Wie war das noch… mit der Finanzierung der "Fakten-Checker"

Mehr­fach war hier die Rede von fal­schen "Fak­ten-Checks" auf cor​rec​tiv​.org (Ali­ce soll­te lesen ler­nenDemo­zah­len – die Tricks der "Fak­ten­che­cker"). Im Sep­tem­ber gab es einen Über­blick über die Finan­ziers des Portals.

Aktu­ell ist in einer aus­führ­li­chen Dar­stel­lung auf gewerk​schafts​fo​rum​.de  u.a. zu lesen:

»Das Recher­che­zen­trum CORRECTIV wur­de im Juni 2014 in Essen in der Huys­sen­al­lee 11 gegrün­det. Im glei­chen Gebäu­de resi­diert auch die Brost-Stif­tung, benannt nach Anne­lie­se Brost (1920–2010) einer Ver­le­ge­rin, Gesell­schaf­te­rin der WAZ-Medi­en­grup­pe, Mil­li­ar­dä­rin und Mäze­nin. Von der Brost-Stif­tung erhielt CORRECTIV eine Anschub­fi­nan­zie­rung in Höhe von drei Mil­lio­nen Euro.

Das Recher­che­zen­trum CORRECTIV wur­de maß­geb­lich von David Schra­ven auf­ge­baut. Von 2010 bis Mai 2014 lei­te­te er das Res­sort Recher­che der vier NRW-Zei­tun­gen, WAZ, NRZ, West­fä­li­sche Rund­schau und West­fa­len­post, der WAZ-Medi­en­grup­pe in Essen. Heu­te ist er Publisher und inhalt­li­cher Geschäfts­füh­rer des vor­geb­lich gemein­nüt­zi­gen Recher­che­zen­trums, mit einem Jah­res­ge­halt 2015 in Höhe von 111.038 Euro.…

Auf der Home­page von CORRECTIV konn­te man im Grün­dungs­jahr lesen: „Die Arbeit von CORRECTIV wird von einem Ethik­rat beglei­tet: Die­ser Rat wird aus zahl­rei­chen ange­se­he­nen Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens, Jour­na­lis­ten, Ver­le­gern und Medi­en­schaf­fen­den bestehen. Die Mit­glie­der des Rates arbei­ten für natio­na­le und inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen. Sie sind Fach­leu­te und ken­nen sich mit den Gepflo­gen­hei­ten des Gewer­bes aus“.

Tür­öff­ner Bodo Hombach
Dass er sich aus­kennt, kann man von dem Vor­sit­zen­den des Ethik­ra­tes, Bodo Hom­bach, frü­he­rer Geschäfts­füh­rer der WAZ-Grup­pe und Vor­stands­vor­sit­zen­der der Brost-Stif­tung mit Fug und Recht behaup­ten: Im Ruhr­ge­biet kauf­te die Fun­ke Medi­en­grup­pe (frü­her WAZ-Kon­zern) eine Zei­tung nach der ande­ren auf und enga­gier­te sich nach 1989 ver­stärkt im Osten Europas…

Koope­ra­ti­on von CORRECTIV mit Facebook…
Über 50 Orga­ni­sa­tio­nen sind glo­bal Teil von Face­books „3rd-Par­ty-Fact-Che­cking-Pro­gram“, des­sen Fak­ten­check funk­tio­niert über ein spe­zi­el­les Sys­tem, das einen Bei­trag, der über­prüft wur­de, für die Nut­zer mar­kiert und von Face­book in der Sicht­bar­keit her­ab­stuft, um eine Wei­ter­ver­brei­tung zu behindern.

Die Bei­trä­ge, die von den Face­book-Nut­zern als soge­nann­te Fake News gemel­det wer­den, wer­den dann von CORRECTIV geprüft. Wenn man dort zu dem Ergeb­nis kommt, dass eine Falsch­mel­dung oder Lügen­ge­schich­te vor­liegt, wird der Face­book-Bei­trag nicht direkt gelöscht, aber mit einem Warn­hin­weis ver­se­hen, dass die Geschich­te von unab­hän­gi­ger Sei­te ange­zwei­felt wird. CORRECTIV fügt dann einen Link auf einen eige­nen Text dazu, der dem ver­fäl­schen­den Bei­trag Fak­ten von CORRECTIV gegenüberstellt.

In Deutsch­land neh­men die Redak­tio­nen von CORRECTIV und die Deut­sche Pres­se-Agen­tur (dpa) an dem Pro­gramm teil und bei­de Redak­tio­nen wer­den von Face­book dafür vergütet.

…und dem Poyn­ter Institute
Den höhe­ren Segen bzw. die Zer­ti­fi­ka­ti­on für ihre Fak­ten­che­cker-Arbeit haben die Leu­te von CORRECTIV von dem Inter­na­tio­nal Fact Che­cking Net­work (IFCN) erhal­ten, ein Netz­werk des US-ame­ri­ka­ni­schen Poyn­ter-Insti­tuts mit Sitz in Flo­ri­da. Das Insti­tut wur­de von dem Pres­se­za­ren Nel­son Poyn­ter für die Aus­bil­dung von Jour­na­lis­ten gegrün­det und hat ein welt­wei­tes Netz­werk für den Fak­ten­check auf­ge­baut, dem mitt­ler­wei­le über 60 Orga­ni­sa­tio­nen in ver­schie­de­nen Län­dern ange­hö­ren. IFCN berät mit Face­book auch den Mut­ter­kon­zern von Whats­App. Außer­dem ist das Insti­tut auch für Goog­le tätig.

Das neue Netz­werk für den Fak­ten­check unter dem Dach von IFCN wird vor allem finan­ziert von dem Grün­der von eBay, Pierre Omidyar und durch das Natio­nal Endow­ment for Demo­cra­cy. Die­se angeb­li­che Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on, 1983 gegrün­det von Ronald Rea­gan und Carl Gersh­man, wur­de wäh­rend des Kal­ten Krie­ges von den USA, Groß­bri­tan­ni­en und Aus­tra­li­en aus­ge­baut, um auf mehr oder weni­ger lega­le Wei­se die ille­ga­len Aktio­nen der CIA und ihrer Ver­bün­de­ten durch­zu­füh­ren. Seit den Ent­hül­lun­gen von Edward Snow­den kann sich nie­mand mehr über eine sol­che Zusam­men­ar­beit ver­wun­dert zeigen.

