut­sche" hat auch ande­re Exper­tIn­nen. Zum Bei­spiel diese:

Das gan­ze Video auf sued​deut​sche​.de.


Lesens­wert auch Die "Süd­deut­sche" hat sie gefun­den: Fünf Men­schen, die sich erst jetzt "imp­fen" las­sen.

22 Antworten auf „"Immer weniger Menschen werden ihren Atem filtern"“

  1. Wenn die gut bezahl­ten, media­len "Pan­de­mietrei­ber" der­art (unge­fil­tert!) toben, dann gibt das Anlass zur Hoffnung.
    Am übels­ten scheint ihr auf­zu­sto­ßen, dass:
    "Am berühm­ten Mas­sa­chu­setts Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy, eine Hoch­burg der Wis­sen­schaft, es künf­tig gar ver­bo­ten [ist], ande­re auch nur zu bit­ten, eben­falls eine Mas­ke aufzusetzen."
    https://​now​.mit​.edu/​p​o​l​i​c​i​e​s​/​u​p​d​a​t​e​d​-​f​a​c​e​-​c​o​v​e​r​i​n​g​-​p​o​l​i​cy/

    Mal von der etwas eigen­sin­ni­gen Übersetzung/Interpretation des Ori­gi­nal­tex­tes ("may not requi­re, coer­ce, or pres­su­re others to wear masks" – Nö. Von "bit­ten" steht da nix! https://​dict​.leo​.org/​e​n​g​l​i​s​c​h​-​d​e​u​t​s​c​h​/​r​e​q​u​ire), will sie damit wohl beto­nen, dass die­se "Hoch­burg der Wis­sen­schaft" vom rech­ten Wege abge­kom­men sein muss.

    Aber viel­leicht nicht das MIT, son­dern sie?
    Ich erin­ne­re mich ger­ne an die­se von ihr beschrie­be­nen, äußerst unethi­schen Experimente:
    https://www.sueddeutsche.de/wissen/gesundheit-das-mysterium-schnupfen‑1.837387

  2. Das Sym­bol, das die Panik und die Unter­wer­fung der Mas­sen unter die Staats­rä­son auf­recht erhält, ist die Mas­ke. Die Ver­ant­wort­li­chen für den Betrug am Sou­ve­rän aus Poli­tik, Rechts­we­sen und Medi­en wis­sen, dass bei Weg­fall der Mas­ken und der damit erzeug­ten Angst bald der Geschmack der Frei­heit und Ruhe zurück kehrt und die­se Ent­span­nung zwangs­läu­fig zum Ruf nach Recht­fer­ti­gung und evi­denz­ba­sier­ten Begrün­dung der extre­men Über­grif­fe und Frei­heits­be­rau­bun­gen sowie auch zu Kla­gen der Betro­ge­nen und Opfer füh­ren wird.
    Dies muss man mit allen Mit­teln ver­hin­dern, oder man braucht ein schnel­les Pferd und ein gutes Ver­steck‼️

    1. @D.D.:
      Der (Un)"Sinn" der Mas­ken ist evi­dent (immer schön erkenn­bar an den affi­gen Auf­trit­ten der Prot­ago­nis­ten aus "Kul­tur" und Politik).
      Aber ich bin weni­ger opti­mis­tisch, dass nach deren Weg­fall "der Geschmack der Frei­heit und Ruhe" zurückkehrt.
      Nie­der­län­der und Dänen haben die­sen letz­tes Jahr nach weni­gen Mona­ten (oder nur Wochen?) weit­ge­hend klag­los wie­der aufgegeben.

  3. "Es soll­te daher selbst­ver­ständ­lich sein, dass Men­schen, die beson­ders gefähr­det sind, ande­re dar­um bit­ten kön­nen, zu ihrem Schutz beizutragen."