Der gan­ze Eti­ket­ten­schwin­del mit den Recher­che­ver­bün­den und dem soge­nann­ten inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus öff­net wei­ter die Sche­re zwi­schen der öffent­li­chen und ver­öf­fent­lich­ten Mei­nung, ver­schärft die mas­si­ve Glaub­wür­dig­keits­kri­se der Leit­me­di­en, die viel­fach statt umfas­sen­der Infor­ma­ti­on nur Des­in­for­ma­ti­on lie­fern und Unlieb­sa­mes unter­drü­cken…«

17 Antworten auf „Wie war das noch… mit der Finanzierung der "Fakten-Checker"“

  1. OT: hier auch wie­der ein Klas­si­ker der "Herrschende-Meinung"-Schlagseite:

    https://​www​.nach​denk​sei​ten​.de/​?​p​=​6​8​271

    "Coro­na­maß­nah­men, Kin­der und die Linke …"

    Auch wenn Micha­el Klundt viel rich­ti­ges sagt, mit den Sätzen 

    "Der Nazi-Vor­wurf wird von ver­schie­de­nen Sei­ten infla­tio­när gebraucht, jede Sei­te wirft der ande­ren Sei­te vor, „über Lei­chen“ zu gehen. Gegen­sei­ti­ge Unter­stel­lung von Eises­käl­te gegen­über den Opfern der jewei­li­gen Hand­lun­gen bzw. Pra­xen oder igno­rie­ren­de Hal­tun­gen herr­schen vor: Coro­na-Opfer ver­sus Kol­la­te­ral-Opfer von Coro­na-Maß­nah­men. „Wir“ sind „die“ Wis­sen­schaft – Ihr seid nur bös­wil­li­ge Scharlatane."

    spielt er der Herr­schafts­mei­nung in die Hän­de. Es ist doch ein Witz, wenn man die völ­lig mar­gi­na­li­sier­te Mei­nung der einen Sei­te der glei­chen Kri­tik aus­setzt, wie die über­do­mi­nan­te Mei­nung der ande­ren Seite.

    Klar mag es Kri­ti­ker geben, die Nazi-Vor­ür­fe erhe­ben – aber das kann man doch nicht ernts­haft auf die glei­che Stu­fe stel­len wie die VÖLLIG UNBEGRÜNDETEN um ein viel­fa­ches häu­fi­ger und laut­stär­ker erho­be­ne Covidi­ot- und Nazi-Vor­wür­fe von Poli­tik und Medi­en und div. Laut­spre­chern in den Haupt­me­di­en gegen uns klei­ne Kritikerschar.

    Es ist ein altes Herr­schafts­in­stru­ment den Geg­ner zu bän­di­gen, indem man ihm eine viel grö­ße­re Last an Moral und Kor­rekt­heit auf­er­legt, als man selbst trägt. Sehr beliebt ist dazu, die eige­ne Hal­tung auf­zu­spal­ten, etwa nach dem "good cop – bad cop"-Prinzip. Da gibt es dann wel­che, die brav und schein­bar anstän­dig mah­nen – und ein paar Ket­ten­hun­de, die bös­ar­tigst bel­len und schnap­pen. Aber mit letz­te­ren haben ers­ter natür­lich angeb­lich über­haupt nichts zu tun – wäh­rend bei den Kri­ti­kern immer alle für alles ver­ant­wort­lich sind: der bedäch­tigs­te Kri­ti­ker ist auch für jeden Spin­ner und Idio­ten "aus sei­nen Rei­hen" mitverantwortlich.

    So lan­ge die Asy­m­e­trie die­ser Ver­hält­nis­se nicht klar auf­ge­zeigt und vor allem auch beim Dis­kurs berück­sich­tig wird, ist die Posi­ti­on, die weni­ger Reich­wei­te, weni­ger Per­so­nal, weni­ger Mit­tel und Zeit­res­sour­cen zur Ver­fü­gung hat IMMER im Nach­teil – also unsere.

    Wer sich selbst ein engs­tes Moral­kor­sett anlegt beim Kampf gegen einen über­mäch­ti­gen, von jeder Hem­mung befrei­ten, mit ALLEN MITTELN kämp­fen­den Geg­ner hat auch schon verloren.

    Ich rufe damit nicht dazu auf, eben­so die mie­sen Mit­tel der Gegen­sei­te anzu­wen­den – aber ich for­de­re: klar zu benen­nen was Sache ist, muss immer erlaubt sein.

    Wenn offen­sicht­li­che PR-Agen­ten einen Dis­kurs, eine Mei­nungs­bil­dung stö­ren wol­len, muss das auch klar benannt wer­den kön­nen. Wer wür­de denn sich län­ger mit einer Per­son aus­ein­an­der­setz­ten, die steif und fest behaup­te­te, die Him­mels­far­be sei grün, schon immer gewe­sen. Und nach jedem Gegen­ar­gu­ment oder Benen­nung eines gegen­tei­lig sich äußern­den Zeu­gens oder Zeug­nis­ses wür­de die fal­sche Behaup­tung unbe­ein­druckt immer wie­der und wie­der kom­men. Ist das nor­mal, dass man sich mit so einem Men­schen immer wei­ter auf glei­cher Ebe­ne aus­ein­an­der setzt? Was ist hier anders mit die­ser Ane-Marie, Mar­kus, Dominik, … ?

    Was sol­len das eigent­lich für Men­schen sein, die angeb­lich ihre Frei­zeit opfern, um in einen Blog zu gehen, der ihrer angeb­li­chen Mei­nung nach nur Unsinn und Ver­schwö­rungs­theo­rien ver­brei­tet und in dem sich ihre geäu­ßer­te Mei­nung nach nur Spin­ner tum­mel­ten? Wer wür­de denn so etwas machen? Wer, Herr Asch­mon­eit? Wür­den Sie etwa mit Ihrer Ein­stel­lung einen Hard­core-Nazi­blog regel­mä­ßig besu­chen und dort "Auf­klä­rungs­ar­beit" leis­ten wol­len? Sehen Sie denn eigent­lich gar nicht, dass die­se angeb­li­chen legi­ti­men Blog­kom­men­ta­to­ren völ­lig schräg drauf sein müss­ten, wenn man sie "ernst" (als frei sich äußern­de Per­so­nen) neh­men würde?