    Und es soll­te genau­so selbst­ver­ständ­lich sein, dass die­se Bit­te aus sehr nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den abge­lehnt wird. Einer der Grün­de ist, dass man das Leben nicht bezwin­gen kann und den Tod auf nicht. Ich sehe nicht ein, war­um ich auf­grund der irra­tio­na­len Ängs­te und feh­len­den per­sön­li­chen Ent­wick­lung ande­rer Men­schen mich jah­re­lang ver­skla­ven las­sen soll. Vor allem nut­zen Mas­ken nichts, sonst hät­ten wir nicht nach einem Jahr Inzi­den­zen von 2000. Oder wol­len sie jetzt sagen "wenn wir kei­ne Mas­ken hät­ten, wären die Inzi­den­zen bei 10 Mil­lio­nen"? Vermutlich.
    Es ist eine Abwä­gungs­sa­che: Die Mas­ken tra­gen mög­li­cher­wei­se mini­mal dazu bei, dass Viren nicht über­tra­gen wer­den. Nach der Logik müss­ten wir unser rest­li­ches Leben Mas­ke tra­gen, uns im Kel­ler ein­sper­ren, den Mund zukle­ben und die Augen am bes­ten gleich mit dazu, denn über die Schleim­häu­te kön­nen ja auch Viren austreten.
    Wann fan­gen die­se Leu­te end­lich mal an, auf­zu­wa­chen? Was soll das für ein Leben sein, wenn wir uns auf maso­chis­tischs­te Art und Wei­se quä­len, mit Argu­men­ten, die an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen sind? Jeder, der glaubt, die Mas­ke und die Imp­fun­gen wür­den hel­fen, kann das nut­zen. Und soll ver­dammt noch mal die rest­li­che Mensch­heit mit die­sen wider­li­chen Schein-Argu­men­ten von Soli­da­ri­tät in Ruhe lassen.

    Das ist kei­ne Soli­da­ri­tät, dass ist Ego­is­mus pur. Alle sol­len gefäl­ligst das machen, damit ich mich nicht ängst­lich füh­le. Wirk­lich Ego­is­mus pur, aber das begrei­fen sie ja nicht. Statt­des­sen wird der Ego­is­mus abge­spal­ten und auf ande­re pro­ji­ziert. Arme See­len. Ich wün­sche die­sen Leu­ten mitt­ler­wei­le allen ein sehr böses Erwa­chen, aber bei dem Grad der Ent­frem­dung wird das ver­mut­lich frü­hes­tens auf dem Ster­be­bett erfolgen…

  4. Wo kom­men eigent­lich die­se gan­zen infan­ti­len, ober­leh­rer­haf­ten (eine wahr­haft gru­se­li­ge Kom­bi­na­ti­on), den ewig glei­chen, dümm­li­chen Sch..ß wie­der­ho­len­den Hohl­köp­pe immer wie­der her ?
    Gibt's da irgend­wo ein Nest ?
    Und, lie­be Frau B., schie­ben Sie sich Ihr grenz­de­bi­les Geschwafel
    von Soli­da­ri­tät und Ver­ant­wor­tung dahin, wo ewi­ge Dunkelheit
    herrscht. Sie haben nicht die lei­ses­te Ahnung von der Bedeutung
    die­ser Wor­te. Und wie heißt es noch so schön :
    Wenn man von etwas kei­ne Ahnung hat, ein­fach mal die Fres­se halten.

  5. Es wird mir ewig ein Rät­sel blei­ben, wie es gelin­gen konn­te so vie­le (gebil­de­te ?) Men­schen der­art zu ver­stö­ren, dass sie bis zum Sankt Nim­mer­leins­tag am lie­bes­ten allen Men­schen ver­bie­ten möch­ten frei zu atmen, aus Solidarität.
    Mir wird Angst wenn ich an den psy­cho­lo­gi­schen Zustand die­ser Gesell­schaft denke.