    Was rich­ten Sie mit ihrem Blog an, wenn Sie sol­chen offen­sicht­li­chen Stö­rern frei­es Schreib­recht bei sich ein­räu­men? Was da her­aus­kommt sieht man am Tele­po­lis-Blog: sinn­lo­ses, von Mode­ra­to­ren und Agen­ten gesteu­er­tes Gela­ber ohne Sinn und Ziel. Wir­kungs­los gemach­tes Widerstandspotential!

    1. @Albrecht Stortz

      Für mich besteht hier der wesent­li­che Unter­schied, dass im Gegen­satz zu den Foren, ins­be­son­de­re die­je­ni­gen der „Öffent­lich ‑Recht­li­chen“ (in Zei­ten von Coro­na liest sich dies allei­ne schon wider­sprüch­lich), bei­spiel­haft Tages​schau​.de, alle Mei­nun­gen geäu­ßert wer­den dür­fen, egal ob pro oder con­tra. Ich sehe in der Art des Umgangs mit unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen – und das durch­weg posi­tiv – das Fest­hal­ten an den demo­kra­ti­schen Grundwerten.

      Jedem Teil­neh­mer an den Dis­kus­sio­nen soll­te das Recht zuge­stan­den wer­den, sich ein­zu­brin­gen. Ansons­ten bestün­de hier kein Unter­schied zuTa​ges​schau​.de oder ähn­li­chen Foren, in denen Kom­men­ta­re oder Infor­ma­tio­nen, die nicht dem gewünsch­ten Mei­nungs­bild ent­spre­chen, zen­siert wer­den und man statt­des­sen „Fake“-Diskussionen prä­sen­tiert, in denen anstel­le der gene­rel­len Sinn­haf­tig­keit nur „bespro­chen“ wird, ob dort alle Blog­ger mit den Maß­nah­men glück­lich und zufrie­den sind.

      Da kann man alles direkt in die Ton­ne klop­pen oder es sich den­noch durch­le­sen, wenn man sich mal rich­tig auf­re­gen möchte.

      Ana-Marie, Mar­kus, Domi­nik und der­glei­chen mer­ken schon, dass die stän­dig gleich­lau­ten­den und sub­stanz­lo­sen Äuße­run­gen auf kei­nen frucht­ba­ren Boden fal­len. Der über­wie­gen­de Teil der Infor­ma­tio­nen ist fun­diert und stützt sich auf ver­läss­li­che Quel­len. Des­halb blei­ben die Ver­su­che, alles her­un­ter zu spie­len, auch erfolglos.

      Als viel wich­ti­ger emp­fin­de ich, dass Men­schen, die sich auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen hier im Forum umse­hen und nicht an den Dis­kus­sio­nen teil­neh­men (davon gibt es vie­le), eben nicht nur mit einer Mei­nung kon­fron­tiert wer­den, son­dern gute Denk­an­sät­ze gelie­fert bekom­men. Und dazu trägt eben auch die oben genann­te Grup­pe bei.

      1. Hel­mi,

        und genau die­se "heh­re, mora­lisch, aus­ge­wo­ge­ne Hal­tung" wird von den Herr­schaf­ten weid­lich aus­ge­nützt. Das Sys­tem ist denk­bar ein­fach: wäh­rend man in den Haupt­me­di­en jeg­li­che Kri­tik weit­ge­hend unsicht­bar­macht oder zumin­dest mar­gi­na­li­siert, wird gleich­zei­tig hoch­mo­ra­lisch gefor­dert, dass die Alter­na­tiv­me­di­en doch nicht ein­sei­tig sein dürften.

        Dann setzt man PR-Leu­te und Trol­le ein, die nichts wei­ter machen als in die Alter­na­tiv­me­di­en die Haupt-Medi­en-Nar­ra­ti­ve ein­zu­spei­sen. Immer wie­der und wie­der und wie­der. Pene­trant. Und zwar idR mit denk­barst gerings­tem Auf­wand, also ohne jede argu­men­ta­ti­ve Bele­gung. Das (fast) ein­zi­ge immer wie­der wie­der­hol­te Argu­ment ist: sovie­le Men­schen könn­ten sich doch nicht irren, die­se gan­zen Exper­ten und Wis­sen­schaft­ler und Poli­ti­ker, die müss­ten doch ein­fach auf­grund purer Mas­se recht haben – wobei natür­lich auch grund­sätz­lich in Abre­de gestellt wird, dass eben­so­vie­le wenn nicht gar mehr Wis­sen­schaft­ler, Poli­ti­ker und Exper­ten igno­riert und in den Schat­ten gestellt oder mund­tot gemacht werden.

        "Jedem Teil­neh­mer an den Dis­kus­sio­nen soll­te das Recht zuge­stan­den wer­den, sich einzubringen."

        Nein! Das ist rea­li­täts­fer­ner Schwach­sinn. Weder muss man demo­kra­tisch gesinn­ten Flach­welt­ern zuge­ste­hen sich ein­brin­gen zu kön­nen, noch Schwurb­lern, Stö­rern, Trol­len und Dampftröten.

        Wenn man den per­so­nal­star­ken Nar­ra­tiv-Mono­po­lis­ten auch noch in jedem Forum und Blog Platz ein­räumt, deren Spam über­all akzep­tiert, hat man direkt deren Stra­te­gie Vor­schub geleistet:

        Mei­nungs-Full-Spec­trum-Domi­nanz. "Mis­si­on accomplished!"

        Und ein schlich­tes "Don't feed the trolls!" nützt da auch nichts: dann bleibt deren Lügen und Pro­vo­ka­tio­nen auch noch unge­straft und unwi­der­spro­chen stehen.

        Also, soll die Medi­en­macht belie­bi­ge die Geg­ner, uns, durch Trol­le in Beschäf­ti­gungs­the­ra­pie hal­ten kön­nen – oder will man auf unse­rer Sei­te nicht lie­ber statt des­sen kon­struk­tiv Wei­ter­kom­men mit den Argu­men­ten und der Meinungsbildung?