    1. "Es wird mir ewig ein Rät­sel blei­ben, wie es gelin­gen konn­te so vie­le (gebil­de­te ?) Men­schen der­art zu ver­stö­ren, dass sie bis zum Sankt Nim­mer­leins­tag am lie­bes­ten allen Men­schen ver­bie­ten möch­ten frei zu atmen, aus Solidarität.
      Mir wird Angst wenn ich an den psy­cho­lo­gi­schen Zustand die­ser Gesell­schaft denke."

      Im Bil­dungs­bür­ger­tum muss­te man schon immer krie­chen, um nach oben zu kom­men und Bil­dung bedeu­tet in Deutsch­land auch vor allem den Gegen­satz zu Gefühlen/Emotionen. Ich ken­ne eini­ge Men­schen, die eine wis­sen­schaft­li­ci­he Kar­rie­re hin­ge­legt haben. Schrei­en, wütend sein, trau­rig sein sind für die­se Leu­te Ver­bre­chen, der Intel­lekt steht über allem. So ver­liert man ganz schnell sei­ne Mensch­lich­keit, weil Emo­tio­nen als Schwä­che gebrannt­markt wer­den und nur der Intel­lekt und die Ver­nunft über allem ste­hen. Damit sind die­se Leu­te super mani­pu­lier­bar, weil sie den Zugang zu ihrem natür­li­chen Bauch­ge­fühl ver­lo­ren haben.
      So wür­de ich mir den Zustand erklä­ren. Ich fin­de es auch erschre­ckend, dass in stu­dier­ten Krei­sen, am bes­ten noch pro­mo­viert ein so unglaub­lich hoher Pro­zent­satz von Men­schen ist, die kom­plett der Hörig­keit ver­fal­len sind. Auf der einen Sei­te haben sie stu­diert, pro­mo­viert, soll­ten mit Quel­len­an­ga­ben umge­hen kön­nen, aber plap­pern den größ­ten Unfug nach, der bei logi­schem Betrach­ten selbst einem Klein­kind als Unfug deut­lich erkenn­bar wäre.
      Ich hal­te mei­ne Erklä­rung für rela­tiv plau­si­bel, bin aber auch offen für ande­re Anregungen.

      Die 'gebil­de­ten' Krei­se befin­den sich ja auch arbeits­tech­nisch meist in höhe­ren Posi­tio­nen. Im Zusam­men­hang mit dem seit Jah­ren erfol­gen­den Sozi­al­ab­bau haben sie viel­leicht auch am meis­ten Angst vor dem Ver­lust ihrer Pri­vi­le­gi­en und je grö­ßer die Ver­lust­angst, des­to grö­ßer die Hörig­keit? Auch nur eine Theo­rie von mir, aber könn­te was Wah­res dran sein. Wer eh nichts hat, kann nicht so tief fal­len und braucht des­we­gen nicht so viel Angst haben und mit weni­ger Angst ist man weni­ger manipulierbar.

      1. Zu den gebil­de­ten Krei­sen und der Krie­che­rei dort, hier ein Witz, der mich wäh­rend der Dok­to­ran­den­zeit immer getrös­tet hat (kennt Ihr alle, passt aber so gut):

        Tref­fen sich zwei Dok­to­ran­den im Magen vom Prof. Sagt K. "Na, hat sie dich auch gefres­sen?" Ant­wor­tet der ande­re "Nee, ich bin hin­ten­rum reingekommen."

    2. Das ist auch das, was mich umtreibt… an man­chen Mor­gen den­ke ich, ich bin in einer ande­ren Zeit auf­ge­wacht und habe zig Jahr­zehn­te verschlafen!
      Jüngs­tes Extrem­bei­spiel: fri­day for Future hat einer Sän­ge­rin einen Auf­tritt ver­wei­gert weil die­se „Dre­ad­locks “ trägt.
      Sie sol­le sich die Haa­re abschnei­den, denn ( frei von mir inter­pre­tiert) es pas­se nicht zu der west­li­chen Kultur!!!
      Die­se jun­ge Frau war sicht­lich scho­ckiert und wei­ger­te sich …
      Damit war sie raus.. unglaublich!!
      Lief gera­de heu­te mor­gen im Maga­zin von sat 1

    3. Tja, offen­sicht­lich hat das weder etwas mit Bil­dung noch mit Intel­li­genz zu tun, ob man den Sch­ei… glaubt.
      Die Fra­ge ist nur, wor­an liegt es dann?
      Angst, Dumm­heit (=! gerin­ger Intel­li­genz!), Kon­for­mis­mus, ich weiss es nicht.