    2. @albrecht : Das die sub­stanz­lo­sen Stän­ke­rer hier gezielt ein­ge­setzt wer­den ist sicher eine Mög­lich­keit, wenn ich auch kaum glau­be eine effektive.
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      Ich war die Tage ver­mehrt auf Twit­ter unter­wegs und da sind mir sol­che Leu­te in ganz gro­ßer Zahl auf­ge­fal­len, mit immer dem glei­chen Argu­men­ta­ti­ons­mus­ter und ähn­li­chen Metho­den wie die Faktenchecker.
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      Mit hoher Wahr­schein­lich­keit sind dar­un­ter auch bezahl­te Mei­nungs­ma­cher, aber ich glau­be vie­le sind ja es auch nicht.
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      Ich glau­be das vie­le sich von den Fak­ten­che­ckern haben anste­cken las­sen, so dass es nun ein Selbst­läu­fer ist.
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      Und bei der Fra­ge, wer sol­che Leu­te sind, kamen mir zuerst sozi­al benach­tei­lig­te in den Sinn. Lau­ter Men­schen die im alten „nor­ma­len“ Leben nicht viel hat­ten. Wenig bis kei­ne Freun­de, kei­ne kör­per­li­che Nähe und kei­ne Rele­vanz für irgendwen.
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      In der neu­en Nor­ma­li­tät kön­nen sol­che Leu­te nun plötz­lich glän­zen. Frü­her woll­te so jeman­den ein­fach nie­mand vögeln, wäh­rend man es heu­te als soli­da­ri­sche Ent­halt­sam­keit fei­ern kann. Eben­so die Tat­sa­che sowie­so kaum Freun­de und sozia­le Kon­tak­te zu haben.
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      Auf ein­mal sind die­se ein­sa­men See­len soli­da­ri­sche Men­schen, die etwas für die Gemein­schaft tun, ohne dafür irgend­wie aktiv zu wer­den, abge­se­hen vom Pos­ten von Kommentaren.
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      Und da ist es doch gut vor­stell­bar, dass der aktu­el­le Zustand bei­be­hal­ten wer­den will, was man ja an der teils schon hoff­nungs­los rea­li­täts­ver­wei­gern­den Argu­men­ta­ti­on erken­nen könnte.
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      In der alten Nor­ma­li­tät wären die­se Men­schen auf einen Schlag wie­der nichts.Ihr Leben und Han­deln wäre wie­der bedeutungslos.

      1. "aber ich glau­be vie­le sind ja es auch nicht."

        Man kann naiv sein und blei­ben, das ist jedem unbenommen.

        Tat­sa­che ist: die Herr­schen­de Klas­se hat das Geld, unzäh­li­ges Per­so­nal ein­zu­stel­len. Aber die zah­len das ja nicht ein­mal selbst. Deren Metho­de besteht viel­mehr dar­in, die­se Tätig­kei­ten anzu­schie­ben und sie dann von uns, vom Steu­er­zah­ler selbst, bezah­len zu lassen.

        Nur ein Hin­weis: im US-Pen­ta­gon bzw. auch ande­ren Geheim­dienst-Zen­tren saßen vor Jah­ren erklär­ter­ma­ßen 27.000 Per­so­nen, die sich mit "Öffent­lich­keits­ar­beit" befass­ten. Heu­te sicher­lich noch etli­che tau­sen­de mehr.

        Wo sit­ze die­se Leu­te bei uns? Zuerst in PR-Agen­tu­ren und in von denen beauf­trag­ten "Troll­fa­bri­ken". Die kön­nen auch in Ost­eu­ro­pa ange­sie­delt sein oder sonstwo.
        Dann in Stif­tun­gen, NGOs, Geheim­diens­ten, im Dag­ger-Kom­plex, in Bun­des­wehr-Stä­be, Par­tei-Zen­tra­len, natür­lich in den Medi­en­häu­sern, beim ÖRR, in dritt­mit­tel­fi­nan­zier­ten Uni-Insti­tu­ten, bei der Bun­des­res­gie­rung und bei den Län­der­re­gie­run­gen, in Bun­des- und Lan­des-Behör­den, in EU-Behörden.
        Ich weiß, dass die­se Erkennt­nis schmerzt: wir fian­zie­ren unse­re Gän­ge­lung, Ver­ar­schung, Fremd-Steue­rung und Über­wa­chung und Kon­trol­le selbst.

        Nicht jeder kann mit die­ser Erkennt­nis umge­hen – verständlich.

  2. Es gibt "Fak­ten­che­cker" – und es gibt seriö­se Ver­su­che einer Stand­punkts- und Wahr­heits­fin­dung, die Wahr­heit sieht näm­lich von ver­schie­de­nen Stand­punk­ten aus ver­schie­den aus – und die Wahr­heit ist nichts, was kurz mal gecheckt wer­den könn­te, wie uns ger­ne sug­ge­riert wer­den soll.

    Hier ein inter­es­san­ter, umfang­rei­cher Ansatz:

    https://​www​.frei​zahn​.de/​2​0​2​0​/​1​2​/​p​a​r​a​d​i​g​m​e​n​-​z​u​-​c​o​v​id/

  3. Alles Kin­der­kram im Ver­gleich zu mai­lab. Was hier unter dem Deck­man­tel der Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­brei­tet wird, grenzt an Dem­ago­gie. Mai­lab Pro­pa­gan­da kriecht in die Hir­ne ihrer Ziel­grup­pe. Jun­ge Her­an­wach­sen­de. Alles Gebührenfinanziert.
    Anspiel­tip: Mai­lab emp­fiehlt Anti­de­pres­si­va, Mai­lab emp­fiehlt die Grip­pe­imp­fung, Mai­lab emp­fiehlt die Pil­le, Mai­lab rät von Vit­ami­nen ab etc… Der völ­lig gefühls­kal­te Vor­trag von Frau Nguy­en-Kim in Ver­bin­dung mit Pro­pa­gan­da und pro­fes­sio­nel­ler Bild­re­gie erzeugt bei mir star­ke Übel­keit. Nguy­en-Kim ist übri­gens mit Mat­thi­as Ley­en­de­cker (Merck Phar­ma) verheiratet.