  6. Sor­ry, aber dass die­se Per­son in etwa das Niveau des Irren hat, zeigt schon das Bild – dan­ke an die Redak­ti­on. Nur, wenn sich wel­che von sol­chen Psy­chos steu­ern las­sen, ist’s halt aus­sichts­los. Game over.

    1. @You must take the vaccine
      Ich hat­te mir vor­hin einen Kom­men­tar zum Pfer­de­ge­biss ver­knif­fen, weil ich das für nie­der hielt und hal­te. Aber Ihr Kom­men­tar jetzt hat mich noch auf eine ande­re Sache gestoßen:
      Das Lächeln wirkt der­art geküns­telt, dass auch die­ses Foto ein Beweis für mei­ne Theo­rie sein könn­te, dass 'gebil­de­te' Men­schen den Zugang zu ihrem wah­ren Selbst und ihren Gefüh­len ver­lo­ren haben.
      Ein Mensch, der aus sich her­aus lächelt oder stolz ist, sieht anders aus. Er zieht nicht ein Lächeln wie bei einer Hal­lo­ween-Frat­ze und stiert nicht vor sich hin. Die­se Frau auf dem Foto spie­gelt sehr viel Rigi­di­tät wider und sehr viel Kon­trol­liert­heit. Sie macht ein wenig den Ein­druck, als müs­se sie sich unbe­dingt kor­rekt ver­hal­ten und wür­de jetzt ein Zucker­chen dafür erwar­ten. Als wäre sie sich aber auch schon gar nicht mehr sicher, ob nicht doch ein Peit­schen­schlag folgt. Wirkt ein­fach sehr ori­en­tie­rungs­los und geküns­telt auf mich.

  7. Wer so einen gna­den­lo­sen Unfug von sich gibt, muss unter einer durch eine mRNA-Injek­ti­on aus­ge­lös­te Form von Mor­bus Lau­ter­bach mit anschlie­ßen­dem schwe­ren Ver­lauf von Long Lau­ter­bach leiden.
    Aber auch nur Men­schen, die eine gewis­se Nei­gung zu sol­cher Art Geis­tes­krank­hei­ten haben, erfül­len die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen bei Orga­nen wie der SZ.

  8. Erzwun­ge­ne Soli­da­ri­tät ist kei­ne Solidarität.
    Und Mas­ken­pflicht auf­he­ben ist nicht gleich Maskenverbot. 

    Wer sei­ne Mas­ke nicht nur trägt, weil er muss, son­dern aus Rück­sicht auf ande­re, der wird sie wei­ter tra­gen. Aber ich den­ke, nach dem Auf­he­ben der Mas­ken­pflicht wer­den wir sehen, wie wenig „soli­da­ri­sche“ Men­schen es wirk­lich gibt. Dann wird für jeden offen­sicht­lich, dass die­se behaup­te­te Soli­da­ri­tät schon immer nichts ande­res war als Ego­is­mus und Untertänigkeit.

  9. „Mas­ke auf aus Solidarität“
    Au ja bit­te auf jeden Fall, sol­che Fres­sen sind lang­sam nicht mehr zu ertragen.

    Die­ses Land wird unter­ge­hen, „ver­mut­lich, wahr­schein­lich, schein­bar, man weiß, Angst, Tod, toter am totesten.“

    Da hat das Bil­dungs­sys­tem gan­ze Arbeit geleis­tet, hach und so wich­tig fühlt man sich, ist die mit Kal­le verwandt?

    Gute Nacht!

  10. Noch­mal für Frau Dr. Berndt (ver­mut­lich hat sie einen Dr. in Geschich­te oder sowas) zum Mit­schrei­ben, weil es in ihrem Kopf nicht hän­gen bleibt:

    Eine FFP2-Mas­ke hat eine Maschen­wei­te von 400 nm (Nano­me­ter).
    Das C19-Virus hat einen Durch­mes­ser von 150 nm.

    Ich weiß, dass es schwer zu begrei­fen ist, aber: Wenn man Mas­ke und Virus eine Mil­li­on mal ver­grö­ßert, muss ein im Durch­mes­ser 15 cm mes­sen­des gro­ßes Virus beim Aus­at­men durch einen 40 cm gro­ßen Kas­ten hin­durch. Das klappt bei nor­ma­lem Aus­at­men schon sehr gut, ich brau­che noch nicht ein­mal zu Hus­ten oder zu Nießen!

    Ihren "Schutz" kann sie sich daher an die Backe schmieren!

    1. @Helmi2000: nein, es ist viel schlim­mer. Sie hat einen Dok­tor­grad in Biochemie…

      Ich habe die­ses Phä­no­men auch schon in unse­rer Lokal­zei­tung erle­ben dür­fen. Die glei­chen lupen­rei­nen Demo­kra­ten (hihi), die von einer soli­da­ri­schen Imp­fung faseln und seit Mona­ten gegen die ört­li­chen Spa­zier­gän­ge het­zen, schrei­ben jetzt von der Mas­ke als ihrem Lieblingskleidungsstück…
      Zeit also für die Gebo­te der Solidarischen:

      1) Wir Soli­da­ri­schen lie­ben unse­re Bun­des­deut­sche Demo­kra­ti­sche Repu­blik und ver­tei­di­gen sie mann­haft vor abwei­chen­den Meinungen.
      2) Wir Soli­da­ri­schen lie­ben unse­re Eltern und besu­chen sie auf kei­nen Fall, es könn­te sie umbringen.
      3) Wir Soli­da­ri­schen lie­ben den Frie­den einer Stra­ße, auf der nie­mand entlanggeht.
      4)Wir Soli­da­ri­schen hal­ten Freund­schaft mit der Phar­ma­in­dus­trie in Deutsch­land und allen Ländern.
      5) Wir Soli­da­ri­schen ler­nen flei­ßig die Regie­rungs­mei­nung aus­wen­dig und dis­zi­pli­nie­ren Ande­re, wenn sie Nach­fra­gen stellen.
      6) Wir Soli­da­ri­schen ach­ten alle geimpf­ten arbei­ten­den Men­schen und klat­schen für sie.
      7) Wir Soli­da­ri­schen geben immer Likes für Soli­da­ri­sche Freun­de auf Facebook.
      8) Wir Soli­da­ri­schen sit­zen ger­ne zuhau­se und gucken fern oder auf die Inter­net­sei­ten der Bundesregierung.
      9) Wir Soli­da­ri­schen ver­bie­ten Sport und bie­ten unse­re Kör­per uner­forsch­ten Impf­stof­fen dar.
      10) Wir Soli­da­ri­schen tra­gen unse­re Mas­ke voll Stolz.