  4. @Impfprämienberater
    2. Janu­ar 2021 um 14:19 Uhr
    Stimmt! Zumal mai­lab nicht den dum­men weil gefähr­li­chen Ver­such macht sich auf hoch­stap­le­ri­sche Fak­ten­be­haup­tun­gen ein­zu­las­sen wie all die­se „Fak­ten­che­cker“. Mai­lab macht Framing vom Feins­ten, ver­siert wie Psi­ram. Die­se Platt­form ist vor der Platz­hirsch unter der­glei­chen Schwindlern.
    In einer auto­ri­täts­gläu­bi­gen Umge­bung wie hier gelingt es leicht jeman­dem irgend­was anzu­hän­gen was im Hin­ter­kopf kle­ben bleibt. Ziel erreicht.
    Ich krie­ge das Bild der bei­den alten Leu­te, mit­ten im Regen mit Mas­ke, nicht aus dem Kopf. Völ­lig ver­hetzt und verängstigt.

    1. @gelegentlich : bei mei­nem Sohn GAB es eine Erzie­he­rin, die mitt­ler­wei­le frü­her in Ren­te gegan­gen ist wegen Coro­na, die so ängst­lich und ver­stört ist, dass sie sogar ihre Post und Lebensmitteleinkäufe,welche sie nicht mehr selbst erle­digt, für mind. 24h in einem sepa­ra­ten Raum in Qua­ran­tä­ne stellt. Als wir sie mal zufäl­lig tra­fen und mein Sohn auf sie zulief, sprang sie einen Meter zurück und ging im Abwehr­hal­tung, dass ihr das Kind bloß nicht zu nahe kommt.

  5. Wer Lust und Zeit hat sich heu­te am Sonn­tag mit span­nen­der Recher­che zu ver­gnü­gen möge fol­gen­dem Rat fol­gen: sich über Bodo Hom­bach zu informieren.
    „Dass er sich aus­kennt, kann man von dem Vor­sit­zen­den des Ethik­ra­tes, Bodo Hom­bach, frü­he­rer Geschäfts­füh­rer der WAZ-Grup­pe und Vor­stands­vor­sit­zen­der der Brost-Stif­tung mit Fug und Recht behaup­ten: " Den als Vor­sit­zen­den eines Ethik­ra­tes – da fällt einem die Kaf­fee­tas­se aus der Hand.
    Das war das intri­gan­te Genie das Schrö­der half Lafon­taine aus dem Amt zu intri­gie­ren und den Weg für die neo­li­be­ral-post­de­mo­kra­ti­sche Poli­tik in der SPD und bei den Gewerk­schaf­ten freizuräumen.
    Hat viel erreicht im Leben und ist doch geschei­tert. Wie ein per­fek­ter Gemäl­de­fäl­scher: tol­le Leis­tung, sport­lich gese­hen, zu der er sich nie öffent­lich beken­nen kann. Weil er dann als devo­ter Olig­ar­chen­stri­cher da stün­de. Eine der wich­tigs­ten Figu­ren im poli­ti­schen Deutschland.
    Wer sich von so einem för­dern läßt hat jeden Anspruch auf eine fai­re wür­di­ge Behand­lung ver­wirkt. So einem kann man eigent­lich nicht mal einen Guten Tag wünschen.

  6. @ Albrecht Storz

    Wor­in unter­schei­den sich die Bei­trä­ge der von Ihnen ang­pran­ger­ten Kom­men­ta­to­ren von dem Ihri­gen, dem Sie zwar mit "O.T." eine gewis­se Legi­ti­ma­ti­on geben wol­len, der aber eben­so wie die Ihnen miss­lie­bi­gen deplat­ziert und über­lang die Kom­men­tar­spal­te dominiert?

    Gilt das, was Sie an Schmä­hun­gen über ande­re aus­kip­pen ("In der neu­en Nor­ma­li­tät kön­nen sol­che Leu­te nun plötz­lich glän­zen. Frü­her woll­te so jeman­den ein­fach nie­mand vögeln, wäh­rend man es heu­te als soli­da­ri­sche Ent­halt­sam­keit fei­ern kann. Eben­so die Tat­sa­che sowie­so kaum Freun­de und sozia­le Kon­tak­te zu haben. ") auch für Sie? Ihre ähn­li­chen, zahl­rei­chen Akti­vi­tä­ten auf ande­ren Por­ta­len las­sen das zumin­dest vermuten.

  7. 4.4.20, "Der Bun­des­ver­band Deut­scher Anzeigenblätter
    (BVDA), zu dem auch der Sau­er­land­Ku­rier gehört, koope­riert ab sofort mit dem renom­mier­ten und unab­hän­gi­gen Recher­chen­etz­werk CORRECTIV. Gemein­sam wol­len wir Leser und Lese­rin­nen vor geziel­ten Falsch­mel­dun­gen zum Coronavirus
    schüt­zen. … Künf­tig erscheint in Koope­ra­ti­on mit dem Bun­des­ver­band Deut­scher Anzei­gen­blät­ter im SauerlandKurier
    regel­mä­ßig ein Fak­ten­check des gemeinnützigen
    Recher­che­zen­trums Cor­rec­tiv. Zu den Autoren gehören
    Tania Rött­ger, Lei­te­rin CORRECTIV.Faktencheck sowie die Fak­ten­che­cker Ali­ce Ech­ter­mann, Bian­ca Hoff­mann und Till Eckert. Die erfah­re­nen Recher­che­Pro­fis schrei­ben unab­hän­gig von den Redak­tio­nen der kos­ten­lo­sen Wochenblätter …"
    https://​www​.bvda​.de/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​b​v​d​a​2​0​1​8​/​c​o​n​t​e​n​t​/​D​a​s​_​g​e​h​t​_​u​n​s​_​a​l​l​e​_​a​n​/​2​0​2​0​/​2​0​2​0​_​C​O​R​R​E​C​T​I​V​/​2​0​0​4​0​4​_​S​a​u​e​r​l​a​n​d​k​u​r​i​e​r​.​pdf

    20.10.20, "Digi­ta­le Preis­ver­lei­hung des BVDA: Anne Hen­ning gab die Gewin­ner bekannt, die "Kol­le­ge" Mar­kus Söder beglück­wünsch­te. … "Das ist eine bedeu­ten­de Aus­zeich­nung", wer­tet Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder den Medi­en­preis Durch­blick, den der Bun­des­ver­band Deut­scher Anzei­gen­blät­ter (BVDA) ver­gibt. Jetzt hat der Ver­band mit die­sem Preis zum 15. Mal Bei­trä­ge in deut­schen Anzei­gen­zei­tun­gen aus­ge­zeich­net – unter ande­rem die Schwer­punkt­aus­ga­ben der Münch­ner Wochen­an­zei­ger zur Nach­hal­tig­keit. Sie erhiel­ten dern ers­ten Preis in der Kate­go­rie Leser- und Ver­brau­ch­er­nä­he für die im ver­gan­ge­nen Jahr erschie­ne­nen Aus­ga­ben "Legen Sie bit­te Ihre Säge weg" und "Mit­den­ken, mitmachen".
    Unter den Lau­da­to­ren für die Preis­trä­ger waren neben dem BVDA-Prä­si­den­ten Alex­an­ders Len­ders der baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder und der Geschäfts­füh­rer des viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Recher­chen­etz­werks CORRECTIV, Simon Kret­schmer. Die­ser unter­strich die Qua­li­tät der jour­na­lis­ti­schen Arbeit von Wochenblattredaktionen. …"
    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/m%C3%BCnchen/das-ist-eine-bedeutende-auszeichnung,129767.html

  8. Das Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue ver­folg­te Fehl­in­for­ma­tio­nen über Covid-19-Impfstoffe 

    ger​ma​nic​.news/​a​u​f​-​t​i​k​t​o​k​-​v​e​r​l​e​i​h​t​-​a​u​d​i​o​-​f​e​h​l​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​-​n​e​u​e​-​v​i​r​a​l​i​t​at/

    Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue

    ISD

    Das Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue (ISD) ist eine 2006 gegrün­de­te unab­hän­gi­ge Denk­fa­brik zu inter­kom­mu­na­len Kon­flik­ten, Extre­mis­mus und Ter­ro­ris­mus mit Sitz in Lon­don sowie Büros in Washing­ton, D.C., Bei­rut und Toron­to. Die Schwer­punk­te lie­gen sowohl in Recher­che und Ana­ly­se zu Extre­mis­mus wie auch der Kon­zep­ti­on und Durch­füh­rung von Prä­ven­tiv- und Gegenmaßnahmen. 

    de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​I​n​s​t​i​t​u​t​e​_​f​o​r​_​S​t​r​a​t​e​g​i​c​_​D​i​a​l​o​gue

    fr​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​I​n​s​t​i​t​u​t​e​_​f​o​r​_​S​t​r​a​t​e​g​i​c​_​D​i​a​l​o​gue

    Foun­ded in 2006, ISD is now the lea­ding glo­bal ‘think and do’ tank dedi­ca­ted to under­stan­ding and inno­vat­ing real-world respon­ses to the rising tide of pola­ri­sa­ti­on, hate and extre­mism of all forms. We com­bi­ne anthro­po­lo­gi­cal rese­arch, exper­ti­se in inter­na­tio­nal extre­mist move­ments and an advan­ced digi­tal ana­ly­sis capa­bi­li­ty that tracks hate, dis­in­for­ma­ti­on and extre­mism online, with poli­cy advi­so­ry sup­port and trai­ning to govern­ments and cities around the world. We also work to empower youth and com­mu­ni­ty influen­cers inter­na­tio­nal­ly through our pio­nee­ring edu­ca­ti­on, tech­no­lo­gy and com­mu­ni­ca­ti­ons programmes. 

    Inno­vat­ing, tri­al­ling and sca­ling data-dri­ven solu­ti­ons across our uni­que net­works of com­mu­ni­ty influen­cers, city and govern­ment offi­ci­als and tech sec­tor part­ner­ships, we work to mount a soft power stra­tegy, pro­por­tio­nal in influence and impact to the ever-more sophisti­ca­ted, cross-bor­der pola­ri­sa­ti­on and recruit­ment machi­ne­ries of sta­te and non-sta­te actors pro­mul­ga­ting hate, divi­si­on and conflict. 

    de​.lin​ke​din​.com/​c​o​m​p​a​n​y​/​i​s​d​g​l​o​b​a​l​?​t​r​k​=​p​u​b​l​i​c​_​p​r​o​f​i​l​e​_​t​o​p​c​a​r​d​-​c​u​r​r​e​n​t​-​c​o​m​p​any

    The Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue was co-foun­ded in 2006 by the late publisher Lord Geor­ge Wei­den­feld and our CEO Sasha Hav­li­cek, with a mis­si­on to for­ge real-world, evi­dence-based respon­ses to the chal­lenges of inte­gra­ti­on, extre­mism and polarisation. 

    The Insti­tu­te grew out of the Club of Three, estab­lished by Lord Wei­den­feld in 1996 along­side a small group of fri­ends inclu­ding the Ger­man chan­cell­or, Hel­mut Kohl. Over the last 15 years, the chan­ging glo­bal envi­ron­ment has stee­red the orga­ni­sa­ti­on toward a stron­ger focus on coun­tering the thre­at of extre­mism, pola­ri­sa­ti­on and disinformation. 

    Sin­ce its incep­ti­on, ISD has spear­hea­ded approa­ches to coun­ter-extre­mism and dis­in­for­ma­ti­on which have sin­ce beco­me main­stream prac­ti­ce or shifted the agen­da at a sec­tor level. ISD was among the first to reco­g­ni­se the cen­tral role that cities and local aut­ho­ri­ties should play in com­mu­ni­ty resi­li­ence, laun­ching the Strong Cities Net­work at the United Nati­ons in 2015. We led the char­ge in shi­ning a spot­light on the importance of tech com­pa­ny respon­ses to extre­mism, deve­lo­ping the first coun­ter-nar­ra­ti­ve efforts online, and have con­ti­nu­al­ly reim­agi­ned approa­ches for civic par­ti­ci­pa­ti­on and public outreach. 