      Ähn­lich­kei­ten zu den Gebo­ten der Jung­pio­nie­re sind rein zufäl­lig beabsichtigt…

    2. Den Men­schen haben doch anfangs auch die Stoff­mas­ken gehol­fen. Man muss dar­an glau­ben, nicht immer mit Fak­ten kommen.
      Wenn ich Salz ver­schüt­te, wer­fe ich mir immer etwas davon mit der rech­ten Hand über die lin­ke Schul­ter. Das macht man, weil Salz ver­schüt­ten sonst Ärger bringt. Und es wirkt! Echt! Nicht so gut, natür­lich, weil ja so vie­le das nicht machen. Die sind ein­fach nicht solidarisch…

    3. @Helmi2000:
      "Dr. in Geschich­te oder sowas"?
      Nö. Mikro­bio­lo­gie: https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​h​r​i​s​t​i​n​a​_​B​e​r​ndt
      ("Dr. in Geschich­te oder sowas" hat u.a. z.B. @AA).
      Aber davon abge­se­hen: sogar Drs. "vom Fach" sind nicht immer vor Blöd­sinn gefeit.

      Die Recht­gläu­bi­gen haben das Argu­ment (mit den 400 nm) ja "wider­legt": die­se hunds­ge­mei­nen Viren ver­ste­cken sich näm­lich auf Rotz­tröpf­chen oder, noch raf­fi­nier­ter: Aero­so­len. Und die blei­ben dann eben hängen.
      Der Stumpf­sinn sol­cher (älte­rer) "Fak­ten­checks"
      https://faktencheck.afp.com/http%253A%252F%252Fdoc.afp.com%252F9EX229‑1
      wird zwar immer offen­sicht­li­cher (da sich auch – und vor allem! – bra­ve Mas­ken­trä­ger "infi­zie­ren"), aber die "Stu­di­en", die das erklä­ren, sind sicher schon in Arbeit.

  11. „Mas­ken sind ein Aus­druck von Soli­da­ri­tät“ ist ein selt­sa­mer Satz, weil es erst­mal dar­um gehen wür­de zu fra­gen, ob Mas­ken wirk­lich schüt­zen. Kön­nen Mas­ken Anste­ckun­gen ver­hin­dern? Vor 2020 war die Ant­wort : Nein. Jetzt gibt es natür­lich Stu­di­en die sagen: Ja .
    Wie immer man es nimmt, Mas­ken sind nicht per se ein Aus­druck von Soli­da­ri­tät. Sie wären es nur wenn sie Anste­ckung tat­säch­lich effek­tiv ver­hin­dern wür­den. Tun sie es nicht hat das Tra­gen von Mas­ken nichts mit Soli­da­ri­tät zu tun.
    Anders­her­um ich fän­de es voll­kom­men OK eine Mas­ke zu tra­gen wenn sie tat­säch­lich mich und ande­re schützt und mal ehr­lich wer wür­de das ver­wei­gern? Das tra­gen einer Mas­ke ist in die­sem Fall ver­nünf­tig und damit auch richtig.
    So, jetzt kommt fol­gen­des: obwohl objek­tiv Mas­ken nicht schüt­zen, fühlt sich sub­jek­tiv eine Grup­pe von Men­schen siche­rer und geschützt wenn sie selbst und vor allem ande­re eine Mas­ke tra­gen. An die­sem Punkt sor­ry bin ich aller­dings raus… Stel­len wir uns vor ich hät­te eine Angst­stö­rung vor Braun­haa­ri­gen mit dunk­ler Horn­bril­le. Könn­te ich jetzt von all die­sen Men­schen inklu­si­ve Frau Brandt ver­lan­gen, dass sie sich prä­ven­tiv eine Tüte über den Kopf zie­hen sobald sie aus dem Haus gehen um zu ver­hin­dern, dass ich Angst bekom­me wenn sie mir viel­leicht über den Weg lau­fen? Jeder wür­de über die­se Absur­di­tät lachen und Frau Dr. Brandt hät­te sicher­lich gute Tips was bei einer so gra­vie­ren­den Angst­stö­rung zu tun ist.
    Des­we­gen wenn Mas­ken nicht objek­tiv vor Anste­ckung schützt hat Mas­ke mit Soli­da­ri­tät so rein gar nichts zu tun und soll­te der frei­en Ent­schei­dung eines jeden oblie­gen Mas­ke zu tra­gen oder nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.