    isd​glo​bal​.org/​o​u​r​-​h​i​s​t​o​ry/

    ISD
    Team 

    Ger­ma­ny

    isd​glo​bal​.org/​t​e​am/

    Dis­in­for­ma­ti­on Over­do­se

    This pro­ject is about ana­ly­zing digi­tal mis­in­for­ma­ti­on and dis­in­for­ma­ti­on rela­ted to vac­ci­na­ti­ons against Covid-19 in Ger­ma­ny. Fun­ded by the Bill and Melin­da Gates Foun­da­ti­on, the pro­ject pro­vi­des the to date most com­pre­hen­si­ve in-depth ana­ly­sis of key influen­cers and net­works of anti-immu­niza­ti­on actors, as well as the nar­ra­ti­ves and tac­tics they use to spread dis­in­for­ma­ti­on. The pro­ject also exami­nes their con­ver­gence with other poli­ti­cal actors or extre­mist groups. Stake­hol­ders have regu­lar­ly been briefed on cur­rent deve­lo­p­ments. The report “Dis­in­for­ma­ti­on Over­do­se: A stu­dy of the Cri­sis of Trust among Vac­ci­ne Scep­tics and Anti-Vax­xers” can be found here. 

    isd​glo​bal​.org/​i​s​d​-​g​e​r​m​a​ny/

    Bill & Melin­da Gates Foun­da­ti­on

    Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue US – Gates Foun­da­ti­on

    Divi­si­on
    Glo­bal Poli­cy and Advocacy 

    Date
    AUGUST 2020 

    Regi­on Served
    GLOBAL, EUROPE 

    Com­mit­ted Amount
    $199,704

    Grant Topic
    Glo­bal Health and Deve­lo­p­ment Public Awa­re­ness and Analysis 

    Dura­ti­on (Months)

    Com­mit­ted Amount
    $199,704

    Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue US 

    Gran­tee Location
    Tole­do, Ohio, United States 

    Pur­po­se

    to rese­arch public dis­cour­se on vac­ci­nes in Ger­ma­ny and address pos­si­ble impli­ca­ti­ons for the glo­bal COVID-19 respon­se

    gates​foun​da​ti​on​.org/​a​b​o​u​t​/​c​o​m​m​i​t​t​e​d​-​g​r​a​n​t​s​/​2​0​2​0​/​0​8​/​i​n​v​0​1​8​474

    08.05.2021

    Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue (2021).

    Das Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue gGmbH ist beim Amts­ge­richt Ber­lin-Char­lot­ten­burg regis­triert (HRB 207 328B). Die
    Geschäfts­füh­re­rin ist Huber­ta von Voss Wit­tig. Die Anschrift lau­tet: Post­fach 80647, 10006 Ber­lin. Alle Rech­te vorbehalten. 

    Über­do­sis Des­in­for­ma­ti­on: Die Ver­trau­ens­kri­se Impf­skep­sis und Impf­geg­ner­schaft in der COVID-19-Pan­de­mie

    Eine Stu­die des Deutsch­land­bü­ros des Lon­do­ner Think Tanks Insti­tu­te for Stra­te­gic Dia­lo­gue (ISD Germany) 

    Publi­ka­ti­ons­da­tum 8. Mai 2021 

    (…)

    Inhalt­lich zeich­nen sich klar unter­scheid­ba­re Nar­ra­ti­ve ab, die genutzt wer­den, um einen größt­mög­li­chen Ver­trau­ens­ver­lust in die Impf­stof­fe und die Poli­tik zu errei­chen. Beson­ders prä­va­lent sind Nar­ra­ti­ve zu „Impft­o­ten“, „Impf­schä­den“, zu dem Impf­stoff Astra­Ze­ne­ca, zu einer „Impf­pflicht“, zu einer Dis­kre­di­tie­rung von Exper­ten sowie zu Verschwörungsmythen. 

    (…) Für eine gelun­ge­ne Impf­kam­pa­gne bedarf es mehr Aus­tausch zwi­schen Prak­ti­kern und Poli­ti­kern sowie einer kla­re­ren Posi­tio­nie­rung der Ärz­te­schaft. Die Gesund­heits­kom­mu­ni­ka­ti­on zur COVID-19-Imp­fung soll­te über bereits eta­blier­te Ver­trau­ens­ver­hält­nis­se stattfinden. 

    (…) Es soll­te eine stär­ke­re Ein­ord­nung von Infor­ma­tio­nen zur COVID-19-Imp­fung sei­tens der Medi­en geben, (…). Medi­en tra­gen Mit­ver­ant­wor­tung für die Ver­brei­tung von Fehl­in­for­ma­tio­nen durch Click­bait-Arti­kel und ver­stärk­tes Auf­grei­fen und Main­strea­ming von pro­ble­ma­ti­schen Nar­ra­ti­ven, sowie eine unzu­rei­chen­de Ein­ord­nung von Informationen. 

    ( „Sie müs­sen sich vor­stel­len, Sie sind auf einer Berg­wan­de­rung. Der Weg gabelt sich. Auf dem Weg links – der Weg ohne Imp­fung – sind schon 80.000 Men­schen allein in Deutsch­land töd­lich ver­un­glückt, den Weg rechts – der Weg mit Imp­fung – sind 5 Mil­lio­nen Israe­lis, 14 Mil­lio­nen Deut­sche und 32 Mil­lio­nen Eng­län­der lang­ge­gan­gen und kei­ner ist abge­stürzt. Alle sind gesund ange­kom­men. Neben ihnen steht ein erfah­re­ner Berg­füh­rer, ihr Haus­arzt, und die­ser sagt: `Wir gehen den rech­ten Weg, den Weg mit Imp­fung!‘. Was muss man da noch lan­ge überlegen?“—Prof. Dr. med. Klaus Weck­be­cker, 14. April 2021 ) 

    ( „Impf­geg­ner­schaft, Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gien und rechts­extre­me Agi­ta­ti­on im Netz ver­hal­ten sich wie kon­zen­tri­sche Krei­se, die sich über­la­gern. Das Pro­blem ist nicht die teil­wei­se nach­voll­zieh­ba­re Impf­skep­sis in Tei­len der Bevöl­ke­rung. Der in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ent­stan­de­ne Ver­trau­ens­scha­den lässt sich ver­mut­lich mit einer bes­se­ren stra­te­gi­schen Ein­bin­dung der Haus­ärz­te und trans­pa­ren­te­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on repa­rie­ren. Das viel gra­vie­ren­de­re Pro­blem ist, dass die Pan­de­mie ein Ein­falls­tor für demo­kra­tie­ge­fäh­ren­de Agi­ta­ti­on gewor­den ist. Wir müs­sen uns schon heu­te die Fra­gen stel­len, wer die Grup­pe fana­ti­scher Impf­geg­ner poli­tisch ein­sam­melt, wenn die Pan­de­mie vor­bei ist.“—Huber­ta von Voss, Direk­to­rin ISD Germany ) 

    Die Stu­die wur­de von der Bill & Melin­da Gates Stif­tung geför­dert. Die inhalt­li­che Ver­ant­wor­tung lag aus­schließ­lich bei ISD Germany. 

    (…) Han­nah Win­ter und Till Baaken (.…) 

    isdglobal.org/wp-content/uploads/2021/05/PM_U%CC%88berdosisDesinformation‑1.pdf

    Über­do­sis Des­in­for­ma­ti­on: Die Ver­trau­ens­kri­se Impf­skep­sis und Impf­geg­ner­schaft in der COVID-19-Pan­de­mie

    Han­nah Win­ter, Lea Gers­ter, Joschua Hel­mer & Till Baaken 

    isdglobal.org/wp-content/uploads/2021/05/Impfskepsis-und-Impfgegnerschaft-in-der-COVID-19-Pandemie‑1.pdf


    14.05.2021—Die Hon­ne­fer ( Die Bad Hon­ne­fer Wochenzeitung ) 

    CORONA: „Ver­nunft und Solidarität“ 

    (…) „Ich den­ke, schon sehr bald haben alle Bür­ger die Erst­imp­fung erhal­ten“, so Weck­be­cker. Auch Impf­geg­ner (die nicht nur sich son­dern auch ande­re gefähr­den) wür­den schon bald mer­ken, wenn sie in ihrem Umfeld mit Geimpf­ten zusam­men kom­men, dass imp­fen ers­tens nicht gefähr­lich ist, und zwei­tens, dass Geimpf­te zukünf­tig über mehr Frei­hei­ten verfügen. (…) 

    die​bad​hon​ne​fer​.de/​c​o​r​o​n​a​-​v​e​r​n​u​n​f​t​-​u​n​d​-​s​o​l​i​d​a​r​i​t​a​et/

    18.05.2021—Johanna Lüb­ke, Volontärin—General Anzeiger 

    Haus­ärz­te kom­men mit dem Imp­fen nicht hinterher 

    ( Bild­be­schrei­bung ) ( In der Coro­na-Schwer­punkt­pra­xis von Klaus Weck­be­cker wer­den bis zu 200 Men­schen am Tag geimpft. ) 

    (…) Auch die Bad Hon­ne­fer Pra­xis von Klaus Weck­be­cker und Rolf Straub ist mehr als aus­ge­las­tet. Vier Ärz­te, fünf medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te und meh­re­re Medi­zin­stu­den­ten imp­fen hier fast rund um die Uhr. „Es ist eine sehr arbeits­rei­che Zeit, aber wir freu­en uns, dass wir imp­fen kön­nen“, meint Weck­be­cker. Da sei­ne Pra­xis eine Coro­na-Schwer­punkt­pra­xis ist, kön­nen hier bis zu 200 Men­schen am Tag geimpft wer­den, teil­wei­se auch sams­tags. Weck­be­cker hat weni­ger mit Beschimp­fun­gen und hart­nä­cki­gen „Impf­dräng­lern“ zu tun. Statt­des­sen kom­me es immer wie­der vor, dass Über-60-Jäh­ri­ge den Astra­Ze­ne­ca-Impf­stoff aus Angst vor Neben­wir­kun­gen nicht wol­len und statt­des­sen bei­spiels­wei­se BionTech for­dern. Dafür hat er wenig Ver­ständ­nis. „Das ist ein ver­dammt guter Impf­stoff“, so Weck­be­cker. Für Älte­re sei er unein­ge­schränkt zu emp­feh­len. „Die Kom­mu­ni­ka­ti­on zur Risi­ko­be­wer­tung war lei­der etwas unglücklich.“ 

    Auch für sei­ne Pra­xis ist die Pla­nung der Impf­ter­mi­ne auf­grund der begin­nen­den Zweit­imp­fun­gen zur Zeit sehr schwie­rig. „Wir wis­sen nicht, wie viel Impf­stoff wir in einer Woche gelie­fert bekom­men.“ Er hofft, dass in Zukunft die Pra­xen der All­ge­mein­me­di­zi­ner gestärkt und bes­ser aus­ge­stat­tet wer­den. „Man merkt eben: Wenn es wirk­lich brennt, brau­chen wir die Hausärzte.“ 

    ga​.de/​r​e​g​i​o​n​/​s​i​e​b​e​n​g​e​b​i​r​g​e​/​b​a​d​-​h​o​n​n​e​f​/​s​i​e​b​e​n​g​e​b​i​r​g​e​-​h​a​u​s​a​e​r​z​t​e​-​k​o​m​m​e​n​-​m​i​t​-​d​e​m​-​i​m​p​f​e​n​-​n​i​c​h​t​-​h​i​n​t​e​r​h​e​r​_​a​i​d​-​5​8​2​0​4​923

    Prof. Dr. med. Klaus Weck­be­cker – Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke

    Fakul­tät für Gesund­heit (Depart­ment für Human­me­di­zin) | Lehr­stuhl für All­ge­mein­me­di­zin und Inter­pro­fes­sio­nel­le Ver­sor­gung | Lehrstuhlinhaber 

    uni​-wh​.de/​d​e​t​a​i​l​s​e​i​t​e​n​/​k​o​n​t​a​k​t​e​/​k​l​a​u​s​-​w​e​c​k​b​e​c​k​e​r​-​3​0​3​1​/​f0/

    STOP COVAX ◦ Stoppt die soge­nann­ten Imp­fun­gen gegen das Coro­na­vi­rus, den unnö­ti­gen und lebens­ge­fähr­li­chen gen­the­ra­peu­ti­schen Groß­ver­such COVAX ◦ Jede soge­nann­te Imp­fung gegen Coro­na­vi­ren ist eine Imp­fung zuviel ◦ Schon gar nicht dür­fen Kin­der “geimpft” werden

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